Film cameras
Zeiss Ikon CONTAREX SUPER GEBRAUCHSANLEITUNG User manual
User manual for Zeiss Ikon CONTAREX SUPER GEBRAUCHSANLEITUNG. 31 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.
31 pagesGerman9.5 MB PDF

Loading your manual…Open PDF directly
Document details
- Brand
- Zeiss Ikon
- Model / document
- Zeiss Ikon CONTAREX SUPER GEBRAUCHSANLEITUNG
- Document type
- User manual
- Language
- German
- Pages
- 31
- File size
- 9.5 MB
- Category
- Film cameras
- Document date
- Not specified in catalog
Search available document text
Find a term, then jump to its page in the original PDF. Image-only pages may not be searchable; check the PDF for exact wording and diagrams.
Page 3 · Read text
GontaFex srlpeF Ganzmetallgehduse aus spritzguB mit der Gewdhr filr duBerste technische Prdzision und Stabilitdt. Parallaxfreier spiegelreflexsucher mit hellem, groBem, gleichmdBig aus- geleuchtetem Bildfeld. Austauschbare Einstellscheiben zur Anpassung an die verschiedensten fotografischen Aufgaben. Entfernungsmesser mit der Objektiveinstellung gekuppett. Bellchtungsmesser mit selektivmessung im strahlengang des objektivs. Konlrollzentrale im sucher ftir Entfernung, Blende und Belichtungszeit. Belicfitungs- und Blendenkontrolle zusdtzlich auBen am Gehduse. PrdzisionsschlitzversclrluB, synchronisiert frir Blitzlampen und Elektronen- blitze. Bellcfitungszetten von 1 bis r/rooo Sekunde und oB* frir Zeitaufnahmen an einem Ring einstellbar. Zentrale B lendenwdh lscfieibe ( Li ch twiih I sch e i be) Auswecfiselbare ZElss objektive, spezieil ftir die CONTAREX berechnet, in schnellwechsel-Bajonettfassung vom super-weitwinkel mit 1g mm bis zum Teleobjektiv mit 1000 mm Brennweite. Die coNTAREx-objektive von 18 bis 400 mm sind mit vollautomatischer kugelgelagerter Vorwahl- springblende ausgertistet. Zwei Objektive mit Blitzautomatik. wedrselmagazine zur freien wahl von Farb- und schwarzweiBfilm. Blitz- schneller Filmwechsel bei Tageslicht ohne Bildverlust. Besdrriftungselnrldrtung. Hinweise zur Aufnahme kcinnen g leicfrzeitig mit der Belichtung der Bilder auf den Film rlbertragen werden. Zusatzgerdte filr Nah-, Lupen-, Mikro-, Repro-, Fern-Aufnahmen und an- dere Spezialgebiete.View original page 3
Page 5 · Read text
t:;e
.:{.:
't:,' Bedienungshinweise
1 Lic*rtwiihlscheibe
2 Hebel fiir Vorlaufwerk
3 Einstellring frir Entfernung
4 Blendenskala
5 Einstellmarke fiir Blende
6 Entfernungsskala
7 Einstellmarke ftir Entfernung mit Schdrfentiefenskala J
8 Roter Punkt zum Objektivwechsel ..{ 9 Druckknopf zum Objektivwechsel
10 Batteriepruiftaste
11 BlitzanschluBbuchse mit Verriegelung ftir Sicherheitsstecker {13 Einstellring fiir Belichtungszeit mit Zeitskala
14 Herausklappbare Rrickspulkurbel
15 Einstellmarken frir Filmempfindlichkeit ' '\
16 Einstellring frir Filmempfindlicnkeit (weiBe Zahlen DlN, rote Zahlen
ASA) t17 Sperriegel ftir Einstellring 16
18 AuBenablesung des Belichtungsmessers \/19 Steckschuh frir Zubehor mit Mittenkontakt fiir Blitzgerdte
20 Einstellmarke ftlr Belichtungszeit
21 Schiebeknopf zum Hocl'rschwenken des Spiegels il
e Filmebene?3 Y#[:,H#ter
24 Bildzdhlscheibe mit Einstellring
25 Ausldseknopf mit Gewinde fi.ir Drahtausloser
26 Sichtoffnung zur Filmmerkscheibe
Die Hinweiszahlen 27 bis 36 gelten fiir die Abbildung auf der letzten
Umschlagklappe
27 Ose(n) frir Tragriemen
28 Mitnehmergabel (muB in den Steg der Filmpatrone eingreifen)
29 Suchereinblick
30 Schlitz zum EinfLihren der Beschriftungsstreifen
31 Objektivbajonett firr Filter und Sonnenblende
32 Mitnehmerwelle mit Zahnkrdnzen zum Eingreifen in die Perforation
des Films
33 Filmaufwickelspule
34 Ruckwandriegel
35 "R"-Markierung zum Rtickspulen36 Stativgewinde
4View original page 5Page 7 · Read text
Ruhelage Bereitschaftslage Achtung! Die Drucktaste '12 zum Einschalten des Belichtungsmessers ist an dieser Kamera nicht mehr vorhanden. Das Einschalten des Belichtungsmessers erfolgt jetzt durch Ausschwen- ken des Schnellaufzuges 23 aus der Ruhelage in eine "Bereitschaftslage", in der er auch nach dem Spannen beim Rucklauf stehen bleibt. Der Belichtungsmesser ist abgeschaltet, wenn der Schnellaufzug in seine Ruhelage zuriickgefuhrt wird. Dazu muB der Hauptschalter A vorher nach unten gedruckt werden. wir empfehlen, die Handgriffe zur Bedienung der ooNTAREX zunAchst mit ungeladener Kamera durchzufiihren. Klappen Sie dabei die inneren Umschlagseiten heraus, damit Sie sich beim Lesen der Gebrauchs- anleitung stets tiber die Lage der einzelnen Bedienungselemente unter- richten konnen.View original page 7
