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Arette IB Gebrauchsanleitung User manual

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Document details

Brand
Arette
Model / document
Arette IB Gebrauchsanleitung
Document type
User manual
Language
German
Pages
24
File size
4.4 MB
Category
Film cameras
Document date
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        DIE BEDIENUNGSTEITE DER ARETTE I B
 1) Doppel-Verriegelung der Rlickwond         1 2) Sucher-Einblickmuschel
 2) Schnellschollhebel, belofigl  gleich-   13) Zeiger des Belichlungsmessers
    zeilig Filmtronsporl und Verschlufl-    14) lnnenscheibe - Einslellung der Film-
    oufzug                                    empf indlichkeil
 3) Ausloseknopf                                                                 I 5) Einslellknopfchen   fr.ir Innenscheibe (14)
 4) Gewinde fiir Drohlousloser             15) Rondelscheibe  (mit Aufenring)
 5) Enlfernungseinslellring mil der Enl-   17) Einstellmorke {iir Belichtungswerf
    fernungsskolo                                                            I 8) ZeillBlenden-Poore
 5) Schorfentiefenskolo m.Einslellmorke 6o   19) Gerole-Schuh fUr oufsleckbqres Zv-
 7) Zeiten-Einslellscheibe mil Skolo der       behor
    Belichlu ng szeilen                      20) Buchse fiir Blilzkobel
 8) Blendenskolo                         21) Umscholthebel V-X-M (Synchrohebel)
 9) Blendeneinslellring  m. Einslellmorke go   ouf Komero-Unferseile (siehe Seile 6)
10) Ausziehborer Rtjckwickelknopf zum    22) Bildzdhlscheibe
    Rtickspulen des Films in seine Kosselle   23) Film-Merkscheibe zur Morkierung der
| 1) R-Hebel zur Freigobe der Riickspulung       eingelegfen Filmsorfe
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g\)ieseCA.      elegonle.          .     r,rKleinbildkomero.  r.r  rr       Arelfe willrrr  .rlhr zuverldssigerrr.   .   undl  bold
 unentbehrlicher Begleiler sein. Sie brouchen nur wenige Hondgrif{e zu kennen'
 dqmit lhnen zu jeder Zeit gule Aufnohmen gelingen. Dobei kommen lhnen
 dievierkennzeichnendenEigenschof|enderAre|lezugu1e:

 Griffsidrer durch die neuorlige Form, die gerodezu ideol in der Hond liegt
 Tleffsicher durch den hellen. und prozisen Leuchlrohmensucher
 Bedienungssicher durch Schnellscholthebel und doppelfe Belichtungssperre
 Belidttungs- und fqrbtonsicher durch den eingeboulen Belichlungsmesser.
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weilerlronsporlieren, denn die eingeboule zweifoch wirkende Sperre.Bildobstondemochf die      doppelle Belichfung eines Filmbildes unmoglich. Um regelmofige               ouf                     I
       lhrem Filmslreifen zu erholfen, sollfen Sie dorouf ochlen, dofi der Schnellschqlthebel  (2)
        bis zum Anschlog bewegl wird. Sonst zeigt ouch der Bildzohler (22) nicht mil Sicher-
        heil die richlige Zohl. Allerdings hondelt es sich nur um einen kleinen Schonheils-
        fehler, der ohne den geringslen Einflu$ ouf die richlige Funklion der ARETTE isf
      und beim nochslen Schollvorgong wieder,vollig ousgeglichen wird.
    BIIDZAHLER
      Noch dem Einlegen des Filmes isl der ous der Kosselle herousrogende Filmonfong
        slels vorbelichtet. Vor den Aufnohmen isl dieser Filmobschnill durch zwei oder drei
       Leerschollungen (lronsporlieren und ouslosen) zu enffernen. Ersl noch diesen Leer-
       schollungen isl die Bild-Zohlschreibe (22) in die Grundslellung zu bringen, indem
       mii der Fingerkuppe der Rondelknopf niedergedrtickt und die Zohlenscheibe noch
      frerc             rechls oder links ouf 0 geslelll wird.
                   F I tM. M E R K S C H E I B E
                     Noch dem Einlegen des Films isl seine Empfindlichkeit ouf die Ein-www.butkus.us                         slellscheibe om Belichlungsmesser (14) zv iiberlrogen, Wie ouf
                       Seile 12 beschrieben, wird dozu die innere Scheibe mil den Be-
                      zeichnungen DIN und ASA ouf den Empfindlichkeilswerl des Films
                            einqesfelll.eingesfelll. DieselbeDieselbe EinslellunoEinslellung islisl ouloul derder Film-MerkscheibeFilm-Merkscheibe (23)(23)              |
                         6                                                                                                                                                  It


