Film cameras
Zeiss Ikon CONTAFLEX II GEVRAUCHSANLEITUNG User manual
User manual for Zeiss Ikon CONTAFLEX II GEVRAUCHSANLEITUNG. 43 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.
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Document details
- Brand
- Zeiss Ikon
- Model / document
- Zeiss Ikon CONTAFLEX II GEVRAUCHSANLEITUNG
- Document type
- User manual
- Language
- German
- Pages
- 43
- File size
- 3.2 MB
- Category
- Film cameras
- Document date
- Not specified in catalog
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EINZELTE,TLE DER CONTAFLEX II
Zeiger des Belichtungsm essers 7 I(ontaktnippel
Einstell- und Ablesering des 8 Blendenskala
Belidrtungsmessers 9 Synchro-Hebel
:' Einstellknopf f . d. Filmempfindlichkeit 'l 0 Schirfentiefenskala
4 Riickspulknopf
1 1 Entfernungs-Einstellmarke) Druckknopf fiir die l(lappe des
Belichtungsmessers 12 Entfernungs-Skala
6 Osen fiir Traeriemen 13 Einstellring fiir die Entfernung
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Fortsetzung der Besdrreibung der Einzelteile siehe Seite 42View original page 3Page 6 · Read text
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DIE CONTAFLEX II
der zerss rKoN Ac. srurrcART vereinigt in
sich die Vorzi.ige der Kleinbild- und
Spiegelreflexcameras. In ihr hat die in
Jahrzehnten gesammelte Erfahrung im
Bau von Priizisionscameras konstruktive
Formen angenommen. Sie ist ftir den
ernsthaften Arnateur geschaffen worden,
leistet aber auch dem Fachphotographen,
\Tissenschaftler und Techniker gute
Dienste.
Die coNrnFLEx Ir bietet alle nur erdenk-
lichen Sicherheiten frir das Gelingen Ihrer
Aufnahmen: Der geschiitzt im Gehiiuse
eingebettete photo-elektrische Belichtungs-
messer zeigt aucl'r bei Farbfilm zuverles-
sig die richtige Einstellung ftir Blende
und Belichtungszeit an. Zwei gekuppelte
Entf erlrungsmesser sorgen frir exakte
Scharfeinstellung des weltbenihmten Ob-
jektives zErss rEssAn 7 t2,8/45 mm. Der
gro8e, ribersichtliche Sucher ist arrch bei
Nahaufnahmen vollstiindig parallaxfrei.
Durch Kupplung mehrerer Funktionen
trnd durch die ribersichtliche Anordnung
aller Bedienungselemente sind Sie schnell
aufnahmebereit. Mit dem umfangreichcn
Zubehor des coNTAFLEx-sysrEMS, das
auf den letzten Seiten dieses Heftes aus-
ftthrlich beschrieben ist, beherrschen Sie
viele interessante Aufnahnregebiete.
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:frView original page 6Page 7 · Read text
Damit Sie alle Vorteile Ihrer coNrAFLEx rr richtig nritzen kdnnen und immer Freude an Ihren Photos haben, lesen Sie, bitte, diese Anleitung aufmerksam durch. Klappen Sie die Umschlag- seiten vorn und hinten zum leichteren Verstiindnis her- aus. \Wir empfehlen, die beschriebenen Handgriffe frir die Aufnahme zuniichst mit ungeladener Camera zu riben. Haben Sie dann noch Fragen, so erteilt Ihnen Ihr Photohandler oder die Photoberatung der zErss rKoN ec., Stuttgart-S, Dornhaldenstra8e 5, gern kostenlos Rat und Auskunft. Wir sind sicher, daB Sie beim Kauf lhrer Camera eine gute \7ahl getroffen haben und da8 Ihnen die coNTAFLEx rr viel Freude bereiten wird. Lassen Sie uns, bitte, an Ihrer Freude teilnehmen und schicken Sie uns sch<ine Aufnahmen, die Sie mit Ihrer coNrAFLEx rr gemacht haben. Das Bild auJ der zweiten Umsdtlagseite wurde mit der CONTAFLEX bei Abendsonne mit Blende s,o 1/6e Sek. aufgenommen. 5View original page 7
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\4EI, .\LE DER CO|"J'rAFLEX Il
Der lrolle, belle Su(ber zeigt das Bild
schon vor dem Ausldsen in beinahe na-
ttirlicher Grdl3e. Das parallaxfreie Sucher-
bild wird von der eingebauten Fresnel-
linse bis in die Ecken ausgeleuchtet.
