Film cameras
Minolta Spotmeter M User manual
User manual for Minolta Spotmeter M. 67 pages in German, French, Spanish. Read the original PDF, download or print a copy without registration.
67 pagesGerman, French, Spanish4.2 MB PDF

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Document details
- Brand
- Minolta
- Model / document
- Minolta Spotmeter M
- Document type
- User manual
- Language
- German, French, Spanish
- Pages
- 67
- File size
- 4.2 MB
- Category
- Film cameras
- Document date
- Not specified in catalog
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butkus
ou=29,mike butkus DigitallyDN:o=orphancameras,email=mike@butkus.org,Date:cn=mike2019.09.30signedbutkus,by18:19:12mike c=US-04'00'View original page 4Page 7 · Read text
www.butkus.us DEUTSCH (S. 20 _ 39) Mit dem Minolta Spotmeter M ist bei der Entwicklung fotografischer Spot-Belichtungsmesser ein groBer Schritt nach vorne gelungen. Durch Anwendung modernster Mikroprozessor-Technologie und der ersten analog/digitalen Fliissigkristall-Anzeige bietet der Spotmeter M bisher unbekannte MeBmoglichkeiten. Dazu gehort das erste mikroprozessorgesteuerte Belichtungsdaten-Berechnungssystem, das die giinstigsten Einstelldaten zur optimalen Gesamtbelichtung eines Motivsorientiert an Messungen auf die Lichter" oder,,Schatten" bzw. als Mittelwert anzeigt. Diese Einrichtung, die um- fassende Datenanzeige und die Moglichkeit der MeBwertspeicherung machen den Spotmeter M zu einem anspruchsvollen und intelligenten LichtmeBgerdt. Trotz der hochentwickelten MeB- und Auswertetechnik ist der Spotmeter M sehr einfach zu bedienen. Alle Daten werden per Tastendruck eingegeben und die Ergebnisse sofortangezeigt. Die hochempfindliche Silizium-Fotodiode miBt mit aiuBerster Genauigkeit iiber einen auBer- ordentlich weiten Bereich und das optische System zeigt ein helles, klares Bild mitdem scharf o-MeBkreis.begrenzten, zentralen 1 Da im Spotmeter M robuste elektronische Komponenten mit hoher ZuverlSssigkeit Ver- wendung finden, ist das Gerdt ebenso frir Messungen im Studio wie drauBen geeignet. Um mit diesem Minolta MeBgerdt optimale Resultate zu erzielen und sein Leistungspoten- tial voll auszuschopfen, lesen Sie bitte diese Anleitung sorgfdltig durch. lm nachfolgenden Text sind Zahlen angegeben. Jede Zahl bezieht sich auf eine Abbildung auf der ausklappbaren Vorderseite.View original page 7
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:.BEZEICHNUNGEN DER TEILE INHALTSVERZEICHNIS
(A-1) Objektiv VORBEREITUNGEN UND ALLGEMEINE HANDHABUNG 22
(A-2) Speiche r-Losch-Taste Einsetzen der Batterie 22
(A-3) Umschalttaste ASA/ Stromverbrauch. 22
Belichtu ngszeit Tastenschutz anbringen . 23
{A-4) MeBtaste Okulareinstellung 23
(A-5) Taste ftir Beleuchtung Einstellen der Filmempfindlichkeit. . . 24
Sucheranzeige Vorwahl der Belichtungszeit (VerschluBzeit) . . 24
(A-61 Stativgewinde W6hlen der Anzeigeart . 25
( H a ndqrif f -U nterseite ) Analog-Anzeige . 26
(A-7) R ieme-nose Speicherfunkti onen. 26
( H andg ri ff -Unterseite) MeBsperre 27
(A-81 Batteriekammerdeckel Warnu ng bei Bere ichsiiber-/unterschreitu ng . 27
(A-9) MeBsperren-Schalter LCD-Anzeige im Sucher 28
(A-10) Taste fiir schattenorientierte MeBn ivea u -J ust ie ru ng 28
Werte,,S" MESSBTRIEB. . . 28
(A-11) Taste fiir Mittelwerte ,,A" Allgemeine lnformationen . 28
(A-121 Taste fiir lichterorientierte Durchfiihren einer normalen Messung 30
Werte ,,H" Messung auf bildwichtige, mittelhelle Partie. . . 30
(A-13) Anzeigefenster M ittelwert-MeBmethode . 31
(A-14) Taste firr Erhohen der Messung auf die ,,Lichter" 31
variablen E ingabe Messung auf die ,,Schatten" 32
(A-1s) Taste fiir Absenken der ANALYSIEREN UND KONTROLLIEREN 33
variablen Eingabe Belichtu ngsanalysen 33
(A-16) Augenmuschel Okular Kontrollieren eines Motivs 34
(A-17) Okular Messung der Kontrast-Verhaltnisse . 35
(A-18) Taste f iir A nzeigewechsel Leuchtd i chte-Messungen . 35
B lende/ Beli cht u ngswe rt Messungen fi.ir Kinef il m-Auf nahmen 36
(A-19) Ri.ickruf-Taste PFLEGE UND AUFBEWAHRUNG 37
(A-201 Soeichertaste TECHNISCHE DATEN 38
(A-21) TastenschutzView original page 8Page 9 · Read text
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VORBEREITUNGEN UND ALLGEMEINE HANDHABUNG
='";THr:";"t1llTi"n des spotmeter M erforst aus einer Arkari-Mansan-Batterie 6 vort (41R44, Ucar 537
oder gleichwertig) oder einer Lithium-Batterie 6 Volt (2CR-1/3N oder gleichwertig) oder einer Silberoxyd-
Batterie 6,2 Volt (4SR44, Ucar 544 oder gleichwertig) (B).
Die Batterie wird folgenderma8en eingetegt:
1. Batteriekammerdeckel niederdrucken und in Pfeilrichtung herausschieben wie gezeigt (C).
2. Batterie mit der Plus- und Minus -Seite entsprechend den Markierungen in der Batteriekammer einlegen
(D).
3. Batteriekammerdeckel wieder schlieBen, dazu in die beidseitigen Frihrungen einsetzen und in Richtung
MeBger6te-Gehduse schieben, bis er einrastet.
Nach dem Einsetzen der Batterie dauert es einige Sekunde, bis die Anzeige im LCD-Display erscheint und
sich stabilisiert. Dann steht im Display eine Anzeige wie in (I) abgebildet.
