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Zeiss Ikon Contax D User manual

User manual for Zeiss Ikon Contax D. 28 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

28 pagesGerman10.4 MB PDF
Zeiss Ikon Contax D manual cover
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Document details

Brand
Zeiss Ikon
Model / document
Zeiss Ikon Contax D
Document type
User manual
Language
German
Pages
28
File size
10.4 MB
Category
Film cameras
Document date
Not specified in catalog

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Diese Bedienungsanleitung enthHlt eine mit Zahlen versehene Uber-
sichtstafel. Bitte schlagen Sie dieses eingefaltete Blatt nach auBen.
Sie kiinnen die Bedienungsanleitung so am bequemsten studieren,
denn Sie haben links stets die tjbersichtstafel mit den Zahlen vor
                             sich liegen.
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                                                  Einleitung

Die Contax D ist'eine einHugige Spiegelreflexkamera  fiir das Bildformat 24X36mm, deren
Prismenfernrohrsudrer die Benurzur,g in Augenhiihe erlaubt. Durch das eingebaute Penta-
Dachkantprisma erscheint das Sucherbild aufrecht, seitenridrtig und bei Benutzung des
Standardobjektives  in natiirlidrer GriiBe. Durdr die geschlossene Bauart des Prismenfernrohr-
suchers sind gute Beurteilung des Bildausschnittes und genaue SchHrfeneinstellung miigtich.
Duriiber hinaus besitzt die Contax D alle Vorteile einer modernen Prdzisionskleinbildkamera,
wi.e SchlitzversdrluB mit den Zeiten von I Sek. bis 1/rooc Sek., Kupplung von VerschluBaufzug
und Filmtransport, Sperrung gegen Doppelbelidrtung,  Auswechslungsmiiglic,hkeit des Objektives,
syndrronisierten Blitzlichtkontakt und eingebauten Selbstausliiser mit Vorlaufwerk.
Ilm mit der Contax D gute photographisdre  Erfol ge zu erreidren, ist eine sorgf lltige Bedienung
lrrd sachgemdBe Handhabung erforderlich. Es ist deshalb empfehlenswert, das Arbeiten mit
{er Kamera zunlchst ohne eingelegten Film an Hand der Bedienungsanleitung genau einzu'
ii[en. Erst nachdem die notwendigen Handgriffe geiibt und bekannt sind, empfiehlt es sich,
Film in die Kamera einzulegen.                                                 t
In der Contax D sind handelsiibliche Tageslicht-Filmkapseln   fiir 36 Aufnahmen, alle iibrigen
hlnclelsiiblichen Kleinbildfiillpackungen rrrrd beliebig zuredrtgeschnittener perforierter Film
von 35 mm Breite lris I.60 nr Llnge verwendbar.                                                 .i
                                                                                  *--- )
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  Knopfes (19) eingestellt, hierbei muB der schwarze od.er der rote Zeiger im Fenster d.er Zeit-
 . scheibe (B) sidrtbar sein.
  Dann werden die Belichtungszeiten auf den gleichfarbigen (schwarzen oder roten) Zeiger ein-
   gestellt, und zwar durch Niederdriicken und gleichzeitiges Drehen des Knopfes  (7).
lr Die Verstellung ist bei gespanntem YerschluB in beiden Drehrichtungerr, bei abgelaufenem
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            ts  -VcrschluB            jedoch nur in Pfeilrichtung (s. Abb. I) mdgiich.                     '
   3. VerschluBausliisung
  Die Ausliisung des Verschlusses erfolgt am Ausliiseknopf (3). Um eine Verwacklung der Auf-
  nahme zu vermeiden, muB der Ausliiseknopf
   gleichmiiBig, nicht  ruckartig, durchgedriid<t
  werden. Man legt hierzu das Yorderglied des
  Eingers auf die vordere Kante des Ausliise-
  knopfes (3) und driid<t diesen mit dem Finger
   hebelartig durdr (Abb. 3).
   Fiir Aufnahmen mit der Zeiteins,tellung  ,,Boo
 muB der Knopf so lange niedergedriickt
  bleiben, wie die Beliehtung dauern soll.  Bei
  Beliehtungen von ldngerer Dauer muB der
  nachfolgend beschriebene Spezialdrahtausliiser
  verwendet werden.

