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Rolleicord In Der Praxis User manual

User manual for Rolleicord In Der Praxis. 57 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

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Rolleicord In Der Praxis manual cover
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Document details

Brand
Rollei
Model / document
Rolleicord In Der Praxis
Document type
User manual
Language
German
Pages
57
File size
5.8 MB
Category
Film cameras
Document date
Not specified in catalog

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    Lichlschacht 1                        21                         Befestigung
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 I                                                fiir                                Rolleikin-           ,.i -     Bildziihler                                                                Jl A ts Spit.enklosse unter den zweiciugigen  5piege/- 2                                 Rch mensuchermqske 3 Filmtrcnsportknopf                                                                  reflexkomeras  leilen sich Rolleiflex und Rolleicord                       22 Fijhrung
 4 Druckfcste                           fijr Trcgriemen                 in den Ruhm inlernotionaler  Bild-Erfolge, gesichert   zum         Ausliisen                             23.Federndes                                                                     durch die lechnischen Vorz|oe und die hohe Priizision         Filmsperre   der                                 Rijckwondgelen k
 5 Tiefenschiirfen-          24 Riemenhoken                der Rollei.
    onzeige               25 Knopf 6 Enlfernungsskalo                   fijr Aufwickelspule            Beherrschung der Aufnahmepraxis vom Auge her:
 7 Triebknopf             26 Knopf fijr Abwickel-            dieser konslruktive Leitgedanke ergibt die bequeme        fij       r Schcrfeinstellu n g          sPule                                                Rolleikin-                                              (:                                                                   Arbeitsweise der Rolleicord. Ausgeriistet mit dem    VerschluBeinstellung                                                               pf)                                            Rilcks pu 8                                               Ikno
 9 Blirzlichr-             27 Belichtungstabelle                  Qualitiitsobjektiv Schneider Xenar, erreichl sie ihre
    Konf cktnippel          28 Hqltevorrichfung 1 ;           Leislung doher bei insgesomt sehr einfacher Be-    Befestigung10                                              fiir Rolleikin-                                                                             I'              dienung.      Ponorcmokopf            Matischeiben                                       moske     fijr
   und        Stereoschieber       29                                 Entriegelung                                             der                                                                Die folgenden Seiten beantworten  olle Frogen nach    Rilckwondriegel11                                   Roh                                                  cp pe                                    mensucherkl
12 Compurhebel           30 Einblickfenster                    Prinzip und Hondhabung der Komero  in gewijnschter
     fijr Spcnnen                         fiir Rqhmensucher               AusfAhrlichkeit. Dar]ber hinaus vermitteln sie mit   und Ausl6sen                3'l Sucherlupe
'13 Gewinde              32 Einstellmcrken                  Regeln und Tips zur Aufnohmelechnik gleichzeitig    fiir Drahlcusl6ser                 fiir den Rollfilm                 die Einftihrung in die proktische Rollei-Photographie.
'14 Aufnahmeobjekfiv       33 Sperrschieber fijr
   Doppelbcjonettring15                                  Filmsperrgetriebe           Mit diesem n\tigsten technischen Wissen mdchte     fijr       Objeklivzubehijr      34 Mitnehmer
   und Sonnenblende                filr Aufwickelspule              diese Schrift jedem Rolleicord-Besitzer  berolend zur
16 Blendeneinstellung       35 Zweiform<rt-                      Seile s/ehen und ihm schnell zu wirklichen photo-17 Blickfensfer                   Riickwond
     fiir VerschluBzeit        36 Einstellbcre                    grophischen Erf olgen mit seiner Kamero verhellen,
1 8 Bliclcfenster                     Filmon d ruckploite
   fUr BIende             37 Sicherung19 Sucherobjektiv                       fijr Rijckwandriegel         FRANKE  & HEIDECKE
20 Rahmensucherkloppe     38 Stotivgewinde              BRAUNSCHWEIG
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            DAS WICHTIGSTE SCHNELL ZU FINDEN:

