Film cameras
Leica MD / M2 User manual
User manual for Leica MD / M2. 33 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.
33 pagesGerman7.3 MB PDF

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Document details
- Brand
- Leica
- Model / document
- Leica MD / M2
- Document type
- User manual
- Language
- German
- Pages
- 33
- File size
- 7.3 MB
- Category
- Film cameras
- Document date
- Not specified in catalog
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AUSFUHRLICH E AN LEITUNG
Diese Anleitung enthilt alle wissenswerten
Angaben 0ber die @LEICA M 2."@M2 Am besten 0ben Sie zundchst einmal ohne
Film und wlederholen dle Handgriffe
so lange, bis Sle nicht mehr In der
Anleitung nachlesen miissen.
Sie werden sehen, alles geht viel schneller
und einfacher -, als es slch llest.
EBNST LEITZ GMBH WElZ LAR ttg:lqqView original page 6Page 7 · Read text
Richtiges Halten Als erstes mdchten wir Sie bitten, sich das rich- tige Halten der Kamera anzugewdhnen. Es ist Voraussetzung ftir sicheres und schnelles Foto- grafieren und fUr gute, gestochen scharfe Auf- nahmen. Umfassen Sie die Kamera so, daB sie in den beiden Handfliichen ruht; der Daumen liegt am Schnellschalthebel (2), der Zeigefinger nimmt FUhlung am Ausl6seknopf (l). Die linke Hand bedient die Entfernungseinstellung am Objektiv (12). Das rechte Auge liegt am Sucher-Okular (18). Geben Sie der Kamera m6glichst guten Halt am Kopf: Kamera, Kopf und Hiinde sollen eine Einheit bilden. Das alles dient dazu, der LEICA eine sichere und feste Lage zu geben. Sie werden dann die Aufnahmen nicht ,,verwackeln" und in lhren Negativen die gestochene Scharfe finden, die das Kennzeichen einer guten LEICA- Aufnahme ist.View original page 7
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www.butkus.us der Kamera Versuchen Sie zundchst Aufnahmen mit Belichtungszeiten von 1/o sec und kirzer, spditer mit etwas mehr Praxis werden Sie dann auch lSngere Zeiten verwacklungsfrei ausl6sen. Vielleicht erscheint es lhnen angenehmer, mit dem linken statt dem rechten Auge in den MelJsucher zu blicken - auch das ist natrirlich moglich. Wollen Sie vom Quer- zum Hochformat Ubergehen, so drehen Sie die LEICA nach oben. An der Handhaltung dndert sich dabei nicht viel. Fassen Sie die Kamera so, wie Sie es auch bei Aufnahmen im Querformat tun. Sie kdnnen aber auch bei Hochformataufnahmen die Kamera nach unten schwenken und mit dem Daumen der rechten Hand ausldsen. Umfassen Sie die Kamera so, dalj die Daumen- spitze auf dem Ausloseknopf liegt und die Finger einen Gegendruck ausirben kdnnen. Die linke Hand bedient die Objektiveinstellung. Oben liegt die Kamera an der Stirn an. Diese Haltung erm6glicht ein besonders ruhiges Aus- l6sen. Ob Hoch- oder Querformat: Vorteilhaft ist, daB die LEICA auch bei Serienaufnahmen nicht vom Auge genommen werden mulJ, weil alle Bedienungselemente griffgerecht liegen. 3View original page 8
Page 10 · Read text
www.butkus.us Einstellen der Belichtungszeit (3) Die Zahlen auf dem Einstellknopf entsprechen i25 0tgBruchteilen von Sekunden - z. B. ist 1000: r/ntr'rooo 1/tzs und 125 sec, 4 sec s€c, = -- fLihl- 1 rastet1 Der Knopf sec, also sec. = 1/rbar auf die eingestellte Zeit ein, die gegen- iiber dem Index-Strich abgelesen wird. Bei ,,8" bleibt der VerschluB so lange offen, wie der Ausloseknopf niedergedrUckt wird. Die rote Blitzmarke kennzeichnet die VerschluReinstel- lung auf t/so sec, fUr Elektronenblitz. ln den Bereichen von I bis r/e sec, 1/ts bis 1/zo sec und von 1/eo bis 1/rooo sec kdnnen auch Zwischenwerte eingestellt werden. Filr lange Belichtungszeiten bzw. Aufnahmen vom Stativ kann ein ublicher Drahtausl6ser in Der Bildzdhler (l7) den Ausldseknopf eingeschraubt werden. Der Einstellknopf ftr die Belichtungszeit kuppelt sich zeigt selbsttatig die Zahl der belichteten mit dem Belichtungsmesser@LElCAMETER MR. Aufnahmen an. Nach dem Einlegen eines (Siehe besondere Anleituno Aber LEICAMETER neuen Films stellen Sie die Skalenscheibe Mn. auf ,,0" (siehe auch Seite 23). 5View original page 10
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Die Blende (l l)
Wenn Sie die Blendenskala verstellen, verdndert sich die im Objektiv eingebaute lrisblende.