Page 8 · Read text
www.butkus.us Einstellen der Entfernung, Blende und Schdrfentiefe Kamera ans Auge halten und mit dem Einstellring 3 die in der Mitte des Sucherfeldes sichtbaren Schnittbilder passend iibereinanderstellen, oder bei Motiven ohne markante Linien den Feinrasterring verwenden, bis das Bild klar zu erkennen ist. Die eingestellte Entfernung auf Skala 6 steht an der Einstellmarke 7. Nach der Entfernungseinstellung kann am Objektiv die vorhandene Schdrfentiefe abgelesen werden. Links und rechts der Einstellmarke 7 sind Blendenzahlen aufgetragen. Die Schdrfentiefe reicht von der Ent- fernung, die links an der Zahl der eingestellten Blende steht, bis zu der Entfernung an der gleichen Blendenzahl rechts. Wenn eine Mattscheibe eingesetzt ist (siehe Seite 18), konnen Sie die Schdrfentiefe auch direkt kontrollieren, vorausgesetzt, daB die Kamera nicht gespannt ist. Exakte Angaben tlber die Schdrfentiefe sind den Schdrfentiefentabellen zu entnehmen. Als Bezugsebene fur die Entfernungen ist die Filmebene d u rch d ie Kreis/Stri ch-Marke 22 gekennzeich net. Die Entfernungseinstellung kann auBerdem anhand der schdrfentiefen- Einstellung mit Schnittbild Einstellung mit Feinrasterring oView original page 8
Page 9 · Read text
skala vorgenommen werden (frir Schnappsch[isse zu empfehlen). Drehen Sie das Objektiv so, daB sich die gewunschte Schdrfentiefe mit entspre- chender Blende ergibt, und stellen Sie diese Blende mit der Lichtwdhl- scheibe 1 ein. Eine weitere Einstellung der Entfernung ertibrigt sich dann. Eine Blendeneinstellung iiber die Lichtstdrke des verwendeten Objektivs hinaus ist nicht moglich. Einstellen der Belichtungszeit Ring 13 so weit drehen, bis die gewr.inschte Belichtungszeit ilber der Einstellmarke 20 einrastet. Keine Zwischenwerte einstellen! Der ein- gestellte Wert ist auch im Sucher rechts unten sichtbar. Die Belichtungszeit hdngt von den Lichtverhdltnissen und der Bewegung des Aufnahmegegenstandes ab. Je schneller eine Bewegung ist, desto kirzer muB belichtet werden. Die Zahlen auf dem Ring 13 bedeuten Sekundenbruchteile. (60 ist r/oo sek usw.) Bei "B" bleibt der VerschluB so lange geoffnet, wie auf den Auslosergedrrickt wird. Moglichst Drahtausloser mit Feststeller benutzen.View original page 9
Page 10 · Read text
www.butkus.us
+i$'wmwd$
Die Belichtungsmessung
Sie erfolgt in der CONTAREX S halbautomatisch, d. h. die fur die Auf-
nahme erforderliche Zeit-Blenden-Paarung kann entweder durch Vorwahl
der Blendeneinstellung - mittels der Lichtwdhlscheibe 1 - oder aberder Belichtungszeit, mit dem Zeiteinstellring 13, festgelegt werden
(Kreuzkupplung). Wichtig ist, daB vor der Messung die Filmempfindtich-
keit eingestellt (siehe Seite 19) und die Kamera mit dem Schnellauf-
zug 23 gespannt worden ist.
Zur Messung den Stromkreis in der Kamera durch Einschwenken des
Schnellaufzughebels in die Bereitschaftslage einschalten (siehe auch Sei-
Ie 22), die Kamera ans Auge halten und auf das Motiv richten.
Die sich zur eingestellten Belichtungszeit ergebende Blende wird auf
der Skala rechts neben dem Sucherfeld und auf dem Kameragehduse
angezeigt.
Durch Drehen der Lichtwdhlscheibe 1 ist anschlieBend der grrine Nach-
frihrzeiger so auszurichten, daB er genau mit der Mitte riber dem Zeiger
des Belichtungsmessers steht. Damit ist die Blende im Objektiv vorge-
wdhlt, die dann beim Auslosen auf diesen Wert geschlossen wird.
Steht der Zeiger des Belichtungsmessers in einem der roten Begren-
zungsfelder, ist die Aufnahme bei den gegebenen Lichtverhdltnissen
bzw. bei der eingestellten Belichtungszeit nicht moglich.
8View original page 10Page 11 · Read text
Belichtungszeit verstellen (Kontrolle im Sucher), bis der Zeiger wieder
in die Blendenskala Pendelt.
Bleibt der Zeiger auch beim Verstellen der Belichtungszeit im roten Feld
stehen, sind die Lichtverhdltnisse nicht ausreichend (Abhilfe: Blitzlicht'
siehe Seite 12).