 Seite                                            Seite                                       Seite
 6 l. KurzgefoRte Rolleicord-        30 Filmspulen einsetzen           48 Spiegelnde Fliichen
   Anolomie                      32 Vor-Einstellung des Films       49 Pflonzen
                                 32 Filmtrcnsporf                49 Fqrbqufnohmen12  | l. Rolleicord im Gebrouch                                                              50 Ponoroma-Aufnohmen12 Bereilschoftstosche                               34 lV. Blitzllchi-Technik         50 Stereo-Aufnohmen12 Objektivdeckel
                               36 Blitzlicht-Tips                 52 Mikrooufnqhmen14 Hcltung der Komero                                                              52 Pflege16 Lichtschqcht                                 40 V. Tips zur Aufnohme       52 Beschiidigungen16 Sucherlupe
17 Rqhmensucher                   40 Landschoft
18 Schorfeinstellen                   42 Portriifs                          Tobellen:
18 Blende                       43 Kinder                                     2'l Tiefenschcirfe
19 Tiefenschiirfe                      43 Tiere                     23 Bewegungstempo  und
24 VerschluB und Auslciser            44 SchnoppschuR                         Verschlu Bzeil
26 Belichfung                       45 Sport                     35 Blifzlicht und VerschluBzeit
                               46 Biihne und Vorietd            53 Prqkfische Ergiinzungen
28 lll. Loden und Filmlronsporl      46 Nacht                      54 Rollei-Filter
28 Riickwond                     47 Reproduktionen               55 Rolleinqre

    Diese Rolleicord-Gebrouchscnweisung bietel lhnen gleichzeilig die Einfijhrung in die Hcndhobung der
   Komero, Technik und Tobellen zur Proxis, schlieBlich ober ouch in Stichworlen die Tips fijr die wichtigsten
   Aufnohmegebiete. Sie soll lhnen dodurch werlvoll bteiben ols sfiindiger Beroter.
   Wichtig  : Ehe Sie d ie Komero in d ie Hond neh men, lesen Sie bilte zuerst die Seiten 12, 15,24 und 28.
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I. KURZGEFASSTE ROLLEICORD.
 ANATOMIE

