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Zeiss Ikon Contarex Professional User manual

User manual for Zeiss Ikon Contarex Professional. 20 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

20 pagesGerman4.4 MB PDF
Zeiss Ikon Contarex Professional manual cover
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Document details

Brand
Zeiss Ikon
Model / document
Zeiss Ikon Contarex Professional
Document type
User manual
Language
German
Pages
20
File size
4.4 MB
Category
Film cameras
Document date
Not specified in catalog

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<    Bedienungshinweise
 1  Einstellring  fiir Entfernung
 2  Einstellrddchen f0r Blende                                                                                      ..4
 3 Hebel frir Vorlaufwerk                                                                                                                                                    iI
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    i 4  Blendenskala
 5  Einstellmarke  fr.ir Blende
 6  Einstellmarke  fiir Entfernung mit Schdrfentiefenskala
 7  Roter Punkt zum Objektivwechsel
 8  Entfernungsskala
 9 Druckknopf zum Objektivwechsel
10 BlitzanschluBbuchse mit Verriegelung  frir sicherheitsstecker
11 Ausloseknopf mit Gewinde frir Drahtausloser                  *
12 Merkscheibe fUr Filmempfindlichkeit
13 Herausklappbare Rtickspulkurbel
14 Einstellmarke  frir Merkscheibe 12
15 Steckschuh mit Mittenkontakt
16 Einstellmarke  frir Belichtungszeit
17 Schiebeknopf zum Hochschwenken des Spiegels
18 Markierung der Filmebene
19 Sch nellaufzug
20 Bildzdhlscheibe
21 Sichtoffnung zur Filmmerkscheibe
22 Belichtungsskala
    Die Hinweiszahlen 23-32 gelten fiir die Abbildung auf der letzten
    Umschlagklappe

23  Ose(n) f0r Tragriemen
24  Mitnehmergabel (muB in den Steg der Filmpatrone  eingreifen)
25   Such ereinb   I ick, mit aussch raubbarer Korrekturl insenfassun g
26   Schlitz zum Einfrihren der Beschriftungsstreifen
27  Objektivbajonett  fUr Filter und Sonnenblende
28  Mitnehmerwelle mit Zahnkrdnzen zum Eingreifen in die Perforation
    des Films
29   Film-Aufwickelspule
30   Rrickwandriegel
31   ,,R" Markierung zum Rtickspulen
32  Stativgewinde

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23  4567891011





Mike Butkus   Digitally                                                DN:ou=butkus.org,Date:cn=Mike2023.10.02signedButkus,email=mike@butkus.org,by16:48:48Mikeo=ButkusButkus-04'00'camera manuals,c=US



                18 19 20 21 22
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anc>x             professlonal

