Film cameras
Mamiya Dsx 1000-DSX 500 User manual
User manual for Mamiya Dsx 1000-DSX 500. 42 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.
42 pagesGerman13.5 MB PDF

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Document details
- Brand
- Mamiya
- Model / document
- Mamiya Dsx 1000-DSX 500
- Document type
- User manual
- Language
- German
- Pages
- 42
- File size
- 13.5 MB
- Category
- Film cameras
- Document date
- Not specified in catalog
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l www.butkus.us 1. Riemendse 2. Bildzdhlwerk 3. Knopf zumAbschalten des Belichtungs- messers 4. Schnellschalthebel 5. Ausloser 6. VerschluRzeitenknopf mit ASA/DlN-Fenster 7. Zubehlrschuh (nur DSX1000) 8. RUckspulknopf und R[ickwand-Entriegelung 9. Filmebenenmarkierung 10. Synchronkontakte ftir FP und X 1 1. Blendenring 12. Schdrfentiefenskala 13. Entfernungsring 14. Selbstausldserhebel (nur DSX 1000) 15. Objektiventriegelung 16. Umschalter Punktmessung/trllgemeinmessungView original page 5
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TECHNISCHE DATEN DER tvlAMlYA DSx 1000 und DSx 500
KAMERA TYP: VERSCHLUR:
Eindugige Kleinbild-Reflexkamera mit zwei DSX 1000: SchlitzverschluR fur Zeiten von 1 bis
getren nten Off en blenden- InnenmeRsystemen : 1/1000 S und B frir Zeitaufnahmen. Eingebautes
eines fur Allgemeinmessung, ein zweites frir variables Vorlaufwerk.
Punktmessung. DSX 500: SchlitzverschluR ftlr Zeiten von 1 bis
FILMMATERIAL: 1/500 S und B f0r Zeitaufnahmen.
Perforierter Kleinbildfilm in normalen Tages- Kein Selbstausl6ser.
lichtpatronen zu 2O oder 36 Aufnahmen. INNENMESSUNG:
SPRING BLENDEN-NORMALOBJ EKTIVE : Zwei getrennte MeBsysteme mit einem CdS-
momiyo/sekor SX 't: 1,4/55 mm Fotowiderstand auf derRuckseitedes Schwing-
f i.jnf glied ri ger Siebenlinser spiegels (Punktmessung) und je einem CdS-
Bildwinkel : 43' Fotowiderstand zu beiden Seiten des Sucher-
Filterdurchmesser: 52 mm okulars im Dachkantprismengehduse(Allgemein-
messung) .
momiyo/sekor SX 1:.t,8/55 mm Beide MeBsysteme sind mit der VerschluB-
fUnf gliedriger Sechslinser zeiteneinstellung, der Filmempfindlichkeitsein-
Bildwinkel: 43 " stellung und der Springblende aller SX-Objektive
Filterdurchmesser : 52 mm gekuppelt. Das doppelte MeBsystem gewdhr-
momiyo/ sekor SX 1 :2/50 mm leistet genaue Lichtmessung durch momiyo/
viergliedriger Sechslinser sekor -SX-Objektive bei voller Offnung. In
Bildwinkel: 47" Verbindung mit anderen Objektiven mit Uni-
Filterdurchmesser: 52 mm versalschraubgewinde kdnnen die beiden MeR-
systeme mit Arbeitsblende verwendet werden.
OBJ EKTIV-WECHSELFASSU NG : . Der Schnellschalthebel schaltet das jeweilige Universal-Schraubgewinde (42 mm) mit Raststift.
..Li.trs!:. -View original page 8Page 9 · Read text
MeBsystem ein und steuert den Blendenmecha- SCHWINGSPIEGEL:
nismus aller SX-Springblendenobjektive. Ein Sch nellrUckschwin gend
Wahlschalter am Kameragehduse erlaubt die FILMTRANSPORT:
Umschaltung zwischen beiden MeBsystemen. Ein Schnellschalthebel transportiert den Film,
MEBBEREICH: spannt den VerschluB und scha'ltet das Bitdzdhl-
Vsn 15 - 36 DIN t25- 3200 ASA). werk bei einer Schwenkung um 160" bzw. durch
SUCHER: einige kurze Schwr.inge weiter.
