Film cameras
Minolta XG-9 User manual
User manual for Minolta XG-9. 54 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.
54 pagesGerman12.6 MB PDF

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Document details
- Brand
- Minolta
- Model / document
- Minolta XG-9
- Document type
- User manual
- Language
- German
- Pages
- 54
- File size
- 12.6 MB
- Category
- Film cameras
- Document date
- Not specified in catalog
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Die leichte und kompakte Minolta XG-9 ist eine hochwertige Spiegelreflexkamera. lhre hochentwickelte Elektronik
steuert automatisch die Belichtung, damit Sie mehr Freude am Fotografieren und mehr schopferische Freiheit errei-
chen. Sie konnen jedoch auch die Automatik abschalten und die Belichtung manuell steuern. Die vorgewdhlte Blende
und die sich jeweils automatisch einstellende VerschluBzeit werden klar und deutlich im Sucher der XG-9 angezeigt.
Die neuartige und exklusive Wabenlinsen-Einstellscheibe garantiert ein besonders einfaches Scharfstellen und we-
sentlich mehr Sucherbildhelligkeit bis in die Ecken. Der elektromagnetische Ausloser mit dem einzigartigen ,,touch
switch" tra$ wesentlich zur leichten Handhabung der Kamera bei. Als Zubehor gibt es den Auto-Winder G. Er er-
mdglicht motorischen Filmtransport mit Einzelbild- oder Dauerbetrieb bis zu 2 Bildern/s. Die Minolta Spezial-Blitzge-
rate Auto-Electroflash der X-Serie schalten den VerschluB der XG-9 automatisch auf X-Synchronisation um und si-
gnalisieren r.iber eine blinkende LED die Blitzbereitschaft im Sucher. Schnelle Blitzfolgen bis zu 2 Bilder/s sind mit
dem 200X und Winder G moglich. Alle vorhandenen Minolta Wechselobjektive sowie das gesamte Minolta Spiegel-
reflex-Zubehor konnen selbstverstdndlich an der XG-9 angeschlossen und verwendet werden.
Bevor Sie mit lhrer Kamera beginnen zu fotografieren, lesen Sie diese Bedienungsanleitung sorgfdltig durch. Setzen
Sie wiihrend des Lesens das Objektiv und die Batterien ein und machen Sie mit lhrer XG-9 sog. ,,TrockenUbungen",
um mit allen Funktionen vertraut zu sein. Auf diese Weise werden lhnen gute Aufnahmen gelingen und Sie werden
das volle Leistungspotential lhrer XG-9 von Anfang an erkennnen und aussch6pfen. Bewahren Sie diese Bedie-
nungsanleitung sorgfdltig auf, falls Sie spAter einmal etwas nachlesen mochten.
lView original page 2Page 4 · Read text
DasAusldsen... ......38 Selbstausf6ser.. ......40 Filmriickspulung und Entladen der Kamera . 41 Blitzaufnahmen . . . ...43 Synchronisation . . ..43 AnschlieBen des Blitzgeriites . . ..43 Venrendung von Objektiven ohne MD oder MC. . . ..44 Auto-RokkorObjektive . .44 RF Spibgel-Rokkore und solche mit Vorwahlblende . . . . .44 XG-9System-Zubeh<ir ....45 Auto-Winder-G .. ...45 Auto-Electroflash 200X und 132X . . . . . . . 46 FernausfosekabelSundL .. ..47 DataBackc . . .4g Technische Daten der Standard-Objektive . . 49TechnischeDatenXG-9 ...50PflegeundAufbewahrung ... . ..52View original page 4
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Fehlervermeidendes, elektronisches Belichtungssystem
ln der Minolta XG-9 vereinigen sich viele wesentliche O Die eingestellte Blende ist bei automatischer sowie
Eigenschaften der elektronischen Spitzenkameras von manueller Einstellung im Sucher sichtbar.
