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Mamiya Dsx 1000-DSX 500 User manual

User manual for Mamiya Dsx 1000-DSX 500. 42 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

42 pagesGerman13.5 MB PDF
Mamiya Dsx 1000-DSX 500 manual cover
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Document details

Brand
Mamiya
Model / document
Mamiya Dsx 1000-DSX 500
Document type
User manual
Language
German
Pages
42
File size
13.5 MB
Category
Film cameras
Document date
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l                                 www.butkus.us



 1. Riemendse
 2. Bildzdhlwerk
 3. Knopf zumAbschalten des Belichtungs-
   messers
 4. Schnellschalthebel
 5. Ausloser
 6. VerschluRzeitenknopf mit ASA/DlN-Fenster
 7. Zubehlrschuh  (nur DSX1000)
 8. RUckspulknopf und R[ickwand-Entriegelung
 9. Filmebenenmarkierung
10. Synchronkontakte ftir FP und X
1 1. Blendenring
12. Schdrfentiefenskala
13. Entfernungsring
14. Selbstausldserhebel (nur DSX 1000)
15. Objektiventriegelung
16. Umschalter Punktmessung/trllgemeinmessung
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www.butkus.us
TECHNISCHE DATEN DER tvlAMlYA DSx 1000 und DSx 500


KAMERA TYP:                                  VERSCHLUR:
       Eindugige Kleinbild-Reflexkamera mit zwei          DSX 1000: SchlitzverschluR  fur Zeiten von 1 bis
         getren nten Off en blenden- InnenmeRsystemen   :              1/1000 S und B frir Zeitaufnahmen.  Eingebautes
       eines fur Allgemeinmessung, ein zweites frir              variables Vorlaufwerk.
        Punktmessung.                                DSX 500: SchlitzverschluR  ftlr Zeiten von 1 bis
FILMMATERIAL:                                                  1/500 S und B f0r Zeitaufnahmen.
        Perforierter Kleinbildfilm in normalen Tages-            Kein Selbstausl6ser.
        lichtpatronen zu 2O oder 36 Aufnahmen.          INNENMESSUNG:
SPRING BLENDEN-NORMALOBJ EKTIVE   :                     Zwei getrennte MeBsysteme mit einem CdS-
      momiyo/sekor SX  't: 1,4/55 mm                            Fotowiderstand  auf derRuckseitedes Schwing-
                           f i.jnf glied  ri ger Siebenlinser                              spiegels (Punktmessung) und je einem CdS-
         Bildwinkel  : 43'                                          Fotowiderstand zu beiden Seiten des Sucher-
        Filterdurchmesser: 52 mm                                    okulars im Dachkantprismengehduse(Allgemein-
                                                            messung)   .
       momiyo/sekor SX 1:.t,8/55 mm                      Beide MeBsysteme sind mit der VerschluB-
           fUnf gliedriger Sechslinser                                     zeiteneinstellung, der Filmempfindlichkeitsein-
         Bildwinkel: 43 "                                                  stellung und der Springblende  aller SX-Objektive
         Filterdurchmesser   : 52 mm                                  gekuppelt. Das doppelte MeBsystem gewdhr-
       momiyo/ sekor SX 1 :2/50 mm                                    leistet genaue Lichtmessung durch momiyo/
         viergliedriger Sechslinser                             sekor -SX-Objektive bei voller Offnung. In
         Bildwinkel: 47"                                      Verbindung mit anderen Objektiven mit Uni-
        Filterdurchmesser: 52 mm                               versalschraubgewinde kdnnen die beiden MeR-
                                                          systeme mit Arbeitsblende verwendet werden.
OBJ EKTIV-WECHSELFASSU NG   :                                    .    Der Schnellschalthebel schaltet das jeweilige       Universal-Schraubgewinde (42 mm) mit Raststift.