                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              Iw"
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SETBSTAUSLUSEN
                 Der Selbslousloser isl in vielen Follen eine Hilfe, elwo wenn der
                Aufnehmende selbsl ou{ dqs Bild kommen will oder wenn bei
                 Zeiloufnohmen ous unsicherem Slond die Auslosung ohne Be-
               wegung der hollenden Hond erfolgen soll.
                 Der Versdtlufi Pronlor SVS der Aretle wird durch den Selbsfous-
                     loser befqligf, wenn Sie den Umschollhebel (21) in die Slellung V
                  bringen. Die Belichlung erfolgl elwo I  Sekunden nqch dem
                   NiederdrUcken des Ausloseknopfes.
                Dos Selbstousl6serwerk wird dobei slefs selbsltolig gesponnl. Soll
                der Selbslousloser nichl benulzl werden, so isl der Hebel (21)
                  ouf X oder M zu slellen.
ANSCH tUSS DES BLITZG-ERATES
Dos Blitzkobel lhres Geroles wird in die Anschlufi-Buchse (20) des Verschlusses
Pronlor SVS eingesleckl. Dieser Verschlufi geslotfel nqch Belieben Blilzlichlouf-
nohmen mil Rohrenblilzen oder Kolbenblilzen unler Verwendung olter Verschlufi-
zeilen' Ebensa meislern Sie olle Togeslichlmolive mil zusolzlicliem Blilzlichl ein-
schlie$lich schnellsler Sporlszenen.
Domil der Blitz ouch tolsochlich genou wohrend der Momentoffnunq des Ver-
schlusses oufleuchlef, isl ouf die richtige Stellung des im Vorobschnitf genonnlen
I
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Umschollhebels  (21) zu ochlen. Dozu sind keine lheorelischen Ueberlegungen  nolig,
wenn Sie sich on die Hinweise der Tofel ou{ Seile t  hollen:
   o) Blilzrohrengerole  (Eleklronenblilz) hoben eine sehr kurze Leuchfzeil. Fiir qlle
       Belichtungszeilen von 1 Sek. bis 1/soo Sek. isl der Umschollhebel quf X zu
        slellen.
   b) Bei Kolbenblilzen der X-Reihe (elwo Osrom XO und XP), ferner fiir die
       eleklrisch ztt ziindenden Blilzkopseln, isl der Umscholthebel (21) ouf X zu       slellen. Nur die Belichlungszeilen  I und tls, Sek., evll. llao 5ek., geben
       richlige Belichlung. Fiir den Regelfoll 1/;o Sek. wiihlen!
    c) Bei Kolbenblilzen der M-Reihe (Osrom XM I oder Philips PF 1, PF3 usw.)
         isl der Umschollhebel (21) ouf M zu slellen. Dos gill fiir olle Belichlungszeilen
     von I Sek. bis 1/aoo Sek. FUr den Regelfoll 1/oo Sek. wtihlen! Bei 1/rzs Sek.
     und l/soo Sek. wird nur ein Teil dos von der Blilzlompe ousgesfrohllen Lichles
       ousgentilzf. Um Unlerbelichlungen zu vermeiden, mijssen die den Kolben-
       blilzen beiliegenden Anweisungen beochlef werden.
Zur Benvlzung des Selbsfquslosers wird der Umschollhebel (21) ouf V geslelll. Die
Belichlung erlolgl mil einer Verzogerung von elwo 8 Sekunden. Dos Blilzlichl wird
dobei slels noch den Regeln der X-Slellung geziindef. FUr die Zundung von Kolben-
blifzen im Regelfoll qlso 11*o Sek. wiihlen.

