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"Nixe" Emil Wunsche User manual

User manual for "Nixe" Emil Wunsche. 13 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

13 pagesGerman3.2 MB PDF
"Nixe" Emil Wunsche manual cover
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Document details

Brand
Various brands
Model / document
"Nixe" Emil Wunsche
Document type
User manual
Language
German
Pages
13
File size
3.2 MB
Category
Film cameras
Document date
Not specified in catalog

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Gebrauchsanweisung
                       zIr
Fitm-Catnera ,,Ni)te"
         frir Rollfilms 8,3 : 10,8 ctn
     und Glasplatten 9:12 cnl





    No. 225 u. 215
     Emil Wiinsche
Aktiengesellschaft frir photogr. Industrie
      Reick bei Dresden.        i                                    1
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Page 3 · Read text
I hr eigener Vorteil  Es ist
wenn Sie nuchstehende Aebrauchsnnaeisung genau durch-
lesen, ehe Sie mit dem '4pparat zu urbciten beginnert,
damit Sie mit den 'uerschiedenen Hnndgriffcn ztertruttt
werden. Nttr dadurch schittzen Sie sich uttr Misserfolgcn
               und sparen Gekl.
                        4




      Einsetzen der vollen Spule.

   Man Offnet den Hinterdeckel der Camera, indcm man
den unterhalb des Henkels befindlichen Riegel nach recltts
schiebt, wodurch er sich selbsttitig 6ffnet. Nrrn hebt man
den Deckel ab, und die Spulenlager werden frci.
     Letztere sind herausnehmbar, und zwar nluss lllan zrl
diesem Zwecke die Spulen - Schltissel bis zurn Anscltlag
herausziehen uncl kann dann die Lager nach oben ltcratts-
 heben.
     Vorerst hat man nur ndtig, das leere Lager lteratts-
zunehmen, um die volle Spule einzttsetzen, was atn siclterstcn
 auf folgende Weise geschieht.
   Man fasst mit dem Daumen der einen Hand iibcr die
 vernickelte Welle und hiilt so das l-ager fest. Mit der atrdercn
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 driicltt rnan die Feder unter Ueberwindung eines kleinen
 widerstandes nach aussen, bis der mit dem drehbaren
 Lager fl versehene Backen nach aussen springt. Jetzt kann
 rnan die volle spule einsetzen, und zwar ist darauf zu achten,
 dass der an dem einen Ende der spule befindliche Einschnitt
 arrf den entsprcchenden zaplen zu sitzen kommt. Dann drtickt
 man die beiclen Backen nach der Mitte zu zllsammen, wobei
 dcr zweite zaplen von selbst in das Loch der Spule eingreift,
 die oben erwiihntc Feder selbsttiitig zuriickschnappt und nun
 gleichzcitig als Brenrsc ftir die Spule dient.
    Das auf diese Weise beschickte Spulenlager setzt man
nun in die Camera ein, und zwar so, dass die Spulenbremse
nach unten und der mit den 2 L<rchern versehene Backen
 n;rch dem Spulenschhissel zu zu liegen kommt. Wenn man
 letztcren unter leichtern Andrticken nach links dreht, greifen
dic Stifte dann selbsttetig in die Ldcher ein.
   Nun zieht man das Papierende der Spule iiber die Be-
 lichtungs - Oeffnung nach der Aufwinde  - Spule, steckt das
Papicr in deren grdssten Spalt und dreht den schriissel
                                     dass sich das papier I -2 mal nach rechts, bis man merkt,
an cler Spule festklemmt und sich mit dieser aufrollt.
    Jetzt schliesst man den Apparat rvieder und dreht den
Schltissel so lange nach rechts weiter, bis in dem roten
Fenster auf der Rtickseite die Zahl 1 sichtbar wird. Nun ist
der Apparat zur Aufnahme fertig.

Einstellung auf verschied. Entfernungen.
   Dcn in der runden Scheibe iibcr der Stativ-Mutter be-
findliclren stift zicht man nrit dem Zeigefinger etwas naclr
runtcn, wodurch die dartiber befindliche Nicrrerplatte sich
                     -3-
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seltrstt;itig aufklappt, und kartn nlan an dieser den Vortler-
       rlcckel bis znrn I:inschnappen dcr seitlichen Schlitzschiencn
      herunterklappen. Dic oben erwiihnte Nickelplatte dient nun
       als Fuss fiir das I-aufbrett. Nun erfasst man mit Daumen und
      Zcigefingcr die zu'ischen clcn Siiulcn befindlichen federnderr
       Iliegel und zieht gleiclrzeitig das Objcktivteil heraus, und
        z\\'ar so wcit, class der am Fusse der rcchten Siiule (von
      vorn gesehen) befindliclrc Zeiger auf dic rcchts befindlichen
      Skalen zu stehcn komnrt.