Die Verstellung des grtinen Nachfiihrzeigers ist begrenzt in der einen Rich-
tung durch diJgroBte Blende des verwendeten Objektivs und in der ande-
ren Richtung bei Blende 22 (bzw. Blende 16 beim PLANAR 1:1,4/55 mm).
umErfolgt die Abstimmung der Belichtung von der Blende aus, z. B.
eine bestimmte Schdrfentiefe zu erzielen, so ist der grtine Nachfiihr-
zeiger mit Hilfe der Lichtwdhlscheibe auf den gewiinschten Blendenwert
im Sucher oder auf der Kamera einzustellen.
Der Zeiger des Belichtungsmessers wird dann durch Drehen des Zeit-
einstellrings 13 unter den grr.inen zeiger gefiihrt. Dabei darf jedoch nur
eine geraJtete VerschluBzeit verwendet werden. Ergeben sich Zwischen-
wertel den Ring 13 bis zum Einrasten vor- oder zuriickdrehen und dann
mit der Lichtwdhlscheibe den grLinen zeiger genau iiber den MeBzeiger
stellen.
Zur Messung die Kamera moglichst in Querlage halten, auch wenn die
Aufnahme spdter im Hochformat gemacht werden soll'
Die Belichtungsautomatik der CONTAREX ist mit allen Objektiven an-
wendbar. Ledigtich bei den Fernobjektiven ZEISS-MIROTAR 4,5/500 mm
und 5,6/1000 mm, die keine Blendeneinstellung besitzen, muB die Be-
lichtungsautomatik mit der Zeiteinstellung abgeglichen werden. Das
gteichj gilt ftir Aufnahmen mit dem ZEISS-Fernrohrvorsatz 8 X 30 B'
ttrr Rutnahmen mit dem Balgeneinstellgerdt und f[]r Mikroaufnahmen
(siehe auch gesonderte Gebrauchsanleitungen). Ndheres hieriiber im
bei Spezialobjektiven" und "Nahauf-Abschnitt "Belichtungsmessung
nahmen".
Ausliisen
Den Ausloser 25 ziigig - aber nicht ruckweise - herunterdrticken. Dabei ktappt der Spiegel nach oben, die vorgewdhlte Blende springt im
Obiektiv ein, und der SchlitzverschluB lZiuft mit der eingestellten Belich-
tungszeit ab. Danach klappt der Spiegel sofort wieder in Sucherlage, die
gtenOe aber bleibt auf dem vorgewdhlten Wert stehen als Erinnerung,
daB ftir die ndchste Belichtung erst der Schnellaufzug zu spannen ist.View original page 11Page 12 · Read text
www.butkus.us Der Belichtungsmesser (Sein MeBprinzip sowie besondere Bedienungshinweise) Acfitung: Der Belicfitungsmesser arbeitet nur mit eingesetztem objektiv. Er ist abgeschaltet, wenn sich kein objektiv in der Kamera befindet, bzw. die Blitzobjektive auf Blitzautomatik umgeschaltet sind, auch wenn der Belichtungsmesser durch Ausschwenken des Schnellaufzughebels in die Bereitschaftslage eingeschaltet worden ist. Die Belichtung wird durch eine "lnnenmessung( ermittelt, d. h. der Lichtempfdnger, ein cds-Fotowiderstand, befindet sich hinter dem ob- jektiv im Innern der Kamera. Durch dieseAnordnung wird exakt nur das Licht gemessen, daB durch das objektiv auch auf den Film gelangt. Unabhdngig von der Brennweite der verwendeten objektive ergibt sich damit eine sehr genaue Belichtungs- messung. Die Anordnung des Fotowiderstandes und der MeBstrahlen- gang sind so gewdhlt, daB nicht die durchschnittliche Lichtverteilung des ganzen Bildfeldes, sondern nur ein Ausschnitt davon gemessen wird (sogenannte "selektivmessung"). Die GroBe des MeBfeldes ist identisch mit der Fldche, die im sucher vom duBeren Rand des Feinrasterrings begrenzt wird. Bei den Einstellscheiben ohne Feinrasterring ist das MeBfeld durch einen Kreis besonders gekennzeichnet. Der MeBwinkel betrdgt bei Ver- wendung der Normalobjektive mit 50 mm Brennweite etwa 70. So ist es moglich, die Helligkeit in kleineren, aber bildwichtigen partien eines Motivs huszumessen und die Belichtung darauf abzustimmen. Ebenso kann der Helligkeitsumfang kontrastreicher Motive gemessen werden, da die jeweilige Blende stets im Sucher sichtbar ist und mit Hilfe des gr[inen Nachftihrzeigers eine Mittelbildung vorgenommen werden kann, ohne die Kamera vom Auge zu nehmen, Zum Beispiel: Ergibt die Messung der bildwichtigen Schattenpartien bei der vorgewdhlten Belichtungszeit Blende 2,8, die Messung der bildwich- tigen Spitzlichter Blende 11, so ist der grrine Nachfrihrzeiger in die Mitte dieses Bereiches einzustellen, also auf Blende 5,6. Damit ist die opti- male Belichtung gefunden. SchlieBlich konnen nach GroBe und Richtung beliebige Korrekturen vor- genommen werden, wiederum mit der Kamera in Aufnahmehaltung. Falls erforderlich, natilrlich auch riber die AuBenablesung 18. Je nach den Erfordernissen des Motivs, von der Anzeige des MeB- zeigers auf der Blendenskala ausgehend, den grr.inen Nachfrihrzeiger um Iden gewrinschten Betrag darriber oder darunter stellen. Belichtungskorrekturen werden jedoch im allgemeinen wegen der par- tiellen Innenmessung seltener notwendig sein als bei den bisher irb- lichen MeBsystemen. So wird auch ein groBerer Belichtungszuschlag bei Gegenlichtaufnahmen nur in ganz extremen Fdllen zur Anwendung kommen. Bei Aufnahmen 10View original page 12