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FITMRUCKSPUTEN
 N:{. dem. Durchg.gn.g des Films (20 oder 36 Aufnohmen) spUren Sie beim Weiler-
 schollen eine deulliche Hemmung, dos Zeichen dofUr, dod dlr Film nun zu Encle isl.
 Lassen Sie sich nichl beirren, wEnn in diesem Augenbliik der Aildza[ler lZijondere Zohl ols die erworfefe 20 oder 36 zeigl, OJs ist der Foll, *.nn b"ir  lelzlen"ineFilmlronsporl der Film nichl mehr um die v-olle Bildlonge ,""it"rg"rogen. w.rdenkonnle, weil der Filmvorrol erschopfl wor.
Ehe Sie die Riickwond o{fnen, miissen Sie den Film in seine Polrone zuriickspulen.
Slellen Sie zuersl den,R0ckspulhebel  ('!t) gul Leerlouf, indem Sie itrn in nicntlng n
verschieben. Donn ziehen Sie den RUckwickelknopf  (tti), um ihn besser onfossen zu
konnen, elwos hero.us, jedoch nur so weil, bis Sie'einLn'geringen WiderslonJ tptit.*Durch Drehen on diesem Knopf in Pfeilrichlung, spulen-Sie ien Film in seine Kos-
sefle zuri.ick' An dem veronderlen SpulgerousJh und dem verminderlen Drehwider-
slond konnen Sie erkennen, dof, dei fiim zuriickgeipull
isl. Uberdies dreht sich donn die Bildzohlscheift [ZZ1
nichl mehr mit. offnen sie nun die Riickwond und neh*ln ,*";q-*
Sie den Film, der sich wieder in der eingelegfen f"r-   trffiselle      befindel,              herous                 und                     geben ihn                                              E"nrwickern.                                                     :Gffi                                    =rinv_ergessen                         RUckspulhebel          sie nichl               den                                           (1i) wieder                                          zv-                                   ,mriickzuslellen.