Durch das Penta-Dachkant-Prisma sieht
man in Aufnahmericl-rtung ein seitenrich-
tiges, aufrechtstehendes Bild. Auch bei
Verwendung von Objektiv-Vorsitzen und
Vorsatz-Linsen frir Nahaufirahmen gibt
der Sucher die richtige Bildbegrenzung an.
Der eingebaute photo-elektris&te BeliCb-
tunlnnesser zeigt auch unter ungrinstigen
Lichtverhiiltnissen zuverlissig Blende und
Belichtungszeit an. Er ist das Ergebnis
20-jiihriger zErss rKoN Erfahrung im Bau
photo-elektrischer Belichtungsmesser.
Die iibersi&tli&te S&arf einstellung im Su-
cher durch Schnittbild- oder Mattscheiben-
Entfenrungsmesser ist mit dem Objektiv
gekuppelt.
Das Objektio, das in der ganzen \Welt be-
rrihmte zErss TESSAR 1 :2,8145 flfl, ist
farbkorrigiert und vergtitet und liefert bei
stochen scharfe Negative.fl[D SchwarzweiB- und Farbaufnahmen ge-View original page 8Page 9 · Read text
t
Der Syn&tro - Compur - MXV -Vers&tlu$
mit eingebautem Selbstausloser hat Be-
lichtungszeiten zwischen 1-1lsoo Sekunde
sowie Zeiteinstellung beliebiger Dauer.
Er ist vollsynchronisiert und kann auch
bei krirzesten Belichtungszeiten mit allen
Blitzgerdten gekuppelt werden.
Alle Skalen sind mit einem Blidr von oben
ablesbar. Durc:h die Vorwabl Springblende
und die Kupplung von Verschlu8aufzug
und Filmtransport ist die Camera in Bruch-
teilen von Sekunden aufnahnrebereit.
Der Kleinbildfilm 24 x 36 mm rvird als
Tageslichtpatrone, Tageslicht - Kassetten-
frillung, Dunkelkammer- Kassettenfrillung
oder Meterware verwendet. Bei Benritzung
von Kassetten kann der Film nach jeder
beliebigen Zahl vonAufnahmen bei Tages-
licht, ohne nickspulen zu mtissen, gewech-
selt werden.
Die abnehmbare Ril&wand erleichtert das
Laden und Entladen sowie das Reinigen
der Camera.
Das Ganzmetallgebause bietet die Gewiihr
frir liul3erste mechanische Priizision in
allen Teilen, wie sie frtr zErss rKoN
Erzeugnisse sprichwdrtlich wurde.
7View original page 9Page 10 · Read text
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'!' rl lfiAi )C, lFl
Messen der Belichtungszeit
Vor jeder Aufnahme mi8t man die Belich-
tungszeit mit dem eingebauten photo-elek-
trischen Beli&tungsmesser (Abb. 2), der
auch bei ungrinstigen Lichtverhaltnissen
genaue Verte anzeigt, gleichgriltig ob man
die coNrerI.Ex II mit Schwarzwei{3- oder
Farbfilm, Negativ- oder Umkehrfilm ge-
laden hat.
Zverst mu8 die Filmempfindlichkeit des
verwendeten Aufnahmematerials einge-
stellt werden. An dem kleinen Knopf (3)
wird die innere Scheibe so weit gedreht,
bis die schwarze Strichmarke des linken
Fensters (in Aufnahmerichtung betrachtet)
an der ASA-Empfindlichkeitszahl, bzw.
die Strichmarke des rechten Fensters an
der DlN-Empfindlichkeitszahl des jeweils
verwendeten Filmmaterials steht. Die
Scheibe la8t sich auch auf Zrvischenwerte
einstellen. Zur bequemeren Handhabung
kann man den Rrickspulknopf (4) ein Sttck
herausziehen (siehe Abbildung 31 auf
Seite 34).
\Zenn der Filmhersteller andere Empfind-
lichkeitsnormen als DIN oder ASA angibt,
kann man den entsprechenden ASA-Vert
der Vergleichstabelle entnehmen.View original page 10Page 12 · Read text
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Bei Farbfilm la8t sich die Empfindlichkeit
nicht ohne weiteres angeben, weil diese
Empf;ndlichkeitssysteme ihrer Definition
entsprechend nur die Verhaltnisse bei
SchwarzweiBfilm benicksichtigen. Die Film-
fabrikanten kennzeichnen deshalb die
Empfindlichkeit bei Farbfilmen mit dem
Ausdruck ,,2u belichten wie . . ." Mit
dieser Angabe erzielt man im allgemeinen
gute Ergebnisse. \Ver ganz sicher gehen
will, kann durch Probeaufnahrnen mit ab-
gestuften Belichtungszeiten die Empfind-
lichkeit des verwendeten Farbfilms frir
den eigenen Belichtungsmesser selbst fest-
stellen.