Die Rolleicord verdankf ihre photogrcphische Leistung
in erster Linie der klossischen Rollei-Bauweise: dem
zweidugigen Spiegelreflex-Prinzip.
Sie i.ibernohm diese Grundidee von der Rolleiflex, dem
an Jcrhren dlteren Vorbild. Um eine moglichst hohe
Leistung schon in mifllerer Preisloge zu erreichen,
ging die Rolleicord in der konslrukfiven Eniwicklung
ihren eigenen Weg. Dorous ergcben sich gewisse Unter-
schiede beider Komerqs. Trotz dieser Abweichungen
bestehen iedoch in der Bedienung wie cuch in der prck'
tischen Anwendung zohlreiche gemeinsome Vorleile, so
doB die Arbeilsregeln in vielen Punkten ijbereinstimmen'
Die schnelle, sichere und bequeme Hondhabung der
Rolleicord gehf bereits ous dem inneren Aufbou der
Kcmerq hervor:
Aufbau der zweidugigen Spiegelreflex
In der Rolleicord sind zwei getrennle Komeras zu einer
Zwillingskcmercr mil gemeinscmem, slorrem Druck-
guBkorper vereinigl: unlen die
Aufnohmekomeror in der tediglich der Film belichtef
wird. und dqriiber die
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Sucherkomero, cufgebcul nach dem Spiegelreflex-
Prinzip. Sie erfijllt die besondere Aufgobe, quf ihrer
Mqttscheibe den Einslellvorgong sichtbor zu mcrchen
und ein originolgleiches Kontrollbild der spciteren
Aufnohme zu liefern.
Durch dos stiindig voll gei5ffnete Sucherobjektiv  ge-
lcngen die Lichtstrahlen Liber den Spiegel ouf die Mott-
scheibe und enlwerfen hier ein oufrechtes, seitenver.
kehrfes Maltscheibenbild  in voller OriginolgrciBe  der
Aufnqhme. Dieses Sucherbild  ist sliindig sichlbqr und
konn in ollen Einzelheiten des Bildcufbaus noch wcihrend
des Belichtens iiberwocht werden'
Domil auch Bildfehler wie sfiirzende Linien oderschiefer
Horizont rechlzeilig erkannt und vermieden werden,
triigt die Matlscheibe ein Fadenkreuz. Nqch diesen
Hilfslinien lciBt sich die Komero schnell und bequem ous-
richten.
Vor cllem qber dienl die Moltscheibe der unmiilelboren
Schorfeinslellung des Bildes. Sie erfolgt durch Drehen
des Triebknopfes. Beide Objektive. durch die gemein-
some Frontplolte siorr miteinonder verbunden, werden
dcbei gleichzeitig eingeslelll: Schiirfe des Sucherbildes
bedeulet qlso die sichere Gqrcnlie fiir eine ebenso
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schqrfe Aufnohme' Do die Rolleicord ein lichlsiarkes
Sucherobiekliv besitzt und die Mottscheibe oplisch ge-
schliffen ist, verfligl dos Sucherbild ijber hohe Ein'
stellempfindlichl<eit, Helligkeit und Deutlichkeil.
Der versenkbare Lichlschocht, fijr Einhondbedienung
eingerichtet und in beiden Endslellungen durch Feder-
krofl gehclfen, trdgl eine schwenkbore Sucherlupe mit
etwo 2,5fccher VergrciBerung zur Feineinsfellung der
Sc h d rfe.
Ncch erfolgter Schorfeinslellung kcrnn dos Vorderteil
des Lichtschochts noch innen eingekloppt werden: Der
Lichischocht verwondell sich dqdurch in einen Rohmen-
sucher, durch den mqn dcs Objekt in notijrlicher GroBe
beobochten und schnellen Bewegungen bequem folgen
kon n.
Die Einsteltung der Fronfplclie mit den Obiektiven
erfolgt ijber den Bereich von rlO   80 cm mil einer                                      -vollen Umdrehung des Triebknopfes. Durch die
Speziolform des Anlriebs (Kurvenlrieb nach dem Prin-
zip der archimedischen Spirole) verdndert sich der
Komerqouszug in ieder Richtung spielfrei und gleich-
fcirmig.
 Gleichzeitig verschiebl sich beim Einsiellen eine be-