                                                                     1l
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ELEKTRISCH ER BELIC HTU N GSM ESS ER
Die Komero wird ouf dos Motiv gerichlet. Dobei wird der Zeiger (13) des von oben
bequem obzulesenden Belichtungsmessers ousschlogen, und zwor isl die Gro$e des
Ausschlogs slels ein genoues Mofu dofrir, wieviel Lichl bei der Aufnohme zum Film
gelongt. Unler BerUcksichligung der Filmempfindlichkeil konn domil {ur jede Auf-
nohme die richlige Belichfung (Einslellung von Zeil und Blende) rosch und miihelos
besfimml werden.
Diese Filmempfindlichkeit, die ouf den Filmpockungen in DIN oder ASA oufgedruckl
isl, wird noch dem Einlegen des Films om Belichlungsmesser ou{ der Innen-
scheibe (14), die durch Verschieben om Knopfchen (15) bewegf werden konn, ein-
gestellt. Der durch den Zeigerousschlog (13) des lnslrumenls fesfgeslellte Belichtungs-
werl (2. B. 10) isl oul den Aufienring der Rondelscheibe (16) zv iiberlrogen, indem
mon den Rondelring (16) soweil drehl, bis die schworze Einslellmqrke (17) diesem
Werl ouf der schworzweif en Zohlenreihe gegentiberslehl. Auf der gegenuber-
liegenden Seile werden sich donn quf Au$en- und Innenring (18) eine Reihe von
ZeillBlenden-Pooren  bilden, ous denen Sie filr lhre Aufnohme ein beliebiges Poor
wohlen konnen.
Sie wohlen
o) {ur Aufnqhmen ous der Hqnd eine mitllere Belichlungszeif, bei der Sie die Auf-
  nohme noch nicht verwockeln, olso efwo 1/ao Sek. Bei der im obgebildeten Bei-
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         spiel eingeslelllen Filmempfindlichkeil von ,|5" DIN konn
T      bei (18) dos ZeifrPlenden-Poor  1/oo Sek, - Blende 4 obge-
         lesen werden. Auf dem Zeilenring (7) om Verschlufi ist iie
          Belichfu.ngszeil r/ao Sek., ouf dem Blendenring (9) dirr Blen-
        denwerl 4 einzuslellen. Die Aulnohme wore 6bei ouch rich-I        lig belichlel worden bei Zeil r/ps vnd Blende 2,8, oder bei                                                                                                                 .|6.         Zeil rlzo und Blende 5,6, oder bei Zeit rlt und Blende
      Sie wohlen
       b) bei sdrnellen Motiven eine kurze Belichlungszeif, elwo 1/rzs Sek. oder l/soo Sek.
       und lesen den dozu qehorenden BlendenwJrt ob.
     Sie wohlen
     c) w!!l Sie viel Tiefenschiide brouchen, eine kleine Blendenoffnung (grofie Blenden-
        zohl) und ermitteln die dozu nolwendige Belichlungszeif.
     Die Skolo des Zeiger-ln_slrum.enfs  isl in schworze und weifie Felder oufgeleill. Houfig
       stellt sich der Zei{er (13) nichl ou{ eine Feldmittg      *'{J"r;';;;i"-i=*ischenwerte"
     on. Wer             die Genouigkeit                          des Belichlungsmessers                                                          voll"in,                                                                   ousniilzeil                                                                                                    wil'i,                                                                                        nicht den                                                                                    sollI              Belichtun_gswerf,                         sondern                                   diesen Zwischenwerl     ygllgn                                                     ou{                                                          die Morke                                                                                      tibertrogen.                                                                                (iz)
      Slehl ouf der Rondelssheibe (bei  t 8) den Zeilen kein voller Blendenweri gegenU"ber,
    donn lesen Sie den Blenden-Zwischenwerl ob und slellen diesen on del 6lenden-I
                                                                                            t3
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skolo (8). ein              .oder Sie nehmen - bei schworzweifi - die nochsfliegende Blende nochunlen oder oben.
Der- eingeboule Belichf ungsmesser und lhre Arelle sehen dos Objekl slels in gleicher
Weise, Um die Ubereins.lim.mung vollkommen zu mqchen, erlofif dos oplische Syslem
der Wobenlinsen den gleichen Bildwinkel wie lhr Komero-Objekliv.  Sie werden slels
gu.le Erfolge hoben, wenn 5ie dorouf ochlen, die bildwichligen Teile des Molivs zu
erfossen. Sehr helle Umgebung konn dos Ergebnis folschen:-die Au{nohmen werden
unlerbelichlel. Dorum d0r{en ouch Sonne, slorke Reflexe oder Lompen nichl ouf die
Wobenlinsen  sfrohlen.
lm Freien hollen Sie zur Messung die Komero ein wenig obworls geneigf. Sie richlen
den Belichlungsmesser so ouf den meist wichligeren VordergrunJund-scholten den
hellen Himmel ols Fehlerquelle ous. Auch exlrem dunkle Umlebung konn irre{iihren,
doch isl die enlslehende Uberbelichlung meisl ohne BedeutJng. Tielen slorke Kon-
lrosle ouf, so gehen Sie noher on diJ bildwichligen Teile heion, ohne sie jedoch
durch den eigenen Korper zu bescholfen.
LEUCHTRAHMENSUCHER
Die                 Erfossung des richlen Bildousschnilfes wird durch den eingespiegel-    ^zuverlossigelen Sucherrohmen oufierordentlich erleichterl. Die Bildbegrenzung  isl ols ein-scheiribor
im Roum slehender, im Reflexlicht hell oufleuchlender-Rohmen zu erkennen, wenn
mon dos Auge nohe on die Einblickmuschel (12) des suchers heronbringl.
14
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a)                                                 www.butkus.us
     Slreng genommen gill diese.r leuchlende Rohmen nur fiir die Objekliv-Einslellung
     ouf die Entfernnung..,,unendlich'. Bei Einslellung ouf kiirzere Enlfernungen isf do-s
      Bildfeld wegen Porolloxe und Bildfeldschwund Elwos kleiner. Dieses kl6inere Feld
       isf flir die Enlfernung  I m durch gestrichelle Morken in den Bildecken ongedeufef.
      Ftir Zwischenwerle lobt sich der Bereich ohne Mtihe
      scholzen.
    Von grofier Bedeulung isl, do$ die Stellung der ein-
     gespiegellen Begrenzungslinien im Sucherbild von der
      Einblicksrichlung des Auges unobhongig isl. Einslell-
     fehler sind ouch donn ousgeschlossen, wenn der Ein-
      blick in den Sucher schrog gewohll wird. Dos gibt dem
     Benulzer eine gro$e Sicherheil. Er konn so nohe on
    dos Moliv heronfrelen, dof dos Sucherfeld gonz ous-
      gefiillt ist, ohne befOrchlen zu miissen, dofl eildteile    quf der Aufnohme fehlen. Dos wos sein Auge von
    dem Rohmen umschlossen gesehen hol (und zur-Sicher-
     heil eine Kleinigkeit doriiber hinous), wird er ouf
    seinem Film wiederfinden.
                                                          lm


