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ROLLEIFLEX XENAR 3,5 IN DER PRAXIS User manual

User manual for ROLLEIFLEX XENAR 3,5 IN DER PRAXIS. 57 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

57 pagesGerman5.3 MB PDF
ROLLEIFLEX XENAR 3,5 IN DER PRAXIS manual cover
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Document details

Brand
Rollei
Model / document
ROLLEIFLEX XENAR 3,5 IN DER PRAXIS
Document type
User manual
Language
German
Pages
57
File size
5.3 MB
Category
Film cameras
Document date
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Digitally signed by Mike Butkus
                                DN: cn=Mike Butkus, o=Butkus
                                camera manuals, ou=butkus.org,Mike Butkus email=mike@butkus.org, c=US
                                     Date: 2020.09.28 19:49:38 -04'00'
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  /t1
         e ra.i tionsko m e ro m odernsf er Ko n sl ru kli o n,/4  k
ousgeriisfef mit den Spitzenfobrikofen Zeiss fessor
oder Schneider Xenar 3,5, bietet der Rolleiflex-
Aulomol nidtl nur ein hohes Mol3 on leisfung und
oplischer Quolifcit, sondern ouch olle Annehm-
lichkeifen einer weilgehenden Aufomofisierung.
Dadurch ergibf sich die Bedienung"tuJir" der Ko-
mero fosf schon von selbsf.
Dqmit sich ober olle Handgriffe schon yon Anfong
an richtig einprcigen, sind ouf den folgenden
Seilen Aufbou und Handhabung derKomero ous-
fiihrlich dorgestelh und illustried. Uber diese
ersle Informolion hinous finden sich weiler jene
ollgemeingtihigen Regeln und Hinweise, die fiir
die prokfische Rolleiflex  - Photographie grund-
legend sind.
So mdchfe diese Schriff jedem Rolleiflex-Besifzer
die gewiinschte Einfihrung in die Praxis ver-
mitteln und ihm mdglichsf rosch zu vollen Erfolgen
mif seiner Kqmero verhelfen.
   FRANKE & HEIDECKE
    BRAUNSCHWEIG
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      DAS WICHTIGSTE SCHNELL ZU FINDEN:

Seite                                                  Seite                                                   Seile
 5  l. KungefoBte                          30   lll. lqden und Filmtrqnsport      49 Reproduktionen
     Rolleiflex-Anolomie                    30  Rilckwond                  50 Spiegelnde Flcichen
l0 Automotik des Filmtronsports          32  Filmspulen einsetzen               5l  Pflonzen
                                                                               Forboufnohmen12 lt. Rolleiflex im Gebroudr             34  Film einsponnen                   5l
                                                                                Mikrooufnohmen12 Bereitschoftstosche                       34   Filmtro nsport                52                                                     52 Pflege12 Obiektivdeckel                          37  lV. Blirzlichr-Technik                                                     52 Beschcidigungen14 Holtung der Komero                   40   B litzl ichr-Tips
16 Lichtschocht
16 Sucherlupe                  12 V. Tips zur Aufnohme                      21   TiefenschcirfeTobef fen  i
17 Rohmensucher                42 [ondschoft                              23  Bewegungstempol8  Schorfeinstellung              44 Portrcits                             und VerschlufJzeit
l8  Blende                    15 Kinder                                  28   Be lichtu ng
l9  Tiefenschcirfe                45 Tiere                                    38   B litzlicht-Kontokt
24 Verschlu8 und Ausl6ser          46 Schnoppschuf)                        und VerschluBzeit
26 Selbstousloser                17 Sport                                   53   Proktische Ergcinzu ngen
26 Belichtung und Lichtwert         48 B0hne und Voriet6                    54  Rollei-Filter
n  Filmonzeige                 48 Nocht                                55  Rolleinore

    Diese Rolleiflex-Gebrouchsonweisung  bietet lhnen gleichzeitig: die ersie EinfUhrung in die Hondhobung
   der Komero, Technik und Tobellen zur Proxis, schlie3lich ober ouch in Stichworten die Tips
    fOr die wichtigsten Aufnohmegebiete. Sie soll lhnen dodurch wertvoll bleiben ols stcindiger Beroter.
                                                                                                                     gO,    Widrtig: Ehe Sie die Kqmerq in die Hond nehmen, lesen Sie bitte zuerst die Seiten 12, 16,24,
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I. KURZGEFASSTE
  ROLLE IFLEX.ANATOM   I E

Der Rolleiflex-Automot ist ols Komerolyp vor ollem
durch zwei konstruktive Merkmole chqrokterisiert: dos
storre Prinzip der zweidugigen Spiegelreflexkomero
und dieAutomotik  des Filmtronsports. Diese lechnischen
Besonderheiten bilden nichf nur die Grundloge der
hohen Leistung, sondern bestimmen zugleich ouch
die einfoche und sichere Bedienung der Rolleiflex.