               ,fause aus SpritzguB mit der Gewdhr fiir 2iuBerste tech-
           {-rsion und Stabilitdt.
                         ' Spiegelreflexsudrer mit hellem, groBem, gleichmdBig aus-
               Bildfeld. Austauschbare Einstellscheiben zur Anpassung
    -         iedensten fotografischen Aufgaben. Entfernungsmesser mit
 -rer Objt    nstellung gekuppelt.
  uswecfiselbare ZEISS-Objektive, die fiir die CONTAREX berechnet
''vurden, in Schnellwechsel-Bajonettfassung vom Super-Weitwinkel mit
21 mm bis zum Tele-Objektiv mit 1000 mm Brennweite. Die CONTAREX-
Objektive von 25 mm bis 250 mm sind mit vollautomatischer Vorwahl-
springblende ausgerristet.
Beliclrtungszeiten von 1 bis r/rooo Sekunden und ,,8" frir Zeitaufnahmen
sind an einem Ring einzustellen.
Der SchlitzversdrluB lduft weich und erschr.itterungsfrei ab. Er ist fiir
Blitzlampen und Elektronenblitze synchronisiert und wdhlt von sich aus
den richtigen Zrindzeitpunkt, wenn die Belichtungszeit fiir diesen Blitz
eingestellt ist. Vorlaufwerk fiir Selbstausloser-Aufnahmen  ist eingebaut.
Aiie Einstellungen  - Entfernungen, Blende, SchArfentiefe,  Belichtungs-
zeil sind von oben mit einem Blick abzulesen.
Der Kleinbildfilm wird in der CONTAREX als handelsiibliche Patrone
oder mit der CONTAX-Kassette als Tageslichtkassettenladung,  Dunkel-
karnmerkassettenladung oder Meterware verwendet.
Wechsefmagazlne zur freien Wahl von Farb- und SchwarzweiBfilm. Blitz-
schneller Filmwechsel bei Tageslicht ohne Bildverlust.
Dil: abnehmbare Riickwand macht den Spulenraum der CONTAREX filr
das Reinigen zugdnglich. Laden und Entladen sind bequem vorzunehmen.
Mit der Beschriftungseinricfitung konnen Hinweise zur Aufnahme gleich-
zc;tig mit der Belichtung der Bilder mit auf den Film ribertragen werden.
ltlir. wenigen Zusatzgerdten werden schwierige Aufnahmegebiete wie
,rah-, Lupen-, Mikro-, Repro-, Fern-Aufnahmen und andereSpezialgebiete
wesentl ich vereinfacht.
IEISS ll(ON


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..1                                                                                           "l
    Di6 Entfernungs-Einstellscheiben                                         I
           ,vrit der Moglichkeit, die Einstellscheiben  selbst auszutauschen. kann        II
       ,nan die Scharfeinstellung  allen Aufnahmeverhdltnissen  individuell an-
        DASSEN.
       Die Fresnelscheibe 20.1310 (mit Schnittbildindikator und Feinrasterring)
       wird als Normal-Sucherelement zusammen mit der Kamera geliefert.
        i Die in ihrem Aufbau dhnliche Einstellscheibe 20.1311 dient zur Scharf-
        einstellung bei Objektiven mit einer Brennweite ab 250 mm (2. B. ZEISS
      OLYMPIA-SONNAR 4/250 oder ZEISS MIROTAR 4,5/500 mm). Sie hat im
       Unterschied zur Normal-Fresnelscheibe  20.1310 keine konzentrischen
       Ringe, und auBerdem eine Abschrdgung an der Vorderkante. Diese Ein-
        stellscheiben ermoglichen bei groBer Helligkeit des Sucherfeldes eine
       schnelle und exakte Scharfeinstellung.
      Die Mattscheibe 20.1312 ist dann zu empfehlen, wenn eine Ubersicht
       '  der SchArfenverteilung riber das ganze Bildfeld erwtinscht ist. Das ist
    '.   meist bei Nah- und Lupen-Aufnahmen der Fall. Bei gentigender Beleuch-  q      tung kann die Beurteiiung der Schdrfentiefe vor dem Spannen der Ka-
     '   mera auch mit abgeblendetem Objektiv erfolgen. Auch fiir Tele-Aufnah-
     men aus der Hand, bei denen das Anzielen des Objektes mit dem Indi-
       kator oder dem Feinrasterring manchmal Schwierigkeiten macht, wird
       die Mattscheibe als angenehm empfunden. Die Einstellscheibe 20.1314
       (Mattscheibe mit schnittbild-lndikator) vereinigt die Vorteile der Matt-
       scheiben- und der Indikatoreinstellung.
      Die Klarscheibe mit Strichkreuz 20.1313 (Mikroscheibe) dient zu Auf-
     nahmen durch Mikroskope und Endoskope. Sie ist ferner von Nutzen,
     wenn der Indikator der Einstellscheibe  20.1310 wegen zu geringer Off-
      nung des Objektives nicht ausgeleuchtet wird und die Lichtverhdltnisse
     zum Einstellen auf der Mattscheibe nicht ausreichen.

