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CANON EF User manual

User manual for CANON EF. 66 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

66 pagesGerman12.7 MB PDF
CANON EF manual cover
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Document details

Brand
Canon
Model / document
CANON EF
Document type
User manual
Language
German
Pages
66
File size
12.7 MB
Category
Film cameras
Document date
Not specified in catalog

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EINLEITUNG
lr--.


      Wir gratulieren lhnen zum Kauf einer der besten auto-       machen. U ben Sie das Fotografieren zu ndchst (trockenD,
      matischen Spiegelreflexkameras fr.ir das Kleinbildfor-        probieren Sie die Scharfeinstellung aus und transpor-
      mat, die es heute gibt. Trotz ihrer enormen Vielseitig-        tieren Sie den Film. Die Bedienungsanleitung  gibt
       keit ist die Canon EF kinderleicht zu bedienen. Es       lhnen zusdtzlich wertvolle Hinweise, wie Sie die Oua-
       gentigt, eine Verschlusszeit vorzuwdhlen, worauf die           litat lhrer Aufnahmen verbessern konnen. Bei richtiger
      Kamera unter allen Lichtverhdltnissen - vom strahlen-       Benutzung wird lhnen die Canon EF viele Jahre hin-     den Sonnenschein am Strand bis zur Kerzenbeleuch-        durch automatisch einwandfrei belichtete Aufnahmen
      tung - automatisch die richtige Blende ermittelt und          liefern. Wir von Canon hoffen. dass lhnen das Foto-        einstellt. Fehlbelichtungen gehoren der Vergangenheit         grafieren mit der EF genausoviel Freude machen wird
      an. Sie konnen sich voll auf die Aufnahme konzen-       wie uns die Konstruktion dieser Hochleistungskamera.
        trieren. ohne sich um technische Einzelheiten zu klim-      Und wir hoffen auch, dass lhnen die ausgefeilte Tech-
      mern. Bevor Sie jedoch den ersten Film in lhre neue        nik, die wir mit dieser Kamera in lhre Hand legen,
      Kamera einlegen, sollten Sie sich mit Hilfe dieser Be-       neue lmpulse  ftir noch bessere Aufnahmen geben wird.
      dienungsanleitung griJndlich mit der Canon EF vertraut
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  1. Bildzdhlwerk
  2. Ausloser
  3. Versc hl usszeitenrad
 4. Versc hl usszeiteni ndex
 5. Schnellschalthebel
 6. Zubehorschuh mit Mittenkontakt
 7. Dachkantprisma
 8. Filmebenenmarkierung
 9. Druckknopf ftir Messwert-
    speicherung                                                                                 t10. Leuchtdiode
1 1. Rtickspulknopf mit ausklappbarer
    Kurbel
1 2. Filmempfi ndlichkeitseinstellu ng
   (ASA)
13. Blitzkontakt mit Federklappe
14. Selbstausloser-Verriegel u n g
15. Mehrzweckhebel
    (Selbstausl oser- /Abblendhebel  )
16. Verriegelungshebel L- M
17. Kupplungsstift ftir CAT- Blitz-
    automatik
18. Sperrknopf  f iir Blendenautomatik
19. Einstellindex und Schdrfentiefen  -
    skala
20. Entfernungsskala  (in Meter und
    Fuss)
21. Blendenring
22. Gegenl ichtblenden  - Bajo nett
23, Entf ernu ngsring
24. Bajonettring
25. Riemenosen
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      Filmemplindlichkeil                      Blendenring des Objektivs auf               B  I itzsc ha lter
      in ASA einstellen.                      grunen Kreis (o) einstellen.                 auf NORMAL einstellen4            5             6





                                       12    *u^",uausschatten10 lsJil:$i,1,1,""    11  ll[;;n"':x:l:il;,i:t'""n"'





                                                       Achtung: Zur Vermeidung unnotiger Spannungsentnahme
                                                             muss die Kamera nach Gebrauch unbedingt abgeschaltet wer-
                                                                                                  d en.
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HAUPTM ERKMALE


