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Leica Leitz Reprovit II User manual

User manual for Leica Leitz Reprovit II. 18 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

18 pagesGerman3.5 MB PDF
Leica Leitz Reprovit II manual cover
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Document details

Brand
Leica
Model / document
Leica Leitz Reprovit II
Document type
User manual
Language
German
Pages
18
File size
3.5 MB
Category
Film cameras
Document date
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O  U n iversq l-Re p rod u ktio nsg ercit
     REPROVIT II

          MONTAGE- U N D
            GEBRAUCHS.
           ANLElTUNG
I


                 E.[EITZ
         WTMTR
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MONTAGE-ANLEITUNG
                                                                                                                                                     I    fOr dos Universol-Reproduktionsgerdt R E P ROV lT  I
Dos Universol-Reproduktionsgerdt REPROVIT ll wird fOr den Versond
in folgende Teile zerlegt
l.Grundbrett,59X68cmgroB,miteingebouterSteckdoseundseit|ichongebrochtem
   Wechselscholter, mit NetzonschluBkobel.
                  .l202. Doppelsdule,   cm long, mit Houptscholter und Trogorm fiir den Wechsel-
   schlitten. In den Trogorm eingeboutes BondmoB mit zugehorigem Gewicht.
   Grof3es Gegengewicht mit Loufschnur. Montogeschltissel.
3.Wechselsch|ittenmitLederbo|genonFeinste|lschieber,obiektivtrdgerdurchZohn.'s_- v   trieb verstellbor; eingeschroubtes Obiektiv ELMAR 5 cm in Sonderfossung DOOGS
   (mit Zwischenring DOORX fiir Focomot lc verwendbor); Mitnehmergobel und
   Blendenmitnehmer.
4. Proiekiionseinrichtung mit AnschluBkobel, beigepockt Proiektions-Speziollompe
   ]00 W Form A.
5. Vierlompenbeleuchtung,  zerlegt in:
   o) Zwei zusommensteckbore, rechtwinklig obgebogene Rohrtroger mit AnschluB-
     kobeln und Stecker.
   b) Zwei oufsteckbore Fu8teile, zwei Querstongen.
 c-d) Je zwei Reflektoren mit Fiihrungsstongen und Klemmstticken sowie AnschlufJ-
     kobeln mit Steckern.
   e) Gliihlompen fiir die Vierlompenbeleuchtung.
6. Sonstiges Zubehor entsprechend der Bestellung:
   Ubersichtslupe S-foch, geroder Einblick,
   Ubersichtslupe 5-foch, Einblick um 90o obgewinkelt,
   Einsponnkoslen,  ..
   Buchwippe  t
   Leuchtkosten 18X24 cm,
   Leuchtkosten 36X40 cm,
  2 Rinse REPRO,
   Obiektiv Mikro-SUMMAR 24 mm mit zugehorigem Einschroubring fUr dos Ge-
  winde des Obiektivtrdgers,
   Mikrostutzen l/aX, mit Doppelousloser und Periplonokulor 10X,
   Aufsteckfilter, Polorisotionsfilter,   t
   Kugelgelen kkopf.
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Die Teile des REPROVIT  ll werden in folgenderWeise zusqmmengesetzt:
(Siehe Abbilduns 2)
 1. Beriihrungsschutzkoppe    [iber Klemmleiste on der Unterseite des
   Grundbrettes o bschro uben.
 2. Vier  Bef estigungsschrouben   ous dem Flonsch der Doppelsdule
    herousdrehen.
 3. Doppelsdule  ouf dos Grundbrett oufsetzen und gleichzeitig beide Kobel
   durch die beiden hierftir im Grundbrett vorgesehenen Bohrungen stecken (rech-
   tes Kobel durch rechte Bohrung).
 4. Do ppelsqu le mitden vier Befestigungsschrouben (beigegebenen Montoge-
   schlUssel benutzen!) om Grundbreit befestigen. Die Unterlegescheiben kommen
   zwischen Schroubenkopf und Grundbrett. Schrouben nocheinonder gleichmo3ig
   onziehen.
 5. K o b e I  lt. Scholtplon on die Klemmleiste qnschlieBen.
     Sollte die Doppelsciule bei der Montoge in sich verdreht sein und dos proiizierte Leuchlfeld doher in
    der obersten Stellung des Wechselschlittens seitlich verlogert erscheinen, so ldBt sich die Doppelsdule
    noch L6sen des mit einer Sechskontschroube  befestigten Rollenholters leicht ousrichten. Die Sechskont-
    schroube  ist donn wieder festzuziehen.