       Auswecfrseln der Einstellscheiben
      Zundchst muB das Objektiv abgenommen werden (siehe Seite 13). Dann
1     die Haltefeder A an der vorderen Kante nach vorn driicken (Abb. 1), bis
I      der Rahmen mit der einliegenden Einstellscheibe nach unten klappt. Man
I     kann diese nun mit der Spezial-Pinzette an der vorspringenden Nase
II       erfassen und vorsichtig herausziehen (Abb. 2).
I..tt.t_:l     Acfitung: Spiegel nicfit beriihrenl
      Die gewtinschte Einstellscheibe wird anschlieBend in umgekehrter Rei-I,:   .,      henfolge eingelegt.
  1" Dabei muB die nach vorn herausragende Nase genau in die Ausnehmung
 ,,'!i' des Rahmens B passen (Abb. 3). lst dies nicht der Fall, dann ist die
 'fi    Einstellscheibe verkehrt herum eingelegt und muB umgedreht werden.
 1   Zum schluB den Rahmen B wieder so weit nach oben drricken, bis die
,tirlv, Haltefeder A horbar einschnappt.
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Wicfrtig: Die Einstellscheiben mog-
 lichst nie mit den Fingern berrihren,
sondern nur mit der Spe2ial-Pinzette
aus dem Behdlter 2O.7O74. Staub mit
einem weichen Haarpinsel enlfernen  !





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Abb. 4                             Abb. 5
Einstellung mit Schnittbildern          Einstellung mit Feinrasterring


                                    (Abb. 4 u. s)Einstellen der Entfernung
Kamera ans Auge halten und mit dem Einstellring 1 die in der Mitte des
Sucherfeldes sichtbaren Schnittbilder passend iibereinanderstellen, oder
bei Motiven ohne markante Linien den Feinrasterring verwenden, bis
das Bild klar zu erkennen ist. Die eingestellte Entfernung ist auf der
Skala 8 an der Einstellmarke 6 abzulesen.

Einslellen der Blende
Die Blende wird durch Drehen des Radchens 2 eingestellt. Der ge-
wi.inschte Wert muB an der Einstellmarke 5 stehen. Die Einstellung der
Blende richtet sich nach der erforderlichen Scharfentiefe. Je kleiner die
Piendenzahl, desto grdBer ist die Objektivdffnung und um so geringer
di  Scherfentiefe. (Beim BIOGON 4,5/21 mm wird die Blende nicht am
Radchen 2, sondern am Objektiv eingestellt.)
Nach der Entfernungseinstellung kann am Obiektiv die vorhandene
Scherfentiefe abgelesen werden. Links und rechts der Einstellmarke 6
sind die Blendenzahlen aufgetragen. Die Schdrfentiefe reicht von der
Entfernung, die links an der Zahl der eingestellten Blende steht, bis zu
der Entfernung an der gleichen Blendenzahl rechts (Abb. 6).
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Abb. 6


Wenn die Mattscheibe eingesetzt ist, kann man die Schiirfentiefe auch
direkt kontrollieren, vorausgesetzt, daB die Kamera nicht gespannt  ist.
Exakte Angaben iiber die Scharfentiefe sind den Schdrfentiefentabellen
zu entnehmen. Als Bezugsebene flir die Entfernungen  ist die Filmebene
durch die Kreis-Strich-Marke 18 gekennzeichnet.
Die Entfernungseinstellung  kann auch anhand der Schdrfentiefenskala
vorgenommen werden (ftir Schnappschiisse zu empfehlen). Man dreht
das Objektiv so, daB sich die gewllnschte Scharfentiefe mit entsprechen-
der Blende ergibt und stellt diese Blende am Rddchen 2 ein. Eine wei-
tere Einstellung der Entfernung erijbrigt sich dann.
Einstellen der Belichtungszeit
Zur Einstellung den Ring 22 anheben und so weit drehen, bis die ge-
wiinschte Belichtungszeit  iiber der Einstellmarke 16 steht. Keine Zwi"
schenwerte einstel len   !
Die Belichtungszeit hangt von den Lichtverhaltnissen und der Bewegung
des Aufnahmegegenstandes ab. Je schneller eine Bewegung  ist, desto
kiirzer muB belichtet werden. Die Zahlen auf dem Ring 22 bedeuten
Sekundenbruchteile (60 ist r/ro Sek. usw.).
Bei ,,B" bleibt der VerschluB so lange gedffnet, wie auf den Ausltiser
gedriickt wird.