Minolta. Der elektronische VerschluB mit automatischer O LED-Anzeigen der automatischen VerschluBzeiten
Blockierungseinrichtung bei Uberbelichtungsgefahr und sowie Bereichs-Uber-/Unterschreitungssignale.
der elektromagnetische Ausloser mit dem einzigartigen O lst ein Auto-Electroflash der X-Serie montiert und
,,touch switch"-MeBschalter tragen weiter zur Vielseitig- besteht Blitzbereitschaft, beginnt eine Leuchtdiode
keit dieser Kamera bei. neben der ..60" zu blinken und Sie konnen den Blitz
auslc)sen.
Die XG-9 bietet:
O Vollautomatische Zeitenautomatik mit stufenlos elek- tronisch gesteuerten VerschluBzeiten von 'l bis
1/1 000s sowie manuelle Einstellmoglichkeit. Einfache Handhabung
Elektromagnetische VerschluBauslosung. Die Minolta XG-9 ist nach physiologischen Gesichts-
Einzigartiger,,touch switch"-MeBschalter. punkten zum problemlosen Fotografieren konstruiert.ooa Automatische ierunq. Sie verhindert Sie ist sehr leicht und kompakt.
Uberbelichtungen bei O Weich arbeitender Filmtransporthebel mit kuaem
bzw. zu niedriger Batteriespannung. Schaltweg.
O Leicht einzustellendes VerschluBzeitenrad.
Informations-Sucher O Elektromagnetische VerschluBausl6sung.
O Die spezielle Einstellscheibe bietet Schnittbildindika- O Minolta Bajonett mit groBem Entriegelungsknopf.
tor und Mikroprismenring sowie die neuartige Wa- O Moglichkeit fur Winderbetrieb.
benlinsen-Struktur, die 50 % mehr Bildhdligkeit lie- O Einfach zu handhabender Schirfentiefe-Kontroll-
fert als herkommliche Einstellscheiben. knoof.
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J IView original page 5Page 6 · Read text
Leichter und kompakter Auto-Winder G
Der Auto-Winder G liBt sich mittels Fiihrungsstift und Transportkupplung schnell und einfach an der Kameraunter-
seite montieren, ohne daB vorher Abdeckungen entfernt werden'mUnt6n. Der Winder transportiert den Film und
spannt den VerschluB nach jeder Aufnahme iir Einzelbild- oder Dauerbetrieb bis zu 2 Bilder/s. Der leistungsstarke
kernlose Mikromotor transportiert 150 und mehr Filme pro Batteriesau.
Spezielle Blitzgerdte mit Kamerasteuerung
Der Blitzschuh der Kamera hat einen Spezialkontakt, tiber den die Electroflash-Modelle der X-Serie ein Blitzbereit-
schaftssignal an te Kamera geben, um ihn bei der Auslosung elektronisch auf X-synchronisation bei 1/60s einzu- stellen. Der Auto-Electroflash 132X bietet zwei Computerblenden sowie eine Manueil-Einstellung und einen verstell-
baren Reflektorkopf zum indirekten Blitzen. Die spezielle Bitzbereichs-Kontrollampe zeigt an, ob?le Blitzhelligkeit frir
eineJ<orrekte Belichtung des Motivs ausreicht. Das Modell 200X bietet ebenfalls zwei Auiomatikblenden sowidmanu-
elle Einstellung und liefert in Verbindung mit dem Auto-Winder G kontinuierliche Blitzaufnahmen bis zu zwei Aufnah-
men/s (mit frisch aufgeladenen NC-Akkus). Weitere Modelle der X-Serie: Auto-Electroflash 11gX und 320X.
Weitere Features
O Manuelle Belichtungskorrektur lillr +2Belichtungsstufen.
O X-Blitzsynchronisati'on mittels Mittenkontakt odei Syncnronkabel.
F O Funktionsstabiler Selbstausloser mit blinkender LED-Ablaulanzeige.
a O Okulardeckelzum Abdecken des Okulars bei Aufnahmen mit Sta'iiv.
O Exklusive Filmlade-Kontrollanzeige_zrr Uberpnifung des korrekten Filmtransports und Filmeinlegens.
r O Praktischer Memohalter und ASA/DIN-Vergleichstabelle.- O AnschluB ftir Draht- bzw. Fernauslosung.