                                                   Abb. 3
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Abb. 4

                                            4. Drahtausliiser
                                                   Fiir ldngere Zeitaufnahmen verwendet man einen
                                                   Spezialdrahtausliiser, der in das Gewinde im Aus-
                                                     liiseknopf  (3) eingesdrraubt wird (Abb.4). Stelltman
                                             den VersdrluB auf o,B'o ein und liist durch Driicken
                                          auf den Knopf (a) aus, so bleibt der VerschlulS so
                                             lange offen, bis die Platte (b) niedergedriickt wird.
                                                     Fiir kurze,Zeitaufnahmen oder Momentaufnahmen
                                        wird die Platte (b) an den Hals (c) gedriickt und
                                       durch Redrtsdrehung verriegelt. Dadurch wird
                                            die Arretierungsvorrichtung  unwirksam.
5. Selbstausliiser mit Vorlaufwerk
Das eingebaute Yorlaufwerk liis't den VersdrluB automatiseh aus. Es wird gespannt, indem der
Hebel (2) durch Drehung nach links bis zum Ansdrlag gedriickt wird (Abb.5). Der VerschluB
kann hierbei vor oder nach dem Spannen des Vorlaufwerkes in der bekannten Art und \X/eise
eirrgestellt und aufge zoger- werden. Das Vorlaufwerk wird an dem Riindelknopf (t; durdr
Drehung nadr rechts ausgeliist. Hierbei wird der Ausliiseknopf (3) nidrt betiitigt. Ist das Vor-
laufwerk ausgeliist, bewegt sich der Hebel (2) langsam nach oben. Nadr zirka Il  Sek. erfolgt
die automatische Ausliisung des Verschlusses.
Will man fiir besondere Felle den Selbstausliiser mit einer kiirzeren Laufzeit als Il  Sek. be-
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i                                                  Abb. 5     www.butkus.us."'-'Tt

  nutzen, so muB zunechst der Hebel (2) bis z'um
  Ansdrlag gespannt werden, dann lHBt man ihn bis
 zu einer bestimmten Schrdgstellung ablaufen (450
- gchriigstellung entspricht etwa 3 Sek. Laufzeit)
 und hHlt das Yorlaufwerk durch Drehung des
 Knopfes (1) nach links wieder an. Fiir die Auf-
 nahme wird das Vorlaufwerk in dieser Stellung
  ausgeliist. Hierbei muB der VersihluB vorher ge-
 spannt sein.
  B-ei Einstellung auf ,,8'o ergibt sich in Yerbindung
 mit dem Vorlaufwerk eine Belichtungszeit von
 2"bis 3 Sek. Zur Schonung der Feder des Lauf-
 werkes soll dieses niemals iiber llngere Zeit
 gespannt bleiben.
 6. Blitzlicht-Synchron-Kontakt
 Der mit dem SdrlitzverschlulS synehronisierte
 I(ontakt ermiiglicht bei Momentzeiten Blitzlidlt-
 aufnahmen mit elektrisch geziindetenVakublitzen,
 Elektronenblitzen oder Blitzlichtpulver.
 Zum Anschlu8 der Blitzeerdte dient das