                                                                       ..Li.trs!:.  -
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MeBsystem ein und steuert den Blendenmecha-     SCHWINGSPIEGEL:
      nismus aller SX-Springblendenobjektive.   Ein              Sch nellrUckschwin gend
       Wahlschalter am Kameragehduse erlaubt die     FILMTRANSPORT:
       Umschaltung zwischen beiden MeBsystemen.              Ein Schnellschalthebel transportiert den Film,
MEBBEREICH:                                                    spannt den VerschluB und scha'ltet das Bitdzdhl-
      Vsn 15 - 36 DIN t25- 3200 ASA).                       werk bei einer Schwenkung um 160" bzw. durch
SUCHER:                                                            einige kurze Schwr.inge weiter.
       Dachkant-Prismensucher mit zentralem Mikro-     BILDZAHLWERK:
        prismenraster und Fresnel-Linse f0r schnelle             Vorwdrtszdhlend, von "S" (Start) bis 36. Stetlt
        Scharfeinstellung. Markierungen im Sucher             sich beim Offnen der Kamerartickwand auto-
     geben die Begrenzung des MeBfeldes bei             matisch auf "S" zurr.ick.
       Punktmessung (6% der Bildfeldes) an. Zeiger                                            ABMESSUNGEN:       und die Symbole "S" und "A" zeigen im Sucher                                                                     Breite:151,5 mm        an, ob das PunktmeRsystem oder das Allge -                                                Hdhe:95mm      m einmeRsystem eingeschaltet  ist.   Eine                  '                                                                      Tiefe: mit Objektiv 1:1,4/55 mm- 100,5 mm      MeRnadel und Referenzpunkte dienen zur                                                                             mit Objektiv 1:1,8/55 mm   .96 mm         Belichtu ngseinstellung     .                                                                        -
                                                                             mit Objektiv 1:2/5Q mm -  95 mmBLITZSYNCH RON ISATION   :                         GEWICHT:
      Zwei mit "FP" und "X" bezeichnete Synchron-               mit Objektiv 1:1,4/55 mm   960 g                                                                                                -        llontakte sind vorgesehen. Durch AnschluB an               mit Objektiv 1:1,8/55 mm- 910 g
     den geeigneten Kontakt laBt sich frir jede              mit Objektiv 1:2/50 mm   885 g                                                                                                -        Blitzart eine Synchronisierung erzielen.
      Ein Sucherschuh mit Mittenkontakt auf dem           Anmerkung: U.S. Patent Nr.3612703 "Combined
       Dachkantprisma gestattet kabelloses  Blitzen:             spot and averaged photometric system".
         (nur DSX'1000)
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KURZANLEITUNG


                                   Silberoxyd-Batterie vom Typ Eveready
                               5-76 (oder gleichwertig) einlegen.





                                Film einlegen.
                               Hierzu RUckspulknopf zum Offnen der
                             KamerarUckwand anheben, Filmpatrone
                                   einlegen und Ri.jckspulknopf unter leichter
                                Drehung wieder einschieben, bis er ein-
                                       rastet. Filmanf ang in die Aufwickelspule
                                       einfUhren und sicherstellen,,daB die Zahn-
                             trommel in die Filmperforation eingreift.
                                   Kamerarlickwand  schlieRen und Schnell-
                                    schalthebel wiederholt betatigen, bis die
                                Zahl "1" im Fenster des  Bildzahlwerks
                                         erscheint.
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Filmempfindlichkeit einstellen.                                      Durch Drehen des Entfernungsrings auf
Hierzu den euBeren Ring des VerschluB-                               das Motiv scharfstellen, bis das Mikro-
zeitenknopfes anheben und drehen, bis                                 prismenfeld in der Suchermitte  ein
die ASA/DIN-Zahl (bzw. der dieser Zahl                                    scharles Bild ergibt.
entsprechende Einstellpunkt) des ver-
wendeten Fijms .im Fenster, gegenuber
dem weiRen lndex. erscheint.
                                                                        Belichtungsmesser durch Abziehen des
                                                                             Schnellschalthebels um ca. 13mm vom
VerschluRzeit einstellen.                                            Kameragehduse  einschalten.
F0r AuBenaufnahmen  bei hellem Sonnen-       www.butkus.us
schein oder Sonne mit Dunst ist 1/125 s filr
die meisten Aufnahmen gut geeignet. Fiir
Innenaufnahmen in einem gut aus-
geleuchteten Raum sollte 1/60 s aus-                              Belichtung einstellen.reichen, um lhr Motiv abzubilden. Hierbei                                                            MeBnadel durch Drehen des Blen-spielt allerdings noch die Empfindlichkeit
des verwendeten Films eine Rolle.                                      denrings oder des VerschluRzeiten-
                                                                        knoofes zwischen den beiden Einstell-
                                                                     marken einfangen.
Wahlschalter  fiir das MeBsystem auf "A"
(Allgemeinmessung) f0r  normale Auf-
nahmen bzw. auf "S" stellen. sollten Sie im                                Bildausschnitt wrihlen und Aus-direkten Gegenlicht oder Seitenlicht foto- G      loser drticken.
graf ieren.
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                Anordnung einer der
                 beiden CdS-Zellen  ftir
                      I           das GesamtbildmeRsystem