ANME RKUNG
r Mit falsch eingelegter Batterie kann der Auto-Meter III nicht funktionieren.
Stromverbrauch
Obwohl die Speicher stdndig mit Strom versorgt werden, ist der Stromverbrauch des MeBgerdts wdhrend
der MeBpausen so niedrig, daB ein Ein-Aus-Schalter iiberflrissig ist. Stattdessen ist das Geriit mit einer Ab-
schaltautomatik ausgestattet, die etwa zwei Minuten nach der letzten Messung oder Tastenbetdtigung die
Anzeige loscht. Um die Anzeige zu reaktivieren, dr0ckt man die Riickruftaste (RECALL) (es erscheinen die
Daten der letzten Messung) oder die MeBtaste (es erscheinen die Daten der letzten Messung, wenn sich das
MeBgerdt auf ASA-Einstellung/Anzeige befindet bzw. es wird neu gemessen und angezeigt, wenn das
MeBgeriit auf Zeit-E instel I ung/Anzeige steht ).
Wenn die Batterieleistung unter das zuliissige Minimurn absinkt, blinkt die Anzeige fiiretwa acht Sekunde,
sobald die MeBtaste gedri.ickt wird. ln diesem Fall muB die Batterie gegen eine neue ausgetauscht werden. lst
die Batterie vollig leer, bleibt das Display-Feld nach dem Driicken der MeBtaste oder der Rijckruftaste
(RECALL) ohne Anzeige.View original page 9Page 10 · Read text
ANMERKUNG
o Wenn das MeBgerdt ldnger als etwa zwei Wochen nicht benutzt wird, ist es ratsam, die Batterie heraus-
zunehmen.
Tastenschutz anb ri ngen
Mit dem Spotmeter M wird ein Tastenschutz geliefert, den man anbringen kann, um unbeabsichtigtes
Drricken der Eingabe- und Anzeige-Tasten zu verhindern, wenn das Gerdt auf die Tastenseite gelegt wird.
Zum Anbringen des Tastenschutzes zundchst die Schutzfolie von der Rtickseite abziehen (E), dann den
Tastenschutz i.iber den mit Pfeilen gekennzeichneten Tasten und der Taste ASA/TIME sorgfdltig ausrichten,
wie in (F) gezeigt. Dann den Tastenschutz fest andri.icken.
ANMERKUNG
o Auch mit Tastenschutz sollte man den Spotmeter M nicht auf der Tastenseite ablegen, weil das Anzeige-
fenster oder die Tasten beschddigt werden konnten.
Okulareinstellu ng
Der Spotmeter M ist mit einem Fixfokus-Objektiv ausgeri.istet, das zwischen 1,5 m und Unendlich fiir
korrekte MeBf eldbegrenzu ng sorgt.
Fi.ir die individuelle Augenanpassung ist das Okular des MeBgerdts von -2,5 bis +1,2 Dioptrien einstellbar. Um das Okular einzustellen, blickt man durch den Sucher und dreht das Okular an der Augenmuschel so
lange hin und her, bis der 1"-MeBkreis scharf erscheint (G).
ANME RKUNG
o Durch das Okular einfallendes Fremdlicht kann die Messung verf6lschen. Wird ohne Auge am Okular
gemessen, ist das Okular mit der Hand oder einem undurchsichtigen Gegenstand gegen Fremdlicht abzu-
decken.View original page 10Page 11 · Read text
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E instellen der Filmempf indl ichkeit
Nach dem Einsetzen der Batterie befindet sich das MeBgeriit im Betriebszustand fi.ir die Anzeige/Einstel-
lung der Filmempfindlichkeit und der ASA-Wert 100 erscheint im Display (l). Wird das MeBgerdt durch
Drijcken der MeBtaste aktiviert, erfolgt eine neue Messung und die zugehririge Anzeige. Nach dem Driicken
der Taste RECALL werden die gespeicherten Daten der letzten Messung angezeigt. Befindet sich das
MeBgeriit im Betriebszustand Zeit-Einstellung/Anzeige, driickt man die Taste ASA/TIME, um auf die ASA-
Anzeige/E instel I ung umzuscha lten.
Um eine hohere bzw. niedrigere Filmempfindlichkeit einzustellen, drijcken Sie mehrmals die Erhohungs-
taste (t) {A-14) bzw. die Absenktaste (.1,) (A-15), bis der gewUnschte ASA-Wert in der Anzeige steht. Bei
jedem Tastendruck iindert sich die Anzeige um 1/3-Belichtungsstufe, bis die Obergrenze von ASA 6400 oder
die Untergrenze von ASA 12 erreicht ist.
ANME R KUNGEN
O WAHREND DIE ASA.ZAHL ANGEZEIGT WIRD, KANN MIT DEM GERAT NICHT GEMESSEN
WERDEN und es sprechen auch nur die Tasten (A-14), (A-15) und (A-3) an.
o Das MeBgerdt kann nur auf ASA-Werte eingestellt werden. Filmempfindlichkeitsangaben in DIN setzt man
mit Hilfe der Tabelle auf der Gerdte-Rrickseite in die entsprechenden ASA-Werte um. Diese Tabelle
zeigt die ASA/DlN-Kombinationen in der Weise, wie vom internationalen Standard (lSO) neu
vorgeschrieben.
Vorwahl der Belichtungszeit (VerschluBzeit)
lst die Filmempfindlichkeit eingestellt, dri.ickt man die Umschalttaste ASA/Belichtungszeit (ASA/TIME)
(A-3), damit das MeBgeriit die Belichtungszeit anzeigt.
Wurde der Belichtungsmesser gerade erst eingeschaltet, erscheint unabhdngig von friiheren E instellungen
immer zuerst die Zahl,,60" in der Anzeige (J).
