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Kodak Retina Tips User manual

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70 pagesGerman6.7 MB PDF
Kodak Retina Tips manual cover
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Document details

Brand
Kodak
Model / document
Kodak Retina Tips
Document type
User manual
Language
German
Pages
70
File size
6.7 MB
Category
Film cameras
Document date
Not specified in catalog

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DR. RALPH WEIZSACKER
iJ
I                 RETIITA-TI PSr
T,
l,





       IM  HEERING.VERLAG      SEEBRUCK  AM CHIEMSEE   I95B
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Leistungsflihlger, universeller, sidrerer und bequerner:                                                                         -
 eo steht das neue Retina-Programm heute vor uns. Galt das Retina.System  nictrt als voll-
endet in seiner Art? Zweifellos. Aber eine Kamera von so weltweiter Bewlhrung und
Beliebtheit muB mit d,er Zeit gehen, muB den technischen Fortschritt nutzen, um an der
Spitze zu bleiben. Denn Vollkommenheit hat nur Giiltigkeit  fiir einen begrenzten Zeitraum.
Die Entwiclclung neuer optisdrer Systemeo die I(onstruktion neuer Versehliisse, die Ein-
fiihrung des Lichtwertes und andere damit zusammenhHngende Verbesserungen waren
bedeutsam und erfolgversprechend genug, um ein gatz neues Retina-Programm  zu
entwi&eln.
Dennodr wird jeder Retina-Kenner mit den neuen Modellen rasdr vertraut wertlen, weil
er auch bei ihnen das bewHhrte konstruktive Grundprinzip wiederfindet, weil aucfi diese
neuen Modelle das verkiirpern? was er sich vorstellte untl rviinschte         Gebrauchstyp                                                         -einenbester Prdzision und hiichster Leistung in giinstiger Preislage.
Das Retina-System mit seinen HilfsgerHten und seinem Kamera-Zubehiir wurde verbessert
und gemHB dem bervdhrten I(odak-Prinzip auf die edrten Bediirfnisse der Praxis zuge-
schnitten; es ist in allen seinen Teilen unkompliziert, handlich und nicht belastend. Die
Retina gewHhrt in der Tat dank ihrer sinnvollen Konstruktion und ihrer automatischen
Funktionen mit einem [finimum an technischer Belastung Leistungen von erstaunli&em
Umfang. Gerade hier liegt ja das Geheimnis dieser Kamera: sie verbiirgt beste Bild-
qualitrit bei geringstem Aufwand.
Anregungen und Winke zu geben, wie man die besten Bild-Erfolge erreicht, soll Aufgabe
der Retina-Tips sein. Sie sind keine erweiterte Gebrauchsanweisung    die jeder zundehst                                                                            -lesen sollte, bevor er die Retina zur Hand nimmt! Die Gebrauchsa=nweisung                                                                                erlautert den
tedrnischen Umgang mit der Retinao die Retina-Tips wollen die Freunds-chaft und das
Vertrauen zu dieser rvundervollen Kamera vermitteln.
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I)as neue Retina-Prrrgrarnrn
ist zu umfangreich  fiir ein FD-Heft, und deshalb beschHftigen  \'vir uns nur mit dem Haupt-
teil des Retina-Systems                              mit den Hilfsmitteln zur bildmlBigen und dynamischen                     -ndmliel
                                                                                            zwrFotografie -  und iiberlassen es dem interessierten Leser, iiber die Hilfsmittel
angewandten und statisclen Fotografie und iiber die Stereofotografie in dem Retina-Budr
von I)r. Otto Croy (Heering-Verlag) nachzulesen.

Der Umfang des Programms:

                 Retina-Modelle   I B, II c, III c und Reflex
                Tele- und Weitwinkel-Optik
               Retina-Rahmeusudrer und optiedrer Mehrfadrsudrer
              Kodalux L                                                                                 Hilfsmittel  fiir  die bildmiiBige                Kodablitz                                        und dynamisdre Fotografie
                  Filter und Gegenlidrtblendeu                                     des Amateurs
                 Weidrzeidrne r-Linse
                  Pola-Fil ter
                  Naheinstellge  rIt
                Nahauf nahmeansatz
                   Tisdrstativ
              D okumentenstativ                                                      I       u,trr-ittel     fiir  die angewandte
                 Mattsdreibengerii t                                                      ]       und etatisdre Fotografie in
                Mikroansa  tz                                                              I     Beruf, Wissensdraft und Tedrnik
                Stereovorsatz und Stereobetradrter                                         fiir den Freund des Raumbildee

 Fiir das lebendige Bild     als sdrneller SchnappsdruB  unil groB aulgefaBte Nahaulnahrne    bringt die Retina                die besten-    Voraussetzungen mit. Lidrtwert 12, 17110 DIN, 81.5,6, tlnsSek.-
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Kurze Vorstellung:
Retina  I B:  die preiswiirdigste, ohne Vedrseloptiko ohne Entfernungsmesser, jedoch mit
             eingebautem Lidrtwertmesser und allen Teilen des Retina-Systems zuging'
                  lich, ausgenommen den Stereovorsatz.
Retina II c:  der Gebraudrstyp mit We&seloptik und gekuppeltem Entfernungsmesser.
Retina III c: das Spitzenmodell mit Wechseloptik, gekuppeltem Entfernungsmesser und
             eingebautem Belidrtungsmesser.
Es fotografiert sich sehr gut mit der I B, tresser mit der leistungsfiihigeren II c und am
bequemsten mit der III  c.

