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Alpa Reflex - Alpa Reflex Gebrauchsanleitung User manual

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Document details

Brand
Alpa
Model / document
Alpa Reflex - Alpa Reflex Gebrauchsanleitung
Document type
User manual
Language
German
Pages
32
File size
3.5 MB
Category
Film cameras
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2
 A. AEUSSERE  BEDIENUNGS-
    GRIFFE:
 Der  Aufzugknopf   (1) dient zum
 Spannen  des  Verschlusses,  dem
 Filmtransport    und  bedient   das
 Zdhlwerk,   das  die  Anzahl   ge-
 machter  Aufnahmen   angibt.  Die
 Krone  des Aufzugknopfes    stellt,
 heruntergedriickt,   die gew0nsch-
 te   Belichtungszeit    direkt    ein.
 Bereich     I  bis  1/1000 Sek.  und
 Halbzeit   (bei   B).  Der  Aufzug
(Drehung   in  Pfeilrichtung,    d. h.
im  Uhrzeigersinn)   erfordert  we-
 niger  als eine halbe Umdrehung
 (genau 160o),daher  ist ein gewis-
ser Wid,erstand  zu i.iberwinden.
Dreht  man  aus  versehen  nicht
 bis zum  Anschlag,  so  lduft  der
Verschluss   dennoch   ob,  doch
 bleibt  er geschlossen und belich-
 tet  nicht.  Es entsteht  auch  kein
Filmverlust,   da  beim   nachfol-
genden Aufzug  der FiIm  nur  so-   - EiC. 1. Oben: Verschlussabgelaufen.
weit   transportiert    wird,   als  er       Unten: Verschluss aufgezogen.
noch nicht  weitergezogen  war.         (1a) SteUredchenfiir BildzAhlwerk.
Weiter   als  der  Indexstrich      fi.ir
f/1000 Sek. ist ein Punkt  graviert.    nichtaufgezogenem     Verschluss
Wird  der  Verschluss  bei  dieser    weniger    treicht.  Ob   der   Ver-
Einstellung    bet6tigt,   so   <iffnet    schluss aufgezogen  ist oder nicht
sich  der  Schlitz  nicht,  es findet     sieht man  auf den  ersten  Blick
somit   keine   Belichtung    statt.   an   der   Stellung   des   Pfeiles.
Diese   Einstellung    dient   zum    (Siehe Fie.  1.)Blindtransport  des Fi,lmes, wenn
ein teilweise  belichteter  Film neu
in  die  Kamera   eingelegt  wird.          Fig.  2.  Einstellung der Zeit.
(Statt dass man  einen  Objektiv-
deckel  zum  Lichtabschluss   bei
beliebiger   Einstellung   der  Be-
lichtungszeit  verwendet.)
Die Einstellung  der Belichtungs-
zeit erfolgt  bei heruntergedriick-
ter  Krone  und  Drehung   nach
links  oder  rechts.  Sie kann  bei
aufgezogenem,  oder  abgelaufe-
nem   Verschluss  vorgenommen
werden,  doch  ist Drehung  nach
den  langsamen  Momenten   bei
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3
   Zwischenzeiten,   die  nicht  mar-    abgewinkelt    zu   halten   damit
   kiert   sind,   kiinnen   eingestellt    keine  Ubertragung  des Schubes
   werden,  so  z.B.  zwischen  UZ1   auf das Gehduse stattfinden  kann.
   und  1/50 Sek.  Nicht  miiglich   ist     Ffir   lange   Zeitaufnahmen      ist
   dies nur  zwisehen  l/10 und  l/2b   der   Drahtauslciser   unentbehr-
   Sek.  (da  die  Stellung  B  dazwi-     lich und  ist mit einer Festklemm-
   schenliegt)  und  zwischen   l/b00   schraube   versehen.   Wird    ein
  und  l/1000 Sek. da  dort  nur  ein    Objektiv  mit  A.B.V.  so verwen-
   Zal:n  Unterschied   besteht.  Der     det,  dass  zwischen  Kamerage-
   Aufzugknopf    (f)  dreht  sich  frei   hduse  und  Optik  Tuban-stticke
   bei Ablauf  des Verschlusses und    oder  das Balgengerdt  geschaltet
   darf  nicht gehemmt  werden.  Bei    werden,  dann   ist  ein  doppelter
  langsamen  Momenten  kann  der    Drahtausldser  zu gebrauchen, um
   Spiegel  nicht  in seine Visierlage     die Blendenvorwahl  und die Ka-
   zuriickfallen   ehe  sich  der  Ver-    mera  zugleich  ausliisen zu  kijn-
  schluss  geschlossen   hat.  Man    nen.
  kann  daher den Druck  auf den
   Auslciser    frtihzeitig    aufheben,
   z. B. bei   I Sek. Belichtung.
  Das Zdhlwerk   wird  beim  Laden
  eines neuen  Filmes  auf  0  ein-
   gestellt  mit  Hilfe  des Zahnrdd-
  chens (la  in  Fie.  2). Es zeigt die
  Anzahl    erfolgter   Belichtungen
   al,  daher  wichtig   zu  notieren,
  ob ein Film  mit  20 oder 86 Auf-
  nahmen eingelegt wird.
  Der  Ausliiseknopf   Fig.  3  (2)  ist
  an  der  Frontwand   der  Kamera
  rechts von der Optik  angebracht.
  Diese Lage bietet  die griisstmiig-
   liche  Sicherheit  gegen  Verwali-
  klung beim Abdri.icken. Bei  rich-
   tiger  Haltung   der  Kamera    ist
  auch jede Behinderung  des Ab-
  laufes des Aufzugknopfes   durch
  die rechte Hand  ausgeschlossen.
  Der  Ausliiseknopf  hat  ein  koni-
  sches  Gewinde,  um  das  Ein-
  schrauben  eines  Drahtauslcisers
  zu erlauben. Bei Optik  mit auto-    Vorlaufwerk        (Selbstausliiser)
  , matischer  Blenden-Vorwahl   (A.    (Nur  bei  Modellen  7 und  6)  In
  B. V.) stellt sich der Auskiseknopf     Fig. (3) dargestellt. Der Hebet (4)
  der  Blendenautomatik   vor  den    wird   je  nach  der  gewtinschten
  Knopf  der Kamera.               Dauer  des Vorlaufes mehr  oder
  Bei Verwendung  eines Drahtaus-    weniger   gespannt.   Bei   totaler
  kisers  (mit  oder  ohne  Blenden-    Drehung   bis zum  Anschlag   er-
  automatik)  ist dieser immer stark    reicht  man  ca.  15-17 Sek.  Bei