Dachkant-Prismensucher mit zentralem Mikro- BILDZAHLWERK:
prismenraster und Fresnel-Linse f0r schnelle Vorwdrtszdhlend, von "S" (Start) bis 36. Stetlt
Scharfeinstellung. Markierungen im Sucher sich beim Offnen der Kamerartickwand auto-
geben die Begrenzung des MeBfeldes bei matisch auf "S" zurr.ick.
Punktmessung (6% der Bildfeldes) an. Zeiger ABMESSUNGEN: und die Symbole "S" und "A" zeigen im Sucher Breite:151,5 mm an, ob das PunktmeRsystem oder das Allge - Hdhe:95mm m einmeRsystem eingeschaltet ist. Eine ' Tiefe: mit Objektiv 1:1,4/55 mm- 100,5 mm MeRnadel und Referenzpunkte dienen zur mit Objektiv 1:1,8/55 mm .96 mm Belichtu ngseinstellung . -
mit Objektiv 1:2/5Q mm - 95 mmBLITZSYNCH RON ISATION : GEWICHT:
Zwei mit "FP" und "X" bezeichnete Synchron- mit Objektiv 1:1,4/55 mm 960 g - llontakte sind vorgesehen. Durch AnschluB an mit Objektiv 1:1,8/55 mm- 910 g
den geeigneten Kontakt laBt sich frir jede mit Objektiv 1:2/50 mm 885 g - Blitzart eine Synchronisierung erzielen.
Ein Sucherschuh mit Mittenkontakt auf dem Anmerkung: U.S. Patent Nr.3612703 "Combined
Dachkantprisma gestattet kabelloses Blitzen: spot and averaged photometric system".
(nur DSX'1000)View original page 9Page 10 · Read text
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KURZANLEITUNG
Silberoxyd-Batterie vom Typ Eveready
5-76 (oder gleichwertig) einlegen.
Film einlegen.
Hierzu RUckspulknopf zum Offnen der
KamerarUckwand anheben, Filmpatrone
einlegen und Ri.jckspulknopf unter leichter
Drehung wieder einschieben, bis er ein-
rastet. Filmanf ang in die Aufwickelspule
einfUhren und sicherstellen,,daB die Zahn-
trommel in die Filmperforation eingreift.
Kamerarlickwand schlieRen und Schnell-
schalthebel wiederholt betatigen, bis die
Zahl "1" im Fenster des Bildzahlwerks
erscheint.View original page 10Page 11 · Read text
Filmempfindlichkeit einstellen. Durch Drehen des Entfernungsrings auf
Hierzu den euBeren Ring des VerschluB- das Motiv scharfstellen, bis das Mikro-
zeitenknopfes anheben und drehen, bis prismenfeld in der Suchermitte ein
die ASA/DIN-Zahl (bzw. der dieser Zahl scharles Bild ergibt.
entsprechende Einstellpunkt) des ver-
wendeten Fijms .im Fenster, gegenuber
dem weiRen lndex. erscheint.
Belichtungsmesser durch Abziehen des
Schnellschalthebels um ca. 13mm vom
VerschluRzeit einstellen. Kameragehduse einschalten.
F0r AuBenaufnahmen bei hellem Sonnen- www.butkus.us
schein oder Sonne mit Dunst ist 1/125 s filr
die meisten Aufnahmen gut geeignet. Fiir
Innenaufnahmen in einem gut aus-
geleuchteten Raum sollte 1/60 s aus- Belichtung einstellen.reichen, um lhr Motiv abzubilden. Hierbei MeBnadel durch Drehen des Blen-spielt allerdings noch die Empfindlichkeit
des verwendeten Films eine Rolle. denrings oder des VerschluRzeiten-
knoofes zwischen den beiden Einstell-
marken einfangen.
