Film cameras
Zeiss Ikon Contax D User manual
User manual for Zeiss Ikon Contax D. 28 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.
28 pagesGerman10.4 MB PDF

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Document details
- Brand
- Zeiss Ikon
- Model / document
- Zeiss Ikon Contax D
- Document type
- User manual
- Language
- German
- Pages
- 28
- File size
- 10.4 MB
- Category
- Film cameras
- Document date
- Not specified in catalog
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Diese Bedienungsanleitung enthHlt eine mit Zahlen versehene Uber-
sichtstafel. Bitte schlagen Sie dieses eingefaltete Blatt nach auBen.
Sie kiinnen die Bedienungsanleitung so am bequemsten studieren,
denn Sie haben links stets die tjbersichtstafel mit den Zahlen vor
sich liegen.View original page 5Page 6 · Read text
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Einleitung
Die Contax D ist'eine einHugige Spiegelreflexkamera fiir das Bildformat 24X36mm, deren
Prismenfernrohrsudrer die Benurzur,g in Augenhiihe erlaubt. Durch das eingebaute Penta-
Dachkantprisma erscheint das Sucherbild aufrecht, seitenridrtig und bei Benutzung des
Standardobjektives in natiirlidrer GriiBe. Durdr die geschlossene Bauart des Prismenfernrohr-
suchers sind gute Beurteilung des Bildausschnittes und genaue SchHrfeneinstellung miigtich.
Duriiber hinaus besitzt die Contax D alle Vorteile einer modernen Prdzisionskleinbildkamera,
wi.e SchlitzversdrluB mit den Zeiten von I Sek. bis 1/rooc Sek., Kupplung von VerschluBaufzug
und Filmtransport, Sperrung gegen Doppelbelidrtung, Auswechslungsmiiglic,hkeit des Objektives,
syndrronisierten Blitzlichtkontakt und eingebauten Selbstausliiser mit Vorlaufwerk.
Ilm mit der Contax D gute photographisdre Erfol ge zu erreidren, ist eine sorgf lltige Bedienung
lrrd sachgemdBe Handhabung erforderlich. Es ist deshalb empfehlenswert, das Arbeiten mit
{er Kamera zunlchst ohne eingelegten Film an Hand der Bedienungsanleitung genau einzu'
ii[en. Erst nachdem die notwendigen Handgriffe geiibt und bekannt sind, empfiehlt es sich,
Film in die Kamera einzulegen. t
In der Contax D sind handelsiibliche Tageslicht-Filmkapseln fiir 36 Aufnahmen, alle iibrigen
hlnclelsiiblichen Kleinbildfiillpackungen rrrrd beliebig zuredrtgeschnittener perforierter Film
von 35 mm Breite lris I.60 nr Llnge verwendbar. .i
*--- )View original page 6Page 8 · Read text
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Knopfes (19) eingestellt, hierbei muB der schwarze od.er der rote Zeiger im Fenster d.er Zeit-
. scheibe (B) sidrtbar sein.
Dann werden die Belichtungszeiten auf den gleichfarbigen (schwarzen oder roten) Zeiger ein-
gestellt, und zwar durch Niederdriicken und gleichzeitiges Drehen des Knopfes (7).
lr Die Verstellung ist bei gespanntem YerschluB in beiden Drehrichtungerr, bei abgelaufenem
ts -VcrschluB jedoch nur in Pfeilrichtung (s. Abb. I) mdgiich. '
3. VerschluBausliisung
Die Ausliisung des Verschlusses erfolgt am Ausliiseknopf (3). Um eine Verwacklung der Auf-
nahme zu vermeiden, muB der Ausliiseknopf
gleichmiiBig, nicht ruckartig, durchgedriid<t
werden. Man legt hierzu das Yorderglied des
Eingers auf die vordere Kante des Ausliise-
knopfes (3) und driid<t diesen mit dem Finger
hebelartig durdr (Abb. 3).