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 wegliche Mqske unterhqlb der Moitscheibe. Sie bewirl<t
 den ouiomatischen Porolloxenousgleich  : Sucherbild
 und Aufnohme zeigen somit in ledem Fcll gleichen Bild-
 inhqll.    Bei Nohoufnohmen mit Rolleinar-Vorsqfz-        -
 linsen wird diese Bedingung durch zuscilzliche Verwen-
 dung des Rolleiporkeils  erfijlli.
 Blende und VerschluBzeit werden durch seitliche
 Hebel beiderseits des Aufnohmeobjektivs eingesfellt
 und in je einem Blickfenster ongezeigt. Die eingestellten
Werle werden von oben her obgelesen.
 Der Einhebel-Compur-Ropid-VerschluB  besitzt kom-
 binierlen Sponn- und Auslosehebel. Der VerschluB
konn daher mit dem gleichen Hondgriff gesponnt und
unmitlelbqr donoch cusgelcist werden. Somil erfolgen
clle Hondgriffe zur Bedienung des Verschlusses und der
 Blende in Gebrauchsholtung der Kqmerq.
Zur schdrfengleichen  Einstellung von Sucher<qmercl
und Aufnohmekqmero hoben beide Objektive gleiche
Brennweife (f :  75 mm). Dos  Aufnchmeoblel<tiv
Schneider Xenqr 1 : 3,5 ist ein dreigliedriger Vierlinser
(modifizierfer Toylor-Typ) von hervorragender Kor-
rektur fiir SchworzweiB- und Farboufnohmen, wcihrend
dos dreilinsige Sucherobiektiv 1 : 3,2 den speziellen An-
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forderungen der Matlscheibeneinslellung  entsprichl.
                                            Beide Obieklive lrcgen wischfesten Antireflexbelog.
                                             Die Doppelbojoneilringe  der Objekiivfossung sind zur
                                                      Befestigung der Sonnenblende und optischen Vorsotz-
                                                             teile besfimmt, die d<rdurch in opiisch korrekler Lcge
                                                      geholten werden und eine feste Einheit mit der Komerq
                                                             bilden.
                                          Die obnehmbore Zweiformol-R0ckwond  isl in fe-
                                              dernden Gelenkschienen an der Komera befestigf und
                                                         lrdgt om Boden dos Sfotivgewinde und den gesicherlen
                                                     VerschluBriegel. Die Verwendbqrkeil fijr die beiden
                                             Aufnohmeformole 6 x 6 cm und 24 x 36 mm ergibt sich
                                      cus der Einslellbarkeit der Filmandruckplotfe: Sie
                                            konn sowohl fijr B ll 8 (1 20)-Film (mit Schulzpopier)  cls
                                                 cuch -  in Verbindung mit der Rolleikin 2-Einrichlung -                                                                       fijr Kinefilm (ohne Schulzpcpier) eingestelll werden. In
                                                beiden Fdllen enlsfeht ein Filmkoncl, dessen DurchloB
                                               der Sliirke des verwendelen Films entspricht. So wird
                                                         erreichl, dqB der Film einerseifs plcn in der Einsfell-
                                               ebene liegf, ondererseils beim Filmfronsport reibungslos
                                                                      gleitet.