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?inander abhdngig. Je kiirzer die Belichtungs-
             e Blendenoffnung sein und umgekehrt. Wel-
                     derlich ist, hdngt von der Filmempfindlichkeit,
                      rrnd bei Verwendung von Farbfiltern von de-
                     tb. Die Einstellung von Zeit und Blende kann
                ch mit dem foto-elektrischen ZEISS IKON Be-                   )i,'  - CD festgestellt werden (Abb. 7). Besonders
              st der Belichtungsmesser  unentbehrlich, da Farb-
                   :htet werden mtissen.


   1!    . -          .g - aber nicht ruckweise - herunterdriicken.  Dabei ers          ich oben, die vorgewdhlte Blende springt im Ob-
 in, uno de  ,:hlitzverschluB  lduft mit der eingestellten Belich-
   - ab. Danach .lappt der Spiegel sofort wieder in Sucherlage, die
:'tber bleibt au, .dem vorgewdhlten Wert stehen. Damit wird man
   anert, daB fti die ndchste Belichtung erst der Schnellaufzug
     .  ist.





                            Abb. 7
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Aufnahmen mit Selbstausfiiser                                                                                                                                                     I
 Den VerschluB vorher mit dem Schnellaufzr
  Einstellhebel 3 bis zum Anschlag nach u'
 drticken des Auslosers 19 vergehen etwa 12
 tatigeh Belichtung. Der Hebel 36 lduft dabei
  zu rrick.
 Zeitbelichtungen (VerschluB-Stellung,,B")  sind  l
 nicht moglich.
 Zwischen End-Ruhe-Stellung rastet der Hebel a c
 gen ein, mit denen man entsprechend  kr.irzere V<,
 Aufnahmen mit Blitzlicht                                                         ,;  sd
 Der SchlitzverschluB der CONTAREX kann mit alf  Jr :gerdte
 pelt werden. Mit dem Einstellen der Belichtung  :it wird die
 gabe automatisch so geregelt, daB die verschi, :enen Blitzla
 Elektronenblitze zeitgerecht gezr.indet we'Jen, Jorausgeset
 dafilr richtige Belichtungszeit eingestellt wird. Die Belichtung
 durch farbige Zahlen gekennzeichnet. Sie bedeuten:
WeiB (1-rlao Sekunde sowie B) zur Ztindung kurzbren e  Blrtz-
        lampen (Klasse M) sowie frir Elektronenblitze.
Gelb   (r/ao Sekunde) zur Ztindung von Elektronenblitzen.
Orange (t/vs-1/tooo Sekunde) zur Ziindung der langbrennender  tzlam-
       pen (Klasse FP), die zur Verwendung mit Schlitzver rissen
          hergestellt werden.
welche Blende bei den verschiedenen Blitzlampen einzustellen ist, er-
 gibt sich aus der Blitzleitzahl und der Aufnahme-Entfernung. Diese
 Blende wird mit dem Rddchen 2 eingestellt. Das Vorlaufwerk  ftir selbst-
ausloser-Aufnahmen  ist auch bei Blitzlicht-Aufnahmen  mit allen Belich-
tungszeiten von 1 bis r/rooo Sekunde zu verwenden.
Der Kabelstecker des Blitzgerdtes wird in die BlitzanschluBbuchse 10 ge-
steckt. Bei Verwendung eines sicherheitssteckers  ist der Riegel an der
Buchse 10 in Pfeilrichtung zu drricken. Das Blitzgerdt selbst kann ent-
weder in den steckschuh 15 eingeschoben oder mit einer schiene am
Stativgewinde 32 befestigt werden.
Bei Blitzgerdten mit Mittenkontakt (ohl  Kabel) erfolgt die elektrische
Verbindung zur Kamera direkt riber den  rntakt im Stec'.schuh 15.

