Film cameras
Welta Welti Ic User manual
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Document details
- Brand
- Welta
- Model / document
- Welta Welti Ic
- Document type
- User manual
- Language
- German
- Pages
- 16
- File size
- 3.3 MB
- Category
- Film cameras
- Document date
- Not specified in catalog
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Bild 2
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12. RHndelring zum Einstellen 17. Filmlaufbahn
der VerschluBgesehwindigkeit lB. Sdraltwalze fiir ZHhlwerk
13. Hebel fiir die Blendeneinstellung 19. Filmspule, nidrt herausnehmbar
14. Spreizen 20. Filmandruckplatte
15. Stativmutter 21. Sudrereinblick fiir,den Parallaxenau€gleidr
16. Drudrknopf zum Offnen der Kamera des Su&ers bei NahaufnahmenView original page 3Page 4 · Read text
A. Filmeinlegen und Filmuteehseln In der Velti I c sind alle handelsiibli&en Tagealidrtpatronen fiir 36 Aufnahmen, Klein- (I bildfiillpadrun,gen und gesdrnittener perforierter Film von 35 mm Breite bis 1,60 m Liinge verwendbar. 1. Offnen der Komeroriicku)ond Nadr reitlidrem Vere&ieben dee Riegels (8) klappt man die Kamerarii&,wand auf. Sie ist dur& ein Sdrarnier fest mit dom Kameragehfiuce verbunden, eo daB man rie frei herunterhiingen laseen kann (siehe Bild 2). 2. Filmspule einlegen Man zieht den Rii&spulknopf (7) nadr auBen und legt die Patrone mit Film so in die Filmkammer e'in, daB der ges&litzte Bolzen des Riid<,epulknopfeo in den Steg der Film. epule eingreifen kann. Der Riidcspulknopf wind wieder nach innen geedroben. Nun zieht man den Filmanfang iiber die Filmlaufbahn (f7) hinwe,g und sted(t ,ihn in den Sdrlitz der Leerapule (19). Bei eingerasteter Transportsperre iet vorher der dazugehiirige Ausliiee- knopf (2) zu betiitigen. Zur Kontrolle des Filmtraneportes ist ebenfalle der Auslbreknopf fiir Tranrportsperre (2) in Pfeilri&tun,g zu driid<en und der Filmtransportknopf (l) so langc in Pfeilridrtung zu dre,hen, bis die Z'dhne der S&altwalze (lB) einwandfrei in die beiderseitige Perforation de,s Films eingreifen.View original page 4
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www.butkus.us 3. Sehliefien der Kanrerariickuand, Die Riidtwand wird nun zugeklappt und feet engodriidst, co daB die Verriegelung hiirbar einrastet. 4. Filmtransport Hat man den Filmtransportknopf (I) bis zum Anedrlag -ttiegedre,ht, eo drii&t man den dazu- de6 FilmtransporteE ge.gehtirigen 4usliiseknopf (2) 'r. Pfeitridrtung, wo,durdr Sperreliist wird. Der Filmtransportknopf (I) wird dann in Pfeilridrtung bis zum Ansdrlag ge- dre,ht. Dieeer Vorgang wird no& einmal wiederholt. Dabei verg_ewissere man eich, daB sich audr der Rii&,spulknopf (?) entgegen,geretzt seiner Pfeilri&tuug mitdreht; e,e ist dies das s,i&ere Zeidren, dai3'der- Fihn-ri-drtlg ein-gelegt ist. Jetzt ,stellt- man durdr Drehen der Ziihlsdreibe (3) den ersten Teiletridh direel- ben genau auf die Markierung nebeu der S&eirbe ein. Dae Ziihlwerk rii&t dann auto- matis& bei jedem Filmtransport um einen Stri& weiter. Na& Spa,nnen des Ver's&lusges (siehe Teil B, Abt. 3) ist die Kamera nun,mehr aufnrhmo- bereit. Wichtig: Durdr- eine gegelseitige !i&e.ung von Filmtransport- und Gehlueeaueliisung (4) aind Dop-pelbeli&tungen bei der Welti I c unmiiglidr. Dcr Vcns&luB liBt !i& nur dauia,rrlii."o, *"rro der Film um eine Bildlinge transportiert und der Venr&lu8 wieder gerpannt worden iot.View original page 5
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5. Das Riickspulen des Filrns
Na& Beli&tung der 36 Aufnah die Markierung neben der Z?ihlsdleibe (3) zeigt
alsdann auf die Zahl 3'6 zieht man den F,ilmtraneportknopf (l) nach auBen und dreht --dabei den Riickepulknopf (7) in Pfeilridrtung, bis der Film vollkommen in die Patrone
zuriidcge,spult ist. Der Filmanfang gleitet leidrt htirbar aus dem Sdrlitz der Aufwidcelspule
heraus.