Wahlschalter fiir das MeBsystem auf "A"
(Allgemeinmessung) f0r normale Auf-
nahmen bzw. auf "S" stellen. sollten Sie im Bildausschnitt wrihlen und Aus-direkten Gegenlicht oder Seitenlicht foto- G loser drticken.
graf ieren.View original page 11Page 12 · Read text
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Anordnung einer der
beiden CdS-Zellen ftir
I das GesamtbildmeRsystem
Belichtungsmesser
CdS-Zelle frir die
Ausschnittmessung
Spiegel
Wahlhebel frir Ausschnitt-
und Gesamtbild-Lichtmessung
Silberoxyd-BatterieView original page 12Page 13 · Read text
EINLEGEN DER BATTERIEl
Batteriefachdeckel in der Bodenplatte der Kamera abnehmen. Hierzu
wird der Deckel mit dem Daumen nach links gedreht, bis der weif3e
Punkt dem Buchstaben "0" (offen) gegeniibersteht.
Batteriekontakte mit einem sauberen, trockenen Tuch abreiben, um
sicherzustellen, daB alle kontaktstdrenden Olspuren oder Staubab-
lagerungen beseitigt werden.
Batterie mit dem Pluspol nach auBen einlegen und Deckel mit dem
Daumen eine Viertelumdrehung entgegen der Pfeilrichtung drehen, so
daR er verriegelt ist.View original page 13Page 14 · Read text
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EINLEGEN DES FILMS
A. Kamerartickwand durch Herausziehen des Rtickwickelknopfes
6ffnen. Filmpatrone einlegen und Rrickspulknopf leicht drehen,
bis er in die Filmpatrone eingreift und sich wieder voll einschieben
laBt.
B. Filmanfang in einen der Schlitze der Aufwickelspule einfuhren.View original page 14Page 15 · Read text
C. Film langsam durch Betitigung des Schnellschalthebels bis zu
seinem rechten Anschlag transportieren. Sollte der Hebel in der
Mitte seines Bewegungsbereiches stehenbleiben, Ausloser
betdtigen, um ihn frir einen weiteren vollen Schwung freizugeben.
Vergewissern Sie sich, daB die Zahntrommel auf beiden Seiten in
die Filmperforation eingreift.
ACHTUNG: DER FILM MUSS MIT SCHICHT NACH AUSSEN AUFGE-
SPULT WERDEN !
D. Rrickspulknopf vorsichtig im Uhrzeigersini drehen, um den Film
straff zu. ziehen.
E. Kamerar0ckwand schlieRen und Schnellschalthebel einige Male
betdtigen, bis die Zilter "1" im Fenster des Bildzdhlwerks erscheint.
Wdhrend des Filmtransports muB sich der RUckspulknopf entgegen
dem Uhrzeigersinn mitdrehen. Er zeigt damit den einwandfreien
Filmtransport an. Mit dem Weitertransport des Films wird der Ver-
schluR automatisch gespannt. Die Kamera ist nunmehr geladen und
einsatzbereit.
ACHTUNG. DAS EINLEGEN UND HERAUSNEHMEN DES FILMS
SOLLTE NICHT IM DIREKTEN LICHT, SONDERN WENIGSTENS IM
KORPERSCHATTEN ERFOLGEN .
1.1View original page 15Page 16 · Read text
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EINSTELLEN DER FILMEMPFINDLICHKEIT
AuReren Ring des VerschluBzeitenknopfes anheben und drehen, bis
die Empfindlichkeit des verwendeten Films in ASA dem Einstellindex
gegenubersteht. Der ASA-Wert des verwendeten Films ist auf der
Filmschachtel oder in der beigefugten Gebrauchsanweisung des Film-
hersteller angegeben.