                                                                                               15
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OBJEKTIV
lhre ARETTE IB ist mif einem Morkenobjektiv von hervorrogender Schorfe und Kon-
froslwiedergobe ousgesfollel, so dob SchworzweifS- und Forboufnohmen  gleicher-
mol1en gul gelingen mussen. An der Objektivfossung erkennen Sie 4 Skolen:
            (5) Die Enlfernungsskolo ouf dem Enlfernungsring (Angoben
         '          in Meler von 1 m bis o  ).
            Die Einsfellung erfolgl ouf die Miltelmorke (6o) der be-
             nochborlen Schorfenliefenskolo.
            (5) Schorfenliefenskolo mil den von der Millelmorke (5o) ous
              gleichloulend nqch beiden Seif en grovierlen Blenden-
           werlen 2,8 4 5,6 8 11  15.
            (7) Zeiteneinslellring mil skolo der Belichtungszeilen. Die Ein-
               slellung erfolgl ouf die Miltelmorke (5o) der Schorfen-
                liefenskolo
            (8) Blendenskolo. Die Einslellung erfolgt durch Drehen des
              Blendenringes  (9).
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BLENDE UND SCHARFENTIEFENBEREICH
 Mil der Blende wird durch Drehen des Blendenringes (9) die Menge des durch dos
 Objekliv follenden Lichles geregelf. Doch ist dies keinesfqlls die wichtigste Aufgobe
der Blende, denn die Menge des ouf dem Film wirksom werdenden Lichtes konn
ouch durch ondere Millel, elwo durch die Wohl der Verschlufizeit und durch vorge-
selzfe Forbfiller, beeinflufSt werden. In der modernen Fologrofie isl es vietmehr die
Houploufgobe der Blende, den Bereiclr ousreichender Schorfe, den sogenonnfen
Schorfenliefenbereich, zu beslimmen. Dieser erslreckl sich von der eingestelllen Enl-
fernung ous sowohl noch vorn ols ouch noch hinlen und isl in hohem Mofie von der
Brennweile des Objekfivs (ols unverdnderliche Grofie) und von der gewohllen
Blendenoflnung und der Aufnqhmeenl{ernung  (ols veronderliche Gr6flen) obhongig.
Auf der Schorfenliefenskolo (6) des Objeklivs lofrt sich dieser Bereich fiir jeden
Blendenwerl leicht oblesen: Dos Objekliv zeichnel schorf fiir den Bereich, der ouf
der Enlfernungsskolo (5) zwischen den gleichloulenden Morken der eingeslelllen
Blende ouf der Schorfentiefenskolo (5) liegt.

