Film cameras
Hasselblad 500EL User manual
User manual for Hasselblad 500EL. 26 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.
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Document details
- Brand
- Hasselblad
- Model / document
- Hasselblad 500EL
- Document type
- User manual
- Language
- German
- Pages
- 26
- File size
- 9.0 MB
- Category
- Film cameras
- Document date
- Not specified in catalog
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www.butkus.us
LICHTSCHACHT
Der Lichtschacht (A Fig. 5) ist ein Mattscheibensucher
und verhindert .den Einfall stcirenden Seitenlichts auf
die Mattscheibe. Er wird durch Druck auf die Ver-
riegelung (l) nach rechts getiffnet und seine Seiten-
wlnde klappen danach automatisch hoch (Fig. 5). Die
Einstellupe (2) dient zur Schiirfenkontrolle und wird
dadurch betiitigt, dass die Verriegelung (l) erneut nach
rechts gedriickt wird. Beim Zusammenklappen des
Lichtschachtes muss immer erst die Einstellupe ver-
riegelt werden, erst dann werden die Seitenwiinde i.iber
die Mattscheibe, danach die Riickwand und schliess-
lich die Vorderwand des Schachts heruntergeklappt.
Auch Prismensucher und starrer Lichtschacht ktinnen
als Sucher zur Verwendung kommen. Zum Sucheraus-
tausch wird immer zuerst das Magazin abgenommen,
erst dann wird der Lichtschacht in seiner Fi.ihrung
nach hinten herausgedrtickt.
KAMERAGEHAUSE
Das Kameragehluse enth?ilt die mechanischen und
elektrischen Funktionseinheiten der Kamera (Fig. 5).
Im Gehiiuse-Unterteil (C) sind Batterien und Siche-
rung sowie Motor mit Antrieb ftir die im Gehiuse-
Oberteil eingebauten Funktionseinheiten untergebracht.
Das Oberteil (B) enthiilt Funktionswlhler, Mattschei-
be, Spiegel und Hilfsverschluss. Das Kameragehiiuse
ist mit Halterungen fiir Lichtschacht, Objektiv und
Magazin versehen und hat Anschli.isse ftir Ausliise-
und Batterieladegerlte.
Fig.
' - --View original page 8Page 9 · Read text
Fig. 6 Batterien Der Kameramotor wird von einer oder zwei elek- trischen Batterien angetrieben (C Fig. 7), die nach- geladen werden kiinnen. Die Kamera hat Raum fiir zwei slurefreie Nickel-Kadmium-Batterien (DEAC 5/500 DKZ) siehe A Fig. 7 die je 1000 Belich-tungen pro Ladung- ermiiglichen.-, Die mit der Kamera gelieferte Batterie ist separat verpackt. Ehe sie in die Kamera eingesetzt werden kann, muss die Batterie- abdeckung (33) auf der linken Kameraseite abgenom- men werden. indem man entweder eine Hasselblad- Schliisselplatte oder aber eine Mi.inze zum Drehen der Verriegelung (34) mit einer Vierteldrehung im entge- gengesetzten Uhrzeigersinn benutzt, so dass der Ein- schnitt senkrecht steht. Die Verriegelung iiffnet sich nach hinten und kann nach vorn herausgeschoben werden. Das schmalere Batterieende (Fig. 8) ist mit einem '*' gekennzeichnet und wird beim Einsetzen der Batterie ins Kamerainnere eingeschoben. Wenn Sie merken, dass sich die Batterieabdeckung nicht schliessen lisst, haben Sie die Batterie verkehrt herum eingestzt. Erst nach Aufsetzen der Batterieabdeckung ist Belichtung mriglich. Batterieladung siehe Seite 25. Nach Einsetzen der Batterie ist die Kamera schuss- bereit. Sicherung Eine mitteltrlge Feinsicherung 1,6 A (5X20 mm) ist im Gehluse-Unterteil untergebracht (B Fig. 7).View original page 9
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Fig. 9 www.butkus.us 1
Funktionsw&lhler
Der Funktionswiihler (13) kann zur Wahl der jeweils
gewtinschten Belichtungszeit in 5 verschiedene Lagen
gebracht werden.