Zur Einstellung einer Filmempfindlichkeit in DIN wird der gleiche Ring
gedreht, bis die entsprechende Zahl im DIN-Fenster des Einstell-
knopf es erscheint.
Die nachstehende Tabelle gibt AufschluB ilber die zur Verfugung
stehenden ASA bzw. DIN-Werte, wobei die durch Prinktchen dar-
gestellten Zahlen zwischen Klammern stehen.
DfN 15 o . 18 . o 2L . . 24 . . 27 . . 30 . . 33 . . 36 L6 17 19 20 22 23 25 26 28 29 31 32 34 35
ASA25..50 VV 100 . . 2oo . o 400 . . 800 . . 1600 . . 3200 32 40 64 80 125 160 250 320 500 650 10@ 1250 2W 2500View original page 16Page 17 · Read text
EINSTELLEN DER VERSCHLUSSZEIT
Der VerschluB bestimmt den Zeitraum, uber den das Licht auf den Film
fdllt. Die Geschwindigkeit, mit der die beiden Verschluf3rollos tiber den t, Film wandern, wird in Bruchteilen von Sekunden angegeben und ent-
spricht den Zahlen auf dem VerschluBzeitenknopf . (250:1/250 s,2:1/2s
usw.) Die Zitter "1" auf dem VerschluBzeitenknopf entspricht einer
Belichtung von einervollen Sekunde. Bei Einstellung auf "8" bleibt der
VerschluB geoffnet, solange der Ausloser gedruckt wird. Bei Ver-
wendung dieser Einstellung und bei Aufnahmen mit einer ldngeren
Belichtung als 1/30 s sollten zur Ausschaltung von Verwacklungsun-
schiirfe ein Drahtausldser und ein Stativ benutzt werden.
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Zum Einstellen der VerschluBzeit wird der VerschluBzeitenknopf ge-
dreht, bis die gewunschte Zeit dem Einstellindex gegenubersteht.
ANMERKUNG: Die VerschluBzeit kann sowohl vor als auch nach dem
Spannen des Verschlusses eingestellt werden. Achten Sie jedoch
darauf, daB Sie beim Drehen des Knopfes nicht den'duReren Ring
anheben, was zu einer Verstellung der Filmempfindlichkeit fuhren
wLirde.View original page 17Page 18 · Read text
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SCHARFEINSTELLUNG UND BILDBETRACHTUNG
Die Mamiya DSX ist eine eindugige Spiegelreflexkamera. Das bedeutet,
daB Sie im Sucher das Bild genau so sehen, wie es spAter im Bild
erscheint.
Die Scharfeinstellung mlt der DSX wird durch einen Mikroprismenraster
im Sucher erleichtert. Dieses kleine runde Feld in Suchermitte riber-
treibt den Unterschied zwischen Schdrfe und Unschdrfe. Die Scharf-
einstellung erfolgt durch Drehen des Entfernungsrings am Objektiv, bis
die Prismenstruktur im Rasterfeld verschwindet.
INFRAROTAUFNAHMEN
Infrarotstrahlen kommen etwas hinter der filr sichtbares Licht geltenden
Bildebene zum Schnitt. Bei Verwendung von Infrarotfilm kann diese
Abweichung dadurch ausgeglichen werden, daR man auf einen etwas
hinter dem Einstellobjekt gelegenen Punkt scharfstellt. Dabei erfolgt
die Scharfeinstellung zundchst wie ublich. AnschlieBend drOht man den
Entfernungsring, bis die ermittelte Einstellentfernung auf dem Ent-
fernungsring des Objektivs nicht mehr dem normalen Einstellindex,
sondern dem kleinen roten Punkt gegenribersteht. Damit ist die er-
forderliche Korrektur herbeigefrjhrt.View original page 18Page 19 · Read text
EINSCHALTEN DES BELICHTUNGSMESSERS
Zum Einschalten des eingebauten Belichtungsmessers wird der
€rrr ii, Schnellschalthebel um etwa 13 mm vom Kameragehduse abgezogen,
bis er einrastet. Um eine unnotige Belastung der Batterie zu vermeiden,
sollte der Belichtungsmesser bei Nichtbenutzung der Kamera ausge-
schaltet werden. Hierzu druckt man den Ausschaltknopf im Drehpunkt
des Schnellschalthebels, worauf sich der Hebel selbsttdtig an das
Kameragehduse anlegt.View original page 19Page 20 · Read text
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WAHL DES MESSYSTEMS
Mit der Mamiya DSX kann die richtige Belichtung nach zwei ver-
schiedenen Verfahren ermittelt werden. Ob man sich hierzu der Punkt-
messung oder der Allgemeinmessung bedient, hiingt von der Art der
Aufnahme ab.
