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Voigtlander Virtus User manual

User manual for Voigtlander Virtus. 36 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

36 pagesGerman2.0 MB PDF
Voigtlander Virtus manual cover
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Document details

Brand
Voigtländer
Model / document
Voigtlander Virtus
Document type
User manual
Language
German
Pages
36
File size
2.0 MB
Category
Film cameras
Document date
Not specified in catalog

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Reihenfolge der Hondgriffe
  bei der Virtus
Zuniichst:
                                                                                                                                                                         ;:   Volle Ililmspule einlegen uncl Nr. |
   bis zurn nnteren roten Fenstet vor-
   clrehen.
1. Entfernung schiitz.eu uncl oinstellerr
2. I(arnera arrfklappen lassen
ii. VerschlufJstcllung liontrollicrerr
4. Bild irn optischen Suchel trctraclrterr
l-r. lJelichton rnil .[Iebel- oder l)ralrt-
   ausliisel'
6. I,'ilrn rveiterdleherr
7. Karrrr:t'a schliefJcn
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                    <8
       2--.-..-..----                                  <....___.. 9
                                                                      .....-.....10
     3 _.--


                                                                                                          r I
                             --*--   5-  --                                    <---.....-_-..l2

                                                           <----.-..-..-13

                     Fig. t. VirtusrKamera
Vorwort
    Mit der ,,Virtus"-Kanera hat der
   I(onstrul<teur eiuen nenartigen Typ
   tler 4% X 6-Kamera geschaffe n, cler
   das beliebte I(leinforrnat rnit bisher
   unerreichbaren tcchnischen Vorztigen
   nnsstattet. Beste Voigtliinder-Prrizision
   der Optik und des Meehani$mus geben
   Ihnen allo Trtimpfe zu erfolgreichem
   Arbeiten in die l.Iand, und Sie dtirfen
    nrit ller:ht stolz auf Ihrerr Besitz sein.
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An Ilnrcn liegt es nun, sich mit der
   Hanclhabuug der. I{arnera vertraut zrr
   machen. Wenn Sie dieses Biichlein
   aufrnerksanr stutliert hnben. clann
   werden schon clie ersten Aufnahrnen
   sichere Tlreffer sein  !
                         d





                                   www.butkus.us
              Fig.2, Offncn dcr Karncrn
Uffnen und SchtleBen
    Reim Offnen hiilt rnan die Virtus so,
    clafJ clas Gchiiuse senlcecht steht ocler
   ein klein rvenig nach vonl geneigt ist.
   Driickt nran dann auf den lileineir ge-
   riindelten l(nopf 10 (Fig.2), all d'er
   4
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reohtell Schrnalgeite der l(arnera, dann
springt der Laufboden selbsttiitig auf,
und der Objekttivtr?iger ritcl<t durch
eirrert F eclerzug autornatisch in die
Aufnnhrnestellung. Ilin einziger l)ruclr

     Mike Butkus                                                              DigitallyDN:Date:cn=Mike2023.05.21signedButkus,by21:28:43Mikeo=ButkusButkus-04'00'camera manuals, ou=butkus.org, email=mike@butkus.org, c=US





      Fig. 3. Einsshiebcn dcs Objcktivtrigcrs

gentigt nlso, urn deu Apparat schufJ-
bereit zu urachen.
  Auch das SghliefJen tler I(arnera ist
Sache eines Augenblichs. tllan liist
durch Druch ruit dern rechten Daurnen
auf die Ireder 5 (fig.3) die Arre-
tierung cles Objektivtriigers uncl schiebt
                                                    5
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ihn mit dem Zeigefinger bis zum An-
   schlag zuriich. Dadlrch wird die
   Spreize autornatisch gelbst, und. cler
   Laufboden liifJt sich ohne rveiteres zu-
   klappen (Fig. a). I)ie neuartige l(ipp-





