Film cameras
Alpa Reflex - Alpa Reflex Gebrauchsanleitung User manual
User manual for Alpa Reflex - Alpa Reflex Gebrauchsanleitung. 32 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.
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Document details
- Brand
- Alpa
- Model / document
- Alpa Reflex - Alpa Reflex Gebrauchsanleitung
- Document type
- User manual
- Language
- German
- Pages
- 32
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- 3.5 MB
- Category
- Film cameras
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2
A. AEUSSERE BEDIENUNGS-
GRIFFE:
Der Aufzugknopf (1) dient zum
Spannen des Verschlusses, dem
Filmtransport und bedient das
Zdhlwerk, das die Anzahl ge-
machter Aufnahmen angibt. Die
Krone des Aufzugknopfes stellt,
heruntergedriickt, die gew0nsch-
te Belichtungszeit direkt ein.
Bereich I bis 1/1000 Sek. und
Halbzeit (bei B). Der Aufzug
(Drehung in Pfeilrichtung, d. h.
im Uhrzeigersinn) erfordert we-
niger als eine halbe Umdrehung
(genau 160o),daher ist ein gewis-
ser Wid,erstand zu i.iberwinden.
Dreht man aus versehen nicht
bis zum Anschlag, so lduft der
Verschluss dennoch ob, doch
bleibt er geschlossen und belich-
tet nicht. Es entsteht auch kein
Filmverlust, da beim nachfol-
genden Aufzug der FiIm nur so- - EiC. 1. Oben: Verschlussabgelaufen.
weit transportiert wird, als er Unten: Verschluss aufgezogen.
noch nicht weitergezogen war. (1a) SteUredchenfiir BildzAhlwerk.
Weiter als der Indexstrich fi.ir
f/1000 Sek. ist ein Punkt graviert. nichtaufgezogenem Verschluss
Wird der Verschluss bei dieser weniger treicht. Ob der Ver-
Einstellung bet6tigt, so <iffnet schluss aufgezogen ist oder nicht
sich der Schlitz nicht, es findet sieht man auf den ersten Blick
somit keine Belichtung statt. an der Stellung des Pfeiles.
Diese Einstellung dient zum (Siehe Fie. 1.)Blindtransport des Fi,lmes, wenn
ein teilweise belichteter Film neu
in die Kamera eingelegt wird. Fig. 2. Einstellung der Zeit.
(Statt dass man einen Objektiv-
deckel zum Lichtabschluss bei
beliebiger Einstellung der Be-
lichtungszeit verwendet.)
Die Einstellung der Belichtungs-
zeit erfolgt bei heruntergedriick-
ter Krone und Drehung nach
links oder rechts. Sie kann bei
aufgezogenem, oder abgelaufe-
nem Verschluss vorgenommen
werden, doch ist Drehung nach
den langsamen Momenten bei
www.orphancameras.comView original page 5Page 6 · Read text
3 Zwischenzeiten, die nicht mar- abgewinkelt zu halten damit kiert sind, kiinnen eingestellt keine Ubertragung des Schubes werden, so z.B. zwischen UZ1 auf das Gehduse stattfinden kann. und 1/50 Sek. Nicht miiglich ist Ffir lange Zeitaufnahmen ist dies nur zwisehen l/10 und l/2b der Drahtauslciser unentbehr- Sek. (da die Stellung B dazwi- lich und ist mit einer Festklemm- schenliegt) und zwischen l/b00 schraube versehen. Wird ein und l/1000 Sek. da dort nur ein Objektiv mit A.B.V. so verwen- Zal:n Unterschied besteht. Der det, dass zwischen Kamerage- Aufzugknopf (f) dreht sich frei hduse und Optik Tuban-stticke bei Ablauf des Verschlusses und oder das Balgengerdt geschaltet darf nicht gehemmt werden. Bei werden, dann ist ein doppelter langsamen Momenten kann der Drahtausldser zu gebrauchen, um Spiegel nicht in seine Visierlage die Blendenvorwahl und die Ka- zuriickfallen ehe sich der Ver- mera zugleich ausliisen zu kijn- schluss geschlossen hat. Man nen. kann daher den Druck auf den Auslciser frtihzeitig aufheben, z. B. bei I Sek. Belichtung. Das Zdhlwerk wird beim Laden eines neuen Filmes auf 0 ein- gestellt mit Hilfe des Zahnrdd- chens (la in Fie. 2). Es zeigt die Anzahl erfolgter Belichtungen al, daher wichtig