Blitzobjektive
(Die Hinweiszahlen in diesem Abschnitt beziehen sich nur auf die Ab-
bildungen 8 und 9)
PLANAR 1=215O mm mit Blitzautomatik
DISTAGON 1:4135 mm mit Blitzautomatik

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Page 13 · Read text
iebrauc*r dieser Obiektive ohne Blitzautomatik
  lierfLir muB das objektiv die orangene Dreieckmarke 3 der Einstell-
  nrke 2 gegentiberstehen.  lst dies nicht der Fall, drtickt man die Taste 5
 n Richtung zur Kamera und stellt mit ihrer Hilfe die Marken iiberein-
 rnder (siehe Abb. 8).

 Gebraudr dieser Objektive mit Blitzautomatik
Zu diesem Zweck muB die Leitzahl der Blitzlichtquelle eingestellt werden.
 Dazu ist am objektiv die Leitzahlskala 4 angebracht, an der sich folgende
 Leitzahlen durch Einrasten einstellen lassen:
10    12    14    17              28          40           56           80
32                             90     '110    130          180    220
Die weiBe skala gilt ftir die Entfernungseinstellung  in Meter, die oran-
gene skala fiir die Entfernungseinstellung  in feet. Die in der Tabelle
klein gedruckten Zahlen sind der besseren Ubersicht wegen am objektiv
nicht graviert, konnen aber durch vorhandene Zwischenrasten eingestellt
werden. Entspricht die Leitzahl der Blitzlichtquelle nicht den werten der
Tabelle bzw. der skala 4, so ist die zahlenmdBig ndchsiliegende klei-
nere Leitzahl einzustellen.
Nicht rastende Zwischenstellungen  sind nicht zuldssig. Zum Einstellen
der Leitzahl drrlckt man die Taste 5 zur Kamera und dreht mit ihrer
Hilfe die entsprechende Leitzahl iiber die Einstellmarke 2 (siehe Abb. 9).
Zur Aufnahme Kamera ans Auge halten, Entfernung zum objekt mit dem
Schnittbildentfernungsmesser messen und auslosen.

Abb. 8                                 Abb. I





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Bei Aufnahmen von Motiven mit groBerer Tiefenstaffelung auf .len'ihitt-
         leren Bereich einstellen. Die fiir die richtige Belichtung notwendige
        Blende regelt sich durch die Entfernungseinstellung automatisch. Die
         Blendeneinstellung  mit dem Einstellrddchen an der Kamera ist dabei
         ausgeschaltet. Eine bestimmte Stellung der Blendenskala ist nicht er-
         forderlich. Um Fehlbelichtungen  bei Blitzaufnahmen auszuschalten, wird
        die Entfernungseinstellung bei zu kleinen Entfernungen entsprechend
        der Leitzahl blockiert.
        lm Fernbereich ist die Entfernungseinstellung  nicht begrenzt. Die Grenz-
    I{    folgendenentfernungen,Tabellebis zuentnommendenen diewerden.Blitzautomatik arbeitet, konnen aus der




       I
             Gravierte               Grenzentfernung f0r Fernbereic*r
               Leitzahl             Planar 2l5O                           I       Distagon 4/35
    m      feet   Blende m    feet     I Blende m      feetffil             10       32       2          5       16   42,58
             14        45       2          7       22   4    3,5    11                                                           I            20        65       2         10       32    45116
            28        90       2,8       10       32   4   7  122            40      130      4         10       32   4                           110  lt            56       180       5,6       10       32    s,6                                      Iro  132           80      260       I         10       32     810',32