Das liiRt sich leicht durch die Frontlinse hindurch beobachten. Es ist iihnlich wie beim Auge,
dessen lris sich ja auch durch Erweitern oder Verengen der jeweiligen Helligkeit anpaBt.
Auch die lrisblende des Objektivs hat den Zweck, durch Einstellen engerer Offnugen - ,,Ab-blenden" - groBe Helligkeit zu ddmpfen bzw. durch ,,Aufblenden" bei schwacher Beleuchtung
genrigend Licht auf den Film gelangen zu lassen.
Die Blendenzahlen...1,4 -2-2,8 - 4 - 5,6 - 8 - 11 - 16 - 22 -32*.. . - sind der international
festgelegten Blendenreihe entnommen und so gewdhlt, daB die Lichtsttirke des Objektivs (also
dle durchgelassene Lichtmenge) beim Abblenden von Blendenzahl zu Blendenzahl jeweils auf
die Hiilfte verringert wird. Eine Blendenstufe
entspricht einer Stufe auf dem Einstellknoof fiir
die Belichtungszeit.
Merken Sie sich bitte: Je gr6lJer die Zahl, desto
kleiner die Blende.
Um die Aufnahmebereitschaft der LEIGA zu
erhiihen, empfiehlt es sich, die Blende des Ob-
jektivs bei Aulienaufnahmen auf den Mittel-
wert 5,6 als Bereitschaftsblende einzustellen.
* Je nach Objektlvtyp ist diese Beihe verschieden lang.View original page 11Page 12 · Read text
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Die Schiirfentiefe-Skala (8)
Mit h6chster Schiirfe wird diejenige - dem Film parallele - Ebene abgebildet, auf die das Objek-
tiv eingestellt ist. Diese Hdchstschilrfe nimmt nach vorn und nach hinten allmiihlich ab, so dalJ
sich ein gewisser Tiefenbereich ergibt, der auf dem Bild scharf wiedergegeben wird. Die ,,Schdr-
fentiefe" ist abhiingig von der Aufnahmeentfernung, der Brennweite des Objektivs und der ein- -Abblendengestellten Blende. erhdht die Scharfeitiefe. Sehr lichtstarke Obiektive haben bei
voller Offnung nur eine geringe Schtirfentiefe.
Wie groB die Schiirfentiefe jeweils ist, zeigt die Skala an den Objektiven. Scharf abgebildet wird
der Tiefenbereich, der zwischen zwei zusammengehorigen Blendenzahlen liegr.
Uber das Erkennen der Schiirfentiefe im MeR-
sucher lesen Sie auf Seite 13.
\
,tl
ti
Erleuterung zur Abbildung: Haben Sie beispielsweise das
Objektiv SUMI'/ICRON 1 :2/50 mm auf 5 m eingestellt.
so reicht die Scharfe bei Blende 4 von 4 m bis etwa 7m.