www.butkus.us                                Der Filmlronsporl  qrbeilel mit Fitmsperre. Infolge der
                                                Sperre kqnn der Tronsporlknopf  stets nur bis zum An-
                                                   schlcg gedrehl werden: Der Film rijckt dobei bis zum
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niichslen Bild weiter. Ersl noch der Aufnahme gibt ein
kurzer Druck ouf die federnde Tasfe (in der Mille des
Knopfes) den Filmtrcnsporl wieder frei. Der Bildziihler
zeigt ieweils die Zahl.der niichsten Aufnohme qn.

Auf beqUeme Arl erfolgl schon beim Filmeinlegen    olso                                                   -bei offener Rijckwond    die Vor-Einslellung des                          -Films: Der Film wird unmitfelbqr nqch dem Einlegen
so weit oufgespult, bis auf dem Schutzpcpier-Vorlouf
zwei Dreiecksmcrken erscheinen und den rolen Punklen
beiderseits des Filmfensters gegenijberslehen. Erst jelzl
wird die Rijckwond geschlossen. Dabei schcltef sich
   durch Einrijcken des Sperrschis!sp5     oulomc--                                             -tisch das Filmsperrgetriebe ein, so dcB der Tronsporl-
knopf von nun qb nur bis zum Anschlog weilergedrehl
werden kann. Hierdurch  riickt quch dos Ziihlwerk von
0 ouf 1 vor: Der Film liegt bereil zur 't. Aufnohme.
Nqch der 12. und lelzfen Aufnohme schqltet sich die
Filmsperre beim Druck cuf die federnde foste ab. Der
Tronsporfknopf  liiBt sich wieder frei drehen, um den
Film gdnzlich cufspulen zu k6nnen. AuBerdem zeigi der
Bildziihler durch die SchluBmcrkierung (Punkt im
Kreis) on, doB der gesomfe Filmslreifen  belichiet  isf.
   Beim Offnen der Rijckwand springl dqs Ziihlwerk-von selbst wieder ouf 0 zuriick.
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II. DIE ROLLEICORD IM GEBRAUCH

                                                    Einselzen der Komero: Seiiliche Riegel ziehen,   Die Bereits choftstosche                                                    Tqsche ouseinonderspreizen und die Kamerq rijck-
    wird meisl zusommen mil der Komero gewijnschl und    wcirts in die Tosche senken, Hclteriegel durch die
    desholb hier zuerst besprochen.                         Riemenholler der Komero einschieben.
   Zum Gebrauch werden Deckel und Vorderseite noch     Fiir Komeros mit ROLLEIKtN2: 5 Mefollzungen der
   vorn niedergeklcppt und geben durch ihr Eigen-    Leder-Einsotzscheibe im Tqschen-lnneren mif einem
    gewichl Lichfschocht und Fronfplcfle der Komerq frei.    Messer oufbiegen (4) und die nun ijberflijssig gewor-
      Auch mit der ROLLEIKIN 2-Einrichtung konn die    dene Scheibe nqch auBen herqusdrijcken  (5).     -     Rolleicord in der Tosche benulzl werden, sobold der
     Ausschnitl  fijr den Rolleikin-Auskuppelknopf durch Enf-                                          Der Objektivdeckel    fernen der Leder-Einsolzscheibe  freigelegt ist.
                                                  Der Objekfivdeckel ous Leichtmefoll dient zum Schutz
    Offnen: Deckel qn der Hinierkqnle seitlich fqssen, cn-                                                    der Linsen bei lcingerem Nichtgebrouch der Kqmerq    heben und noch vorn drijcken (l).                                                         oder beim Tronsporl unlerwegs. Er ist om Boionettring
    Schlie0en  : Deckel ijber die Komero stijlpen und fest-    des Aufnohmeobiektivs  durch einen Verriegelungsknopf
     drijcken. (Mit dieser Bewegung konn zugleich ouch der     befestigf. Der Deckel pcBf vor die Obiektive nur, wenn
    offene Lichlschccht geschlossen werden.) Triebknopf do-    dqs Oberteil des Deckels mil dem Schriftzug Rollei dos
    bei ouf @ einslellen, domit der Komero-Auszug dos    Sucherobjekliv verdeckf  .
    SchlieBen nicht behindert.                       Abnehmen : Verriegelungsknopf in der Mitte des
   Enlnohme der Komero  : Riegel on den Seiienwtinden    Deckels cufwiirts schieben (6).
    der Tqsche emporziehen (2), Toschenwdnde qusein-   Aufsetzen: Verriegelungsknopf oufwiirts schieben.
    cnderspreizen, Komero nqch vorn herousheben  (3).       Deckel oufselzen, Knopf cbwcirfs schieben.