                   Einlacher Auszug.
         Dic IJandlrabung  ist bci  beitlcn Modellcn gleich.

                                   signed                                      by                                         mike

                            cn=mike                                          butkus,mike                                             gesehen                                                              auf der                              Von                                         vorn


                                  2018.03.14                                              17:39:16                                                       Laufbodensbutkus                                    des                                       Seite                                 DigitallybutkusDN:o=orphancameras,email=mike@butkus.org,c=USDate:-04'00'                                           ou=29,                      linlten
                                    bcfindet sich ein beweglicher
                                  Anschlag mit den 3 Buchstaben
                                 O. f . P. Bci Aufnahmen auf
                                    I'ilms muss er immer arrf 1j
                                  zeigen, untl wenn man dann
                                   das Objcktii'teil bis zuttt selbst-
                                        tlitig erfolgcndcn Anschlag
                                          Irerauszieht, so ist der Apparat
                                                        fiir Film -Aufnahmen  arri ,LJrt-
                                   endlich t'   cingestellt (siche
                                        Sltala rcclrts, schwarzer Zeiger
                                untcn a11 cler rccltten Siiule  ).
     In dicsem F'allc u,ird bci tler Aufn:tlttttc :rlles scharf, was
     15 Meter und nrchr vorn Apparat cntfernt ist. Will ntan auf
       niihere Entfernungen photograllhiercn, so stellt ntan clen bc'
       rveglichen Zeiger auf () untl zieht das Objcktivteil rvtiter
       naclt vorn, bis der Zciger artt I'ussc der rcclttcn Siiule auf
        clie Entfernung zcigt, auf n'elclrc marr photograplrieren  will
             ( dic Z;rlrlcrt cntsprct'ltcn  tlerr Enticrnlul[jen in [{e tcr). Di
                                   -,1   -
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 Einstcllrrng u'irtl tlrrrclr rlclt rcclrts be iirrdliclre rr Zalrrrtriclr
 crleiclttcrt, inclcrn nlan rlen Knopl ctu,as nach ausscn zielrt
 tund so lange vrlnr,viirts tlrcht, bis dcr Zcigcr arrf dic ge-
 wiinscltte I:ntfcrrrung zcigt. Gleichzeitig iibc nran nrit dem
Dautnen cler linkcn Hand einen leichten Drucl< von lrinten
an das Objektivtcil aus, darrrit clie Zalrnstange berlucm in
das darunter liegendc kleinc Zahnnidchen eingreift. Schiebt
ntan jetzt den Knopf 'ni'iedcr lrinein, so stcllt rnan dadurclr
 rlen Zahntrieb in der gcrviinschten Stcllung unvcrriickltar fest.

          Der doppelte Auszug
komrnt nur bei No.215 in Bctracht, wcnn rnan bci Aufnahnrc
cntfernter Gegenstiindc diese entsllrechcnd gross erlralterr rvill.
                                  In diesem Fallc arbeitet
                                lnan nur rnit einer Ob-
                                              iektivhlilfte, welche un-
                                gefiihr dic  doppelte
                                  Ilrennweite dcs korn-
                                 pletten Objektivs hat.
                       Man stellt den beweg-
                                                   liclren Zeiger links auf O,
                               zieht das Objektivteil
                                   bis zum Anschlag naclt
                           vorn und dreltt dann
                                      mittels des Zahntriebes
                           den ausziehbaren  I-auf-
                            boden heraus, bis der
iln dessen hinterem []nde befindliche Zeiger auf die Skala
,,Doppelter Auszug" zeigt und stellt dann, wie oben ange-
geben, auf die geu;inschte I'-ntfernrrng ein.
   Bei Aufnahmen auf Films ist in beiden Fiillen die
Skala /,, bei Aufnahmen auf Glasplatten (siehe rveiter hinten)
dic Skala P zu bcaclrten.
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Nachdem man die entsprechende Blende eingcstcllt (siclte
beifolgende klcine Anleitung zur Ilrlerttung tler Photographic)
und den Verschluss gcspannt lrat, sucht ntatr sich das auf-
zunehmende Objekt im Suclrer, u'elchcr zur Kontrolle des
wagerechten Flaltens der (lamera rrrit ciner Libellc vcrselten
ist, und driickt irn geeigncten A{onrcnt ab. (Handhabung
des Verschlusses siehe weiter hinten.) Der Sucher ist fiir
Hoch- und Quer - Aufnahmen nm scine Achsc dreltbar.