            Fig.4, SchlicBen des Lnulhodens
   standnrte bleibt, beirn SchliefJerr fest
    rnit dern Laufboden verbundeu, so clafj
   Beschiidigungen nicht r,tr befiirchten
    sincl.
Schcrrfelnstellung und lrlsblende
    Die Scharfeinstellung der Virtus ist  cine grundlegcude -Neuerung im
   I{alnerabau. Sie rvird durch Drehen
    6
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des formschdnen, griffigen l(nopfes 4
(Itig. 1) vorgeuomlrlen, also vou au{Jeu,
so dafl ulau schott bci geschlossener
Kamera einstelleu kann. Auf dieso
Weise ist rnan iur geeigneten Augen-





               Fig. 5. .Sclrarfeinstellung

blich schnell zur Aufnahme bereit,
ohue stiirendes Aufsehcn zu emegen.
  Atrf tlenr Rand cles l(nopfes 4, von
der Rtiolcrvancl aus lesbar, sind rlie
Ilntfernurrgen in Metern (von 1 m bis
6'o) eingraviert (Fig.5). Dreht mau den
I(nopf so, dafJ die liegcnde 8, das IIn-
                                                   7
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endlichl<eitszeichen, vbr cler hleiuen
 Pfeilspitze anl I(arneragehiiuse  steht,
 tlann rvircl bei lllendC 1 : B,b alled
 sclrarf, rvas weiter als 32 rn, rrncl bei
 Blencle 1: 4,5 alles, wns rveiter als 2b m
 vorn Apparat entfernt, ist. Bei nflheren
 Qbjel<te_n schiitzt ntan die Entfernung
 (das sollte rnan tiben) und stellt di;
 cntsprcchende Meterzahl auf die pfeil-spitzc ein. Selbstverstiincllich l<ernn
man auch zrvischen den eingravierten
 Zalrlcn cinstellen, urll die Zrvischen-
rverte ztr erreichen.
   lie  . Voigtliinder-Anastignate Heliartund Skopar, nrit denen die Virtus nus-
geriistet rvird, sintl so berechnet, tlafJ
sie schon nrit voller Offnung ein i'nntl-
scharfes Bild liefcrn. Dabef ist infolge
der' l<nrzen Brennu'eite auch dieTiefen-
schiirfc recht gro8, so dafJ man bci tlen
nreisten Aufnahmen die garrze L,icht-
stiill<e des Objektivs ausrrtrtzen l<ann.
Blscheinen in eincr Aufuahme aber
sehr nahc und rveitor entfernte I)inge
gleichzeitig, dann ernpfiehlt es sich I-
besorrclers iln l{inblit;lc auf eirre nach-
trilggliche VelgrdfJerung nbznblen-
clerr, und daclurch die 'lliefenscheirfe  ztr
crrveitem.
8
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  Uber der Blendenskala anr unteren
Itande des Verschlusses liillt sich der
 T,eiger 16 (lfig.6 uncl 7) bevvegcn.  .fe
kleiner clio Blendcnzahl, desto grii{Jer
 ist tlie Offnung, clabei sinrl clie-Blen-
denzalrlen so gerviihlt, cla{J rtie niichst
kleirrere Blende imnrer die doppelte
Belichtungszeit der volhergehbnden
verlangt. Wenn mrrn also durch Ab-
blenden einerseits dio lfiefenschiirfe
steigcrt, so verliingert lnan antlerer-
seits dadurch die Reliehtungszeit, so
dafJ sich in vielen l'iillen rratiirlictre
llcgrenz.un gen ergebcn.
  Sache cles Photogralrhierenrlen                   -unc1             ist es,
Scharfeinstellung       lllencle so aul'-
einancler abzustirnmcn, daB sich alle
rvichtigen Bildteile, vor allcnr dieniiherliegeudeu, in cler Sch?irfenzoue
befinclen. I)iese Aufgabe erleichtert
die  Tiefcnschiirfenta6elle auf  der
I(arrrelariiclovand, die nach  clerrr
I{oordinatensystern angeorclnct ist. Irr
der linkelr senl<rechteir Spalte steheu
diu Entferurulgelt in Met-ern, irr cler
oberelr rvaagerechten die  Illeuclerr-
zahlerr. Geht nlan nun in cler waage-
recltten Spalte neben einer Meterzlhl
scitrviirts bis zurn Schtrittpurrkt rnit rler
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senhrechten Spalte unter einer Blen-
   denzahl, dnnn findet man dort den
    'I'iefenschiirfenbereich in Metern, der
    rlieser Iiinstellung rrnd dieser Blentle
    entspricht.
VerschluB
     Die l(amera rvircl entrveder mit dem
   Ilnrbezet- oder Corntrlurverschlul) ge-
    liefert.
EmbezetverschluB
  mlt Selbstousl6ser (Ii'ig. 6)
    Die Wahl der Belichtungszeiten cr-
   folgt auf der Einstellgcheibe lb, in