O VerschluBblockierung bei ausgeschalteter Kamera.
I O Alle Minolta Wechselobjektive sowie das Systemzubehor kdnnen mit der XG-9 verwendet werden.
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IView original page 6Page 9 · Read text
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Bedienungstibersicht bei Funktionsstellung Automatik
Die auf diesen Seiten gezeigten Abbildungen veran- druck darijber, wie leicht es ist, mit dieser Kamera per-
schaulichen die Verwendung lhrer XG-9 bei automati- fekt belichtete Aufnahmen zu machen. Zum schnelleren scher Funktion. Sie vermitteln einen allgemeinen Ein- Auffinden sind die Seitenzahlen der entsprechenden
r
\
6ff nen (S. 14)1 Batterien pr0fen (siehe S. 12) Batterieschalter auf ,,ON" 3 Ruckwand
(s. 13)
W
1t
(S. 35) (S. 24) 9 Scharfeinstellen7 Funktionsrad auf ,,A" stellen 8 Blende einstellen
(s.24)View original page 9Page 10 · Read text
Abschnitle in der Bedienungsanleitung angegeben. nicht benutzt wurde. Sie kann jedoch kein Ersatz fiir die
Diese kurze Ubersicht ist auchlum Auffriichen-d6s Ge- ausfuhrlichen Anleitungen sein, die sorgfdltig durchge-
ddchtnisses nritzlich, wenn die Kamera ldnqere Zeit fesen werden sollten, um beste Ergebnisse zu erzielen.
Film richtig einlegen; Film auf ,,1" transportieren
Rrickwand schlieBen (S. 14) (s. 17)
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10 Rustosen (S. 38) 1 1 Strom abschatten (S. 13) 12 Film zurUckspulen und
herausnehmen (S. 41)View original page 10Page 11 · Read text
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Objektivwechsel
10 Montieren des Objektivs Abnehmen des Objektivs
1. Entfernen Sie den VerschluBdeckel vom Kamera- Den Knopf fUr die Bajonettentriegelung dr0cken
gehEiuse sowie den hinteren Objektiv-Schutz- und Objektiv entgegen dem Uhaeigersinn so weit
deckel. wie moglich drehen. Dann Objektiv aus der Fassung
herausnehmen.
2. Bringen Sie die rote Markierung am Objektiv
in Ubereinstimmung mit dem roten Punkt am Achtung:
Kamerabajonett und drehen Sie das Objektiv Falls es einmal notwendig werden sollte, darf das
im Uhaeigersinn bis die Bajonettverriegelung Objektiv, sofern der hintere Schutzdeckel nicht auf-
hdrbar einrastet. gesetzt wurde, nur auf die Vorderseite gelegt wer-
den, um eine Beschddigung der Blenden0bertra-
gungsmechanikzu vermeiden. (Ausnahme: Fisheye-
Objektive.)View original page 11Page 12 · Read text
Batterien und Strom
Zwei 1,5-Volt-Silberoxyd-Batterien vom Typ UCAR Einsetzen der Batterien 11
EPX-76 (odergleichwertig) liefern den Strom frlrdie Be- 1. Mit Hilfe einer Munze o. d. den Deckel der Batte-
lichtungsmessung, die elektronische Belichtungssteue- riekammer entgegen dem Uhaeigersinn ab-
rung, den elektromagnetischen Ausloser, den Elektro- schrauben.
nikverschluB und die LED-Leuchtdioden. 2. Kontakte mit einem sauberen, trockenen Tuch
reinigen. Zwei der vorher enl,rdhnten Batterien
nur an den Rdndern berUhren und mit der Plus-
seite (+) nach oben in den Batteriekammer-
deckel einlegen. (Sind die Batterien falsch ein-
gelegt, kann kein Strom flieBen.)
Achtung:
Der VerschluB kiBt sich in folgenden Fdllen, wenn
Sie den Ausldser betaitigt haben, nicht auslosen:
Wenn die Batterien zu wenig Spannung haben.