                  Belichtungsmesser

                 CdS-Zelle frir die
                 Ausschnittmessung


                   Spiegel



                 Wahlhebel  frir Ausschnitt-
                und Gesamtbild-Lichtmessung

                  Silberoxyd-Batterie
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EINLEGEN DER BATTERIEl
                                            Batteriefachdeckel  in der Bodenplatte der Kamera abnehmen. Hierzu
                                         wird der Deckel mit dem Daumen nach links gedreht, bis der weif3e
                                          Punkt dem Buchstaben "0" (offen) gegeniibersteht.

                                            Batteriekontakte mit einem sauberen, trockenen Tuch abreiben, um
                                              sicherzustellen, daB alle kontaktstdrenden Olspuren oder Staubab-
                                        lagerungen beseitigt werden.
                                               Batterie mit dem Pluspol nach auBen einlegen und Deckel mit dem
                                  Daumen eine Viertelumdrehung entgegen der Pfeilrichtung drehen, so
                                     daR er verriegelt  ist.
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EINLEGEN DES FILMS

                         A. Kamerartickwand durch Herausziehen des Rtickwickelknopfes
                                 6ffnen. Filmpatrone einlegen und Rrickspulknopf  leicht drehen,
                                   bis er in die Filmpatrone eingreift und sich wieder voll einschieben
                                           laBt.





                           B. Filmanfang in einen der Schlitze der Aufwickelspule einfuhren.
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C. Film langsam durch Betitigung des Schnellschalthebels bis zu
   seinem rechten Anschlag transportieren. Sollte der Hebel in der
   Mitte seines Bewegungsbereiches stehenbleiben, Ausloser
   betdtigen, um ihn frir einen weiteren vollen Schwung freizugeben.
   Vergewissern Sie sich, daB die Zahntrommel auf beiden Seiten in
   die Filmperforation eingreift.
ACHTUNG: DER FILM MUSS MIT SCHICHT NACH AUSSEN AUFGE-
SPULT WERDEN   !
D. Rrickspulknopf vorsichtig im Uhrzeigersini drehen, um den Film
    straff zu. ziehen.

E. Kamerar0ckwand schlieRen und Schnellschalthebel einige Male
   betdtigen, bis die Zilter "1" im Fenster des Bildzdhlwerks erscheint.
   Wdhrend des Filmtransports muB sich der RUckspulknopf entgegen
  dem Uhrzeigersinn mitdrehen. Er zeigt damit den einwandfreien
   Filmtransport an. Mit dem Weitertransport des Films wird der Ver-
   schluR automatisch gespannt. Die Kamera ist nunmehr geladen und
   einsatzbereit.

ACHTUNG. DAS EINLEGEN UND HERAUSNEHMEN DES FILMS
SOLLTE NICHT IM DIREKTEN LICHT, SONDERN WENIGSTENS IM
KORPERSCHATTEN ERFOLGEN   .




                                                                                                                             1.1
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 EINSTELLEN DER FILMEMPFINDLICHKEIT


                             AuReren Ring des VerschluBzeitenknopfes anheben und drehen, bis
                                die Empfindlichkeit des verwendeten Films in ASA dem Einstellindex
                                gegenubersteht. Der ASA-Wert des verwendeten Films ist auf der
                                  Filmschachtel oder in der beigefugten Gebrauchsanweisung des Film-
                                       hersteller angegeben.