                     R E PROVIT  II

                                 Abb. r
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6. Be r 0 h ru n g ssc h utz ko p pe wieder befestigen.
  7. Angebundenes gro3es Gegengewicht   losen, Loufschnur einhdngen,  [iber
    die Loufrollen fUhren und dos ondere Ende in den Hoken des Trogormes ein-
    hdngen.
  8. Zvr Hdhenverstellung des Trogormes ist der in den Trogorm eingeboute S p e r r-
    h e b e I niederzudrUcken.
 9. Wechselschlitten   on den Trogorm onsetzen und Befestigungsschroube
    gut onziehen. Dorouf ochten, do8 die Orientierungsstifte richtig in den Trogorm
     eingreifen.
10. Mitnehmergobel  on den Wechselschlitten onsetzen und mit Rdndel-
     s c h ro u b e fest onziehen.
11. Obiektivblende ouf 3,5 stellen. Blendenmitnehmer  quf dos Obiektiv
    oufsetzen, den Mitnehmerstift gegen die rechte lnnenseite der Gobel onlegen
   und donn den Ring mit beiden Klemmschrouben om Obiekfiv festklemmen. (Dos
    Mottscheibengehouse des Wechselschlittens befindet sich bei dieser Einstellung
     [iber dem Obiektiv. Wird der Wechselschlitten noch rechts bis gegen Anschlog
    geschoben, schlie8t sich die Blende des Obiektivs selbsttotig ouf 11.)
12. Pr o jektionsein  richtu ng in die Boionettverriegelung  des Mottscheiben-
   gehouses einsetzen, AnschluBschnur in die Ose om Ende des federnden Kobel-
    hqlters einhdngen, donn durch die Offnung des Loufrollentrogers fiihren und
    Stecker in die ouf der Oberseite der Doppelsoule befindliche Steckdose stecken.
    Proiektionslompe einschrouben. Auf ri chti g e N etzs po n n u n g ochten   !
    Die Proiektionslompe dorf nur in senkrechter Loge gebronnt werden!
13. V  i erl o m pe n b e le uc htu n gwie folgt zusommensetzen:
   Auf ieden der beiden winkelformig gebogenen Rohrtrdger ein Fu3teil ouf-
    schieben und Rohre bis gegen Anschlog zusommenstecken, wobei eine Feder ein-
    rostet. Fu0teile so orientieren und festschrouben, dofJ beide Rohrsoulen senk-
    recht stehen. Querstongen in die Klemmstricke einschieben und mit demMontoge-
    schlrissel festklemmen. Beleuchtungslompen symmetrisch ouf den Querstongen
    befestigen. Lompenstecker in die Steckdosen ouf der Oberseite der Rohrsdulen
    einsetzen. Vierlompenbeleuchtung unter dos Grundbrett schieben und Houpt-
   stecker on die Steckdose des Grundbrettes onschlieBen. Glrlhlornpen ein-
    schrouben. Auf richtige  Netzsponnung ochten   !
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GEBRAUCHS.ANTEITUNG
                                                                                                                                                               I       fiir dos Universol-Reproduktionsgerdt  R E P ROV lT  I

