Film cameras
Belca Beltica User manual
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16 pagesGerman5.8 MB PDF

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Document details
- Brand
- Belca
- Model / document
- Belca Beltica
- Document type
- User manual
- Language
- German
- Pages
- 16
- File size
- 5.8 MB
- Category
- Film cameras
- Document date
- Not specified in catalog
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Digitally signed by Mike Butkus
DN: cn=Mike Butkus, o=Butkus camera
manuals, ou=butkus.org, Mike Butkus email=mike@butkus.org, c=US
Date: 2024.06.18 20:21:26 -04'00'
22
1 Filmtransportknop{ Abb. I
2 Blldzahlwerk
3 Druclknop{ zum Ofinen der Kamera
4 Rindelring zum Einstellen der VerscJrlu8gesclwin-
digkeit
5 Verschlu8spannhebel
6 OptiscJrer Durc-h blidcsucher
7 Knopf zum EinStellen der Ent{ernung (Scinecken-
gangeinstellung)
8 Blendeneinstellung
9 Ausloseknopf mit Drahtauslciseransdrlu8
10 Rtickspulknopf
2View original page 2Page 3 · Read text
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l2
I
11 Bodenstiitze Abb.2
12 Riegel zum Oflnen der Kamerarticlwand
13 Obere Filmspule (nic:ht auswec-hselbar)
14 SicherungsvorricJrtung ftir den Filmtransport
l5 Filmtransportwalze
16 Filmlaufbahn
17 Filmkassette mit dem Filmanfang
18 Stativmutter
19 Filmandruckolatte
20 Licltabdeckung
2 1 Parallexenausgleic.h
22 SpreizenView original page 3Page 5 · Read text
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A. Film einlegen und Film rlvechreln
In der Beltica, 24X36 mm,
sind alle handelstiblichen
Tageslichtpatronen ftir 36
Aufnahmen zu verwenden.
Wtinscht man mit Meterware
zu arbeiten, so li8t man sich
von seinem Hindler die leere
Tageslic-htpatrone zurtickge-
ben, weil man in jedemFalle
den Film in einer licit-
sicheren Kassette aufbewah-
ren.und verwenden mu8. Es
sich, die Kassette
"mirfi"hltmit dem Film zu laden,
dessen Linge nidrt 1,60 m
uberschreitet.
L Offnen der Kamerarilckwand
Nac-h seitlic-hem Verschieben des Riegels (12) unter dem
Traghenkel der Kamera klappt man die Kamerartick-
wand au{. Sie ist durch ein Scharnier {est an das Kamera-
gehiuse angelenkt, so da8 man sie frei herunterhiingen
lassen kann (s. Abb.3).
2. Filmspule einlegen
Man zieht den Rtickspulknopf (10) nacJr au8en und legt
die Patrone mit Film (17) so in die Filmkammer ein,
da8 der gesc-hlitzte Bolzen des Rtid<spulknopfes in den
Steg der Filmspule eingreiien kann. Der Rtickspulknopf
wird dann wieder unter leichtem Drehen nadt innen
geschoben.
Nun zieht man den Filmanfang riber die Filmlau{bahnView original page 5Page 6 · Read text
(16) hinweg und sclriebt ihn unter dieZunge der oberen
Filmspule (13) (siehe Abb.5).
Jetzt dreht man den Filmtransportknopf (l) soweit vor-
wirts, bis die Zahne der Filmtransportwalze (15) ric}tig
in die Perforation auf beiden Seiten des Films eingreifen
und der Film strafi liegt.
3. Schliel3en der Kamerarilchwand
Die Rri&wand wird j etzt zugeklapp t und {est anged nic-k t,
so da8 die Verriegelung hcirbar einrastet.
4. Filmtransport
Hat man den Filmtransportknopf (l) bis zum AnscJrlag
so gedreht, dnickt den Sicherungsknopf (14). wo- -"n ".rf des Sperre durcl die Filmtrans-
portes gelost wird und dreht
noch zweimal den Filmtrans-
portknopf unter jedesmaligem
weiterem Niederdrti&en des
Sidrerungsknopfes bis zum je-
weiligen Anschlag. Dabei ver-
gewissere man sich, da8 sidr
aucir der Rrickspulknopf (10)
mit dreht; es ist dieses das
siclrere Zeich,en, da8 der Film
ricJrtig eingelegt und auch wei^
tertransportiert worden ist.