Wenn der Batterieschalter in Stellung ,,OFF" ist.
Wenn die Belichtungsverhdltnisse den Bereich des
automatischen Belichtungssystems uberschreiten.
Venrvenden Sie keine '1,3-Volt-Batterien, die dhnlich
aussehen, wie z. B. EPX-675 oder Ahnlich.
Anmerkung:
O Wird die Kamera einige Wochen nicht benutzt,
ist es ratsam, die Batterien herauszunehmen.
O Frische Ersatzbatterien sollten am besten in
einem kleinen Batteriebehailter am Trageriemen
der Kamera aufbewahrt werden.View original page 12Page 13 · Read text
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tz Batteriekammerdeckel wieder aufsetzen und im Priifen der Batterien
Uh rzeigersinn festschrau ben. Stellen Sie den Batterieschalter auf die Markierung
,,B.C.". Wenn die rote Batteriekontrollanzeige an
der Vorderseite der Kamera aufleuchtet. weisen die
Batterien ausreichende Spannung auf. Sobald der
Batterieschalter wieder losgelassen wird, stellt er
sich automatisch auf die Position ,,ON".
PrUfen Sie die Batterien sofort nach dem Einlegen.
Falls die Kontroll-Anzeige nicht aufleuchtet, kon-
trollieren Sie, ob die Batterien frisch sind und rich-
tig eingelegt wurden.
Von Zeit zu Zeit sollten die Batterien geprUft wer-
den, am besten vor jedem neuen Film und beson-
ders vor Reisen oder einer grOBeren Aufnahme-
serie. Ein Satz Batterien reicht bei normalem Ge-
brauch im allgemeinen ungefdhr ein Jahr.
re r--==vView original page 13Page 14 · Read text
Batterie- und Hauptschalter Touch switch - Kamera-Ausliiser IJ
Zur Aufnahme wird der Batterieschalter auf ,,ON" Beruhren Sie den Touch switch-Funktionsknopf
gestellt und dadurch der ,,touch switch"-Ausloser mit einem Finger. Dadurch wird der elektronische
betriebsbereit. Der Batterieschalter dient auch als VerschluB der Kamera aktiviert und, sobald das
Sel bstausl6ser- u nd Batterie-Kontrollschalter. Einstellrad fLir VerschluBzeit und Funktion auf ,,A"
Wird die Kamera nicht benOtigt, stellen Sie bitte steht, auch die elektronische Belichtu ngssteuerung
den Batterieschalter immer auf ,,OFF". Dadurch und die LED-Leuchtdioden mit Strom versorgt.
werden unndtige Stromentnahme sowie ungewoll- Wenn Sie Handschuhe tragen oder bei sehr trocke-
tes Auslosen vermieden. nen Fingern sollte der Knopf leicht angedruckt
werden, um die Kamera in Betrieb zu setzen.
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Anmerkung: Filmeinlegen und Filmtransport
Reinigen Sie den ,,Touch switch" mit einem saube- Wenn Sie lhre Kamera ltingere Zeit nicht benutzt
ren, trockenen Tuch von eventuell angesammeltem haben, pnifen Sie die Filmladekontrolle und das
Staub oder Schmutz, um guten Kontakt und ein- Bildziihlwerk, um sicher zu gehen, daB kein Film in
wandf reie Fu nktion zu gewiih rleisten. der Kamera eingelegt ist. Befindet sich kein Film
in der lGmera, dann verfahren Sie wie folgt:KSlte-Betrieb
Batterien tendieren von Natur aus dazu, bei niedrigen 1. RUckwandentsperrknopf herausziehen, bis der
Temperaturen in der Kapazitat nachzulassen. Obwohl RUckdeckel aufspri ngt.