Aufbou der zweidug;gen Spiegelreflex
In der Rolleiflex sind zwei getrennle Komeros zu
einer Zwillingskomero mit gemeinsomem, storrem
Druckgu0k6rper vereinigt: unten die
Aufnqhmekqmero, in der lediglich der Film belichtet
wird, und doriiber die
Sucherkomero, oufgebout noch dem Spiegelreflex-
Prinzip. Sie erf0llt die besondere Aufgobe, ouf ihrer
Mottscheibe den Einstellvorgong sichtbor zu mochen
und ein originolgleiches Kontrollbild der spdteren
Aufnohme zu liefern.
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Durch dos stdndig voll ge6ffnete Sucherobiektiv ge-
longen die Lichtstrohlen iiber den Spiegel ouf die
Mottscheibe und entwerfen hier ein oufrechtes Mott-
scheibenbild in voller Originolgr60e der Aufnohme.
Dieses Sucherbild ist stdndig sichtbor und konn in
ollen Einzelheiten des Bildoufbous noch wdhrend des
Belichtens iiberwocht werden.
Domit quch Bildfehler wie stUrzende Linien oder
schiefer Horizont rechtzeitig erkonnt und vermieden
werden, ist die Motlsch,eibe in quodrotische  Felder
unterteilt. Noch diesen Hilfslinien l6Bt sich die
Komero schnell und bequem ousrichten.
Vor ollem ober dient die Mottscheibe der unmittel-
boren Schorfeinstellung des Bildes. Sie erfolgt durch
Drehen des Tri,ebknopfes. Beide Obiektive, durch die
gemeinsome Frontplotte storr miteinqnder verbunden,
werden dobei gleichzeitig  eingestellt: Schdrfe des
Sucherbildes bedeutet olso die sichere Gewdhr fOr
eine ebenso schorfe Aufnohme. Dq die Rolleiflex ein
lichtstorkes Sucherobiektiv besitzt und die Mottscheibe
optisch gesch,liffen ist, verf0gt dos Sucherbild Uber
hohe Einstel lempfi ndl ich keit, Hel   I igkeit und Deutl ichkeit.
Der versenkbore Lichtschochl, f0r Einhondbedienung
eingerichtet und in beiden Endstellungen durch Feder-
kroft geholten, trdgt eine schwenkbore Sucherlupe
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mit etwo 2,5tocher Vergr63erung zur Feineinstellung
                                                   der Schdrfe.
                                           Der quodrotische Lupenholter bildet ouBerdem die
                                                      Abdeckplotte fUr den Lichtschocht und schirmt so dos
                                                        Sucherbild ouch noch oben gegen Fremdlicht ob.
                                        Wird dos Vorderteil des Lichtschochies noch innen
                                                      eingekloppt, verwondelt er sich in einen Ro,hmen-
                                                        sucher, durch den mon dos Obiekt in  notiirlicher
                                               Gr63e beobochlen und schnellen Bewegungen bequem
                                                  folgen konn. Auch in diesem Folle ist iederzeit die
                                               genoue Schdrfenkontrolle m6glich: eine zweite .Lupe
                                     on der Riickwond des Lichtschoch,tes gestottet Uber
                                                  einen schrdg geneigten Spiegel ebenfolls die Schorf-
                                                            einstellung noch der Motlscheibe. Ein geringes Heben
                                           oder Senken der Rolleiflex gen0gt, um wechselnd
                                                  einen zenirolen, kopfstehenden Ausschnitt des Mott-
                                                        scheibenbildes oder dos volle Bi,ldfeld des Rohmen-
                                                         suchers vor dos Auge zu bringen. Die Ndhe beider
                                                         Einblick6ffnungen  erloubt noch erfolgter Schorfein-
                                                             stellung ein rosches Anvisieren des Obiekts, wodurch
www.butkus.us                                der Rohmensucher erh6hte Bedeutung bei Sport-
                                               oufnohmen gewinnt.
                                              Die Einstellung der Frontploite mit den Obiektiven
                                                              erfolgt ilber den Bereich von oo-90cm (Entfernungen
                                                 gemessen von der Filmebene bis zum Obiekt) mit
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einer vollen Umdrehung des Triebknopfes. Durch die
Speziolform des Aniriebs (Kurventrieb noch dem
 Prinzip der orchimedischen  Spirole) vercindert sich der
Komeroouszug  in ieder Richtung spielfrei und gleich-
f6rmig.

Gleichzeitig verschiebt sich beim Einstellen eine be-
wegliche Moske unterholb der Motischeibe. Sie be-
wirkt den outomotischen Porollqxenousgleich: Sucher-
bild undAufnohme zeigen somit in iedem Foll gleichen
Bildinholt. -  Bei Nohoufnohmen mit Rolleinqr-Vor-sotzlinsen wird diese Bedingung durch zusdtzliche
Verwendung des Rolleiporkeils  erfOllt.