O : Normalstellung (Fig. 9) bewirkt, dass der Film
nach erfolgter Belichtung transportiert, der Objektiv-
verschluss gespannt und der Spiegel in seine herunter-
geklappte Lage zuriickgefiihrt wird.
S: Schnellausldsung (Fig. l0) ist lediglich eine Vor-
wahleinstellung und bewirkt, dass die Reaktionszeit
der Kamera auf ein Minimum vermindert wird. Bei
Vorwahleinstellung auf S klappt der Spiegel hoch, der
Zentralverschluss schliesst, der Hilfsverschluss Offnet
und die Blende springt auf den vorher eingestellten
Wert, wonach also nur noch der Ausliiseknopf zu be-
tltigen ist. Alle anderen Funktionsmomente erfolgen
automatisch im Zusammenhang mit der Vorwahl.
Nach Bet[tigung federt der Funktionswlhler auto-
matisch in Normalstellung (0) zuriick.
SR : Schnellausldse-Repetierstellung (Fig. I l) ist, wie
die Bezeichnung andeutet, lediglich eine Wiederho-
lungsfunktion von S. Die Kamera bleibt also, statt auf
O zuriickzugehen, in Schnellausliisestellung (mit Funk-
tionsw?ihler auf SR).
A: Automatikeinstellung (Fig. 12) bewirkt, dass die
Kamera automatisch ein Bild nach dem anderen
solange eine Ausldseimpuls macht, vorliegt
Magazin Belichtungen- und derer- Film ausreicht. Die im
folgen im Abstand von je einer Sekunde. Die Automa-
tik-Einstellung eignet sich nicht fiir llngere Belich-
tungszeiten als 1/15 Sek. (Nlheres auf Seite 23).
AS : Ausliise-Schnellausltise-Stellung (Fig. l3) ist, wieView original page 10Page 11 · Read text
Fig. 12
SR, nur eine Repetierfunktion. Die Kamera bleibt
nach der Belichtung in Schnellausliisestellung (mit
Funktionswlihler auf AS).
Umstellhebel
Dieser Hebel (16) kommt bei langen Belichtungszeiten
(T) und zur Verriegelung und Ladung (L) zur Ver-
wendung. In normaler Arbeitslage steht der Hebel
auf O.
Bei langen Belichtungszeiten (i.iber I Min.) und Arbeit
mit Selbstausldser (siehe Seite 17) wird der kleine
Hebel (16) (Bild zeigt rechte Kameraseite) auf T um-
gestellt. Bei Zeitbelichtungen steht das Objektiv (Zen-
tralverschluss) auf B und der Funktionswlhler in Stel-
lung O, Vorwahl S oder SR. Die Umstellung des He-
bels (16) von O auf T bewirkt die rein mechanische
Ausldsung der Kamera ohne elektrischen Impuls. Der
Verschluss kann demnach offen stehen, weil die Bat-
terie nicht belastet wird. Erst bei Rtickfiihrung des
Hebels auf O schliesst der Verschluss. Filmtransport
und Verschlusspannung erfolgen automatisch.
Umstellung des Hebels auf L blockiert die Belichtung,
und schliesst damit unbeabsichtigte Belichtungen aus.
Hebellage L wird i.iberdies beim Laden (siehe Seite 25)
benutzt.
Doppelbelichtungen
Wenn doppelbelichtet werden soll, belichtet man zu-
n'ichst durch Umstellung des Hebels auf T, wo er
stehen bleibt, nimmt dann das Magazin ab (siehe
Seite 19), fiihrt den Hebel auf O zuriick, setzt das
Magazin wieder an und belichtet jetzt wie sonst (nur
dann mit Hebel 16, wenn weitere Belichtungen auf www.butkus.us
dem gleichen Bild gemacht werden sollen).