Page 13 · Read text
von kontrastarmen Motiven auf Farbumkehrfilm (bedeckter Himmel -
Schneelandschaften) ist jedoch nach wie vor eine etwas reichlichere Be-
lichtung umllz bis 1 Blendenstufe zweckmdBig'
Die oben genannten Hinweise firr die Belichtungsmessung gelten filr alle
wechselobjektive von 18 mm bis 400 mm. Bei dem Tele-Tessar 5'6/400 mm
ist aus konstruktiven Grunden die Anzeige der Blende im sucher um
ein Intervall groBer als am Blendenring. Zur Bestimmung der scharfen-
tiefe ist jedoch die Anzeige am Blendenring maBgebend'
Belichtungsmessung bei Spezialobiektiven
MIROTAR 4,s/500 mm
Die Belichtung ist richtig ermittelt, wenn durch Drehen am Zeitring 13
der MeBzeiger zwischen Blende 2 und 2,8 steht'
MIROTAR 5,6/1000 mm
Hier ist durch gleiche Handhabung der MeBzeiger auf die Dreieckmarke
bei Blende 4 zu bringen.
Bei Verwendung der MIROTARE empfiehlt es sich grundsdtzlich, mit der
groBtmoglichen Lichtstdrke zu arbeiten, um auf kleinstmogliche Belich-
iungszeii'en zu kommen (Verwackelungsgefahr!). Da die "Abblendung"
dieler Objektive durch Einschalten von Graufiltern erfolgt, wird dadurch
keine Erh6hung der Schdrfentiefe erzielt. Der Einsatz der Filter hat also
nur sinn, w"nn die kr.irzeste VerschluBzeit nicht mehr ausreicht, den
MeBzeiger auf einen der oben genannten werte einzustellen'
Fernrohrvorsatz 8 x 30 B und PA-Curtagon 4/35
Auch hier erfolgt die Messung durch Drehen am Zeitring 13' wobei der
MeBzeiger aut oie Dreieckmarke bei Blende 4 eingestellt werden muB.
Aufnahmen mit Filtern
Bei Verwendung von Filtern wird der Verlfingerungsfaktor wegen der
Anordnung des Fotowiderstandes hinter dem Objektiv im allgemeinen
automatisih beriicksichtigt. Lediglich bei den dichteren Farbfiltern ist zu
empfehlen, den Verldngerungsfaktor 2 x einzustellen. Dies kann entwe-
der riber die Filmempfindlichkeitsskala durch Einstellung eines um 3 DIN
niedrigeren Werts (auf der ASA-Skala 3 Teilstriche) oder durch direktes
Nachsiellen der Objektivblende mit Hilfe des griinen Nachfilhrzeigers er-
folgen. Acfitung: Beim Distagon 2,8/25 mm sind bei der Kombination von
FilGr B 56 und Sonnenblende Vignettierungen nicht zu vermeiden. Wir
empfehlen, in diesem Falle das Einschraubfilter S 49 zu verwenden. Lie-
ferung durch den Fachhandel.
11View original page 13Page 14 · Read text
www.butkus.us
Aufnahmen mit Selbstausliiser
Den VerschluB vorher mit dem Schnellaufzug spannen und dann den
Einstellhebel 2 bis zum Anschlag nach unten drricken. Nach Nieder-
dr0cken des Auslosers 25 vergehen etwa 12 Sekunden bis zur selbst-
tdtigen Belichtung. Der Hebel 2 ld.uft dabei wieder in seine Ruhelage
zurr-ick.
Zeitbelichtungen (VerschluBstellung "B") sind mit dem Vorlaufwerk nicht moglich. Zwischen End- und Ruhe-Stellung rastet der Hebel auch auf Zwi-
schenstellungen ein, mit denen entsprechend k0rzere Vorlaufzeiten zu
erzielen sind.
Aufnahmen mit Blitzlicht
Der SchlitzverschluB der CONTAREX kann mit allen Blitzgerdten ge-
kuppelt werden. Die Kontaktgabe wird automatisch geregelt, so daB die
verschiedenen Blitzlampen und Elektronenblitze zeitgerecht gezrindet
werden, vorausgesetzt, daB daftir die richtige Belichtungszeit eingestellt
worden ist. Die Belichtungszeiten sind durch farbige Zahlen gekenn-
zeichnet. Sie bedeuten:
2
1 WeiB (1 bis r/so sek sowie B) zur Ztindung kurzbrennender Blitz-
lampen (Klasse M) sowie fiir Elektronenblitze.
2 Gelb (t/eo sek) zur Zundung von Elektronenblitzen.
3 Orange (r/rzs bis r/rooo sek) zur Zindung der langbrennenden Blitz-
lampen (Klasse FP), die zur Verwendung mit Schlitzverschltis-
sen hergestellt werden.