          Objektiv -Verstellung
   Die Hoch- oder Tief  - Verstcllung clcs Objektivteils
erfolgt:
    Bei No. 225 durch Lockern des oben an der linlten S?iulc
befindlichen Schraubknopfes. Nach der Verschicbung wird
es durch Wiederandrchen der Schraube in der gewiinsclttcn
Stellung festgehalten.
    Bei No. 215 durch Trieb an der linken S;iule. Durch
Auf- oder Abw:irtsbewegen des Knopfes wird das Objektiv
nach oben oder unten verschoben und bleibt in der ge-
wtinschten Stellung selbsttiitig stehen. Die Normalstellung
macht sich durch cinen kleinen Widerstand bemerkbar.
   Die seitliche Verstellung gcschiclrt durch Spindcltricb
am Sockel des Obielitivteils.

          Der Verschluss.
    Mit dcrrr Vcrschluss sind zuglcich auch die Irisblcndcn
verbunden, welche durch dcn am unterert Rarrd bcfindlichcn
Hebcl verstellt werden. Niiheres ilbcr den Gebrauclr dcr
Bienden siche in  bcifolgcnde r  kleincr ,,Anleitung zur
Erlernung der Photographie".
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                 Univers -Verschluss.
                                       Moment -Auf nahmen.
                                                                     I)ie Geschwindigkeitcn
                                                                 cles Vcrschlusses werden
                                                         durclt Drchen der oberen
                                                    Tcilscheibc reguliert, und
                                               zrvar arbeitet der Ver-
                                                        schluss mit derGeschrvin-
                                                  digkeit, auf rvelche der
                                              Zeiger jeu'eils zeigt.
                                   Man spannt den Ver-
                                           schluss durch I)riicken
                                              cles Knopfes iiber der
                                             Scheibe nach links (von
                                          vorn gesehen) bis zum
                                            r rr at'erscr  r r u ss    i st   i m nr c r gespa n' t,,    H lllr."ritfrljl;            Hanclgriff weg.                           "ou';ffI'
          Zum Ausldse' sclrraubt man ar tren linken Luftkolben
        den (lumrrriball rnit Schlauclr Lrnd driickt auf diesen, oder
            ldst durch l)nrcli  rrrit dem Finger auf den iiber dem Luft-
          kolbcn befincllichcn tJebel aus.
                Fiir lange Zeit-Aufnahmen  stellt rnan den Zeiger aut T-,
                                                                               aus.I         spannt den Versclrluss wie ,ben angegeben und l6st         Der Verschluss offnct siclr uncl bleibt so tange offen, bis
           ein zu'eiter Druclt erfrlgt, cler den Verschluss schliesst. Bei
          kurze' Zeit-Aufralrrren stcllt nrar clen Zeiger auf B und
           bleibt clcr Versclrluss s, lange gedffnet, als man driickt.
          Bei Zeit-Au[nahrncn nrrss der Apparat stets auf das stativ
           geschraubt u'crderrrdcr s.nst eine feste Unterlage haben, um
           eine Erschrittenrng zu verrrreiden.
             Die Tcilscheibe  clarf niernals s,eiter nach rechts gedreht
         werden als bis /', sondcrn vt_rn da wieder nach links.
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Beirrr I:instellcn naclt tlcr Mrttschcibc stcllt rnan clcn Ver-
sclrluss auf l, spannt ilrn rrnd driicl<t eintnal auf de rr Ball. Nun stellt
nran rrrittels dcs Zalrntriclles  sclrarf cirr, sparrrrt clcn Verschluss
wieder und nraclrt darrn clic Aufnalrrrre u'ic obcn angcgeben.
    Urn ein unbcruiencs Sparrnen des Vcrsclrlusscs zu ver-
Irirtdern, befindet siclr rcclrts von der Tcilsclreibe ein H?ikchen,
n'elclres in einen Einsclrnitt eingreift, und nruss es imrner
crst urngclegt u'crden, ehe nran den Vcrschluss spannen kann.
         Automat - Verschluss
ist imnrer gespannt und erfolgt dic Auslosung pneumatisch
odcr durch Fingerdruck. Dic oberhalb cler Objekti"'-Ocffnung
                                bcfindliche mit einem Loch
                                versehcne Scheibe ist drehbar.
                                Steht das Loch tiber T.
                               so arbcitet der Verschluss  ftir
                              Zeit-Aufnahmen und bleibt so
                                langc geriffnct, bis ein zweiter
                        Druch erfolgt, bei Stellung
                             auf R bleibt cr so lange ge-
                                    6ffnet, als der Druck auf die
                          Ausldsung anbrilt, und bei
                             Mornent-Aufnahmen zeigt die
                                     Zalrl, iiber der sich das Loch
                                  befindet, die Sclrnelligkeit in