      Objektivwechsel

      Abnehmen: Das Objektiv unter gleichzeitigem Druck auf den Knopf 9
       gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen. Dabei steht der rote
        Punkt des Objektivs am roten Punkt 7 der CONTAREX. In dieser Stel-
        lung driickt sich das Objektiv von dem Bajonett der Kamera selbsttdtig
      ab (Abb. 10).

        Einsetzen: Das Objektiv so auf die Bajonettfassung setzen, daB der rote
        Punkt des Objektivs am roten Punkt 7 der CONTAREX steht und nach
         rechts bis zum Einrasten drehen. Dabei springt der Knopf 9 sichtbar her-
        aus. Es ist gleichgriltig, ob man das Objektiv mit Einstellung auf unend-
          lich oder auf irgendeine Entfernung einsetzt. Ebenso  ist es gleichgtiltig,
       welche Blende an der CONTAREX eingestellt ist.

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Abb.10

Mit dem Einsetzen des Objektivs wird das Einstellen der Blende auf die
Lichtstdrke des eingesetzten Obiektives selbsttatig begrenzt.
Die Objektive der CONTAREX konnen bei vollem Tageslicht gewechselt
werden, ohne daB der eingelegte Film Schaden leidet, doch sollie man
beim Objektivwechsel die freie Kameraoffnung nicht direkt dem Sonnen-
licht aussetzen.
Beim Abnehmen der Blitzobieklive vom Balgengerdt  ist darauf zu achten
daB sich die beiden Dreieckmarken gegenriberstehen.
Ein Sonderfall: Zum Einsetzen des BIOGON 1i4,5121 mm, das sehr weit
in die CONTAREX hineinragt, wird der VerschluB gespannt und der Spie-
gel durch Verschieben des Knopfes 17 nach oben geklappt. Dann wird
das BIOGON 1:4,5121 mm unter Beachtung der Regel ,,Roter Punkt zu
rotem Punkt" eingesetzt. Dabei ist auch der rote Punkt am drehbaren
Rijckteil des BIOGON in Ubereinstimmung mit dem roten Punkt an der
Fassung zu bringen. Zur Beobachtung des Bildausschnittes  benutzt man
den Sucher lilr 21 mm, der in den Steckschuh 15 geschoben wird. Die
Scharfentiefe des BIOGON 1i4,5/21 mm ist so groB, daB eine Entfer-
nungsschiitzung geniigt. Sie reicht z. B. bei Blende 5,6 und Einstellung
auf 1,7 m von 86 cm bis unendlich. Mit dem Einsetzen des BIOGON geht
kein Filmfeld verloren. Wenn das BIOGON herausgenommen wird, klappt
der Spiegel automatisch wieder nach unten. (Aus technischen Grilnden
kann die erste Aufnahme nach dem Einsetzen des BIOGON nicht mit
dem Vorlaulwerk ausgelost werden.)
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Abb.11