Jetzt stellt man durcl Dre-
hen des Knopfes (2) das Bild-
zihlwerk au{ ,0u. Das. Zihl-
werk rticlt automatisdr bei
jedem Filmtransport um einen
Strich weiter. NacI Spannen
des Verscllusses (siehe Teil B,
S. 4) ist die Kamera riunmehr
au{nahmebereit.
6 Abb.5View original page 6Page 7 · Read text
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Wicbtig!Der Filmtransport wird durdr die automatische
Sidrerungssperre jeweils nac-h genau einer Bildlinge
angehalten. Man gewohne sidr aber von vorn herein an,
sofort nacJr jeder Aufnahme den Sperrknop{ (14) zu
dnic-ken und den Film mittels des Filmtransport-
knop{es (1) weiterzudrehen, damit Doppelbelicltungen
vermieden werden. Au8erdem ist die Kamera aul diese
Weise stets aufnahmebereit.
5. Das Rilckspulen des Films
Nach Belichtung der 36. Aufnahme - der kleine Ein-
sdrnitt in der lJmrandung des Bildzihlwerkes (2) zeigt
rvie zu Beginn des Filmes auf ,,0" - zieht man denFilmtransportknopf (l) nac-h au8en, wodurch Siche-
rungssperre und Rticktransport {reigegeben werden
u.rd k".tn nunmehr mittels des Rud<spulknop{es (10)
den Film wieder in die Patrone zuruckspulen, Der Film'
anfang gleitet leiclt horbar aus der Zunge der oberen
Filmspule heraus.
Beim Rric-kspulen dreht sich automatisc-h auch das
Bildzihlwerk (2) wieder zurtic-k, so daB man jedetzeit
den Stand des zurtickgespulten Films erkennen kann.
Nachdem der Ruckspulvorgang beendet ist, cifinet man
die Rrickwand (siehe Abb. 1), zieht den Rti&spulknopf
(10) naci au8en und kann dann die Patrone mit dem
belichteten Film der Kamera entnehmen.
Der Filmwec-hsel soli nicht im vollen Sonnenliiht, son-
dern nach Moglicikeit im Schatten vorgenommen
werden. Zweckma{|ig ist, die Filmpatrone nach Ent-
nahme lictrtdicht in Papier oder in dem Verpackungs-
material, in welchem sie gelie{ert wurde, verpackt zum
Entwickeln zu geben.
Der neue Film kann nunmehr, wie unter Abs' 2 be-
schrieben, eingelegt werden.View original page 7Page 8 · Read text
B. Aufnahmetedrnik
7. )ffnen der Kamera
Durch einen Drucl< auf
den neben demBildzihl-
werk befi ndlicJ-ren Knopf
(3) springt das Objektiv
ohne weitere Naclrhilfe in Au{nahme- t
stellung. Es
wird durch die
Spreizen (22lr
{est und sic}rer arre-
tiert. Ratsam ist es je-
doch, den Boden beim
Offnen der Kamera mit
der anderen Hand ab-
zufangen. Abb.6 :Wahrend des Offnens darf man nicbt
,auf den Auslosehnopf (9) drilchent
2. Einstellen der Entfernung V
Durch seitliches Versdrieben des mit der Meterskala
verbundenen Knopfes (7) stellt man die jeweilige Ent-
{ernung vom Aufnahmegegenstand ein. Sie kann
zwischen Unendlich (-) und 0,80 m reguliert werden.
(Bei Beltica-Modellen mit Frontlinseneinstellung wird
die Entfernung durcl Drehen am vorderen Rindelring
des Objektivs eingestellt, von Unendlich (-) bis 0,60 m.
Bei Einstellung auf Ent{ernungen unter I m darf das
Objektiv nur bis I:5,6 aufgeblendet werden.)
Der Au{nahmeabstand wird von der Kamerartickwand
bis zum Auinahmegegenstand gemessen. Beim Schliel3en
der Kamera mu8 das Objektiv wieder auf Unendlich
(-) zurtickgestellt werden.