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4
 Stellung  auf 90o ca. 6 Sekunden.    meter  weniger  als das auf dem
 Der  Verschluss  wird  aufgezogen    Film  abgebildete  Feld. Diese Be-
 (Knopf   1), der  Spannhebel  be-   grenzung  entspricht  genau dem
 tatigt. Dann  lijst man den Knopf    Maskenauschnitt    ftir  die Projek-
 (2) durch  tiefen  Druck  aus. Er    tionsdiapositive,   so  dass  man
 bleibt  eingedrtickt  und  l<ist nach    sicher  ist, dass was auf der Matt-
 Ablauf  der  Vorlaufzeit  den Ver-    scheibe erfasst  ist in der Projek-
schluss  vcillig  erschiitterungsfrei      tion  (von Farbdias)  auch  restlos
 aus. Bei Optik  mit  A.B.V.  muss    vorgefiihrt   werden   kann.  Das
unbedingt  die Blendenautomatik     Mattscheibenbild     ist  durch  das
bei Gebrauch des Selbstausldsers    Lupensystem   stark   vergriissert
ausgeschaltet   werden,   ansonst   (nom. 4,8 fach) daher schon ohne
 die Aufnahme   mit  voller  Oeff-     Hilfsmittel      ist   die   Schanfein-
nung  erfolgt.                           stellung    leicht   und   eindeutig
Bei  Stellung  des  Verschlusses    miiglich  (Mod.  ?, 5 und  4), zumal
auf B und Gebrauch  des Selbst-    die   Bildhelligkeit    erstaunlich
auslijsers  ist  die  Belichtungszeit     gut    ist.   Selbst   mit   mittleren
 ca. 2-3 Sek.                       Blenden   ist das Bild  weit  in  die
                                 Ecken  hell sichtbar, so dass auchDie    viillig    erschi.itterungsfreie                                                i.iber Tiefenschdrfe  gut  geurteil,tVerschlussausl6sung   durch   das                                  werden   kann.  Durch   den  4boVorlaufwerk   kann  gute  Dienste                                         Einblick  sieht man das BiId  wiebei schwierigen Stativaufnahmen                                      auf                                     einem                                               Schrdgpulte                                                                liegendIeisten,        insbesondere wenn                       man                                    (Modelle                                                        7,                                                  6 und  5). Dies                                                                    be-keinen         Drahtausliiser                         zur  Hand                                           wirkt   zugleich  die  vcillige  Los-hat.                                        lcisung  des  Mattscheibenbildes
                                   von der  Wirklichkeit,   auch dannScharfeinstellung:                       Alle  zu                                                                    ge-                           den   wenn                                        das                                               zweite                                              Auge                                                                   nichtALPA-REFLEX                                 getrie-                            - Kameras                                                    (Siehe                                   schlossen                                                   wird.                                                                   Fig.4.)                                                                   Beiferten       Objektive  haben                         einen                                         ei-                                 Mod.                                           4                                                                  ist  der                                                            Einblick                                                                                   in  g0ogenen      Schneckengang                          mit                         dessen                                 und                                      das                                                   Bild                                                    auf der                                                       Mattscheibe
Hilfe   die  Scharfeinstellung   auf    seitenverkehrt.Distanz  erfolgt.
Die  Kontrolle   der  Schdrfe   ist
durch   folgende,  kameraeigenen
Mittel  gegeben:

o) MATTSCHEIBE  DER
  REFLEXEINSTELLUNG
Bei den Modellen  7, 6 und b  ist
das Bild  auf der Mattscheibe  auf-
recht  und   seitenrichtig   durch
das Dachkantprisma.  Bei Mod. 4
ist es seitenverkehrt.  Das durch
den grossen und bequem zug6ng-
lichen  Einblick  sichtbare  Bild-
feld auf der Mattscheibe  umfasst
23 X 35 mm  d.h.  je  einen  Milli-