Die gemeinsamen Merkmale
Zun?idrst die Bauarto das neueo wiederum markante Retina-Gesiclt, die Prdzision und eine
Menge angenehmer, die Bedienung erleidrternde Elemente;
der versenkbare Objektivtrlger, jetzt absolut standfest verriegelt und bequemer als friiher
zu entriegeln;
der neuartige Bildbegrenzungssu&er mit groBem Suc.herfeld und eingespieltem Bild'
begrenzungsrahmen. Er s&lie8t falsches Anvisieren aus und beriicksichtigt mit seinen
Parallaxmarken die Yersdriebung des Su&erbildes bei Nahaufnahmen;
der Sc,hnellaufzug in altbewiihrter Form sitzt jetzt handgeredrt an der Unterseite derl(amera;
der neue Syndrro-Compur mit Lichtwertskalao Zeit-Blenden-Kupplung und eingebautem
 Selbstausliiser  fiihrt zu einer neuartigen, schnelleren und einfacheren Aufnahmetechnik.
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Die Retina  I A
 hat mit dem Retina-Xenar f z2,BlS0mm ein sehr lidrtstarkes Objektiv. Obgleich sie nidrt                  'Weclseloptik die Yorteile der           und des gekuppelten Entfernungsmessers hietet, ist sie dodr
.eine erstaunlidre Kamera, weil sie alle anderen Eigenschaften mit ihren beiden Geschwi-
 steru teilt und in ihrer Preisklasse die modernste ist.
 Das verdankt sie vor allem dem eingebauten Lichtwertmesser, der in der Farbenfotografie
 eine viel wichtigere Rolle spielt als ein Entfernungsmesser. AuBerdem kommt ihr zustatten,
 dalJ das sogenannte kleine Zubehiir - die Filter, Gegenlichtblende, WZ-Linse, Pola-Filter,
 Kodachrome-Filter,  Rahmensucher -  das gleiche ist wie bei den anderen Retina-Modellen.
                                                                                                                                                                               DN:Date:cn=Mike2023.05.30signedButkus,by21:48:59Mikeo=ButkusButkus-04'00'camera manuals, ou=butkus.org, email=mike@butkus.org, c=USDle Retina Reflex     Mike Butkus                                                          Digitally
 Die Familie der Retinas erfuhr 1957 einen Zuwachs durch die Spiegelreflex-Kamera Retina
 Reflex, die nunmehr als Spitzenmodell gilt. Dieser Typus der einlugigen, echten Spiegel-
 reflex-I(amera  erfreut sich steigender Beliebtheit wegen des Mattscheibenbildes. Seine Hellig-
 keit und GriiBe, seine Parallaxfreiheit und die Leichtigkeit der Scharfstellung, besonders
 bei Gebrauch der Wechseloptik und von Vorsatzlinsen, sind iiberzeugende Argumente. Audr
 der Farbfilm trlgt sein Teil zur Beliebtheit des Spiegelprinzips  bei, denn das Bild auf der
 Mattscheibe ist eindrud<svoller  als jedes Sucherbild und gewlhrt sdron eine sehr klare Vor-
 stellung von der beabsic}tigten Farbaufnahme. Die geringe Zunahme an Umfang und
 Gewieht der Kamera wird dafiir sern in Kauf genommen.
 Die Ausstqttung
 der Retina Reflex ist jener der Retina gleich oder doch lhnlich, und die wichtigsten Be-
 dienungselemente sind in bekannter Weise angeordnet, so daB auch Haltung und Handgriffe
 unverHndert bleiben. Doch eibt es einige Besonderheiten.
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Der VersehluB ist ein Syndrro-Compur mit Lidrtwertskala, Zeit-Blendenkupplung und Vor.
wahl-Springblende. Die Blende springt kurz vor der Belichtung auf den eingestellten Wert,
so daB man zur Scharfstellung immer das helle Mattscheibenbild vor sieh hat. Nach erfolgter
Belidrtung, bei Betltigung des Schnellaufzuges,  iiffnet sidr die Blende wieder ganz.
Die vier Skalen                -Zeitskala, Blendenskala, Entfernungsskala und Sdrirfentiefen-Anzeiger-
sind bequem von oben sidrtbar und leic}t unter Kontrolle zu halten. Diese Notwendigkeit
besteht fiir die Lichtwertskala nicht, und daher kann ihre seitliche, mehr zur Unterseite des
Objektivs reichende Anordnung als herechtigt gelten.
Eine Neuerung ist die Sperre fiir den griinen Einstellhebel zum X- bzw. M-Kontakt und
Vorlauf. Damit wird eine unbeabsichtigte Verstellung verhindert, die wegen der Lage dieses
Hebels miiglich wdre.
Das optische System ist das gleiche wie bei der Retina II c und III c, und es gilt das, was
an anderer Stelle iiber die Vechseloptik gesagt wird. Der dort erwhhnte Veitwinkel
| 24135 mm ist speziell fiir die Retina Reflex konstruiert worden. Der Weitwinkel I :5,6/
35 mm ist dagegen fiir diese Kamera nicht zu empfehlen. Als Standardobjektiv  ist ein
Xenon c oder Heligon c L :2150 mm vorgesehen.
Das Mattsdreibenbild, aufrecht und seitenrichtig, kann in seiner gar,zer, Ausdehnung zur
Scharfstellung beniitzt werden? was ein besonderer Vorteil ist. In der Mattseheibenmitte
befindet sich als zusdtzlicher Einstellbehelf ein Sdrnittbild-Entfernungsmesser, der im Ver-
hdltnis zlur ganzer. FlHche sehr klein ist und die Betradrtung des Mattscheibenbildes nidrt
beeintriichtigt.
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Der eingebaute Lichtwertmesser hat  die
gleiche Feinfixierung wie der  Lichtrvert'
messer der Retina  III  c.