Um eine kt-lrzere bzw. ldngere Belichtungszeit vorzuwdhlen, drtickt man die Erhohungstaste (t) bzw.
die Absenktaste (J) mehrmals, bis die gewr-inschte Belichtungszeit angezeigt wird. Bei jedem Tastendruck
dndert sich die Anzeige um eine volle Belichtungsstufe. Der Anzeige- und Einstellbereich der Belichtungszeiten
geht von 30 min bis 1/2000 s.View original page 11Page 12 · Read text
Steht hinter dem Zahlenwert ein kleines ,,s", handelt es sich um volle Sekunden und das kleine ,,m" bedeutet Minuten. Erscheint kein Buchstabe hinter dem Zahlenwert, wird der Reziprokwert der Belicht- ungszeit angezeigt (Bsp.:,,30" bedeutet ,,1/30 s"). Nachdem die Taste ASA/TIME gedriickt wurde und eine Belichtungszeit in der Anzeige steht, ist der Spotmeter M meBbereit. ANME RKUNG o In der dritten und vierten Dezimalstelle der Anzeige fiir die ASA-Werte und Belichtungszeiten kcinnen nur Nuflen dargestellt werden. Aus diesem Grund erscheinen die ASA- und Zeit-Werte ,,125" als ,,12O" und der ASA-Wert ,,1250" wird als ,,12OO" angezeigt. Trotz dieser kleinen Abweichungen ist das MeBgeriit auch bei diesen Einstellungen auf die exakten Werte kalibriert. Wdhlen der Anzeigeart Der Spotmeter M kann die MeBergebnisse wahlweise als Blendenwerte oder Belichtungswerte (EV) anzeigen. Um die Anzeige umzuschalten, driickt man die Taste fiir Anzeigewechsel Blende/Belichtungswert (FNo./EV) (A-18), bis die gewiinschte MeBartenanzeige (,,FNO." oder ,,EV") im Fenster (A-13)erscheint. Hat man auf die Anzeigeart,,FNo." geschaltet, wi rd ein Blendenwert digital angezeigt. Rechts daneben gibt eine kleinere Zahl an, um wieviele 1/10-Belichtungsstufen (Blendenstufen) die Belichtung zusdtzlich zu verringern ist. Lautet die Anzeige beispielsweise Blende 8 und steht daneben eine kleinere,,O", wird das Objektiv genau ouf Blende 8 eingestellt. Steht aber neben der Blende 8 eine kleine,,5" (K), soll um 5/10 oder 1/2 Blendenstufe kiirzer belichtet werden. Das Objektiv wird dann zwischen Blende B und 11 eingestellt (L). Die Einstellungen fiir Filmempfindlichkeit und Belichtungszeit haben einen direkten EinfluB auf die Blendenanzeige. Auch nach der Messung kcirnnen die Einstellungen fiir Filmempfindlichkeit und/oder Belichtungszeit beliebig verdndert werden, wobei sich die Blendenwert-Anzeige entsprechend mitdndert. Die Anzeige in Belichtungswerten (EV) wird verwendet frir Leuchtdichte-Messungen (S. 36), fiir die Bestimmung des Objekt-Kontrastes (S. 35) und ftir Shnliche Zwecke. Die Belichtungswert-Anzeige (EV) wird nur von der Filmempfindlichkeits-Vorwahl (ASA) beeinfluBt und 6ndert sich mit dieser entsprechend.View original page 12
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l-ffiXyJ;art kann jederzeit und betiebis, vor oder nach der Messunq qewechsett r,\rerden.
Analog-Anzeige
Zusdtzlich zur digitalen Anzeige (M-1) besitzt der Spotmeter M am oberen Rand des Anzeigefensters eine
analoge Blenden-Anzeige (M-2). ln Verbindung mit den Speicherfunktionen konnen auf dieser Blendenskala
bis zu drei verschiedene MeBergebnisse gleichzeitig angezeigt werden, was Belichtungs- oder Kontrast-
beurteilugen sehr erleichtert.
Nach jeder Messung erscheint, unabhdngig von der gewdhlten Anzeigeart, an der Analogskala ein kleiner
Zeiger liber derjenigen Blende, die dem digital angezeigten Blendenwert entspricht. Die analoge Blendenan-
zeige ist halbstuf ig. Korrespondierend zu den digitalen Blenden-Anzeigen z.B. zwischen 8 +8/10 und
11 +2110 steht der Zeiger genau iiber dem Blendenwert 11.
Bewegt sich die digitale Anzeige zwischen Blende 11 +Sll0 und Blende 11 +7110, befindet sich der
Analogzeiger zwischen den Blendenwerten 11 und 16.
Nach der Messung folgt die analoge Blenden-Anzeige jeder Anderung in der Einstellung von Filmempfind-
I ich keit und /oder Bel ichtungszeit.
Speicherfu nktionen
Zur Anwendung der Speicherfunktionen des Spotmeter M nimmt man eine Messung vor und drtjckt
anschlie8ed die Speichertaste ,,M" (A-20). Die Anzeige verschwindet kurz und erscheint nach erfolgter
neueEinspeicherung wieder. Man kann nun ein zweites Mal messen - ein weiterer Analogzeiger und einedigitale Anzeige werden sichtbar. Auch dieses zweite MeBergebnis ldBt sich durch Drricken der M-Taste
einspeichern. AnschlieBend kann noch eine dritte Messung vorgenommen werden. Wenn sich nicht zufbllig
MeBanzeigen iiberlappen, kcinnen bis zu drei Analogzeiger gleichzeitig zu sehen sein (N). In der digitalen
Anzeige steht immer der zuletzt gemessene Wert. Die vorher gemessenen und gespeicherten Werte konnen
nacheinander durch wiederholtes Driicken und Festhalten der Riickruftaste (RECALL) (A-19) digital
angezeigt werden.
Versucht man mehr als zrryei MeBergebnisse einzuspeichern, erscheint ein groBes ,,E" in der Anzeige (O).
Durch Driicken der Ri.ickruftaste RECALL wird das,,E" gelcischt und das letzte MeBergebnis wird wieder
angezeigt.
Zum Loschen der Speicher dri.ickt man auf die Speicher-Losch-Taste (M-CLR) (A-2) oder schaltet das
Gerdt aus.View original page 13Page 14 · Read text
"' I ,ANMERKUNGEN
o Bei leerem Speicher erscheint auf Drticken der R0ckruf-Taste RECALL eine,,O".
o Geht die digitale Anzeige unter Blende 1,O +2110 oder iiber Blende 32 +8110, erscheint am linken bzw.
rechten Ende der Analogskala ein Dreieck (M-3). Diese Dreieck-Anzeigen gehciren zur Warnung bei
Bere ichsi,iber-/u ntersch re itu ngen.
o Nachdem Messungen vorgenommen und eingespeichert wurden, dndern sich die digitalen und die analogen
Anzeigen entsprechend, wenn man andere Vorwahlwerte fi.ir die Filmempfindlichkeit und/oder Belicht-
ungszeit einstellt.
o Auch nach Erloschen der Me8werte im Anzeigenfenster, bleiben die eingegebenen Werte im Speicher
erhalten.
o Die Anzeigenwerte aus der Einstellwert-Bereichnung ,,Mittelwert", ,,Licht" und ,,Schatten"
konnen nicht eingespeichert werden.