Zum Messen wird die Klappe des Be-
lichtungsmessers durch leichten Druck nach
rechts auf den Knopf (5) gerjffnet. Man
richtet die courarl.Ex rr so auf das Motiv,
wie es aufgenommen werden soll. Dabei
schlagt der Zeiger (1) aus. Durch Drehen
des Einstellringes (2) verschiebt man dann
die kleine Kreismarke, bis ihre Mitte beim
Blick von oben genau tiber dem Zeiger
steht (siehe Abb.2). Man kann jetzt sofort
am Ablesering (2) ftir iede Blende (innere
10View original page 12Page 13 · Read text
www.butkus.us Skala) die richtige Belichtungszeit (iiu8ere Skala) und umgekehrt ablesen. Die Belichtungszeiten links von 1/s bedeuten Sekunden- Bruchteile (15 ist also z.B. L/ts Sek.;, die Zahlen rechts von L/z sind ganze Sekunden. Die gefundenen \7erte werden dann, wie auf den nich- sten Seiten beschrieben, auf Blende und VerschlulJ der coNTAFLEX rr ribertragen. Bei den gruin ausgelegten Sekundenzahlen mu8 der Ver- schlulS auf ,,8" gestellt werden (siehe Seite 13). Unter derKlappe liegt ein Prismenkdrper.Er sorgt dafrir, da13 der Bildwinkel des Belichtungsmessers in Grcj8e und Richtung genau mit dem der coNr,q.F'rex rr ribereinstimmt. 11View original page 13
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Einstellen der Blende
Niederdrrid<en desi-o Bei gleichzeitigem
Knopfes (17) wird der schwarze Riindel-
<rO ring mit der Blendenskala (8) gedreht,
bis er mit dem gewrinschten Vert an der
f,.o Einstellmarke (18) steht (Abb. 3). Da der
Blendenring bei den einzelnen \Zerten
oO einrastet, kann man bei Dunkelheit die
Blende gefrihlsmiiBig einstellen. Man geht
=O von einer Endstellung des Blendenringes
ge-
in9o wrinschtenaus und zahltVertdieab.RastenDie Blendebis zumkann
so desgespanntemVerschlussesund eingestelltungespanntemwerdenZustand(siehe
niichsten Abschnitt).View original page 14Page 15 · Read text
Einstellen der Belidttungszeit Der verchromte Riindelring (14) wird ge- dreht, bis dessen Einstellmarke (15) (schrvarzer Punkt) an der gewrinschterr Belichtungszeit steht (Abb.3). Der Riindel- ring rastet bei den einzelnen \Terten ein. Zwischenstellungen sind nicht moglich. Die Zahlen bedeuten Sekundenbruc-hteile (60 ist 1/oo Sek. usw.). Bei Stellung ,,8" bleibt der Verschlu8 so lange gedffnet, wie auf den Ausloseknopf (20) gedruickt wird (siehe Seite 22). Die Einstellung des Selbstauslosers ist auf Seite26 beschrieben. Der Synchro-Compur-M XV-VerschluB wird durch Drehen des Aufzugknopfes (19) in Pfeilrichtung bis zum harten Anschlag u,iehtistgespannt. Damit wird gleichzeitig der Film ( um eine Bildlange transportiert. Durch diese Kupplung von Filmtransport und Verschlu8aufzug sind Doppelbelichtungen und Leerbilder ausgeschlossen. Es ist bei allen Belichtungszeiten gleichgriltig, ob man vor dem Transportieren des Filmes die Belichtungszeit einstellt oder danach. Der Verschlu8 kann, ohne Schaden zu erleiden, in gespanntem Zustand bleiben. 13View original page 15
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Rats&\a|, Beim Spannen sollen Daumen
und Zeigefinger der rechten Hand nicht
nur eine Bewegung ausftihren, die dem
Eindrehen einer Schraube gleichkommt'
Zweckmii8iger erweist es sich, in einem
Schwung zu drehen, wobei die Bewegung
zur einen Halfte mit der rechten, zvr
anderen mit der linken Hand ausgefrihrt
wird (Abb. 4). Auf diese \Weise ist Zeit
zu sparen.