12View original page 14Page 15 · Read text
Welche BIende bei den verschiedenen Blitzlampen einzustellen ist,
ergibt sich aus der Blitzleitzahl und der Aufnahmeentfernung' Das Vor-
taufwerk firr Selbstausloseraufnahmen ist auch bei Blitzlichtaufnahmen
mit allen Belichtungszeiten von 1 bis 1/rooo Sek verwendbar'
Der Kabelstecker des Blitzgerates wird in die Blitzlampenbuchse 11 ge-
steckt. Bei Verwendung eines Sicherheitssteckers ist vorher der Riegel
an der Buchse 11 in Pfeilrichtung zu drticken. Das Blitzgerdt selbst kann
entweder in den Steckschuh 19 eingeschoben oder mit einer Schiene
am Stativgewinde 36 befestigt werden.
Bei Blitzgerdten mit Mittenkontakt (ohne Kabel) erfolgt die elektrische
Verbindung zur Kamera direkt uber den Kontakt im steckschuh 19.
Die Blitzobiektive
PLANAR 1:2150 mm mit Blitzautomatik
DISTAGON 1:4135 mm mit Blitzautomatik
Gebrauc{t der Obiektive ohne Blitzautomatik
Am objektiv soll die gelbe Dreieckmarke B der Einstellmarke A gegen-
tiberstehen. lst dies nicht der Fall, die Taste D in Richtung zur Kamera
drilcken und mit ihrer Hilfe die Marken ubereinander stellen.
13View original page 15Page 16 · Read text
www.butkus.us
Gebrauc*r der Objektive mit Blltzautomatlk
Zu diesem zweck muB die Leitzahl der Blitzlichtquelle eingestellt wer-
den. Dazu ist am Objektiv die Leitzahlskala C angebracht, an der sich
folgende Leitzahlen durch Einrasten einstellen lassen:
10 12 14 17 20 24 28 40 48 56 68 80
32 38 45 55 65 78 90 110 130 155 180 260
Die weiBe Skala gilt frir die Entfernungseinstellung in Metern, die gelbe
Skala frlr die Entfernungseinstellung in feet. Die in der Tabeile klein
gedruckten Zahlen sind der besseren Ubersicht wegen am Objektiv nicht
graviert, konnen aber durch vorhandene Zwischenrasten eingestellt wer-
den. Entspricht die Leitzahl der Blitzlichtquelle nicht den Werten der
Tabelle bzw. der Skala C, so ist die zahlenmdBig ndchstliegende klei-
nere Leitzahl zu verwenden. Nichtrastende Zwischenstellungen sind nicht
zuldssig. Zum Einstellen der Leitzahl die Taste D zur Kamera drlicken
und mit ihrer Hilfe die entsprechende Leitzahl tiber die Einstellmarke A.
drehen. Zur Aufnahme Kamera ans Auge halten, Entfernung zum Ob-
auslosen.jekt messen - undBei Aufnahmen von Motiven mit gr6Berer Tiefenstaffelung auf den mitt-
leren Bereich einstellen. Die fiir die richtige Belichtung notwendige
Blende regelt sich durch die Entfernungseinstellung automatisch. Die
Blendeneinstellung mit der Lichtwdhlscheibe an der Kamera ist dabei
ausgeschaltet. Eine bestimmte Stellung der Blendenskala ist nicht er-
forderlich. Um Fehlbelichtungen bei Blitzaufnahmen auszuschalten, wird
die Entfernungseinstellung bei zu kleinen Entfernungen entsprechend
der Leitzahl blockiert (Erreichen der Blende 22).
lm Fernbereich ist die Entfernungseinstellung nicht begrenzt. Die Grenz-
entfernungen, bis zu denen die Blitzautomatik arbeitet, konnen aus der
folgenden Tabelle entnommen werden.
Gravierte Leitzahl Grenzentfernung ftir Fernbereich {
I PLANAR 2/50 DISTAGON 4/35
m I feet Blende feet Blende m r feet
10 32 2 5 16 4 2,5 8 I
14 45 2 7 22 4 3,5 11
20 65 2 10 32 4 5 16
28 90 2,8 10 32 4 7 22
40 130 4 10 32 4 10 32
56 180 5,6 10 32 5,6 10 32
80 260 8 10 32 I 10 32
14View original page 16Page 17 · Read text
Nahaufnahmen
Uber den Einstellbereich der Objektive hinaus sind Nahaufnahmen mit
Vorsatzlinsen und einem Balgengerdt bis zum MaBstab 3,5 : 1 moglich.
Eine grafische Darstellung im Tabellenheft gibt Auskunft tiber die damit
zu erzielenden Aufnahmebereiche. Spezialobjektive (ZEISS-LUMINARE),
in der Grafik nicht angegeben, erweitern den Aufnahmebereich der Ka-
mera bis zum MaBstab 11,8:1. Filr diese Objektive sind besondere Hin-
weise erforderlich, die von unserer Fotoberatung angefordert werden
konnen.
Wir verweisen in diesem Zusammenhang auch auf unser Tischreproduk-
tionsgerdt sowie auf das Universalreproduktionsgerdt REPROPHOT. Das
letztgenannte Gerdt ist mit einem Einstellschlitten ausgestatttet, der ftir
Nahaufnahmen praktisch unentbehrlich ist.