zu notieren, ob ein Film mit 20 oder 86 Auf- nahmen eingelegt wird. Der Ausliiseknopf Fig. 3 (2) ist an der Frontwand der Kamera rechts von der Optik angebracht. Diese Lage bietet die griisstmiig- liche Sicherheit gegen Verwali- klung beim Abdri.icken. Bei rich- tiger Haltung der Kamera ist auch jede Behinderung des Ab- laufes des Aufzugknopfes durch die rechte Hand ausgeschlossen. Der Ausliiseknopf hat ein koni- sches Gewinde, um das Ein- schrauben eines Drahtauslcisers zu erlauben. Bei Optik mit auto- Vorlaufwerk (Selbstausliiser) , matischer Blenden-Vorwahl (A. (Nur bei Modellen 7 und 6) In B. V.) stellt sich der Auskiseknopf Fig. (3) dargestellt. Der Hebet (4) der Blendenautomatik vor den wird je nach der gewtinschten Knopf der Kamera. Dauer des Vorlaufes mehr oder Bei Verwendung eines Drahtaus- weniger gespannt. Bei totaler kisers (mit oder ohne Blenden- Drehung bis zum Anschlag er- automatik) ist dieser immer stark reicht man ca. 15-17 Sek. Bei r---View original page 6
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4
Stellung auf 90o ca. 6 Sekunden. meter weniger als das auf dem
Der Verschluss wird aufgezogen Film abgebildete Feld. Diese Be-
(Knopf 1), der Spannhebel be- grenzung entspricht genau dem
tatigt. Dann lijst man den Knopf Maskenauschnitt ftir die Projek-
(2) durch tiefen Druck aus. Er tionsdiapositive, so dass man
bleibt eingedrtickt und l<ist nach sicher ist, dass was auf der Matt-
Ablauf der Vorlaufzeit den Ver- scheibe erfasst ist in der Projek-
schluss vcillig erschiitterungsfrei tion (von Farbdias) auch restlos
aus. Bei Optik mit A.B.V. muss vorgefiihrt werden kann. Das
unbedingt die Blendenautomatik Mattscheibenbild ist durch das
bei Gebrauch des Selbstausldsers Lupensystem stark vergriissert
ausgeschaltet werden, ansonst (nom. 4,8 fach) daher schon ohne
die Aufnahme mit voller Oeff- Hilfsmittel ist die Schanfein-
nung erfolgt. stellung leicht und eindeutig
Bei Stellung des Verschlusses miiglich (Mod. ?, 5 und 4), zumal
auf B und Gebrauch des Selbst- die Bildhelligkeit erstaunlich
auslijsers ist die Belichtungszeit gut ist. Selbst mit mittleren
ca. 2-3 Sek. Blenden ist das Bild weit in die
Ecken hell sichtbar, so dass auchDie viillig erschi.itterungsfreie i.iber Tiefenschdrfe gut geurteil,tVerschlussausl6sung durch das werden kann. Durch den 4boVorlaufwerk kann gute Dienste Einblick sieht man das BiId wiebei schwierigen Stativaufnahmen auf einem Schrdgpulte liegendIeisten, insbesondere wenn man (Modelle 7, 6 und 5). Dies be-keinen Drahtausliiser zur Hand wirkt zugleich die vcillige Los-hat. lcisung des Mattscheibenbildes
von der Wirklichkeit, auch dannScharfeinstellung: Alle zu ge- den wenn das zweite Auge nichtALPA-REFLEX getrie- - Kameras (Siehe schlossen wird. Fig.4.) Beiferten Objektive haben einen ei- Mod. 4 ist der Einblick in g0ogenen Schneckengang mit dessen und das Bild auf der Mattscheibe
Hilfe die Scharfeinstellung auf seitenverkehrt.Distanz erfolgt.
Die Kontrolle der Schdrfe ist
durch folgende, kameraeigenen
Mittel gegeben:
o) MATTSCHEIBE DER
REFLEXEINSTELLUNG
Bei den Modellen 7, 6 und b ist
das Bild auf der Mattscheibe auf-
recht und seitenrichtig durch
das Dachkantprisma. Bei Mod. 4
ist es seitenverkehrt. Das durch
den grossen und bequem zug6ng-
lichen Einblick sichtbare Bild-
feld auf der Mattscheibe umfasst
23 X 35 mm d.h. je einen Milli-
www.orphancameras.comView original page 7Page 9 · Read text
Fig. 6
Schnittbild- Entf ernungsmesser. del ALPA 1\4lod 6
unschalf schal'f eingestellt
einem sehr weiten Bereich im- angefi.ihrt sind. (Bei Mod. 4 sei-
mer scharf. Diese Zone wird zur tenverkehrt.)