                              Zur Einstellung einer Filmempfindlichkeit in DIN wird der gleiche Ring
                                 gedreht, bis die entsprechende Zahl im DIN-Fenster des Einstell-
                                      knopf es erscheint.
                           Die nachstehende Tabelle gibt AufschluB ilber die zur Verfugung
                             stehenden ASA bzw. DIN-Werte, wobei die durch Prinktchen dar-
                                      gestellten Zahlen zwischen Klammern stehen.



DfN 15 o . 18 . o 2L  .    . 24  .    . 27  .    . 30  .    .  33   .    .   36         L6 17    19 20   22 23   25 26   28 29   31 32    34 35
ASA25..50   VV 100 .   . 2oo .  o 400 .   . 800 .   . 1600 .   . 3200         32 40     64 80     125 160   250 320   500 650   10@ 1250  2W 2500
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EINSTELLEN DER VERSCHLUSSZEIT


                                     Der VerschluB bestimmt den Zeitraum, uber den das Licht auf den Film
                                                            fdllt. Die Geschwindigkeit, mit der die beiden Verschluf3rollos  tiber den          t,            Film wandern, wird in Bruchteilen von Sekunden angegeben und ent-
                                            spricht den Zahlen auf dem VerschluBzeitenknopf   . (250:1/250 s,2:1/2s
                                    usw.) Die Zitter "1" auf dem VerschluBzeitenknopf entspricht einer
                                        Belichtung von einervollen Sekunde. Bei Einstellung auf "8" bleibt der
                                    VerschluB geoffnet, solange der Ausloser gedruckt wird. Bei Ver-
                              wendung dieser Einstellung und bei Aufnahmen mit einer ldngeren
                                     Belichtung als 1/30 s sollten zur Ausschaltung von Verwacklungsun-
                                               schiirfe ein Drahtausldser und ein Stativ benutzt werden.
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                          Zum Einstellen der VerschluBzeit wird der VerschluBzeitenknopf ge-
                                           dreht, bis die gewunschte Zeit dem Einstellindex gegenubersteht.

                           ANMERKUNG: Die VerschluBzeit kann sowohl vor als auch nach dem
                                Spannen des Verschlusses  eingestellt werden. Achten Sie jedoch
                                       darauf, daB Sie beim Drehen des Knopfes nicht den'duReren Ring
                                  anheben, was zu einer Verstellung der Filmempfindlichkeit fuhren
                                           wLirde.
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SCHARFEINSTELLUNG UND BILDBETRACHTUNG


                               Die Mamiya DSX ist eine eindugige Spiegelreflexkamera. Das bedeutet,
                         daB Sie im Sucher das Bild genau so sehen, wie es spAter im Bild
                                  erscheint.

                               Die Scharfeinstellung mlt der DSX wird durch einen Mikroprismenraster
                          im Sucher erleichtert. Dieses kleine runde Feld in Suchermitte riber-
                                   treibt den Unterschied zwischen Schdrfe und Unschdrfe. Die Scharf-
                                  einstellung erfolgt durch Drehen des Entfernungsrings am Objektiv, bis
                               die Prismenstruktur im Rasterfeld verschwindet.

             INFRAROTAUFNAHMEN
                                   Infrarotstrahlen kommen etwas hinter der filr sichtbares Licht geltenden
                            Bildebene zum Schnitt. Bei Verwendung von Infrarotfilm kann diese
                           Abweichung dadurch ausgeglichen werden, daR man auf einen etwas
                                 hinter dem Einstellobjekt gelegenen Punkt scharfstellt. Dabei erfolgt
                                 die Scharfeinstellung zundchst wie ublich. AnschlieBend drOht man den
                                Entfernungsring, bis die ermittelte Einstellentfernung auf dem Ent-
                                fernungsring des Objektivs nicht mehr dem normalen Einstellindex,
                           sondern dem kleinen roten Punkt gegenribersteht. Damit ist die er-
                                   forderliche Korrektur herbeigefrjhrt.
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EINSCHALTEN DES BELICHTUNGSMESSERS