Fiir Aufnahmen mit der Zeiteins,tellung ,,Boo
muB der Knopf so lange niedergedriickt
bleiben, wie die Beliehtung dauern soll. Bei
Beliehtungen von ldngerer Dauer muB der
nachfolgend beschriebene Spezialdrahtausliiser
verwendet werden.
Abb. 3View original page 8Page 9 · Read text
Abb. 4
4. Drahtausliiser
Fiir ldngere Zeitaufnahmen verwendet man einen
Spezialdrahtausliiser, der in das Gewinde im Aus-
liiseknopf (3) eingesdrraubt wird (Abb.4). Stelltman
den VersdrluB auf o,B'o ein und liist durch Driicken
auf den Knopf (a) aus, so bleibt der VerschlulS so
lange offen, bis die Platte (b) niedergedriickt wird.
Fiir kurze,Zeitaufnahmen oder Momentaufnahmen
wird die Platte (b) an den Hals (c) gedriickt und
durch Redrtsdrehung verriegelt. Dadurch wird
die Arretierungsvorrichtung unwirksam.
5. Selbstausliiser mit Vorlaufwerk
Das eingebaute Yorlaufwerk liis't den VersdrluB automatiseh aus. Es wird gespannt, indem der
Hebel (2) durch Drehung nach links bis zum Ansdrlag gedriickt wird (Abb.5). Der VerschluB
kann hierbei vor oder nach dem Spannen des Vorlaufwerkes in der bekannten Art und \X/eise
eirrgestellt und aufge zoger- werden. Das Vorlaufwerk wird an dem Riindelknopf (t; durdr
Drehung nadr rechts ausgeliist. Hierbei wird der Ausliiseknopf (3) nidrt betiitigt. Ist das Vor-
laufwerk ausgeliist, bewegt sich der Hebel (2) langsam nach oben. Nadr zirka Il Sek. erfolgt
die automatische Ausliisung des Verschlusses.
Will man fiir besondere Felle den Selbstausliiser mit einer kiirzeren Laufzeit als Il Sek. be-View original page 9Page 10 · Read text
i Abb. 5 www.butkus.us."'-'Tt
nutzen, so muB zunechst der Hebel (2) bis z'um
Ansdrlag gespannt werden, dann lHBt man ihn bis
zu einer bestimmten Schrdgstellung ablaufen (450
- gchriigstellung entspricht etwa 3 Sek. Laufzeit)
und hHlt das Yorlaufwerk durch Drehung des
Knopfes (1) nach links wieder an. Fiir die Auf-
nahme wird das Vorlaufwerk in dieser Stellung
ausgeliist. Hierbei muB der VersihluB vorher ge-
spannt sein.
B-ei Einstellung auf ,,8'o ergibt sich in Yerbindung
mit dem Vorlaufwerk eine Belichtungszeit von
2"bis 3 Sek. Zur Schonung der Feder des Lauf-
werkes soll dieses niemals iiber llngere Zeit
gespannt bleiben.
6. Blitzlicht-Synchron-Kontakt
Der mit dem SdrlitzverschlulS synehronisierte
I(ontakt ermiiglicht bei Momentzeiten Blitzlidlt-
aufnahmen mit elektrisch geziindetenVakublitzen,
Elektronenblitzen oder Blitzlichtpulver.
Zum Anschlu8 der Blitzeerdte dient das
Abb. 6View original page 10Page 11 · Read text
mit dem Kamerageh[use verbundene Kontaktnippel (19), das sidr auf der Kameraoberseite
neben dem Riickspulknopf (lI) befindet (Abb.6).
Ein Verbindungskabel von Kamera zum BlitzlichtgerHt, das einen fiir das Nippel (9) passenden
Steeker besitzt, ist lieferbar.
Zu beachten ist, daB fiir Vakublitze nur solche Blitzger?ite zu verwenden sindo die mit einer
Ziindspannung von nicht mehr als 24 Volt und einem Ziindstrom nicht iiber 2 Amp. arbeiten.