                                                     Abb. 6
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mit dem Kamerageh[use verbundene Kontaktnippel (19), das sidr auf der Kameraoberseite
neben dem Riickspulknopf  (lI) befindet (Abb.6).
Ein Verbindungskabel von Kamera zum BlitzlichtgerHt, das einen fiir das Nippel (9) passenden
Steeker besitzt, ist lieferbar.
Zu beachten ist, daB fiir Vakublitze nur solche Blitzger?ite zu verwenden sindo die mit einer
Ziindspannung von nicht mehr als 24 Volt und einem Ziindstrom nicht iiber 2 Amp. arbeiten.
Fiir ElektronenblitzgerHte,  bei denen grrndsdtzlich keine groBen Ziindstriime auftreten, bestehen
kein e Einsdrr?inkungen.
Wir empfehlen die fiir die Contax D speziell konstruierte Blitzlichteinridrtung,  die fiir alle Vaku-
blitzarten paBt und in verschiedener Kombination bequem mit der Contax D zu handhaben ist.
Nachstehend die einzustellendenVerschluBzeiten beiYerwendung der gebriiuehlichstenVakublitze.

         Osram:     S2
           Philips:     PFITO, PF45                                     .                                                                                                         1/ro Sek.     I
       USA Blitze: FP 6, FP 26, Sylvania 2 A
          Alle iibrigen Vakublitze
          Elektronenblitzgerdte :11""H?"-,dno,r ro Millisek. )                                    jil_l
Fiir elektrisdr geziindetes Blitzlichtpulver kiinnen die VersdrluBzeiten nieht angegeben werden,
hier ist von Fall zu Fall die giinstigste YersdrluBzeit zu ermitteln.
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II. Objektiv und Sueher
 l.  Objektivweehsel
Das Objektiv  ist  mit einem Normalgewinde (I4)
am Kameragehiuse befestigt (Abb. Z) und gegen
andere Contax D-Objektive ohne weiteres auswech-
selbar. IJurch Linksdrehen (gegen den Uhrzeiger-
sinn) lHBt sich das Objektiv hera,usschrauben. Bei
eingelegtem Film  ist  die  Einschraubijffnune  vor
grellem Licht zu schiitzen.
Der freiliegende Oberflichenspiegel darf nicht mit
denFingern berilhrt werden. Beim Einsc,hrauben eines
objektives oder eines Zwischenringes wird das Gewinde in Rechtsdrehung (im Uhrzeigersinn)
bis ium Anschlag fest angezogen. Die fntlexpunkte  fiir Blende und Entfernuns miissen clanach
von oben ablesbar sein.
Die ContaxD't)bjektive besitzen den sogenannten,,To'-(Transparent-)Belag,  der in Form einer
hauchdtinnen, blauviolett schillernden Schicht auf srmtliche GlasflHchen aufgebrachr ist.
Dadurch wird der Lichtverlust im Objektiv auf ein MindestmaB herabsesetzt uncl die
Brillanz erhiiht.
Der Belag ist wischfest, so daB eine gleiche vorsichtige Reinigung wie z. B. bei unbeschichteten
Objektiven miiglich  ist.
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Alrb. B