die bei der XG-9 verwendeten Silberoxyd-Bafterien in
dieser Hinsicht besser sind als die meisten anderen,
passiert das aber auch bei ihnen. Werden alte Batterien
bei Temperaturen unter O' C venryendet, besteht die
Moglichkeit, daB die Elektronik der Kamera nicht zufrie- rwdenstellend arbeitet. Deshalb sollten vor einem geplan-
ten Kdlte-Betrieb frische Batterien eingelegt und auBer-
dem frische Ersatzbatterien mitgenommen werden. Bei
normalen Temperaturen kdnnen dann auch die dlteren'
Batterien wieder voll leistungsfdhig sein.View original page 15Page 16 · Read text
1A2. Bei herausgezogenem Entsperrknopf eine Film- 3. Filmanschnitt, wie im Bild gezeigt, in einen
patrone mit dem herausragenden Spulenende Schlitz der Aufwickelspule einstecken, und
nach unten einlegen. Dann den Entsperrknopf, zwar so, daB das letzte oder vorletzte Perfora-
falls ndtig, unter leichtem Drehen wieder ganz tionsloch von einem Zahn erfaBt wird.
hineindrucken. Achten Sie darauf, daB der Filmanschnitt nicht
aus einem anderen Schlitz der Aufwickelspule
hervorschaut.
O. $6
3,1
X:r*tView original page 16Page 17 · Read text
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4. Transporthebel langsam so weit bewegen, bis Danach Kamera-Rirckwand schlieBen, - einfach der Film sich fest um die Aufwickelspule gelegt bis zum Einschnappen andrUcken.
hat, und die Perforation an beiden Seiten sicher
von den Zehnen der Transoortwalze erfaBt ist. lm ZiihlwerKenster erscheint nun ein rotes ,,S".
Wenn wahrenddessen der Transoorthebel nach Film weitertransportieren und ausldsen, bis die
einem vollen Hebelschwung gesperrt ist, auf Marke im Fenster auf die ,,1" zeigt.
den Ausloser drtlcken und dann weiterschalten.View original page 17Page 18 · Read text
7. lm Fenster der Filmladekontrolle sollte jetzt links Achtung:
ein roter Balken erscheinen, der anzeigt, daB Das Filmeinlegen sollte bei gedampftem Licht er-
der Film eingelegt ist und sich richtig auf die folgen - oder zumindest durch den eigenen Kor- Aufwickelspule wickelt. Erscheint dieses Signal perschatten vor d irekter Sonnenbestrahlu n g ge-
nicht oder weit rechts im Fenster, wiederholen schr.itzt.
Sie die Schritte 1. bis 6., um sichezugehen,
daB der Film richtig transportiert wird. Wahrend Filmtransporthebel und Bildzdhlwerk
der Aufnahmen wandert der rote Balken im Vom Gesamtschaltwinkel des FilmtransDorthebels
Fenster allmahlich nach rechts und zeigt da- sind die ersten 30o eine Art ,,Leerlauf", damit man
durch korrekten Filmtransoon an. bei schneller Aufnahmefolge den Hebel nicht je-
weils bis zur Endstellung zurucklaufen lassen muB.
Wahrend des restlichen Schaltwegs von 130o wird
der Film und das Bildziihlwerk weitertransoortiert
und der VerschluB fr.lr die n€ichste Aufnahme qe-
soannt.
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Filmempfindlichkeit
18 Stoppt der Transporthebel am Filmende und wider- Jeder erh€iltliche Film hat eine bestimmte Licht-
steht er weiteren Bewegungen, so versuchen Sie empfindlichkeit, die in ASA oder DIN angegeben
niemals, mit Gewalt weiterzutransportieren. (Siehe wird. Um den Film richtig zu belichten, muB der
S. 41 : FilmrLlckspulung und Entladen der Kamera.) Belichtungsmesser auf den entsprechenden Frlm-
Beim Offnen der Kameraruckwand schnellt das empf indlichkeitswert eingestellt werden.
Bildziihlwerk automatisch auf ..S" zurrick.
