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DREM JUSTOPHOT User manual

User manual for DREM JUSTOPHOT. 21 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

21 pagesGerman3.4 MB PDF
DREM JUSTOPHOT manual cover
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Document details

Brand
Drem
Model / document
DREM JUSTOPHOT
Document type
User manual
Language
German
Pages
21
File size
3.4 MB
Category
Light meters
Document date
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Digitally signed by Mike Butkus
                                  DN: cn=Mike Butkus, o=Butkus camera
                                     manuals, ou=butkus.org,Mike Butkus email=mike@butkus.org, c=US         Kurze Gebrauchsanweisung
                                        Date: 2022.05.28 16:08:43 -04'00'                                                                  fiir das JustoPhot.
                                                       1. Stellschraube lockern. Skalenrohr zur
                         Augenmuscnel  H1lfte herausziehen.  Irisblende durchDrehen
                                      gegen die Pfeilrichtung 6lfnen, bjs-die Strich-
                                    marte aul 4'5 steht. Augenmuscbel ans Auge
                                              setzen. dasJustophot gegen helles Licht richten
                                    und dds Sk-alenrirhr hin-- und herschieben, bis
                                                   die ge sehen e ZaH,etrictrsctrart-erscheint   (Fis. a).
                                              Stel'ischraubdanziehen. Das Justophot ist nu-n
                   Lupenrohr  ein- ltir .allemal aul persOnliche Augensch[rte                                                     eingestellt.
                                                    2. Durch Drehen am Grillring (eventuell
                             am lrisrinq) dio dem herrs€henden Licht ent-
                                            sorechende Zahl im Stellungslenster erscheinen
                                               ldssen. In der Pteilrichtung-drehen.  Hiebei sind
                              Steltschraube  beim Wechsel der Zahl ledernde Widerstande                                   zu liberwinden. Einstellen: Bei Sonnen- oder
                                               sehr hellem Licht r/ar, im Schatten 1/s, im hellen          Fig. c
                             Skalenrohr     InnenraunrS Sekgnden. im dunklen Innenraum
                              2 Minuten. Vqschwindet bei geschlossener                                         Slellungsfenster   Blende die gewehlte Zahl nichl,-so ist die
                                   Irisriag        vorise Position zu nehmen, erscheint sie auch                             Strichmarke    bei'[anz offener Blende nicht, so ist aul die
       F-$EqFEr+               -- Blendenringzeitringnachste^*;Ijfl?Fft1f,'$1,...,i1Tfri.Ji;!iffi,11f;3tiberzugehen.               ruury                                                                                        Fis d
                                                                                          -Setrr                       r::: al?ll,:t!"s ?illi:h{.}#i5lfti;tll?'t,iirtji"#rnl                                                                                                      bis dar                                                                                                 tarlstuln aufdrehen,                                                                 v"tiJtiri''iiidilt i;ii;iilqi-s.(Fis.-c).               Fis. s
                                  (Fig.d),                          hervortritt       dem Dunker     aus                                                                              i#ill[3lJi"3.fl:.1"1tt-"ii"*i-       -                                                        aulaul derder                                    die                                              Siri6trrnart<eStrii:hrnarke                 Betichtunsszeit.s-i-ii"htnridJiii,-aie           ttrrliseti.riiige        li"-iiu                                    ",t*qi'ii"#tH::i*l-tt"T"rf.'$stehtsteht                                                                                       Abschnitt Vl, Seite 15.                                                           Seite     --Nah;i;;                                   Gebrauchsanweisung,                             afitutrrtictren                                                            zuAeh0risenzuEehorisen7. Klnoaufnahmen:Blende.Blende.                in der
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                                 DR. EMIL lrAyER  JItUSfIOIPHtOff par'Nr





ist ein nach wissenschaftlichen  Grundsiitzen gebauter HOchstleistuogs-Lichtnresser.