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Fig. 6
                      Schnittbild-   Entf ernungsmesser.   del  ALPA    1\4lod 6
                  unschalf                                                  schal'f         eingestellt
einem sehr weiten Bereich  im-    angefi.ihrt sind. (Bei Mod. 4 sei-
mer scharf. Diese Zone wird  zur    tenverkehrt.)
bequemen   Lokalisierung   der
wichtigen  Motivstelle  (auf  wel-   Anmerkung    : Durch   die  starke
che  scharf  eingestellt  werden   Vergrcisserung  des  Bildes   auf
soll)  verwendet  und  dient  zur   der Mattscheibe im Lupensystem
Scharf einstellung auf das Luf t-   des ALPA    ist man  manchmal
bild  bei Mikroaufnahmen.          versucht Motivelemente zu klein
Die Durchmesser beider Kreise   abgebildet  aufzunehmen.   Die
helfen, sich von der tatsdchlichen   eingebauten Masstiibe sollen  als
Abbildungsgrcisse auf dem Film,    Vergleich dienen, um  z. B.  ein
Rechenschaft zu geben (Fig. 7).   fernes Schiff nicht zu photogra-
Bei den Modellen  7, 5 und 4 ist   phieren,  wenn   es  nur   einen
auf der Mattscheibe eine Teilung    Millimeter  gross auf dem  Film
eingraviert, deren Masse in Fig. 5   abgebildet wiirde.

Das  Doppelbild    der  Augen   zeigt,  dass        Nur  noch   ein  Bild   sichtbar.   auf
die Schdrfeeinstellung     nicht  erreicht    ist.            die  Augen   scharf   eingestellt





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 A) NORMALBRENNWEITE             Objektive:   Alfinon   und  Alorar
   50 mm  OBJEKTIVE    Switar,     in   versenkbarer   Fassung   mit
X e n o n   u n d   A l f   i n o n .  D e r   Hebel:  Der  maximale  Hub  be-
maximale  Hub  der  Einstel,lfas-    trdgt  3 mm,  erlaubt  daher  eine
sung  dieser  Objektive    betrtigt    Naheinstellung    bis  1  m.   Fi.ir
6,1 mm   erlaubt  daher   direkte    Aufnahmen  aus ki.irzerer Entfer-
             von                                          (*)                   unendlich                                 nung                                      muss                                                           die   VorsatzlinseFinstellung bi,s  auf   llz         m  an                                   <                    das  Objekt                                    Donal                                             u aufgesetzt                                                        werden,  die
heran. Die Teilung  auf der Fas-    eine Anpassung  bis l/2 m erlaubt.
sung  ist jedoch  nur  bis und  mit
 I m   in  Distanzangaben   vorge-    b) KURZE BRENNWEITEN:   Die
nommen. Was ndher  ist, wird  (mit       Weitwinkelobjektive   sind  mit
roteingelassenen)   echten    Brii-    eigenen Einstellfassungen  ausge-
chen bezeichnet, z.B.   l/9. Diese     riistet,  die von  Fabrikat  zu Fa-
Br{iche   bedeuten   den   Abbil-     brikat  unterschiedlich   sind.
dungsmasstab.  Es   heisst   also,
wenn   ein  Gegenstand  auf  der   C) LANGERE  BRENNWEITEN      :
Mattscheibe  scharf  eingestellt  ist         Fi.ir  jene  Objektive   die  mit
und die Teilung  z. B. t/15 angibt,   ALPA  Extensanfassung  geliefert
dass die Abbildung  auf dem Film    werden,    gilt   die  gemeinsame
in 1/15 nat. Griisse  erfolgt. Diese   Regelung:  Die Distanzen sind in
Angabe  ist viel wichtiger,  als die   Metern  graviert   bis zum  Abbil-
Kenntnis  des Abstandes, da noch   dungsmasstab  L/10 nat.  Grcisse.
die  Schdrfe  und  der  Bildaus-   Von da an sind die  (roteingelas-
schnitt  auf der Mattscheibe  ein-    senen)  echten  Brtiche   graviert,
wandfrei     kontrolliert    werden    welche  den  Abbildungsmasstab
kdnnen. (Siehe Fig. 10 und 11 auf    bedeuten. Da von l/10 nat. Grdsse
Seite 7.)                          an  der   Belichtungsfaktor    den
                                   Wert  1,2 hat, muss  er (insbeson-
                                    dere  bei Farbenaufnahmen)   be-
                                              ri.icksichtigt   werden.   Bei   der
                                     Bruchzahl,   welche   die  nAchst-
                                     m6,gliche Einstellung  kennzeich-
                                       net   ist   (grtin  eingelassen)  der
                                      Belichtungsfaktor     fi.ir diese End-
                                        stellung  angegeben.
                                      Bei  langbrennweitigen    Objekti-
                                      ven,  die  nicht   mit  der  ALPA
                                  Extensan  Fassung  geliefert  wer-
                                     den, sondern  eine eigene Fassung
                                      der  betreffenden  Optischen  An-
                                               stalt  haben,  ist  die  Gravur  der
                                     Distanzen,  wie  allgemein   i.iblich.

                                            Fig. 12
                                                                      I{urze    Brennweite          :
                                                  Alpagon           t    |  3,5/6     nun     mit
                                                 autom.   Blende    siehe   Seite   15.