Vierlompenbeleuchtung
Voroussetzung f0r gute Reproduktionen  ist eine einwondfreie Ausleuchtung des Ob-
iektfeldes. Auf die richtige Einstellung der Vierlompenbeleuchiung ist doher zu
ochten. Sie ergibt in ihrer Normolstellung, die im ollgemeinen (besonders bei Repro-
duktionen von Schriftstiicken) nicht verondert werden soll, ein gleichmoBig ousge-
leuchtetes Obiektfeld. Durch die konstonl bleibende Beleuchtung sind in Verbindung
mit der selbsttdtigen Abblendevorrichtung des Obiektives immer gleiche Aufnohme-
verholtnisse gegeben. Die Verldngerungsfoktoren der Belichtungszeit f0r die ver-
schiedenen Abbildungsmo0st6be  sind on einer Skolo om Wechselschlitlen obzulesen.
Die Normolsiellung der Vierlompenbeleuchtung (siehe Abbildung 3) fOr die gleich'
mo3ige Ausleuchtung von ObiektgroBen bis DIN A 2 ist folgende'
Die Klemmstricke  fiir die woogerechten Trogstongen sitzen mit ihrem oberen Ronde
om Anschlog des Sdulenendes. Die Reflektoren sind um co.90o zu den F0hrungs-
slongen obgewinkelt, die wiederum einen Winkel von elwo 45o zu den senkrechten
                                            Rohrtrogern bilden, und stehen so etwo
                       um Hondbreite schrog oberholb der
                                               Slecker. Wird der Einsoonnkosten ver-
                                        wendet, bleiben die Reflektoren in der
                                           vorbeschriebenen Slellung.
                                        Bei der Reproduktion plostischer Ob-
                                                iekte richtet sich die Stellung der Lom-
                                  pen noch der Art des Gegenstondes.
                                      Die ollseitig verstellboren Reflekloren
                                         ermoglichen die ieweils giinstigste Be-
                                             leuchlung (Effektbeleuchtung).





               Abb.3
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Wedrselsdrlitten

 Der Wechselschlitten wird zwischen zwei Anschldgen hin- und herbewegt. Der mit
 einem Rdndelknopf versehene Anschlog ist noch Anheben verslellbor (siehe Abbil-
 dung 4): Bei gonz zuriickgezogenem Anschlog (t) konn der Schieber ous den
 F0hrungsleisten noch links zur Reinigung herousgezogen werden (vorher ist der
 Blendenmitnehmer vom obiektiv obzunehmen); die mittlere Stellung des An-
 schloges (2) begrenzt die Verschiebem6glichkeit des Wechselschlifiens bei normolem
 Gebrouch noch links; der gonz vorgesrelhe Anschlog (3) orrefiert den wechsel-
 schlitten (siehe Abbildung  4).





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           Abb.4Abb.4                             Abb.5

Beim Aufselzen des LEICA-Gehduses (ohne obiektiv) ouf die oberseite des wech-
selschlittens  ist ouf dos richiige Eingreifen des Oblektivwechselringes in die Aus-
sporung des Schiebers zu ochten. Die durch eine Federklemme gehohene Komero
muB dobei porollel zum wechselschlitten liegen: Die richtige Loge wird einmolig for
die zu benutzende LEICA -  die Abmessungen des Komero-K6rpers sind bei dlteren
                                                                         An-LEICA-Modellen unlerschiedlich -  durch die in zwei Richrungen verstellbore
schlogvorrichtung beslimmt (siehe Abbildung 5) : Die Rdndelschroube A gestottet die
Anpossung des Anschloges on die Ldnge, und die kleine doneben befindliche
Schroube B die Anpossung on die Hohe der Komero.
Zur H6henverstellung des Trogormes  ist der in den Trogorm eingeboute Sperrhebel
niederzudrilcken. Die Schorfeinstellung erfolgt durch die Zohntriebbewegung des
Obiektivtrogers. F0r Nohoufnohmen (AbbildungsmofJstdbe von tlz notijrlicher Gr6Be
bis 61le-foch vergr6Berl) ist eine zusdlzliche H6henverstellung durch Feinstellschieber
vorgesehen.
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                                                                                                                                                                                                                   DN:ou=butkus.org,Date:cn=Mike2021.08.02signedButkus,email=mike@butkus.org,by00:43:22Mikeo=ButkusButkus-04'00'camera manuals,c=US                                    Mike Butkus     Digitally





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                                    Abb. 6