Mikroaufnahmen
Zwei Zwischenringe geniigen, um die CONTAREX an ein Mikroskop an-
zuschlieBen. Auch in diesem Falle werden durch die lnnenmessung
exakte Belichtungswerte ermittelt. Die Abgleichung erfolgt durch Drehen
des Zeitrings, mit dem der MeBzeiger auf die Dreieckmarke bei Blende 4
eingespielt wird.
Vorsatzlinsen
Mit ihrem AnschluBbajonett O B 56 passen sie wie die Filter auf alledafrir geeigneten CONTAREX-Objektive. Um eine geniigende Schdrfen-
tiefe zu erreichen, sollte jedoch auf mindestens 5,6 abgeblendet werden
(siehe Tabellenheft). Bei zusdtzlicher Verwendung von Filtern sind diese
vor der Vorsatzlinse anzubringen.
Balgenger?it, ZEISS-TESSAR 3,5/115 mm und Kompendium
Zu diesen Gerdten wird eine gesonderte Gebrauchsanleitung mitgege-
ben, in der alle erforderlichen Angaben und Tabellen enthalten sind.
Das Balgengertit erweitert den Einstellbereich der CONTAREX bis in
das Gebiet der Lupenaufnahme. In Verbindung mit der Innenmessung
wird selbst bei ldngsten Ausztigen eine exakte Belichtung gewdhrleistet,
wenn Sie bei der Messung die folgenden Hinweise beachten:
Bei Verwendung des Balgengerdtes ergeben sich ftir Objektive mit An-
fangslichtstdrken groBer als 1 : 4 nur dann korrekte MeBbedingungen'
wenn diese frir die Messung auf 1 :4 abgeblendet werden.
Zu diesem Zweck den Blendenring am Balgengerdt auf Blende 4 ein-
stellen und an der Taste auslosen. Mit dem auf 4 abgeblendeten Objek-
tiv erfolgt nun die Messung der Belichtung bei gespanntem VerschluB.
Dazu den Belichtungsmesserzeiger durch Einstellen einer bestimmten
VerschluBzeit auf die ftir die Aufnahme gewtinschte Blende (2. B. 11'
15View original page 17Page 18 · Read text
www.butkus.us jedoch nicht groBer als 4) bringen. lst dies bei der ldngstmoglichen Ver- schluBzeit (1 Sek.) noch nicht moglich, so muB gegebenenfalls die Ob- jektbeleuchtung angepaBt werden. SchlieBlich ist der Blendenring am Bafgengerdit von Blende 4 aut den gewrinschten Wert (2. B. Blende 11) umzustellen und fi.ir die Einstellung der Schdrfe zu spannen. Eine ideale Gerdtekombination entsteht bei Verwendung des ZEISS- TESSAR 3,5/115 mm. Der Einstellbereich reicht li.ickenlos von co bis zum MaBstab 1 :1. Als Zubehor zum Balgeneinstellgerdt bietet das Kompendium wirksamen Schutz vor Nebenlicht. Es kann auch zum Kopieren von Dias im MaB- I stab 1 : 1 oder in Ausschnitten verwendet werden.View original page 18
Page 19 · Read text
t
Objektivwechsel
Abnehmen: Das Objektiv unter gleichzeitigem Druck auf den Knopf 9
gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen. Dabei steht der rote
Punkt des objektivs am roten Punkt 8 der CoNTAREX. In dieser stel-
lung drrickt sich das Objektiv von dem Bajonett der Kamera selbsttdtig
ab.
Einsetzen: Das Objektiv so auf die Bajonettfassung setzen, daB der
L rote Punkt des Objektivs am roten Punkt der CONTAREX steht, und nach rechts bis zum Einrasten drehen. Dabei springt der KnoPf 9 sichtbar
t heraus. Besondere Einstellungen am Objektiv brauchen nicht beachtet
T zu weroen.
I Mit dem Einsetzen des Objektivs wird das Einstellen der Blende auf die
I Lichtstdrke des eingesetzten Objektivs selbsttdtig begrenzt'
Die Objektive der CONTAREX konnen bei vollem Tageslicht gewechselt
werden, ohne daB der eingelegte Film Schaden leidet. Doch sollten Sie
beim Objektivwechsel die freie Kameraoffnung nicht direkt dem Sonnen-
licht aussetzen.
Beim Ansetzen oder Abnehmen der Blitzobjektive vom Balgengerdt ist
darauf zu achten, daB sich die beiden Dreieckmarken gegenuberstehen'
Achtung: Das zur Vorgdnger-CONTAREX gelieferte BIOGON 4,5lZl mm
kann nicht mit der CONTAREX super verwendet werden!
17View original page 19Page 21 · Read text
Die Einstellscheiben
Mit der Moglichkeit, die Einstellscheiben selbst auszutauschen, ldBt sich
die Scharfeinstellung allen Aufnahmeverhdltnissen individuell anpassen.
Eine Fresnelscheibe mit Schnittbildindikator und Mikroprismenring wird
als Normalsucherelement zusammen mit der Kamera geliefert.