                 Zum Einschalten des eingebauten Belichtungsmessers wird der
           €rrr          ii,          Schnellschalthebel um etwa 13 mm vom Kameragehduse abgezogen,
                                    bis er einrastet. Um eine unnotige Belastung der Batterie zu vermeiden,
                                   sollte der Belichtungsmesser bei Nichtbenutzung der Kamera ausge-
                                  schaltet werden. Hierzu druckt man den Ausschaltknopf im Drehpunkt
                       des Schnellschalthebels, worauf sich der Hebel selbsttdtig an das
                          Kameragehduse anlegt.
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WAHL DES MESSYSTEMS

                            Mit der Mamiya DSX kann die richtige Belichtung nach zwei ver-
                               schiedenen Verfahren ermittelt werden. Ob man sich hierzu der Punkt-
                         messung oder der Allgemeinmessung bedient, hiingt von der Art der
                            Aufnahme ab.
                       PU N KTMESSU NG
                         Die Punktmessung eignet sich insbesondere dann, wenn der bild-
                                 wichtigste Teil entweder wesentlich heller oder dunkler ist als sein
                              Umfeld, wie z.B. bei einer Landschaft, bei der der Himmel viel heller
                                          ist als ein Baum oder ein Haus. Bei einer Allgemeinmessung wrirde
                            eine solche Aufnahme unterbelichtet.
                            Die Punktmessung  erweist sich ferner als sehr ni.ltzlich bei schlechten
                                    Lichtverhdltnissen,  z.B. in Innenrdumen oder bei Nachtaufnahmen,  weil
                           das PunktmeBsystem  unter diesen Verhaltnissen schneller reagiert als
                             das System  fiir Allgemeinmessung.
                                          Frlr eine Punktmessung  stellt man die VerschluBzeit ein und bringt den
                               Wahlschalter fur das MeBsystem  in Stellung "S". Der kleine Zeiger am
                              unteren Sucherrand zeigt dann auf den Buchstaben "S". Durch den
                          Sucher blickend bringt man dann das in der Suchermitte markierte
                           MeBfeld mit dem bildwichtigsten  Teil zur Deckung. FUr besonders
                           genaue Messungen vergewissere man sich, daB das erfa$te MeBfeld
                             keine Objekte einschlieBt, die wesentlich heller oder dunkler sind als
                               die anzumessende Fldche.
                    ALLGEMEINMESSU NG
                            Hebt sich lhr Motiv nicht gegen sehr helle oder dunkle Fldchen ab und
                                  fotografieren Sie nicht im Gegenlicht, so erweist sich die Allgemein-
                           messung meist als am vorteilhaltesten.
                               Hierzu schiebt man den Wahlschalter auf "A". Der Zeiger im unteren
                                    Teil des Suchers wandert damit auf "A" und erinnert Sie daran, daB der
                              eingebaute Belichtungsmesser das gesamte Bildfeld erfaBt.

                                                                                    It)
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B E LICHTU NGSEI NSTELLU NG


                               1. VerschluBzeitenknopf drehen, bis die gewrinschte VerschluBzeit dem
                                  Einstellindex gegenribersteht.  Ftir AuBenaufnahmen  bet hellem oder
                               dunstigem Sonnenlicht diirfte 1/125 s je nach dem verwendeten Film in
                         den meisten Fdllen ausreichen. Bei Innenaufnahmen  in einem gut aus-
                               geleuchteten Raum wird 1/60 s oder ldnger im allgemeinen angebracht
                                      seln.
                               2. Blendenring des Objektivs drehen, bis die MeBnadel rechts im Sucher
                                  in der Mitte zwischen den Einstellmarken steht. Damit ist die richtige
                                Belichtung eingestellt.  lst eine Zentrierung der MeBnadel trotz Drehen
                         des Blendenringes nicht moglich, so muB eine andere VerschluRzeit
                                    eingestellt werden. Steht die Nadel auf der Plusseite, so ergibt sich
                              eine Uberbelichtung, und es muR eine kijrzere VerschluBzeit einge-
                                         stellt werden. Befindet sich die Nadel auf der Minusseite, so wird die
                          Aufnahme unterbelichtet, und Sie sollten eine ldngere VerschluRzeit
                                wdhlen.
                     ANMERKUNG:
                                 Mdchten Sie mit einer bestimmten Blende arbeiten, so konnen Sie das Verfahren auch
                                   umkehren. ln diesem Fall stellt man zuerst die Blende ein und zentriert die MeBnadel
                                   dann durch Drehen des VerschluBzeitenknopfes.
                                      Bei Verwendung von SX-Objektiven braucht der Schnellschalthebel zur Beliohtungs-
                               messung nicht an das Kameragehiuse  angedrtickt zu werden. Dies ist lediglich zur
                                          visuellen Beurteilung der Schdrfentiefe erforderlich.
                                 Das MeRsystem der Kamera erfordert im allgemeinen keine besonderen Berechnun-
                                 gen oder Korrekturfaktoren, selbst wenn Sie Filter oder Nahzubeh6r wie BalgengerAt
                                    oder Zwischenringe mit Springblendenkupplung verwenden. Dabei braucht die Belich-
                                  tungsmessung mit dem Normalobjektiv allein und anschlieRend mit entsprechendem
                                  Zubehdr nicht unbedingt 0bereinzustimmen. Dies ist jedoch dem EinfluR des jeweiligen
                                Zubehors zuzuschreiben und best6tigt lediglich die automatische Ber0cksichtigung
                                     dieser Eintllsse durch das MeBsystem. Bei Nahaufnahmen sollte die Belichtungs-
                                messung nach der genauen Scharfeinstellung erfolgen, da die Belichtung in diesem
                                                 Fall durch den Abstand zwischen Obiektiv und Film beeinfluRt wird.