(1) Sperrhebel zur Hohenverstellung des Trogormes.  (2) Zohntrieb zur Verstellung
des Obiektivtrogers. (3) Zohntrieb des Feinstellschiebers. (4) Anschlogvorrichtung  f0r
die LEICA. (5) Blendenmitnehmer. (6) Mitnehmergobel. (7) Mottscheibengehouse des
Wechselschlittens. (8) Proiektionseinrichtung. (9) Holter zum Absetzen der Proiek-
tionseinrichtung beim Arbeiten mit der Einstellupe. (10) Steckdose fiir Stecker der
Proiektionseinrichtung. (l|) Hoken zum Einhongen der Loufschnur. (12) Federnder
Kobelholter (13) Sechskontschroube zur Befestigung des Rollenholters. (14) Feder-
klemme zum Holten der LEICA.
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Abb.7

Der Feinstellschieber des Wechselschlittens ist zur getrennten Verwendung mit einem
Photostotiv (siehe Abbildung z) fiir Hoch- oder Querformot-Aufnohmen mit
zwei stotivgewinden versehen. Bei der Hochformot-Aufnohme konn ie noch der
Wechselschlittenloge  (links oder rechts) entweder dos Moltscheibengehciuse durch
den verstellboren Anschlog (Abbildung 4) oder die Komero durch den umlegboren
Sperrhebel (15) tiber dem Obiektiv festgeholten werden.
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Einstellung des Obiektes
Die Kenntnis der Funktionen der LEICA ist fiir die Aufnohme bzw. fiir dos Arbeiten
mit dem Reproduktionsgerdt Voroussetzung (siehe LEICA-Gebrquchsonleitung).
Als Aufnohme-Obiektiv dient ein ELMAR 5 cm in Sonderfqssung mit Blendenrostung
(DooGs).
Nqch Aufsetzen der mit Film gelodenen Komero wird bei Reproduktionen ebener
Obiekte in folgender Weise verfohren (siehe Abbildung 8):
   Houptscholter om FuB der Doppelsoule und gegebenenfolls Vierlompenbeleuch-
   tung om Wechselscholter (on der linken Seite des Grundbrettes) einschqlten, Wo-    ,c
   bei sich die Proiektionseinrichtung outomotisch ousscholtet. Dos Mottscheiben-       \5P-
   gehduse des Wechselschlitiens mit oufgesetzter Proiektionseinrichtung  befindet
    sich iiber dem Obiektiv. Reproduktionsvorloge bereitlegen.
   Auf Proiektionslompe umscholten. Dos Leuchtfeld umgrenzt bei schorf obgebil-
   deter Testmorke dos quf den Film kommende Obiektfeld.
   Obiektfeld bei offener Obiektivblende durch Betdtigen der selbstsperrenden
   Hohenverstellung des Trogormes bestimmen und gleichzeitig Testmorke durch
   Zohntrieb des Obiektivtrogers ouf der Reproduktionsvorloge  schorfstel len.
   Auf Vierlompenbeleuchtung umscholten.
   VerschluB der Komerq sponnen.
    Belichtungszeit on der Komero einstellen.
   Komero durch Verschieben des Wechelschiebers bis zum Anschlog noch rechts
   0ber dos Obiektiv bringen. Bei dieser Bewegung wird dos Obiektiv selbsttdtig
   ouf l'l obgeblendet.
   LEICA-VerschluB mit einem Drohtqusl6ser betdtigen.
Bei Reproduktionen plostischer Obiekte wird on Stelle der Proiektionseinrichtung
eine der beiden S-fqchen Lupen in die Boionettverriegelung des Mottscheiben-
gehduses eingesetzt, ouf die Testmorke eingestellt und donn dos Oblekt ouf der
Mottscheibe schorf obgebildet. Die Beleuchtung ist hierbei eingescholtet (siehe Ab-
bilduns 9).
Ebene Obiekte, die bei einer Verkleinerung von etwq 1/z bis zu Abbildungen  in
notiirlicher GrofJe (Abbildungsmo8stob 1) oder bei schwochen Vergro8erungen bis
 6rlz-foch photogrophiert werden sollen, sind gleichfolls durch eine S-foche Lupe ouf
der Moitscheibe schorf einzustellen.