                         (%16
                    Fig. 6. ErrrbezetverechluB
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cleren Ranrl clie lluchstben It (lange
Zeitaufnahmcn) uud B (hurze Zeit-
aufnahmen) so"vie die l\{orntutzahlen
(11rou, 1/r,o urd 1/rr Sel<unde) eingraviert
sind. Die Geschu'indigkeitert sind als
ganze Zahlen geschriebeu, damit ntan
sie besser leselr kann.
M o nr e n t a u f n a h ur e n :
  Durch Drehelr nach links oder reohts
steltt ntan clie .scheibe 15 so ein, da0
die gewiinschte Geschrvindigl<eit oben
vor demEinschnitt der Unterlagscheibe
steht. Jetzt ist der VerschlulJ fertig
fiir die Aufnahrne ttnd kann eutweder
durch Fingerdruck attf dert bei 17 ein-
geschranbten :Drahtausl0ser oder auf
den l{ebel 14 atrsgeliist werden.
'Zeitauf ttahuen:
  Man clreht rlio Steltscheibe so, da$
cler Buchstabe B vor dem Ilinschnitt
der Urrterlegscheibc steht. llei Druck
auf clcn Drihtausliiser o<ler auf clen
Hebel 14 iiffnet sir:h cler Verschlrtfj und
bleibt so lange offen, rvie der Druck
anhfilt. Will rnan z. B. 3 Seltttntlcn be-
liclttert, danu ziihlt mau klar rrncl deut-
                                                                         ll
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lich im rrorrnalcn Sprachtemlro: ein-
ttndzrvnnzig :-   zs'eiundzrvairzigdreiundzrvanzig. Ilei ein ...   diiict<t
tnan, uncl anl Schlu{J von rlreirrnd-
zrvanzig lii8t nran den Ausliiser rviecler
los.
   Ist der Buehstabe T eingestellt, so
tiffnet sich dor Verse,hlufJ tliirch eiiren
ersten Druol< auf }lebel- otler Dratrt-
ausldscr, schliefJt sich aber erst bei
einem zweiten l)ruclr. Mnn benutzt
      Stclluug bei minutenlangen Be--4i9lnlichtungszeiteii (r.8. Nachtarrfnahrnen)
und lleirn ,r\rbeiteu mit ltlitz,lictrt, ruri
den Ausl<iser loslassen zll l<iinnen.
Selbstausliisullg:
                                                  tloo,  Bei Mornentaufnahnren (l/ron,
1/s6) liifJt sich der Verschlun auictr eiri
Vollaufwcr.l< autontatisch auslOsen, scl
da13 nran sich selbst photographieren                                -I<ann. Nachdem die  Iieliihtringszeit
eingestellt ist, spannt lnnn cleri mit
einenr roten l(nopf verselrenerr llebel
19 bis zurn Ansclrlag. Wie bei einer
Nornralnui'nahrne driiclit man clann auf
clen Atrsliisehebel lQ ocler anf den
I)rahtausliiser; cladurclr setzt siclr das
l2
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   Vorlaufrverh in llervegung, das derr                               'bis    VerschltrfJ nach ctrva 10     11 Se-
   hnnden auslrist.
      Ist clas Vor.larrfrverk liir eine Auf-
  nahlne vortlereitet, die  lltan aus
   irgeucleinenr Glturde nicht machcn
    1vill, dirnn legt nlan die Flandfliiche
    fest auf die Objcktivfassung und kilnn
   dcn Verschluf] ausliisen, ohire da{J cler
   Ifilm belichtet rvird. Ir:i ist nicht gtrt,
   das Vorlatrfrverlc gcspannt zu tasibn.
ConipurverschluB
  mir Selbstousliiser (Fig. ?)
     I)en Ranrl des Verschlrrsses urrrgibt
   der drehbaro Iling--I'1b,'(langeauf clcn ne6cn   clen Buchstabcn               Zeitauf-
    nahrn-en) uncl /J                    _(kurze Zeitlu fn ahmelr)   die Mornentzahlcn von 1 bis t/roo Se'-
   kunde ciugraviert sincl. Die Verschlu{J-
   geschrvindigl<eiten sintl uicht  als
    l3r'iiche, soudern-als ganzc Zahlcn ge-