Sein Gebrauch ist nach kurzer Information ungemein einfach. Die Messung des
Lichtes erfolgt- Verhtiltnissenin wenigen Sekundengenauesteundundgibteindeutigeunter allen,Resultate.auch den schwierigsten
   Blenden: Type D: 4'5, 6'3, 9, 12; 18... Type Ez 4,5'6,8, 1l'3, 16...
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Uber Lichtmessung.
                    -  DieDie grundlegendegrundlegellde VorbedingungVorbedingung ltirlur dasdas GeGelingen einer photographischen Aulnahme ist  die                        r_lchtige_rjchtige.tise BelichtunsBelicltulg.dert_Jelrcltuxg.derder PlattePlattePlatte oderoderoder desdesdes Films.Films..AlleFilms..AlleAll   iibrigenubrigen UmstiindeUmstande tietentreten anan WichtigkeitWichtigkeit zurtick.zurtick.               DieDie riclttigericlttige Belichtung,Belichtung, undund nurnur siesie allein.allein, sichertsichert schijneschijne Neeative:Neeative; Fehler.Fehler, welche"beiwelche"bei derder Be-Be-
                  lichtunglichtung unterlielen,unterlielen, lassenlassen sichsich beibei derder EntrvicklungEntrvicklung schwerschwer .undund nurnur danndann verbessern^verbessern, wennwenn siesie                 nlcrrnicht bedeutendoeueureno stnusind unduno recnrzerugrechtzeitig erKannterkannt werden.wefoen. DieLIe falschetalscne BelichtunsBelichtungbellcntung beeintra'chtistbeeintrdchtigtbeeintrachtigt oderoderoder
                  vernichtet das_ gervollte Resuttat. Nicht blo8 das Material ist verschwendet,  ai-ctr Oie oftmaii nicht
                -wiederkehrende Gelegenheit ist vershumt und ciie lreudige Genugtuung verloren, welche das Ge-                 lingen der Aufnahme gebracht hiitte.
                    In der photographischen Praxis muB aber die entscheidende Frage der Belichtunsszeit in einem
                   A.uge.nblicke.geltist.werden,  in.du-rn die Aufmerksa.mkeit des Arbeitenden durch die"geistigen uncl
                qhysischen Vorbereitungen zur Aufnahme vollstilndig beansprucht  ist. Daher mull ein zweckina8iges
                         LichtmessungLlcnrmessung                                          elnta€neinfaclr                                                   und-und                                                    automatischautomatrsch                ueratCerit zurzur                                                                     arbeiten.arbelten.                                                                   anan                                                                             dasdas                                                                             DenkvermdgenDenkvermogen                                                          EsBs sollsoll                                                                                                            '6elastet]mdglichstmijslichst                 geringe                        Anspriiche                                                   dieses                                      stelten,                                  denn                                                           Aufnahme                                                              bei                                                             der                                                                       ohnehin                                                                               weitsehend                                                                 ist                                                                                                            Die                                                                                      -des-des                   B_ed_ienuttgBedienung                           derder Kamera,Kamera,                                           Beobachtung,Beobachtung                                        diedie                                                  desdes                                                          ObjektesObjektes                                                                                ErtassungErtassung                                                     unduud                                                                      diedie                                                                                                          richtieenrichtigen                                                                                                   Ausen-Augen-
                blickes stellen hohe Anspriiche. Es rnuB daher gefordertgefordert werden,werden, dalJdalJ einein richtiqerrichtiger f,ichtrneiser
                     selbsttiitig mi8t und keine geistige Mitarbeit dessen verlangt, der ihn bedient.
               Die bisherigen Behelle zur Bestimmung der Belichtungszeit gaben grti8tenteils nur Anhalts-               punkte, um das Licht zu schttzen. Die Tabelten enthalten Reihtn von verschiedenen Faktoren.
                 die mit Zahlen bezeichnet_slnd, durch deren Su nmienrng oder Multiplikation sich die Belichtungsj
                   zeit ergibt. Auf reichen Erfahrungen aufgebaut, sind sie doch nichts anderes. als Behelfe zirr
                Schltzung^ des Lichtes,, denn jeder einzelne ihrer Faktoren muB beurteilt, eingeschiitzt und in der                Tabelle aufgesucht werden. Ihr Gebrauch setzt Denken und Rechnen voiaus, -ist zeitraubend und
                      ttlhrt zumeist doch nur in der Hand des Kundigen zu richtigen Resultaten.