Fig. 14View original page 11Page 12 · Read text
www.butkus.us
Anschluss fiir Ausldsung und Aufladung
Der seitliche Anschluss der Kamera (17) ist ein fiinf-
poliger Standardkontakt und dient zur Kameraaus-
liisung mit Kabeln der Typen SK, LK und DK, durch
Funkbefehl oder Schaltuhr sowie auch zum Anschluss
der verschiedenen Batterieladegeriite. Das Hasselblad-
system enthllt einen Schutzdeckel zrt Abdeckung
dieses Anschlusses.
Mattscheibe
Die Mattscheibe (A Fig. 15) gibt ein parallaxenfreies
. Bild und ist zur leichteren Kontrolle der Horizontal- l und Vertikalebene mit einem Sichtkreuz versehen. FOr Magazine, die kleinere Negativformate als 6X6 cm dr{ ergeben, wird eine Mattscheibenmaske mitgeliefert, f{rC die nach Abnahme des jeweiligen Suchers und An-
bringung auf der Mattscheibe den richtigen Bildaus-
schnitt zeigt.
Spiegel
Der Spiegel befiirdert das Sucherbild wlhrend der
Einstellung auf die Mattscheibe weiter. Beim Ausltisen
klappt er automatisch hoch und wird nach erfolgter
Belichtung ebenfalls automatisch wieder herunterge-
klappt.
Riickseite des Kameragehfiuses !
Das Kameragehluse ist an der Ri.ickseite mit Profil-
haken versehen, die in die beiden Aussparungen am
Magazin (Fig. 15) passen. Der Einfall stcirenden Seiten.
lichts wird hierdurch wirksam verhindert. Zahnrad (B)
dient der Krafttibertragung zum Filmtransport. Die
Sperre ftir Doppelbelichtung und Filmtransport wird
10 Fig. 15View original page 12Page 13 · Read text
durch den Stift (D) betiitigt! Vergessen Sie nie, gerade
diese wichtigen Teile der Kamera sorgf?iltig sauberzu-
halten Verschmutzung oder Verstaubung wirkensich nachteilig- auf die Kamerafunktionen aus.
Hilfverschluss
Die Benutzung verschiedener Objektive mit indivi-
duellen Zentralverschliissen in einer einbugigen Spie-
gelreflexkamera ist durch den Hilfsverschluss gegeben,
der aus zwei senkrecht beweglichen Abdeckplatten (C)
besteht. Der Hilfsverschluss ist geschlossen, wenn der
Spiegel zur Einstellung auf der Mattscheibe herunter-
geklappt ist oder wenn ein Objektivwechsel erfolgt.
Anschliisse
Die Kamera ist mit zwei vorderen Anschliissen (Eig.
16, ll) fiir Ausliiseknopf (12) oder Anschlusskabel
(Typ FK) versehen.
OBJEKTIV
Das Objektiv Zeiss Planar 1:2,8, f :80 mm ist, wre
alle anderen Zeissobjektive im Hasselbladsystem, mit
eingebautem Synchro-Compur-Zentralverschluss mit
automatischer Abblendung unmittelbar vor der Be-
lichtung (die auch von Hand erfolgen kann) flir ge-
naue Schbrfen- und Schiirfentiefenkontrolle auf der
Mattscheibe sowie vollsynchronisierter M- und X-
Einstellung fiir Blitz und Selbstausliiser ausgestattet.
Das Objektiv wird am Kameragehbuse durch Bajo-
nettfassungen befestigt.
Fig. 16View original page 13Page 15 · Read text
Die grilnen Zahlen geben die Belichtungszeiten in Se-
kunden an (hier entspricht 'B' dem Wert 2 Sekunden)'
Diese Skala wird als Hilfsmittel bei der Belichtungs-
zeitberechnung benutzt, wenn die Beleuchtung so
schlecht ist, dass eine Sekunde fiir die Belichtung nicht
ausreicht (siehe auch Seite 14, Beispiel 2 und Fig. 19).
Die rote Skala dient der Lichtwerteinstellung.