bequemen Lokalisierung der
wichtigen Motivstelle (auf wel- Anmerkung : Durch die starke
che scharf eingestellt werden Vergrcisserung des Bildes auf
soll) verwendet und dient zur der Mattscheibe im Lupensystem
Scharf einstellung auf das Luf t- des ALPA ist man manchmal
bild bei Mikroaufnahmen. versucht Motivelemente zu klein
Die Durchmesser beider Kreise abgebildet aufzunehmen. Die
helfen, sich von der tatsdchlichen eingebauten Masstiibe sollen als
Abbildungsgrcisse auf dem Film, Vergleich dienen, um z. B. ein
Rechenschaft zu geben (Fig. 7). fernes Schiff nicht zu photogra-
Bei den Modellen 7, 5 und 4 ist phieren, wenn es nur einen
auf der Mattscheibe eine Teilung Millimeter gross auf dem Film
eingraviert, deren Masse in Fig. 5 abgebildet wiirde.
Das Doppelbild der Augen zeigt, dass Nur noch ein Bild sichtbar. auf
die Schdrfeeinstellung nicht erreicht ist. die Augen scharf eingestellt
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8
A) NORMALBRENNWEITE Objektive: Alfinon und Alorar
50 mm OBJEKTIVE Switar, in versenkbarer Fassung mit
X e n o n u n d A l f i n o n . D e r Hebel: Der maximale Hub be-
maximale Hub der Einstel,lfas- trdgt 3 mm, erlaubt daher eine
sung dieser Objektive betrtigt Naheinstellung bis 1 m. Fi.ir
6,1 mm erlaubt daher direkte Aufnahmen aus ki.irzerer Entfer-
von (*) unendlich nung muss die VorsatzlinseFinstellung bi,s auf llz m an < das Objekt Donal u aufgesetzt werden, die
heran. Die Teilung auf der Fas- eine Anpassung bis l/2 m erlaubt.
sung ist jedoch nur bis und mit
I m in Distanzangaben vorge- b) KURZE BRENNWEITEN: Die
nommen. Was ndher ist, wird (mit Weitwinkelobjektive sind mit
roteingelassenen) echten Brii- eigenen Einstellfassungen ausge-
chen bezeichnet, z.B. l/9. Diese riistet, die von Fabrikat zu Fa-
Br{iche bedeuten den Abbil- brikat unterschiedlich sind.
dungsmasstab. Es heisst also,
wenn ein Gegenstand auf der C) LANGERE BRENNWEITEN :
Mattscheibe scharf eingestellt ist Fi.ir jene Objektive die mit
und die Teilung z. B. t/15 angibt, ALPA Extensanfassung geliefert
dass die Abbildung auf dem Film werden, gilt die gemeinsame
in 1/15 nat. Griisse erfolgt. Diese Regelung: Die Distanzen sind in
Angabe ist viel wichtiger, als die Metern graviert bis zum Abbil-
Kenntnis des Abstandes, da noch dungsmasstab L/10 nat. Grcisse.
die Schdrfe und der Bildaus- Von da an sind die (roteingelas-
schnitt auf der Mattscheibe ein- senen) echten Brtiche graviert,
wandfrei kontrolliert werden welche den Abbildungsmasstab
kdnnen. (Siehe Fig. 10 und 11 auf bedeuten. Da von l/10 nat. Grdsse
Seite 7.) an der Belichtungsfaktor den
Wert 1,2 hat, muss er (insbeson-
dere bei Farbenaufnahmen) be-
ri.icksichtigt werden. Bei der
Bruchzahl, welche die nAchst-
m6,gliche Einstellung kennzeich-
net ist (grtin eingelassen) der
Belichtungsfaktor fi.ir diese End-
stellung angegeben.
Bei langbrennweitigen Objekti-
ven, die nicht mit der ALPA
Extensan Fassung geliefert wer-
den, sondern eine eigene Fassung
der betreffenden Optischen An-
stalt haben, ist die Gravur der
Distanzen, wie allgemein i.iblich.
Fig. 12
I{urze Brennweite :
Alpagon t | 3,5/6 nun mit
autom. Blende siehe Seite 15.
www.orphancameras.comView original page 11Page 12 · Read text
Einstellung auf noch kiirzere Bei Objektiven der Normal-
Abstlinde : Falls es die Aufnah- brennweite 50 mm und allen
me erfordert noch ndher, als der Objektiven mit unteilbaren Fas-
Hub der vorhandenen Einstell- sungen wird so vorgegangen :
fassung an das Objekt heran- (Fig. 14).
kommen zu mtissen, sind fi.ir An die Kamerafront kommt Ring
ALPA folgende Mittel einzu- A, dann die erforderlichen Tu-
setzen : ban-Rohre und Ring B in wel-
chen das Obj ektiv eingesetzt
wird.