MeRsperre
Soll nicht weiter gemessen werden, schiebt man den MeBsperren-schalter in Pfeilrichtung, um unbeab-
sichtige Messungen und dadurch verursachten unni.itzen Stromverbrauch auszuschlieBen. Jetzt kann nicht
mehr gemessen werden und die Anzeige wird etwa zwei Minuten nach der letzten Messung oder Tastenbet6ti-
gung geloscht.
ANME R KUNG
o Die ASA/TIME-Taste sowie die Erhohungs- und Absenktasten sprechen ebenfalls nicht mehr an, wenn die
MeBsperre betatigt wurde. Wird eine andere Taste bei ausgeschaltetem Display gedriickt, erscheint die
Anzeige wieder und die Tasten konnen wie iiblich benutzt werden.
Warnung bei Bereichsiiber-/unterschreitung
Bei einer Messung, die auBerhalb des MeB- oder Anzeigebereichs liegt, erscheint der groBe Buchstabe,,E"
in der Anzeige {O).
Wird bei einer Messung in der Anzeigeart,,FNo." (Blendenwert) sowohl das,,E" als auch ein Dreieck am
Anfang oder Ende der Analogskala angezeigt, liegt das MeBergebnis au8erhalb des Anzeigebereichs, aber noch
innerhalb des Me8bereichs. In diesem Fall kann durch Verdndern der Vorwahlwerte fiir Filmempfindlichkeit
und/oder Belichtungszeit eine Me8anzeige erzielt werden, ohne neu messen zu mtissen.
Erscheint das ,,E" ohne Dreieck an der Analogskala, liegt die gemessene Helligkeit auBerhalb des
MeBbereichs. Es muB unter gednderten Helligkeitsbedingungen neu gemessen werden.View original page 14Page 15 · Read text
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LCD-Anzeige im Sucher
Zusdtzlich zur analogen und digitalen LCD-Anzeige auBen am MeBgeret gibt es eine Digital-Anzeige im
Sucher (P), die das Uberwachen der MeBdaten wdhrend des MeBvorgangs erlaubt.
Die Sucheranzeigen entsprechen den linksseitigen Digitalanzeigen auBen am MeBgerdt.
Bei schlechtem Licht kann die Sucheranzeige beleuchtet werden. Dazu dri.ickt man die Beleuchtungstaste
(A-5) am Handgriff.
MeBniveau-Justierung
Bei der Fertigung wird der Spotmeter M genau nach internationaler Norm und Minolta-standard kalibriert.
Dariiber hinaus ist eine individuelle Feinjustierung des MeBniveaus bis zu 1 Belichtungswert (EV) iiber oder
unter der Normeinstellung mogl ich.
Dazu wird die Schraube der MeBniveau-Justierung (O), die sich unter dem Batteriekammerdeckel bef indet,
mit einem kleinen Schraubenzieher oder einem 6hnlichen Werkzeug nach links oder rechts gedreht, bis der
Schfitz am gewlinschten Index steht. Die Markierungen um die Justiers'chraube stehen fiir jeweils ca. O,2
Belichtungsstufen (EV), wie in der Zeichnung {R) dargestellt. Wird bei gleicher MeBhelligkeit die Schraube
nach rechts (zur Minusseite) gedreht, erhdlt man einen geringeren MeBwert. Aus der Drehung nach links
(zur Plusseite) resultiert ein hoherer MeBwert.
ACHTUNG
Versuchen Sie nicht, die Schraube iiber die 1 EV-Grenzen hinaus zu drehen.
ANMER KUNG
o Das MeBniveau sollte hur verstellt werden, nachdem man entsprechende Erfahrungen beziiglich MeBgerdt,
Film, usw. gesammelt hat.
MESSBETR IEB
Allgemeine I nformationen
Damit man das Leistungspotential des Spotmeter M voll ausschopfen kann, sollte man zundchst etwitri
mehr iiber dieses MeBgeriit und iiber Spot-Belichtungsmesser im allgemeinen wissen.
Spot-Belichtungsmesser messen grundsiitzlich das vom Objekt ref lektierte Licht (,,Objektmessung"),View original page 15Page 16 · Read text
Shnlich wie die in Kameras eingebauten Belichtungsmesser. Dabei haben Spot-Belichtungsmesser den Vorteil, daB man extrem kleine und exakt begrenzte Motivpartien ausmessen kann, ohne Verfdlschungen durch die Helligkeit des Umfeldes zu erhalten. Folglich ist es moglich, die bildwichtigen Teile des Motivs getrennt anzumessen. Jedoch sind Spot-Belichtungsmesser (wie alle Belichtungsmesser ftir,,Objektmessung") so justiert, daB sie Mittelwerte anzeigen, die in die Mitte der Film-Gradationskurve fallen und auf dem Film mittelhell wiedergegeben werden. Einfacher ausgedrtickt: Das MeBgerdt zeigt Werte an, die flir eine,,normale Belich- tung" eines,,durchschnittlichen Obiekts" richtig sind. Dabei ist ein,,durchschnittliches Objekt" grundsdtzlich so beschaffen, daB es ca. 1B% des auftreffenden Lichts reflektiert. Bei vielen Objekten fi.ihrt diese,,Nor- malmessung" zu richtig belichteten Bildern. Wird jedoch ein besonders heller oder dunkler Punkt angemessen, entstehen Unter- oder Uberbelichtungen, weil das MeBgerdt nicht in der Lage ist, die Helligkeitsverteilung subjektiv zu beurteilen. Vielmehr sorgt es nur daflir, daB die gemessene Partie mittelhell auf dem Film erscheint. Fiir eine optimale Gesamtbelichtung ml.issen die MeBwerte korrigiert werden, damit sie im ,, Lichter"-oder,,Schatten"-Tei I der F i I m-G rad ationsk urve I iegen. Der Spotmeter M kann auf entsprechenden Tastendruck die erforderliche Korrektur berechnen und Einstell-daten anzeigen, mit denen die Belichtung am richtigen Punkt der Gradationskurve zu liegen kommt. Das Gerdt fiihrt diese Berechnungen blitzchnell mit einer Genauigkeit von 1/10 Belichtungsstufe aus-Kopf- rechnen ist i.iberflilssig. Dariiberhinaus gibt der Spotmeter M den Mittelwert von zwei MeBergebnissen an. Durch Spotmessung, Berechnung von Belichtungspunkten und umfassende Datenanzeige versetzt dieses MeBgerdt den Fotografen in die Lage, Belichtungsergebnisse zu simulieren und vorher zu bewerten. Welche Motivteile erscheinen ,,ausgefressen" (tiberbelichtet)? In welchen Schattenpartien wird noch ,,Zeichnung" (Detailerkennbarkeit) sein? Was erscheint in mittlerer Helligkeit auf dem Film? Alle diese Informationen stehen zur Verfiigung und kcinnen von der analogen und digitalen Anzeige abgelesen werden. DerSpotmeterMerrechnetdieanden,,Lichtern" und,,schatten"orientiertenEinstellwerteauf derBasis des 5 Stufen umfassenden Belichtungsumfangs eines Farbdiafilms. Diafilm wurde deshalb gewdhlt, weil erstens sein enger Belichtungsspielraum eine sehr sorgfdltige Belichtungsbestimmung verlangt und weil zweitens dieses Material hdufig von anspruchsvollen Profis und Amateuren verwendet wird. Obwohl die Einstellwert-Berechnungen des Spotmeter M auf der Charakteristik von Farbdiafilm beruhen, erhSlt man auch mit Negativfilmen exzellente Resultate wegen ihresgroBeren Belichtungsspielraums und der FlexibilitdtView original page 16
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beim Entwickeln und Vergr6Bern. Messungen auf bildwichtige, mittelhelle Partien und Mittelwert-
Berechnungen gelten fiir alle Filmtypen in gleicher Weise.
