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Zeiss Ikon Contaflex Rapid User manual

User manual for Zeiss Ikon Contaflex Rapid. 47 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

47 pagesGerman6.2 MB PDF
Zeiss Ikon Contaflex Rapid manual cover
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Document details

Brand
Zeiss Ikon
Model / document
Zeiss Ikon Contaflex Rapid
Document type
User manual
Language
German
Pages
47
File size
6.2 MB
Category
Film cameras
Document date
Not specified in catalog

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Hinweise zum $chnittbild
o Dodrkontprismo                  Film
b Suchereinblick                    Iidrtkloppe
c Slufenlinse                       Spiegel
d Filmondruckplotte               Blende und Versdrlu0          t;

Bedienungsgriffe und Einzelheiten der
C0ilTAFtEx rapid

20 R0ckwondriegel  mil Tronsporfentriegelung
2l Stotivgewinde
22 R0ckwondriegel
23 Sudrereinblick





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Gebrauchsanleitung




Die CONTAFLEX ropid der ZEISS troN nc., Stutt-
gori, ist eine einciugige Spiegelreflexcomero  im
Kleinbildformot 24x36 mm. Aus den in Johrzehn-
ten gesommelten Erfohrungen derZElSS tKON AG.,
ouf den Gebieten der Kleinbildcomeros und der
Spiegelreflexcomeros  ist ein Comeromodell  ge-
schoffen worden, dos onspruchsvollen Amoteuren,
Fochphotogrophen,  Wissenschoftlern, Arzten und
Technikern eine Fillle von Moglichkeiten zur Lo-
sung ihrer photogrophischen Aufgoben bietet. Alle
diese Moglichkeiten dorzulegen, wiirde den Roh-
men dieser kleinen Schrift sprengen.
Diese Anleitung soll lhnen die Merkmole der
CONTAFLEX ropid oufzeigen, ihre optischen und
feinmechonischen Einrichtungen  erklciren und ihre
Hondhobung so erldutern, do8 Sie mit lhrer
CONTAFLEX schnell vertrout werden. AuBer den
ilblichen Aufnohmen lost die CONTAFLEX mit Hilfe
von Zubeh6rgerciten ouch spezielle Aufgoben. An-
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goben Uber dos CONTAFLEX-System  finden Sie ouf
den Seiten 30-35.
Bevor Sie die ersten Aufnohmen mochen und dozu
den ersten Film einlegen, empfehlen wir lhnen,
zuncichst olle Hondgriffe ohne Film durchzupro-
 bieren. So bekommen Sie schnell die notwendige
Ubung.
 Bitte, kloppen Sie die Umschlogseiien  dieses Hef-
tes herous, domit Sie sich beim Lesen der folgen-
den Abschnitie iiber die Loge der Hondgriffe
unterrichlen konnen. Sollten Sie noch irgend-
welche Frogen hoben - vielleicht in Verbindung
mii Spezioloufgoben und entsprechendem Zu-
behor - so wenden Sie sich, bitte, on lhren Photo-
hcindler oder on die Photoberotung der ZETSS
IKON AG., Stuttgort, DornholdenstroBe  5, die lhnen
gern kostenlos Rot und Auskunft erteilt.