Nac}dem der Riickspulvorgang beendet ist, iiffnet man die Riid<wando zieht den Riickspul-
knopf (7) nadr auBen und kann dann die Patrone mit dem belidrteten Film der Kamera
entnehmen.
Der Filmwedrsel eoll nidrt im vollen Sonnenlidrt, sondern nadr Miiglichkeit im Selatten
vorg€nomrDen werden. ZwedrmiiBig ist, die Filmpatrone nac.h Entnahme lidrtdicht in Papier
oder in demYerpackungematerial, in weldrem sie geliefert wurde, zumEntwickeln zu geben.
Der neue Film kann nunmehr, wie unter Abs. 2 bes&riebeno eingelegt werden.
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www.butkus.us B. A"frahmetechnik Die Welti I c wird mit den Objektiven Zeiss Tessa r 2,Bf:50 mm oder Meyer-Trioplan 2,9f :50 mrn mit Ve,bur 0O-VersdrluB geliefert. 1. Offnen der Kamera Dureh einen Druck auf den Knopf (16) springt das Objektiv o,hne weitere Nadrhilfe in Aufnahmestellung. Es wir'd durdr die Spreizen (fa) fest und eidrer arretiert. 2. Einstellen d,er Entfernung Durdr Betiitigen des Hebels (9) stellt man die jeweil,ige Entfernung des Aufnahmegegen- standes von der Filmlaufba,hn ein. Sie kann zwisdren I m und Unendlidr (oo) gewHhlt werden. Beim Sdrlie8en 'der Kamera seliebt eidr der Entfernungseinstellhebel automatiselr auf die Unendli&stellung. 3. Einstellen d,er V erschlufi geschuindigkeit Vie bereit,s erwlhnt, wird die Welti I c mit Vebur O0-VersdrluB geliefert. Der Vebur- VersdrluB hat Zeitein,stelluns von I bis 1/zro Sek. und Zeitaufnahmen von beliebieer Dauer in Stellun,g ,,B" Der Ve,bur-VersdrluB hat d,ie Markierung fiir die Zeiteinstell,ung auf ,dem RIn,delring, demzufolge muB die MarkiemnS (f f ) ii b e r der gewiinsdrten VersdrluBgeechwindigkeitView original page 8
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Bitd 3
stehen. Dann drii&t man den VersdrluBspannhebel (f0)
wie Sild 4 zeigt, durch einen I)aumendrud< na& oben.
Wichtig
"Beim Sllannen des Verschlusses ist folgendes zu beadrten:
Bei den kiirzeeten Belichtungszeiten (l/zso Sek.) ist zum
Spannen des Verschlusses ein griiBerer Drud< niitig. Es
muB daher beim Hochdriidcen des VerschluBspann-
hebels (10) der Versc}luB abgestiitzt werden (eiehe
Bild 4), um ein Dejustieren des ObjektivtrHgers zu
vermeiden.
4. Einstellen der Blendeniiffnung
Der ver,schie,bbare Hebel (13) untenhalb des Objektivs regelt die Blendeneinstellrrng. Je
kleiner man die Blende wHhlt (das heiBt, je griiBer also die Blendenzahl iet!), desto llnger
muB die Belieltungszeit sein (vergleidre Teil C).