              Es gibt ferner optische Belichtungsmesser. Bei diesen wird das Bild des aufzunehmenden
                 G.egenstandes q.urcL einen Farbkeil von zunehn.ender Dichte [etrachtet und so l4nge verdunkelt,                 bis entweder die Einzelheiten in den Lichtern oder die in deh Schatten verschwindin. Der ent.l                scheidende Augenblick des Verschwindens von Details ist aber keine objektive Tatsache, sondern
                 eine Frage der Schdtzung durch den Messenden. Der liir die Lichtmessurig entscheidende'Umstand
                     ist bei diesen optischen Belichtungsmessern  nicht eindeutig bestimmt. Auch gibt es hxufig Fdlle,
                 bei denen Einzelheiten  in Lichtern oder Schatten gar nicht vorhanden sind (Himmel, Wasserf-idchen.





a
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Reproduktionen).  Tabellen und optische Belichtungsmesser der geschilderten Art sind also Schzitzungs-
behelfe, die eine starke und aul Erlahrungen gesti.itzte Mitwirkung des Messenden beanspruchen.
    Die' chemischen Lichtmesser bedienen sich des Anlaulens eines lichtemplindlichen Papieres
bis zu einer gegebenen Vergleichsfarbe. Sie messen wohl, haben aber einen sehr eingeschrdnkten
Wirkungskreis. Im hellen Licht verl5rben sich die lichtemplindlichen Papiere so rasch, da8 die
Anlaufzeit nicht mehr erfaBbar ist. Im schwachen Licht dauert dies ungebtihrlich lange. AuEerdem
ist der Moment, in dem die richtige Farbe erreicht wird, nicht leicht festzustellen. Auch sind die
Vergleichspapiere gegen Einlliisse der Feuchtigkeit, des Alterns usw. sehr emplindlich. Endlich wird
in den meisten Fiillen nicht das Licht gemessen, welches vom Objekt ausgeht, sondern das Licht
am Standort der Kamera.
   Ganz neue Wege haben das Justophot zuseinem Welterfolg gelUhrt. Das Justophot  ist einInstrument. welches das Licht wirxlich mi6t'
wie etwa ein Therrnometer die Temperatur einer
Flussigkeit. Es setzt weder Vorkenntnisse, noch
seistice Mitwirkuns voraus. Ein Blick in das
J'usto*phot, eine Dlehung an einem Ring unddie richtige Belichtungszeit nebst der zugeh6-
rigen Blende erscheint automatisch. Das Justo-phbt ist aul dem Prinzip der Lichtausl0schung
hufgebaut und miEt das Licht vermittels zweier
variabler Vorrichtungen  I eines Systems von Fel-dern verschiedener, genauest errechneter und ab-
gestulter Lichtdurchliissigkeit  einerseits und der
vom Objektiv her bekannten Irisblende andrerseits.
Fig. e zeigt die Mef3elemente des Justophot in
schematischer Darstellung. Bei der Messung er-
scheint im Justophot die richtige Belichtungszeit in neutral grauen Ziflern; jede andere F{rbungwtirdewtirdewtirde zuzuzu IrrtumernIrrtumernIrrttmern fiihren.fiihren.fiihren. AmAmAm BlendenringBlendenringBlendenring erscheinterscheinterscheint jenejeneiene Blende,Blende, welchewelche beibei derder abgelesenenabgelesenen
BelichtunsszeitBelichtungszeit anan derder KameraKamera anzuwendenanzuwenden ist.ist. EinEin sinnrsinnreiches System von Ringen ermiiglicht
es, mit einem Blick solort alle a(rderen Blenden und die zugehiirigen Belichtungszeiten  zu ilber-
blitken. Natiirlich ist auch allen denkbaren Empliudlichkeitet des-Aufnahmemattriales  Rechnung
getragen. Die Lichtmessung vermittels des Justophot nimmt nur wenige Sekunden in Anspruch.