Dos Bild ouf Seite 2 wurde mil der CONTAFLEX oufge-
nommen. Die Doten: lZo DlN, Blende 8, llns Sekunde.
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                    PRO-TESSAR M 1:l
                        ZEISS -Fernroh rvorsotz 8x30 B
                      (ergibt 400 mm Brennweite)
                        STERITAR-B-Bereich    : U nendl ich
                       bis 2,5 m
                     NAH-STERITAR-Bereich  : 2,5 m
                       bis 0,7 m
                     PROXAR-Vorsolz linsen   fiir
                 Nohoufnohmen bis 9 cm.
Entfernungsmesser:  Zwei Ab lesemogl ichkeiten im
                Sucher: Schniitbild-Entfer-
                   nungsmesser und Feinroster-
                                              ri ng.
           Sucher:  Aufnohmeobiektiv ergibt Su-
                       cherbild, doher mit ollen op-
                   iischen Kombinotionen po-
                        rolloxfrei. Durch Spiegel und
                 Dochkontprismo  oufrecht-
                stehendes, seilenrichtiges
                 Bild  in  fosi  notrirlicher
                  GroBe, durch Stufenlinse bis
                       in die Ecken schorf und hell.
         Sonstiges:    Bi ldzcihlwerk - Merkscheibe
                             ftir Filmort und Empfindlich-
                       keit - Steckschuh fiir Zube-
               h6r      Holboutomotische
                   Filmentriegelung bei Riick-
                    spulung - Riickspulknopf mit
                  versenkborer Kurbel -  Sto-
                   iivgewinde fiir 1/4".
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                    0l
Abb. r
      Bedienungshandgriffe
        Einstellen des Lichtwertes
     Dozu drijckt mon den Knopf (16) zum Comero-
      korper und schiebt den donebenliegenden roten
       Punkt on den gewUnschten Wert der roien Licht-
      wertskolo (17). Auch holbe Lichlwerte sind ein-
       zustellen (Abb.1). Do sich der Ring mit dem roten
      Punkt nur begrenzt verschieben  lciBt, muB mon
       mitunter zur Einstellung des Lichtwertes den Ein-
        stellring ('12) f0r Blende und Belichtungszeit ent-
      sprechend drehen.
      Die Wirkung der Belichtung hcingt von Gr6Be
      der Blende und Lcinge der Belichtungszeit ob. Ein
       Lichtwert fo3t olle Poorungen von Blenden und
       Belichtungszeiten zusommen, die dieselbe Be-
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 lichtung ergeben. Mit der Einstellung eines Licht-  Abb.2
wertes sind olso bei der CONTAFLEX ropid olle
Blenden on die Belichtungszeiten gekuppelt, mit
denen sie diese bestimmte Belichtung bewirken.
Dobei wird die Poorung benutzt, die on der
Einstellmorke (4) steht (Abb.2). Andert mon noch
dem Einstellen des Lichtwertes durch Drehen om
Einstellring (12) die Belichtungszeit, wird outo-
motisch ouch die Blende entsprechend verstellt,
cindert mon die Blende, wird ouch die Belichtungs-
zeit gewechselt.
Belichtungszeit
Die Wohl der Belichtungszeit wird mit der Be-
wegung des Aufnohmegegenstondes  bestimmt.
Je schneller diese isi, desto kijrzer muB belichtet
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w



werden. Die schworzen Zohlen der Skolo (18)
bedeuten Sekundenbruchteile  (60 ist 1160 Se-
kunde usw.). Bei ,,B" (gri,n) bleibt der VerschluB
so longe geoffnet, wie ouf den Ausloseknopf  (1)
gedriickt wird. Die grUnen Zohlen bedeuten gonze
Sekunden. Sie lossen sich,nicht on die Einstell-
morke drehen. lhre Bedeutung wird spciter er-
klcirt.

Blende
Die Einstellung der Blende richtet sich noch der
gewijnschten Schcirfentiefe (siehe Seiie 14). Je
kleiner die Blendenzohl, desto groBer ist die
Obiektivoffnung, desto geringer die Schcirfen-
tiefe. Die Blende wird mit dem gleichen Einsiell-
ring wie die Belichtungszeit eingerlickt. Der ge-   10
wrinschte Blendenwert der Skolo (-|9) muB on der
Einstellmorke (4) stehen.
Noch der Einstellung eines Lichtwertes lossen sich
nur die Poorungen von Blende und Belichtungs-
zeit einstellen, die zu gleicher Belichtung ftihren.
Der Einstellring (12) lci8t sich nur so weit drehen,
bis on der Einstellmorke (4) ein Endwert der Blen-
den- oder Belichtungszeitskolo steht. Der rechte
Endwert der Zeitskolo ist ,,B".
Der LichtwertverschluB  miBt outomoiisch die Be-
lichtungszeiten von'l/500 bis I Sekunde ob.
Lcingere Belichiungszeiten mtissen mit Einsfellung
ouf ,,8" und durch Zcihlen der Sekundenzohl be-
lichtei werden. Solche Zeitbelichtungen werden


                                                                                                                     *I
                                                                                             {s
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   vom Stotiv und mit Drohtousl6ser gemocht. ,,B"
    steht dobei f0r 2 Sekunden. Will mon eine lcingere
    Belichtungszeit (grrjne Zohlen) benutzen, so ist
    die dofUr erforderliche Blende on ,,B" zu stellen.
  Mon riickt donn ,,8" mit dieser Blende on die
    Einstellmorke (4) und belichtet die gewrinschie
    Zeit. Dobei verstellt sich der Lichtwert, so doB er
     ftir krirzere Belichtungen wieder von neuem ein-
     gestellt werden muB.

    Der richtige lichtwert
   konn ous Tobellen, genouer noch mit dem photo-
    elekirischen ZEISS IKON-Belichtungsmesser IKO-
    PHoT-Ropid festgestellt werden. Besonders   f iir
ll   Forboufnohmen  ist der Belichtungsmesser wichtig,
   do Forbfilme sehr genou belichtet werden miis-
    sen. Der Lichtwert hcingt von der Filmempfind-
     lichkeit, der ollgemeinen Helligkeit und bei Ver-
   wendung von Forbfiltern (siehe Seite 35) von
    deren Verlci ngerungsfoktor ob.