Beim Spannen ist- zu beachten, da8 der
Aufzugsknopf (19) bis zum ltarten An-
s&tlag gedreht wird, da der Verschlu8
sonst beim Ausliisen geschlossen ablaufen
kann.
www.butkus.usView original page 16Page 17 · Read text
E n tfe r nungs e i ns te I I u ng Die Entfernung wird mit dem eingebauten Entfernungsmesser bestimmt. Beim Blick durch den Sucher (25) sieht man in der Mitte des Blickfeldes eine von einem mat- tierten Ring umschlossene Kreisflache, die durch eine waagrechte Linie in zwei Hiilf- ten geteilt ist (Abb. rechts). Die Entfer- nung des Aufnahmegegenstandes kann auf zwei Arten gemessen werden t t. Man beobaClttet dur& den Su&ter eine senkreChte Linie (Hauskante, Baum- stamm usur.). Drebt man jetzt am Ob- iektioring(13),so oers&tiebt siCh das Bitd in der oberen Halt'te desKreises gegeni.iber dem in der unteren Ha$te. Steben die beiden Teilbilder genau i.ibereinander, ist die ri&tiQe Entfernung gefunden. 2. LAIII siCLt in einem Motio einmal keine senkre&tte Begrenzungslinie finden, be- oba(btet man den Aufnahmegegenstand auf dem mattierten Ring. Der Obiektio- ring (tt) wird so lange bin und ber ge- drebt,bis das Bild auf diesem Matts(bei- benring !esto&ten sCl'tarf abgebildet ist. Es ist gleichgriltig, ob die Entfernung auf die erste bzw. zweite Art bestimmt wird. 15View original page 17
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Das Objektiv ist in beiden Fiillen stets
automatisch auf die erforderlidre Entfer-
nung eingestellt.
S&tirfentiefen-Skala
Das Objektiv bildet nicht nur das scharf
ab, was sich in der eingestellten Entfer-
nung von der Camera aus befindet, son-
dern stets auch das, was etwas niiher und
ferner liegt. Dieser Scherfenbereich ist bei
ganz geoffneter Blende (2,8) gering. Je
stiirker man abblendet, desto gro8er rvird
seine Ausdehnung.
Die Scharfentiefen, die sich bei den ver-
schiedenen Blenden ergeben, k<innen an
der Schiirfentiefen-Skala (10) abgelesen
werden. Rechts und links der Entfernungs- ll einstellmarke (11) sind dazu die Blen-
, denwerte aufgetragen. Die diesen Verten
gegenriberstehenden Zahlen auf der Ent-
fernungsskala (12) geben die Ausdehnung
! der Scharfentiefe an. Z. B. liest man bei
Einstellung auf 1,5 m (Abb. 5) bei der 8l
auf der linken Seite 1 ,2 und bei der 8 auf
der rechten Seite 2 ab. Bei Einstellung auft 1,5 m und Blende 8 wird also alles von
etwa 1,20 m bis etwa 2 m sdrarf abgebil-
det. Die genauen Verte sind der Tabelle
auf Seite 18 zu entnehmen.
16View original page 18Page 19 · Read text
Man kann aber auch umgekehrt verfahren. Man mi8t mit dem Entfernungsmesser die vordere und hintere Begrenzung der Zone, die scharf abgebildet werden soll, und be- stimmt dann an der Scharfentiefen-Skala die erforderliche Blende. Es ist zweckm2i8ig, stets nur so weit abzu- blenden, wie es die Ausdehnung des zu erzielenden Schiirfentiefenbereiches erfor- dert, weil man sonst unncitig lange be- lichten mu8 und dadurch die Gefahr des Verwackelns grol3er wird (siehe Seite 2Z). Auf der unteren Seite der Entfernungsskala (12) beftndet sich aus technischen Griinden eine weitere Skala, die fiir die Bedienung der coxr,r.rLEx rr ohne Bedeutuns ist.View original page 19
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Halten der Camera \X/iihrend der Belichtung mu8 die coxre- FLEx rr ganz ruhig gehalten werden. Der Camerak<jrper ruht in beiden Handtellern und wird von den Fingern fest umschlossen (Abb.6). Die Daumen liegen auf der Rrick- wand. Der Mittelfinger der linken Hand bedient den Objektivring (13) zur Ent- fernungseinstellung, der Zeigefinger der rechten Hand den Ausktseknopf (20). Die Ellbogen werden leicht an den Kdrper an- gelegt. Es ist gleichgriltig, ob man mit dern t9View original page 21
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linken oder mit dem rechten Auge durch
den Sucher schaut (Abb.7 und 8). In dieser
Haltung werden mit der coNTAFLEx II
Aufnahmen im Querformat belichtet.