VerschluRzeit und Blende werden durch zwei Kegel-
rddchen on der Frontplotte einzeln eingestellt und
im gemeinsomen  Blickfenster vor der Mottscheibe on-
gezeigt. Lichlwertskqlo und Zeit-Blenden-Kupplung
vereinfochen die Vorwohl von Teil und Blende und
den roschen Ubergong ouf dos gewOnschte Zeit-Blen-
den-Poor.
Zur schdrfengleichen Einstellung von Sucherkomero
und Aufnohmekomero hoben beide Obiektive gleiche
Brennweite  (f :75 mm). Dos Aufnohmeobiektiv  I  : 3,5
ist ein dreigliedriger Vierlinser (modifizierter  Toylor-
Typ) von hervorrogender Korrektur frlr Schworzwei0-
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und Forboufnohmen, wdhrend dos dreilinsige Sucher-   Die Automotik des Filmtronsporfs
obiektiv 1 : 2,8 den speziellen Anforderungen der    Die not0rliche SchuBbereitschoft der Rolleiflex, be-
Mottscheibeneinstellung  entspricht. Beide Obiektive    dingt durch die Vorteile des zweiciugigen  Prinzips,
trogen wischfesten Antireflexbelog. Die Doppelboio-    wird durch den outomotischen Filmtro.nsport noch-
nettringe der Obiektivfossung sind zur Befestigung    mols gesteigert. Hier stellt die Kurbel den kombi-
der Sonnenblende und der optischen Vorsotzteile be-     nierten Bedienungsgriff  fiir Filmtronsporl und Sponnen
                                                  des Verschlusses dor.stimmt, die dodurch in optisch korrekter Loge ge-
hohen werden und eine fesle Einheit mit  der     Insgesomt sind es sechs wichtige Funktionen, die bei
Komero bilden.                                iedem Pendelschwung der Kurbel durch ein outo-
                                                          motisches Scholtwerk gesteuert werden:
Die obnehmbore Zweiformolriickwond ist in zwei             l.  Filmtronsport um ie eine Bildldnge,
Gelenken on der Komero befestigt und trcigt om             ' 2. Vorriicken des Bildzcihlers,
                                                        3. Sponnen des Verschlusses,Boden dos Stotivgewinde und den gesicherlen Ver-                                                            4. Aufzug des Selbstousl6sers,
schluflriegel. Die Verwendborkeit  fiir  die beiden        5. Ausl6sestop,
Aufnohmeformole 6 x 6 cm und 24 x 36 mm ergibt        6. Filmsiop.
sich ous der Einstellborkeit der Filmondruckplotte:                                                Ausl6ser und Kurbel werden dobei wechselweise
Sie konn sowohl fijr B ll 8 (120)-Film (mit Schutz-    blockiert und geben volle Sicherung gegen Bedie-
popier) ols ouch -  in Verbindung mit der Rolleikin 2-    nungsfehler, Doppelbelichlung oder leere Filmfelder.Einrichtung    fOr Kinefilm (ohne Schutzpopier) ein-   Bei beobsichtigter Doppelbelichtung ld3t sich die             -gestellt werden. In beiden Fdllen entsleht ein Film-    Kurbel om Kurbelgelenk entsperren: Durch eine volle
konol, dessen DurchloB der Stcjrke des verwendeten     Linksdrehung der Kurbel konn der VerschluB o h n e
                                                           Filmtronsport erneut gesponnt werden,Films entspricht. So wird erreicht, do0 der Film einer-                                                     Automotische Anschldge begrenzen die Wegldnge
seits plon in der Einstellebene  liegt, ondererseits beim    der Kurbel. Mit zunehmendem Durchmesser des ouf-
Filmtronsport reibungslos  gleitet.                      gespulten Films verkOrzt sich der Kurbelweg von
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 onfongs 3/a bis schlieBlich ouf knopp t/2 Umdrehung.
 So rOckt der Film bei iedem Kurbelschwung gleich-
 mdBig um eine reichliche Bildldnge weiter, wdhrend
 ouch die Zohl im Bildzdhler wechselt und die ndchste
 Aufnohme onzeigt.

 Dos Einstellen des Films ouf die Bildnummer 1 ge-
 schieht ebenfolls outomotisch. Zundchst muB noch
 dem Einlegen des Films der Popiervorlouf oufgespult
 werden. Domit hiernoch die Kurbel rechtzeitig
 stoppt, ermittelt dos Filmtostwerk den eigentlichen
 Filmonfong: Zwel Gleitrollen losten dos diinne
 Schutzpopier ob, bis sie die dickere Klebestelle des
 Filmonfongs fUhlen und erst ieizt den Mechonismus
des Zcihlwerks einscholten. Wenig spciter schldgt
die Kurbel on    der Film hot die Sfellung fUr                  - Bild I  erreich,t.  Beim Durchloufen des Klebe-
streifens l6st sich von selbst ouch der Tostdruck der
Rollen, so do0 die Filmschicht frei om Toslwerk vor-
 beigleitet.