                            Bruchteilen von Sekunden
                       an. Man drehe die Scheibe
                                nie wciter nach links, als bis
auf l, sondern von da an rviecler nach rechts auf die
gewiinschtc Sclrncl   li glieit.
   Um den Verschluss zwecks Einstellen auf der Mattscheibe
offcn zu haltcn, driickt nran den neben denr rechten Luft-
kolben bcfindliclren Ilcbel nach untcn, jedoch muss er vor
tler Iixposition u'iecler in scinc alte Stellung gebracht werden.
                    -s-
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            Koilos -Verschlnss.
    Spannen. Mrn rlriicke den oben anr Ziffcrblatt sitzcntlen,
rnit gericfeltcnr Enrlc verschenen  I Icbel naclr rcchts, bis e r
zu'eimal horbar cingcsclrnappt ist. [)er  \i crschluss (iffnet sich
nicht bcirrr Spannen.
    Ausl<isen. Gesclrielrt entwcdcr tlrrrch Fingerdrucli aui
tlen kleinen Hebel linlis odcr pneumatisclr drrrch Druck auf
clen Gumnriball,  u'elclre r mit scincm Scltlauchendc iiber rlic
Spitzc dcr reclrts sitzcnclcn Llftpumpe gezogcn rvircl.
    Bremse. [)ie arrf rlcr rundcn l]rcrnssclreibe cingravicrtcrr
Zalrlcn bcdcrrten clie vcrschiedenen Geschrvindigkeitcn dcs
Vcrschlrrsscs in Brrrclrtcilen von Sekunden bis  I Sckundc,
I ',r0o ist dic sclrnellste Geschu'indigkcit; dcr Iluchstabc Z
llcdeutet Zeit.
   Moment. Will lnilll einc Arrfn;tlrntc z. B. r'on , ,ou Sc-
liuttclc []eliclrtung rnachcrr, so drelrc nlan clic Brcmssclreilrc
so u'cit, bis clrr in der Mitte dcrselben sitzende Zeiger auf
                                    die   bctrcffe nde
                                          Zaltl zu  stclrt'n
                                                                    krlrrrrrrt, in clicscnt
                                                       I'rtllc  :tuf   ,i'r,*,.
                                        Wircl der Zeiger
                                                                          itrtl die la\l  I gc-
                                                 stcllt, so tlarrt'rt
                                                  rlic     13c liclrtu ng
                                                          I  Seliunde  us\\'.
                                             Zeit. leit-Aul-
                                                            n rr lt nr crr  l<iinnclr
                                                   arri zrveierlci Art
                                         gcrnacht \\'errlen,
                                              untl zwar:
      l.    [i iirze re  Iicliclrtrrngcn,     irrrtorrratisclr, drrrclt
l)ruclt arrI rlcrr (lrrrrrrrriball (cvcnt. ["ingcrlrcbe  l), ohne den
Verschluss r orlter zu spannen ; ('s isi lricrlrci ;ruclr rlciclr-
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giiltig, in welcher Stellung sich clie Bremsc befilrtiet, clenn
die Sektoren sind unabhitngig davon. Die Lamellen bleiben
so lange offen, d. h. die Beliclrtung dauert so lange, als der
Druck auf den Gummiball respektive Hebel anh2ilt.
    2. Lfrngere Belichtungen durclt Anbrcnlscn. Man
drehe die Bremsscheibe, bis der Zeiger auf dem Buchstabcn Z
steht, und iibe nun einen ganz kurzen Druck attf den
Gummiball aus, wodurch die Sektoren offen stehen bleibcn'
Nach beendeter, beliebig langer Belichtung driicke man zum
zweiten Male auf den Ball, worauf sich die Sektoren wieder
schliessen. Eine sogenannte Doppelpose wurde absichtlich
vermieden, da durch das harte Anschlagen der Lamellen beim
Auf - und Zuspringcn eine Erschiittertrng des Verschlttsscs
cintritt. Bei vorerwlhnten Zeit-Atrfnahmcn verrnittels Ab-
bremsen jedoch ist jedes Verwackeln absolut attsgescltlosscn.
    Einstellen. Will man sich nicltt clcs Suclters ztrr Auf-
findung der zu photographierendcn Objekte bedienen, so lasst
der Verschluss ein bequemes Einstellen atrf der Mattsclteibc
zt. Durch Schieben in der Pfeilrichtung des flacllen, rttnclen
Kndpfchens, welches tiber dem Fingerhebel sitzt. dffnen sich
dic Sektoren und bleiben offen stehen. Urn dieselben wiedcr
                                                             scine zLr schliessen , ist es nicht n6tig, das Kndpfchen in
 ursllrtingliche Lage zuriickzudrticken, sondcrn es geht, dtrrcll
 e ine sinnreiche Vorrichtung  itlt Innern, beim Spannen des
Verschlusses von selbst zuriicli. Gleichzeitig scltliesscn sich
auch dic Sektoren wieder.
     lris. Die Oeffnung der Irisblendc wird durclt Links-
 oder Rechtsschieben des unten am Irisring sitzcnden Hebels
 reguliert, indem man die Zcigernaclel aul diejenige Zahl des
 Irisbl?ittchens  stellt, welcltc mit der gewiirtschten Oeffnung
 korrespondiert.
    Bemerkung. Ist der Verscltluss ausser Gebrauch, so
 soll die Bremse stets abgestellt rvcrden, trnl sie ztt entlasten,
  rl. lt. <lcr leiger soll rtuf r/30o Scktrndc  stcltctl.