Blenden Sie dagegen auf l1 ab, reicht die Schtirfe von
3mbis20m.View original page 12Page 13 · Read text
Der Leuchtrahmen-MeBsucher
der LEICA M 2 zeigt selbsttiitig den Bildrahmen ftir das jeweils
eingesetzte Objektiv von 35 mm, 50 mm oder 90 mm Brennweite,
ferner ftir das @ELMARIT 1 :2,8/135 mm. Da es sich um einen
optischen Direktsicht-Sucher handelt, bleibt das Motiv immer
sichtbar, also auch im entscheidenden Augenblick der Aufnahme.
Alles, was innerhalb des hellen Leuchtrahmens gesehen wird,
kommt aufs Bild, ganz gleich, ob Sie gerade oder in der Eile auch
einmal schriig durch den Sucher geblickt haben sollten.
Beim Einstellen der Entfernung verschiebt sich der helle Bild-
rahmen und gleicht so die Parallaxe im gesamten Einstellbereich
des Objektivs automatisch aus. Unter Parallaxe versteht man den
Unterschied zwischen der Objektivachse und der Sucherachse.
(Aufnahmen mit ,,abgeschnittenen" K6pfen oder Beinen gibt es
bei der LEICA nicht!)
So sehen Sie das Motlv lm Leuchtrahmen-MeBsucher \
bei eingesetztem 50 mm-Obiektiv /View original page 13Page 15 · Read text
Die automatische setzen sie ein 90 mm oblektiv ein, und blicken sie nach Einrasten des
Bildfeldsteuerung Objektivs wieder durch den MeBsucher: Sie sehen jetzt einen hellen Bild-
ftir 35 mm. 50 mm rahmen, der den Ausschnitt anzeigt, den die Brennweite 90 mm aus dem
und 90 mm Sucherfeld,,herausgreift" und formatftlllend wiedergibt. lm Sucher blei bt
Brennweite auch das Umf eld sichtbar, so daB schnell bewegte Objekte
leicht verfolgt und im Bildrahmen eingefangen werden
kdnnen.
In gleicher Weise erscheint das Bildfeld fur 35 bzw. 50 mm Objektive auto-
matisch im Sucher.
Hebel in Normalstellung
Bildbegrenzung frir Der Bildfeldw2ihler (1 0)50 mm Brennweite
Mit diesem kleinen Hebel konnen Sie anstelle des zum eingesetz-
ten Objektiv gehorenden Bildrahmens auch die beiden anderen
Bildrahmen jederzeit im Sucher sichtbar machen. Sie kdnnen also
immer feststellen, welches Obiektiv die beste Bildwirkung bringen
wird, ohne dafrlr das Objektiv selbst einsetzen zu mtlssen. Erst
wenn Sie sich entschieden haben, setzen Sie das gewunschte
Objektiv in Sekundenschnelle ein.View original page 15Page 17 · Read text
Die Entfernung
kann auf der Entfernungsskala am Objektiv oder mit dem MelJsucher eingestellt werden.
(Einige Oblektive rasten auf ,,Unendlich" ein. Frlr das Einstellen auf ndhere Entfernung wird die Arretierung durch
Niederdrucken des Verriegelungsknopfes gelost. Vergessen Sie nicht, versenkbare Objektive auszuziehen und zu
verriegeln (siehe auch Seite '15).
Die Entfernungseinstellung nach Skala ist allerdings fUr die LEICA nicht Ublich, weil Sie mit dem
eingebauten MeBsucher viel schneller, sicherer und genauer einstellen.
Es gehort nur ein wenig Ubung dazu. Sie werden bald die elegant-sichere Aufnahmetechnik
beherrschen - und das Probieren macht zudem viel SpaB.