                                               2. Objektivskalen
                                     Die Contax D besitzt ein Objektiv mit Blenden-
                                            vorwahl, auf dem sich folgende Skalen befinden:
                        Am vorderen Ring die Blendenskala, danach
                                                 folgt ein erhiihter RHndelring (a) mit Index-
                                      punkt (b) (s. Abb. B), am mittleren Ring die
                                                    Entf ernungsskala in N{eter und am hinteren
                                  Ring eine Blendenskala zvr.r' Ablesen der
                                                 Sdrlrfentiefe  fiir jede Objektiveinstellung'
                                      Danach reicht z.B. beim Biotar l-z2f :58 mm
                                                                                                         die                                                               fiir  die Entfernungseinstellung von 4 m
                                                           Schiirf e bei Blende lI  von 2,5 m bis 10 m'
3. Bildeinstellung auf Sch6rfe und Aussehnitt
Dic Einstellung auf schdrfe und die Beurteilung auf Bildausschnitt wird in dem Prismen-
fernrohrsucher vorgenommen.
Hierzu hHIt man das Auge dicht an den Einblick (20). Das Sucherbild ist nur bei gespanntem
verschluB sichtbar. (Beachte ziffer I, I). Durch Drehen tles hinteren RHndelringes am objektiv
stellt man das Objekt scharf auf der Mattscheibe ein. Fiir Aufnahmen bei ungiinstigen Licht-
verhiiltnissen oder bei solchen, wo eine starke Abblendung verlangt wird, ist es zweckmh8ig,
mir der griiBten relativen offnung (kleinsten Blendenzahl)  clas suiherbild in bezug auf scharf'
einstellung und Bildausschnitt zu beurteilen'
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Nach Einstellung im Sucherbild erfolgt die gewdhlte Abblendrrng am Objektiv. Die erforderliche
Ve'rstellung des Blendenringes l?iBt sich bei dem Objektiv mit Blendenvorwahl vornehmen,
ohne daB dabei die Kamera vom Auge genommen werden muB. Das Objektiv har zt diesem
Zwed< hinter dem Blendenring einen erhiihten R?indelring (a), der mit einem Indexpunkt (b)
versehen ist.
Das Voreinstellen der gewiinsc{rten Aufnahmeblende geschieht, inclem der Ring (a) zuriick-
gczogen wird, wobei man mit der anderen Hand den Blendenring    den man vorher auf die                                                                         -gewiinschte Blende einge,stellt hat     festhdlt und den roten Indexpunkt (b) der gewHhlten                                       -Rlende gegeniiberstellt. Beim Vorfedern des Riindelringes kuppelt dieser mit dem Blendenring.
Dieser Blendenring kann ietzt zum Einstellen des
Bildes auf volle Blendeniiffnung und zur Auf-
nahme    ohne die I(amera abzusetzen     bis        -                                     -zum Ansdrlag mit der gewiihlten Blendeniiffnung
gedreht werden.
Der Bildaussdrnitt wird dureh den hellen Rahmen
im Sudrer bestimmt. Das Sucherfeld ist mit
20X30 mm etwas kleiner gehalten als das Auf'
nahmeformat, so daB alles, was im Sucher sic:ht-
bar ist, mit Sidrerheit auf der Aufnahme vor'
handen ist.  Deshalb kann das Sucherfeld bis

                                                Abb. 9
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auf den HuBersten Rand ausgenutzt werden. Brillentrlger miissen zur I(orrektur der Fehl-
    sichtigkeit die Einstellung im Sucher mit ihrer Fernbrille vornehmen. Das Okular des
   Slchers kann aber auch mit einem der Brille entsprechenden Korrekturglas versehen werden
     (s. a. Ziffer II, 4).
    4. Okularmuschel und Korrekturgliiser
   fTm Nebenlidrt beim Einblick in den Sucher abzuhalten, ist eine Augenmuschel (Abb. 9)
    lieferbar; damit wird ein schnelleres Anpassen des Auges an die Sucherhelligkeit ermiiglicht,
   wodurch sich eine erhiihte Genauigkeit und Schnelligkeit in der Einstellung ergibt.
    Fiir Fehlsichtige, die die Einstellung mit einer Brille vornehmen miissen, lSBt sich das erforder-
                                                   liche I(orrekturglas in einer Spezialfassung  fiir
NI                                             das Sudrerokular anpassen, damit kann das Auge
                                         nhher an den Sucher gebracht werden, und der
                                                    lSstige 'W echsel der Brille bei der Einstellung
                                  im Sucher und beim Einstellen der VerschluB-
                                                   zeiten f5llt weg.
                                        Zur leichten Auswechselbarkeit  dieser Teile be-
                                                    findet sich eine Halterung an der Okularfarsung.
                                                   5. I(amerastiitze
                                Zum Aufstellen besitzt die Contax D eine nach
                                         vorn klappbare Stiitze (f5).