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Einstellung   auf  noch   kiirzere    Bei   Objektiven   der   Normal-
   Abstlinde   : Falls  es die Aufnah-    brennweite  50 mm  und   allen
  me erfordert noch ndher, als der    Objektiven  mit  unteilbaren  Fas-
  Hub  der  vorhandenen  Einstell-   sungen  wird   so  vorgegangen  :
  fassung  an  das  Objekt  heran-     (Fig. 14).
  kommen   zu  mtissen,  sind    fi.ir   An die Kamerafront  kommt Ring
  ALPA   folgende   Mittel   einzu-    A, dann  die  erforderlichen  Tu-
  setzen :                          ban-Rohre  und  Ring B  in  wel-
                                   chen  das  Obj ektiv   eingesetzt
                                         wird.
  o) TUBAN-ZWISCHENSTUCKE:      Die  minimale  Verldngerung   ist
                              R i n g A + B : 6 m m .    Der         Satz             Tuban                      umfasst                            den   Die                                        maximale                                                      Verldngerung          (Ubergang  Ring       A                    von                           Bajonett                                                  stellt den                                           ganzen Satz                                                                    dar.
  zu Gewinde), die Zwischenrohre    Bei  Objektiven  mit  der ALPA-
      l ; . 2 ,  3 u n d 4 u n d  d e n R i n g-Ba-B   Extensanfassung   (und   einigen
  (Ubergang von Gewinde  zu       anderen mit  teilbaren Fassungen
   jonett). (Fig. r3.)                         z. B.  Makro-Kilar   90 mm  und


             Seite   9





  Fig. 14
  T u b a n A + B f i i r
      Normaloptik.

-
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Bei   allen   objektiven      mit   teilbarer    Fassung,   werden    die  Tuban-sttcke      zwischen
                      Fassung   und   Objektivktirper      geschraubt.
Tele-Xenar  360 mm) werden  nur
die Tuban-Rohre  1-4 verwendet
und  zwischen  die  Extensanfas-       Fis. 16
sung  und  den   Objektivkiirper
 eingesetzt Fig.  f5).
b) KAVO-BALGENGERAT:
   Dieses  Balgengerdt   gestattet
es eine weitgehende  Anpassung
an  die  erforderliche  Aufnahme-
distanz direkt  und kontinuierlich
zu bewerkstelligen.  Besonders sei
hervorgehoben,   dass   bei  den
ALPA-Objektiven    mit  Extensan-
fassung (und solchen  mit  teilba-
rer Fassung) das KAVO  Balgen-
gerdt   eine  direkte   Einstellung
von  unendlich   bis  extrem  nah
gestattet.  Das  KAVO-Balgenge-
rdt    vtillig   zusammengeschoben
hat einen genau gleichen Auszug,
wie   die  (zusammengeschobene)
Extensanfassung.  Wird  nun  das
Objektiv   allein  mit  Tubanring  A   Infrarotaufnahmen:   Die  Skalen
am Balgengerdt   fixiert,  so kann    der  Einstellfassungen  weisen  ei-
die   Naheinstellung    mit   dem   nen   feinen,   rot   eingelassenen,
Triebknopf    des   Balgengerdtes    Indexstrich   im  Nahbereich   auf,
von unendlich  erfolgen.  Fiir nicht    der  die   ftir  Infrarotaufnahmen
teilbare  Objektive  gibt das Bal-   vorzunehmende    Einstellkorrek-
gengerdt   zusdtzlichen   Auszug     tur  andeutet.  (Diese  erfolgt  im-
tiber  jenen  der  Einstellfassung    mer im Sinne einer Auszugsver-
hinaus.                              ldngerung.)

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Fts.
    Tiefenschflrfe:
   Obschon die Wir-
   kung   der  Ab-
   blendung und die
   dadurch bewirk-
    te Zunahme  der
     Tiefenschdrfe
    direkt   auf  der
   Mattscheibe  der
     Reflexeinstel-
   lung bequem zu
   beobachten    ist,
   sind die Schnek-
   kengangfassun-
   gen der ALPA-
   Objektive    mit
     Tief enschiirf e-
   skalen versehen.
   welche  eine  ra-
   sche   Orientie-                        A L P A      - O b j e k t i v      Einstellung   auf    I   il
   rung   erlauben.  Der   Abstand     sung.ln    Extensanfas-Einstellung       nat   Griisse.
   zweier Striche mit  der gleichen     auf    I  m.   Tiefen-
   Blendenzahl gibt auf der Distanz-     schdrfeskala     gut
   skala  den  Tiefenschdrfebereich      sichtbar.
   an. (Bei AlPA-Fassungen  immer                                    Seite 1 1    ftir  1/30 mm  Zerstreuungskreis-
  Durchmesser.)  Bei  Eigenfassun-
  gen der optischen Anstalten sind                  Objektivwechsel
  Abweichungen  vorhanden.
  Wechsel der Objektive   : Um das
  Objektiv  vom  Kamerakrirper  zu
   lcisen, driicke man den Knbpf  (?)
   Fig. 26 herunter  und drehe  zu-
  gleich  die  Fassung  nach  links
  (entgegen  dem   Uhrzeigersinn).
  Man  fasse dabei  das  6Uiet<tiv
  immer an seiner Basis und nicht





  rechts (im Uhrzeigersinn)  bis die
  Arretierung  einschnappt, ca.  li6
  Drehung (Fie. t9).