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Mitnehmergobel und Blendenmitnehmer  fiir die selbsttdtige Abblendung des Ob-
 iektives ouf Blende 1l sind obnehmbqr. So k6nnen ohne weiteres, sofern es rotsom
erscheint, qlle onderen Blendenwerte mit der Hond eingestellt werden. Dos wird
besonders donn in Froge kommen, wenn der Wechselschlitten getrennt on einem
Photostotiv benutzt wird.
Zwischen Trogorm und Wechselschlitten konn gegebenenfqlls ein Kugelgelenkkopf
geschroubt werden, um plostische Obiekte von der Seite zu photogrophieren. Die
Schorfstellung ouf der Mottscheibe erfolgt mit einer Einstellupe.
Ftir eine etwo gewUnschte Messung des Obiektobstondes ist in den Trogorm ein
StohlbondmoB eingebout. Ein zugehoriges kleines Gewicht wird in die Ose des
Bondmo8es eingehongt, ouf die Reproduktionsvorloge gesetzt und die Entfernung   ,A                                                                                  -Vtom lndex obgelesen

Zubeh6r
Als Einstellupe steht eine S-fqche Lupe mit gerodem oder mit um 90o obgewinkeltem
Einblick zur Verf[lgung. Letztere wird nur fiir gro8ere plostische Obiekte benutzt,
um bei gro3em Obiektobstond einen bequemen Einblick von vorn zu ermoglichen.
Ftjr Vergro8erungen im Bereich von l- bis lllz-foch und lrlz- bis 2-foch werden
zwischen Obiektiv und Arrschroubring  I bzw. 2 Zwischenringe REPRO geschroubt.
 F[ir storkere Vergr68erungen bis 61lz-foch empfiehlt sich die Verwendung eines
Obiektives Mikro-SUMMAR 24 mm in Verbindung mit Zwischenringen REPRO.
Der Einsponnkosten DIN A 3 (297X420 mm) mit umsteckborer AnpreBvorrichtung   ist
zur Aufnohme von Biichern bis zu einer Dicke von l4 cm und sonstigen Vorlogen
vorgesehen. Wird die eine Buchholfte durch die Anpre8vorrichtung on die Spiegel-
glosplotte ongedrUckt, hdlt ein verstellborer BrJgel die qndere Buchholfte fest und
hindert sie om Herunterkloppen. Der Einsponnkosten ist durch eine Arretiervorri8h-
tung in orientierter Stellung ouf dem Grundbrett zu befestigen.
Bei Biichern und Zeitschriften bis zum DIN A 4-Formot konnen zwei Seiten gleich-
zeitig oufgenommen werden. In diesem Folle ist die Verwendung der Buchwippevorteilhoft, die die unterschiedliche Dicke der beiden Buchholften ousgleicht und so- T
mit beide Buchseiten gleichmoBig on die Spiegelglosplotte ondrtickt.
Zur Reproduktion durchsichtiger Objekte dient der Leuchtkosten. Dos Obiekt wird
ouf die Opolglosscheibe oufgelegt und, folls erforderlich, durch die beigegebene
Glosplotte plongeholten. Es soll nur dos oufzunehmende Obiekt durchleuchtet wer-
den; dos Umfeld deckt mon ob. Der Leuchtkosten ist mit NetzonschluBlompen ous-
geriistet und konn entweder on die Steckdose des Grundbrettes oder direl<t on dos
Netz ongeschlossen werden.