                   A
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Der physiologischen Adaptierung des Auges ist bei der Berechnung der Lichtdurchlissigkeit  der
               transparenten Ziflern Rechnung getragen. Die Resultate beim Justophot slnd absolut eindeutig           und lassen keinen Zweifel fibrig. Sooft eine Messung unter den gleiclren Verhiiltnissen wieder-
               holt wird, ergibt sie stets genau dasselbe Resultat, von wem immer sie vorgenonlmen wird. Das
               Justophot hat die endgiiltige L0sung der Frage der Lichtmessung  gebracht. Das beste Zeugnis fiir
               die Qualitflten des Justophot legen die Justophotbesitzer ab, aus deren unzdhligen Gutachten urtd              Dankschreiben im lotgenden einige Platz linderr mijgen.
              Staatliche Graphische Lehr- und Versuchsanstalt, Wien: Die einlache und rasche Handhabung
                des Justophot namentlich aber die Verl[Elichkeit in der Bemessung des Lichtwertes lur die                  Aufrrahme, der nach der leicht zu bewerkstelligenden  Einstellung des Instrumentes ohneweiters
                 abgelesen werden kann, ermiiglichen ohne Zeitautwand und stijrende Ablenkung die jeweilig
                   erforderliche Belichtungsdauer ltir jeden Grad der Abblendung und alle in Frage kommenden
                    Plattensorten  festzustellen und dadurch fehlerhafte Belichtungen zu vermeiden. Das Justophot                  darf daher als eine notwendige Erginzung der photographischen Ausriistung namentlich
                    lur die unter verschiedenen und ungewdhnlichen Lichtverhiltnissen arbeltenden Photo-
               graphen bezeichnet werden.
             Technische Hochschule Karlsruhe, Prof. Fritz Schmidt, Vorstand des Photographischen Instituts:
                 Heute, nachdem siclr das Justophot bei den Liebhaberphotographen  bereits eingebllrgert  hat,
                    erscheint es iiberlltissig, es noch besonders zu empfehlen. Um mein Urteil befragt, lasse ich es
                   in folgendem Satze zusammen: Das Instrument ist handlich, leicht und rasch anwendbar und
                    erstaunlich verliilllich. Wer damit arbeitet, wird kaum noch Fehlaufnahmen infolge falscher                  Belictrtung erzielen. Justophot ist ein wirklicher Plattensparer und wird dre Freude am       I                  Photographieren erhdhen. Das HilfsgerAt verdient weiteste Verbreitung.
              Carl Breuer, Schriftleiter des ,Satrapn: Oleich die ersten Versuche mit dem Justophot lieierten                       trellliche Ergebnisse. Past geeen meine Ueberzeugung folgte ich den von ihm abgelesenen An-
               gaben zwecks zweier besonders schwieriger Aufnahmen. Ich erwartete eine erhebliclte Ueber-
                   belichtung. Aber siehe da, das Gerlt war klfiger als ich, trotz melner dret6igjiihrigen
                 Erfahrung. Die Negative fielen tadellos aus.
              Willy F. Frerk, Berlin: Mit dem Justophot, das ich bis jetzt in ltalien dauernd benutzt habe,                      erzielte ich von 162 schwlerigen Aufnahmen 160 erstklassige Negative.




\  -     .. .:-ii4--^.1'..                                                                                                                                                                                -.J
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rl          A. Frelherrartigsten v.selbstGilsa,ungiinstigstenCassel: IchLichtverhdltnissen-ausprobiert,habe in den 3/r Jahren das Instrumenthabe Aufnahmenunter imdenWaldesinnern,verschieden-
           am Wasser, in Innenraumen und auch solche bei ktinstlicher Beleuchtung gemacht und von
                weit uber hundert belichteten Platten und Films nicht eine einzige Fehlexpositlon gehabt.