Aulnahnetechnisth
bietet die Retina Reflex mancherlei Vorteile.
Bei Gebrauch des Tele- oder Weitwinkel'
objektivs ist ein optischer Mehrf achsucher
natiirlich  entbehrlicho und  ebensowenig
braucht man bei Nahaufnahmen mit Vor-
satzlinsen ein zusitzliches NaheinstellgerHt.
Vom Entfernungsmesser abgesehen, sind
zwei Einstellmethoden gebrduchlich. Erstens
die Scharfstellung auf der Mattscheibe bei
jenen Motiven, die keinen Zweifel dariiber
lassen, auf welchen Motivteil die Einstellung
zu erfolgen hat. Das sind im allgemeinen Fernmotive und Nahmotive ohne Vordergrund.
Eine zweite Einstellart bedient sich nur des SchHrfentiefe-Anzeigers. Sie wird  fiir  Motive
mit grolJer Schdrfentiefe-Ausdehnung,   fiir  vorbereitete SchnappschuBeinstellung und  fiir
 Tele-schnappschiisse angewendet. Die Mattscheibe fungiert dabei nur als Bildsucher. Bei
 Nahaufnahmen unter I m und bei Reproduktionen bewdhrt sich die Retina Reflex dank der
 Mattscheibeneinstellung ganz besonders.  Fiir  Weitwinkel- und Tele-Aufnahmen  ist  die
 Retina Reflex geradezu prddestiniert, weil die Mattscheibe die Virkung  der verlnderten
 Brennweite viel deutlicher macht als ein Sucher.

                                              IO
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Von den Hilfsmitteln des Retina Systems kommen in Frage:
der Nahaufnahme-Ansatz, das Tischstativ, das Dokumentenstativ, der Mikroansatz und der
Stereovorsatz. Bei dessen Gebrauch sieht man natiirlidr das Doppelbild so auf der Matt-
scheibe, wie es im Film ersdreint.
Kodablitz, Filter, Gegenlidrtblenden und das kleine Zubehor passen zur Retina Reflex wie
zu allen anderen Retinas.


IDae neue optieche Systern
Bei Kameras mit ZentralversdrluB war ein Einbau von Wechseloptik nur miiglicl, wenn
sich der VersdrluB hinter dem Objektiv befand. Die Retina sollte aber Wechseloptik
bekommen und den optisch giinstigen Zwischenlinsen-Versc.hluB beibehalten. Diese For-
derung war nur mit einem ganz neuen optisdren System zu verwirklichen. Es besteht aus
einem Standardobjektiv mit festeingebautem Hinterglied und austauschbaren Vorder-
gliederno mit denen die Brennweiten 35, 50 und B0 mm erhalten werden.
Die Retina hat damit zu ihrer feinmeehanisdren Prdzision eine ho&qualifizierte, moderne
Optik bekommen und vermag mit diesen beiden Eigenselaften die hiic}sten Anforderungen
der Kleinbild-Tedrnik zu befriedigen. Das verpflichtet aue}r den Retina-Freund zu maxi-
malen Bildleistungen.
Im praktischen Umgang ist das neue Wedrselsystem verbliiffend durdr seine Einfachheit
und Bequemlidrkeit, zugleic} erfreulidr wegen seiner geringen Belastung.