Noch der  .l2. Aufnohme scholtet sich die Automotik
ob: Bereits om Fehlen des Anschlo,ges erkennt mon,
doB der gesomte Film belich,tet ist und nun mit
vollen Kurbelumdrehungen gcinzlich oufzuspulen  ist.
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II. DIE ROLLEIFLLX IM GEBRAUCH

  Die Bereifschoftsfosche                              Einselzen der Kqmero: Seitliche Riregel ziehen und                                                   Tosche ouseinonderspreizen, die obstehende Kurbel
  wird meist zusommen mit der Komero gew0nscht und    ols ersles durch den Ausschnitt noch ou0en f0hren
   desholb hier zuerst besprochen'                   und die Komero rilckwdrts in die Tosche senken.
                                                            Holteriegel durch die Riemenholter der Komero ein-  Auch mit Rolleikin 2-Einrich,tung konn die Rolleiflex in                                                               schieben.  der Tosche benutzt werden, sobold der Ausschnitt f0r
  den Rolleikin-Zdhlknopf durch Entfernen der Leder-       Fiir Komerqs mit Rolleikin 2: 5 Metollzungen der Leder-
   Einsotzscheibe freigelegt ist. Bei Stotivbenutzung      Einsotzscheibe im Toschen-lnneren mit einem Messer
.  (Seite 3l) ist die Komero ohne Bereitschoftstosche zu    oufbiegen (4) und die nun 0berfl0ssig gewordene
  verwenden, domit die erforderliche feste Verbindung     Scheibe noch ou0en herousdrilcken.
 'zwischen Stotivkopf und Komerooufloge gesichert  ist.
                                         Der Objektivdeckel  Uftnen: Deckel on der Hinterkonte seitlich fossen,
  on den Rostkn6pfen onheben und gemeinsom mit der       ist zusommenkloppbor. Dos Oberteil  ist durch Boionett-
   Vorderfront noch vorn oufkloppen  (l).                  fossung und d'os Unterteil durch Klemmdruck vor
                                           dem Obiektiv befestigt.  SchlieBen: Deckel 0ber die Komero stiilpen und fest-
  drOcken. (Ml,t dieser Bewegung konn zugleich ouch    Abnehmen: Unterteil om Rondgrifi fossen und ouf-
  der ofiene Lichtschocht geschlossen werden.) Trieb-     wdrts ouf dos Oberteil kloppen (5). Deckel durch eine
  knopf dobei ouf oo einstellen, domit der Komero'     Vierteldrehung noch links ous dem Boionett l6sen (6).
  Auszug dos SchlieBen nicht behindert.                  Aufselzen: Den zusommengelegten Deckel irn dos
  Enlnohme der Komerq: Riegel on den Seitenwdnden     Sucherboionett einpossen  Gelenk noch rechls
                                                                                                                  im                                                                                   durch                                                                                               Vierteldrehung                                                  herous-                                                              (Triebknopf) weisen,d                                (2), Kurbel etwos            emporziehen  der Tosche                                                                                        -  und                                                                                                   und                                                                                        herobkloppen                                                                              befestigen.                                         Komero                                                                                          Unterteil                                                           Uhrzeigersinn                          ouseinonderspreizen,          Toschenwdnde  kloppen,
  noch vorn herousheben  (3).                                  festdr0cken.
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    lichfschochf                                 Sucherlupe
   Uffnen: Hinterkonte des Lichtschqchtdeckels onheben     (Jffnen: Holtegriff im ge6ffneten Lichtschocht empor-
      der Lichtschocht springt ouf (l).                       ziehen    die Lupe federt empor  (3).    -                                                                     -
    SchtieBenr Lichtschocht niederkloppen  (2).              SchlieRen (vor dem SchlieBen des Lichtschochts):
                                                           Lupenholter bis zum Einrosten einkloppen. Nicht ouf
    Beochten: Der Lichtsch'ocht konn ouch mit der gleichen    die Linse greifen (4).   Hondbewegung  zugekloppt werden, die dos SchlieBen
   der Bereitschoftstosche ousf0hrt (vgl. S. l2).             Lupenbenulzung: Lupe direkt om Auge benutzen.
   Die Drucktoste om r0ckseitigen  Lichtschochtsockel    Die Lupe ist ouswechselbor und konn innerholb
    dient zur Befestigung der Rolleikin-Mqttscheibenmqske     *3 und     Dioptrien dem weitsichtigen oder kurz-                                                         -3                                                                   ongepoBt werden (Brillenrezept).   oder der Rolleigrid-Linse.                                    sichtigen Auge