             Wlhrend ich frtiher, um sicher zu gehen, von Objekten, au denen mir besonders viel lag,
              2 bis 3 Aufnahmen mit verschiedener Belichtungszeit machte, hatte ich zum Justophot bald                   soviel Vertrauen gefa8t, daB mir eine einzige Au"lnahme gentigte. Und, wie gesagt, das Instru-
              ment hat mich nie auch nur im geringsten enttauscht, alle Aufnahmen damit sind gelungen,
             ob es nun schnellste Momentaulnahmen oder halbstiindige Expositionen in dunklen Zimmern
                waren. Seitdem ist das Justophot mein stdndiger Begleiter geworden, ich mache keine einzige               Aufnahme mehr ohne es. Ich habe es bei meinen 3 Kameras mit verschiedenster Optik aus-
lt                probiertviillig lremdenund esPlattensortenarbeitet bei allenvon mancherleimit der gleichenEmplindlichkeitsgradenabsoluten Zuverldssigkeit.habe ich mitAuchHilfemit desmir
                  sinnreich am Justophot angebrachten Plattenringes stets einwandtreie Resultate  erzielt. Nach
                vorstehendem kann ich nur sagen, daB ich das Justophot weltaus ffir den besten aller heute                 existierenden,  ja  ffir einen uniibertrefflichen Belichtungsmesser halte, dessen Gebrauch
               jedem, sowohl dem Anllinger, wie auch dem lortgeschrittenen Amateur aut das w[rmste emp-
                 fohlen werden kann.
            Kunstgeschichtliches Seminar der Unlversitlt Marburg A. L. Photographlsche Abteilung,
                 Dr. Schlegel : Ich bin soeben von einer ldngeren Reise zurtickgekehrt, wdbrend der ich photo-';t               graphische Aufnahmen von Architektur und Plastik bei stAndig wechselnden Beleuchtungsver-
                    hliltnissen gemacht habe: bald in lichten Festsillen, bald in dunklen Krypten, bald Marmor-
                  statuen, bald Bronzeplastik usw. Da ich weder Zeit, noch das n0tige Material dabei hatte, um
i                Stichprobenbereits seit 4zuJahrenentwickeln,mein stilndigerwar ich obBegleiterdes Ausfallesist, waretwasdas Resultatbange.-DankeinlachIhresverbluffend:Justophot,unterdas             den 200 Negativen ist nicht eines, das etwas zu lange oder etwas zu kurz exponiert worden
                wtre. Wilhrend des letzten Sommei's habe ich von den-Gegenstanden derhiesigen Ausstellung:
                        Kunst in Hessen-Nassauu etwa 800 Aufnahmen 1SXZ+ gemacht; wieder die vei-                 schiedensten"Religiiise   Objekte: teils Gemiilde, teils Plastik, Gold- und Silberschmiedearbeiten, Zinn,
                 Porzellan, Paramente aus dunklem Samt, WeiEstickerei, Glasgemdlde usw. Unter diesen
               &)0 Aufnahmen waren keine 10, bei denen die Belichtung nicht ganz richtig gewiihlt worden
                 ware.
                                                                                              Ir/t                                                                                               c
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          GEBRAUCHSANWEISUNG:
                  Augenmusdrel         I. Einstellung auf persdnliche Sehsch?irfe.