Fiir ElektronenblitzgerHte, bei denen grrndsdtzlich keine groBen Ziindstriime auftreten, bestehen
kein e Einsdrr?inkungen.
Wir empfehlen die fiir die Contax D speziell konstruierte Blitzlichteinridrtung, die fiir alle Vaku-
blitzarten paBt und in verschiedener Kombination bequem mit der Contax D zu handhaben ist.
Nachstehend die einzustellendenVerschluBzeiten beiYerwendung der gebriiuehlichstenVakublitze.
Osram: S2
Philips: PFITO, PF45 . 1/ro Sek. I
USA Blitze: FP 6, FP 26, Sylvania 2 A
Alle iibrigen Vakublitze
Elektronenblitzgerdte :11""H?"-,dno,r ro Millisek. ) jil_l
Fiir elektrisdr geziindetes Blitzlichtpulver kiinnen die VersdrluBzeiten nieht angegeben werden,
hier ist von Fall zu Fall die giinstigste YersdrluBzeit zu ermitteln.View original page 11Page 12 · Read text
www.butkus.us II. Objektiv und Sueher l. Objektivweehsel Das Objektiv ist mit einem Normalgewinde (I4) am Kameragehiuse befestigt (Abb. Z) und gegen andere Contax D-Objektive ohne weiteres auswech- selbar. IJurch Linksdrehen (gegen den Uhrzeiger- sinn) lHBt sich das Objektiv hera,usschrauben. Bei eingelegtem Film ist die Einschraubijffnune vor grellem Licht zu schiitzen. Der freiliegende Oberflichenspiegel darf nicht mit denFingern berilhrt werden. Beim Einsc,hrauben eines objektives oder eines Zwischenringes wird das Gewinde in Rechtsdrehung (im Uhrzeigersinn) bis ium Anschlag fest angezogen. Die fntlexpunkte fiir Blende und Entfernuns miissen clanach von oben ablesbar sein. Die ContaxD't)bjektive besitzen den sogenannten,,To'-(Transparent-)Belag, der in Form einer hauchdtinnen, blauviolett schillernden Schicht auf srmtliche GlasflHchen aufgebrachr ist. Dadurch wird der Lichtverlust im Objektiv auf ein MindestmaB herabsesetzt uncl die Brillanz erhiiht. Der Belag ist wischfest, so daB eine gleiche vorsichtige Reinigung wie z. B. bei unbeschichteten Objektiven miiglich ist.View original page 12
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Alrb. B
2. Objektivskalen
Die Contax D besitzt ein Objektiv mit Blenden-
vorwahl, auf dem sich folgende Skalen befinden:
Am vorderen Ring die Blendenskala, danach
folgt ein erhiihter RHndelring (a) mit Index-
punkt (b) (s. Abb. B), am mittleren Ring die
Entf ernungsskala in N{eter und am hinteren
Ring eine Blendenskala zvr.r' Ablesen der
Sdrlrfentiefe fiir jede Objektiveinstellung'
Danach reicht z.B. beim Biotar l-z2f :58 mm
die fiir die Entfernungseinstellung von 4 m
Schiirf e bei Blende lI von 2,5 m bis 10 m'
3. Bildeinstellung auf Sch6rfe und Aussehnitt
Dic Einstellung auf schdrfe und die Beurteilung auf Bildausschnitt wird in dem Prismen-
fernrohrsucher vorgenommen.