PU N KTMESSU NG
Die Punktmessung eignet sich insbesondere dann, wenn der bild-
wichtigste Teil entweder wesentlich heller oder dunkler ist als sein
Umfeld, wie z.B. bei einer Landschaft, bei der der Himmel viel heller
ist als ein Baum oder ein Haus. Bei einer Allgemeinmessung wrirde
eine solche Aufnahme unterbelichtet.
Die Punktmessung erweist sich ferner als sehr ni.ltzlich bei schlechten
Lichtverhdltnissen, z.B. in Innenrdumen oder bei Nachtaufnahmen, weil
das PunktmeBsystem unter diesen Verhaltnissen schneller reagiert als
das System fiir Allgemeinmessung.
Frlr eine Punktmessung stellt man die VerschluBzeit ein und bringt den
Wahlschalter fur das MeBsystem in Stellung "S". Der kleine Zeiger am
unteren Sucherrand zeigt dann auf den Buchstaben "S". Durch den
Sucher blickend bringt man dann das in der Suchermitte markierte
MeBfeld mit dem bildwichtigsten Teil zur Deckung. FUr besonders
genaue Messungen vergewissere man sich, daB das erfa$te MeBfeld
keine Objekte einschlieBt, die wesentlich heller oder dunkler sind als
die anzumessende Fldche.
ALLGEMEINMESSU NG
Hebt sich lhr Motiv nicht gegen sehr helle oder dunkle Fldchen ab und
fotografieren Sie nicht im Gegenlicht, so erweist sich die Allgemein-
messung meist als am vorteilhaltesten.
Hierzu schiebt man den Wahlschalter auf "A". Der Zeiger im unteren
Teil des Suchers wandert damit auf "A" und erinnert Sie daran, daB der
eingebaute Belichtungsmesser das gesamte Bildfeld erfaBt.
It)View original page 20Page 21 · Read text
B E LICHTU NGSEI NSTELLU NG
1. VerschluBzeitenknopf drehen, bis die gewrinschte VerschluBzeit dem
Einstellindex gegenribersteht. Ftir AuBenaufnahmen bet hellem oder
dunstigem Sonnenlicht diirfte 1/125 s je nach dem verwendeten Film in
den meisten Fdllen ausreichen. Bei Innenaufnahmen in einem gut aus-
geleuchteten Raum wird 1/60 s oder ldnger im allgemeinen angebracht
seln.
2. Blendenring des Objektivs drehen, bis die MeBnadel rechts im Sucher
in der Mitte zwischen den Einstellmarken steht. Damit ist die richtige
Belichtung eingestellt. lst eine Zentrierung der MeBnadel trotz Drehen
des Blendenringes nicht moglich, so muB eine andere VerschluRzeit
eingestellt werden. Steht die Nadel auf der Plusseite, so ergibt sich
eine Uberbelichtung, und es muR eine kijrzere VerschluBzeit einge-
stellt werden. Befindet sich die Nadel auf der Minusseite, so wird die
Aufnahme unterbelichtet, und Sie sollten eine ldngere VerschluRzeit
wdhlen.
ANMERKUNG:
Mdchten Sie mit einer bestimmten Blende arbeiten, so konnen Sie das Verfahren auch
umkehren. ln diesem Fall stellt man zuerst die Blende ein und zentriert die MeBnadel
dann durch Drehen des VerschluBzeitenknopfes.