l6

                                                                                                                                                                                                                                                                                                  t
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 fiefenschcirfe
 llot dos Aufnohmeobiekt eine gewisse Tiefenousdeh-
nung (2. B. londschoft mit Vordergrund), so ist Tiefen.
 schdrfe erw[inscht.
Mon versteht dorunler die noch ousreichende Schdrfe
im Roum vor und hinter dem Einstellpunkt. Die Aus-
dehnung dieser Schdrfenzone wird von zwei Foktoren
beeinflu3t: von der Aufnohmeentfernung und von
der Blende.
lm Gegensotz zu Aufnohmen im Nohbereich erhdlt
mon ein Vielfoches on Schdrfenro,um bei Einstellung
ouf weite  Entfernung:
         ,,       Die Tiefenschdrfe wdchst
             mit der Aufnohmeentfernung
In iedem Foll ober ld0t sich die Schdrfenzone der    fiefensch   ci rf en a n zei g e
Aufnohme noch betrdchtlich erweitern, indem mon                            Am und neben dem Triebknopf finden sich zweidie Blende schlieBt:
                                                 Skolen: die bewegliche Entfernungsskolo mit den
              Die Tiefenschdrfe wdchsl               Meierzohlen, die feste Tiefenschdrfenskolo mit den       z'^                mit der Abblendung                  Blendenwerten. Die Blenden I  bis 22 sind poorweise
                                                         beiderseits der Einstellmorke  !   symmetrisch onge-Proktisch ben,utzt mon vor ollem diese zweite M6g-                                                    ordnet,                                                wobei                                                    dos Blendenpoor 5,6 durch Punktelichkeit und vergr68ert nur im Notfoll den Aufnohme-                                                         gekennzeichnet                                                                                                                   ist.obstond (Verlust on Abbildungsgr63e  l).
Die Ausdehnung der Tiefenschdrfe konn f0r  iede   Als genouer Einstellpunkt gilt stets die Mitte der
Einstellung om Triebknopf obgelesen werden.             Meterzohlen.
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Prokfischer Gebrouch
                                    Sucht mon    noch erfolgter Schorfeinstellung und                                                            -                                                 die beiden Werte der benuizten                              Blendenwohl
                                      Blende ouf, so findet mon ouf der Meterskolo Anfong
                                  und Ende der Tiefenschdrfe. Allgemein gesogt:

                                              Die von gleichen Blenden umschlossenen Skolen-
                                        felder bedeuten ouf dem Ziffernkronz des
                                         Triebknopfes ieweils die Zone der Schdrfe
                                                              l.  Beispiel : Einsiellung ouf 4 m und Blende 8 gibt
                                              Tiefenschdrfe co. 3,1 -5,5 m. Einstellung ouf 4 m und
                                                                          Bf ende 16 gibt dogegen Tiefenschdrfe  2,5 - 10 m.
                                       (Abblenden verbessert die Tiefenschdrfe!)
                                         Storkes Abblenden erfordert indessen stork verldn'
                                      gerte Belichtung. Um Tiefenschcirfe sch,on bei m69-
                                                 lichst gro3er ,,Spor"-Blende zu erzielen, ist mitunter
                                   cuch die Schorfeinstellung zu verdndern:
                                       2. Beispiel: Dos Motiv fordert Schdrfe von 1,5-2 m.
                                        (Durch getrenntes Schorfeinstellen ouf beide Motiv-
                                        punkte wurden diese Werte om Triebknopf ermittelt.)
                                       L6sung: Mon drehl den Triebknopf, bis beide Meter-
                                  werte einer gleichen   Blende gegenOberstehen,
                              und erhcilt somi't die g0nstigste   Abblendung,
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Do die Schdrfenzone im Bild'nicht pl6tzlidr endet,     perspektivischen  Eindruck zu erhollen, ist eine 3,3foch
sondern ollmdhlich in Unschdrfe 0bergeht, genUgt     lineore Vergr60erung des 6x6-Negolivs ouf 20X20 cm
es meist, die Tiefenschdrfe in runden Zohlenwerten      erforderlich. Die Schdrfenwiedergobe  bei diesem Bild-
zu beochlen. Auch die Anzeige orn Triebknopf  ist    formot selzt ouch beim Negotiv eine gewisse Mindest-
in diesem Sinne ouf schnellen proktischen Gebrouch     schdrfe vorous, ous der sich die zuldssige Gr6Be des
obgeslimmt.                                                 Zerstreuungskreises  bestimmt. Domit erhdlt mon dos
Wer genoue Zohlen w0nscht, findet sie in der Tobelle    Grenzmo0 der Tiefenschdrfe.
Seite 21.                                                  (Dieser Schdrfeneindruck bleibt donn ouch bei 916-
                                                      fJeren Bildformoten bestehen, sofern mon sie ous
Die liefenschcirfen  - fobelle                         entsprechend gr60erem Abstond betrochtet.)
F0r den Normolgebrouch  gilt  die o b.e r e  der    Bei h6heren Vergr6BerungsmoBstdben  (noch Rolleikin-                                               Negotiven oder Ausschnitlen des 6 X 6-Negotivs)doppelt vorhondenen Blendenreihen, sofern dos                                                wdchst der Schdrfenonspruch. Der Berechnung der6 X 6-Negotiv spdter in vollem Formot vergr6Bert                                                         Tiefenschdrfe muB ein noch kleinerer Zerstreuungs'werden soll. (Diesen Blenden liegt ein Zerstreuungs-                                                           kreis zugunde gelegt werden. Mon erreicht ihn  filrkreis von 1/1400 der Brennweite zugrunde.)                                               die gleiche Tiefenzone durch stdrkere Abblendung.
Sind dogegen stdrkere Ausschnitt- oder Rolleikin-
VergroBerungen beobsichtigt, so isl es rotsom, von    Sinngemdft ldBt sich ouch die Tiefenschdrfenonzeige
der unteren  Blendenreihe ouszugehen  (Zerstreu-    der Komero noch diesem stren'geren MoB oblesen,
ungskreis:t12ffi).                               indem mo,n f0r die gewUnsch'te Tiefenzone stott der
                                                ongegebenen die ndchstkleinere Blende benutzt.Zur Erkliirung: Es hdngt ousschlie0lich vom MoBstob
der spdteren Vergr60erung und vom Betrochtungs-                                               Sind   f tir exlreme Teilvergr6Berungen  kleinste Zer'obstond ob, welche Schdrfenonsprilche ein Negotiv                                                             streuungskreise  gefordert, so ist die Blende obermolszu erf0llen hot.                                    um einen Wert zu verringern, sofern mon nicht die
lm ollgemeinen betrochlet mon Bilder ous der deut-    Tiefenzone noch der hierf0r g0ltigen Formel rechne-
lichen Sehweite von 25 cm. Um hierbei den richligen     risch ermilteln  will.
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Freihondoufnoh me n                                      Stotivoufnohmen
                   Kurze Momente                          Longe Momente       I    Zeitbelichtung