                                                       Abb. l0
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Abb. ll        www.butkus.us       W
III. Filmeinlegen
 I. Die Kamera wird mit der Riickseite nach dem
 Gesicht zu gehalten, der Riegel (4) an der rechten
 Seite nach oben gescho'ben und die Riickwand (22)
 unter leichtem Druck an der Riegelleiste nach
 hinten aufgeklappt (Abb. I0).
 2. Zann Einlegen des Filmes bei Tageslicht ver-
 wendet man zweckmri8ig eine Filmkapsel, die in
 den linken Spulenraum mit dem Filmanfang  in
 Richtung zur Bildbiihne eingesetzt wird,  nach-
dem zuvor der VerschluB durch Drehen des
Knopfes (6) gespannt wurde.  Der Filmanfang
 wird  in den Schlitz der Aufwickelspule ein-
 gefiihrt,  einige Millimeter  der Filmzunge mit
 Schicht nach auBen scharf umgebogen und soweit
 aufgewickelt, CaB die Zahntrommel beim Ein-
 setzen der Spule in den Spulenraum in b e i d e
 Perforationen eingreift (Abb. fI).
 3. Liegt der Film richtig auf der Filmbahn und

                                                  Abb. 12
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Abt. 13

           in der Zahntrommel (Abb' 12), so wird die Riick'
        wand geschlossen und verriegelt. Durc} Drehen
         des Riickspulknopfes (Il) in Pfeilriehtung kann
         der Film vorsichtig     straff. gezogeln werden,
         damit das Mitlaufen dieses I(nopfes beim 'ersten
         Aufzug sicher zu beobachten ist.
         4. Die Z5hlscheibe (5) wird auf zwei Striche
          vor 0 einge,stellt (Abb. 13), und durch Bedienung
                         'und                             Aufzugknopfes (6) werden         des Auslijse- (3)
         zwei Blindaufnahmen gemadrt. Bei ordnungs'
        gemHBem Filmtransport muB sich der Riickspul'
>.:.\,5'! LL       knopf (11) entgegen der Pfeilrichtung mitdrehen.
          Die Ziihlscheibe steht jetzt auf Strich I und somit
            ist die Kamera aufnahmebereit.
            5. Mit der Filmmerkscheibe  (I0) werden Art und
          Empfindliehkeit des Filmes nach DIN- oder
         ASA-'Werten eingestellt. Dabei bedeuten:

                          Schw.arz-WeiB-Film                             oa
                           Tageslicht-Farbfilm              *
           ?    I(unstlicht-Farbfilm

          Abb. 14
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vi                                                             \
                                                        Abl). 15     www.butkus.us
6. Bei Verwendung von unkonfektioniertem Film,    ,5*
der in der Dunkelkammer  in eine leere Film-
kapsel eingelegt wird,  empfiehlt es sich, das
Filmende an der Filmspule so einzufiihren, daB
es herausgleiten kann.
Man erspart sich das Riickspulen? wenn der
Film  auf  der  Aufwickelseite in  eine zweite
Filmkapsel gespult wird.  Der Filmanfang wird
in dem Schlitz der Leerspule --  Schicht nachauBen    befestigt und diese wie bei der Abwickel'                                         ,-;
        -                                                                          *t"lkapsel in die Aufwickelspule gelegt. Nun wird                                             o
die Filmkapsel so in den rechten Spulenraum
einges,etzt, daB der Film ohne l(nick  iiber  die
Zahntrommel in das Filmkapselmaul  einlaufenkann, d. h. dieses zeigt mit seiner Offnung nach    ,j
oben (Abb.l5).
IV. Filmweehsel
Bei Verwendung einer  handelsiiblichen Film-
kap,sel  fiir 36 Aufnahmen muB nach Belichtung