    A   Belichtungsautomatik-  Nach Vorwahl der Ver-    F  Sucher mit Kontrollzentrale  enthelt ubersicht-
        schlusszeit erfolgt die Blendeneinstellung automatisch         liche Skalen  f iir Verschlusszeiten und Blenden.
       durch die Kamera.                             G  Elektronenblitz-Automatik. Bei Verwendung
    B  Extrem grosser Verschlusszeitenbereich        des Canon-Speedlite 133D und eines Blitz-Kupplungs-
      durch Verwendung eines elektromechanischen  Ver-        rings erfolgt die Blendeneinstellung bei Synchronisie-
       schlusses. Hochprazise elektronische Steuerung von      rung mit 1/125 s automatisch mit der Entfernungs-
        einer Sekunde bis zu vollen dreissig Sekunoen  ; zuver-          einstellung.
         liissige mechanische Steuerung von 1l2s bis 1/1 O00s    H  Messwertspeicherung  zur bewussten Steue-
        (einschliesslich B) selbst bei erschopften Batterien.          rung der Belichtung.
   C  Erweiterter Messbereich und schnelles An-          I  Gror"rr Filmempfindlichkeitsbereich von 12
      sprechen auf Lichtschwankungen durch Verwendung      DIN (12 ASA) bis 36 DIN (3200 ASA).
       einer              Siliziumzelle.                   Von                              Lichtwert                                              DIN/100                                      21                               -2 bei                                                                               Schnellschalthebet                                                                                                        mit Auf-                                             J   Leichtgiingiger           (8s     ASA                   Blende                                                 (1/1000s                 bei                           1,4)                                bis Lichtwerr                                   18                                                                zugswinkel                                                                von nur  'l 20"                                                                         und handlichem Kunststoff-                     16).        bei Blende
                                                                                   Griffstuck.
   D  Umfassendes Programm an FD-Objektiven                                  K  Seidenweicher  Austiiser mit sehr kurzem
     vom formatauszeichnenden Fischauge 15 mm bis zum       Ausliiseweg.       Fernobjektiv 300 mm fiir Auf nahmen mit Belichtungs-
       automatik. Weitere Canon-Objektive vom Fischauge     L  0berdimensionierte, iiber den Gehduse-
     7,5mm mit kreisformiger Abbildung bis zum Fern-     rand iiberstehende Einstellscheibe  ermoglicht
       objektiv 1200 mm. Spiegelobjektive 2000 mm und             bl itzschnelle Einstell u n g der Verschl usszeit.
      5200 mm auf Bestellung.                           M   Leerschalt-Automatik  gestattet den Film-
    E  Vereinfachte Mehrfachbelichtungen  durch        transport bis Bild 1 ohne Betatigung des Auslosers.
      einfachen Knopfdruck wdhrend des Filmtransports.                               N   Kiirtetiichtis bis -20" c.      Hochgenaue Uberlappung sdmtlicher Mehrfachbelich-
      tungen. Bildzahlwerk zahlt jedoch stets richtig, d.h.   O  Leichter Batteriewechsel unter Verwendung
       Mehrfachbelichtungen werden nicht mitgezahlt.              zweier Ouecksilberzellen  1.3 Volt.


tl|.
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         o

                 6


a. Mikroprismenraster  zur Entfernungseinstellung               Unterbelichtungs-Warnfeld  (Einstellung der Objek-
b. Mattscheibenring                                                    tivlichtstdrke  erf olgt automatisch  )
c. Mattscheibenfldche mit Stu{enlinse                          h  Blendenskala
d. Verschlusszeitenskala                                                                                                i.  Blendennadel
e. Verschlusszeitengabel                                                                              ).  U berbelichtungs-Warnfeld
f. Index  f rir Arbeitsblendenmessung
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Die Canon EF ist eine automatische eindugige Spiegel-
reflexkamera, bei deren Konstruktion besonderer Wert
auf hohen Bedienungskomfort und prdzise Belich-
tungsautomatik gelegt wurde. Die Kamera ist in Modul-
bauweise ausgefUhrt und enthelt zahlreiche modernste
elektronische Schaltkreise, durch die das Fotografie-
ren leichter denn ie wird.