Hierzu hHIt man das Auge dicht an den Einblick (20). Das Sucherbild ist nur bei gespanntem
verschluB sichtbar. (Beachte ziffer I, I). Durch Drehen tles hinteren RHndelringes am objektiv
stellt man das Objekt scharf auf der Mattscheibe ein. Fiir Aufnahmen bei ungiinstigen Licht-
verhiiltnissen oder bei solchen, wo eine starke Abblendung verlangt wird, ist es zweckmh8ig,
mir der griiBten relativen offnung (kleinsten Blendenzahl) clas suiherbild in bezug auf scharf'
einstellung und Bildausschnitt zu beurteilen'View original page 13Page 14 · Read text
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Nach Einstellung im Sucherbild erfolgt die gewdhlte Abblendrrng am Objektiv. Die erforderliche
Ve'rstellung des Blendenringes l?iBt sich bei dem Objektiv mit Blendenvorwahl vornehmen,
ohne daB dabei die Kamera vom Auge genommen werden muB. Das Objektiv har zt diesem
Zwed< hinter dem Blendenring einen erhiihten R?indelring (a), der mit einem Indexpunkt (b)
versehen ist.
Das Voreinstellen der gewiinsc{rten Aufnahmeblende geschieht, inclem der Ring (a) zuriick-
gczogen wird, wobei man mit der anderen Hand den Blendenring den man vorher auf die -gewiinschte Blende einge,stellt hat festhdlt und den roten Indexpunkt (b) der gewHhlten -Rlende gegeniiberstellt. Beim Vorfedern des Riindelringes kuppelt dieser mit dem Blendenring.
Dieser Blendenring kann ietzt zum Einstellen des
Bildes auf volle Blendeniiffnung und zur Auf-
nahme ohne die I(amera abzusetzen bis - -zum Ansdrlag mit der gewiihlten Blendeniiffnung
gedreht werden.
Der Bildaussdrnitt wird dureh den hellen Rahmen
im Sudrer bestimmt. Das Sucherfeld ist mit
20X30 mm etwas kleiner gehalten als das Auf'
nahmeformat, so daB alles, was im Sucher sic:ht-
bar ist, mit Sidrerheit auf der Aufnahme vor'
handen ist. Deshalb kann das Sucherfeld bis
Abb. 9View original page 14Page 15 · Read text
auf den HuBersten Rand ausgenutzt werden. Brillentrlger miissen zur I(orrektur der Fehl-
sichtigkeit die Einstellung im Sucher mit ihrer Fernbrille vornehmen. Das Okular des
Slchers kann aber auch mit einem der Brille entsprechenden Korrekturglas versehen werden
(s. a. Ziffer II, 4).
4. Okularmuschel und Korrekturgliiser
fTm Nebenlidrt beim Einblick in den Sucher abzuhalten, ist eine Augenmuschel (Abb. 9)
lieferbar; damit wird ein schnelleres Anpassen des Auges an die Sucherhelligkeit ermiiglicht,
wodurch sich eine erhiihte Genauigkeit und Schnelligkeit in der Einstellung ergibt.
Fiir Fehlsichtige, die die Einstellung mit einer Brille vornehmen miissen, lSBt sich das erforder-
liche I(orrekturglas in einer Spezialfassung fiir
NI das Sudrerokular anpassen, damit kann das Auge
nhher an den Sucher gebracht werden, und der
lSstige 'W echsel der Brille bei der Einstellung
im Sucher und beim Einstellen der VerschluB-
zeiten f5llt weg.
Zur leichten Auswechselbarkeit dieser Teile be-
findet sich eine Halterung an der Okularfarsung.
5. I(amerastiitze
Zum Aufstellen besitzt die Contax D eine nach
vorn klappbare Stiitze (f5).
Abb. l0View original page 15Page 16 · Read text
Abb. ll www.butkus.us W
III. Filmeinlegen
I. Die Kamera wird mit der Riickseite nach dem
Gesicht zu gehalten, der Riegel (4) an der rechten
Seite nach oben gescho'ben und die Riickwand (22)
unter leichtem Druck an der Riegelleiste nach
hinten aufgeklappt (Abb. I0).