Stellen Sie das Oblektiv zuniichst auf oo ein. Wenn Sie nun durch den Meljsucher auf ein wenige
Meter entferntes Fensterkreuz blicken, werden Sie in Suchermitte ein helles, scharf begrenztes
Rechteck, das MeBfeld, sehen. Halten Sie die LEICA so, daB der senkrechte Mittelsteg des
Fensters dieses MeBfeld schneidet. Dann werden Sie innerhalb des MeBfeldes ein Doppelbild
erkennen, das heillt, der Steg erscheint links noch einmal. Das ist ein Zeichen dafur, daB das
Objektiv nicht auf das Fensterkreuz eingestellt ist. Verstellen Sie nun - wdhrend Sie durch den
Sucher blicken - das Oblektiv: Das Doppelbild wandert nach rechts und deckt sich schliel3lich
mit dem Teil, der im MeBfeld feststeht. Damit haben Sie die Entfernung exakt eingestellt, und
zwar, wie es in der Fachsprache heilJt, nach dem Mischbildverfahren.
12View original page 17Page 19 · Read text
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So wechseln Sie die Objektive
Zum Herausnehmen des Objektivs drUcken Sie den Rastknopf (13) nieder, drehen das Objektiv
nach links und nehmen es so aus der Bajonettverriegelung. Fassen Sie das Oblektiv moglichst
dicht am Kamerak6rper.
Beim Einsetzen des Objektivs mulJ der rote Punkt an der Objektivfassung dem roten Punkt am
Kamerak6rper gegenUberstehen. Eine kurze Rechtsdrehung ltiRt das Bajonett h6rbar einrasten.
l4View original page 19Page 20 · Read text
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Die auswechselbaren Die versenkbaren Objektive
Objektive der LEICA M 2 Verschiedene Objektive zur LEICA (2. B. das
Sie konnen wdhlen zwischen den Brenn- @ELMAB 1:2,8/50 mm und das versenkbare
weiten von 21 mm bis 560 mm; auch die au[Jer- ELMAR 1 : 4/90 mm) lassen sich auBer Ge-
ordentliche LichtstZirke 1 :1,4 steht lhnen zur brauch durch eine kleine Linksdrehung ent-
Verftigung. Durch die verschiedenen Brenn- riegeln und in den Kamerakorper hinein-
weiten sind Sie frei in der Wahl des Auf- schieben. In Gebrauchsstellung wird der Ob-
nahmestandpunktes. Sie beherrschen den jektivstutzen bis zum Anschlag herausgezo-
Bildausschnitt und k6nnen die oerspektivische gen und durch eine kleine Rechtsdrehung -
Wirkung beeinflussen. wieder bis zum Anschlaq - gesichert. (Die Entfernungseinstellung ar Ef-MAn 1 :4/90 mm
Kurz gesagt: Sie konnen mit der LEICA M 2 liiRt sich nur dann betaitigen, wenn es richtig
alle bildmiiBigen Moglichkeiten ausschopfen. ausgezogen und verriegelt ist). Vergessen
Sie nicht, den Schutzdeckel abzunehmen!
Wechseln Sie die Obiektive nicht im direk-
ten starken Licht! Wenden Sie sich von der
Sonne ab, und halten Sie das Kamerage-
hZiuse mit der Offnung gegen den eigenen
K6rper. Wenn Sie Kamera und Objektiv ge-
trennt voneinander aufbewahren, verwenden
Sie feir beide die passenden Schutzdeckel.View original page 20Page 21 · Read text
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Das SUMMICBON | : 2/50 mm mit Doppelschnecke ti.ir Normal- und Nahbereich
ln dieser Ausfrihrung ist das @SUMMICRON 1 :2/50 mm fiir zwei
Einstellbereiche verwendbar: 1. Ftir den Normalbereich von Un-
endlich bis 1 m. 2. Fi.ir den Nahbereich von 88 cm bis 48 cm.View original page 21Page 22 · Read text
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Einstellen im Nahbereich
lst das Oblektiv auf 1 m eingestellt (Abb.1), wird der Einstellring angehoben und Uber den Sperr-
noc*en hinweg in die Stellung 88 cm Entfernung gedreht (Abb.2). In dieser Lage bleibt das
Objektiv blockiert, bis der optische Suchervorsatz in die zugehdrige Aufnahmevorrichtung ein-
geschoben ist (Abb.3). Erst dann ist der Nahbereich freigegeben.