     Elektromechanischer
     Verschluss
Der senkrecht ablaufende Metall-Schlitzverschluss
der EF bietet Zeiten von 1/1000s bis zu vollen 30
Sekunden plus B frir handgesteuerte Langzeitbelich-
tung. lm Bereich der langen Zeiten von 1-30s wird
                                                 15der Verschluss in sechs Stufen (1 - 2 - 4 -  I -und 30s) elektronisch  gesteuert. In diesem Bereich
blinkt die links neben dem Dachkantprisma auf der
Kameraoberseite befindliche rote Leuchtdiode w6h-
rend des Belichtungsvorgangs. lm normalen Bereich,
in dem die meisten Aufnahmen gemacht werden, wird
der Verschluss von 1/2s bis 1/1000 plus B in elf
                                                                1 /125Stufen  (1 /2 -                   1 /4 -                                   1 /15 -                           1 /8 -                                             1 /3O -                                                      1 /60 -
11250 - 1/500 - 1/1000s und B) mechanisch  ge-steuert. Die elektronische Verschlusssteuerung im Be-
reich der I'angen Zeiten garantiert hohe Genauigkeit,
w6hrend die mechanische Steuerung im Normalbe-
reich stindige Einsatzbereitschaft der Kamera auch
dann garantiert, wenn die beiden Batterien erschopft
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                                                                  Canon-Objektiv FD 1:5,6/300 mm S.C., 30 s, Belichtungs-
sein sollten. Als weiteren Vorteil der mechanischen         automatik, 27 DlN.
Steuerung der meisten Verschlusszeiten bencitigt die
Canon EF nur zwei 1,3-Volt-Ouecksilberbatterien,  die
praktisch riberall in der Welt leicht erhaltlich sind.
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    Belichtungsautomatik mit
    automatischer Blendensteuerung
Das allgemein unter der Bezeichnung <Verschluss
zeitenvorwahl> bekannte Verfahren der automatischen
Blendensteuerung uberlasst die Wahl der Verschluss
zeit voll dem Fotografen. Damit kann der wichtige
Faktor Verschlusszeit  slets auf das Motiv, die Schnel-
ligkeit einer eventuellen ObJektbewegung oder die
Brennweite des verwendeten Objektivs abgestimmt
werden, um mit Sicherheit die gewunschte Brldwieder-
gabe zu erzielen bzw. Verwacklungsunschdrfe auszu-
schalten. Die Kamera wahlt dann nach der auloma'
lischen Lichtmessung selbstatig die fur eine optimale
Belichtung erforderliche Blende bzw. ernen beliebigen
Zwischenwert.


     Siliziumzelle
Bei der verwendeten Siliziumzelle handelt es sich um
ein hochgenaues und ausserordentlich stabiles Foto-
element, dessen Messbereich viel grosser und An
sprechen auf Lichtschwankungen  viel schneller ist als
bei den bisher verwendeten CdS-Fotowiderstdnden.
Bei einer Filmempfindlichkeit von 15 DIN (25 ASA)
reicht der Messbereich von 1/'1000s bei Blende 8 bis
zu 30s bei Blende 1.4. Dieser erweiterte Messbereich
wurde durch die Entwicklung eines besonderen log
arithmischen Verstdrkers ermbglicht, der den von der
Fotozelle unter ungunstigen Lichtverhaltnissen erzeug-
len sehr geringen Lichtstrom entsprechend verst,rkl.
                                                                                                                                                                       IJ
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D  Mittenbetonte Lichtmessung
Umfangreiche Versuche haben ergeben. dass das in
der Canon EF verwendete Verfahren der mittenbeton-
ten Lichtmessung  die besten Voraussetzungen    f tir stets
gleichmdssig gut belichtete Aufnahmen im schnellen
Automatikbetrieb mitbringt. Das Silizium-Fotoelement
erfasst das gesamte Sucherbild, misst jedoch der Bild-
mitte, in der sich der Motivschwerpunkt mit hoher
Wahrscheinlichkeit befindet, grossere Bedeutung  bei.
Bei einer typischen Landschaftsaufnahme kann selbst
ein normales mittenbetontes System zur Unterbelich-
tung frihren, weil es dem Himmelslicht im oberen Bild-
teil eine zu starke Einflussnahme auf das Gesamt-
ergebnis gestattet. Das nebenstehende Diagramm ver-
deutlicht das in der Canon EF angewandte mitten-
betonte Messverfahren.  bei dem auch der Einfluss des
Himmelslichtes richtig erfasst wird.





