Home/Butkus archive/Zeiss Ikon
Film cameras

Zeiss Ikon CONTAFLEX II GEVRAUCHSANLEITUNG User manual

User manual for Zeiss Ikon CONTAFLEX II GEVRAUCHSANLEITUNG. 43 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

43 pagesGerman3.2 MB PDF
Zeiss Ikon CONTAFLEX II GEVRAUCHSANLEITUNG manual cover
Read the manual Original PDF
Download PDF
Loading your manual…Open PDF directly

Document details

Brand
Zeiss Ikon
Model / document
Zeiss Ikon CONTAFLEX II GEVRAUCHSANLEITUNG
Document type
User manual
Language
German
Pages
43
File size
3.2 MB
Category
Film cameras
Document date
Not specified in catalog

Search available document text

Find a term, then jump to its page in the original PDF. Image-only pages may not be searchable; check the PDF for exact wording and diagrams.

Page 3 · Read text
EINZELTE,TLE DER CONTAFLEX II

  Zeiger des Belichtungsm essers           7 I(ontaktnippel
   Einstell- und Ablesering des             8 Blendenskala
  Belidrtungsmessers                                   9 Synchro-Hebel
:' Einstellknopf  f . d. Filmempfindlichkeit                      'l                                   0 Schirfentiefenskala
4 Riickspulknopf
                                                                    1 1 Entfernungs-Einstellmarke) Druckknopf  fiir die l(lappe des
  Belichtungsmessers                     12 Entfernungs-Skala
6 Osen fiir Traeriemen                   13 Einstellring fiir die Entfernung





               www.butkus.us





        Fortsetzung der Besdrreibung der Einzelteile siehe Seite 42
View original page 3
Page 6 · Read text
www.butkus.us

DIE CONTAFLEX II
der zerss rKoN Ac. srurrcART vereinigt in
sich die Vorzi.ige der Kleinbild- und
Spiegelreflexcameras. In ihr hat die in
Jahrzehnten gesammelte Erfahrung im
Bau von Priizisionscameras  konstruktive
Formen angenommen. Sie ist ftir den
ernsthaften Arnateur geschaffen worden,
leistet aber auch dem Fachphotographen,
\Tissenschaftler und Techniker gute
Dienste.
Die coNrnFLEx Ir bietet alle nur erdenk-
lichen Sicherheiten frir das Gelingen Ihrer
Aufnahmen: Der geschiitzt im Gehiiuse
eingebettete photo-elektrische Belichtungs-
messer zeigt aucl'r bei Farbfilm zuverles-
sig die richtige Einstellung ftir Blende
und Belichtungszeit an. Zwei gekuppelte
Entf erlrungsmesser sorgen frir  exakte
Scharfeinstellung des weltbenihmten Ob-
jektives zErss rEssAn 7 t2,8/45 mm. Der
gro8e, ribersichtliche Sucher ist arrch bei
Nahaufnahmen vollstiindig parallaxfrei.
Durch Kupplung mehrerer Funktionen
trnd durch die ribersichtliche Anordnung
aller Bedienungselemente sind Sie schnell
aufnahmebereit. Mit dem umfangreichcn
Zubehor des coNTAFLEx-sysrEMS, das
auf den letzten Seiten dieses Heftes aus-
ftthrlich beschrieben ist, beherrschen Sie
viele interessante Aufnahnregebiete.

                          4                           -'',
                                                                                                              'F^#
                                                                                *,
                                                                                                                                      It:
                                                                                         :fr
View original page 6
Page 7 · Read text
Damit Sie alle Vorteile Ihrer coNrAFLEx  rr
 richtig nritzen kdnnen und immer Freude
an Ihren Photos haben, lesen Sie,
 bitte, diese Anleitung aufmerksam durch.
 Klappen Sie die Umschlag-
 seiten vorn und hinten zum
 leichteren Verstiindnis  her-
aus. \Wir empfehlen, die
beschriebenen Handgriffe
 frir die Aufnahme zuniichst
mit ungeladener Camera
zu riben. Haben Sie dann
noch Fragen, so  erteilt
Ihnen Ihr  Photohandler
oder die Photoberatung der
zErss rKoN ec., Stuttgart-S,
Dornhaldenstra8e 5, gern
kostenlos Rat und Auskunft.
Wir sind sicher, daB Sie beim Kauf lhrer
Camera eine gute \7ahl getroffen haben
und da8 Ihnen die coNTAFLEx rr viel
Freude bereiten wird. Lassen Sie uns,
bitte, an Ihrer Freude teilnehmen und
schicken Sie uns sch<ine Aufnahmen, die
Sie mit Ihrer coNrAFLEx  rr gemacht haben.