Einstellen der Filmempfindlichkeit
Hiezu heben Sie den Randelnng des Einstellrades
fUr VerschluBzeit und Funktion und drehen ihn, bis
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..&,t..:r:r.,.f:r,,.:a:,.,,,
f,\- . "':"t:|,i..View original page 19Page 20 · Read text
der entsprechende ASA-Wert in der Mitte des Film- Memohalter 19
empfindlichkeitsfensters erscheint. Danach lassen Die ASA/DlN-Vergleichsskala ist von einem prak-
9i" 99n Ring in die gewUnschte Position einrasten. tischen Rahmen umgeben, der genau die richtige Die Markierungen zwischen den ASA-Werten be- GroBe zum Hineins[ecken des Filmpackungsa-b-deuten: schnitts oder anderer Notizen hat. So siehiman
immer genau, welcher Film sich gerade in der
Kamera befindet.
ASA DIN 200 24
12 12 250 25
16 320 26 20 1314 400 27
25 15 500 28
32 640 29 : 40 1617 800 30
50 18 1 000 31
64 't9 1250 32
80 20 1600 33
100 21 2000 34
125 2500 35 160 2223 3200 36
ASA/Dl N-Vergleichsskala
Auf dem RUckdeckel der Kamera befindet sich eine
Ubersichtliche Tabelle zur Umrechnung der DIN-
Werte in ASA-Werte.View original page 20Page 21 · Read text
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G ru ndsdtzliches zu r Belichtu ngskontrolle
Die beiden fundamentalen Komponenten der Be- Die Gesamtbelichtung wird durch die Kombination
lichtungskontrolle sind Objektivblende und Ver- von Blende und VerschluBzeit bestimmt. Unter
schluBzeit. Die auf den Film treffende Lichtmenge sonst gleichen Bedingungen ltiBt sich die niichst-
eines bestimmten Objekts und dessen Beleuch- kleinere Blendenzahl (d. h. grdBere Blendenoffnung)
tung wird von der GrOBe der Blenden6ffnung be- mit der niichstkUzeren VerschluBzeit ausgleichen
stimmt. Die VerschluBzeit bestimmt, wie lange dieses usw. Innerhalb eines groBen Bereichs kann man
Licht auf den Film einwirken soll. Bei kleiner Blen- auf diese Weise Blendenwerte und VerschluBzeiten
dendff nung ist die Blendenzahl groB und umgekehrt kombinieren und immer die gleiche Belichtung
(Blende 16 z. B. ist die kleine Blenden0ffnung; bei ezielen (2. B. Blende 5,6 und 1/30 sec; Blende 4
Blende 2 ist die Off nung sehr groB). VerschluBzeiten und 1/60 sec; Blende 2,8 und 1/.125 sec; Blende 2,0
werden in Sekunden oder Sekundenbruchteilen und 1/250 sec usw.). Je nach der gewiihlten Blende
allerdings sich an- verdndert der VerschluBzeitenskala Die aufausgedrUckt. der Schiirfentiefebereich: gr6Bere Blen- Kleinere Offnungen (siehe S. 36).gegebenen weiBen Zahlen bedeuten die Reziprok-
werte der Sekundenbruchteile (2.8. 60:1/60 sec, denzahlen bringen gr6Bere Schiirfentiefebereiche.
und 2 :1/2 sec). Bei normaler Blendenwertstufung Mit krizeren VerschluBzeiten vermindert sich die
erhdlt der Film die doppelte Lichtmenge, wenn man Venracklungsgefahr, und bewegte Objekte werden
von einer Blendenzahl (2. B. Blende 8)auf die niichst- schdrfer abgebildet (siehe S. 28).