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Haltung der Komero                           Der Trogriemen wird ouf bequeme Ldnge eingesfelll,
   Grundsotz: Komerc umgehdngt, Riemen gestrofft, die   so doB die Komera unterwegs ijber der Schulter ge'
   Komerc fesi in beiden Hiinden. Die Linke greift die   lrogen werden kann. Um bei geslrofflem Riemen
   Komerc von unfen, Zeigefinger om kombinierlen Sponn-    verwccklungsfrei  qusl6sen zu kijnnen, greifl die Linke
   und Ausl6sehebel (Compurhebel) des Verschlusses. Die    in den Riemen und kijrzt ihn durch eine Schlinge ouf
    Rechle ijbernimml das Schorfeinslellen (l). Blende und    normqle Belrochtungsweile des Sucherbildes (2). Eben-
   VerschluB sind qus dieser Hcllung herous mil zwei    so verfdhrt mqn mil der Rechfen, folls mqn bei Lupen-
   Fingern ebenfolls bequem zu bedienen.                  belrochtung ousl6sen will (3).

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Achtung: Nicht versehenilich den niederhiingenden   Der Motlscheibensucher mccht die Rolleicord sehr be-
Deckel der Bereitschcffstqsche durch folschen Griff   weglich und gestoffel ohne weileres ouch Aufnahmen
hochdriicken   !                                         in Bodenncihe,  iiber Kopfhiihe, senkrecht nqch unlen
Ein schmoler Lederriemen ist ferner fiir dcs Arbeiten   oder    bei Uberrcschungscufnohmen     gelegentlich                                                                    -                                   -
oh ne Bereilschqflslasche      I ieferbar.  Befesti g u n g : Beider-    ,,um die Ecke". Die Abbildungen (5-8) zeigen hierfiir
seils durch den Riemenhqlter fiihren und 6se am    verschiedene M6glichkeiten mil wechselnder  Hcrnd-
Riemenhoken befestigen (4).                               holtung.
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Lichtschocht                                   Sucherlupe
Offnen : Hinlerkonte des Lichlschqchtdeckels  anheben    6frnen :  Rohmensucherkloppe elwqs nach innen
   der Lichtschccht springt ouf (l).                        drijcken    die Lupe federl empor (3).-                                                                       -SchlieBen : Lichtschocht niederkloppen  (2).            Schlie8en (vor dem SchlieBen des Lichtschochls): Lupe
Der Lichtschacht kqnn auch mil der gleichen Hond-    niederkloppen  (4).
bewegung zugekloppl werden, die dos SchlieBen der   Lupenbenulzung: Lupe direkl <rm Auge benufzen.
Bereilschaflstqsche  ousfuhrt (vgl. S. 12).    Die rijck-   Die Lupe isf ouswechselbor und konn innerholb * 3                                            -                                             Lichtschocht   und      Diopfrien dem weitsichligen oder kurzsich-               iseitige, federnde Anschlogleiste  fijr den                                                   -3dienf zugleich ols Halteklemme  fijr die Rolleikin-Mctt-    ligen Auge cngepoBl werden, so doB die Schqrfein-
schei benmoske.                                            slellung ohne Brille miiglich wird.
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Lupenwechsel bei Fehlsi chtigkeit               Rohmensucher
Bei Bestellung der gewijnschfen Lupe isl das Brillen-   Offnen : Rqhmensucherklcppe  bis zum Einraslen nqch
rezept (der Grod der Fehlsichtigkeit) onzugeben.         innen klappen (5).
                                                 SchlieBen: Enlriegelungsknopf an der Rijckseite desWer selbst ouswechsell:                                                          Lichtschqchls niederdriicken    die Rohmensucher-                                                                                               -Sucherlupe on beiden Fliichen fcssen, gegen die Holte-    kloppe schnellt zuriick (5).
feder (in Richtung ouf dcs Schornier des Lupentriigers)   Die drei Kncipfe am Rohmensucher dienen zur Be-
verschieben und dobei nqch oben herouskloppen.         festigung der Rolleikin-Rahmensuchermcske, die beim
                                                     Arbeifen mif Rolleikin 2 den Ausschnitf des Rohmen-
Einsefzen:    umgekehrler Folge.                       suchers enlsprechend verringerl.
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 Tiefenschiirfe
Hot dos Aufnohmeobjekt eine gewisse Tiefencus-
dehnung (2. B. Lcndschoff mit Vordergrund), so  isl
Tiefenschiirfe erwii nschf  .
Mcn verslehl dorunler die noch cusreichende Schiirfe
im Roum vor und hinler dem Einstellpunkt. Die Aus-
dehnung dieser Schtirfenzone wird von zwei Fokloren
 beeinfluBt: von der Aufnahmeenlfernung und von der
 Blende.
lm Gegensclzzu Aufnahmen im Nohbereich erhdlt mon
ein Vielfoches qn Schiirfenrqum bei Einstellung cuf
weile Entfernung:
       1   Die Tiefenschiirfe wiichsl
               mit der Aufnohmeenffernung
In jedem Foll aber liiBt sich die Schiirfenzone der Auf-    T i efe n s ch ii rfe n a nze   i g e
nohme noch belriichllich erweilern, indem mcn die   Am und neben dem Triebknopf finden sich zwei Skqlen:
Blende schlieBt:                                                        die bewegliche Enffernungsskclc mif den Melerzchlen,
       e    Die Tiefenschiirfe wiichsl                 die fesle Tiefenschiirfenskolo mit den Blendenwerlen.
                  mit der Abblendung               Die Blenden sind pcarweise beiderseits der Einstell-
Prqktisch benulzl mcn vor ollem diese zweite M6glich-   mcrke symmelrisch ongeordnel, wobei die Blenden-
keit und vergriiBert nur im Notfoll den Aufnohmeeb-    poore 5,6 und 11 durch schwqrze Skalenfelder gekenn-
stand (Verlust on AbbildungsgrtiBe!).                      zeichnel sind.
Die Ausdehnung der Tiefenschiirfe kqnn fijr jede Ein-    Als gencuer Einstellpunkt gilt stets die Mitte der Meler-
stellung am Triebknopf abgelesen werden.                 zahlen.
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Praktischer Gebrouch
Suchf mon    nach erfolgler Schorfeinslellung und             -Blendenwohl                 die beiden Werle der benulzlen Blende
cuf, so findet -mcn quf der Meferskolo Anfong und Ende
der Tiefenschiirfe. Allgemein gescgl:

  Die von gleichen Blenden umschlossenen Skclen-
  felder bedeuten auf dem Ziffernkrsnz des Trieb-
  knopfes jeweils die Zone der Schiirfe.