Das Bild auJ der zweiten Umsdtlagseite wurde mit der
CONTAFLEX bei Abendsonne mit Blende s,o 1/6e Sek.
aufgenommen.



5
View original page 7
Page 8 · Read text
www.butkus.us

                \4EI,  .\LE DER CO|"J'rAFLEX  Il
              Der lrolle, belle Su(ber zeigt das Bild
                  schon vor dem Ausldsen in beinahe na-
                          ttirlicher Grdl3e. Das parallaxfreie Sucher-
                    bild wird von der eingebauten Fresnel-
                   linse bis in die Ecken ausgeleuchtet.
                Durch das Penta-Dachkant-Prisma  sieht
              man in Aufnahmericl-rtung ein seitenrich-
                    tiges, aufrechtstehendes Bild. Auch bei
                 Verwendung von Objektiv-Vorsitzen und
                   Vorsatz-Linsen frir Nahaufirahmen gibt
                  der Sucher die richtige Bildbegrenzung an.
             Der eingebaute photo-elektris&te BeliCb-
                   tunlnnesser zeigt auch unter ungrinstigen
                       Lichtverhiiltnissen  zuverlissig Blende und
                     Belichtungszeit an. Er ist das Ergebnis
                       20-jiihriger zErss rKoN Erfahrung im Bau
                     photo-elektrischer Belichtungsmesser.
                  Die iibersi&tli&te S&arf einstellung im Su-
                    cher durch Schnittbild- oder Mattscheiben-
                  Entfenrungsmesser ist mit dem Objektiv
                      gekuppelt.
                Das Objektio, das in der ganzen \Welt be-
                   rrihmte zErss TESSAR 1 :2,8145 flfl,  ist
                      farbkorrigiert und vergtitet und liefert bei

                    stochen scharfe Negative.fl[D          SchwarzweiB- und Farbaufnahmen ge-
View original page 8
Page 9 · Read text
t

      Der Syn&tro - Compur - MXV -Vers&tlu$
        mit eingebautem Selbstausloser hat Be-
           lichtungszeiten zwischen 1-1lsoo Sekunde
        sowie Zeiteinstellung beliebiger Dauer.
       Er ist vollsynchronisiert und kann auch
         bei krirzesten Belichtungszeiten mit allen
           Blitzgerdten gekuppelt werden.
          Alle Skalen sind mit einem Blidr von oben
           ablesbar. Durc:h die Vorwabl Springblende
       und die Kupplung von Verschlu8aufzug
        und Filmtransport  ist die Camera in Bruch-
           teilen von Sekunden aufnahnrebereit.
       Der Kleinbildfilm 24 x 36 mm rvird als
         Tageslichtpatrone, Tageslicht - Kassetten-
           frillung, Dunkelkammer- Kassettenfrillung
         oder Meterware verwendet. Bei Benritzung
       von Kassetten kann der Film nach jeder
          beliebigen Zahl vonAufnahmen bei Tages-
            licht, ohne nickspulen zu mtissen, gewech-
            selt werden.
        Die abnehmbare Ril&wand erleichtert das
        Laden und Entladen sowie das Reinigen
         der Camera.
       Das Ganzmetallgebause  bietet die Gewiihr
          frir liul3erste mechanische Priizision in
        allen Teilen, wie sie frtr zErss rKoN
         Erzeugnisse sprichwdrtlich wurde.