2. Zann Einlegen des Filmes bei Tageslicht ver-
wendet man zweckmri8ig eine Filmkapsel, die in
den linken Spulenraum mit dem Filmanfang in
Richtung zur Bildbiihne eingesetzt wird, nach-
dem zuvor der VerschluB durch Drehen des
Knopfes (6) gespannt wurde. Der Filmanfang
wird in den Schlitz der Aufwickelspule ein-
gefiihrt, einige Millimeter der Filmzunge mit
Schicht nach auBen scharf umgebogen und soweit
aufgewickelt, CaB die Zahntrommel beim Ein-
setzen der Spule in den Spulenraum in b e i d e
Perforationen eingreift (Abb. fI).
3. Liegt der Film richtig auf der Filmbahn und
Abb. 12View original page 16Page 17 · Read text
Abt. 13
in der Zahntrommel (Abb' 12), so wird die Riick'
wand geschlossen und verriegelt. Durc} Drehen
des Riickspulknopfes (Il) in Pfeilriehtung kann
der Film vorsichtig straff. gezogeln werden,
damit das Mitlaufen dieses I(nopfes beim 'ersten
Aufzug sicher zu beobachten ist.
4. Die Z5hlscheibe (5) wird auf zwei Striche
vor 0 einge,stellt (Abb. 13), und durch Bedienung
'und Aufzugknopfes (6) werden des Auslijse- (3)
zwei Blindaufnahmen gemadrt. Bei ordnungs'
gemHBem Filmtransport muB sich der Riickspul'
>.:.\,5'! LL knopf (11) entgegen der Pfeilrichtung mitdrehen.
Die Ziihlscheibe steht jetzt auf Strich I und somit
ist die Kamera aufnahmebereit.
5. Mit der Filmmerkscheibe (I0) werden Art und
Empfindliehkeit des Filmes nach DIN- oder
ASA-'Werten eingestellt. Dabei bedeuten:
Schw.arz-WeiB-Film oa
Tageslicht-Farbfilm *
? I(unstlicht-Farbfilm
Abb. 14View original page 17Page 18 · Read text
vi \
Abl). 15 www.butkus.us
6. Bei Verwendung von unkonfektioniertem Film, ,5*
der in der Dunkelkammer in eine leere Film-
kapsel eingelegt wird, empfiehlt es sich, das
Filmende an der Filmspule so einzufiihren, daB
es herausgleiten kann.
Man erspart sich das Riickspulen? wenn der
Film auf der Aufwickelseite in eine zweite
Filmkapsel gespult wird. Der Filmanfang wird
in dem Schlitz der Leerspule -- Schicht nachauBen befestigt und diese wie bei der Abwickel' ,-;
- *t"lkapsel in die Aufwickelspule gelegt. Nun wird o
die Filmkapsel so in den rechten Spulenraum
einges,etzt, daB der Film ohne l(nick iiber die
Zahntrommel in das Filmkapselmaul einlaufenkann, d. h. dieses zeigt mit seiner Offnung nach ,j
oben (Abb.l5).
IV. Filmweehsel
Bei Verwendung einer handelsiiblichen Film-
kap,sel fiir 36 Aufnahmen muB nach Belichtung
Abb. 16View original page 18Page 19 · Read text
cles 36. Bildes beim VerschluBaufzug ein Widerstand bemerkbar sein, der sich durch die Be-
festigung des Filmendes am Abwickelkern ergibt. Venn der Filmwechsef bei Tageslicht er-
folgen soll, muB der Film in die Filmkapsel zuriickgespult werden. Hierzu wird der'I(nopf (17)
am Gehluseboden tief eingedriickt und gleichzeitig der Riickspulknopf (fI) in Pfeilrichtung
gedreht (Abb. 16), bis der Filmanfang aus der Befestigung der Aufwickelspule gleitet. Dies ist
clar.an zu erkennen, daB sich der Riickspulknopf nac,h Uberwindung eines gewissen Widerstandes
pliitzlidr leicht drehen lHBt.
Erst dann wird die Riickwand geiiffnet und die Filmkapsel herausgenommen.
Eine Riickspulung ist nicht niitig, wenn der Film in der Dunkel-
kammer entnommen wird oder wenn auf der Aufwickelseite in
eine Filmkapsel (s. Ziff .III,7) gespult wurde.