   schrieben, clanrit rrian sie lcictrier   lescn lrantr.
   ilIqrnentatrf nahnren:
      ' I)urch f)rehen des Ringes lb stellt    rnilll dic gervtinschte Geschwincligkeit
                                                          r3
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Anschlag nach rechts (von vorll go-
sehen) gctlriickt rvird. Wiihrencl es iur
allgerneincn gleichgiiltig ist, ob ltran
erst einstcllt uncl clann spannt, ocler
erst spannt uncl dann einstellt, elnp-
fiehlt es sich, boi dor Iliichstgcschrvin-
digheit dto Zolt stotg vor dom Spnnnon
dee Vcrschlusscs olnzustellen, da clie
Binste llung nach denr Spannen nur
gchwer nrtiglich ist. Die Auskisung
dcs Vcrschlusses erfolgt duroh cin-
fachen Fingerclrucl< auf den llebel 14
oder auf den bei 17 eingeschraubten
Drahtausliiser.
Zeitaufnaltmon:
   ['iir Zeitaufnahrnen rvird der Ver-
schlu8 nicht  gespannt, der Spann-
hebel 18 ist bei Binstelltrng der lJuch-
staben I'und B verriegelt, und ein ge-
waltsanres I'Ierunterd riicl<en rviirde den
Vorsehlufi beschildigen. --  Stellt rnanclen llushstaben B auf den Index-
strich, so dffnet sich der VerschlulJ
beim Drucl< auf clen Drahtausltiser
oder auf den Flebel 14 und bleibt so
lango offen, rvie der I)ruck anhiilt.
Will man z. B. 3 Sel<unden belichten,
clann ziihlt uran klar und deutlieh  irrr
                                                  t5
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nol'lnalen Sprachtentpo.: einundzrvan-
 T,ig   zrvciunclzrvanzig dleiurrcl_                  !'1
 zrvauzig.               .9ei_ ein ...  dl.iicl<t man alt,
 nnd anl Schlufi von tlreirrndzrvanzigo  IiifJt uran derr Ausldser. rviecler los.
                       arJf den Inclexstrich,             I  , Slellt.rnat ,,T"                                                                                                                                                                                                                                                                                             I dann rvird der VersctrlrrfJ tlurch eineri
 ersten Dnrcl< geiiffnet uncl crst durch
 einen zrveitcn Drucl< rviccler gcschlos-
 sell. Diese $tcllung bcnutzt man bei
 rninutcnlallg-ell Belichtungszeitcn rrnd bei Aufnahrnon mit  Illitzlictrt, llnl
 rviihrcnd der }.telichtung den Ausliiser.
 Ioslasscn ztr lirinncn.
Selbstauslilsung:
  Will  rnall eine Selbstaufnahnre               !
 rnachen, so spanlrt nlillt zuerst detr
 Verschluf}. Dann schiebt nran den arn                               I
Ilancle llefincllichen I(nopf lg in Rich_ trurg, dc-s aul'gravierten pfciles, \vo_                                     :iIt
rlurch ein rvciteres Sparrn.eln del I.Ie-
lrF 18 errrriiglicht uixl daclnrch der
Sclbstalslriser. gespannt rvirrl. lVie bei
erner Norrrralaufnilhrno dri.icl<t man
null arrf den l{ebel 14 odet auf a*ri
I)rahtausltiser. I)aduroh setzt sirh an*Vorlauf werl< in lleu,egnng, ,iu* den
Verschlrrfj nat:lr etu,a tZ .Set?irnt.iuu n,r*_
l(r
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        liist. l)io lSclichtung erfolgt in der auf
       <leln llirrg eingestelltcn Zeit (1 bis 1/roo
      Sckunde). Boi der fllichstgosohrvlndig.
      kelt lst dis Solbstrusliisung nicht vor-
      lYondb&r.