Bei Verwendung von SX-Objektiven braucht der Schnellschalthebel zur Beliohtungs-
messung nicht an das Kameragehiuse angedrtickt zu werden. Dies ist lediglich zur
visuellen Beurteilung der Schdrfentiefe erforderlich.
Das MeRsystem der Kamera erfordert im allgemeinen keine besonderen Berechnun-
gen oder Korrekturfaktoren, selbst wenn Sie Filter oder Nahzubeh6r wie BalgengerAt
oder Zwischenringe mit Springblendenkupplung verwenden. Dabei braucht die Belich-
tungsmessung mit dem Normalobjektiv allein und anschlieRend mit entsprechendem
Zubehdr nicht unbedingt 0bereinzustimmen. Dies ist jedoch dem EinfluR des jeweiligen
Zubehors zuzuschreiben und best6tigt lediglich die automatische Ber0cksichtigung
dieser Eintllsse durch das MeBsystem. Bei Nahaufnahmen sollte die Belichtungs-
messung nach der genauen Scharfeinstellung erfolgen, da die Belichtung in diesem
Fall durch den Abstand zwischen Obiektiv und Film beeinfluRt wird.
17View original page 21Page 22 · Read text
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SCHARFENTIEFE
Wird die Kamera auf einen bestimmten Gegenstand eingestellt, so
erscheint auch ein gewisser Bereich vor und hinter diesem Gegenstand
noch als ausreichend scharf. Den Bereich zwischen dem ndchsten und ..*jiF dem weitesten scharf abgebildeten Objekt bezeichnet man als
Schdrfentiefe.
Mit jeder Verdnderung der Blendeneinstellung dndert sich auch die 't_$*t- Schdrfentiefe. Sie wachst mit zunehmender Abblendung (in Richtung
Blende 16) verringert sich mit zunehmender Aufblendung (in+ Richtung Blende 2).
Eine bewuBte Steuerung der Schiirfentiefe gestattet das Fotografieren
mit "selektiver Schdrfe" zur Ausschaltung unerwiinschten Vordergrunds
oder Hintergrunds. Dieses Verfahren kann den Unterschied zwischen
einem geknipsten Bildchen und einer erfolgreichen Aufnahme aus-
macnen.*ilt--*gg;-.$# t/s6 Zur visuellen Beurteilung der Schdrfentiefe in der DSX stellt man
zundchst scharf und drrickt anschlieBend den Schnellschalthebel an
das Kameragehduse an. Damit schlieBt sich die Objektivblende auf
den vorgewdhlten Wert. Selbst wenn sich dadurch die MeBnadel aus fr__*FE
dem Bereich der Einstellmarken entfernt, sollten Sie die Belichtungs-
einstellung nicht korrigieren. Das Objektiv ist nunmehr auf jene Blende
*G- eingestellt, mit der die Aufnahme erfolgt.
%til611^ ^ ACHTUNG: Zur Belichtungsmessung mit SX-Objektiven darf der-^$--'- t/10 Schnellschalthebel NICHT angedrrickt werden.
tdView original page 22Page 23 · Read text
\
Nach diesem Verfahren wird die Schdrfentiefe im Sucher genau so
sichtbar, wie sie spdter in der Aufnahme erscheint. Durch Verdnderung
eine lt der Entfernungseinstellung mit abgeblendetem Objektiv ist
visuelle Verlagerung des Schdrfenbereichs im Motiv m6glich. Bei
Verwendung von Objektiven mit Blendenvorwahl bzw. mit manueller
Blendeneinstellung muB die Blende von Hand eingestellt werden; das
Ergebnis ist jedoch das gleiche.
Dari.iber hinaus kann der erfaBte Schdrfenbereich mit Hilfe der
Schdrfentiefenskala auf der Objektivfassung ermittelt werden. Die
Blendenzahlen rechts und links vom Einstellindex geben be i jeder
beliebigen Entfernungseinstellung die Nah- und Ferngrenze der Schdr-
fentiefe an.