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Dle Elnhett: Optlk    Yer:schlu6    Lldrtwer:t                          -                -
ist das konstruktiv Neueo das die Retina so modern macht und woraus sich widrtige
Folgerungen ergeben:
die besten optischen Yoraussetzungen durch den Zwischenlinsen-Yersehlu$,
die griiBte Aufnahmesicherheit durc} die Zeit-Blenden-I(upplung,
die einfadrste Einstellart mit der gleichen Lichtwertskala  fiir alle Brennweiten,
das neue Denken in Liehtwerten.
Diese Einheit fiihrt zu einer neuen Aufnahmetechniko  die man sich rasch aneignet, wenn
man die Funktionen des Synchro-Compurs studiert und das Wesen des Lichtwertes
erfaBt hat.

Die Wechseloptik
Die beiden Retinas II c und III c werden optisch wie folgt ausgestattet:
Standardobjektiv  fiir  II c Retina-Xenon C I  : 2,8/50 mm    Retina-Heligon C I :2,8/50 mm
Standardobjektiv  fiir IlIc Retina-Xenon C I :2/50mm     Retina-Heligon C 1: 2/50 mm
Wedrselobjektive
fiir  II c und III c        Retina-Longar-Xenon C          Retina-Heligon C l:4/80 mm
                                   I :4/80 mm
                         Retina-Curtar-Xenon C          Retina-Heligon C I  : 5,6/35 mm
                       L z 5,6135 mm u. I  : 4/35 mm      Retina-Heligon C I :4/35 mm
Zum Wedrseln ein sehr empfehlenswerter Tip: unbedingt den Plastic-Behdlter zum Ent-
riegeln, Herausnehmen und Verwahren des Standardobjektivs verwenden! Das ewig un-
geliiste Problem ,,Wohin mit der Standardoptik?o'  findet auf diese Art eine ideale Liisung.