Eine in ihrem Aufbau dhnliche Einstellscheibe mit Abschrdgung an der
Vorderkante dient zur Scharfeinstellung bei Objektiven mit einer Brenn-
weite ab 250 mm (2. B. ZEISS OLYMPIA-SONNAR 4/250 oder zElss
MIROTAR 4,5/500 mm). Sie ergibt auch in Verbindung mit den Vario-
Objektiven ein gut ausgeleuchtetes Sucherbild. Beide Einstellscheiben' lii
wie auch die Fresnelscheibe mit Mikroprismenspot und Zylinderlinsen-
indikator, ermoglichen bei groBer Helligkeit des Sucherfeldes eine
schnelle und exakte Scharfeinstellung. Die Mattscheibe und auch die
Mattscheibe mit Koordinaten ist dann zu empfehlen, wenn eine Uber-
sicht der SchArfeverteilung tiber das gesamte Bildfeld erwtinscht ist. Das
ist meist bei Nah- und Lupenaufnahmen der Fall. Bei geniigender Be-
leuchtung kann die Beurteilung der Schdrfentiefe vor dem Spannen der
Kamera auch mit abgeblendetem Objektiv erfolgen. Ebenfalls fiir Tele-
aufnahmen aus der Hand, bei denen das Anzielen des Objekts mit einem
Indikator oder dem Feinrasterring manchmal etwas Schwierigkeiten
macht, wird die Mattscheibe als angenehm empfunden.
Die Mattscheibe mit Schnittbildindikator vereinigt die Vorteile der Matt-
scheiben- und Indikatoreinstellung. Entsprechendes gilt auch fiir die
Mattscheibe mit Mikroprismenspot.
Klarscheibe und Fresnelscheibe mit Doppelstrichkreuz dienen zu Auf-
nahmen durch Mikroskope und Endoskope. Sie sind ferner von Nutzen,
wenn der Indikator der Standardeinstellscheibe wegen zu geringer Off-
nung des Objektivs nicht ausgeleuchtet wird bzw. die Lichtverhdltnisse
zum Einstellen auf die Mattscheibe nicht ausreichen.
Die Fresnelscheibe mit Mikroprismenspot ermoglicht ebenfalls bei ge-
ringer Helligkeit eine genaue Beurteilung des Bildausschnitts sowie eine
exakte Scharfeinstellung. lhr Anwendungsbereich liegt bei Aufnahmen
auf hochempfindlichen Film, Blitzaufnahmen und Nahaufnahmen.
Fi.ir das Weitwinkelobjektiv DISTAGON 4/18 mm ergibt die dem Objektiv
beigelegte rosagefdrbte Einstellscheibe ein bis in die Ecken helles Su-
cherbild.
Auswec*rseln der Einstellscfi eiben
Zundchst muB das Objektiv abgenommen werden (siehe Seite 17). Dann
die Haltefeder A an der vorderen Kante nach vorn drticken, bis der Rah-
men mit der einliegenden Einstellscheibe nach unten klappt. Sie konnen
diese nun mit einer Spezialpinzette an der vorspringenden Nase er-
fassen und vorsichtig herausziehen.
19View original page 21Page 22 · Read text
www.butkus.us Achtung: Spiegel nicht beri]hren! Die gewrinschte Einstellscheibe wird anschlieBend in umgekehrter Rei- henfolge wieder eingelegt. Dabei muB die nach vorn herausragende Nase genau in die Ausneh- mung des Rahmens B passen. lst dies nicht der Fall, dann ist die Ein- stellscheibe verkehrt herum eingelegt und muB umgedreht werden. Zum SchluB den Rahmen B wieder so weit nach oben dri]cken, bis die Halte- feder A horbar einschnaoot Wichtig ! Die Einstellscheiben moglichst nicht mit den Fingern ber0hren, sondern nur mit der Spezialpinzette aus dem Behalter 20.7074. Staub mit einem weichen HaarDinsel entfernen. Laden und Entladen Vor dem Filmeinlegen die Kamera durch Schwenken des Schnellauf- zugs 23 bis zum Anschlag spannen. Danach die beiden Riegel 34 hoch- klappen, gegenldufig verdrehen und die Kamerarfickwand abziehen. Film einlegen (Handgriffe nicht im direkten Sonnenlicht ausfrihrenl) Den Filmanfang in den Schlitz der herausgenommenen Aufwickelspule 33 einftihren. Mit dem 2. oder 3. Perforationsloch in die Nase am Schlitz einhengen, zweimal um die Spule wickeln und festhalten. AnschlieBend Filmspule und Patrone so in die Kamera einlegen, daB der Film mit der Perforation beiderseitig in die Zahnkrdnze 32 eingreift. Kameraruckwand von oben aufsetzen, wobei die halbe Filmbreite noch sichtbar sein soll. Denn Rilckwand ganz einschieben und verriegeln. Filmeinlegen mit Schnelladeeinrichtung (quick loading) Falls erwi.inscht, k6nnen die dazu erforderlichen Teile iederzeit in die Kamera eingesetzt werden. 20View original page 22
Page 23 · Read text
Zur Schnelladeeinrichtung gehort ein Ftillstuck mit fest eingebauter
Schnelladespule, sowie ein zweites Fullsttick, daB sich gegenilber dem
in der Kamera befindlichen Fiillstirck durch eine Abschrdgung an der
linken Seite und einer Filmpatronenhalterung unterscheidet.
Montage: Das in die Kamera eingelegte Fi.illstirck als auch die Aufwickel-
soule herausnehmen.
Das neue Fiillstilck einschieben und mit leichtem Druck auf die Mitte
der Mulde einrasten.
Beim Einschieben des Ftillstticks mit der Schnelladespule bitte darauf
achten, daB die linke Oberkante des Fullstiickes etwas tiefer liegt als
die rechte. Das FLillstilck rastet dann, nach Druck auf die Oberkante des
eingeschnittenen Teiles auf der rechten Seite des FiillstLicks' sicher ein.