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Beispiel: Bei der ouf der Abbildung zufollig eingeslellten
                         Enlfernung von elwo 4 m reichl der SchqrfenJiefenbereich:
                                                    fiir Blende 2,8 von 3,6 m bis 5 m
                                                    t,     ,,  5,6von3  mbis 7m
                                                    ,t     ,t  8  von 2,7 m bis 10 m
                          u     tt 11 von 2,3 m bis 20 m
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Der weniger Erfohrene moge sich fiir dos Einslellen und Abblenden on folgendeRegeln hollen:
Bei der Aufnohme.lqhet Gegensliinde slellen Sie die Enlfernung noch der Miflel-
mo.rkg (9o) ein und konnen donn, wie oben beschrieben, obleseniwelcher Schorfen-
liefenbereich noch vorn und hinlen zur Verfiigung sleht.
Bei Fernoufnohmen ohne Yordergrund slellen Sie ou{ o.
Bei SchnopPschtissen noher Obiekte slellen Sie bei Blende 8 ouf 2,4 m; donn reichl
die Schorfenlie{e von 1,8 bis elwo 3,5 m.
Bei Aufnohmen in die Weite mil Vordergrund slellen Sie bei Blende 5,5 ouf l0 m;
die Schorfenliefe umfoft donn olles zwischen o und 5 m.
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   FARBFILTER UND SONNENBLENDE
     Der Enlfernungsring (4) des ARETTE-Objektivs besilzl
     ein lnnengewinde, um Zusolze wie Forb{iller, Sonnen-
     blende oder Vorsolzlinsen  fiir Nohouf nohmen ein-
     schrouben zu k6nnen.
     Es possen die fiir Akorelle oder Akorelle gelieferlen
      Forbfiller und Vorsolzlinsen; diese hoben Doppelge-
     winde, so dofi sie beliebig ineinondergeschroubl  wer-
     den konnen. Es isl durchous moglich, oul dos Objekliv
     eine Vorsolzlinse, ein Forbfiller und eine Sonnenblende un-
      verlierbor oufzuschrquben. Dobei isl ober die eben genonnle
     Reihenfolge einzuhollen.
     Bei Aufnohmen gegen dos Lichl (Gegenlichl!) und bei Forb-
     oufnohmen isl eine Sonnenblende unbedingt erforderlich. Sonsl
      erhollen Sie molfe und unbefriedigende Aufnohmen.

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Es isl ober nichl einzusehen, worum Sie die Sonnenblende
                         nicht grundsolzlich bei ollen Aufnohmen benulzen sollen.
                    Die ARETTE bielel lhnen hier eine besondere Bequemlichkeif.
                   Sonnenblende und gegebenenfolls ouch ein Forbfiller k6nnen
                      slondig in dos Objektiv eingeschroubt bleiben, ouch wenn die
                        Bereilschoflsfqsche  geschlossen werden soll. Die Blende wird
                     nur noch hinlen umgeschlogen und findet in der geroumigen
                         Bereilschoflslosche bequem Plotz.
                  Noch dem Uflnen der Bereilschollslosche  bedorf es nur eines
                       kleinen Hondgrilfs, und die Sonnenblende springl in ihre rich-
                        lige Loge zurUck. Wie ofl sind doch Kleinigkeiten enfscheidend.
                 5o isl es ouch mil dieser Besonderheil der Sonnenblende, die
                     wesenllich zu der slondigen Schufibereilscholt der ARETTE
                          beilrogt.

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DAS ZUBEHOR DER ARETTE I B
         Sonnenblende: Grofe 32, umschlogbor, ous Gummi,
                        der unenlbehrliche Lichlschulz bei schrig von vorn kommendem  Licht
                         und bei allen Farbaufnahmen.
           Fotbfilter: G16!e 32, in der proklischen Aufschroubfossung:
                         gelb hell         32-G I   Verllingerungs-Fakfor     2
                        ge.lbmillel       32-G 2            :            .               4                            (piin-gelb hell       32-Gr !                          ;               2                      gr0n-gelbmillel    32-Gr 2            .            .         .       4                    orange32-03r,4_6
              .rol32-R3urg
                           ullraviolell       32-UV   ohne Verldngerung
                            blau (f. Kunstlichlaufn.) 32-B          ftir Tageslichfi Fakiir .         2                                                                                                       fiir Kunsflichl: Faklor        , ca. 8
                                Farbfilm.filfer                    oder Blauslichs.COLORbei Farbaufnahm-en,ohne Verl€ngerungriozureinVermeidungsolcher "rudes Violetf-
                         wdre, Es enlsprichl dem Afgacolor-Aufnahmefiller K 29 C,  "r*urf.n
          Beteilsdroftslqsdre B ous somtgefiifferfem, glottem Rindleder.
          Luxus-Bereitschqffstqsdre C mil verchromler Zierleisfe.
         Objektivdeckel (Groge 32) ols Ersqfz.

                                                                                                         21
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