o) TUBAN-ZWISCHENSTUCKE: Die minimale Verldngerung ist
R i n g A + B : 6 m m . Der Satz Tuban umfasst den Die maximale Verldngerung (Ubergang Ring A von Bajonett stellt den ganzen Satz dar.
zu Gewinde), die Zwischenrohre Bei Objektiven mit der ALPA-
l ; . 2 , 3 u n d 4 u n d d e n R i n g-Ba-B Extensanfassung (und einigen
(Ubergang von Gewinde zu anderen mit teilbaren Fassungen
jonett). (Fig. r3.) z. B. Makro-Kilar 90 mm und
Seite 9
Fig. 14
T u b a n A + B f i i r
Normaloptik.
-View original page 12Page 13 · Read text
Bei allen objektiven mit teilbarer Fassung, werden die Tuban-sttcke zwischen
Fassung und Objektivktirper geschraubt.
Tele-Xenar 360 mm) werden nur
die Tuban-Rohre 1-4 verwendet
und zwischen die Extensanfas- Fis. 16
sung und den Objektivkiirper
eingesetzt Fig. f5).
b) KAVO-BALGENGERAT:
Dieses Balgengerdt gestattet
es eine weitgehende Anpassung
an die erforderliche Aufnahme-
distanz direkt und kontinuierlich
zu bewerkstelligen. Besonders sei
hervorgehoben, dass bei den
ALPA-Objektiven mit Extensan-
fassung (und solchen mit teilba-
rer Fassung) das KAVO Balgen-
gerdt eine direkte Einstellung
von unendlich bis extrem nah
gestattet. Das KAVO-Balgenge-
rdt vtillig zusammengeschoben
hat einen genau gleichen Auszug,
wie die (zusammengeschobene)
Extensanfassung. Wird nun das
Objektiv allein mit Tubanring A Infrarotaufnahmen: Die Skalen
am Balgengerdt fixiert, so kann der Einstellfassungen weisen ei-
die Naheinstellung mit dem nen feinen, rot eingelassenen,
Triebknopf des Balgengerdtes Indexstrich im Nahbereich auf,
von unendlich erfolgen. Fiir nicht der die ftir Infrarotaufnahmen
teilbare Objektive gibt das Bal- vorzunehmende Einstellkorrek-
gengerdt zusdtzlichen Auszug tur andeutet. (Diese erfolgt im-
tiber jenen der Einstellfassung mer im Sinne einer Auszugsver-
hinaus. ldngerung.)
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Fts.
Tiefenschflrfe:
Obschon die Wir-
kung der Ab-
blendung und die
dadurch bewirk-
te Zunahme der
Tiefenschdrfe
direkt auf der
Mattscheibe der
Reflexeinstel-
lung bequem zu
beobachten ist,
sind die Schnek-
kengangfassun-
gen der ALPA-
Objektive mit
Tief enschiirf e-
skalen versehen.
welche eine ra-
sche Orientie- A L P A - O b j e k t i v Einstellung auf I il
rung erlauben. Der Abstand sung.ln Extensanfas-Einstellung nat Griisse.
zweier Striche mit der gleichen auf I m. Tiefen-
Blendenzahl gibt auf der Distanz- schdrfeskala gut
skala den Tiefenschdrfebereich sichtbar.
an. (Bei AlPA-Fassungen immer Seite 1 1 ftir 1/30 mm Zerstreuungskreis-
Durchmesser.) Bei Eigenfassun-
gen der optischen Anstalten sind Objektivwechsel
Abweichungen vorhanden.
Wechsel der Objektive : Um das
Objektiv vom Kamerakrirper zu
lcisen, driicke man den Knbpf (?)
Fig. 26 herunter und drehe zu-
gleich die Fassung nach links
(entgegen dem Uhrzeigersinn).
Man fasse dabei das 6Uiet<tiv
immer an seiner Basis und nicht
rechts (im Uhrzeigersinn) bis die
Arretierung einschnappt, ca. li6
Drehung (Fie. t9).
r - - -View original page 14Page 15 · Read text
1 2
entrollt man soviel Film bis die
B. DAS LADEN UND Patrone in die Mulde eingelegt
ENTLADEN DER, I(AMEN,A. werden kann und der Riick-
wickelknopf (8) mit seiner Ga-
Die ALPA-REFLEX wird geriff- bel in den Spulenkern der Pa-
net indem man den flachen Kne- trone eingreift. Durch Drehen des
bel am Boden aufrichtet und Aufzugknopfes (1) spannt man
nach rechts (im Uhrzeigersinn) den Verschluss und transportiert
dreht. F,in Zug an diesem Knebel eine Filmldnge. Durch Ausliisen
l6st Rtickwand und Boden vom des Verschlusses am Knopf (2)
Gehiiuse. Der Zug soll ein so- entspannt man ihn und kann
f ortiges Abheben bewirken, nicht neuerdings transportieren. Man
ein seitliches Abschieben, ansonst wiederholt den Vorgang bis die
die Filmandrilckplatte beschA- Filmperforation auf beiden Sei-
digt werden kijnnte ! Die Patrone ten in die Zdhne der Transport-
(handelsiibliche zu 36 oder 20 walze eingegriffen hat. (Fie. 23.)