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     SCHARFENTIEFE

                                   Wird die Kamera auf einen bestimmten Gegenstand eingestellt, so
                                             erscheint auch ein gewisser Bereich vor und hinter diesem Gegenstand
                                     noch als ausreichend scharf. Den Bereich zwischen dem ndchsten und      ..*jiF                         dem weitesten scharf abgebildeten Objekt bezeichnet man als
                                              Schdrfentiefe.
                                        Mit jeder Verdnderung der Blendeneinstellung dndert sich auch die 't_$*t-                Schdrfentiefe. Sie wachst mit zunehmender Abblendung (in Richtung
                                     Blende 16) verringert sich mit zunehmender Aufblendung (in+                                Richtung Blende 2).
                                        Eine bewuBte Steuerung der Schiirfentiefe gestattet das Fotografieren
                                             mit "selektiver Schdrfe" zur Ausschaltung unerwiinschten Vordergrunds
                                    oder Hintergrunds. Dieses Verfahren kann den Unterschied zwischen
                                   einem geknipsten Bildchen und einer erfolgreichen Aufnahme aus-
                                       macnen.*ilt--*gg;-.$#                        t/s6                                  Zur visuellen Beurteilung der Schdrfentiefe in der DSX stellt man
                                        zundchst scharf und drrickt anschlieBend den Schnellschalthebel an
                                 das Kameragehduse an. Damit schlieBt sich die Objektivblende auf
                                  den vorgewdhlten Wert. Selbst wenn sich dadurch die MeBnadel aus        fr__*FE
                               dem Bereich der Einstellmarken entfernt, sollten Sie die Belichtungs-
                                              einstellung nicht korrigieren. Das Objektiv ist nunmehr auf jene Blende
       *G-                                eingestellt, mit der die Aufnahme erfolgt.
%til611^ ^                      ACHTUNG: Zur Belichtungsmessung mit SX-Objektiven darf der-^$--'- t/10        Schnellschalthebel NICHT angedrrickt werden.

                                                                                  td
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\
                                       Nach diesem Verfahren wird die Schdrfentiefe im Sucher genau so
                                                          sichtbar, wie sie spdter in der Aufnahme erscheint. Durch Verdnderung
                                                                                                                          eine  lt                                     der Entfernungseinstellung mit abgeblendetem Objektiv ist
                                                          visuelle Verlagerung des Schdrfenbereichs im Motiv m6glich. Bei
                                           Verwendung von Objektiven mit Blendenvorwahl bzw. mit manueller
                                                    Blendeneinstellung muB die Blende von Hand eingestellt werden; das
                                                 Ergebnis ist jedoch das gleiche.