Die Beschriftungseinrichtung
Mit ihrer Hilfe konnen - in Verbindung mit der normalen Rrickwand oder
mit dem Wechselmagazin - Hinweise zu einer Aufnahme gleichzeitig mitder Belichtung des Bildes auf den Film tibertragen werden. Dazu ist
 lediglich die Bemerkung auf einen der beigelegten Schrifttrdger zu
schreiben. der anschlieBend in den Schlitz 26 in der Rrickseite der Ka-
mera so weit eingeschoben werden muB, bis leichter Widerstand sprirbar
ist (siehe Abb. 11).
Bei der Beschriftung des Schrifttrdgers  soll die Stufe links oben liegen
Die Schrift selber muB innerhalb des Schriftfeldes stehen, das an dem
Schaft durch zwei klein6 Ldcher gekennzeichnet  ist (siehe Abbildung 12).
AnschlieBend den Schrifttrdger so in den Schlitz einftihren, daB die
Schrift beim Blick auf die Kamerarlickwand seitenrichtig lesbar ist (Stufe
rechts). Die Schrift erscheint dann spdter auf dem entwickelten Film in
einem 4 mm breiten Streifen am Rande des entsprechenden  Negativs
oder Positivs. Wenn man die Schrifttrdger in Ruhe vorbereiten kann, ist
zu empfehlen, sie mit weiBer Tusche zu beschriften. Damit erhdlt man
die besten Ergebnisse. Selbstverstdndlich  ldBt sich der SchrifttrAger auch
mit jeder anderen Tusche oder Tinte beschriften. Damit die Schrift auf
dem Negativ oder Positiv gut sichtbar wird, ist darauf zu achten, daB sich
bei der Aufnahme im Bereich des Streifens m6glichst helle Stellen be-
finden (2. B. helle Wand, Himmel o. a.).

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Die Eir,stellscheiben 20.1310, 20.1311 und 20.1314 haben zu diesem Zweck
 l/larkierungslinien, die im Sucher genau den Bereich anzeigen, den det
 Schrifttrdger im Bildfenster abdeckt. In den Schrifttrdgerbereich  sollten.
 wenn moglich, unwichtige Motivteile gelegt werden. Mit Hilfe der Mar'
 kierungslinien  ist dies gut zu beobachten.
 Nach der Aufnahme bitte nicht vergessen, den Schrifttrdger sofort wieder
 herauszuziehen, um falsche Beschriftung auf den folgenden Bildern zu
 vermeiden.





        Zubehiir

Best.-Nr.    Obiektive und Sucher
  11.2402   BfOGON 1:4,5121 mm
   20.1 500    Sucher f0r Biogon 4,5/21
  11.2408   DISTAGON 1'.2,8125 mm
   11.24'14   DISTAGON 1:2/35 mm
  11.2403   DISTAGON  1:4/35 mm, mit Blitzautomatik
   11.2401   PLANAR 1:2/50 mm, mit Blitzautomatik
    1 1.2501   TESSAR 1'2,8/50 mm
  11.2415   S-PLANAR 1:4/50 mm
  11.2407   PLANAR  'l:1,4i55 mm
  11.2404   SONNAR 1:2/85 mm
   11.2417   iessnn 1:3,5/115 mm ftir Balgeneinstellgeriit
   11.2405   SONNAR 1:4/'135 mm
   11 .2409   OLYMPIA SONNAR 1:2,8i135 mm
   11.2421   OLYMPIA SONNAR 1:4/250 mm
                Leder-K6cher            mit                                 8x30 B (f :  400 mm)            ZE|SS-Fernrohrvorsatz   20.1629
   20.1639    Adapterring dazu, ftir Planar 50 und Tessar 50
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Zubehtir (Fortsetzuns)
         Best.-Nr.
           11.2420   MIROTAR  'l:4,5/500 mm
                  mit Filtern: G, GR, O, UV,
- 5*     11.2422  MIROTARRevolver mit1:5.6/'10002 Graufilternmm   und Ledertasche
                    mit Filtern: G, GR, UV, Infrarot,
                   Revolver mit 2 Graufiltern und Transportkasten

                   Sucterelemente, Zubehdr und Schrilttrdger
           20.1310    Fresnelscheibe normal,  fiir f  :  25-135 mm           20.1311    Fresnelscheibe 250. ab f  :  250 mm
             20.13't2    Mattscheibe
           20.1313    Mikroscheibe
           20.1314    Mattscheibe mit Indikator
           20.7074    Behdlter (m. Pinsel u. Pinzette) flir Sucherelemente
           20.0202    100 Schrifttriiger im Beutel