         7
View original page 9
Page 10 · Read text
www.butkus.us

    '!'             rl      lfiAi   )C, lFl
Messen der Belichtungszeit
Vor jeder Aufnahme mi8t man die Belich-
tungszeit mit dem eingebauten photo-elek-
trischen Beli&tungsmesser (Abb. 2), der
auch bei ungrinstigen Lichtverhaltnissen
genaue Verte anzeigt, gleichgriltig ob man
die coNrerI.Ex II mit Schwarzwei{3- oder
Farbfilm, Negativ- oder Umkehrfilm ge-
laden hat.
Zverst mu8 die Filmempfindlichkeit des
verwendeten Aufnahmematerials  einge-
stellt werden. An dem kleinen Knopf (3)
wird die innere Scheibe so weit gedreht,
bis die schwarze Strichmarke des linken
Fensters (in Aufnahmerichtung  betrachtet)
an der ASA-Empfindlichkeitszahl, bzw.
die Strichmarke des rechten Fensters an
der DlN-Empfindlichkeitszahl des jeweils
verwendeten Filmmaterials steht. Die
Scheibe la8t sich auch auf Zrvischenwerte
einstellen. Zur bequemeren Handhabung
kann man den Rrickspulknopf (4) ein Sttck
herausziehen (siehe Abbildung 31 auf
Seite 34).
\Zenn der Filmhersteller andere Empfind-
lichkeitsnormen als DIN oder ASA angibt,
kann man den entsprechenden ASA-Vert
der Vergleichstabelle entnehmen.
View original page 10
Page 12 · Read text
www.butkus.us


Bei Farbfilm la8t sich die Empfindlichkeit
nicht ohne weiteres angeben, weil diese
Empf;ndlichkeitssysteme ihrer Definition
entsprechend nur die Verhaltnisse  bei
SchwarzweiBfilm  benicksichtigen. Die Film-
fabrikanten kennzeichnen deshalb die
Empfindlichkeit bei Farbfilmen mit dem
Ausdruck ,,2u belichten wie . . ." Mit
dieser Angabe erzielt man im allgemeinen
gute Ergebnisse. \Ver ganz sicher gehen
will, kann durch Probeaufnahrnen mit ab-
gestuften Belichtungszeiten die Empfind-
lichkeit des verwendeten Farbfilms  frir
den eigenen Belichtungsmesser selbst fest-
stellen.
Zum Messen wird die Klappe des Be-
lichtungsmessers durch leichten Druck nach
rechts auf den Knopf (5) gerjffnet. Man
richtet die courarl.Ex rr so auf das Motiv,
wie es aufgenommen werden soll. Dabei
schlagt der Zeiger (1) aus. Durch Drehen
des Einstellringes (2) verschiebt man dann
die kleine Kreismarke, bis ihre Mitte beim
Blick von oben genau tiber dem Zeiger
steht (siehe Abb.2). Man kann jetzt sofort
am Ablesering (2) ftir iede Blende (innere


                                         10
View original page 12
Page 13 · Read text
www.butkus.us

Skala) die richtige Belichtungszeit (iiu8ere Skala) und
umgekehrt ablesen.
Die Belichtungszeiten links von 1/s bedeuten Sekunden-
Bruchteile (15 ist also z.B. L/ts Sek.;, die Zahlen rechts
von L/z sind ganze Sekunden.
Die gefundenen \7erte werden dann, wie auf den nich-
sten Seiten beschrieben, auf Blende und VerschlulJ der
coNTAFLEX rr ribertragen.
Bei den gruin ausgelegten Sekundenzahlen mu8 der Ver-
schlulS auf ,,8" gestellt werden (siehe Seite 13).
Unter derKlappe liegt ein Prismenkdrper.Er sorgt dafrir,
da13 der Bildwinkel des Belichtungsmessers in Grcj8e und
Richtung genau mit dem der coNr,q.F'rex rr ribereinstimmt.