5. D ie Suehereinricht ung
Der optisdre Sudher (6) zeigt im Durdrrbli&. den Bildaussdrnitt dea Aufnahmeobjektes in
klarer Begrenzung. Bei Nahaufnah,men (f m bia 4 m Entfernung) verdreht man den
Su&ereinblidc zur Erziel'ung de,s Parallaxenausgleichs in der Veise, daB bei NahaufnahmenView original page 9Page 12 · Read text
www.butkus.us 7. SchlieSen der Kamera Nadr der Aufnahme driickt man auf den Ausldeeknopf fiir Transportsperre (2) und dre'ht eofort den Film ein Bild weiter. Dann liist man durdr gleidrmiiBigen Drud< mit ;beiden Daumen die Spre'izenfiihrung (siehe Bild 5). Dadurdr schiebt sidr das Objektiv in das Kameragehluse zuriid<. Hierauf sdrlieBt man den Boden der Kamera vollstiindig, bis die Verriegelung hiir,bar einraetet.View original page 12
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B. Blitzlichthontakt
Der Blitzlichtkontaktanschlu6 befindet sich seitlich am Verachlu6.
Der im VeburversdriuB eingebaute Blitz-Syndrron-Kontakt (X-Kontakt) ermiiglidrt Blitz-
lidtaufnahmen au& bei Momentbelidrtungszeiten mit Blitzlampen (Vacublitze), Blitz- i-iI
riihre,n (Elektronenblitze) sowie Kapselblitzen (Pulverblitze).
Beim Veburverschlu8 erfolgt die Kontaktga,be bei voller VersdrluBiiffnung (X-Kontakt). I
Demzufolge ist die Au,sliisung von Riihrenblitzen (ohne Verziigerung) mit allen VersdrluB-zeiten mtigli&. Die Aueliisung von Blitzlampen kann dagegen nur mit VersdrluBzeiten, i
1wie ,eie in der Tabelle angegeben sind, erfolgen. Fiir Riihrenblitzgeriite mit Verziigerung
iet eine kiirzeete Vers&luBzeit von 1/ro Sek. einzustellen.Fiir Kapselblitze (Pulverbl,itae) iet, um eine Vers&luBeyndrronisierung zu erreiidren, fiir it
Momentzeiten eine elektrisdre Ziindeinridrtun,g erforderlicl. Die jeweilige Einstellung der
VergdrluBzeit ist aus den Angaben der Herstellerfirmen zu ensehen.
Fiir den allgemeinen Gebrau& von Kapselbl,itzen (Pulverblitzen) ohne Vere&luBeyn&ro-
nieierung ist der Yers&lu8 auf ,,8" einzustellen und mit Ililfe einee Spe,zialdrahtausliisere
der bei Vere&lu8tiffnung eelbgtklemmend wirkt un'd ei& bei,m zweiten Drii&en liiet- -aurzuliiccn.View original page 13Page 15 · Read text
C. Kleine Tips fiir die Aufnahme
l. Nadr jeder Aufnah'me sofort den Ausliiseknopf fiir Transportsperre (2) niederdriid<en
und den Film weiterdrehen!
2. Belidrtungszeit und Blende stehen in engem Zueanrrnenhang. Je mehr dur& ,,Abblen-
denoo, auf Blende 8, ll oder hiiher, Lidrt weggenommen wird, desto rnehr muB man -.t
an Belidtungszeit,,zugeben"
Ein .Beispiel: Vennman in einem Falle bei Blende 5,6 1/roo Sek. belidrten muB, I
dann kann man ebensogut Blende B und 1/so Sek. oder Blende Il und r/zr Sek. neh-
men. Die Reihe kann beliebig nadr unten oder oben fortgesetzt weriien. Es verlndert
sieh dabei lediglidr die Tiefensdrdrfe des Bildee.
3. Der Vorteil der kleinen Blende B/ff/I6 usw. ist ausgedehnte TiefensdrHrfe, also Vorder- und Hintergrund sind sdrarf abgebildet. (Wie weit ei& die SdrHrfe dee Bildee II
erstreekt, kann der auf der Riid<seite der Kamera befindlichen Tiefensdriirfen-Tafel I
entnommen werden.) I
Der Vorteil der groBen Blende (3,51415,6): man kann kiirzer belichten und entgeht i
4 dadurdr der Gef ahr des Verwackelns. Fiir Aufnahmen bewegter Szenen ist kurze
Belidrtungszeit immer erforderl,idr, aleo audr eine entepredrend griiBere Blendenein. I
stellung.View original page 15From the M. Butkus archive. Original publisher and archive notices are retained.
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