kleinere Blendenzahl (2. B. Blende 5,6) wechselt,
und halb so viel Licht, wenn man auf die nzichst-
gr0Bere Zahl (Blende 11) umstellt. GleichermaBen
lriBt jede VerschluBzeit (2. B. 1/60 sec) dieses Licht
doppelt so lang auf den Film einwirken als die niichst-
kUaere VerschluBzeil (1/125 sec) bzw. halb so lang
afs die niichstliingere Zeil (1/30 sec).View original page 21Page 22 · Read text
Hinweise zur Belichtungsmessung bei der XG-g (Nur in Automatik-Einstellung) Das lntegral-BelichtungsmeB-System in lhrer XG-9 sehr helle Fldchen kdnnen das BelichtungsmeB-System vemrendet zwei CdS-Fotowiderstdnde, die hinten auf so stark beeinflussen, daB es zu einer fehlerhaften Mes- dem Pentaprisma angebracht sind, so daB die Lichtuer- sung kommt. hdltnisse in allen Bereichen des Sucherbildes gemes- Obwohl das MeBsystem und der Sucher der XG-9 sen werden. Diese Art der Messung wird, solange das so konstruiert sind, daB unter normalen Bedingun- Hauptmotiv den riberwiegenden Teil des Bildes ausfrillt, gen die Wirkung des durchs Sucherokular ein- eine einwandfreie Belichtung sichern. Falls die Fldche fallenden Lichts auf den Belichtungsmesser so des Hauptobjektes nur einen relativ kleinen Teil des Bil- gering wie moglich ist, sollten Sie doch darauf des ausfullt. sollten Sie den Kamerastandpunkt so ver- achten, diesen Lichteinfall zu verhindern (beson- dndern, daB zur Messung das Hauptobjekt den groBten ders, wenn Sie eine Brille tragen). Befindet sich Teil des Bildes einnimmt. Merken Sie sich die Ver- das Objekt im Schatten und die Kamera in der schluBzeiteinstellung in dieser Position und gleichen Sie Sonne oder fiillt helles Seitenlicht zwischen Augeden Belichtungsunterschied mit der manuellen Belich- und Okular oder nehmen Sie Gebrauchsblenden-tungskorrektur aus oder arbeiten Sie mit manueller Ein- messung besonders mit kleinen Blenden vor, so iststellung. Falls wichtigsten die Bildpartien wesentlich die Verwendung einer Gummiaugenmuschel emp-heller oder dunkler als das tibrige Bild sind und nicht fehlenswert (iedoch nicht fur Briltentniger). Wirdden groBten Teil des Bildes einnehmen, ist die Belich- tung einen halben bis zwei Blendenwede reichlicher der Suchereinblick nicht bendtigt, soll zur Losung oder knapper voaunehmen, wobei die Einstellung je dieses Problems der Okulardeckel venivendet wer- nach Lichtkontrast und dem gewunschten Bitdeffekt Oif- den (siehe S. 25). ferieren kann (S. 29). Intensives, direktes Licht oderView original page 22
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Der Sucher
lm Sucher der XG-9 ist folgendes zu se-
Ohen:Schnittbildindikator/Mikroprismenring
O Die VerschluBzeitenskala
O LED-Leuchtdiodenanzeige (bei Ein-
steliung ,,Automatik" zeigt diese die
von dem automatischen Belichtungs-
system gewahlte VerschluBzeit; bei
Einstellung,,Nlanuell" und,,Automa-
tik" dient die LED-Anzeige bei ,,60"
als Blitzbereitschaftssignal).
O LED-Leuchtdiodenanzeige als obere
und untere MeBbereichs-Funktions-
grenze. (Nur bei Einstellung ,,Auto-
matik".)
O Eingestellte Blende
Nahere Einzelheiten hierirber auf den
folgenden Seiten unter,,Belichtungs-
steuerung" und,,Scharf einstellen".View original page 23Page 25 · Read text
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Die automatische Belichtu ng'ssteueru ng
Automatische Funktion
1. Stellen Sie das VerschluBzeiten-/Funktionsrad 2. Durch Drehen des Blendeneinstellrings am Objektiv
au{ ,,A", wo es einrastet und gegen unbeabsich- wAhlen Sie die gewrinschte Blendenoffnung. Die
tigte Verstellung gesperrt ist. von den aufleuchtenden LED-Dioden am rechten
Sucherrand angezeigte VerschluBzeit variierl auto-
matisch entsprechend den vorgewahften Einstel-
lungen und der Motivhelligkeit bis zum Zeitpunkt der
Auslosuno.
JView original page 25From the M. Butkus archive. Original publisher and archive notices are retained.
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PDF verified 2026-10-10.