Lichtwerte
Belichtungszeitskala (29) und Blendeneinstellung (25)
haben die gleiche Teilung, demnach entspricht jede
Zahl auf dem Blendenring einer Zahl auf dem Ring
(29). Die Ringe sind, wie bereits erwihnt, normaler-
weise miteinander gekuppelt, lass'en sich jedoch durch
Bet6tigung der Sperre (8) voneinander lijsen.
Die Belichtung wird durch die Kombination Zeit-
Blende bestimmt, die jeweils vor dem schwarzen Be-
zugsstrich (4) erscheint. Jeder Zeit-Blendenkombina-
tion entspricht ein Lichtwert auf der roten Skalenreihe
(6), d. h. der Lichtwertskala.
Der Lichtwert wird am Belichtungsmesser abgelesen
(2. B. Hasselblad Belichtungsmesser) und an der roten
Dreickmarke fiir Lichtwerteinstellung (7) genau ein-
gestellt. Unbeschadet des mit Ring 29 am schwarzen
Bezugsstrich (4) eingestellten Kombinationswertes
Zeit-Blende wird eine korrekte Belichtung erzielt (bitte
beachten Sie: dies gilt nicht fiir 'B').
Beispiel I Fig. 19. Der Belichtungsmesser zeigt www.butkus.useinen Lichtwert- 12. Dieser wird nun gegen die rote
Dreieckmarke (7) eingestellt. Sie ktinnen jetzt mit ste-
ben verschiedenen Zeit-Blendenkombinationen arbei-
ten und die gesamte Blendenskala bei wahlfreien Be-
lichtungszeiten zwischen 1/500 und l/8 Sek. ausnutzen.
Fig. 18View original page 15Page 17 · Read text
Entfernungseinstellung und Schlirfentiefe
Der Entfernungs-Einstellring (3) wird solange gedreht,
bis der auf der Mattscheibe sichtbare Aufnahmigegen-
stand in griisster Schbrfe wiedergegeben ist. burch
Abblenden mit Hebel (10) kann auf der Mattscheibe
die Schbrfentiefe kontrolliert werden. Je kleiner die
!lgn{e, desto gr<isster die Schdrfentiefe (Fig. 21). Die Entfern_ung zwischen Filmebene und A6bildungs-I gegenstand kann nach Aufsuchen der besten Schirfen-
tiefe auf dem Skalenring direkt vor dem schwarzen
n Bezugsstrich (4) abgelesen werden.
Schiirfentief enanzeige
Die beweglichen roten Zeiger (5) beiderseits des Be-
zugsstriches (4) geben die Grenzen des Schtirfenbe-
reichs an, indem sie sozusagen die Schiirfentiefe auf
der Entfernungsskala ,,abgreifen.., wobei die bei be-
stimmter Blende gefundene Schirfentiefe von den
Zeigern (5) direkt gegen die Entfernungsskala an-
gezeigt wird. Diese Anzeige gibt demnachlowohl die
Schiirfentiefe. als auch. (vor dem schwarzen Bezugs-
strich) den Abstand zwischen Kamera und Aufnahme-
gegenstand.
Die beweglichen roten Zeiger sind miteinander ge-
kuppelt. Ihr Abstand zueininder iindert sich mit d'er
Blende. Die griisste Blende gibt geringe Schlirfentiefe
den Zei_ -geTund somitw?ihrendgeringeneine kleineAbitandBlendezwiichengrosse Schdrfen- tiefe -,und grossen Abstand gibt. Auf-Fig. 2l ist die
Lage der Schiirfentiefenanzeiger bei grii-sster Blende
(je nachdem, mit welchem Objektiv ian eerade ar_
beitet._ hier 2,8) durch den leeren Ring und-bei klein_
ster,Blende thier 22) durch den gefiillten Ring gekenn_
zeichnet.