Filmeinlegen: Die Filmpatrone einlegen und den Filmanlang einfach unter
einen der roten Zapfen der Aufwickelspule schieben. AnschlieRend
Schnellaufzug und Ausl6ser wechselweise so lange betatigen bis die
Perforation beidseitig in die Zahnkriinze der Filmiransportwelle eingreift.
Die Rilckwand kann dann aufgelegt, eingeschoben und verriegelt werden.
Zum Ansetzen der Wechselmagazine miissen beide Fiillstticke herausge-
nommen werden. Am Fiillstilck der Schnelladespule ist dabei der ein-
geschnittene Teil nach innen zu driicken.
Sehr wichtig: Filmempfindlic*tkeit einstellen!
MaBgebend ist die DIN- bzw. ASA-Zahl, die auf der Filmpackung ange-
21View original page 23Page 24 · Read text
www.butkus.us
geben ist. Riegel 17 eindrricken und den Ring '16 so weit verdrehen, bis
die Zahl neben der Einstellrnarke 15 steht.
Auf der Skala sind die DIN-Werte in weiBen, die ASA-Werte in roten
Zahlen angegeben.
Bildz?ihlwerk einstellen und Filmtransportkontrolle
WeiBe Marke am schwarzen Rdndelring der Bildzdhlscheibe 24 drei
Striche vor die Zahl stellen, die der Bildzahl des eingelegten Films ent-
spricht. Rtickspulkurbel 14 ausklappen und in Pfeilrichtung drehen, bis
Widerstand sprirbar ist. Damit wird der im allgemeinen locker in der
Patrone liegende Film fest aufgewickelt. AnschlieBend Ausloser 25 und
Schnellaufzug 23 wechselseitig betdtigen, bis die weiBe Marke auf der
Bildzahl des eingelegten Films steht. Der Riickspulknopf muB sich dabei
entgegengesetzt zur Pfeilrichtung mitdrehen, zur Kontrolle, daB der Film
ordnungsgemdB transportiert wird. Das Zdhlwerk gibt stets die Zahl
der noch zu belichtenden Bilder an (Vorratszdhlung). Nach der letzten
Aufnahme Schnellaufzug nicht mehr spannen, sondern den Film zuriick-
spulen.
Riid<spulen und Herausnehmen des Films
Dazu den linken Rtickwandriegel 34 hochklappen und auf "R" stellen.Die herausgeklappte Rtickspulkurbel 14 in Pfeilrichtung drehen, bis
leichter Widerstand spiirbar ist (der Film lost sich von der Aufwickel-
spule). Erst jetzt beide Riickwandriegel offnen, Riickwand abziehen und
Filmpatrone herausnehmen.
Aufwickelspule und Filmfrihrung stets sauberhalten!
Die Filmrnerkscheibe
Sie dient nur als Geddchtnissttitze und hat keinen Einf luB auf die
Funktion der Kamera.
Die unter dem Fenster 26 sichtbaren Symbole haben folgende Bedeu-
pe fl+ fis [etung:!r1. Kein Film fzeingelegt
2. SchwarzweiBfilm
3. Farbnegativfilm
4. Farbumkehrfilm ftlr Blitzlichtaufnahmen
5. Farbumkehrfilm fiir Tageslicht
6. Farbumkehrfilm fiir Kunstlicht
Die Einstellung erfolgt durch Drehen der Bildzdhlscheibe.
22View original page 24Page 25 · Read text
Die Beschriftungseinrichtung Mit ihrer Hilfe konnen in Verbindung mit der normalen Ruckwand oder mit dem Wechselmagazin Hinweise a) einer Aufnahme gleich- zeitig mit der Belichtung auf den Film ribertragen werden. Bei der Beschriftung des Schrifttrdgers mit schwarzer Tusche oder dhn- lichen Schreibmitteln muB die Stufe links oben liegen. Die Schrift selber soll innerhalb des Schriftfeldes stehen, das an dem Schaft durch zwei kleine Locher gekennzeichnet ist. Den Schrifttriiger bis zum Anschlag in den Schlitz 30 einfuhren, wobei die Schrift beim Blick auf die Kamera- ruckwand seitenrichtig lesbar sein muB (Stufe rechts). Das Einfuhren und Herausnehmen des Schrifttrdgers sollte im Korper- schatten bzw. bei geddmpftem Licht vorgenommen werden. Die Schrift erscheint auf dem entwickelten Film in einem 4 mm breiten Streifen am Rand des entsprechenden Negativs bzw. Positivs. Damit die Schrift auf dem Negativ oder Positiv sichtbar wird, ist darauf zu achten, daB sich bei der Aufnahme im Bereich des Streifens moglichst helle Stellen befinden (z.B.helle Wand, Himmel o. d.). Die Einstellscheiben haben zu diesem Zweck Markierungslinien, die im Sucher den Bereich anzeigen, den der Schrifttrdger auf dem Film ab- decken wird. Nach der Aufnahme bitte nicht vergessen, den Schrifttrdger sofort herauszuziehen, um falsche Beschriftung auf den folgenden Bil- dern zu vermeiden.View original page 25
From the M. Butkus archive. Original publisher and archive notices are retained.
Check the model and edition against your equipment.
PDF verified 2026-10-10.