Aufnahmen) wird zundchst in Jetzt kann man die Riickwand
der Hand behalten und das aufsetzen und verriegeln. Dre-
freie Filmende so in die Leer- hung nach links und umlegen.
spule (10) unter die Feder ge- Nun wird bei geschlossener Ka-
klemmt, Fig. 21, dass der Film mera der FiIm nochmals 2-3 Mal
gerade eingefi.ihrt ist und am transportiert worauf das Z,eb.l-
unteren Flansch anliegt. Alsdann werkdurchdasRddchen (la) auf 0
gestellt wird. Man kann
die erste Aufnahme vor-
nehmen. Wichtig beim
Filmtransport ist es den
Ri.ickwickelknopf (8) zu
beobachten. Er soll sich
entgegen der Pfeilrich-
tung drehen. Tut er es
nicht, so wird der Film
nicht richtig transpor-
tiert, denn er wickelt
sich nicht von der Patro-
nenspule ab. Zeigt das
ZShlwerk die letzten
Aufnahmen der betref-
fenden Patrone ant, z.B.
bei einer Patrone ztJ
36 Aufnahmen Nr. 35
oder 36 so spanne man
den Verschluss vorsich-
tig um das Filmende
nicht abzureissen. Fiihlt
man einen Widerstand
am Aufzugknopf so
drehe man nicht weiter.
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1 4
Riickspulung des belichteten Fil- Anzahl Aufnahmen: Kann man
mes : Der fertig belichtete FiIm die Kamera in der Dunkelkam-
wird zurtickgespult indem man mer laden, so ist es mciglich,
den Knopf (8) herauszieht. Mit statt der vorgesehenen 36 Auf-
einem Finger der anderen Hand nahmen auch 38 zu erhalten. Bei
dri.ickt man zugleich und Farbfilm nicht anzuempfehlen,
dauernd auf den am Boden an- da man Gefahr lduft den Film-
gebrachten Kupplungsknopf (9). anfang trotzdem durch Filmklam-
Jetzt dreht man den Knopf (8) in mern und Kontrollnummern der
der Pfeilrichtung zwischen Dau- Entwicklungsanstalt unbrauch-
men und Zeigfinger hin und her bar gemacht, zuriickzuerhalten.
(wie die Krone beim Aufzug Das Schliessen des Deckels, be-
einer Uhr). Dies erfolgt solange, vor der FiIm mit seiner Perfora-
bis man deutlich fi.ihlt, dass das tion auf beiden Seiten in die
Filmende aus der Klemmung in Zahntrommel eingegriff en hat,
der Leerspule befreit wurde. setzt eine sehr aufmerksame
(Man kann den Knopf (8) auch Beobachtung des Rtickwickel-
nichtausgezogen betdtigen, in knopfes voraus, um arge Ent-
welchem Fall jedoch keine hin- tduschungen zu ersparen.
und her Bewegung
zu machen ist son-
dern eine dauern-
de Drehung im
Uhrzeigersinn. Die
Ri.ickspulung er-
folgt langsammer,
aber ohne das fei-
ne Gerdusch, der
Arretierung.)
Jetzt kann das Ge-
h i i u s e g e c i f f n e t
werden, um die
belichtete Patrone
herauszunehmen
und eine neue ein-
zulegen.
Fig. zs
Rtickspulung des
belichteten Filmes
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1 5
Blendeneinstellung der Objetr- b) automatische Blenden-Vor-
tive: Die Wechselobjektive zur wahl: (2. Zt. nur am ALPAGON
ALPA werden mit verschiedenen I : 3,5/35 mm). Die Blende wird
Blendeneinstellungen geliefert : auf den gewtinschten Wert ein-
gestellt und durch Drehung eines
a) vollautomatische Blenden- Ringes g,anz geiiffnet. Bei deri Vorwahl : (2. Zt. Switar I : 1,8/50 Ausliisung durch Druck auf den
und Tele-Xenar 1 : 3,5/135 mm). Knopf, schliesst sich die Blende
Die Blende wird auf den ge- selbsttdtig auf den eingestelltent' wtinschten Wert eingestellt, Wert. Um sie jedoch nach erfolg-
bleibt jedoch zundchst offen. ter Belichtung zu iiffnen, mussi Erst im Augenblick der Aufnah- der Stellring gedreht werden.
me (durch Druck auf den Aus- Siehe Fig. 12 Seite 8
liiseknopf) schliesst sie sich auf
den vorgewdhlten Wert und
riffnet sich selbsttdtig bei nach-
lassen des Druckes.