Fig. 20
E--View original page 17Page 18 · Read text
www.butkus.us
Einige praktische Winke fiir die Entfernungs'
einstellung
Wenn Sie eine vorbestimmte Schbrfentiefe schnell zu
lokalisieren wi.inschen: Suchen Sie zunbchst die Nah-
grenze fiir den Aufnahmegegenstand und lesen Sie den
Wert an der Entfernungsskala ab. Suchen Sie jetzt in
gleicher Weise die Ferngrenze des Aufnahmggegen-
Jtandes. Verstellen Sie nun die parallel zueinander
beweglichen Schiirfentiefenzeiger auf die beidel ge-
fundenen Werte und Sie haben eine sichere Einstel-
lung. Die Schbrfentiefenanzeige kann also bei der Ent-
fernungseinstellung sehr niitzlich sein.
Bei beweglichen Aufnahmegegenstanden im Nahbe-
reich ist es manchmal vorteilhaft, mit einer fixierten
Entfernungseinstellung zu arbeiten und die Schiirfe
dadurch einzustellen, dass Sie die Kamera, wenn sich
der Abbildungsgegenstand bewegt, hin und her be-
wegen.
Bef Sportreportagen innerhalb eines begrenzten, Schbr-
fentiefenbeieichs beispielsweise kdnnen die Scherfen-
tiefenzeiger vorher schon auf eine bestimmte Schiirfen-
tiefe eingestellt werden.
Bei Nahaufnahmen (auch bei anderen Fotoaufgaben)
jedoch ist es, wenn man einen bestimmten Abbildungs-
masstab anstrebt, oft vorteilhaft, den Abstand ordent-
lich abzumessen und nach Tabellenwerten einzustellen.
Bei der Entfernungseinstellung kiinnen die beiden im
Hasselbladsystem enthaltenen Einstellhandgriffe, die
mit verstellbaren Reitern zur Kennzeichnung vorge-
wlihlter Einstellpunkte oder Schiirfenbereiche versehen
werden kiinnen, sehr praktisch sein.
l6 Fig. 2lView original page 18Page 19 · Read text
j
I FILMMAGAZIN
I Magazinwechsel
Wichtigste Regel: Vor Abnahme des Magazins IM-
I MER den Magazinscheiber (37) einsetzen! Erst dann
l die Verriegelung (24) nach rechts driicken und den
1 oberen Teil des Magazins nach ri.ickwiirts ausschwen-
ken lassen, gleichzeitig von den unteren Haken (B)
abheben.
Unerwiinschter Lichteinfall bei angesetztem Magazin
wird durch die ineinander passenden Aus:parungen
am Magazinvorderrahmen und Haken am riickwiirti-
gen Kamerarahmen verhindert. Beim Magazinwechsel
ist immer zu kontrollieren, dass das Filmtransport-
signal (18) weiss zeigt.
Das Magazin wird, wenn es angesetzt werden soll, zu-
nbchst auf die unteren Haken (B) der Kamera auf-
gesetzt, wobei Sie sich versichern miissen, dass Ein-
griff vorhanden ist. Dann schieben Sie das Magazin
auf die oberen Haken (A) und driicken gleichzeitig die www.butkus.us
Sperre (24) nach rechts. Dri.icken Sie vorsichtshalber
auch nach Loslassen des angesetzten Magazins die
Verriegelung (24) nach links. Erst jetzt kiinnen Sie den
Magazinschieber (37) wieder herausziehen.1 Um allen Ungliicken vorzubeugen, ist die Kamera so
I konstruiert, dass das Magazin nur bei eingeschobenem
Magazinschieber abgenommen werden kann. Ausser-,l dem verhindert der eingesetzte Magazinschieber noch
die Belichtung des eventuell im Magazin noch vor-
handenen Filmmaterials.
Fig. 25View original page 19Page 21 · Read text
E. Die Filmtransportkurbel (21) hochklappen und bis
zum Anschlag kurbeln.(ungefiihr l0 Drehungen). Im
ZlhlwerKenster (19) erscheint jetzt eine 'l'. Kurbel
(21) wieder zusammenklappen. Das Magazin ist gela-
den und gebrauchsfertig.
36
Abspulen
Die automatische Belichtungssperre tritt in Kraft, so-
bald die '12' wegtransportiert worden ist. Danach F_ 35
dient die Filmtransportkurbel (21) zum Abspulen des
Restfilms.