r -   - -
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1 2
                                                 entrollt  man  soviel  Film  bis  die
B.  DAS LADEN  UND             Patrone   in  die Mulde  eingelegt
   ENTLADEN  DER, I(AMEN,A.    werden   kann   und   der   Riick-
                                      wickelknopf    (8)  mit  seiner Ga-
Die ALPA-REFLEX    wird   geriff-    bel  in  den Spulenkern   der  Pa-
net indem man den flachen  Kne-     trone eingreift. Durch Drehen des
bel  am  Boden   aufrichtet   und    Aufzugknopfes    (1)  spannt  man
nach  rechts  (im  Uhrzeigersinn)     den Verschluss und transportiert
dreht.  F,in Zug an diesem Knebel     eine Filmldnge.  Durch  Ausliisen
l6st Rtickwand   und  Boden  vom    des Verschlusses am Knopf   (2)
Gehiiuse.  Der  Zug   soll  ein  so-    entspannt  man   ihn  und  kann
f ortiges Abheben  bewirken,  nicht    neuerdings   transportieren.  Man
ein seitliches Abschieben,  ansonst    wiederholt   den Vorgang   bis  die
die   Filmandrilckplatte     beschA-    Filmperforation    auf  beiden  Sei-
digt werden  kijnnte   ! Die Patrone    ten  in  die Zdhne  der  Transport-
(handelsiibliche   zu  36  oder  20   walze  eingegriffen   hat.  (Fie.  23.)
Aufnahmen)   wird   zundchst   in    Jetzt  kann  man  die  Riickwand
der  Hand   behalten  und  das   aufsetzen  und  verriegeln.   Dre-
freie  Filmende  so  in  die  Leer-   hung  nach  links  und  umlegen.
spule  (10) unter  die  Feder  ge-   Nun  wird  bei geschlossener Ka-
klemmt,  Fig.  21, dass der  Film    mera der FiIm  nochmals  2-3 Mal
gerade   eingefi.ihrt   ist  und  am    transportiert    worauf   das  Z,eb.l-
unteren Flansch  anliegt. Alsdann    werkdurchdasRddchen   (la) auf 0
                                                        gestellt  wird.  Man  kann
                                                    die erste Aufnahme   vor-
                                         nehmen.   Wichtig   beim
                                                  Filmtransport     ist es den
                                                  Ri.ickwickelknopf     (8) zu
                                             beobachten.  Er  soll  sich
                                            entgegen  der  Pfeilrich-
                                               tung  drehen.  Tut  er  es
                                                      nicht,  so wird  der  Film
                                                      nicht    richtig    transpor-
                                                                    tiert,   denn   er   wickelt
                                                 sich nicht von der Patro-
                                             nenspule   ab.  Zeigt  das
                                            ZShlwerk     die    letzten
                                        Aufnahmen    der  betref-
                                           fenden  Patrone  ant, z.B.
                                                    bei   einer   Patrone    ztJ
                                           36  Aufnahmen     Nr.  35
                                              oder  36 so spanne man
                                          den  Verschluss   vorsich-
                                                                tig  um   das  Filmende
                                                     nicht  abzureissen.   Fiihlt
                                   man  einen  Widerstand
                                  am    Aufzugknopf      so
                                           drehe man  nicht  weiter.


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1 4
Riickspulung  des belichteten  Fil-    Anzahl  Aufnahmen:  Kann man
mes : Der  fertig  belichtete  FiIm    die Kamera  in der Dunkelkam-
wird  zurtickgespult  indem man   mer  laden,  so  ist  es  mciglich,
den Knopf   (8) herauszieht.  Mit     statt  der  vorgesehenen 36 Auf-
einem Finger  der anderen Hand   nahmen auch 38 zu erhalten. Bei
dri.ickt   man    zugleich    und    Farbfilm   nicht  anzuempfehlen,
dauernd  auf den am Boden an-   da man  Gefahr  lduft  den Film-
gebrachten  Kupplungsknopf   (9).   anfang trotzdem durch Filmklam-
Jetzt dreht man den Knopf  (8) in   mern und Kontrollnummern   der
der Pfeilrichtung  zwischen Dau-    Entwicklungsanstalt    unbrauch-
men und Zeigfinger  hin und her    bar  gemacht,  zuriickzuerhalten.
(wie  die  Krone  beim  Aufzug   Das Schliessen des Deckels, be-
einer Uhr). Dies erfolgt  solange,   vor der FiIm  mit seiner Perfora-
bis man deutlich  fi.ihlt, dass das    tion  auf  beiden  Seiten  in  die
Filmende aus der Klemmung   in   Zahntrommel   eingegriff en  hat,
der  Leerspule   befreit   wurde.    setzt  eine  sehr  aufmerksame
(Man kann  den Knopf  (8) auch   Beobachtung  des  Rtickwickel-
nichtausgezogen   betdtigen,    in   knopfes  voraus, um  arge  Ent-
welchem  Fall  jedoch keine  hin-    tduschungen zu ersparen.
und her Bewegung
zu machen ist son-
dern eine dauern-
de  Drehung   im
Uhrzeigersinn. Die
Ri.ickspulung    er-
folgt langsammer,
aber ohne das fei-
ne Gerdusch, der
Arretierung.)
Jetzt kann das Ge-
h i i u s e  g e c i f f n e t
werden,  um   die
belichtete Patrone
 herauszunehmen
und eine neue ein-
zulegen.





Fig. zs
  Rtickspulung   des
belichteten    Filmes

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1 5
     Blendeneinstellung    der   Objetr-    b)  automatische   Blenden-Vor-
      tive:  Die  Wechselobjektive  zur    wahl:   (2. Zt. nur am ALPAGON
    ALPA  werden  mit verschiedenen        I   : 3,5/35 mm).  Die Blende  wird
     Blendeneinstellungen    geliefert   :   auf den gewtinschten  Wert  ein-
                                                  gestellt und durch Drehung  eines
      a)   vollautomatische    Blenden-    Ringes  g,anz  geiiffnet.   Bei  deri    Vorwahl    : (2. Zt. Switar    I   : 1,8/50   Ausliisung  durch  Druck  auf den
     und Tele-Xenar  1  : 3,5/135 mm).    Knopf,  schliesst  sich  die Blende
     Die  Blende  wird   auf  den  ge-    selbsttdtig  auf  den  eingestelltent'  wtinschten    Wert     eingestellt,    Wert. Um sie jedoch nach erfolg-
      bleibt   jedoch   zundchst   offen.     ter  Belichtung   zu  iiffnen,  mussi     Erst im Augenblick  der Aufnah-     der  Stellring  gedreht  werden.
    me  (durch  Druck  auf den Aus-                           Siehe   Fig.  12 Seite  8
      liiseknopf)  schliesst  sie sich  auf
     den   vorgewdhlten    Wert   und
       riffnet  sich  selbsttdtig  bei nach-
     lassen des Druckes.