8View original page 8Page 9 · Read text
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3. Einstellen der Verschlul3ge-
schwindigheit
Der Cludor-VerschluB ge-
stattet Mornentaufnahmen von
1 bis 1/2s6 Sek. und Zeitauf.nah-I men von beliebiger Dauer in
Stellung ,,8".
DerRflndelring(R) des C I u d o r- l Verschlusses wird soweit ge-
dreht, bis die Markierung (M, Abb.7
Abb.7 und 8) tiber der ge-
wtinschten Verscllu8geschwin -
digkeit steht.
Dann dnickt man den Ver-
schlu8spannhebel (Sp) bis zum
Anschlag nach rechts (siehe
Abb.8).
Abb.8
Wichtigt
Bei den kurzen Moment-
geschwindigkeiten ist
zum Spannen des Ver-
schlusses ein betricltli-
cher Druc-k auszutiben.
Wenn der Hebel mit nur
einem Finger naci rechts
gednidct wird, kcinnte der
Obj ektivtriger dej ustiert
werden. Dieses wrirde
sich auf die Sc}arfein-
stellung nadrteilig aus-
wirken. Daher mu8 beimView original page 9Page 10 · Read text
Spannen ein Gegendruck ausgeribt werden, indem man
mit dem Daumen spannt und mit den anderen Fingern
gleidrzeitig den VersdrluB absttitzt (siehe Abb. 9).
Vakublitzaufnahrnen
Der Cludor-Verschlu8 ist mit einem Ansc-hlu8 {rir
Vakublitze (VA, Abb.7 und 8)versehen. Die Synchroni-
sation des Aruchlusses mit dem Verschlu8 ermoglicht das
Abbrennen des Vakublitzes genau in dem Augenblick,
in dem sicl der Verschlu8 ium Belic-hten <ifiiet. Die
Vakublitze haben eine Leuchtdauer von 1/4e Sek. Um
das Liclt restlos auszuntitzen. wihlt man eine Be-
licfitungszeit, die linger als rf as Sek. ist, also z. B.
r/r^ Sek. (Bei lingeren Belicltungszeiten empfiehlt es
sich, ein Stativ zu verwenden.)
Abb. 10
t0View original page 10Page 11 · Read text
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IJnsere Abb. 10 zeigt die Beltica in Verbindung mit
der Exakta-Vakublitzeinrichtung des Ihagee-Kamera-
werkes, Dresden A 16. Es li8t sicl im tibrigen auch jede
andere im Handel befindliche EinricJrtung verwenden,
tiber deren Bedienung vom lJersteller eine nihere An-
leitung gegeben wird. Grundsitzlich drirfte aber die
Anordnung stets der von uns gezeigten Abbildung ent-
sprechen. (Sonderanleitung durch das HerStellerwerk.)
4. Einstellen der Blendenoffnung
Der verschiebbare Hebel (8) unterhalb des Objektivs
regelt die Blendeneinstellung. Je kleiner man die Blende
wihlt (d. h. je gro{3er also die Blendenzahl ist!), desto
liinger mu8 die Belichtungszeit sein (vgl. Teil C !).
5. Suchereinrichtung
Der optiscJre Sucher (6) zeigt im Durchblick den Bild-
ausschnitt des Aufnahmegegenstandes, so wie er "oinObjektiv erfaBt wird, in klarer Begrenzung. Zun Aus-
gleich der Parallaxe (Bildausschnittverschiebung) mu8
die Metereinstellung des Parallaxenausgleichs (21) mit
der Metereinstellung des Objektivs ribereinsrimmen, vor
allem bei Nahaufnahmen (6 m und ktirzerer Abstand).
6. Die Auslosung des Verschlusses
Die Auslcisung des Verschlusses wird durch den Aus-
loseknopf (9) betitigt, der in gtinstiger Lage an der
Kamera angeordnet ist. Man h6lt dabei die Kamera fest
in beiden Hinden, wihrend der Zeigefinger der linken
Hand leicht au{ den Auslciseknopf drticJ<t (siehe Abb. 1l).