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Der Synchro-Compur mit Lidtwertskala
 weist viele neue Elemente und Anordnungen auf, mit denen wir uns vertraut zu madren
 haben:
 der Einstellring mit der roten Lichtwertskala -von 2 (bzw.3) bis lB reiclend-; und auf          der Gegenseite
 die Zeitskalao deren Zeitfolge dem Verhiiltnis I  : 2 gehorcht und die infolgedessen jetzt
            lautet: B I rlz rl+r/sr/rs L/sorlaor/tze r/zsor/soo. Die Zeitskala  ist urr"h ,,linearisiert",
             d. h. ihre Abstiinde sind gleichmiiBig geworden;
die Blendenskala, um den Wert 22 vermehrto aue,h mit viillig gleichero linearisierter
         Teilung: 2o 2,8, 4o 5,6, Bo 1-L, 16, 22;
der Blendenzeiger zur Einstellung des Lidrtwertes rastet im Einstellring ein und  Yer-
          mittelt damit
die Kupplung der Zeit-Blendenskala, sobald der Einstellring gedreht wird;
der eingebaute Selbstausliiser, zu betiitigen mit dem griinen Synchrohebel (Stellung  v),
         mit dem zugleich auch x- und M-Kontakt eingesteilt werden;
die Entfernungsskala  fiir  Weitwinkel-Optik,  fiir  Tele-Optik und ftir  Tele-Optik  mit
          Einstell-Linse T I.
Geblieben ist die bewHhrte Art der Entfernungseinstellung, die Enrfernungsshala  und
S&Hrfentiefeskala fiir die 5 cm-Optik. Mit der Bedienung des Verschlusses kiinnen wir ung
erst besehlftigen, sobald wir den Lichtwert kennenselernt haben.
                                             t3
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Der Lichtwert
Zu seinem Verstiindnis erinnern wir unso was Belie}tung bedeutet: die Einwirkung einer
bestimmten, durdr die Blendeniiffnung regelbaren Lidrtmenge auf den Film, wlhrend einer
bestimmten, durdr die VersdrluBgesdrwindigkeit regelbaren Zeit. Nadr herkiimmlidrer
Weise gaben uns Belic}tungsmesser oder -Tabellen immer mehrere Zeit'Blenden-Paarungen
als ridrtige Belichtung an, z. B.:
                                                                                                                                        | / so           r/zs           r/to           Zeit             1,/roo
         Blende       5,6       B           II         t6
also Kombinationen, die alle gleicle Belicltung bedeuteten und unter denen man nadr
Tempo des Objektes oder nach Schirfentiefe-Bedarf  wdhlte. Heute sagen wiro daB diese
Paarungen d.en gleichen Lidtttnert haben. Es geniigt alsoo mit einem MeBgerHt oder einer
Tabelle als richtige Belicltung einen Lichtwert zu ermitteln, der auf der Lidrtwertskala
des Versdrlusses eingestellt wird; die jeweils miiglidre Aufteilung nadr Blende und Zeit
besorgt der VerschluB dank der I(upplung.
Beispiel: gemessener Lichtwert sei 12. Blendenzeiger auf rote 12 der Lidrtwertskala ein'
rasten. Bei der nun folgenden Betlitigung des Einstellringes soll Zeigefinger auf der Knpp-
lung (Blendenzeiger) ruhen, um Versdriebung des Lie,htwertes zu vermeiden. Einstellbar
sind in diesem Fall folgende gekuppelte Paarungen:
                                     Lidrtwert 12
          Blende        22      16llB                           5,6      4         2,8                                                                        Llao             t/ tzs     Llzso     t/soo           Zeit             rle       rlls     r/so
Kommt es bei der Aufnahme auf viel Schiirfentiefe ano dann sdraut man beim Drehen des
Einstellringes auf die Blendenskala und wHhlt etrva Blende llo die mit der Zeit rlso
                                                I4
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gekuppelt ist; kommt es aber wegen des Tempos eines Objektes auf hohe Ges&windigkeit
an. dann schaut man auf die Zeitskala und wHhlt etwa l/zso Sck.. die mit der Blende 4
gekuppelt  ist.
Nun setzen wir den Fall, daB uns die Belichtung mit der Blende 2,8 mit 1/roo Sek. fiir eine
lreabsichtigte Sportaufnahme etwas kurz erscheint. Dann stellen wir den Blendenzeiger
(nicht den Einstellring) auf Blende 2 und haben damit die Belic.htung verdoppelt. Der
Blendenzeiger weist jetzt aber nidrt mehr auf den Lidrtwert 12, sondern auf 1I. Die
Paarung 2-rlsoo ist fiir den Lichtrvert 12 nicht mehr gekuppelt, weil sie fiir diesen Wert
nicht ridrtig ist.
Die Lehre daraus:
          Liinger belidrten :  Lidrtwert vermindern
             I Lichtwertstufe  : 1 Blendenstufe.
Vielleicht wollen wir                  -wieder bei Lichtwert 12-  aus Grilnden der SchHrfentiefe mitBlende 16 eine Freihandaufnahme madren und stellen deshalb mit dem Einstellring von
Llrc auf l/so Sek. Dabei ist der Blendenzeiger von 16 auf  ll  gekommen, muB also ent-
kuppelt und auf L6 zuriickgestellt werden. Er ist dabei vom Lichtwert L2 auf t3
gekommen.
Die Lehre daraus:
          Kiirzer belidrten :  Lidrtwert erhiihen.
Dabei sind wir uns klar, den gemessenen Lichtwert                                             -also die richtige Belichtung- ver-lassen zu haben, und werden durch verlHngerte oder wlrmere Entwickluns  fiir den Aus.
gleich sorgen.

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 Zuriick zum Lichtwert 12. Die oben aufgefiihrten Kombinationen ridrtiger Beliehtung sind
 begrenzt durch Blende 22 mit l/e auf der einen und Blende 2,8 mit l/soo auf der anderen
 Seite, was sich beim Einstellen durdr einen Anschlag bemerkbar madrt. Dadurdr ist man                {4
 gewarnt und wei8o daB man an die Grenze der richtigen und gemessenen Belichtung kam.
Zeiten unter 1/a bis B sind natiirlidr einstellbar, wenn man den Einstellrine nach links
dreht, ohne den Zeigefrnger auf der Kupplung zu haben.
Die Grenzen der gekuppelten Paarungen sind sehr versdrieden, wie uns ein anderer
Fall zeigt.
Gemessener Lidrtwert sei 15. Einstellbar sind:
       Blende   22     16          tl          B
         Zeit         r/to     rlps        r/zso            r/ soo


                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             :
Es gibt also nur nodr vier Zeit-Blenden-Paarungen.
Bitte stellen Sie jetzt an Ihrem VerschluB den Lichtwert 18 ein. Sie werden feststelleno
daB dies iiberhaupt nur miiglie} ist, wenn der Blendenzeiger auf. 22 und der Einstellring
auf l,/soo weist. Andere Paarungen sind verstHndlidrerweise bei einer so enormen Licht-
fiille gar nicht denkbar, die -praktisch nie vorkommend- eine Blende 22 bei 1/soo Sek.
zulassen wiirde.
Und nun das Gegenteil: Bitte stellen Sie den Lidrtwert 2 ein. Sie werden feststellen, daB
dies nur bei zwei Stellungen des Zeiteinstellringes miiglidr ist, niimlidr bei Blende 2 und
I Sek. und Blende 2,8 mit B.