                                                                                                  B    l/sm   1/,,f,0 llt2s  l/60   l/30   |  r/r5 l/a                                                    114 112 I sec I

 VerschlvB und Ausl6ser
 Der Synchro-Compur-VerschluB  ist ein ZentrolverschluR     wdrtsstellung (um'180o geschwenkt) entsichert. Beim
 und orbeitet mit den oben ongegebenen Geschwindig-     Niederdriicken des Auslosers 6ffnet sich erst noch
 keiten. l/d0 sec gilt ols die meist gebrouchte und    Uberwinden des deutlich spilrboren Druckpunktes der
 verwocklungssichere Momenlzeit. Ldngere Zeiten ols    VerschluB.   Der niedergedr0ckte Ausl6ser ld0t sich                                                                           - l/30 sec sind im o'llgemeinen nur mit Stotiv m6glich.    durch nochtrdgliches Sichern in dieser Stellung ouch
 Vermeidung von Bewegungsunschdrfe: vgl. Tobelle S.23.    fOr ldngere Zeitbelichtung  feststellen.    In den Aus-                                                                                                         -                                                          l6ser konn ein Drohlousliiser eingeschroubt werden,
 Die eingeslellten Zeitwerte erscheinen im BlicHenster    der im ollgemeinen bei gesichertem Ausl6ser benutzf
 ofs rote Zohlen :  Nenner des Bruchwertes, z. B. 30:      wird.
 l/30 sec. Zwischenwerte zwischen den einrostenden
Skolenwerten sind nicht einstellbor. Wegen der Zeit-     Einstellen der VerschluRzeit: Zeitrddchen (l o) drehen,
 Blenden-Kupplung empfiehlt es sich, stets zuerst die    Blendenkupplung beochten   !
Zeit und donoch die Blende einzustellen, domit sich     Einstellen des Lidrtwertes: Zeitrddchen  (l o) und Blen-
die Blende nicht versehentlich dndert.                                                   denrddchen (l b) gemeinsom  einstellen.
Die lichtwertskqlo om Zeitrddchen entspricht den    Zeit-Elenden-Wechsel bei gleichem Lichtwert: Ein-
Werten der Belichtungstobelle (Gebrouch Seire 29).     stellung des Zeitrddchens (l o) dndern.
Uber dos Arbeiien mit Lichtwerten vgl. Seite 25.
                                               VERSCHTUSSAUFZUG:
Der Gehiiuse-Ausltiser     ' ist bei Aufwdrtsstellung des   Sponnen mit   Filmtronsporf: outomolisch durch
schwenkboren Sicherungshebels geshhert und bei Ab-     Kurbelschwung  (Seite 34).
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Sponnen o h ne Filmtronsport f0r Doppelbelichtung   AUSIUSEN:
(nur bei eingelegtem Rollfilm m6glich) ,  Freigobe-    Momenloufnohmen: Ausl6ser entsichern und gleich-
ring neben dem Kurbelgelenk in Pfeilrichtung drehen,     mdflig bis zum Anschlog niederdr0cken (3o).
donoch Kurbel mit einer vollen  Linksdrehung bis                                                  Zeitqufnohmen: VerschluB ouf <B> stellen, Ausl6ser
zum Anschlog fiihren (2).                                 entsichern und fUr die Douer der Belichtung nieder-
                                                     drUcken. F0r verwocklungsfreies Belichten: Drohtqus-
Sponnen bei Rotleikin: beim Filmtronsport mit Kurbel.     l6ser verwenden   !
Doppelbelichtung nicht m6glich.                                                    [ongzeilcufnqhmen: Ausl6ser wenig niederdr0cken
                                                        (ohne ouszul6sen!) und in dieser Stellung sichern (3b).
Sponnen beim Plottenodopter: durch Kurbel. Wieder-     Belichtung: Ausl6ser voll niederdriicken (3c). Beendi-
holter Verschl u0oufzug m6gl idr.                    gung der Belichtung: Ausl6ser entsichern (3d).
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Selbstousl6ser                               Belichtung und Lichtwerl
                                          Die Belichtung richtet sich noch der herrschendenWill der Photogroph selbst mit oufs Biid kommen,                                                                                                                                                                         '   Beleuchtung (genouer: noch der Helligkeit des Ob-so wird slolt des Auslosers der Selbstousl6ser ver-                                                               iekts) und wird durch Verschlu3zeit und Blende ge-
wendet. Er ist durch Kurbelschwung outomotisch (und     regelt. Als MoB fiir die richtige Belichtung dient der
bis zur Benutzung stdndig) gesponnt. Mit Ausnohme     lichlwerf. Er wird ous der Belichtungstobelle ermittelt
von B k6nnen olle VerschluBzeiten von I -1/500 sec    und ouf der Skolo om Zeitrddchen eingestellt. Domit
                                                                      ist bereits die Vorwohl von Zeit und Blende erfolgt.benutzt werden. Bei Selbstouslosung 6ffnet sich der
VerschluB erst noch etwq l0 sec fOr die Douer der    Bei der endgiiltigen Wohl von Zeit und Blende sind
eingestellfen Momentzeit.                              weiterhin die Bewegung des Obiekts und die ge-
                                                          wiinschte Tiefenschcirfe zu berilcksichtigen, wie es dos
Wurde der VerschluB bereits von Hond ousgel6st    Schemo Seite 27 veronschoulicht. Um ober ouch beim
und durch Kurbelschwung nicht obermols gesponnt,    Ubergong ouf eine ondere Blende die zugeordnete
so ist der Selbstousl6ser unwirksom. Beirn Einscholten    Verschlu0zeit outomotisch zu ermiiteln, ohne doB die
lduft lediglich der Vorlouf ob.                             richtige Belichtung sich cindert, sind die Skolen vo,n
                                                        Zeit und Blende gleichmci3ig unterieilt und die Ein-
Ausliisen: Knopf des Selbstousldsers in Pfeilrichtung     stellungen von Zeit und Blende durch Reibung ge-
                                                             kuppelt. Doher genrigt es, dos Zeitrcidchen zu bedienen,zur Seite schieJ:en.                                    um sofort und ohne Umrechnung die g0nstigste Kom-
                                                     binotion unter den verfrjgboren Zeit-Blenden-Pooren
                                                  ouswdhlen zu kdnnen.
  Auch bei Nichtgebrouch der Komero k6nnen       Die Lichtwerte 13 bis 9 gestotten von Blende 4.bis 22
   VerschlufJ und Vorlouf gesponnt bleiben, ohne       ie sechs Zeit-Blenden-Poorungen, z. B. Lichtwert l3:
  do0 die Federkroft nochlciSt'                Teit  l/500 1i2n 1112s 1160 l/30   I n5
                                                       Blende            5,6                 lt     l6     22
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                                                                        VerschluRzei?           I   Bewegungsschdrfe  (S. 23)
          Henigkeir+@ll
                                                                   Blende      €  Tiefenschdrfe (S. 19)