                             Diese Eirtstellung ist unerliiBlich. Messungen mit dem
                             Justophot kdnnen nur dann zutreltend sein, wenn vorerst                           genau auf Sehschiirfe eingestellt wird. Diese Einstellung wird
                                  f0r den Gebrauch ein- ltir allemal vorgenommen, und zwar
                           so (siehe Fig. 1):
                                      1. Lockern Sie die Stellschraube.
                                        2. Fassen Sie den Grifiring und ziehen Sie das vernickelte
                               Skalenrohr zur Hiilfte heraus. Dicht am Irisring erscheint jetzt
                            das Stellungslenster, in dem eine Zahl sichtbar ist und an
                           welches eine Millimeter - Einteilung anschlie8t. Aul dem
                               Skalenrohr befinden sich zwei Pleile.                 Stellschraube                                      3. Dreht man den Griflring in der Richtung dieser Pteile,
                           so schnappen nach Ueberwindung ledernder Widerstdnde im
                Skalenrohr     Stellunesfenster hintereinander die Zahlen:  1/g.;. 1/r. 8 sec.
                           und 2IW. ein. Gleichzeitig werden im Innern des lnstrirmentes
                                diese Zahlen in die Sehlinie gebracht. Lasgen sie im Stellungs-                .. . Slellungsfensler   lenster 1/s €rscheinen. Ist das Licht nicht gentigend hell, so                  .. Irisring       kdnnen Sie die Einstellung aul Schltrle auch mit einer der                        ' " Strichmarke    Zahlen 1/r oder 8 sec. vornehmen, indem Sie diese in das             --   ' Blendenring    Stellungsfenster drehen.
                   . Zeitring            4. Drehen Sie den Irisring gegen die Pfeilrichtung zuriick,
               .   ... Plattenring     bis er sich nicht weiter drehen ld8t. Dadurch wird die lris-
                  ----.-. Grilfring      blende vollstiindig geiiffnet. Sie ist am unteren Ende des
                             Justophot durch die Mattscheibe erkennbar.Fig. I

                                                                                  7
                                                                        )
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        1l_:
                                                     II. Die Lichtmessung.                               ill      Es wird vorausgesetzt, da8 die Einstellung aul Sehschlrfe richtig erlolgt ist.
                           l. Man dreht sodann in das Stellungslenster                                                                                                                                           ll                                   '  in der Sonne. bei hellem zerstreulem  Licht oder bei sehr heller ki.instlicher Beleuchtung rt%I      ll                   bei stark bed6cktem Himmel. im Schatten. in sehr hellen Ateliers                 rls            ll                     in minder hellen Innenrdum6n, in der Ditmmerung, im Walde                     8 sec.   ll                     iu dunklen Raumen, wie iiberhaupt in sehr schwachem Licht                   2M,
                   2. Ofinen Sie die Irisblende durch Drehung des Irisringes gegen die Pfeil-
              richtung bis zum Anschlag. setzen Sie das Justophot ans Auge und richten Sie
               es gegei den aufzunehmendbn Cegenstand. Die Zahl erscheint vollkommen deutlich
                                                                                               nicht                                                                       Blende                                                            Zahl bei olfener                           (siehe                                                    die gewdblte                      s*charl           und                                                     ietzt                               Fig 5).'dieWere                                                                        gedreht                                                                                  werden,                         mUBTe                                                             Stellungslenster                                            ndctiste                                             Zahl-ins                  ddnn               sichtbar,
           zum Beispiel 1/s anstatt  t/zr.
                   3. SchlieEen Sie die lrisblende, indem Sie den Irisring in der Pleilrichtung        Fig. 5            bis zum Widerstand zudrehen, dann muB die Zahl vollstdndig verschwinde!               (siehe FiS. 6). Bleibt sie dennoch, wenn auch nur schwach, sichtbar, so mu8
                    itie vorhdrig6 Zan ins Stellungslenster gebracht werden, zum _Re,ispi-el tf26 an-                statt rrs. Sd korrieiert das Iustophot automatisch eventuelle MiBgriffe in der           Wahl'der Position. Richtig  g-ewahlt ist  die  Stellung  dann' wenn$tI           die Zahl bei ge0lfneter-Blende   deutlicb und bei geschlossener I         Blende gar nicht  sichtbar  ist.