              Linhs:         Iebenilige Miiddren-Bildiis  entstanil mit Lidrtwert IJ,  Bt. B, lles Sek.
              -              und         "Bliclt ilber die schulter"Bl. 5,6,mit lleoerlaubterSek.   vordergrund-unsdriirle mit Lichtwert  Ir,
                                                t6
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Wir vermerken:
Hoher Lichtwert entspridrt groBer Helligkeit und kurzer Belichtung mit wenigen Paarungen.
KleinerLichtwert entspri&t geringerHelligkeit und langerBelichtung mitwenigen Paarungen.

Und wann haben wir die meisten gekuppelten Paarungen zur Verfiigung?
Bitte stellen Sie ein:

                                    Lidrtwert 13
         Blende       22     16          lt          B         5,6        4
                                                                                         L/ rzs             I lzso            r/ soo           Zeit                  L/ ts       rlrn      rlm
                                    Lidrtwert l0
         Blende      22      L6          ll                5,6    42,82                                                                                                                                rl so    rlao  t/rzs   t/zso           Zeit              rlz         Llt        '18        Blls
Die dazwischenliegenden  Lichtwerte 12 (siehe oben) und II haben acht bzw. sieben Paarun-
gen.Wenn Sie jetzt einen Bli& auf die Lichtwert-Tabelle auf Seite16 werfen, und zwar auf
die Reihe Mittlere Motive und lB/100 DIN, deren Lichtwerte durch fetten Druck hervor-
gehoben sind, dann werden Sie die angenehme Feststellung treffen, daB mit den Lidrt-
werten 13, 12, 11 und l0 im Durchschnitt auszukommen ist, weil damit alle Helligkeiten
zwisdren heller Sonne und starker Bewijlkung erfaBt werden. Wir bentitigen daher haupt-
s?idrlidr den zwisdren 13 und l0 liegenden Teil der langen Lidrtwertskala, der audr die
meisten Zeit-Blenden-Paarungen  gewihrt.

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Das Geheimnis des Lichtwertes wird sidr Ihnen nun sdron geliiftet haben und wird sich noch viillig entsdrleiern mit folgenden Ausfiihrungen:
          I Lidrtwertstufe:1 Blendenstufe: I Zeitstufe:3/100DlN-Empfindlielkeitsstufe.
            Lichtwert weniger :  Verdopplung der Belidrtung,
            Lidrtwert mehr    :  Halbierurrg d"" Beliehtuns.

 Der Lidrtwert dosiert und fixiert unseren Lidrtbedarf, der vom VersehluB nach Blende und Zeit aufgeteilt wird.
 Die Belichtung wird                        - ob gemessen oder eiper Tabelle entnommen    mit einem einzigenWert ausgedriidrt und eingestellt, mit dem Lichtwert. Damit ist die-   riehtige Belichtung
 festgelegt, und die zugehiirigen Zeit.Blenden.paarungen  ergeben sich dank der Automatikdes Versehlusses von selbst.