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                                                              Fiir Mikrooufnohmen wird on Stelle des
                                           Obiektives der Mikroslutzen (siehe Ab-
                                         bildung Seite 14) on den Obiektivtrd-
                                  ger ongeschroubt. Zum Anschrouben
                                   des Mikrostulzens muB der Oblektiv-
                                            trdger bis gegen Anschlog noch unten
                                                gestellt werden. Zum Ausrichten des
                                                 Einstellfernrohres f0r Einblick von vorne
                                                            ist der Konterring iiber dem Verschlu3-
                                     gehouse durch Linksdrehung zu losen
                                 und noch dem Ausrichlen des Fern-
                                             rohres festzuziehen. Donn wird der Mi-                                            krostutzen durch den seillichen Zohn- o
                                          trieb bis gegen Anschog noch oben
                                                      verstellt, so do3 der Lederbolgen zu-
                                          sommengedriickt  ist. Der LichtobschluS-
                                                ring om Mikroslutzen muB in den zwei-
                                       len ouf den Mikroskoptubus zu stek-
                                     kenden LichtobschluBring bis zur Ring-
                                 morke eingreifen. Die Schorfeinstel-               Abb. t0
                                             lung des mikroskopischen Bildes erfolgt
                                       bei Verwendung schwocher Mikroob-
iektive ouf der Mottscheibe des Wechselschlittens, bei stdrker vergro8ernden
Mikroobiektiven dogegen durch dos Einstellfernrohr. Zur Belichtung des Filmes
benuizt mon den zum Mikrostutzen geh6rigen ZenirolverschluS. Der SchlitzverschluB
der Komero ist vor der Aufnohme zu dffnen und onschlie3end wieder zu schlie8en.
Zur Ausl6sung des Zentrolverschlusses und zum gleichzeiiigen Auskloppen des licht-
durchlossigen Beobochtungsprismos dient ein Doppelousloser, doch konn mon ouch
bei eingescholtetem Prismo phoiogrophieren. Als Okulor verwendet mon zweck-
mci3igerweise ein Periplon-Okulor 10X. lm tibrigen sei ouf die ousfiihrliche An-                   oleitung fiir mikrophotogrophische Aufnohmen mit der LEICA in der Bedienungs-
onleitung zum ARISTOPHOT (Liste Mikro Nr. 8025) verwiesen. Die in dieser Schrift
entholtenen Angoben gellen sinngemd8 ouch fiir dos Arbeiten mit Reproduktions-
geroten.
Die verschiedenen Aufsleckfilter dienen zur etwoigen Kontrosterhohung bei der
Schworz-Wei0-Photogrophie  forbiger Obiekte. Sie k6nnen ouf den lrisblenden-Mit-
nehmer oufgeselzt werden,so doB olso ouch beimArbeilen mitFiliern dieVorichtung


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zur selbsttotigen Abblendung des Obiektives benutzt werden konn. Zur Beseitigung
  von Glonzlicht und Reflexen ist ein Polorisotionsfilter lieferbor.

 Pflege und Wortung
  Es enrpfiehlt sich, dos Universol-Reproduktionsgerot  REPROVIT ll bei Nichtgebrouch
  mit einer Hoube ous Leinen oder Wochstuch qbzudecken, um es gegen Verstoubung
  zu schiitzen.
  Besonders dorouf ochten, doB die optischen Teile (Obiektivlinsen, Mottscheibe) nicht
  beschmutzt oder ongefo8t werden. Reinigung nur mittels eines weichen Hoorpinsels
  oder mit einem weichen Leder.
  Doppelsdule und vor ollem Gleitbohn des Wechselschlittens 6fters reinigen und mit
  Nohmoschinenol  leicht eingeolt holten.
  Gerdt nicht in einem feuchten Roum oufstellen.

  Tobelle fiir Objektgro8e, Abstond Obiekt-Filmebene, Tiefenschdrfenbereich und
  Verlongerungsfoktor frir die Belichtungszeit siehe Rtjckseite.

 Folgende Drucksochen [iber LEICA und Zusotzgerdte stehen lnteressenten gern zur
  Verftigung.
       LEICA . . . mehr ols ein Nome
        Bolgeneinstel lgerdt zur LEICA
       Wechse lsch   I itten  f ri r Mottsch ei ben ei nstel   I u ng
'       VergroBerungsopporot FOCOMAT lc mit outomotischer Schorfeinstelfung, fOr
         Negotivformote bis 4X4 cm
       VergroBerungsopporot FOCOMAT llo mit qutomotischer Schorfeinstellung,
              flir Negotivformote bis 6rlzXg cm mit Obiektivrevolver
        Kleinbildproiektoren 100 und 250 Wott
        Epidioskope fOr Lehr- und Vortrogszwecke
 Weitere Unterlogen liber unser Fertigungsprogromm  ouf den einzelnen Gebieten
 des wissenschoftlichen Instrumentenbques ouf Anfroge.




                                                                                          l5
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