                                                      Dari.iber hinaus kann der erfaBte Schdrfenbereich mit Hilfe der
                                                    Schdrfentiefenskala auf der Objektivfassung  ermittelt werden. Die
                                                Blendenzahlen rechts und links vom Einstellindex geben be i jeder
                                                     beliebigen Entfernungseinstellung die Nah- und Ferngrenze der Schdr-
                                                           fentiefe an.

                                            Wird das Normalobjektiv zum Beispiel auf 4,5 m eingestellt, so steht
                                                die eine Marke fiir Blende '11 bei 3 m und die andere bei 9 nr. Mit
                                              anderen Worten, bei einer Einstellung auf 4,5 m und Blende 11 werden
                                                              alle Gegenstdnde zwischen 3 m und 9 m scharf abgebildet.
0





                                                                         19
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     WECHSELN DER OBJEKTIVEt0
                             ACHTUNG: BITTE LESEN SIE DIESEN ABSCHNITT GENAU DURCH,
                             BEVOR SIE VERSUCHEN, DAS OBJEKTIV ZU WECHSELN ODER
                                    EINZUSETZEN.
                              Zum Herausnehmen eines Objektivs mit Springblende aus der Kamera
                            muB zundchst der Belichtungsmesser ausgeschaltet werden. Dann
                                   nimmt man die Kamera fest in eine Hand und druckt die Obiektiv-
                                           entriegelung. Mit der anderen Hand umfaBt man das Objektiv und
                                        dreht es entgegen dem Uhrzeigersinn, bis sdmtliche Gewindegdnge
                                          freigegeben  sind.
                             Zum Einsetzen des Objektivs schraubt man es im Uhrzeigersinn bis
                              zum Anschlag in das Karneragehause, wo es mit einem deutlichen
                                          Klicken einrastet. Beachten Sie bitte, daB die Obiektiventriegelung
                                  beim Einsetzen des Objektivs grundsdtzlich nicht gedrUckt werden
                                                      darf    .
                                         Vergewissern Sie sich stets, daR der Belichtungsmesser ausgeschaltet
                                                          ist und das Gewinde nicht verkantet wird. Sollte sich das Objektiv nur
                                     schwer einschrauben lassen, so nehmen Sie es wieder'heraus und
                                                 kontrollieren Sie die Gewindegdnge auf Schmutz oder andere Fremd-
                                              korper.
                                  Der nach Entfernung des objektivs zuginglich werdende schwing-
                                           spiegel im Kameragehduse  darf nicht mit den Fingern berijhrt werden.
                                            Staubteilchen auf dem Spiegel lassen sich mit einem Blasebalg oder
                                      einem weichen Haarpinsel entfernen.
                                  WICHTIG: Sch0tzen Sie sowohl das Kameragehduse als auch das
                                                         Objektiv durch entsprechende Deckel.
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DAS RICHTIGE HALTEN DER KAMERAtl
                                               Sttitzen Sie die Kamera auf die Handfldche der linken Hand und um-
                                      fassen Sie den Entfernungsring mit Daumen und Zeigefinger. Die
                                       Handfldche der rechten Hand sollte fest an der rechten Seite des
                                   Kameragehduses anliegen, wobei der Zeigefinger in der NAhe des
                                        Ausldsers und der Daumen auf die Kamerartickwand zu liegen kommt.

                                  Wdhrend Sie durch den Sucher blicken, sollten Sie die Kamera zur
                                              Stabilisierung an die Stirn und gleichzeitig den linken Ellbogen an den
                                        Kdrper anlegen.

                                      Als Faustregel sollten Aufnahmen aus der Hand nicht mit ldngeren
                                         VerschluRzeiten als 1/60 s gemacht werden. Dies ist insbesondere
                                  dann wichtig, wenn Objektive mit l|ngerer als normaler Brennweite
                                     verwe ndet werden, bei denen noch ktirzere VerschluRzeiten er-
                                             forderlich sind, um Bewegungsunschdrfe auszuschalten. Bei lflngeren
                                      Zeiten als 1/60 s ist ein Stativ ftir wirklich scharfe Aufnahmen un-
                                                       erltiRlich


                                WICHTIG: Bei Stativen mit einer langen Befestigungsschraube muR
                                          diese auf weniger als 6,35 mm eingestellt werden,
                                       um eine Beschddigung der Kamera zu vermeiden.





                                                                          21
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