        Die Verschluf3einstellung B bedeutet bei der Zeit-    die Einstellungen von Zeit und Blende einzeln ouf die
         Blenden-Poorung unter Beibeholtung des Lichtwertes   Komero Ubertrogen werden. Domit ist indirekt der
          sinngemciS 2 sec. Will mon ous dieser Einstellung die    g0ltige Lichtwert (obzulesen on der Lichtwertskolo  des
         Blende noch weiter verkleinern, so verlongt iede     Zeitrcidchens)  festgelegt, so dofi nun der Ubergong
          ndchste Blendenzohl die weitere Verdoppelung der    ouf ondere Zeit-Blenden-Poore in der be:chriebenen
            Belichtungszeit. Als Beispiel Lichtweri 6:               Weise erfolgen konn.
         Teit  114       | 12  1    (2)   (4)      (8)          Allgemeine Belichtungsregel. Nicht immer lossen sich
u       Blende 1    5,6     I     l1   16    22            die Forderungen der Bewegungsschcirfe und der Tiefen-
                                                                         schcirfe in Einklong bringen. Ungrjnstige Aufnohme-
        Wird Blende 3,5 ols Ausgongspunkt der Poorung ge'     verhciltnisse schrcinken diese M6glichkeit mehr und
           wcihlt, so ireffen die einstellboren Zeiten ouf Zwi-    mehr ein, so do3 in der einen oder onderen Richtung
          schenwerte der Blende, die in diesem Foll beibeholten                                                                  mitunler eine Kompromi3l6sung erforderl ich wird. Zu         werden. (Erklcirung: Die Blende 3,5 bildet ebenfolls                                                         bedenken ist iedoch: Unte;'belichtung ergibt unreitbore         einen Zwischenwert zwischen den Blenden 2,8 und 4                                                                         Detoilverluste in den Schotten, wdhrend Uberbelich-         der internotionolen Blendenreihe.)                                                     tung beim Negelivproze3 weitgehend ousgeglichen
        Die Belichtungstobelle mit ihren Lichtwerten beriick-    werden konn. Als Houpiregel ftir dos Belichten gilt
            sichtigt lediglich die ollgemeinen Lichtverhciltnisse und     do her:
          schlie0t grobe Fehlbelichtungen ous. In schwierigen
           Fcillen empfiehlt es sich, einen elektrischen  Belich-            Stets ouf die Schatten belichten
          tungsmesser zu Rote zu ziehen. Sofern dieses Gerdt           und lieber reichlich ols zu knopp!
           nicht gleichfolls noch Lichtwerten geeicht ist, miissen
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ErkltirunE der
Bildb"eigpiele:
A
Hochgebirge
(Schnee) ohne Vor-
dergrund.
Offener Strond

B
Sport.
Helle Stro0en und
Pldtze, offene Lond-
schoft
c
Londschoft mit Vor-
dergrund.
Personen im Freien

D
Personen imSchotten.
Schottige StrofJen
                                                     tl
E                                                                                              ll
                        #Personen
unler hellen Bdumen.
Personen in glos-
gedeckten Hollen
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       DieBelichfungsfobelle        *
        Die Helligkeit des Obiekts ist im Kopf der Tobelle mit
           ie 2 Bildbeispielen fiir 5 Stondordfdlle symbolisch dor-
           gestellt.
        Die Filmempfindlichkeit ist links in ASA-Werten, rechts
         in l/10 DIN-Groden ongegeben.
       Der lichtwert findet sich ieweils im Schnittpunkf der ilI      ZurbeidenlichlwertkorrekturSpolten HelligkeitdienenunddieFilmempfindlichkeir.unteren Spolten der  rury
        Tobelle. Sie berilcksichtigen die Helligkeitsobnohme
        bei tieferem Sonnenstond (obere Spolte: bei voller
        Sonne, untere Spolte: bei bedecktem Himmel). Als ein-
        foches MoB fijr die Beurteilung der Lichtverhdltnisse
          ist die Ldnge des eigenen K6rperschottens  zugrunde
        gelegt. Die Arbeitsprqxis on sonnigen Togen liefert
        bqld die n6tige Erfohrung, um den Helligkeitswechsel    Filmonzeige om Einsfellknopf
       und somit den Lichtwert zu verschiedenen Togeszeifen
        ouch bei bedeckter Sonne richtig obschdtzen zu k6nnen.    Domit mon weiB, mit welchem Aufnohmemoteriol die
                                                 Komero ieweils geloden ist, befinden sich in der
         Beispiel: Forbfilm l5/l0o DlN, Londschoft mit Vorder-     Siirnseite des Einstellknopfes zwei Merkscheiben, die
        grund, Sonne zur Mittogszeit (: kurzer Schotten, keine    durch einen drehboren Griff in der Knopfmitte ein-

        Bfenden-Poore:                       11125                           bei                             4; 1l& beiilI       Lichtwertkorrektur) ergibt Lichtwert 11. M6gliche Zeih     gestellt werden: durch Rechtsdrehung (I) ouf die                                                               Die     Filmempfindlichkeiten                                                                                                                        19719o                                                                   ASA                                                                  von                                                                                                                                 (:                                                            8 bis ]60                                           5,6 usw. -                qm        gleiche                                             (entsprechend             Aufnohme                           Nqchmittog                                                        der                                                                                                                     (2)                                                                                       linksdrehung                                                                                                                                Film-                                                                   bis 23l10o DIN), durch                                                                                                   ouf                                                                                                     die
        Schottenldnge  mit Korrekturwert-1) verlongt dogegen    typen Ortho, Pon, Color-Togeslichtfilm  fr  und Color-      den Lichtwerr  ll                                     :  10.                                 Kunstlichtfilm A                                -l
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