Allgemeines
Die Filmtransportkurbel (21) ist nur bei Bild 'l' ge-
sperrt. Das Filmziihlwerk geht automatisch auf '0', so-
bald der Magazineinsatz aus dem Magazin entfernt
wird.
Im Zentrum der Verriegelung (35) ist ein Signal (36)
angebracht, welches bei vollem Magazin ganz weiss
ist, um bei Filmverbrauch mehr und mehr rot zu
werden, bis schliesslich das gesamte Signalfeld rot
zeigt. B
Das Filmfenster (20) gibt die Filmplanebene an.
Der Filmindikator (22) dient als Gedbchtnisstiitze fiir c 2ldie am Magazin bei Ladung eingestellte Filmempfind-
lichkeit in ASA oder DIN im hierfiir vorgesehenen
Fenster (B). Die Einstellung erfolgt nach Herunter- 22 20
klappen des Indikators (22) und Einstellung des ge-
zahnten Ringes (C) auf den jeweils zutreffenden Wert. l8
Hinter der Einstelluke ist noch Platz zum Einschieben
einer Notizscheibe oder des abgerissenen Filmkarton- l9
deckels.
F.ig. 27 2lView original page 21Page 23 · Read text
Fig. 29 Fig. 30
AUSLOSEMdGLICHKEITEN
Die Kamera kann auf verschiedene Weise ausgeldst
werden: mit Auslijseknopf, durch Kabel yerschiedener
Llinge, mit Schaltuhr, durch Simultansteuereinheit oder
sogar mit Funkbefehl. Regel fiir jede Belichtung bleibt,
dass der Knopf, mit dessen Hilfe ausgel<ist wird und der
den Ausldseimpuls zur Kamera weiterbeftirdert, so-
lange eingedriickt bleiben muss, bis der Mechanismus Odes Zentralverschlusses abgelaufen ist. Achten Sie hier-
auf insbesondere bei Belichtungszeiten zwischen I und
l/15 Sekunde. Wenn niimlich die Verschlusszeit z.B.
eine Sekunde in Anspruch nimmt und der Knopf vor
Ablauf des Verschlussmechanismus loseelassen wird.
schliesst der Hilfsverschluss und d'ie Belichtungwird unterbrochen. - (De
Ausliiseknopf
Dieser Knopf (12) wird in eine der beiden vorderen
Anschlussbuchsen an der Kamera eingesetzt und dann
benutzt, wenn aus der Hand gearbeitet werden soll.
Whhlen Sie dann kurze Belichtunsszciten und halten
Sie die Kamera in festem Griff,-wenn Sie aus der
Hand arbeiten.
Kabel
Bei llingeren Belichtungszeiten sollten Sie immer ein
Stativ benutzen und, womiiglich, wie in Fig. 32 ge-
zeigt, mit Kabel auslcisen. Ausliisekabel normaler
Liinge werden an die vorderen Anschlussbuchsen der
Kamera, lange Kabel und Kabel zum Anschluss von
BatterieladegerAten an den seitlichen Anschluss (17)
angeschlossen.
Fig.3l L)View original page 23Page 24 · Read text
Fig. www.butkus.us
Schaltuhr
Sobald in bestimmten Zeitabstiinden viele Belich-
tungen aktuell sind, ist die Hasselblad-Schaltuhr (Fig.
34) ein sehr gutes Hilfsmittel. Der Anschluss erfolgt
am seitlichen Mehrpol-Steckkontakt der Kamera. Die
Schaltuhr wird ans Netz angeschlossen. Sie ist auf der
Riickseite mit einer Steckdose (fiir Aufnahmelampen)
versehen, die kurz vor dem Ausltiseimpuls Strom er-
helt. Die Schaltscheibe ermtiglicht Einstellungen
zwischen zwei und sechzig wahlweise Sekunden, Minuten oder Stunden. -
Funkempfiinger
Bei Schwierigkeiten mit der Kabelauslegung kann die
Kamera auch durch Befehlsgabesender (Fig. 33) aus-
geldst werden. Beachten Sie: es kann passieren, dass
unerwiinschte Belichtungen durch Fremdimpulse zu-
stande kommen. Arbeiten Sie deshalb, womdglich, mit
Kabeln.