                                            Tele-Xenar mit Blendenautomatik :
                                            zwei Punkte  : Automatik  ausgeschaltet
                                                   drei Punkte : Automatik  eingeschaltet
                                           Drehung des Ausltiseknopfes.
            Switar    mit   Blendenautomatik            :        c) Gewtihnliche  Blendenvorwahl    :
      BL     :   Blendenring      mit   dem    die   ge-     (2. Zt.   auf   der  Mehrzahl   der
                 wi.inschte   Blende    eingestellt     wird.    ALPA  Wechselobjektive).  Neben
       A    :  Ring                       der                          ganz   nach                                                   links    ge-   dem   eigentlichen   Blendenstell-                 dreht,                         die  Automatik                                              einschaltet,
              nach    rechts    gedreht     bis  zum     ring,   mit  welchem   die  Blende
               Blendenindex.        die    Automatik       eingestellt  wird,   ist  ein  zweiter
               aufhebt    und    Blende     sichtbar     Ring  vorhanden  der  einen  ver-
                 schliesst.                           stellbaren    Anschlag    bewirkt.
       Diese   Automatik     kann    ausgeschaltet     Dieser zweite Ring wird  so einge-
       werden,   um   die  Wirkung    der  Abblen-        stel'lt, dass die gewtinschte  Blen-
      dung   auf   der   Mattscheibe    beobachten     de im  Anschlag   liegt.
       zu  kiinnen.    Dies   erfolgt   beim   Switar        I(urz    vor   der   Belichtung,    muss  man
        (Fig.   26)  durch   Drehung    eines  Ringes,      den   Blendenring     von  Hand    bis  zum
      beim   Tele-X€nar     durch   Drehung    des     Anschlag    drehen,   um   die  Blende    auf
       Auslciseknopfes     (FiB.  2?).  Bei  Gebrauch      den   gewiinschten     Wert   zu  schliessen.
      des  in  der  l(amera   eingebauten    Selbst-     Man   braucht    hierzu    die   l(amera     nicht
       ausldsers      ist    die    Blendenautomatik        vom   Auge   wegzuhalten.      Bei   einigen
       unbedingt     auszuschalten,     ansonst    die      Objektiven         ist   der    Stellring      selbst
       Belichtung     bei   voll   gedffneter    Blende       federnd    gelagert,   so  dass  er  als  Raste
        erfolgt.                                                     dient.
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1 6

Not iz   iib e r  e i n g e l e g t e  F i l m so rte :
Ube r  dem  O k u l a l   d e r  R efle x-
ein s t e llu n g     i s t e i n w e i s s e s K u n st-
sto f f t d f e lc he n     a n g e b r a c h t     a u f
dem  man  m i t  B l e i s t i f t   n o tie re n
kan n .  E s  is t  d l i n g e n d   a n z u ra te n
d i e s  b e i m   L a d e n   e i n e s  n e u e n
Filr nes  imm e r   s o f o r t   z u  b e so r-
gen  und  au c h  z u  v e r m e r k e n ,   o b
eine 36 er  oder' 20 er Patrone   ein-
ges e t z t  wu r d e .  M i t   e i n e r n   a n -
gef e u c h t e t e n   F i n g e r ,    k a n n   d ie
Notiz   a u s g e w i s c h t  w e r d e n .

Absichtliche      Doppelbelichtun-
g e n :  U m   a b s i c h t l i c h   z w e i  B e -      zllgl ei ch   d en  A r-rfzurgknopf     ( 1)
lich t ungen        i i b e r e i n a n d e r   zu  e r-     bis   zLlrn  Anschlag.    Wt-tt'de  der
halt en (wa s   f r i r b e s o n d e r e Z we cke    A u slo se kn o p f  zu tie f  e in gedr uckt,
r na n c h mal   e l f o r d e r l i c h         i s t ). ve r' -    so  b le ib t   d e r  S p ie g e l   in  seinet'
 f dhrt  ma n .  w i e    f o l g t   : N a c h  d e r     o b e re n   L a g e     f e st. E r     f dllt   er st
er st en,    n o l m a l     a u s g e f tih rte n     n a ch  A n sld sltn g   h e lu n tet'.    ( Dat'f
Auf n a h me,    d r l r c k t   m a n    d e n    n n te l  ke in e n Umstd n d e n  m it dem
Aus lijs ek nop f      l e i c h t   ( 2 ) u n d  d re h t     Fin g e l  h e lr-rn t e rg e d riickt  welden.)