    Als Faustregel
   Aufnohmen im Freien bei voller Sonne:
                          Film l70 DlN, lichtwert 13.
   Aufnohmen im Freien bei verdeckler Sonne:
                          Film l70 DlN, Lichtwert ll.
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I
     .,  r.if  jr,
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   ;-v'rlbt
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    Abb.3 Spannen des Verschlusses
         Der Synchro-Compur-VerschluB wird gesponnt, 12
         wenn der Schnelloufzugshebel (3) mit d1m .ech_
           ten Doumen bis zum Anschlog herumgeschwenkt
           wird (Abb.3). Domit wird gleichzeirig Jer Film um
            ein Bildfeld fronsportiert und der Blick durch den
           Sucher freigegeben. Diese Kupplung mocht Dop_
           pelbelichtungen und Leerbilder unmoglich. Es ist
             gleichgtiltig, ob mon den VerschluB vor dem
          Tronsport des Filmes einstellt oder donoch. Er
           konn, ohne Schoden zu erleiden, lcingere Zeit in
          gesponntem Zustond bleiben.
           Einer der Vorteile des Schnelloufzuges ist, do3
        zum Sponnen die Comero nicht vom Auge ge_
        nommen wird. Der Hebel ist stets gonz durchiu_
             driicken. Wird er nicht bis zum Anschlog gedrrickt,
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      lci3t sich die CONTAFLEX  nicht ouslosen. ln diesem
     Foll muB mon ihn nochmols gonz durchdrrjcken.
   Dobei geht ober kein Bildfeld verloren. Noch
   dem DurchdrUcken des Schnelloufzugshebels  (3)
    federt dieser in seine Ruheloge zuriick.
     Entfernun gseinstel  lu n g
    Die CONTAFLEX ropid besitzt zwei Enifernungs-
    messer: Schnittbildentfernungsmesser und Fein-
     rosterring. Beim Blick durch den Sucher (23) sieht
   mon in der Mitte des Bildfeldes eine von einem
    moltierten Ring umschlossene Kreisflciche, die
    durch eine woogerechte Linie in zwei Hcilften ge-
     teilt ist. Die Entfernung des Aufnohmegegen-
    stondes konn ouf zwei Arlen gemessen und ein-
13   gestellt werden:
      l. Mon beobochtet im mittleren Kreis des Suchers
      (dem Schnittbild-Enifernungsmesser)  eine senk-
       rechte Linie. lhre Abbildung ist meist im obe-
       ren Holbkreis gegenUber derAbbildung im unte-
      ren Holbkreis verschoben. Andert mon die Ent-
       fernungseinstellung durch Drehen on den Ein-
       stellknopfen (10), ncjhern sich die beiden Linien
     und die richtige Entfernung ist eingestellt,
    wenn eine gemeinsome Linie entstonden ist
      (Abb.4 und 5). Bei woogerecht liegenden Linien
     benutzt mon zur Entfernungsmessung  die
      CONTAFLEX in Holtung fiir Hochformot.
    2. Weist ein Motiv fijr diese Messung keine Li-
      nien ouf, beobochtet mon den Auf nohmegegen-
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Abb.4                      Abb.5





  stond ouf dem Feinrosterring, der um den
   Schnittbild-Entfernungsmesser   liegt. Mon drehf
  die Entfernungseinstellung on den Einstell-
   knopfen (10) so longe, bis dos Bild ouf diesem   14
   Feinrosterring gestochen schorf erscheini.
Mit Entfernungsmessung ouf eine der beiden
Arien ist dos Obiektiv ouf diese Entfernung ein-
gestellt. Die eingestellte Entfernung  ist on der
Skolo (6) obzulesen.