Tele-Xenar mit Blendenautomatik :
zwei Punkte : Automatik ausgeschaltet
drei Punkte : Automatik eingeschaltet
Drehung des Ausltiseknopfes.
Switar mit Blendenautomatik : c) Gewtihnliche Blendenvorwahl :
BL : Blendenring mit dem die ge- (2. Zt. auf der Mehrzahl der
wi.inschte Blende eingestellt wird. ALPA Wechselobjektive). Neben
A : Ring der ganz nach links ge- dem eigentlichen Blendenstell- dreht, die Automatik einschaltet,
nach rechts gedreht bis zum ring, mit welchem die Blende
Blendenindex. die Automatik eingestellt wird, ist ein zweiter
aufhebt und Blende sichtbar Ring vorhanden der einen ver-
schliesst. stellbaren Anschlag bewirkt.
Diese Automatik kann ausgeschaltet Dieser zweite Ring wird so einge-
werden, um die Wirkung der Abblen- stel'lt, dass die gewtinschte Blen-
dung auf der Mattscheibe beobachten de im Anschlag liegt.
zu kiinnen. Dies erfolgt beim Switar I(urz vor der Belichtung, muss man
(Fig. 26) durch Drehung eines Ringes, den Blendenring von Hand bis zum
beim Tele-X€nar durch Drehung des Anschlag drehen, um die Blende auf
Auslciseknopfes (FiB. 2?). Bei Gebrauch den gewiinschten Wert zu schliessen.
des in der l(amera eingebauten Selbst- Man braucht hierzu die l(amera nicht
ausldsers ist die Blendenautomatik vom Auge wegzuhalten. Bei einigen
unbedingt auszuschalten, ansonst die Objektiven ist der Stellring selbst
Belichtung bei voll gedffneter Blende federnd gelagert, so dass er als Raste
erfolgt. dient.View original page 18Page 19 · Read text
1 6
Not iz iib e r e i n g e l e g t e F i l m so rte :
Ube r dem O k u l a l d e r R efle x-
ein s t e llu n g i s t e i n w e i s s e s K u n st-
sto f f t d f e lc he n a n g e b r a c h t a u f
dem man m i t B l e i s t i f t n o tie re n
kan n . E s is t d l i n g e n d a n z u ra te n
d i e s b e i m L a d e n e i n e s n e u e n
Filr nes imm e r s o f o r t z u b e so r-
gen und au c h z u v e r m e r k e n , o b
eine 36 er oder' 20 er Patrone ein-
ges e t z t wu r d e . M i t e i n e r n a n -
gef e u c h t e t e n F i n g e r , k a n n d ie
Notiz a u s g e w i s c h t w e r d e n .
Absichtliche Doppelbelichtun-
g e n : U m a b s i c h t l i c h z w e i B e - zllgl ei ch d en A r-rfzurgknopf ( 1)
lich t ungen i i b e r e i n a n d e r zu e r- bis zLlrn Anschlag. Wt-tt'de der
halt en (wa s f r i r b e s o n d e r e Z we cke A u slo se kn o p f zu tie f e in gedr uckt,
r na n c h mal e l f o r d e r l i c h i s t ). ve r' - so b le ib t d e r S p ie g e l in seinet'
f dhrt ma n . w i e f o l g t : N a c h d e r o b e re n L a g e f e st. E r f dllt er st
er st en, n o l m a l a u s g e f tih rte n n a ch A n sld sltn g h e lu n tet'. ( Dat'f
Auf n a h me, d r l r c k t m a n d e n n n te l ke in e n Umstd n d e n m it dem
Aus lijs ek nop f l e i c h t ( 2 ) u n d d re h t Fin g e l h e lr-rn t e rg e d riickt welden.)
Fig.