                  Wechselmagazin
                    Freie Wahl zwlscfren Farbe und Sc-lrwarzwelE
                        Blitzsclrneller Filmwecisel bei Tageslicht ohne Filmverlust
           20.0304    Wechselmagazin
           20.0203     Stat iv-Zwischenstfick
           23.7856    Tasche frir 1 Wechselmagazin
           23.0200    Tasche fiir 2 Wechselmagazine

                       Filler, Proxarlinsen, Sonnenblenden
                 Beim Biogon 21 und Distagon 25 ist in Verbindung
                    mit der Sonnenblende das Filter 20.1007,
           O S 49, zu verwenden.
           20.1007     Farbfilter l-GR-O-R-UV,
                      lkolor-A, -8, -C, -F, -N, O S 49          20.1012    Farbfilter c-cR-O-R-UV, lkolor-A, -8, -C, -F,
         O B 56 (21-13s mm) ')
           20.1017     Farbfilter G-UV, lkolor-C, A S 67 (250 mm Obj.)           20.1206   CONTAPOL Polarisationsfilter, O B 56 (21-135 mm Obi.)           20.0840    PROXAR-Linse bis 0,2 m, O B 56           20.0710    Sonnenblende  lir  21- bis 35-mm-Objektive, g B 56
          20.0712   Sonnenblende  fr.ir 50- bis 135-mm-Objektive
                     Vorsatzlinsen  ftir 85- und 135-mm-Objektive
           20.0873       f :  1,00 m O B 56           20.0874   f:0,50md856                         o
           20.0845   f:0,35md856
         20.083'l -35    Vorsatzlinsen  flir Fernrohrvorsatz 1,2,3,5 und B Dptr.

                   Tasdren, K6cfier, Behiilter  vI
Lr        23.752623.0203    BereLuxus-Tragetascheitsch aftstasch e
           23.0204    Kleine Universaltasche
           23.0205   GroBe Universaltasche
         lI       20.78/.2   Obiektiv-Tasche  fiir 3 Objektive,
                               Sonnenblenden                         Filter und 2             2
                                Biogon  21      I      20.7755                   Lederkocher                               f0r
          20.7756   Lederkocher fUr 35- oder 50-mm-Obiektive
                   (auBer Distagon  2/35)

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Pflege der GONTAREX
 Es ist empfehlenswert,  in gewissen Zeitabstdnden Filmftihrung und Film-
 transportlager der coNTAREX wie auch die lnnenseite der Riickwand
 vorsichtig mit einem Haarpinsel abzustauben. (Achtung! Dabei nicht den
 VerschluBvorhang verkratzen!) staub oder Fasern an der Einstellfldche
 und am spiegel konnen bei herausgenommenem  objektiv mit einem
 weichen Haarpinsel vorsichtig entfernt werden. Die Linsenoberfldche und
 der suchereinblick  sind von Fingerabdrricken mit einem weichen Leinen-
 ldppchen vorsichtig zu sdubern. staub mit einem weichen Haarpinsel
 vorher entfernen.

Fertigungsnumme r
Jede CONTAREX traigt im Gehduse eine Fertigungsnummer (Zahl mit
voranstehendem Serienbuchstaben). Auch jedes Objektiv besitzt seine
 Nummer.
wir empfehlen, diese Nummern zu notieren, um bei Verlust oder Ver-
wechslung das Eigentumsrecht geltend machen zu konnen.

Und noch ein Hinweis:
ln allen fotografischen Fragen erteilt  ),. n lhr Fotohdndler oder dieFotoberatung der ZETSS tKON - VO'         'r      t'ertriebsgesellschaft
m.b.H., 7 Stuttgart, Postfach 54O, gern  stc        und Auskunft.



Anderungen im Interesse des techn        -tro.tschrittes bleiben vorbe-
halten.

zElss       lr(oil

                      F*-rre^,*rH                                         Printed in Germany
                          1  0666/16-1
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