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        Wechseln der Films.
     N:rclr clcr Anfnalrnre drelrt nran dcn Schliisscl einigernalc
naclr rcchts, bis die Zahl 2 im Fenster ersclreint, und so fort,
bis allc Aufnalrrnen gcrnaclrt sind. Dann dreht man den
Sclrliissrl noclr so lange weiter, llis nran merkt, dass die Spule
ganz abgerollt ist, (iffnet die Camcra in dcr angegebcnen
Weisc uncl klebt das Papierendc an dic jetzt volle Spule,
rlanrit sie siclr niclrt selbst aufrollt, und nimnrt sie heraus.
   Die auf dcr andcren Scite leer gewordene Spule setzt
ntan jetzt als Aufrvindespule ein und verfiihrt mit dcr neuen
Spulc u'ie r'orstehend angegeben.

         Schliessen der Camera.
    Zuerst schiebt lnan das Objektivteil wieder hinein, vor-
hcr muss nran abcr das Objektiv wicder in Mittelstellung
lrringerr, driiclit dann nrit dcm Daurncn die beiden seitlichen
Strcben etu'as nach unten und klappt gleichzeitig das Larrf-
brett in die HOhc, rvobei der Fuss aufgeklappt sein muss.
l)urch dessen Schliesscn erst wird das Laufbrett festgehalten
(siehe Oeffnen der Carnera bei der Aufnahmc).

     Aufnahmen auf Glasplatten.
    Mit Glasplatten liann man nur dann arbeiten, wenn dic
Irilrn-Spulc vcrbraucht oder die bclichteten Films wieder auf
             die Abgabe - Spule zuriickgedreht werden.
              Die Platten werden in der Dunkelkamnrer
             in die der (lamera beigegebene Doppel - Kassettc
             eingelegt und diese dann an Stelle des Schiebers
               rnit dem roten Fenster eingesetzt. Man entfernt
            diesen Schieber, indenr man den neben dem
              roten Fenster befindlichen Riegel zur Seite drtickt
             rund den Sclrieber nach oben herauszielrt.
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Nachdem man die Kassette eingesetzt und den Schieber
herausgezogen hat, macht man die Aufnahme in der bei
Filrn angegebenen Weise, nur muss bei Einstellung auf
,Unendlich o'  der bewegliche Zeiger aul P gestellt werden
und bei Einstellung auf nfrhere Entfernungen ist die Skala
,Platte" zu beachten.
    Zur genauen Einstellung bei Glasplattcn rvird dem Apparat
eine Mattscheibe beigegeben, welche genau wie die Kassette
eingesetzt wird.





 Fornt.28t. 500. 10.06.                     un:ck voD Albert Eiue. Dresaeq-N
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