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20
D. SONDERZUBEHOR Filter : ALPA-Originalfilter sind
ZV ALPA REFLEX: auf hijchste optische Qualitiit ge-
(im Preise der Kamera nicht in- pri.ift und tragen auf dem Glase
begrif f en) selbst die Marke ALPA und die
Filternummer, so dass keinerlei
Sonnenblenden : Die Reihe der Verwechslungen vorkommen
A L PA - Wechselobjektive wird kcinnen. Die Fassungen sind indurch die beiden normalisierten den genormten ALPA-Durch- A A : 4 2 m m u n d B : 5 2 m m messern durch einfachen Druck beherrscht. Die Sonnenblenden
dieser beiden Durchmesser (A einzusetzen, bezw. durch Zug
: omxana, B : omxabe) riisten kombiniert mit kleiner Drehbe-
weitaus die meisten Objektive wegung, abzuheben. Dennoch
aus und ktinnen immer verkehrt sitzen die Filter fest und kcinnen
aufgesetzt, auf dem Objektiv untereinander zu Filterblocks
auch ausser Gebrauch verblei- vereinigt werden.
ben. Nur besondere Durchmesser Nur ausgefallene Durchmesser
bedingen Ausnahmen, woftir von Sonderobjektiven werden
weitere Sonnenblenden zur Ver- durch Spezialfilter ergenzt, die
ftigung stehen. Die Befestigung in Schraubfassungen, oder zum
der Sonnenblenden erfolgt im- einlegen in vorhandene Fassun-
mer unabhdngig von den Fil- gen eingerichtet, angeboten wer-
tern, so dass die Sonnenblende den.
immer (mit oder ohne Filter) in Fi.ir Fdrbungen, die nicht in op-der gleichen Lage am Objektiv tischem Massivglas erhdltlichwirksam ist. Eine Blattfeder
greift in eine Aussenkehlung der sind, liefert ALPA entweder Ge-
Objektivfassung und helt die latine-Folienfilter (unverglast),
Sonnenblende momentan fest. oder leere Filterfassungen zur
Sie kann mit einem Griff abge- Montage von fremden Spezial-
nommen und verkehrt aufge- filtern.
setzt werden. Bei Gebrauch von Vorsatzlinsen
(donal und donabe) ist stets
zuerst die Vorsatzlinse und erst Sonnenblende aufgesetzt.
danach das Filter aufzusetzen.
Siehe Tabelle auf gegentiberlie-
gender Seite.
Lederetuis zu den Wechselobjek-
tiven: Die Wechselobjektive
werden in soliden Pappschach-
teln geliefert. Man kann hierzu
praktische Lederetuis erhalten
deren Zusammenstellung in Ka-
talogen und Preislisten enthalten
ist. Sie gewdhren einen guten
Schutz der wertvollen Optik.
Fig. 41 Seite 23.
www.orphancameras.comView original page 21Page 22 · Read text
21
0bjektiv t | : F i l t e r S o n n e n b l e n d e E e m e r k u n g e n
Retrofokus2E 3,5 C filtrace keine ist n ich te rfo rd e rlich
Al pago n 3 5 3, 5 B f i l t r a b e k e i n e d ie Fa ssu n istg sch o nmit So n n e n b le naduesger r istet
Makro-Kilar40 2.8 DE e c r a n a k e i n e d u rchFa ssu ngge g e b e nFilte. rin Rin g e n .
Alorar 50 3,5 A f i l t r a n a o m x a n a
Alfinon 50 2,8 A f r l l r a n a o m x a n a
Xenon 5 0 1, 9 A f i l t r a n a o m x a n a (Xe n o nmit a u to m.B le n d e n vo rwaB 5h 2l mm @ keine
zu sa tzlichS eo n n e n b le n d e )
Switar 50 1. 8 A f i l t r a n a o m x a n a
Xenar 15 3. 5 A f i l t r a n a o m x a n a
Altelar 90 2. 8 B f i l t r a b e o m x a b e
M akr o- K ila9r0 2. 8 A f i l t r a n a k e i n e (Filte wer rd e nin d e n K o n u sd e r Fa ssu negingesetzt)
Apochromat100 2 C f r l l r a c e p a r a n ka (Filte rg le ichwie b e i Re tro fo kuSs,ch ra u bfassung)
A l g ular 135 3.2 B filtrabe omxabe
Iele-Xenar135 3. 5 B f i l t r a b e o m x a b e (n u ra u sn a h msweeiserfo rd e rlich )
A l earf 180 4, 5 B l i l t r a b e o m x a be
Iele- Xenar3 6 0 5. 5 S p x f i l t r a n p a r a n te (Filte rn u r in e in ig e ng a n g b a rsteFdn rb u n gener halt-
lich )
Einstellhilfen fiir Fehlsichtige:
F e hlsic h t ige P e r s o n e n , d i e B r il-
len tragen, kcinnen sich sozusa-
g en im me r d e r A L P A K a m e ra
b ediene n , oh n e i r g e n d r v e l c he
Schwierigk eit e n i m G e b r a u c h d e r
R e f lexein s t e llu n g o d e r d e s S u -
cher s z u habe n . N u r j e n e P er-
s onen, die k e i n e B r i l l e t r a g en
und eig e n t lic h e i n e s o l c h e t r a g en
s ollt en. bediirf e n e i n e r i n d i v i-
d uellen A n p a s s u n g a n i h r S e h -
ver mog en.