                                               Abb. 16
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cles 36. Bildes beim VerschluBaufzug ein Widerstand bemerkbar sein, der sich durch die Be-
festigung des Filmendes am Abwickelkern ergibt. Venn der Filmwechsef bei Tageslicht er-
folgen soll, muB der Film in die Filmkapsel zuriickgespult werden. Hierzu wird der'I(nopf  (17)
am Gehluseboden  tief eingedriickt und gleichzeitig der Riickspulknopf  (fI) in Pfeilrichtung
gedreht (Abb. 16), bis der Filmanfang aus der Befestigung der Aufwickelspule gleitet. Dies ist
clar.an zu erkennen, daB sich der Riickspulknopf nac,h Uberwindung eines gewissen Widerstandes
pliitzlidr leicht drehen lHBt.
Erst dann wird die Riickwand geiiffnet und die Filmkapsel herausgenommen.
                        Eine Riickspulung ist nicht niitig, wenn der Film in der Dunkel-
                    kammer entnommen wird oder wenn auf der Aufwickelseite in
                           eine Filmkapsel  (s. Ziff .III,7)  gespult wurde.
                       Der Filmwechsel soll nicht in vollem Sonnensdrein, sondern miig'
                                  lichst im Schatten vorgenommen werden. Nach Entnahme aus der
                         I(amera ist die Filmkapsel lichtdicht aufzubewahren.
                    V. Kamerahaltung wflhrend der Aufnahme
                         Die Kamerahaltung ist abhdngig von der Art des Objektives. Die
                         Contax D l[Bt sich fiir Quer- wie fiir Hochformataufnahmen  ver-
                          wenden. Folgende Arten sind empfehlenswert:

                               Abb. l7
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www.butkus.usAbb. IB

   1. Die l(amera wird mit beiden HHnden gefaBt und liegt fest in
  den Handballen. Die Bedienung des VerschluBaufzuges und der
   Zeiteinstellung erfolgt mit dem Daumen und dem Zeigefinger der
  rechten Hand, wHhrend die Scharfeinstellung und Betdtigung der
  Blende mit den Mittelfingern der linken und rechten Hand vor-                                                                            'lr
  genommen wird. Nac,h der Scharfeinstellung  erfolgt die Ausliisung                                                                                      ;
  des Verschlusses mit dem rechten Zeigefi,nger (Abb. I7).
  2. Man hiilt die I(amera fest in der linken Hand,
  wdhrend mit der rechten Hand die Bedienungsgriffe
   ausgefiihrt werden. Der VerschluBaufzug erfolgt mit
  Daumen .und, Zeigefr,nger, die Scharfeinstellung und
  BlendenbetHtigung mit dem Mittelfinger und die
  YerschluBausliisung mit dem Zeigefrnger (Abb. 1B).
   3. Die Kamera wird mit der rechten Hand gefaBt und
   die Bedienung des Verschlusses und Filmtransportes
  mit dem Daumen, Zeige- und Mittelfinger der rechten
  Hand vorgenommen. Mit dem Daumen und Zeige-
  finger der linken Hand erfolgen die Scharf ein-
. stellung und .BlendenbetHtigung;  hierbei wird die
  I(amera im Ballen dieser Hand sestiitzt (Abb. 19).

                                                                                                       Abb. l9
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:.                                 Abb.20
   -j
1\                              Diese I(amerahaltung ist auih besonders geeignet fiir Hochauf'
                          nahmen (Abb.20).
                                    4. Die I(amera ldBt sich auch so benutzen, dafi die Gehlu6eriid<'
                           wand an der Stirn anliegt. Hierbei erfolgt die Auslijsung des Ver-
                                     schlusses mit der linken, die Schiirfeneinstellung mit der rech.ten
                                                      t    *$l                         Hand (Abb.2r).
                                      5. Fiir Stativaufnahrnen wird die Kamera mit der Stativmutter (16)
                      '-                       auf dem Stativteller befestigt.  Hierhei ist zu be'
                                                    achten, daB Stative mit zu langem Gewindebolzen
                                                              (iiber 4,5 mm) nicht verwendet werden diirfen.
                                                    6. Ztrn  Schutze der I(amera dient eine Bereit'
                                                              schaf tstasche, in der die Contax mit der Stativ-
                                              mutter (16) festgeschraubt wird.  Bei Benutzung
                                         ohne Bereitschaftstasche lHBt sich die I(amera an
                                        einem LTmhHngeriemen an den beiden Osen (I2)
                                                          befestigen.