                                                                                                            15
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Richtige Kamerahaltung kann uber Erfolg oder Miss-
erfolg entscheiden. Falsche Haltung ist wahrschein-
lich eine der Hauptfehlerquellen beim Fotografieren.
Um voll in den Genuss der unglaublichen  Schnellig-
keit zu kommen, mit der es sich aufgrund ihrer funk-
tionellen Konstruktion mit der Canon EF arbeiten ldsst,
sollten Sie die einzelnen Handgriffe gewissermassen
im Schlaf beherrschen. Deshalb empfiehlt es sich. vor
dem Einlegen des ersten Films zundchst die Scharf-
einstellung, das Auslosen und den Filmtransport zu
[iben. Am Anfang einige wenige Minuten geopfert,
macht sich durch noch weniger verpasste Aufnahme-
chancen bezahlt.


                                                                 Frontlinse des Objektivs durch ein UV-Filter geschritzt
                                                            werden.A   rragen der Kamera                                          Zum Fotografieren selbst empfiehlt es sich, die KameraNach dem Anbringen des Schulterriemens stellt man                                                 aus der Bereitschaftstasche zu nehmen. Zur Aufbe-dessen Lange so ein. dass sich die Kamera umgehdngt                                                    wahrung und zum eigentlichen Transport sollte jedochin der richtigen Hohe befindet. Gewcihnen Sie sich
aus Sicherheitsgrtinden an, die Kamera grunds6tzlich         stets eine solche Tasche verwendet werden.
am Riemen zu tragen: um den Hals, riber die Schulter
oder mit dem Riemen um die Hand gewickelt. Die
mitgelieferte Gummi-Augenmuschel  sollte grundsdtz- lich am Okular verbleiben. Sie erleichtert nicht nur die  B  Kamerahattung
 Betrachtung des Sucherbildes, sondern verhindert auch         Fiir Oueraufnahmen stiitzt man die Kameraunterseite
den Einfall von Fremdlicht in das Suchersystem. Ahn-        mit der linken Handfldche ab und umfasst den Entfer-
lich schrltzt eine Gegenlichtblende vor Streulicht und       nungsring des Objektivs mit Daumen und Zeigefinger.
unerwiinschten Ref lexen. Gegebenenfalls kann die        Die rechte Hand umspannt die rechte Seite der Kamera,
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so dass der rechte Daumen hinter den Schnellschalt-I
hebel greift und der Zeigefinger auf dem Ausloser liegt.
Beim Einblick in den Sucher presst man die Kamera
fest an die Stirn an. Ftir Hochaufnahmen dreht man
die Kamera um 90", so dass der Ausloser jetzt oben
liegt. Die linke Seite der Kamera liegt dabei in der
linken Handfl6che, und der Entfernungsring wird wie-
derum von unten umfasst. Die rechte Hand halt die
Kamera genau wie bei Oueraufnahmen. Der Vorteil
dieser Haltung ist, dass man praktisch ohne Um-
greifen sehr schnell zwtschen Hoch- und Ouerauf-
nahmen wechseln kann
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Aufstiitzen der Kamera        V   Betiitigen des Ausliisers
Um Verwacklungsunscharte zu vermeiden, sollten die      Der Ausloser sollte weich und keinesfalls ruckartig
Ellbogen fest am Korper anliegen und die Frisse ge-        gedruckt werden. Auch ist es ratsam. das Atmen auf
spreizt sein. Dabei ist es vorteilhaft, einen Fuss etwas        die Verschlussauslosung abzustimmen.  Hierf iir eignet
werter vor zu setzen und die Knie leicht abzuwinkeln.        sich besonders der Moment zwischen dem Aus- und
Befindet sich eine feste Flache, wie ein Telegrafen-       Einatmen (oder umgekehrt), in dem wir das Zwerch-
mast, ein Baum, ein Trirstock oder eine Wand in der         fell nicht bewegen. Bei schnellen Schnappschrissen
N6he, so lehnen Sie sich dagegen. Dies ist insbeson-        lassen sich diese Feinheiten selbstverstdndlich  nicht
dere dann notig. wenn Sie eine Verschlusszeit von          beri.lcksichtigen, und die Stellung lhres Motivs geniesst
1/30s oder langer mit einem Normalobjektiv 50mm       Vorrang vor der lhres Zwerchfells.
verwenden. Bei Verschlusszeiten von 1/15 s und ldnger
ist es fast unmoglich, ohne Stativ oder anderweitige
Kamerabefestigung zu unverwackelten Aufnahmen zu
gelangen. Dabei gelten die bisherigen Angaben nicht
unbedingt, wenn Sie die Brennweite wechseln. Als
Faustregel  fiir die Ermittlung der ldngsten Verschluss-
zeit, die man bei einer bestimmten Brennweite noch
unverwackelt aus der Hand halten kann, gilt die Um-
wandlung der Objektivbrennweite  in einen Bruch. Ver-
wenden Sie z. B. ein Teleobjektiv 135 mm, so ware die
langste ftir Aufnahmen aus der Hand noch geeignete
Verschlusszeitl/135s. Man wr.irde in diesem Fall die
ndchstliegende  einstellbare Verschlusszeit wdhlen, d. h.
11125s. Diese Regel gilt ftir alle Objektive vom mds-
sigen Weitwinkel  bis zum Fernobjektiv.