Die Gefahr des Verwackelns ist dadurdr weitgehend
vermieden, Bei Zeitaufnahmen (Einstellung des Ver-
schlusses auf ,,B") bleibt der Verschlu8 beim Nieder-
drticken des Auslciseknopfes so lange geciffnet, bis der
Auslcjseknopf wieder losgelassen wird. Ftir derartige
uView original page 11Page 12 · Read text
Au{nahmen empfiehlt sic}r die Bentitzung eines Stativs
und eines Drahtauslosers (letzterer kann in den Aus-
loseknopf (9) eingesdrraubt werden). Zur Befestigung
auf dem Stativ dient die Stativmutter (18).
Bei Au{nahmen von lingerer Dauer (2. B. Nachtau{-
nahmen) ermoglic,ht ein Spezial-Drahtauslciser, mit dem
VerschluB die sogenannte T'Stellung durchzu{tihren.
Dieser Drahtausl<iser besitzt unter dem Drti&er eine
gerindelte Platte, die, nac-h unten gedrrickt und durc,h
Rechtsdrehen arretiert, die ublicie Verwendungsweise
gestattet. Wird die Rindelplatte durch Linksdrehen
aus der Arretierung gelcist, so kann der Auslciser ftir
die T-stellung benutzt werden; d. h.: Der Versdrlu8
bleibt so lange geofinet, bis durch leidrten Druck auf
die gerindelte Platte die Arretierung aufgehoben wird.
12View original page 12Page 13 · Read text
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7. Scbliellen der Kamera
Nac} der Aufnahme dreht man zunichst den Film so-
{ort weiter (Filmtransportknopf [1] bis zum Ansc-hlag).
Dann stellt .man das Objektiv wieder auf Unendlich
(oo), nimmt die Kamera in beide Hinde und lcist durch
gleichmi8igen Druck mit beiden Daumen au{ dieoberen
Sclrenkel die Spreizen{tihrung (Abb. 12\. Dadurch
schiebt sich das Objektiv in das Kamerageh:iuse zurtick.
Hierauf sc-hlieBt man den Boden der Kamera voll-
stindig, bis die Verriegelung hcirbar einrastet. Beim
SchlieBen der Kamera nicht arr{ den Auslcise-
knopf (9) drricken!
/i
t
\
\ Abb. 12
!View original page 13Page 14 · Read text
C. trileine Tips fiir die Aufnahme
1. Nadr jeder Aufnahme sofort den Film weiterdrehen !
2. Belicltungszeit und Blende stehen im engen Zu-
sammenhang. Je mehr durcl ,,Abblenden" auf
Blende 8, 11 oder hoher Licht weggenommen wird,
desto mehr mu8 man an BelicJrtungszeit ,,zugeben".
Ein Beispiel: Wenn man in einem Fall bei Blende
5,6:1/roo Sek. belichten mu8, dann kann man
ebensogut Blende 8 und 1/so Sek. oder Blende 11 und
1/25 Sek. nehmen. (Die Reihe kann beliebig nacJr
oben oder unten fortgesetzt werden.) Es indert sich
dabei lediglich die Schirfentiefe des Bildes.
3. Der Vorteil der kleinen Blende (8111116 usw.) ist
eine ausgedehnte Schi.rfentiefe, also Vorder- und
Hintergrund sind scharf abgebildet. (Wie weit sich
die Schir{e des Bildes erstreckt, kann auf nach-
stehender Sc}rirfentiefentabelle abgelesen werden).
Der Vorteil der gro8en Blende (3,51415,6\: Man kann
krirzer beliclten und entgeht dadurch der Gefahr
des Verwackelns. Frit Aufnahmen bewegter Szenen
ist kurze Belichtungszeit immer erforderlich, also
auch eine entsprechend grci8ere Blendeneinstellung.
Bitte beachten!
Simtliche Objektive unserer Kameras ,ind l,,".giit",,
d. h. sie sind mit einem bliulidr sc-himmernden, reflex-
mindernden Belag versehen, der bei Tessaren mit einem
,,T", bei den ribrigen Objektiven mit einem ,,V" ge-
kennzeichnet ist. Uber diesen Belag darf nicit mit Fin gern
gewisc-ht werden, desgleichen nicht mit Oel, Spiritus,
Aether usw. Zum Ent{ernen von Staub genrigt ein sau-
berer, weicher Pinsel oder ein weicies Llppchen.
t4View original page 14From the M. Butkus archive. Original publisher and archive notices are retained.
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PDF verified 2026-10-10.