       Abb. 2r
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Abb.22    www.butkus.us
VI. lTahaufnahmen
Fiir Entfernungen, die kiirzer sind als die Ob-
jektiveinstellung zulHBt, werden je nach Bedarf
Zwischenringe verwendet. Diese werden zwischen
Objektiv und Kamera befestigt (s. a. Ziffer II,I).
Die Einstellung der Schdrfe, des Bildausschnittes
sowie der Schdrfentiefe werden wie bei grol3en
Aufnahmeentf ernungen im Prismenf ernrohrsucher
vorgenommen. Fiir Nahaufnahmen unter 50 cm
sind fiir  die Objektive mit  Blendenvorwahl                     ;;-sfu
zwei Zwischenringe 208105 (9 mm) erforderlich,
von denen, je nach AbbildungsmaBstab, ein oder
zlvei Stiick zwisdren Objektiv und I(amera geschraubt werden.
Die sich hierfiir ergebenden Einstellbereiche sind unter Ausnutzung des Objektivauszuge,s in
den Tabellen I und II  aufgefiihrt.
Fiir griiBere AbbildungsmaBstiibe sind Zwischenrohre fiir Abbildungen 1:I und 2:1 in VorbereirunE.
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Vil. Pflege der Kamera
Es ist notwendig, von Zeit zt Zeit Filmfiihrung,  Spulenlager, Filmandruckplatte und Kamera'
riickrvand mit einem sauberen Pinsel zu reinigen und von eventuell vorhandi:nem Staub und
Filmresten zu befreien.
F alls es sich erforderlidr madrto den OberflHchenspiegel zu reinigen, so darf das nur mit einem
weichen Haarpinsel, n i c h t jedoch mit einem Lappen gesdrehen' Die vergiiteten Glasflddren
dcr objektive kiinnen nach Abstauben mit einem sauberen Pinsel mit einem weidreno 'sauberen
Leinenlappen vorsidrtig gereinigt r,verden. Das gleidre ist auch bei Reinigung des Sucher'
eiublicks (20) zu beachten.     Fingerabdriicke auf dem objektiv fiihren nidrt nur zu un-                                -                             sind auch fiir den T-Belag und die Politur schiidlich' scharfen Aufnahmen, sondern


                                                                                                                                                                                       I
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                       Kurzanleitung  fiir Contax I)

           7. Filmeinlegen:       Rrickwand <iffnen, Leerspule entnehmen, Verechlu8 spannen'
                             Sauberkeit beachten, Filrnkapsel einsetzen, Filmanfang in
                               Filmspule einfiihren und aufspulen (Schicht nach auBen), Leer.
                                epule einsetzen, richtige Filmlage in Filmbahn und Transport.
                             trommel beachten, Rtickwand schlieffen, Ziihlscheibe auf zwei
                                   Striche vor 0 etellen, zwei Blindaufnahmen machen, Riickspul-
                           knopf muB eich beim Filmtransport mitdrehen' Filmmerk.
                                scheibe einetellen.

'I         2. Aufnahmc:          VerechluB spannen,Verechlu8zeit einatellen, Blende vorwdhlen,
 i                        im Sucher Schiirfe einetellen (mit gro$et Ofroung), Blende ftir
                        Aufnahme bestdtigen, Verechlu0 ausliieen, nach Ablauf Ver-
                               schluB neu spannen, Riickspulknopf beim Filmtransport und
                                   Ziihlecheibe beachten

          3. Filmutedtsel:        Bei Kapeelpackungen nach 36 Aufnahmen rri&epulen.
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