Die Aufnahmen kdnnen aus der Hand oder vom Stativ bei automatischer Scharfeinetellung im
Mel3sucher gemacht werden. Der Bildfeldrahmen wird auc*r im Nahbercich parallaxfrei gesteuert.
I
Wegon der verringerten Schdrfentiefe, die
umso mehr abnimmt, je ktirzer die Aufnahme-
entfernung wird, empfiehlt es sich, mit klei-
ner Blende zu arbeiten. Uber das Ablesen
der Schtirfentiefe im Meljsucher s. Seite 13.
17View original page 22Page 24 · Read text
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Gegenlichtblenden
schutzen das Objektiv vor storendem Seitenlicht (Reflexgefahr), aber
auch vor Regen und Schnee.
Drricken Sie die beiden federnden Tasten nach innen, und schieben
Sie die Gegenlichtblende bis zum Anschlag uber das Objektiv.
Filter
werden vor die Frontlinse des Objektivs
geschraubt; in besonderen Fdllen k6nnen
auch zwei Filter miteinander kombiniert
*_8119-rL werden.
In der Bereitschaftstasche
ist die LEICA M 2 geschUtzt und doch stets aufnahmebereit unter-
gebracht. Die VerschluBkappe der Bereitschaftstasche ist drehbar,
so daB sie bei Hochformataufnahmen stets nach unten hiingt. AuBer-
dem kann sie abgenommen werden. Auch die Gegenlichtblende frir
Objektive 50 mm findet in der Bereitschaftstasche Platz, wenn sie
umgekehrt tiber das Oblektiv gesteckt ist.
l9View original page 24Page 25 · Read text
;
Einlegen des Films
Tageslichtpatronen sind,,licht-
dicht". Vermeiden Sie trotzdem
beim Laden und Entladen grelles
Licht. lm Freien genugt schon der
eigene Kdrperschatten als Licht-
schutz. Lassen Sie auch keine be-
lichteten oder unbelichteten Film-
oatronen ohne Schutz herumlie-
gen. Sie heben sie bis zum Ent-
wickeln am sichersten in einer
B0chse oder in schwarzes Paoier
eingewickelt auf.
www.butkus.usView original page 25Page 26 · Read text
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Bevor Sie die Kamera offnen, Uberzeugen Sie sich, ob etwa ein
Film eingelegt ist: Rtickspulknopf (6) herausziehen und in Pfeil-
richtung drehen. Spriren Sie Widerstand, so spulen Sie den Film
zuerst v6llig in die Patrone zurrick und entladen die Kamera, wie
dies auf Seite 24 beschrieben ist. Drehen Sie den Knebel des
Bodendeckels (25) in Richtung ,,auf", und heben Sie den Deckel
ab. Die Filmpatrone und die Aufwickelspule lassen sich nun leicht
herausnehmen. Nach dem Aufklappen der RUckwand stellen Sie
die Kamera vor sich auf den Tisch, die offene Seite nach oben,
das Objektiv vom Kdrper abgekehrt.
2lView original page 26Page 27 · Read text
I
i'Jehmen Sie die Aufwickelspule in die rechte, die Filmpatrone in die linke Hand, beide mit den T
Rdndelknopfen nach oben. Schieben Sie nun den Filmanfang moglichst weit unter die Klemm-
ieder der Aufwickelspule. Der perforierte Filmrand mu[J dicht an der Spulenscheibe liegen, wie
es die Abbildung zeigt. :
Ziehen Sie jetzt den Filmanfang nur so weit aus der Patrone heraus, dalJ Sie beide Teile - i
Patrone und Aufwickelspule - in die Kamera schieben konnen. Die gerdndelten Knopfe bleibenhierbei oben, also sichtbar, der Film gleitet in den Filmfuhrungsschlitz vor der aufgeklappten
Kameraruckwand.