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  Fl   Einlegen der Batterien
   Als Spannungsquelle   ftir die Belichtungsautomatik der
   Canon EF und die elektronische Steuerung der langen
    Verschlusszeiten  finden zwei Ouecksilberbatterien 1,3
   Volt (Mallory PX 625 oder Eveready EPX 625) Ver-
   wendung, die in die beiden Batteriefbcher an der Unter-
    seite der Kamera einzulegen sind. Hierzu stellt man
    die Kamera auf den Koof und schraubt beide Batterie-
   fachdeckel mit einer Mtinze ab. In jedes der beiden
   Fdcher wird eine Knopfzelle mit ihrem Pluspol nach
   oben eingelegt. Dann werden beide Deckel wteder
    fesl aufgeschraubt.
  o Um einwandfreien Kontakt zu gewdhrleisten, sollten
   die Knopfzellen nur an den Rdndern angefasst und
    vor dem Einlegen auf beiden Seiten mit einem saube-
    ren, trockenen Tuch abgewischt werden.
)   .  Richtiges Einlegen der Batterien ist sehr wichtig.
    Ein Einlegen mit dem Minuspol nach oben kann zur
   Beschddigung der elektrischen Schaltkreise der Kamera
    fiihren.    r Wird die Kamera fijr ldngere Zeit zur Aufbewahrung    po   weggelegt, so sollten die Batterien entnommen wer-
   den, um eine eventuelle Beschbdigung der Kontakte
   durch Korrosion zu vermeiden.
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9   Batteriepriifung
Nach dem Einlegen der beiden Knopfzellen sollte ihre
Spannungsabgabe  gepr0ft werden, was an der EF mit
grosster Leichtigkeit mdglich ist. Hierzu driickt man den
roten Priifknopf an der Unterseite der Kamera zwei
oder drei Sekunden lang. Blinkt dabei die Leuchtdiode
auf der Kameraoberseite  in kurzen Abstanden, so ist
die Spannungsabgabe  ausreichend. Blinkt die Leucht-
diode nur einmal kurz oder gar nicht auf, so ist die
Spannungsabgabe ungeniigend. In diesem Fall sind
beids Batterien durch neue Knopfzellen des gleichen
Typs zu ersetzen.
r Da die Canon EF fiir automatischen Betrieb auf
eine Spannungsquelle angewiesen ist, sollten die Bat-
terien regelmessig vor Benutzung der Kamera gepr0ft
und stets Ersatzbatterien mitgef0hrt werden. Hierzu
kann der kleine Batteriebehdlter am Tragriemen der
Kamera befestigt werden.
o Selbst wenn die Knopfzellen einmal erschooft sein
sollten, ohne dass Ersatzbatterien zur Verfiigung stehen,
lassen sich noch Aufnahmen im Verschlusszeitenbe-
reich von 1/2 bis 1/1000s mit der Kamera machen. In
diesem Fall ist die Belichtungsautomatik zwar ausser
Funktion, doch kann die Blende von Hand eingestellt
werden. Hierzu einige Faustregeln  fiir die Belichtung:
Bei hellem Sonnenschein (mit ausgepr6gten Schatten)
ermittelt man die fiir Blende 16 giiltige Verschlusszeit,
indem man aus der Empfindlichkeit des verwendeten
Films in ASA wiederum einen Bruch macht. Fiir Film
von 100 ASA ergdbe dies 1/100s bei Blende '16. Da
die Kamera eine solche Verschlusszeit nicht aufweist.
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stellt man die ndchstliegende Zeit ein, in diesem Fall
1/125s. Ftrrverschleierte Sonne (mit schwachen Schat-
ten) legt man Blende 11 zugrunde,  ftir aufgelockerte
Bewolkung (ohne Schatten) Blende 8 und fir Auf-
nahmen bei geschlossener Wolkendecke bzw. im offe-
nen Schatten Blende 5,6.