Zu dies em Zw e c k e d i e n e n : f tir
den M e s s u c h e r v o n M o d . 7 : Montul Okulul Ocuvis
Fassun g , , ok ulu r " i n w e l c h e e in
Augeng las nach V o r s c h r i f t v o m - L 3 u n d - 4 D i o p t r i e n h i e l z u .
O pt iker e ingese t z t w e r d e n k a n n . Andere montiert Ihnen der Au-
f t i r R e f lex ein b l i c k : F a s s u ng genoptiker.)
. , m o n t u r " d i e i n d a s O k u l a r Fi..irPersonen, die den Messucher
der Re f le x e inst e l l u n g e i n g e s e tzt von Mod. ? mit dem linken Auge
v r ir d u nd eben f a l l s m i t d e m A u- beniitzen, ist der Ansatz ,,ocuvis"
genglas nach Vorschrif t ausz';l- bestimmt, der die Austrittspu-
s t atten is t . (D a e s m e i s t s c h w a ch pille des Suchers nach riickwdrts
i.ibersichtige sog. weitsichtige verlegt, und daher eine bequeme
P e r sonen s in d . s o f i i h r e n w i r die Haltung ergibt. Ocuvis bewirkt
m eistve rla n g t e n A u g e n g l d s e r - 1 2 keine optische Korrektur.View original page 22Page 25 · Read text
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Umhflngeriemen fiir die Kamera Filmandruckplatte (auf der
,, Suspen ". abnehmbaren Kamera Rtick-
Wird die Kamera ohne Tasche, wand) ist gut zu reinigen und
abel z. B. mit Blitzgerdt ver- ev. mit einer Spur paraffinoel
wendet, so dient der rundge- abzureiben.
flochtene, naturfarbige Leder- 5) Nicht Oelen ! (Wir verwen-
riemen ,,suspen" mit zwei Si- den Spezialoel, das sich mit
cherheits-Karabinerhacken ver- gewcihnlichem Maschinenoel
sehen. Diese Ausftihrung verhin- nicht vertrdgt.) jegliches dert Abfdrben auf die 6) Bei Strirung oder Defekt Kleider, selbst bei Hitze und de- nie selbst demontieren ! Es likaten (Fig. Hemden 41). braucht Spezialwerkzeug da-
E. ALLGEMEINE SCHLUSS- zu. Jede Garantiepfticht der
BEMER,KUNGEN : Fabrik erlischt, wenn der Apparat von dritter Seite
Eine gute Photo-Kamera ist ein geiiffnet wurde.
Prdzisionssti.ick das einer sorg- 7) Beim Nachladen von patro- fiiltigen pfleglichen und Behand- nen ist darauf zu achten, dass lung bedarf um immer leistungs- deren Lippen sauber sind fahig zu bleiben. Wichtig ist es : und sich der Sammt nicht
l) Den Apparat nicht Erschrit- gelcist hat, ansonst unlieb-
terungen, Schlag und Stoss same Kratzer auftreten kcin-
auszusetzen. nen.
2) Bei ldngerem Nichtgebrauch 8) ZOLLPLOMBE : Muss eine
den Verschluss zu entspannen. Zollplombe an der Kamera
3) Vor Staub, Flugsand, Nebel angebracht werden. so soll
und rapidem Temperatur- dies so geschehen, dass kein
wechsel soll er geschtitzt rvesentliches Organ im Ge-
bleiben ! Bringt man den brauch behindert wird. Wir
Apparat im Winter aus gros- schlagen die rechte Oese vor.
ser Kdlte in eine warme Stu- die ftir den Karabinerhaken
be so beschlagen sich alle des Umhdngeriemens vorge-
Teile (auch die Linsen im sehen ist. (Fig. 42)
Innern). Man muss geduldig
abwarten bis der Apparat so-
ureit erwdrmt ist. dass sich
die Feuchtigkeit verfltichtigt.
Abreiben usw. nitzt nichis.
kann aber viel schaden !
4) Die Kamera im Innern iifters
zu reinigen, insbesondere des-
sen Filmbahn, bevor man ei-
nen neuen Film einlegt. Man
verwende hierzu einen wei-
chel Pinsel, keinesfalls je-
doch fasernden Stoff oder
noch schlimmer Watte ! Die
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PDF verified 2026-10-10.