l. Beispiel: Einsfellung ouf 4 m und Blende 8 gibt
Tiefenschdrfe 3-6 m. Einstellung auf 4 m und Blende 16
gibt dcgegen Tiefenschiirfe 2,5-10 m. (Abblenden ver-
besserf die Tiefenschiirfe  !)
Slorkes Abblenden erforderl indessen slork verl6ngerfe
Belichtung. Um Tiefenschdrfe schon bei miiglichsf
groBer ,,Spor"-Blende zu erzielen, isl mifunler auch die
Schorfeinstellung zu veriindern  :
2. Beispiel: Das Moliv forderf Schiirfe von 4-10 m.
(Durch gelrennfes Schqrfeinstellen auf beide Motiv-
punkle wurden diese Werle cm Triebknopf ermittelt.)
Liisung: Mqn dreht den Triebknopf, bis beide Mefer-
werfe einer g leichen Blende gegeni.iberslehen, und
erhiilf somit die gijnsiigsle Abblendung, hier qlso
Blende 8.
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Do die Schdrfenzone im Bild nicht pl6izlich endel, son-    tivischen Eindruck zu erholten, isf eine (3,3foch lineqre
dern ollmiihlich in Unschdrfe ijbergehf, genijgt es meist,    VergrciBerung des 6 x 5-Negctivs quf 20 x 20 cm er-
die Tiefenschiirfe in runden Zohlenwerten zu beochten.    forderlich. Die Schiirfenwiedergcbe bei diesem Bild-
Auch die Anzeige qm Triebknopf  ist in diesem Sinne ouf   formol setzl quch beim Negoliv eine gewisse Mindest-
schnellen proktischen Gebrouch obgestimmi.               schiirfe vorqus, aus der sich die zuliissige GrciBe des
                                                        Zerslreuungskreises bestimmt. Domit erhdlt mon dqs
Wer genoue Zqhlen wijnscht, findet sie in der Tobelle   GrenzmoB der Tiefenschtirfe. (Dieser Schdrfeneindruck
Seite 21 .                                                         bleibt donn auch bei groBeren Bildformqten beslehen,
                                                     sofern mqn sie qus entsprechend grciBerem Abstond
                                                                                                               a       .l                                                                    betrochtef.)
Die Tiefenschiirfentobel  le                                                                                                                             il
Fijr den Normolgebrouch  gilf die obere der doppelf    Bei h6heren VergriiBerungsmoBsliiben (noch Rolleikin-
vorhqndenen Blendenreihen, sofern dos 6 x 6-Negotiv   Negoliven oder Ausschnitten des 6 x 6-Negof ivs) wiichsl
spdler in vollem Formol vergriiBert werden soll.   der Schiirfenonspruch. Der Berechnung der Tiefen-
(Diesen Blenden liegt ein Zerstreuungskreis von    schiirfe muB ein noch kleinerer Zerslreuungskreis zu-
1 11400 der Brennweite zugrunde.)                     grunde gelegt werden. Mon erreichl ihn fijr die gleiche
                                                     Tiefenzone durch stdrkere Abblendung.
Sind dogegen sldrkere Ausschniil' oder Rolleikin-Ver-
groBerungen beobsichtigt, so isl es rotsqm, von der                                                                                                        der                                                                                  sich ouch                                                                                            die Tiefenschdrfenonzeige                                                                                                  lciBtunleren Blendenreihe cuszugehen (Zerstreuungskreis   SinngemdB                                                             MoB qblesen, indem                                                                              slrengeren                                                                   diesem                                           Komerc noch :  f,2000).                                         mqn fijr die gewijnschte Tiefenzone stqft der ongege'
                                                benen die niichsf kleinere Blende benufzl.
Zur Erkliirung  : Es hiingl ousschlieBlich vom McRslqb
der spiiferen VergroBerung und vom Belrcchiungs-
qbslond qb, welche Schdrfencnsprijche ein Negoliv zu   Sind fijr exlreme Teilverg16Berungen  kleinsfe Zer-                                                        streuungskreise gefordert, so ist die Blende qbermqlserfiillen hql.                                    um einen Wert zu verringern, sofern mon nichl die
lm ollgemeinen belrochlet mon Bilder ous der deullichen    Tiefenzone noch der hierfijr gillligen Formel rechnerisch
Sehweife von 25 cm, Um hierbei den richligen perspek-    ermitleln will.
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Slqf ivoufnohmen                                                Frei hondoufnch men
  Zeitbelichtu ng          Longe Momenle                          Kurze Momenfe
        B                      1    'u2  1'5     1l'l0      1125 1,50  11100 11250 11500 sec