     Einschalten der Kamera und
     Transportieren des Films
Der auf der Kamerartickseite unmittelbar unter dem
Schnellschalthebel befindliche Hauptschalter mit den
Stellungen ON (ElN) und OFF (AUS) wirkt auf die Be-
lichtungsautomatik, die elektronisch gesteuerten Zeiten
des elektromechanischen Verschlusses (von 1-30s),
den Schnellschalthebel und den Ausltrser. Zum Ein-
schalten der Kamera wird der Schalthebel nach oben
geschoben. Damit liegt die Elektrik der Kamera an
Spannung, und der Schalthebel springt um 15' in
seine Bereitschaftsstellung nach aussen. Er lesst sich
nunmehr leicht mit dem Daumen betatigen. Der Weiter-
transport des Films und das Spannen des Verschlusses
fi.ir die ndchste Aufnahme erfolgen mit einem einzigen,
kurzen Schwung um 120" nach rechts.





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Einlegen des Films
Die Canon EF ist ftir die Verwendung sowohl von
Farb- als auch Schwarzweissfilm  in normalen Klein-
bildpatronen konstruiert. Zum Einlegen der Patrone in
die Kamera offnet man zundchst die Ruckwand. Hierzu
wird die Rrickspulkurbel ausgeklappt und mit ihrer
Hilfe der Rrickspulknopf riber seine Rastung nach oben
gezogen, wodurch die Ri.ickwand aufspringt. Nach
dem Einlegen der Filmpatrone auf der linken Seite
schiebt man den Rtickspulknopf unter leichter Drehung
wieder ein, bis er in die Patronenspule eingreift. Dann
fiihrt man den Filmanfang in einen der Schlitze der
Aufwickelspule auf der rechten Seite. Durch Betati-
gung des Schnellschalthebels transportiert man so viel
Film, dass die Zahntrommel auf beiden Seiten in die                            www.butkus.us
Perforation eingreift. Danach schliesst man die Ri.jck-
wand unter leichtem Druck und dreht die Rrickspul-
kurbel vorsichtig im Uhrzeigersinn, bis ein Widerstand
anzeigt, dass der Film in der Kamera straff gespannt
ist. Nach dem Einklappen der Kurbel betetigt man den
Schalthebel unter Beobachtung des Ruckspulknopfes
zweimal. Der Film ist richtig eingelegt, wenn sich der
Ruckspulknopf mitdreht. Sollte dies nicht der Fall sein,
ist die Rtickwand zu offnen und der Film erneut einzu-
legen.





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Canon-Objektiv FD 1 :4/17 mm S.S.C., 1/500 s, Betichtungs-o Die Canon EF ist mit einer Leerschalt-Automatik         automatik, 27 DlN.
ausgeraistet, die die nach dem Filmeinlegen friiher
 irblichen Leeraufnahmen  uberfltissig macht. Es genugt.
den Schalthebel ohne Driicken des Auslcisers zu be-
tatigen. bis das Bildzahlwerk auf <1 > steht.
o Beim Einlegen bzw. Herausnehmen des Films sollte
direktes Sonnenlicht vermieden werden. Steht kein
Schatten zur Verfr.igung, empfiehlt es sich, der Sonne
den Ri.icken zu kehren und den Filmwechsel im Kor-
perschatten vorzu nehmen.
o Filmpatronen werden ublicherweise mit 12, 20 bzw.
36 Aufnahmen geliefert. Wollen Sie Filmkosten spa-
ren, so konnen Sie lhre Patronen selbst mit Meter-
ware fiillen. Diese ist in Ldngen von 120 und 24Om
erhaltlich. Ein Filmlader und einige wieder verwend-
bare Patronen sind alles, was Sie daruber hinaus be-
notigen. Eine Dunkelkammer  ist nicht erforderlich.
Fragen Sie lhren Fotohandler nach weiteren Einzel -
heiten.