11
View original page 13
Page 14 · Read text
www.butkus.us


                 Einstellen der Blende
                                   Niederdrrid<en desi-o          Bei gleichzeitigem
                Knopfes (17) wird der schwarze Riindel-
<rO             ring mit der Blendenskala (8) gedreht,
                   bis er mit dem gewrinschten Vert an der
f,.o               Einstellmarke (18) steht (Abb. 3). Da der
                 Blendenring bei den einzelnen \Zerten
oO               einrastet, kann man bei Dunkelheit die
                 Blende gefrihlsmiiBig einstellen. Man geht
=O          von einer Endstellung des Blendenringes
                                                               ge-
                                                                      in9o              wrinschtenaus und zahltVertdieab.RastenDie Blendebis zumkann
so            desgespanntemVerschlussesund eingestelltungespanntemwerdenZustand(siehe
                    niichsten Abschnitt).
View original page 14
Page 15 · Read text
Einstellen der Belidttungszeit

Der verchromte Riindelring (14) wird ge-
dreht, bis dessen Einstellmarke (15)
 (schrvarzer Punkt) an der gewrinschterr
 Belichtungszeit  steht (Abb.3). Der Riindel-
ring rastet bei den einzelnen \Terten ein.
Zwischenstellungen sind nicht moglich.
Die Zahlen bedeuten Sekundenbruc-hteile
(60 ist 1/oo Sek. usw.). Bei Stellung ,,8"
bleibt der Verschlu8 so lange gedffnet,
wie auf den Ausloseknopf (20) gedruickt
wird (siehe Seite 22). Die Einstellung des
Selbstauslosers ist auf Seite26 beschrieben.


Der Synchro-Compur-M XV-VerschluB wird
durch Drehen des Aufzugknopfes (19) in
Pfeilrichtung bis zum harten Anschlag             u,iehtistgespannt. Damit wird gleichzeitig der Film      (
um eine Bildlange transportiert. Durch
diese Kupplung von Filmtransport und
Verschlu8aufzug sind Doppelbelichtungen
und Leerbilder ausgeschlossen. Es ist bei
allen Belichtungszeiten gleichgriltig, ob
man vor dem Transportieren des Filmes
die Belichtungszeit einstellt oder danach.
Der Verschlu8 kann, ohne Schaden zu
erleiden, in gespanntem Zustand bleiben.


13
View original page 15
Page 16 · Read text
www.butkus.us


Rats&\a|, Beim Spannen sollen Daumen
und Zeigefinger der rechten Hand nicht
nur eine Bewegung ausftihren, die dem
Eindrehen einer Schraube gleichkommt'
Zweckmii8iger erweist es sich, in einem
Schwung zu drehen, wobei die Bewegung
zur einen Halfte mit der rechten, zvr
anderen mit der linken Hand ausgefrihrt
wird (Abb. 4). Auf diese \Weise ist Zeit
zu sparen.
Beim Spannen ist- zu beachten, da8 der
Aufzugsknopf (19) bis zum ltarten An-
s&tlag gedreht wird, da der Verschlu8
sonst beim Ausliisen geschlossen ablaufen
kann.





      www.butkus.us
View original page 16
Page 17 · Read text
E n tfe r nungs e i ns te  I I u ng

 Die Entfernung wird mit dem eingebauten
Entfernungsmesser bestimmt. Beim Blick
durch den Sucher (25) sieht man in der
Mitte des Blickfeldes eine von einem mat-
tierten Ring umschlossene Kreisflache, die
durch eine waagrechte Linie in zwei Hiilf-
ten geteilt ist (Abb. rechts). Die Entfer-
nung des Aufnahmegegenstandes kann auf
zwei Arten gemessen werden  t
 t. Man beobaClttet dur& den Su&ter eine
  senkreChte Linie (Hauskante, Baum-
  stamm usur.). Drebt man jetzt am Ob-
   iektioring(13),so oers&tiebt siCh das Bitd
   in der oberen Halt'te desKreises gegeni.iber
  dem in der unteren Ha$te. Steben die
  beiden Teilbilder genau i.ibereinander,
   ist die ri&tiQe Entfernung gefunden.
2. LAIII siCLt in einem Motio einmal keine
  senkre&tte Begrenzungslinie finden, be-
  oba(btet man den Aufnahmegegenstand
  auf dem mattierten Ring. Der Obiektio-
  ring (tt) wird so lange bin und ber ge-
   drebt,bis das Bild auf diesem Matts(bei-
  benring !esto&ten sCl'tarf abgebildet ist.
Es ist gleichgriltig, ob die Entfernung auf
die erste bzw. zweite Art bestimmt wird.