                                                                          Fig.
                    www.orphancameras.com
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 D.  SONDERZUBEHOR                Filter   : ALPA-Originalfilter    sind
    ZV ALPA REFLEX:             auf hijchste optische Qualitiit ge-
 (im Preise der Kamera  nicht  in-     pri.ift und tragen  auf dem Glase
 begrif f en)                            selbst die Marke ALPA  und  die
                                    Filternummer,  so dass keinerlei
 Sonnenblenden  :  Die  Reihe  der   Verwechslungen    vorkommen
A L PA  - Wechselobjektive wird    kcinnen. Die  Fassungen sind  indurch  die beiden normalisierten                                 den  genormten   ALPA-Durch- A A : 4 2 m m u n d B : 5 2 m m                                messern durch  einfachen Druck beherrscht.  Die  Sonnenblenden
dieser  beiden  Durchmesser  (A    einzusetzen,  bezw.  durch  Zug
 :  omxana, B   :  omxabe)  riisten    kombiniert  mit  kleiner  Drehbe-
weitaus  die  meisten  Objektive    wegung,   abzuheben.  Dennoch
aus und ktinnen immer  verkehrt    sitzen die Filter  fest und kcinnen
aufgesetzt,  auf  dem   Objektiv    untereinander   zu   Filterblocks
auch  ausser Gebrauch  verblei-    vereinigt  werden.
ben. Nur besondere Durchmesser     Nur  ausgefallene Durchmesser
bedingen   Ausnahmen,    woftir   von   Sonderobjektiven   werden
weitere Sonnenblenden zur Ver-    durch  Spezialfilter  ergenzt,  die
ftigung  stehen. Die  Befestigung     in  Schraubfassungen,  oder zum
der  Sonnenblenden  erfolgt  im-    einlegen  in vorhandene  Fassun-
mer  unabhdngig  von  den  Fil-   gen eingerichtet, angeboten wer-
tern,  so dass die Sonnenblende   den.
immer  (mit oder ohne  Filter)  in     Fi.ir Fdrbungen,  die nicht  in op-der  gleichen Lage am  Objektiv                                   tischem   Massivglas   erhdltlichwirksam     ist.  Eine   Blattfeder
greift  in eine Aussenkehlung der    sind, liefert ALPA  entweder Ge-
Objektivfassung   und   helt   die    latine-Folienfilter     (unverglast),
Sonnenblende  momentan    fest.   oder  leere  Filterfassungen  zur
Sie kann  mit  einem  Griff  abge-   Montage  von  fremden  Spezial-
nommen  und  verkehrt   aufge-     filtern.
setzt werden.                        Bei Gebrauch von Vorsatzlinsen
                                     (donal  und  donabe)   ist   stets
                                      zuerst die Vorsatzlinse und  erst       Sonnenblende    aufgesetzt.
                                danach das Filter  aufzusetzen.
                                  Siehe Tabelle  auf  gegentiberlie-
                                  gender  Seite.

                                      Lederetuis  zu den Wechselobjek-
                                        tiven:    Die   Wechselobjektive
                                werden   in  soliden  Pappschach-
                                          teln  geliefert. Man  kann  hierzu
                                     praktische   Lederetuis   erhalten
                                  deren Zusammenstellung  in Ka-
                                    talogen und Preislisten enthalten
                                                   ist.  Sie gewdhren  einen  guten
                                  Schutz  der   wertvollen   Optik.
                                         Fig. 41 Seite 23.
                    www.orphancameras.com
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  0bjektiv     t      | :        F i l t e r    S o n n e n b l e n d e                    E e m e r k u n g e n

Retrofokus2E 3,5  C  filtrace  keine   ist n ich te rfo rd e rlich
Al pago n  3 5 3, 5  B   f i l t r a b e  k e i n e  d ie Fa ssu n istg sch o nmit So n n e n b le naduesger r istet
Makro-Kilar40 2.8 DE e c r a n a   k e i n e  d u rchFa ssu ngge g e b e nFilte.     rin Rin g e n .
Alorar    50 3,5  A    f i l t r a n a o m x a n a
Alfinon   50 2,8  A   f r l l r a n a o m x a n a
Xenon    5 0 1, 9  A   f i l t r a n a o m x a n a (Xe n o nmit a u to m.B le n d e n vo rwaB 5h 2l mm @ keine
                                    zu sa tzlichS eo n n e n b le n d e )
Switar    50  1. 8  A   f i l t r a n a o m x a n a
Xenar    15 3. 5  A   f i l t r a n a o m x a n a
Altelar    90  2. 8  B   f i l t r a b e o m x a b e
M akr o- K ila9r0 2. 8  A    f i l t r a n a  k e i n e  (Filte wer  rd e nin d e n K o n u sd e r Fa ssu negingesetzt)
Apochromat100 2   C   f r l l r a c e p a r a n ka (Filte rg le ichwie b e i Re tro fo kuSs,ch ra u bfassung)
A l g ular  135 3.2  B  filtrabe omxabe
Iele-Xenar135  3. 5  B   f i l t r a b e o m x a b e (n u ra u sn a h msweeiserfo rd e rlich )
A l earf     180 4, 5  B    l i l t r a b e o m x a be
Iele- Xenar3 6 0 5. 5 S p x f i l t r a n p a r a n te (Filte rn u r in e in ig e ng a n g b a rsteFdn rb u n gener halt-
                                            lich )