Die folgenden Abschnitte befassen sich mit dem normalen MeBbetrieb des Spotmeter M, den vier Spot-
MeBmethoden und den Moglichkeiten zum Analysieren und Kontrollieren eines Motivs.
Durchfiihren einer normalen Messung
1. MeBgerdt einschalten, gewtinschte Filmempfindlichkeit einstellen (S. 24), Belichtungszeit vorwdhlen (S.
241 und die Anzeigeart wihlen (S. 25).
2. Durch den Sucher schauen und die 1"-MeBfeldmarkierung auf die gewilnschte MeBstelle richten.
3. MeBtaste (A-4) driicken und so lange festhalten, bis auf der LCD-Anzeige im Sucher (P) ein MeBwert
erschei nt.
4. MeBtaste loslassen, um die MeBanzeige zu fixieren.
5. Kamera entsprechend den Daten im Anzeigefenster einstellen.
ANME RKUNG
o Solange die MeBtaste gedriickt bleibt, miBt das Gerdt weiter und zeigt stdndig die aktuellen Daten an.
ACHTUNG
Richten Sie das Geriit niemals direkt in die Sonne, da sonst lhr Auge oderdie MeBzelle Schaden erleiden
kon nten.
Messung auf bildwichtige, mittelhelle Partie
Am einfachsten und schnellsten arbeitet man mit dem Spotmeter M, wenn man eine bildwichtige, mit-
telhelle Motivpartie anmiBt und dunklere oder hellere Motivteile ignoriert. Beispiele: Das Gesicht einer Person
{II) oder die groBte und wichtigste FlSche in einer Landschaft.
Bei dieser Methode gentigt im allgemeinen eine Messung auf einen Motivteil. Die besten Ergebnisse erhSlt
man, wenn die MeBstelle moglichst genau der mittleren Helligkeit entspricht, oder wenn der Kontrast gering
ist und der Film iiber einen ausreichend groBen Belichtungsspielraum verfi.igt.
Nach der Messung wird die Kamera entsprechend den Daten im Anzeigefenstereingestellt.View original page 17Page 18 · Read text
M ittelwert-MeBm ethode
Um den Mittelwert fiir ein Motiv zu erhalten, wird zuerst die hellste wichtige Partie (,,Lichter") ange-
messen und das MeBergebnis gespeichert (S. 26). Dann folgt eine zweite Messung auf die dunkelste wichtige
Partie (,,Schatten"), deren Resultat ebenfalls gespeichert wird. AnschlieBend drijckt man auf die Mittelwert-
Taste ,,A" (A-11) und das Gerdt berechnet sofort den Mittelwert aus den beiden Messungen. lm Anzeige-
fenster erscheint ein groBes,,A" und der errechnete Mittelwert (S). AuBerdem erscheint an der Analog-
Blendenskala (M-2) ein LCD-Zeiger zwischen den gespeicherten MeBwerten und gibt ebenfallsden Mittelwert
an.
Diese MeBmethode ist besonders niitzlich fiir Motive mit Partien unterschiedlichster Helligkeit, dhnlich
wie das Beispielfoto (lll), bei dem die weiBe Wand (,,Lichter") und die dunkle Stelle i.iber dem Hauseingang
(,,Schatten") gemessen wurden. Beste Ergebnisse erzielt man, wenn die beiden MeBpunkte innerhalb des
Belichtungsumfangs des Films liegen (oder wenn auf gute Durchzeichnung in Lichtern und Schatten verzichtet
werden kann).
Mit dieser MeBmethode wird sichergestellt, daB die Belichtung genau in der Mitte des Film-Wiedergabe-
bereichs liegt, um den weitesten Kontrastumfang auszunutzen.
ANME RKUNG
o Fi.ir die Mittelwert-Berechnung miissen zwei MeBergebnisse gespeichert sein. Wurde nur ein MeRergebnis
eingespeichert, erscheint beim Driicken der Taste ,,A" ein groBes,,E" im Anzeigefenster. Durch Drijcken
der Diickruftaste RECALL wird das ,,E" geloscht und die letzte MeBanzeige ist wieder zu sehen. Ebenfalls
durch Drijcken der Ruckruftaste RECALL kann die Mittelwert-Anzeige geloscht und die letzte MeBan-
zeige zuriickgeholt werden.
Messung auf die ,,Lichter"
Wenn es wichtig ist, die hellen Fldchen eines Motivs richtig wiederzugeben, muB die Prioritdt der Messung
auf diesen ,,Lichtern" liegen. Die Schattenpartien diirfen eventuell zulaufen, also ohne Zeichnung sein.