Schiirfentiefenskala
Dos Obiektiv bildet nicht nur schorf ob, wos sich
in der eingestellten Entfernung befindet, sondern
ouch Dinge, die eiwos dovor und dohinter liegen.
Dieser Schcirfenbereich ist bei voller Offnung
(2,81 gering; je stcirker mon obblendet, desto
gro{3er wird die Schcirfentiefe.
Die Schcirfentiefen, die sich bei den verschiedenen
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    Blenden und Entfernungen ergeben, konnen on
   der Schcirfentiefenskolo neben der Entfernungs-
    skolo (6) obgelesen werden. Rechts und links der
    Entfernungseinstellmorke  {4) sind Blendenwerte
    oufgetrogen. Die diesen Werten gegeniiberstehen-
   den Zohlen ouf der Entfernungsskolo (6) geben
    die Schcirfentiefe on. Z.B. liest mon bei Einstel-
    lung ouf 2,5 m (Abb.6) bei der I ouf der linken
    Seite 4 m und bei der I ouf der rechten Seite
    1,9 m ob. Bei Einstellung ouf 2,5 m und Blende 8
     ist olso eine Schcirfentiefe von 1,9 bis 4 m vor-
    honden. Die genouen Werte sind der Tobelle ouf
     Seite 4l zu entnehmen.
    Will mon eine bestimmte Tiefenzone schorf obbil-
    den, miBt mon mit Entfernungsmesser die vordere
15  und hintere Grenze dieser Zone und bestimmt
    donn mit Schcirfentiefenskolo  oder Tobelle die er-
     forderliche Blende. Mon blendet stets nur so weit
    ob, wie es die notwendige Schcirfentiefe erfor-
    dert, sonst m0Bte mon unnotig longe belichten,
    wodurch die Gefohr des Verwockelns groBer wird. Abb. 6





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Con*Apl*
      *1I
Abb.7
      Die Aufnahme
       Halten der Gamera
      Die CONTAFLEX ropid ruht in beiden Hondtellern
     und wird von den Fingern fest umschlossen 1B
       (Abb.7). Die Doumen liegen ouf der Rrjckwond,
      die Mittelfinger der beiden Hcinde on den Ein-
       stellknopfen fiir die Entfernungseinstellung  (10).
      Der Zeigefinger der rechten Hond bedient den
      Ausloseknopf  (l). Die Ellbogen werden leicht on
     den Korper ongelegt (Abb.8). Es ist gleichgiiliig,
Abb. g, g
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   ob mon mit dem linken oder rechten Auge durch
    den Sucher schoui. In dieser Holtung werden Auf-
   nohmen im Querformot gemocht.
     Ftir Aufnohmen im Hochformot dreht mon die
    CONTAFLEX ropid so, do8 die rechte Hond von
   oben die Comero leicht gegen die Stirn drrickt.
    Der Miltelflnger liegt om Einstellknopf (10), der
    Zeigefinger bedient den Ausloser ('l). Die linke
   Hond stUtzf von unten ob. Der ondere Einsiell-
    knopf (10) konn mit Zeigefinger oder Miltelfinger
    der linken Hond bedient werden (Abb.9). Mon
    konn bei Hochoufnohmen ouch die linke Hond
    noch oben nehmen. Donn wird noch Einsiellung
    der Entfernung mit dem rechten Doumen ousgelost.

17
    0as Ausliisen
    Durch ruhiges Niederdrticken des Ausloseknopfes
     (l) wird der VerschluB ousgelost. Dos geschieht
    entweder mit der Zeigefingerspitze (Abb.10) oder
    mit dem ersten Gelenk des Zeigefingers, dos noch
    unten durchgedriickt wird (Abb.'11). Diese Aus-
    losung bietet om beslen Gewcihr gegen Verwok- Abb.l0,ll
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keln der Comero bei der Belichiung. LciBt sich der
 Ausloser nicht betcjtigen, ist der Schnelloufzug
 nichf bis zum Anschlog durchgedreht worden.

 Der Sucher
 Dos Sucherbild ist nur sichtbor, wenn mit dem
 Schnelloufzugshebel  (3) der Film tronsporiiert und
 domit der VerschluB gesponnt wurde. Dobei wird
der Spiegel im lnnern der Comero noch unten
 gekloppt. Sieht mon olso im Sucher dos Bild, isi
die Comero oufnohmebereit.
Zur Belrochlung des Sucherbildes ist die Obiek-
tivblende outomotisch  voll geoffnet. Dodurch ent-
steht ein sehr helles Bild und die Entfernung lci3t
sich sehr genou einstellen. Erst beim Auslosen
springt die Obiektivblende kurz vor der Belich-
lung ouf den vorgewcihlten Weri.
Der Sucher isl porolloxfrei und zeigt in iedem
Foll ouch mit den Pro-Tessoren fiir Tele- und
Weitwinkelwirkung, dem Pro-Tessor M 1:'1, dem
ZEISS-Fernrohrvorsotz  8 x30 B, den Vorsotzlinsen
fiir Nohoufnohmen, den richtigen Bildousschnitt.
Do dos Bild seitenrichtig und oufrechtstehend ist,
konn mon bei Verfolgungsoufnohmen die Comero
leicht mitziehen.
In den schworzen Ring om Suchereinblick  l<iBt
sich eine Fossung  filr ein Korrekturglos einschrou-             ':1
ben. Bei Bestellung ist dos Brillenrezepf  ftjr den
Blick in die Ferne onzugeben. AuBerdem lci8t sich
om Suchereinblick dos Winkelfernrohr frir unbe-
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     merkte Aufnohmen einsetzen. Ubrigens konn fost
     ieder Brillentrciger dos Sucherbild ouch mit ouf-
     geseizler Brille gonz tiberblicken.