Einstellhilfen       fiir   Fehlsichtige:
F e hlsic h t ige  P e r s o n e n ,  d i e  B r il-
len  tragen,  kcinnen  sich  sozusa-
g en  im me r   d e r  A L P A   K a m e ra
b ediene n ,    oh n e          i r g e n d r v e l c he
Schwierigk eit e n        i m G e b r a u c h  d e r
R e f lexein s t e llu n g    o d e r   d e s  S u -
cher s  z u  habe n .  N u r       j e n e  P er-
s onen,  die   k e i n e  B r i l l e      t r a g en
und  eig e n t lic h  e i n e  s o l c h e   t r a g en
s ollt en.   bediirf e n   e i n e r       i n d i v i-
d uellen  A n p a s s u n g   a n     i h r  S e h -
ver mog en.
Zu  dies em  Zw e c k e   d i e n e n   :   f tir
den  M e s s u c h e r    v o n  M o d .   7  :      Montul            Okulul        Ocuvis
Fassun g   , , ok ulu r   "    i n w e l c h e  e in
Augeng las  nach  V o r s c h r i f t    v o m       - L 3  u n d    - 4  D i o p t r i e n h i e l z u .
O pt iker  e ingese t z t w e r d e n   k a n n .   Andere montiert  Ihnen der Au-
 f t i r   R e f lex ein b l i c k      :    F a s s u ng    genoptiker.)
 . , m o n t u r "    d i e       i n   d a s  O k u l a r      Fi..irPersonen, die den Messucher
der  Re f le x e inst e l l u n g    e i n g e s e tzt    von Mod. ? mit dem linken Auge
v r ir d  u nd  eben f a l l s m i t  d e m  A u-    beniitzen, ist der Ansatz ,,ocuvis"
genglas  nach   Vorschrif    t  ausz';l-   bestimmt,  der  die  Austrittspu-
s t atten  is t . (D a  e s m e i s t  s c h w a ch     pille des Suchers nach riickwdrts
i.ibersichtige    sog.    weitsichtige      verlegt, und daher eine bequeme
P e r sonen  s in d .  s o  f i i h r e n  w i r  die   Haltung  ergibt. Ocuvis bewirkt
m eistve rla n g t e n  A u g e n g l d s e r    - 1 2   keine optische Korrektur.
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 Umhflngeriemen    fiir  die Kamera       Filmandruckplatte     (auf  der
  ,, Suspen ".                          abnehmbaren  Kamera  Rtick-
 Wird  die Kamera  ohne Tasche,      wand)  ist gut zu reinigen  und
 abel   z.  B.  mit  Blitzgerdt  ver-        ev. mit einer Spur paraffinoel
 wendet,  so  dient  der  rundge-       abzureiben.
 flochtene,  naturfarbige   Leder-    5) Nicht  Oelen  !  (Wir  verwen-
 riemen  ,,suspen"  mit  zwei  Si-      den  Spezialoel, das sich  mit
 cherheits-Karabinerhacken    ver-       gewcihnlichem   Maschinenoel
 sehen. Diese Ausftihrung  verhin-        nicht  vertrdgt.)      jegliches dert               Abfdrben                            auf                                  die    6) Bei                                                   Strirung                                                         oder   Defekt Kleider,          selbst                 bei                    Hitze                       und                              de-                                            nie  selbst                                                 demontieren                                                                                                                                    ! Es likaten                    (Fig.       Hemden                         41).                                        braucht  Spezialwerkzeug  da-
 E. ALLGEMEINE  SCHLUSS-         zu. Jede  Garantiepfticht  der
   BEMER,KUNGEN   :                 Fabrik    erlischt,  wenn   der                                        Apparat   von    dritter    Seite
 Eine gute Photo-Kamera   ist ein        geiiffnet  wurde.
 Prdzisionssti.ick  das  einer  sorg-    7) Beim  Nachladen  von  patro- fiiltigen               pfleglichen        und                       Behand-                                     nen                                                                 ist                                                  darauf                                                      zu                                                             achten,                                                               dass lung      bedarf          um               immer                           leistungs-                                      deren                                              Lippen                                                      sauber                                                                     sind fahig      zu           bleiben.                   Wichtig                                       ist es :                                    und                                                 sich                                                    der                                            Sammt                                                                        nicht
 l) Den Apparat  nicht  Erschrit-        gelcist  hat,  ansonst   unlieb-
    terungen,  Schlag  und  Stoss     same Kratzer  auftreten  kcin-
   auszusetzen.                        nen.
2) Bei  ldngerem  Nichtgebrauch     8) ZOLLPLOMBE       : Muss  eine
   den Verschluss zu entspannen.      Zollplombe  an  der  Kamera
3) Vor  Staub, Flugsand,  Nebel      angebracht  werden.  so  soll
   und   rapidem   Temperatur-        dies so geschehen, dass kein
   wechsel   soll   er   geschtitzt       rvesentliches Organ  im  Ge-
    bleiben  !  Bringt   man   den      brauch  behindert  wird.  Wir
   Apparat  im Winter  aus gros-      schlagen die rechte Oese vor.
    ser Kdlte  in eine warme  Stu-       die  ftir  den Karabinerhaken
   be  so  beschlagen  sich  alle      des Umhdngeriemens  vorge-
    Teile  (auch  die  Linsen  im      sehen  ist. (Fig. 42)
    Innern).  Man muss geduldig
   abwarten  bis der Apparat  so-
    ureit  erwdrmt    ist.  dass  sich
    die Feuchtigkeit   verfltichtigt.
   Abreiben   usw.   nitzt   nichis.
   kann aber viel schaden  !
4) Die Kamera  im Innern   iifters
   zu reinigen, insbesondere des-
   sen Filmbahn,  bevor man  ei-
   nen neuen Film  einlegt. Man
   verwende  hierzu  einen  wei-
   chel   Pinsel,  keinesfalls   je-
   doch  fasernden   Stoff   oder
   noch  schlimmer  Watte  ! Die
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