                   4. Ist die richtige Zahl eingescltaltet' so wird die Irisblende {uryh DJehqng            nach links seschtossen und man sieht nur mehr ein Dunkelleld (Fig.'6). Nun
            wird durclr- langsames Drehen des Irisringgq qac-h _rechts die lrisblende           ge6flnet,jedoch-nursolange,bisder@gwahrnehmbarist
          und die Zahl gerade aus dern Dunkelfeld hervortritt; Fig. 7 soll dies andeuten.
           MIiaadnicffiendeZahlklarlesbarzumachen,Ma8-            eebend ist der erste Lichteindruck. Damit ist der MeBvorgang beendet' .Um zu             Eontrollieren, ob Sie den Zeitpunkt des Erscheinens der Zahl richtig             erfa$t haben, drehen Sie nach d-em Erscheinen der Zahl den lrisring ein         Fig. 7
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ganz kleln wenig zurircki dle Zahl mu6 dann sofort wieder verschwinden. Wenn Sie die
   Irisblende weiter als niitig 6ffnen, so wird die Zahl wohl heller, aber der richtige Metspunkt ist
   Oberschritten.
       5. Lassen Sie den Irisring los, ohne ihn zu verrllcken, und setzen Sie das Justophot ab. Die im
   Stetlungsfenster eingestellte-und im Justophot erschienene Zahl ist die richtige Belichtungs-   zeit in Sekunden (bei 2 M. in Minuten). Die rrrgehiirige Blendeniiffnung finden Sie nun aut dem
   ersten Rine. Es ist iene Blende, bei welcher die Strichmarke des Irisringes stehen blieb. Die lm
   Justophot gesehene-Zahl ist die richtige Belichtungszeit und die Strlchmarke auf dem lrisrlng   zelgt aul die zugehiirige Blende.
      BEISPIEL: Man hat einen besonnten Gegenstand gemessen und als Position  t/zs gew[hlt. Die
      Zahl llw ist erschienen, an der Strichmarke hat man die Blende 12 abgelesen. Die richtige
       Expositionszeit ist also r/z; Sekunde bei Blende 12. Man hat nun (bei Verwendung von Platten
      oder Films mittlerer Empfindlichkeit von 16-180 Scheiner) nichts anderes zu tun, als die Blende      des Obiektivs aut 12 uhd den VerschluB auf t/x Sekunde einzustellen und die Aufnahme zu
    .   machen. nteiUt die Strichmarke zwischen zwei Blendenzahlen stehen, so stellt man die Irisblende
      des Objektivs ebenso.
       Bela8t man das Justophot allzulange am Auqe, go kann es geschehen, daB_das Auge sich tiber-   mt8ig akkommodieri und schlietslich die erschienene Zahl in einer zu lrllhen Pbase erkennt. Dies
   wtirdE zu Unterbelichtung ftthren. Gelingt daher anldnglich die Lichtmessung  nicht innerhalb einiger
   Sekunden, so ist das Inslrument vom Auge abzusetzen und die Messung zu wiederholen.
        6. Das Tustophot umla6t einen Bildwinkel von unselflhr 500 wie die meisten Kameras. Wenn
   es in derse-lben'Weise sesen das Obiekt serichtet wiid wie die Linse der Kamera, so wirkt im
   Iustophot dasselbe Licht*wie aul die Piatte.-Bei Landschalten  soll also das Justophot nicht so ge-
    halteir werden, daB tlberwiegend Himmelslicht einl2illt, sondern  tiefer. Richten Sie im allgemeinen
                                                                       es Ihnen                                                                                  ankommt,                                              aut deren                                                         korrekte Wiedergabe                                Aufnahme,   das                    iene Teile der         -BeisfuielIustophot-auf                                                                                                                durch.-                                                                                 Negatlv                                                        Vordergrundr__wenn                                                                        er auf dem   zum                                 auf                              den schattigen                 bei Landschaften
   gezeichnei sein soll. Gegen den Himmel nur tiann, wenn Sie Wotkenstudien machen. Eventuell
   ilahlen Sie ein Hllfsobiekt von gleichartiger Beleuchtung, zum Beispiel den Boden, auf dem Sie
   stehen, wenn er ebenso beleuchtet ist wie das, worauf es lhnen ankommt. Bei Freilichtpo$rgit-s,
   Gruppen im Freien, Reproduktionen, groBen Kiiplen und dergleichen messen Sie so nah am Objekt

r0
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slnd einfach abzulesen, wie dies Figur 8 zeigt. Sie haben nun eine Reihe von unter sich gleich-
              wertigen Expositionsgruppen vor sich (4'5 und r/sn6, 6'3 und 1/roo, 9 und 1/ro, 12 und r/rs, 18 uod  r/ro,
               25 und 1/r, 36 und 1/e). Jede dieser Gruppen gibt der Platte die richtige Lichtmenge, welche zur Ent-
               stehung eines korrekten Negativs nOtig ist.