     SchnappschuBeinstellung
   Um bei Schnoppschijssen schnell oufnohmebereit
    zu sein, stellt mon noch Einrticken des erforder-
     lichen Lichtwertes die Blende ouf I und die Ent-
    fernung ouf 6 m. Beide Werte sind durch rote
     Zifrern kenntlich. Domit wird olles, wos zwischen
    etwo 3 m und unendlich liegt, schorf obgebildet
     (Abb.12).
    Bei bewegten Motiven erleichteri mon sich die
   Aufnohme so: Mon stellt ouBer Blende und Be-
     lichtungszeit dos Obiektiv ouf eine gi.instige Ent-
19  fernung und gehi nun mit dem Auge om Sucher
    heron, bis sich im Schnittbildentfernungsmesser
    die richtige Einstellung ergibt oder dos Bild ouf Abb.l2



                  o:'Ytrei
                                                   www.butkus.us

                               ?7                     16rr 85.64
                        a*'l+gfi2:!
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dem Feinrosterring schorf ist. Donn wird der
              Bildousschnitt geregelt und sofort konn ousgelosl
            werden.

          Aufnahme Yom StatiY
          Mit dem Stotivgewinde  (2.|) Durchmesser 114" =
  I            englisches Gewinde lciBt sich die CoNTAFLEX ropid
i          ouf einem Stotiv befestigen (Abb. 13). Bei Hoch-
          oufnohmen muB ein Stotivkopf mit Kugelgelenktl            benutzt werden. ErschUtterungsfrei  lost mon mit
           einem Drohtousloser ous, der in dos Gewinde des
           Ausloseknopfes (1) eingeschroubt wird. Moment-
         oufnohmen mit lcingeren Belichtungszeiten  ols
           1/30 Sekunde und Zeitoufnohmen werden vom
            Stotiv oder von einer onderen festen Unterloge                                                        20           ous gemocht. Ftlr lcingere Zeitoufnohmen empfiehlt
              es sich, den ZEISS tKON-Drohtousl6ser  mit Feststell-
    Abb.13 vorrichtung zu benutzen.
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      Blitzlicht und Selbstausliiser
     Der vol lsynchron  is ierte Synchro-Compu r-Versch   I uB
       lci3t sich mit ollen Blitzgerciten verwenden. Er hot
    eingeboulen Selbstousloser. Mit dem Hebel  (l'l)
     sind drei Einstellungen moglich. Um den Hebel zu
     verstellen, drtickt mon ouf die Sperre (14), die un_
     beobsichtigtes Verstellen verhiitet (Abb.'14).
    Bei X-Stellung wird der Zrjndimpuls im Moment
    der VerschluBoffnung gegeben. Elektronenblitze
     (Bliizrohrengercite) mijssen stets mit X-Stellung
    verwendet werden.
    Bei M-Stellung erfolgt eine Vorzijndung, die der
    Ztindverzogerung der meisten Blitzlompen (Glos-
    kolbenblitze) entspricht. Die zweckmciBige Ein-
2l  stellung frjr Blitzlompen enlnimmt mon der Ge-
    brouchsonweisung dieser Lichtq uel len oder unserer
    Tobelle ouf Seite 22.                                                      Abb. 14
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    noch dem Eindrticken der Sperre (14) ouf V stellen.
     Er springt noch dem Auslosen ouf X zurtick, mu0
    olso filr jede Aufnohme mit Vorloufwerk von
    neuem eingerlickt werden.
    Zur Blitzlichtoufnohme stecki mon dos Kobel des
      Blitzgercites ouf den BlitzlichtonschluB (.|3). (Bliiz-
    lompe wird erst donoch eingesetzt.) Mit Druck ouf
    den Ausloser wird die ongeschlossene Blitzlompe
    synchron mit dem VerschluB geztlndet bzw. bliizt
    der Elektronenblitz ouf.

   Laden und Entladen
     0ffnen
2g Die CONTAFLEX ropid wird mit dem Obiektiv noch
    unten so in die linke Hond genommen wie ous
    Abbildung l5 ersichtlich. Mit der rechten Hond
     kloppt mon die Verriegelungen (20, 22) am Boden
                                                           -. Abb. t5
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