15
View original page 17
Page 18 · Read text
www.butkus.us

                   Das Objektiv ist in beiden Fiillen stets
                          automatisch auf die erforderlidre Entfer-
                      nung eingestellt.
                          S&tirfentiefen-Skala
                   Das Objektiv bildet nicht nur das scharf
                         ab, was sich in der eingestellten Entfer-
                      nung von der Camera aus befindet, son-
                        dern stets auch das, was etwas niiher und
                            ferner liegt. Dieser Scherfenbereich  ist bei
                     ganz geoffneter Blende (2,8) gering. Je
                                 stiirker man abblendet, desto gro8er rvird
                             seine Ausdehnung.
                      Die Scharfentiefen, die sich bei den ver-
                         schiedenen Blenden ergeben, k<innen an
                    der Schiirfentiefen-Skala (10) abgelesen
                         werden. Rechts und links der Entfernungs-  ll                 einstellmarke (11) sind dazu die Blen-
,                        denwerte aufgetragen. Die diesen Verten
                            gegenriberstehenden  Zahlen auf der Ent-
                           fernungsskala (12) geben die Ausdehnung
 !                       der Scharfentiefe an. Z. B. liest man bei
                           Einstellung auf 1,5 m (Abb. 5) bei der 8l
                          auf der linken Seite 1 ,2 und bei der 8 auf
                         der rechten Seite 2 ab. Bei Einstellung auft                          1,5 m und Blende 8 wird also alles von
                       etwa 1,20 m bis etwa 2 m sdrarf abgebil-
                             det. Die genauen Verte sind der Tabelle
                         auf Seite 18 zu entnehmen.


                                                                     16
View original page 18
Page 19 · Read text
Man kann aber auch umgekehrt verfahren.
Man mi8t mit dem Entfernungsmesser  die
vordere und hintere Begrenzung der Zone,
die scharf abgebildet werden soll, und be-
stimmt dann an der Scharfentiefen-Skala
die erforderliche Blende.
Es ist zweckm2i8ig, stets nur so weit abzu-
blenden, wie es die Ausdehnung des zu
erzielenden Schiirfentiefenbereiches erfor-
dert, weil man sonst unncitig lange be-
lichten mu8 und dadurch die Gefahr des
Verwackelns grol3er wird (siehe Seite 2Z).

Auf der unteren Seite der Entfernungsskala (12)
beftndet sich aus technischen Griinden eine weitere
Skala, die fiir die Bedienung der coxr,r.rLEx  rr
ohne Bedeutuns  ist.
View original page 19
Page 21 · Read text
Halten der Camera
\X/iihrend der Belichtung mu8 die coxre-
FLEx rr ganz ruhig gehalten werden. Der
Camerak<jrper ruht in beiden Handtellern
und wird von den Fingern fest umschlossen
(Abb.6). Die Daumen liegen auf der Rrick-
wand. Der Mittelfinger der linken Hand
bedient den Objektivring (13) zur Ent-
fernungseinstellung, der Zeigefinger der
rechten Hand den Ausktseknopf (20). Die
Ellbogen werden leicht an den Kdrper an-
gelegt. Es ist gleichgriltig, ob man mit dern

t9
View original page 21
Page 22 · Read text
www.butkus.us

linken oder mit dem rechten Auge durch
den Sucher schaut (Abb.7 und 8). In dieser
Haltung werden mit der coNTAFLEx II
Aufnahmen im Querformat belichtet.
Frir Hochformatbilder dreht man die
Camera um 90 Grad, so da8 die linke





Hand die Camera von oben leicht gegen
die Stirn dnickt. Der Mittelfinger liegt
wieder am Einstellring (13) zur Entfer-
nungseinstellung. Die rechte Hand sttitzt
von unten ab. Der Daumen liegt auf dem
Auslciseknopf (20), (Abb. 9 und 10).


                                      20
View original page 22
Page 23 · Read text
Ebenso kann man aber bei Hochaufnah-
men auch die rechte Hand nach oben neh-
men (Abb. 11 und 12). Der Zeigefinger
liegt auf dem Auslciseknopf (20), wiihrend
der Einstellring (13) von dem Mittelfinger
dieser Hand bedient wird. Die linke Hand





sttitzt die coNTAFLEx rr von unten ab.
Die verschiedenen Mdglichkeiten, die Ca-
mera zu halten, sind hier im Bilde dar-
gestellt. .Jeder coNrAFLEx  - Photograph
kann sich die Haltung auswiihlen, die
ihm am besten liegt.