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 Ftr  Einstellung der Filmempfindlichkeit
Die Filmempfindlichkeit wird in Deutschland in DlN,
im Ausland jedoch generell in ASA angegeben. Eine
h<ihere DIN- bzw. ASA-Zahl steht dabei ftir eine
hohere Filmempfindlichkeit. Der Ring zur Filmempfind-
lichkeitseinstellung ist bei der Canon EF in ASA gra-
viert. Jede der gravierten Zahlen entspricht dabei einer
Verdoppelung der Filmempfindlichkeit.  Die vom Film-
hersteller empfohlene Einstellung findet sich entweder
auf der Filmpackung oder in der beigepackten An-
weisung. Zur Einstellung an der Kamera wird der ASA-
Ring unter dem Riickspulknopf angehoben und ge-
dreht, bis die gewtinschte Ziffer dem weissen Einstell-
index gegenlibersteht. Der Ring rastet ein, sobald er
losgelassen wird. Die nachstehende Tabelle gibt Auf -
schluss iiber die Entsprechungen zwischen ASA und
DIN.
o Die Einstellung der richtigen ASA-Zahl ist ausser-
ordentlich wichtig, da die Filmempfindlichkeit einer
der drei Bezugswerte  ist, nach denen die Belichtungs-        r Vergessen Sie beim Einlegen eines Films mit einer
automatik die Blendeneinstellung vornimmt. (Die bei-       anderen Empfindlichkeit nicht, die Empfindlichkeits-
den anderen sind die Verschlusszeit und die Motiv-        einstellung an der Kamera zu 6ndern ! Sollten Sie dies
helligkeit.)                                                    vergessen, wdren Fehlbelichtungen die Folge.


                        50.   .100                      400          800       1600         3200
                          (32) {40)    {6,4} (80}                                  {500) (6501                      (2000) {2500}
                               18           21                         27      .30
                                      {19} (20}  l22l l23l                   {29}      (31  )          (34) (35)
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F   Einstellung des Blendenrings und des CAT-schalters
Die Menge des auf den Film treffenden Lichts wird
durch die Objektivblende bestimmt. Diese Lichtmenge
wird mit Blendenzahlen bezeichnet, die auf dem mit
Rastungen versehenen Blendenring graviert sind. Die
Blendenzahlen geben die Offnung an, die die Blende
bildet. Die auf dem Normalobjektiv 50 mm gravierten
                                                                       11Blendenzahlen lauten 1,4 - 2 - 2,8 - 4 - 5,6 - 8 -und 16. Bei Blendenzahl 1,4 ist die Blende voll ge-
offnet. Somit bezeichnet man 1,4 als grosse Blende,
selbst wenn es sich um einen kleinen Zahlenwert
handelt. Umgekehrt gilt Blende 16 als klein. Die Blen-
denzahlen stellen eine arithmetische Reihe dar: Schlies-
sen Sie die Blende, so wird die durchgelassene Licht-
menge bei jeder nachfolgenden Blendenzahl jeweils
halbiert. Die auf dem Blendenring gravierten Blenden-
zahlen gelten fir Handeinstellung. Firr Auf nahmen mit
Belichtungsautomatik muss der Blendenring auf die
grtine Kreismarke einge6tellt sein. Hierzu wird der
Blendenring unter gleichzeitigem Druck auf den
Sperrknopf von 16 (bei manchen Objektiven 22\ auf
die grune Kreismarke gedreht. In dieser Einstellung
ist der Blendenring ausgekuppelt, so dass die Kamera
die Blende automatisch einstellen kann. Eine weitere
Voraussetzung daf ijr, dass die Kamera die richtige
Blende einstellen kann, ist die Stellung des CAT-
Schalters auf NORMAL.
.  Lassen Sie uns zur Verdeutlichung der obigen Er-
lduterungen folgende Definitionen zusammenfassen:
Die Blendenzahl bezeichnet die vom Obiektiv durch-
gelassene Lichtmenge.
lo
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