Noch ein Tip fiir die Retina III c
Bei den Lichtwerten zwischen B und 2 (geiiffnete Klappe des eingebauten Lidrtwertmessers)
gelangt man mit kleinen Blenden ,o i"it"n  iiber r s"t., ,. g. i\t/6: paarungen Bl. B mitI sek., Bl. 1l bereits mit B. Die Belichtungszeiten  fiir die Blenden
                                           lt  16 22 mit
                                    2   4  B Sek.
kiinnen       an den griinen                     Zahlen                            des Lichtwertmessers abgelesen werden - als kleine Hilfe,um die Kopfredrnung                   zu                         vermeiden.
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Das Denken in Li&twerten
Der Syndrro-Corrrpur mit Lidrtwr:rt-Einstellung  fiihrt den Retina-Amateur  zu einer grundsdtzlidren  Umstellung'
 niimlidr vom Denkerr in Belidrturrgszeiten und Blenden z:urn Denhcn in Lichtuerten. Der neue VersdrluB setzt
iiberhaupt die Gewiihnung an diese Denkweise vorauso wobei uns zustatten kommt, daB die Hilfsmittel zur
Lidrtwert-Besti'mmung     soweit sie zur Retina gehiiren    nur nodr Lithtwerte anzeigen. Das trifft zu fiir die
Retina-Lidrtwcrt-Tabelle-  (Seite l6) und den eingebauten- Lidrtwertmesser der Retina  III  c.
Man bestimmt nidrt mehr die Belidrtungs-Zeit, sondern den Lidrtwert. Man miBt ihn oder entnimmt ihn einer
Tabelle, man stellt ihn ein, vermrindert ihn bei Filtergebraudr oder bei Gegenlidrt, vermehrt ihn bei groBer
Objekthelligkkeito man ordnet den Lit'htwtrt einer herrsdrenden Helligkeit zu und gewiihnt sirh iiberhaupt ano
eine Beleuc.hturrg nath Lichtwerten zu beurteilen.
Die Blende, die uns rrach herkiimmlidrer  Art  zur Dosierung des Lidrtes diente, ist dieser Funktion ganz
entledigt und wird nur als Regulator der Sdriirfentiefe beniitzt, weil die Einstellung der ridrtigen Belitiltung
der Dosierung des Lichtes, bereits mit dem Lidrtwert erfolgte.
Fiir den Retina-Freurrd gibt es kein Belidrtungs-Problem mehr, hiidrstens.ein  Lidrtwert-Problem,  weil ihn
ei,ne Belidrtungs-Zeit im herkiimmfidren Sinn gar nidrt mehr inte'ressiert, sondern nur der Lidrtwert. Er mat{rt
audr keine Belidrtungsfehler mehr     hiidrstens Lit'htwert-Fehler. Sind seine Negative zu diinn ausgefallen,
dann hat er unterlichtet, weil der Lidrtwert-       zu hodr eingestellt war; sind sie dagegen zu dicht ausgefalleno
dann wurde iiberlidrtet, weil der Lichtwert zu niedrig eingestellt war (vielleidrt, daB ein 23lf 0 DIN-Fi.lm in der
Retina war und vergessen wurde, das MeBgeriit von l?/10 auf 23/10 umzustellen, wobei die Differenz von
2 x 3/10 zwei Lichtwertstuf en ausmacht).
So wird in unserem Denken der Brgriff der Beli&tung von dem des Lidrtwertes verdriingt, und damit verliert
das alte Sorgenkind ,,Belichtung" sehr viel von seiner Bedeutung, Neue Begriffe verbannen die alt-gewohnten
und wir werden nun sasen:
                      Lidrtwert-Problem       statt      Beli drtungs-P roblem
                                 Li chtwe r t-Me  s sun g                B e li dht ungs -Me s6ung
                                 Li thtwe rt-Me sser                   Belidrtungs-Me  sser
                        Lic'htwert-Einstellung       )1       Belidrtungs-Einstellung
                         Lichtwert-Tab elle                     Beli drt u ng s-T ab el le
                                 Li chtwert-Korrektur               Belidrtungs-Korrektu  r
                         Lichtwert-Ve rminde rung           Belidrtungs-VerlI  n ge rung
                        Lichtwert-Erhiihurrg         ,,       Bel  i dr tun g s -Ve rk  ii rz un g
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Das ist der beste Tip fiir den Leser: Lerne denken in Liclrtwerten! Wir wollen ihn im
Nadrstehenden gleich befolgen.

Die Lichtwert-Ermittlung
 I)as Strrdium der Lidrtwert-Tabe,lle auf Seite 76 zeigt die Abhiingigkeit des Lidrtwertes von
                                   a)  der Filmempfindlichkeit,
                                   b)  der Motivhelligkeit (Kontrast),
                                     c)  der BeleucLtung.
Deshalb  ist die Tabclle nach dicsen drei Abhiingigkeitcn aufgcbaut. Bei Bcniitzung eines l\[eBgeriites  ist  a
an diesem einzustellen, b rrrrd c werdcn durdr die Messung bcriid<si<fitigt.
Die Ermittlung tles Lichtwertes karrn geschehen:
 l.  ohne Behelf, durdr Schltzung, aus Erfahrung,
2,  mit der Retina-Licltwert-Tabelle,
3.  mit einern Lidrtwertmesser,  z. B. Kodalux L,
 4.  mit dem Lichtwertmesser der Retina  III  c.
Zu 1. Das Schiitzen oder Beurteilen des Lidrtes ist leidrt, weil man es rasr*r lernt, einer trcrrsclenilen Beletrdr'
 tung den richtigen Lidrtwert zuzuordnen.'Wir sagten es sdron, daB fiir mittlere Motivc  urrrl den Standard-Film
von 1?/10 - 1S/f0 DIN die vier Werte 13, 12, l1 und 10 die vier vorkommenden Helligkeiten hennzeidrnen.
Das merkt man sir:h spielend Ieicht, Vas sonst noch zu berii&sichtigen ist, siehe Lichtwert-'Iabello.
Zu 2, Die Lichtwert-Tabelle ist so klar, einfach und iibersit'lrtlich, daB sich der Gthratttil vou selbst vcrstelrt'
 Trotzdem: studieren und folgendes herauslesen!
Senkrechte Kolorrnen:
            3/10 Din Untersdried sind inrmer eine Lichtwertstufe.
            Motiv-Untersdriede sind auch immer eine Lichtwertstufe.
Nur bei sdrattigen Motiven geht man um 2-3 Lidrtwerte hertrnter. Vaagredrtc Reihen:
            BeleucLtungs-Unterschiede betragen jeweils eine Lidrtwertstufe.
 Selbst zu beriidrsidrtigen hat man Seitenlirilt mit 1/r, Gegenlicht mit eirrer ganzen Lichtwertstufe weniger, Siclre
 audr die Beriidrsidrtigung der jahreszcitlithen  Unterschiede!
Die Einstellbarkeit halbcr Lichtwerte ist besonders  fiir den Farbenfilm widrtig.