21
View original page 23
Page 24 · Read text
i                                  www.butkus.us



l


r


                   Das Ausliisen
                       Durch Niederdrticken des Ausloseknopfes
                         (20) wird der Verschlu8 ausgelost. Das
                     kann entweder mit der Zeigefingerspitze
                        (Abb. 13) gescl-rehen, oder mit dem ersten
                       Gelenk des Zeigefingers, das nach tttrten
                            durchgedruickt wird (Abb. 14). Diese be-
                                                               Aus-r                       sonders empfehlenswerte Art des
                             losens bietet erfahrungsgemiil3  die hochste
                             Sicherheit gegen Verwackeln. \7enn ver-
                           sehentlich der Aufzugsknopf (19) nicht
t                              bis zum harten Anschlag gedreht, der Film
 l                            also nicht um eine Bildliinge transportiert
                          wurde, offnet sich derVerschlu8 beim Aus-
                               liisen nicht. Dadurch sind Doppelbelich-
                          tungen ausgeschlossen.
View original page 24
Page 25 · Read text
RESON'TrrQIr    l. l.l:,N ul:.1:
Cn\TAi   -E,r    l'l'
Der Suclter
Das Sucherbild ist nur sichtbar, wenn mit
dem Aufzugsknopf (19) der Film trans-
portiert und damit der Verschlu8 gespannt
wurde, da erst in diesem Moment der
Spiegel im Innern der Camera nach unten
geklappt wird. Man wei8 so auf den ersten
Blick, ob die Camera aufnahmebereit  ist.
Solange das gro8e, leuchtende Sucherbild
sichtbar ist, bleibt    bei der coNrnplnr                  -erstmalig verwirklicht    die Objektiv-                      -blende automatisch voll gedffnet. Dadurch
la8t sich die Entfernung stets mtihelos rnit
hochster Genauigkeit einstellen. Erst im
Moment des Ausliisens springt die Objek-
tivblende kurz vor der Belichtung des
Filmes auf den vorgewiihlten \7ert.
Der Sucher ist v<illig parallaxfrei und zeigt
in jedem Fall auch bei Verwendung von
Objektiv-Vorsitzen bzw. Vorsatzlinsen
frir Nahaufnahmen den richtigen Bildaus-
schnitt. Bei schnell bewegten Motiven
kann man mit der Camera leicht ,,mit-
gehen", da das stets scharfe Bild aufreclrt


23
View original page 25
Page 26 · Read text
www.butkus.us

                             steht, seitenrichtig  ist und in Aufnahme-
                             richtung beobachtet wird.
                      Der schwarze Ring am Suchereinblick  (25)
                                 lalSt sich herausschrauben. In diesen Ring
                           kcinnen sich Brillentriger ihrer Fehlsichtig-
                             keit entsprechende Korrekturgliiser (Best.-
I                   Nr. 902) einsetzen lassen, um Bild-
                           ausschnitt und Entfernungsmesser ohne
                              Brille zu beobachten.
i                          Ilotpunkteinstellung
             Um bei Schnappschrissen kein e Zeit fi:r
                       die Einstellung der Entfernung zu ver-
                               lieren, benritzt man die Rotpunkteinstel-
                          lung. Man stellt die Blende auf den rot
                         markierten \Wert 8 und die Entfernung
                          auf die ebenfalls rot gekennzeichnete Zahl
                 6 (Abb. 15). Bei dieser Einstellung wird
                               alles von 2,80 m bis unendlich scharf ab-
                                gebildet. l
                         Bei bewegten Motiven hat sich auch fol-:                     gende Arbeitsweise bewiihrt' Vill man
                                                               z. B. ein spielendes
                                         Kind photographie-
                                             ren, so stellt man
                                                aulSer Blende und
                                                    Belichtungszeit das





                                                                    24
View original page 26

From the M. Butkus archive. Original publisher and archive notices are retained.
Check the model and edition against your equipment.

PDF verified 2026-10-10.