Frir Hochformatbilder dreht man die
Camera um 90 Grad, so da8 die linke
Hand die Camera von oben leicht gegen
die Stirn dnickt. Der Mittelfinger liegt
wieder am Einstellring (13) zur Entfer-
nungseinstellung. Die rechte Hand sttitzt
von unten ab. Der Daumen liegt auf dem
Auslciseknopf (20), (Abb. 9 und 10).
20View original page 22Page 23 · Read text
Ebenso kann man aber bei Hochaufnah- men auch die rechte Hand nach oben neh- men (Abb. 11 und 12). Der Zeigefinger liegt auf dem Auslciseknopf (20), wiihrend der Einstellring (13) von dem Mittelfinger dieser Hand bedient wird. Die linke Hand sttitzt die coNTAFLEx rr von unten ab. Die verschiedenen Mdglichkeiten, die Ca- mera zu halten, sind hier im Bilde dar- gestellt. .Jeder coNrAFLEx - Photograph kann sich die Haltung auswiihlen, die ihm am besten liegt. 21View original page 23
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l
r
Das Ausliisen
Durch Niederdrticken des Ausloseknopfes
(20) wird der Verschlu8 ausgelost. Das
kann entweder mit der Zeigefingerspitze
(Abb. 13) gescl-rehen, oder mit dem ersten
Gelenk des Zeigefingers, das nach tttrten
durchgedruickt wird (Abb. 14). Diese be-
Aus-r sonders empfehlenswerte Art des
losens bietet erfahrungsgemiil3 die hochste
Sicherheit gegen Verwackeln. \7enn ver-
sehentlich der Aufzugsknopf (19) nicht
t bis zum harten Anschlag gedreht, der Film
l also nicht um eine Bildliinge transportiert
wurde, offnet sich derVerschlu8 beim Aus-
liisen nicht. Dadurch sind Doppelbelich-
tungen ausgeschlossen.View original page 24Page 25 · Read text
RESON'TrrQIr l. l.l:,N ul:.1: Cn\TAi -E,r l'l' Der Suclter Das Sucherbild ist nur sichtbar, wenn mit dem Aufzugsknopf (19) der Film trans- portiert und damit der Verschlu8 gespannt wurde, da erst in diesem Moment der Spiegel im Innern der Camera nach unten geklappt wird. Man wei8 so auf den ersten Blick, ob die Camera aufnahmebereit ist. Solange das gro8e, leuchtende Sucherbild sichtbar ist, bleibt bei der coNrnplnr -erstmalig verwirklicht die Objektiv- -blende automatisch voll gedffnet. Dadurch la8t sich die Entfernung stets mtihelos rnit hochster Genauigkeit einstellen. Erst im Moment des Ausliisens springt die Objek- tivblende kurz vor der Belichtung des Filmes auf den vorgewiihlten \7ert. Der Sucher ist v<illig parallaxfrei und zeigt in jedem Fall auch bei Verwendung von Objektiv-Vorsitzen bzw. Vorsatzlinsen frir Nahaufnahmen den richtigen Bildaus- schnitt. Bei schnell bewegten Motiven kann man mit der Camera leicht ,,mit- gehen", da das stets scharfe Bild aufreclrt 23View original page 25
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steht, seitenrichtig ist und in Aufnahme-
richtung beobachtet wird.
Der schwarze Ring am Suchereinblick (25)
lalSt sich herausschrauben. In diesen Ring
kcinnen sich Brillentriger ihrer Fehlsichtig-
keit entsprechende Korrekturgliiser (Best.-
I Nr. 902) einsetzen lassen, um Bild-
ausschnitt und Entfernungsmesser ohne
Brille zu beobachten.
i Ilotpunkteinstellung
Um bei Schnappschrissen kein e Zeit fi:r
die Einstellung der Entfernung zu ver-
lieren, benritzt man die Rotpunkteinstel-
lung. Man stellt die Blende auf den rot
markierten \Wert 8 und die Entfernung
auf die ebenfalls rot gekennzeichnete Zahl
6 (Abb. 15). Bei dieser Einstellung wird
alles von 2,80 m bis unendlich scharf ab-
gebildet. l
Bei bewegten Motiven hat sich auch fol-: gende Arbeitsweise bewiihrt' Vill man
z. B. ein spielendes
Kind photographie-
ren, so stellt man
aulSer Blende und
Belichtungszeit das
24View original page 26From the M. Butkus archive. Original publisher and archive notices are retained.
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PDF verified 2026-10-10.