  Oprischer Sucher
     mlt Porallqxenousgleich
       Zur Feststellung cles richtigen Biltl-
      ausschnitts dient der olrtische Sucher 1
         (Itig. 1). Blicl<t rnan u'ie in Fig. B und I
      tlurch das Okular des Suchers, daurr
      sieht nrafl ein helles, scharfes Bild,
    das bci jctler })instellung exakt rnit
    dem Ausschnitt der Aufnahure tiber-
      einstirnnrt. I)em l(onstruhteur  cler
     Virtus blieb es vorbehalterr,  clurclr
,l     eine sinnreiche l-(upltclung von }lin-
 tIt.     stelll<nopf und optischem Sucher die
{:      gefiirchtete Par:rllaxe ?,u beseitigen,    die bei ancleren Snchcrn sttirenclc
      I)ifferenzen zrvischen Sucher.bild und
     Aufnalune zur Folge hatte. Da sich die
      I(arnera bei LJenutzuurr des optischen
     Suchers in Augentrdhe befinclet, s'ird
     allcs in getvolrnter, trnttilli0her: Per-
     spektivc aufgcnomnlell.
                                                              t7
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Haltung der Komern
      Fiir das Gelingen Ihrer Aufnahrnen           ,{
   ist clie richtige l-Ialtung der I(amera                           i
    vorr grofJer lledeutung. Da nicl:t irnrner         t)
   viel Zeit ztun Uberlcgen ist, tut man