Man miBt die hellste bildwichtige Partie und speichert das MeBergebnis. lm Beispielbild (IV) wurde die
eingezeichnete KreisflSche angemessen und gespeichert. Beim Drricken der Taste,,H" (A-12| (,,H" fiir,,High-
light" oder auch ,,hellste Stelle") errechnet das MeBger6t einen lichterorientierten Einstellwert, der eine
korrekte Wiedergabe des hellsten Motivteils bewirkt.View original page 18Page 19 · Read text
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Wird die Taste,,H" gedriickt, erscheint im Anzeigefenster anstelle der letzten MeBanzeige ein groBes
,,H" und der errechnete Einstellwert (T). Auf der Analog-Skala (M-2) wird ebenfalls ein entsprechender
LCD-Zeiger sichtbar. Nun kann die Kamera gemiiB den Daten im Anzeigefenster eingestellt werden. Durch
Driicken der Riickruf-Taste RECALL lii8t sich die H-Anzeige loschen und die letzte MeBanzeige zuri.ickholon.
ANME RKUNGEN
o Zur Berechnung eines lichterorientierten Einstellwerts muB mindestens ein MeBergebnis gespeichert sein.
lst kein MeBergebnis gespeichert, erscheint beim Drijcken der Taste ,,H" ein groBes,,E" in der Anzeige
(O). Durch Drijcken der Riickruftste RECALL wird dieses "E" geloscht und die letzte MeBanzeige
zur[ickgeholt.
o Wurden zwei MeBergebnisse gespeichert, wird fi.ir die Berechnung des lichterorientierten Einstellwerts
automatisch das hcihere der beiden MeBergebnisse zugrundegelegt.
o Mit dem lichterorientierten Einstellwert wird gegeniiber der Messung auf den hellsten Punkt um 2,3
Belichtungsstufen reichlicher belichtet. Die hellen Motivteile erscheinen auch hell im Bild.
Messung auf die,,Schatten"
Bei dieser MeBmethode werden - im Gegensatz zur Messung auf die,,Lichter" - die Schattenpartieneines Motivs bevorzugt, wobei man in Kauf nimmt, daB die hellen Bildteile eventuell ausgefressen (ohne
Zeichnung) kommen.
Es wird eine Messung auf die dunkelste bildwichtige Motivpartie vorgenommen, wie beispielsweise am
Baumstamm (oder im dunklen Laub) bei unserem Bild (V). Das MeBergebnis wird gespeichert und an-
schlieBend die Taste ,,S" (,,S" fijr,,Schatten") gedrijckt. Ein groBes,,S" sowie der schattenorientierte Ein-
stellwert erscheinen anstelle der letzten MeBanzeige im Anzeigefenster (U). Auf der Analog-Skala wird ein
entsprechender Zeiger sichtbar. Die Kamera kann auf die angezeigten Werte eingestellt werden.
Durch Drijcken der Rijckruftaste RECALL wird die S-Anzeige geloscht und das letzte MeBergebnis ins
An zeigefenster zu rijc kge ho lt.View original page 19Page 20 · Read text
ANME RKUNGEN
. Zur Berechnung eines schattenorientierten Einstellwerts muB mindestens ein MeBergebnis gespeichert
sein. lst kein MeRergebnis gespeichert, erscheint beim Dri.icken der Taste,,S" ein groBes,,E" in der
Anzeige. Durch Driicken der Riickruftaste RECALL wird das ,,E" geloscht und die letzte MeBanzeige
zuriickgeholt.
Wurden zwei MeBergebnisse gespeichert, wird fi.ir die Berechnung des schattenorientierten Einstellwerts
automatisch das niedrigere der beiden MeBergebnisse zugrundegelegt.
Mit dem errechneten schattenorientierten Einstellwert wird gegeniiber der Messung auf den dunkelsten
Punkt um 2,7 Belichtungsstufen knapper belichtet. Somit werden die dunklen Motivteile auch dunkel
im Bild wiedergegeben.
ANALYSIEREN UND KONTROLLIEREN
Belichtu ngsanalysen
Die umfassende Anzeige, die Speicherfunktionen und die Belichtungsberechnungsmoglichkeiten befdhigen
den Spotmeter M zu genauen und vollstdndigen Belichtungsanalysen eines Motivs.
Soll beispielsweise in einem schwach beleuchteten Zimmer eine Person vor einem hellen Fenster aufge-
nommen werden, analysiert man dieses Motiv folgendermaBen:
1. Die hellste Motivpartie wird gemessen und das Ergebnis gespeichert. In unserem Beispiel ffI) wdre dies
das helle Fenster.
2. Messung der dunkelsten Motivpartie und speichern des MeBergebnisses.
3. Jetzt wird das Hauptobjekt angemessen (in unserem Fall die Person vordem Fenster).
Auf der Analog-Blendenskala sind nun drei Zeiger zu sehen. AuBerdem konnen die drei MeBergebnisse
auch nacheinander digital angezeigt werden durch wiederholtes Drijcken und Festhalten der Ri.ickruftaste
RECALL. Die drei Anzeigen geben AufschluB riber den Kontrastumfang des Motivs, die Lage des Haupt-
objekts innerhalb dieses Bereichs und ob der Belichtungsumfang des verwendeten Films fiir den Motiv-
kontrast austreicht.View original page 20Page 21 · Read text
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In unserem Beispiel (VIl ergab die Messung auf den hellsten Punkt Blende 22, die Messung auf den
dunkelsten Punkt Blende 2 und die Messung auf das Hauptobjekt Blende 5,6. Demnach hat das Motiv einen
Kontrastumfang von 7 Blendenstufen. Wird Farbdiaf ilm benutzt, i.iberschreitet der Motivkontrast den Belich-
tungsumfang des Films. Die Messung des Hauptobjekts liegt n6her am Ergebnis fijr den dunkelsten Punkt.
Fiir die weitere Vorabbewertung des Motivs merkt man sich den MeBwert des Hauptobjekts und drtickt
dann die Tasten ,,A", ,,5" und ,,H". Die angezeigten rechenergebnisse vergleicht man untereinander und mit
dem MeBwert des Hauptobjekts, um schlieBlich die zweckgerechte Entscheidung ftir den giinstigsten Ein-
stellwert zu treffen.