Wird das Normalobjektiv zum Beispiel auf 4,5 m eingestellt, so steht
die eine Marke fiir Blende '11 bei 3 m und die andere bei 9 nr. Mit
anderen Worten, bei einer Einstellung auf 4,5 m und Blende 11 werden
alle Gegenstdnde zwischen 3 m und 9 m scharf abgebildet.
0
19View original page 23Page 24 · Read text
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WECHSELN DER OBJEKTIVEt0
ACHTUNG: BITTE LESEN SIE DIESEN ABSCHNITT GENAU DURCH,
BEVOR SIE VERSUCHEN, DAS OBJEKTIV ZU WECHSELN ODER
EINZUSETZEN.
Zum Herausnehmen eines Objektivs mit Springblende aus der Kamera
muB zundchst der Belichtungsmesser ausgeschaltet werden. Dann
nimmt man die Kamera fest in eine Hand und druckt die Obiektiv-
entriegelung. Mit der anderen Hand umfaBt man das Objektiv und
dreht es entgegen dem Uhrzeigersinn, bis sdmtliche Gewindegdnge
freigegeben sind.
Zum Einsetzen des Objektivs schraubt man es im Uhrzeigersinn bis
zum Anschlag in das Karneragehause, wo es mit einem deutlichen
Klicken einrastet. Beachten Sie bitte, daB die Obiektiventriegelung
beim Einsetzen des Objektivs grundsdtzlich nicht gedrUckt werden
darf .
Vergewissern Sie sich stets, daR der Belichtungsmesser ausgeschaltet
ist und das Gewinde nicht verkantet wird. Sollte sich das Objektiv nur
schwer einschrauben lassen, so nehmen Sie es wieder'heraus und
kontrollieren Sie die Gewindegdnge auf Schmutz oder andere Fremd-
korper.
Der nach Entfernung des objektivs zuginglich werdende schwing-
spiegel im Kameragehduse darf nicht mit den Fingern berijhrt werden.
Staubteilchen auf dem Spiegel lassen sich mit einem Blasebalg oder
einem weichen Haarpinsel entfernen.
WICHTIG: Sch0tzen Sie sowohl das Kameragehduse als auch das
Objektiv durch entsprechende Deckel.
20View original page 24Page 25 · Read text
DAS RICHTIGE HALTEN DER KAMERAtl
Sttitzen Sie die Kamera auf die Handfldche der linken Hand und um-
fassen Sie den Entfernungsring mit Daumen und Zeigefinger. Die
Handfldche der rechten Hand sollte fest an der rechten Seite des
Kameragehduses anliegen, wobei der Zeigefinger in der NAhe des
Ausldsers und der Daumen auf die Kamerartickwand zu liegen kommt.
Wdhrend Sie durch den Sucher blicken, sollten Sie die Kamera zur
Stabilisierung an die Stirn und gleichzeitig den linken Ellbogen an den
Kdrper anlegen.
Als Faustregel sollten Aufnahmen aus der Hand nicht mit ldngeren
VerschluRzeiten als 1/60 s gemacht werden. Dies ist insbesondere
dann wichtig, wenn Objektive mit l|ngerer als normaler Brennweite
verwe ndet werden, bei denen noch ktirzere VerschluRzeiten er-
forderlich sind, um Bewegungsunschdrfe auszuschalten. Bei lflngeren
Zeiten als 1/60 s ist ein Stativ ftir wirklich scharfe Aufnahmen un-
erltiRlich
WICHTIG: Bei Stativen mit einer langen Befestigungsschraube muR
diese auf weniger als 6,35 mm eingestellt werden,
um eine Beschddigung der Kamera zu vermeiden.
21View original page 25From the M. Butkus archive. Original publisher and archive notices are retained.
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PDF verified 2026-10-10.