                                      lV. Plattenempflndltchkett.
                              l. Die Angaben des Justophot sind bei Gebrauch von Platten oder Fllms von 16-1&              Schelner direkt anwendbar. Zur Bestimmung der Belichtunsszeit  bei Aufnahmematerial  hiiherer
             oder geringerer Empfindlichkeit dient der Plattenring, delcher folgende Bezeichnungen  tregt:
                  Scheinergrade,  u. zw.: 11-120, 13-150, 16-lEo (Normalstellung),
                                        19_210, 22_Uo, '?5_270, 2g_300
               2x (Orthochromatisch) mit vorgeschaltetem zweifachem  Gelbfilter,
                 3x,,,,dreifachem                                                                                                     r              4;:,"tieriicrrem
                        "Ftir Vorsatzlinsen mit 2-,3- oder 4tacher Verliingerung bediJnt man sich gleichlalls der Po-
                 sitionen 2x. 3x. 4x.
                  Bei Autochrom- .und sonstigen Naturlarbenplatten verwendet man die von den Erzeugern an-
              gegebenen Faktoren.
              Nu! stellen Sie, wie oben gesagt, die vom Justophot abgelesene Belichtungszeit und Blende              durch Drehung des Mittelringes nebeneinander. Sie haben nun die ganze Reihe der gleichwertigen
               Exposltionsgruppen vor sich. Sie wilhlen jene Expositionsgruppe aus, mit der Sie die Aulnahme               qrachen wollen, zum Beispiel Blende 12 und t/x Sekunde. Durch Drehen des Plattenringes stellen
             Sie neben__diese Expositionsgruppe die mit einer Pfeilmarke versehene Normalstellung  l6--180
                Scheiner. Verwenden-Sie  Aufnatrm-ematerial von dieser Emptindlichkeit, so haben Sie weitir nichts
            zu tun. Besitzt iedoch Ihre Platte oder lhr Film eine addere Empfindlichkeit. so finden Sie als
                Belichtungszeit fftr die gewlhlte Blende^l2 tolgende Werte: Ftir Pla-tten vgn 19-210 Scheiner 1/;0, fur
              minder empfindliche Platten von 11-1F Scheiner  1/r usw. siehe Fig. 8.
                  Feststellung der Belichtungszeit ffir abweichende Plattenempfindllchkelten ffir  alle             Blenden zugleich geschieht in folgender Weise  :

           t2
a
 \-.                                                                                         "Srd   r-
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            FUR DIE AUFNAHME:
                                                  J USTOPHOT, AUTODREM, DREM-
                        CONNECTOR UN D WE   I CHZEICH NER
             FUR DIE DUNKELKAMMER:
                        DREM-D U N K E LKAMM ERLAMPE
             FUR DIE KOPIE UND VNRCROSSIIRUNG:
                            D REMMETER, WEICHZEICII NER
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                                F A SS ETT O, D R E I\{-C UTTE R'
             FUR DIE VOLLENDUNG:
                    DREA,l-BROMOINRTIKEL
                         Vertangen Sie ausfiihrliche Prospekte l. G.



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