In unserem Beispiel (VI) ergibt sich beim Drijcken der Taste ,,A" die Blende b,6 +5/10. Ein Vergleich mit
den vorherigen Anzeigen ergibt. daB bei einer Mittelwert-Belichtung das Hauptobjekt um 1/2 Stufe (leicht)
unterbelichtet wird und daB die Schattenpartien zulaufen, sowie die Lichterpartien ausfressen.
Beim Drtjcken der Taste .,S" wird Blende 4,O +7110 angezeigt. Wi.irde man diese Blende einstellen, wdre
das Hauptobjekt um 1/3 Blendenstufe (leicht) iiberbelichtet, die Schattenpartien k6men richtig und die
Lichterpa rtien wdren sta rk au sgef ressen, also tota I ijbe rbe I i chtet.
Driickt man die Taste ,,H", zeigt das Gerat Blende 8,O +7110 an. Dies ergdbe eine Unterbelichtung des
Hauptobjekts um fast 2 Blendenstufen, wdhrend die Lichterpartien korrekt belichtet und die Schattenpartien
vollig zulaufen (stark unterbelichtet) wiirden.
Alle diese Informationen bilden eine wertvolle Grundlage fiir die Entscheidung, mit welcher Belichtung
ein gewiinschtes Ergebnis zu erzielen ist, oder welche Anderungen sinnvoll w6ren.
Kontrollieren eines Motivs
Bei der Motivkontrolle nach der sogenannten ,,Monitor-Technik" nutzt man die MeBmoglichkeiten des
Spotmeter M aus, um eine mittlere Belichtung in Abhdngigkeit vom lichter-oder schattenorientierten Einstell-
wert zu erhalten.
Wenn beispielsweise ein Objekt gegen einen hellen Hintergrund (z.B Schnee in einerWinter- oder Gebirgs.
landschaft) aufgenommen werden soll, miBt man zuerst diesen hellen Hintergrund an und speichert das
Ergebnis. Nun wird zur Anzeige eines lichterorientierten Einstellwerts die Taste ,,H" gedriickt. Ergab z.B. die
Messung auf den Schnee Blende 11, steht nach dem Drijcken der Taste ,,H" Blende 4,O +7110 in der Anzeige.
Mit diesem lichterorientierten Einstellwert als Basis kann man das Motiv weiter kontrollieren. Alle Punkte,
fiir die sich ebenfalls Blende 4,O +7110 ergibt. werden auf dem Film mittelhell wiedergegeben.View original page 21Page 22 · Read text
Messung der Kontrast-VerhSltn isse
Zur Kontrolle der Objekt- oder Szenenausleuchtung kann mit dem Spotmeter M der Objektkontrast (das
Leuchtdichte-Verhiiltnis) folgendermaBen bestimmt werden:
1. MeBgerdt aktivieren durch Driicker der MeBtaste oder der Taste RECALL und in Anzeigeart ,,Belich-
tungswert" (EV) belassen.
2. Den hellsten bildwichtigen Punkt (,,Lichter") anmessen und das Ergebnis im Spotmeter M speichern.
3. Eine zweite Messung auf den dunkelsten bildwichtigen Punkt (,,Schatten") durchfUhren. Dieses MeBer-
gebnis muB nicht gespeichert werden.
4. Differenz in Belichtungswerten (EV) zwischen erster und zweiter Messung ermitteln. Dazu entweder die
Stufen zwischen den beiden Zeigern der Analog-Anzeige (M-2) ausziihlen oder die Ri.ickruftaste RECALL
benutzen und den zweiten EV-Wert vom ersten subtrahieren. Beispiel: Die erste Messung ergab Belich-
betrdgt folglich 2 Belichtungsstufen (EV). tungswert EV 10 und die zweite Messung EV I -die Differenz
5. Den Differenzwert zwischen den beiden Messungen in der linken Spalte (A EV) der Tabelle suchen
und rechts davon das zugehorige Kontrastverhaltnis ablesen. In unserem Beispiel gibt die Tabelle (a) fiir
die Anzeige-Differenz von2 Belichtungsstufen (EV) ein Verhdltnis von 4 : 1 an.
Leuchtd ichte-Messu ngen
Mit dem Spotmeter M konnen, unter Zuhilfenahme der Tabellen (b+ c) Leuchtdichten in cd/m2 (Candela
pro Ouadratmeter) und ft-L (foot-Lambert) gemessen werden.
Fi.ir solche Messungen wird folgendermaBen verfahren:
1. MeBgerdt aktivieren durch Drricken der MeBtaste oder der Taste RECALL undeine Filmempfindlichkeit
von ASA 100 einstellen.
2. Mit dem MeBgerdt in Anzeigeart,,Belichtungswerl" (EV) den gewUnschten Punkt anmessen.
3. Fiir den ganzzahligen Teil des angezeigten EV-Werts liest man aus Tabelle (bldie zugehorige Zahl (rechts)
ab. Ebenso ist aus der Tabelle (c) die entsprechende Zahl flir die Nachkommastelle zu entnehmen. Die
beiden aus den Tabellen (b + c) entnommenen Zahlen werden miteinander multipliziert und das Resultat
ist die Leuchtdichte in cd/m2 oder ft-L.View original page 22Page 23 · Read text
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Beispiel: Zeigt das MeBgeriit den EV-Wert (Belichtungswert) 10,7 an, sucht man in Tabelle (b)die fiir ,,1O"
zutreffende Zahl und in Tabelle (c) Oie Zahl fir,,7". Die beiden Zahlen werden miteinander
multipliziert und man erhdlt folgende Leuchtdichte-Werte ...
Leuchtdichte=bxc
140 x 1,62 = 23o cdlm2 42 x 1,62 = 68,0 ft-L
(Ergebnis gerundet)
ANMERKUNG
o Wenn die MeBniveau-Einstellung verdndert wurde (S.28), sind die Leuchtdichte-Messungen nicht korrekt.
Die MeBniveau-Schraube muB auf "O" stehen.
o Ftir exakte Leuchtdichte-Messungen sol lte der Minolta Luminance-Meter 1o rrerwendet werden.
Messungen fiir Ki nef ilm-Auf nahmen
Der Spotmeter M kann auch zur Belichtungsmessung fiir Filmkameras mit 180o Hellsektor der Umlauf-
blende benutzt werden.