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 Urrser Tip:
 Nidrt an Zeiten und Blenden, nidrt an Belichtungs-Korrekturen denken, sondern an Lidrtwert-Korrekturen
            Rei&lidter belidtton mit 7 Lichtwert useniger.
          Knapper betitdtten mit einem halben oiler ganzen Lidttuert  mehr.
Li&twert-Korrekturen werden immer so ausgefiihrt, daB der Blendenzeiger ausgerartet (entkuppelt) und bei
dem verminderten oder vermehrten Lidrtwert wieder eingerastet wird, Die Zeit-Blenden-Paarungen  ergeben
 sidr wie immer von selbst.

Li&twert und Filterfaktor
Eine auBerordentlidre Erleichterung bringt der Lidrtwert bei Filtergebraudr, weil die erforderlidre Belidrtungs-
verllngerung  jetzt in Lldrtwerten ausgedriidrt wird. Dariiber lesen wir  ausfiihrlich auf Seite 50 im Kapitel
,.Die Retina-Filter".

Lichtwert-ilIessung  bei Kunstli&t
Kodalux L und Retina-Lidrtwert-Messer  haben einen so vorziiglidren MeBumfango daB audr geringe Helligkeiten
   etwa von Lidrtwert 4 an     registriert werden. Zun Beispiel ergeben Beleudrtungen mit-                                    -            100 Watt Gliihbirne                              aus I m den Lidrtwert 5 - 5,5,
           500 Watt Nitraphot aus 3 m den Lidrtwert 6,
           500 Watt Nitraphot aus I m den Lidrtwert ?,
jeweils bei Frontlidrt und lB/10 DIN-Film. Man miBt immer vor Einschaltung eines Effekt- oder Gegenlidrtes
mit dem Haupt- (Front-) Lidrt und  liifit das Zusatzlicht unberiid<sichtigt.



Zuei     weitere              Lichtwert-Beispiele                                                    und.                                                       sonniges 'Vetter.                                                                                  Entlernungsshala                                                                                    Linlts:                                                                                      4 m, Li&t-                                                        liir  sonnenil)drmes                                                                                                             llsooNert      72, Bl. B,                       llao Seh. Rechts: Entfernungsskala                                                6                                                                                    Seh.                                       m, Lichtuert                                                                 14, 8..5,6,

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Entfer:nnngeelnstellun g, Schf,rfentlefe, Lfuhtwert
flir  die Standar:d-Optik 5O rnm
Bei guter BeleuchtunC (LW 13                           14) isi leidrt zlr fotografieren, weil mehrere Zeit-                                     -Blenden-Paarungen  miiglicl werden und Tempo des Objektes und groBe SdrHrfentiefe
vereinbar sind. Mit dem Sdrledrterwerden der BeleuchtunC (LW  f 2  I0) ist schwieriger                                                                            -zu fotografieren, weil gro8e Sc}drfentiefe (kleine Blende) nur mit ldngerer Zeit bzw.
kurze Zeit nur mit geringer Schdrfentiefe (groBe Blende) erkauft werden.
Erinnerung:
                             Lichtwert          Beleuchtung
                                 I3              sehr hell
                                 t2                    hell
                                     II                  miiBig
                               IO                 schlecht
Bestes Hilfsmittel ist der Sch?irfentiefen-Anzeiger mit folgenden Methoden:
l.  Entfernungseinstellung  auf Stridrmarke und Ablesen der Sdriirfentiefe fiir die gewiihlte Blende. Z,B.E:4m,
  Blende 11 (links) weist auf 2,1 m S&iirfenbeginn und redrts auf nahe oo.
2. Einstellung des Zeidrens oo gegen einen Blendenstridr redrts der Stridrmarke  z. B. B und nadrseheno auf
  weldre Meterzahl links der Stridrmarke die Bl, B weist. In diesen Fall 2,8 m als Sdrlrfenbeginn, Haupt-
   schdrfe liegt bei ca. 6 m.
3. Einstellung eines bestimmten Sdr?irfenbeginns im Vordergrund, z.B.4m   stellen gegen Blende 5,6 links,
   ablesen redrts: Bl. 5,6 zeigt Sdriirfenende bei oo. Hauptsdrlrfe bei Bm (gegeniiber der sdrwarzen Stridrmarke).
                                          'WertDer Entfernungsmesser hat hauptslchlidr      bei Nahaufnahmen, um die Hauptschlrfe
auf das Objekt zu legen.

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