Filmpatrone und Aufwickelspule mrissen bis zum Anschlag eingesetzt sein, damit der Film richtig
zwischen die FUhrungsleisten zu liegen kommt.
(Abb. Seite 23).
Uberzeugen Sie sich, ob der Film nun so liegt, wie es
die Schemazeichnung erkennen laBt.
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Die - matte - Schichtseite muR dem Objektiv bzw. dem
SchlitzverschluR zugewendet sein; bei der Aufwickelspule
mulJ diese Schichtseite nach auBen liegen. Die Filmkante muR
parallel zu der FilmfUhrung liegen, und die ZZihne der Trans-
portwalze mtissen bei vorsichtigem Betatigen des Schnell-
schalthebels in die Perforationsldcher des Films eingreifen.
Nun schlieljen Sie die Kamerartickwand, setzen den Boden-
deckel wieder auf und verriegeln ihn.
Der zwischen Patrone und Spule gespannte Film hat natUrlich
inzwischen Licht bekommen, ist also f0r Aufnahmen nicht mehr
brauchbar und muB innerhalb der geschlossenen Kamera um
soviel weitergespult werden, daf} unbelichteter Film vor dem
Bildfenster liegt. Straffen Sie zundchst den Film durch
vorsichtiges Drehen des Ruckspulknopfes (6) in Pfeil-
richtung (siehe Abb. Seite 20), bis Sie Widerstand
spiJren. Transportieren Sie dann den Film und losen
Sie aus. Wiederholen Sie das nochmals. Dann stellen
Sie den Bildziihler (1 7) auf 0. Wenn Sie nun den Film-I i schalthebel bis zum Anschlag bringen, steht die Bild-
zdhlscheibe auf Teilstrich 1, d. h. die LEICA ist bereit
h Kontrollierenzur ersten Aufnahme.Sie, ob der Film einwandfrei transoortiert: Die roten
Markierungspunkte auf der Achse des RLickwickelknopfes mijssen
sich beim Weiterschalten mitdrehen.View original page 28Page 29 · Read text
Herausnehmen des Films
Wenn Sie den ganzen Film belichtet haben, konnen Sie den Schnell-
schalthebel nicht mehr bewegen, ein Signal, da$ das letzte Bild be-
lichtet ist. Um den Film in die Patrone zuruckzuspulen, ziehen Sie
den Ruckspulknopf (6) nach oben, legen den Hebel (15) nach "R" um und drehen nun den ausgezogenen Brickspulknopf in Pfeilrich-
tung, bis ein deutlicher Widerstand sptirbar wird (Abb' Seite 20).I I I Uberwinden Sie diesen Widerstand, und drehen Sie den Ruckspul-
knopf dann noch einige Umdrehungen weiter, dann konnen Sie die
Kamera offnen und die belichtete Filmpatrone herausnehmen.
Sie konnen einen Film auch teilweise, beispielsweise nur die ersten
l0Aufnahmen, belichten, zuruckspulen und durch eine andere Film-
sorte, etwa Farbfilm, ersetzen. Wenn Sie das wollen, drlrfen Sie den
Aufwickelknopf nach Uberwindung des Widerstandes beim Losen
des Films von der Aufwickelspule nur noch einmal drehen. Dann ragt
noch ein kurzes Strick Film aus der Patrone, um sie spdter wieder
einlegen zu konnen. Wenn Sie den belichteten Film wieder einlegen,
verfahren Sie wie bei einem unbelichteten Film, losen jedoch bei
aufgesetztem Obiektivdeckel so oft aus, bis der Bildziihler die ur-
spri.ingliche Aufnahmezahl anzeigt. Schalten Sie nun zur Sicherheit
noch um eine Bildbreite weiter.
24View original page 29From the M. Butkus archive. Original publisher and archive notices are retained.
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PDF verified 2026-10-10.