Aus der Tabelle (d), die sich auch auf der Innenseite des Batteriekammerdeckels befindet, lassen sich die
Belichtungszeit-Einstellungen und zusdtzlichen Feinkompensationen fi.ir die verschiedenen Kinogangzahlen
ablesen.
Fi.ir Kinef ilm-Aufnahmen wird folgendermaBen gemessen:
1. MeBgerdt aktivieren durch Dri.icken der Me8taste oder RECALL-Taste. Gewi.inschte filmempfindlichkeit
instellen.
2. Fiir die Gangzahl 24 Bls stellt man am MeBgerdt die Belichtungszeit'll5O s ein (ohne zusdtzlichen Aus-
gleich i.iber die ASA-Einstellung). Andere Gang zahlen (B/s) sucht man in der Spalte CINE der Kinogang-
zahlen-Tabelle (d) auf. Rechts davon stehen die am MeBgeriit einzustellende Belichtungszeit und der
zusdtzliche Ausgleich i.iber die ASA-Einstellung (im Betriebszustand ASA-Einstellung/Anzeige kann mit
den beiden Pfeiltasten der ASA-Wert in 1/3 Blendenstufen verdndert werden).
3. Normal messen und die vom MeBgerdt angezeigte Blende am Objektiv der Filmkamera einstellen.
ANME R KUNG
o Bei Kameras mit einem Hellsektor der Umlaufblende von 160" bzw.22O" muB die Belichtung gegenriber
den MeBergebnissen um -09,2 bzw. +0,3 EV (Belichtungsstufen) korrigiert werden.View original page 23Page 24 · Read text
PFLEGE UND AUFBEWAHRUNG
o Anzeigefenster nicht eindrticken oder beschiidigen.
o MeBgerdt nicht StoBen, Erschiitterungen oder Vibrationen aussetzen.
o Das MeBgerdt auf keinen Fall im Handschuhfach eines Autos oder an anderen Pliitzen unterbringen, wo
es hciheren Temperaturen als +55"C oder niedrigeren Temperaturen als -20"C ausgesetzt ist. Nicht an
feuchten Orten oder in der Niihe aggressiver Chemikalien aufbewahren.
Der Spotmeter M ist konzipiert fijr den Gebrauch im Temperaturbereich zwischen +50"C und -10oC. AuBerhalb dieses Temperaturbereichs (wenn das Geriit kiilter oder wdrmer ist) muB mit mehr oder
weniger unzureichender Funktion und auch mit Dauerschliden gerechnetwerden. Besonders istdarauf zu
achten, daB das MeBgerSt nicht von der Sonne oder von starken Lichtquellen zu sehr aufgeheizt wird.
Liegt das MeBgerat lange im direkten Sonnenlicht, kann das Anzeigefenster (voriibergehend) dunkel
werden.
o Bei ldngerem Nichtgebrauch verpackt man das Gerdt am besten in der Originalverpackung und bringt
es zusammen mit einem feuchtigkeitsentziehenden Mittel wie Silicagel in einem luftdichten Beh6lter
unter (gilt vor allem fi.ir unglinstiges Klima).
o Das Gerdt niemals auseinandernehmen. Gegebenenfalls erforderliche Reparaturen sollen nur von auto-
risierten M i nolta Service-Stel len vorgenommen we rden.
o Zum Reinigen kann das Gehduse mit einem weichen, silikonimprdgnierten Tuch abgewischt werden. Mit
Losungsmitteln (2.B. Alkohol) und anderen Chemikalien darf es nicht in Beriihrung kommen.
Wenn das MeBgeriit liinger als etwa 2 Wochen nicht benutzt wird, ist es ratsam, die Batterie herauszuneh-
men.
Die GlasflSchen von Obiektiv oder Okular moglichst nicht mitden Fingern berlihren. Falls notig,entfernt
man lose daraufliegende Teilchen mit einem Luftpinsel. Schmierflecken oder Fingerabdriicke lassen sich
mit speziellem Linsenpapier oder einem weichen, sauberen Tuch entfernen. Nur wenn unbedingt not-
wendig, sollte das Tuch leicht mit einem Tropfen guter Linsenreinigungsfli.issigkeit {speziell flir fotogra-
fische Objektive) angefeuchtet werden. Solche Fl'issigkeiten dtrfen aber auf keinen Fall direkt auf die
G lasoberf liiche getropft werden. Keine imprdgnierten Papiere oder Tlicher verwenden.
Auf keinen Fall dUrfen Teile des Geriits geschmiert oder geolt werden.View original page 24Page 25 · Read text
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TECHNISCHE DATEN
Tvp: Spiegelreflex-Spotbelichtungsmesser mit analog/digitaler Fliissigkristall-
anzeige, Me Bwertspeicher u nd Auswerte-Kal ku lation.
' MeBmethode: "Objektmessungen" mit 1 o MeBwinkel ; Silizium-Fotodiode.
Optisches System: Eindugige Spiegelref lexeinrichtung; rechteckiges Sucherbild mit 12 x 17"
Bf ickwinkel und zentraler 1"-MeBkreismarkierung; VergroBerung 1,4f ach.
Fokussierung: Fixfokus 1,5 m bis Unendlich; Okular einstellbar von -2,5 bis +1,2 D ioptrien.
MeBbereich: 0oei 21 DIN/ASA 100) Belichtungswerte von 1,0 bis22,5.
Wiederhol ungsgenau igkeit : t0,1 Belichtungswert (EV).
Kal ibrier-Konstanten : K = 14 (mit meter)
K = 1.3 (mit feet)
(MeBniveau-Justierung: O)
Belichtungsanzeigen: D irekte F liissigkristallanzeige ( LCD).
lm Sucher: Blenden von 0,7 bis 64 +0,9 (Teilung in 0,1 Belich-
tu ngsstufen );
Belichtungswerte von -4,3 bis +28,5 (Teilung
0,1 EV).
An der Gerdteseite: Filmempfindlichkeiten von ASA 12 bis 6400;
Zeiten von 1/2000 s bis 30 min;
Blenden von 0,7 bis 64 +0.9 (Teilung 0,1 EV);
Befichtungswerte von bis 28,5 (Teilung -4,3 0,1 EV);
Analoganzeige der Blenden von 1,0 bis 45 in halb-
stuf iger Teilung (bis zu 3 Anzeigen gleichzeitig mit
Speicher und Berechnung).View original page 25From the M. Butkus archive. Original publisher and archive notices are retained.
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