Allgemeines
Die Hasselblad 500EL kann, wie das Schaltschema auf
Seite 26 zeigt, iiber die Kontakte I und 3 auch elek-
trisch geschlossen werden. Hierbei darf jedoch ein
Widerstand von 6 Ohm nicht i.iberschritten werden!View original page 24Page 25 · Read text
Fig. 35 Fig. 36
BATTERIELADE,ZUBEHTiR
Batterieladegeriite
Die Kamera wird mit Batterieladeger?it I (Fig. 35) zur
Aufladung der Kamerabatterien geliefert.
Das Hasselbladsystem enthllt dartiber hinaus noch ein
Batterieladegerbt mit eingebauter Schaliuhr (Fig. 38)
sowie eine Miiglichkeit, eine Batterie ausserhalb der
Kamera in einem Batteriefach (Fig. 37) aufzuladen.
Zur Batterieaufladung im Freien oder sonst, wenn
die Mtiglichkeit eines Netzanschluss nicht gegeben ist,
hat Hasselblad einen Batteriestab (Bild 36) bereit, der
5 Trockenbatterien enthllt, was fiir die Aufladung
einer Kamerabatterie ausreicht.
Aufladen
Hebel (16) auf L. Batterieladeger[t an den seitlichen
Kameraanschluss (17) anschliessen. Am Ladegeriit die
richtige Spannung einstellen (110 oder 220 V Wech-
seltrom) und dann ans Netz anschliessen. l[$ Die Ladedauer ftir eine leere Batterie betr[gt 14 Stun-
den (das Doppelte, wenn zwei Batterien gleichzeitig
geladen werden sollen). Vermeiden Sie, dass die Bat-
terien iiberladen werden!
Wechseln Sie die Batterie oder laden Sie nach, sobald
sich die Spannzeit merkbar verllngert! Wenn die Bat-
terie ganz leer ist und die Kamera nicht reagiert (beim
Spannen stehen bleibt) fohren Sie den Hebel (16) auf
und schalten das Batterieladegerbt ein. Sie miissen, L immer mit dem Hebel (16) auf L laden, wenn die
Kamera nicht ganz gespannt ist. Ist sie hingegen ge-
spannt, kann mit dem Hebel (16) sowohl auf L als
auch auf O geladen werden. www.butkus.us
Fig. 38 25View original page 25Page 26 · Read text
www.butkus.us
SCHALTSCHEMA
Spannung 6V
Batterie I od.2 DEAC 5i500 DKZ
Sicherung Feinsicherung 1,6 A mittel-
trbge (5X20 mm)
Kontakt Preh 8-6404
Strom beim Belichten
(Srift I und 3) 0,2 A
GARANTIE
Ihre Hasselbladkamera wurde in Gtiteborg, Schweden,
von Victor Hasselblad Aktiebolag hergestellt. Die
Fabrik gewbhrt fiir Material- und Herstellungsfehler
eine einjhhrige Garantie. Bitte schicken Sie uns solort
nach Erhalt der Kamera die beigeschlossen Kunden-
Registrierkarte, in Druckschrilt ausgelilllt, zu. Wit
schicken Ihnen Ihren Garantieschein und nehmen Sie
in unser Kundenregister auf, was u.a. kostenlose Zu-
stellung vieler von uns herausgegebener Drucksachen
zur Folge hat. Die Fabrikgarantie schliesst Schiiden
infolge unsachgem?isser Behandlung der Kamera aus.
1,6 A Frachtkosten fiir Eisendung (und Riicksendung) der
Kamera an die nichste, von }lasselblad autorisierte
Kundendienststelle sind vom Kamerabesitzer' z! tra-
gen.
I
VICTOR HASSELBLAD AKIIEBOI,AG
Giiteborg - SchwedenFig. 39View original page 26From the M. Butkus archive. Original publisher and archive notices are retained.
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PDF verified 2026-10-10.