                                                                                                I
                      www.butkus.us                    II
          Fig,8. Aufnahmo im l{oclrforrnat            I
   cleshalb gut, die erforclerlichen Hanrl-                       I:il  griffe durch Vorsuche rnit der un-
  ge.ladenen l(amera einzuiiben, bis
  altes ganz automatisch klappt.
   Wie rniln die l{amera z.weel<mHfiig  anfaBt, ist aus Fig. B uncl g z0 er-
  l<ennen. Alles rnu8 darauf hinzielen,
   t8
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         da{J rnan ruhig halten kann, denn ein
       geringes Vers,acl<eln dcr  I(alncra I     rvlhrend der Relichtung tviirtie clop-       pelte l(o-nturen inr Bilde zrlr lt'olgc
       haben. Ilincn sehr sicheren IIalt ver- u
    rf,
 $



$


  l
  I

                        l.tig.9. Aufnnhruc irn Querfonnat {f
 $,J,     leiht cler neuartige Tragriemen der
        Virtus, wenn nran einen seiner l(ara-
       binerhaken kist und ihn urn die Hnnd
        schlingt. lViihrend lnan die I(arnera
       6ffnet und einstellt, stellt lnan sich
        breitbeinig fest hin. Reim lllich durch
       denSuchcr stiitzt man daun denKalnera-
                                                             t9
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riicl<cn gt:gr:n Nase untJ. Stiur, dantit
nlan einc feste Alrlage hat. Der
 {.pparat soll so gehalteri tverclen, dafJ tlie Seitenkarrten senl<recht stehen,
 sonst sle]rt alles schiel' irn Bilde, ferner
darf ruall bei Architehturaufnahrncn
den Apparat rricht nach oben oder
urttcn ncigen, rvcil sonst stiir.zeucle
 Lirricn entstehen.
  Den VcrschlufJ ldst ruan bequcrn
nrit cloru l)alrnrcn anr Auslrischcbil 14
 (Fig.8) aus. Man rnufi nrlr     iihnlichwie bcirn Ciou'ehr    l)rur:lillunkt-
nehnrerr und ziigig, ohne Ruck- aus-
liisen. \Ver seine Aufnahineu bei lle-
nutzung desAuskisehebels verrvacl<elt,
der verrvendet besser clen Drahtaus-
kiser (Itig.9), clen rnan in leichtern
                         }3tlrvegrrngen cler9gg"l hiilt, danrit clieIland nicht auf clie l(anrela'.{ibcitragen
rvcrclen.
    I\{it der lichtstar.l<en Optil< rvircl urannur selten liinger als llx Sekuncle be-
liclrten rniissen, so da{J dio Aufnahmen
tni[ der niitigen Vorsic:ht bettrrenr aug
der freien }Iancl gelnacht rverden k6n-
nen, IVluS nran liinger nls 1/r; Sehuncle
belichten, danu nru8 clie l(arnera fest
stolren. ltls ist zrr rliesorn Zwecl< an der
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        Schnrnlseite des Geh?iuses eine Statir-        rlulter 11 (Itig. 1) fiir. Ilocharrfuahnrerr
        vorgesehen.,Stativarr lnahrnelr irn erreri_       fornrat silrtl. bei Vcr.weniir,,rg eines
         $.uUc-l               gelc n kl<opft:s nr iigl   i c:Jr. iVfi n l<a rin      cuo r(arnel.a lnit l{ilfe cler Stiitze ?
           (Iui.g. 1")..uudr_ auf eine TiJctrkaiiio-od.
:t       dgl. stellen. Dic Stiitze licgl bei Nichi_      gebrauch                 _pnrallel zur Latifsclricrre  inr        .lnnet'll der l(anrera. Sie rvircl zu-       nrichst inr rechten Winkel seitrviirt,s      ,nnch            aufJen unrl clann nach unten [e-         sr;lrrvenl<t.
   Ltrden der Komero
           IIlrc gutcvoigil?incler_I(amera          ,,                                     rviirde      tnllen lltchts nutzcn, rvenrt Sie clarirr      ein unzuverliissiges AutriairlnernateriaI
      verweutlcn rvolll-en. Ne]rnren Sie cIeJ_     halb stets cren. troctieinfiii,,iiii,,r,"ir,       hoohorthochrornatischcri,i,i,i                                         lichtholl              -Voigiliinder-l,ilnr                                          i:l;                                        S.li"il;;,         l^..i::"(relln cler               Nurne, deln Sie                                       lrcirn                                          I(auf     Ihrer l(anrera vertraut haUeii,                                                  ;ii;i     Ihnen auch                      .Ge-u,iihr fiir'-glcidf,rriui-
     I.I:19 Qrratitiit rles Fihirs. ^irrf einenr                   0 un (B 2lS) lccinneu Sii:     nourltm 6 {    mit der Virtus L6 Atifnatunen inr
      Fornrat 4tl, X 6 cnr u,r,.,trurr.
                                                               2l
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Das lJinlegcn cles Fihus oder das
f,aden, rvic dieser Vorgang l<urz ga-
nannt wird, kann bei Tageslicht ge-
schehcrr, denn der eigentliche li'ilm
ist rlurch ntehrere Lageu tles liclrt-
clichten Schutzpapiers geger schld-





          Fig. 10. Offncn der Filrnknmnorn
liche Ilinrvirl<ungen cles Lichtes ge-           ,tI
sichert. Natiillich rvird man trotzdem
das Laden uicht inr grellen Sonncn-
licht vornelrruen, sondern zurnindrlgt
in seinern eigenen Schatten.
  Driicht rnatr nrit l)aurnen urtcl Zeige-
finger auf clie l-reiden Verschlu8-
federn 3 (Fig. 10), dann lilftt sich die
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