                                                        Bei der Wahl der VerschluBzeit ist die Bewegung imVerschlu9 und Ausloser
                                                     Bild zu beriicksichtigen, domil Bewegungsunschiirfe
Der Einhebel-Com pur-Rcpid-Verschl uB ist ein Zenlrol-                                                vermieden wird. Die Tobelle Seite 23 nennt hierfiir
verschluB mif kombinierlem Hebel filr Spannen und                                                            die zuliissigen Geschwindigkeiten.
Ausl6sen. Er qrbeilel mil den oben ongegebenen Ge-                                                       lm Drohtousl6sergewinde kqnn ein Drohlousliiser  ein-
schwindig keiten.                                       geschroubf werden, um vor ollem bei Slolivoufnohmen
1/50 sec ailt cls die meisfgebrouchfe und bereils ver-   und longen Belichlungszeilen den VerschluB  erschijt'
wocklungssichere Momenlzeil. Ldngere Zeilen ols    lerungsfrei qusl6sen zu k6nnen. Beim Gebrauch dcrf     w
1125 sec sind im ollgemeinen nur mit Stotiv miiglich.    der eloslische Teil des Drqhtousl6sers nur leichl ge-
Die Einstellwerle erscheinen im Blickfensler rechts iiber    kriimmt werden, domil der Ausl6ser nichf klemml und
dem Aufnohmeobjektiv. (Zwischen 1-1,10 und zwischen    ouBerdem die Bewegung der ousl6senden Hqnd nichi      4
1125-11250 sind ouch Zwischenwerte  einsfellbor.;       ouf die Kcmerq ijbertrogen wird (Verwacklung!).                                                       -
                                 eine ZusolzfederBeimEinstellen             von   'l 1500                        sec wird                                                                              om                                                                                    im Gewinde                                                                                                      Sfoliv                                                                            wird dos                                                im    Bei                                                   Slolivoufnohmen                                                                                      I          gesponnl,                                         Wider-VerschluB                       fijhlbar                 am cuftrelenden                                                                                                            dorf                                                                     Dos                                                                                          Sfotivgewinde                                               Kameroboden                                                                        eingeschroubl.
sland.'t 1500secdcrf daher n u r bei u nges pon ntem    nicht liinger ols 4,5 mm sein! Andernfolls geeignete                 I
VerschluB eingestelll und wieder verlossen werden    !     Zwischenlcge verwenden, domil der Komeroboden
                  't 1500 sec ersf einslellen, dcnn sponnen!           nicht beschtidigt wird. -   Fijr Stotive mif englischem
                                               Gewinde isf ein Zwischengewinde lieferbcr.
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Einslellen der VerschluBzeil  : VerschluBhebel  rechls   Zeiloufnohmen
(bei Gebrouchshcltung) neben dem Aufnchmeobiektiv    VerschluB auf B stellen: Er bleibt geiiffnel, solonge
drehen (l).                                          der Compurhebel nach dem Ausl6sen qm linken An-
Sponnen: Compurhebel nach rechts (bei Gebrquchs-    schlcg feslgehclten wird. Zum erschi.ilferungsfreien
hclfung) bis zum Anschlca fi.ihren (2).                   Auslijsen: Drohlousl6ser verwenden ! Bei Lcngzeit-
Ausltisen : Compurhebel weich und ziigig bis zum   qufnohmen: Drqhlousl6ser mil Feslslellvorrichlung be-
linken Anschlog (bei Gebrouchshaltung) fijhren (3).       nulzen.

      Es empfiehlt sich, den VerschluB ersl vor der Aufnahme zu spcnnen. Unrerbleibt die niichste Aufnohme
      oder wird der Ubergcng auf 1 /500 sec nolwendig, konn derVerschluB bei verdecktem Objekriv (objektiv-
                               deckel) ousgel6st und dcdurch enlsponnf werden.



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Die Belichtung
                                                     Die richtige Belichtung hiingt ob von der herrschenden
                                                         Beleuchtung (genouer: der Helligkeit des Obiekts) und        t
                                                                ergibt sich ous der Wqhl von Blende und VerschluBzeif.
                                                    Somit bestehen folgende Zusammenhdnge:
                                                    Tiefenschiirfe  Helligkeil  Bewegungsschdrfe
                                                          v
                                                              Blende                                                      YY

                                      Wie ouch ous der Belichtungslobelle der Rolleicord
                                                          hervorgeht,  lossen sich im Normolfoll der Aufnahme
                                                      verschiedene Einsfellungen von Blende und Zeit nach
                                                   Bedorf kombinieren.  Ersi bei ungijnsligen Aufncrhme'
                                                           verhdltnissen schriinken sich diese Moglichkeiten  ein'
                                                           so dqB mitunler in der einen oder cnderen Richtung eine
www.butkus.us                                                       KompromiBlcisung  ncitig wird. Jedoch ist zu bedenken:
                                                          Unterbelichiung ergibl unrettbare Deloilverlusle in den
                                    1 :22   90 sec          Schotten, wiihrend Uberbelichtung beim NegclivprozeB
                                                     weilgehend cusgeglichen werden konn. Houplregel  fi.ir
                                              dqs Belichlen:

                                                                             Steis auf die Schotlen  belichten                            kleine Blende  !   Tiefenschiirfe gefordert                                                    und lieber reichlich  ols zu knopP!                                -   Die richtige Belichlung ergibt sich durch eni'
   sprechend liingere Belichlungsdciuer.
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