Der Filmwechsel soll nicht in vollem Sonnensdrein, sondern miig'
lichst im Schatten vorgenommen werden. Nach Entnahme aus der
I(amera ist die Filmkapsel lichtdicht aufzubewahren.
V. Kamerahaltung wflhrend der Aufnahme
Die Kamerahaltung ist abhdngig von der Art des Objektives. Die
Contax D l[Bt sich fiir Quer- wie fiir Hochformataufnahmen ver-
wenden. Folgende Arten sind empfehlenswert:
Abb. l7View original page 19Page 20 · Read text
www.butkus.usAbb. IB
1. Die l(amera wird mit beiden HHnden gefaBt und liegt fest in
den Handballen. Die Bedienung des VerschluBaufzuges und der
Zeiteinstellung erfolgt mit dem Daumen und dem Zeigefinger der
rechten Hand, wHhrend die Scharfeinstellung und Betdtigung der
Blende mit den Mittelfingern der linken und rechten Hand vor- 'lr
genommen wird. Nac,h der Scharfeinstellung erfolgt die Ausliisung ;
des Verschlusses mit dem rechten Zeigefi,nger (Abb. I7).
2. Man hiilt die I(amera fest in der linken Hand,
wdhrend mit der rechten Hand die Bedienungsgriffe
ausgefiihrt werden. Der VerschluBaufzug erfolgt mit
Daumen .und, Zeigefr,nger, die Scharfeinstellung und
BlendenbetHtigung mit dem Mittelfinger und die
YerschluBausliisung mit dem Zeigefrnger (Abb. 1B).
3. Die Kamera wird mit der rechten Hand gefaBt und
die Bedienung des Verschlusses und Filmtransportes
mit dem Daumen, Zeige- und Mittelfinger der rechten
Hand vorgenommen. Mit dem Daumen und Zeige-
finger der linken Hand erfolgen die Scharf ein-
. stellung und .BlendenbetHtigung; hierbei wird die
I(amera im Ballen dieser Hand sestiitzt (Abb. 19).
Abb. l9View original page 20Page 21 · Read text
:. Abb.20
-j
1\ Diese I(amerahaltung ist auih besonders geeignet fiir Hochauf'
nahmen (Abb.20).
4. Die I(amera ldBt sich auch so benutzen, dafi die Gehlu6eriid<'
wand an der Stirn anliegt. Hierbei erfolgt die Auslijsung des Ver-
schlusses mit der linken, die Schiirfeneinstellung mit der rech.ten
t *$l Hand (Abb.2r).
5. Fiir Stativaufnahrnen wird die Kamera mit der Stativmutter (16)
'- auf dem Stativteller befestigt. Hierhei ist zu be'
achten, daB Stative mit zu langem Gewindebolzen
(iiber 4,5 mm) nicht verwendet werden diirfen.
6. Ztrn Schutze der I(amera dient eine Bereit'
schaf tstasche, in der die Contax mit der Stativ-
mutter (16) festgeschraubt wird. Bei Benutzung
ohne Bereitschaftstasche lHBt sich die I(amera an
einem LTmhHngeriemen an den beiden Osen (I2)
befestigen.
Abb. 2rView original page 21Page 22 · Read text
Abb.22 www.butkus.us VI. lTahaufnahmen Fiir Entfernungen, die kiirzer sind als die Ob- jektiveinstellung zulHBt, werden je nach Bedarf Zwischenringe verwendet. Diese werden zwischen Objektiv und Kamera befestigt (s. a. Ziffer II,I). Die Einstellung der Schdrfe, des Bildausschnittes sowie der Schdrfentiefe werden wie bei grol3en Aufnahmeentf ernungen im Prismenf ernrohrsucher vorgenommen. Fiir Nahaufnahmen unter 50 cm sind fiir die Objektive mit Blendenvorwahl ;;-sfu zwei Zwischenringe 208105 (9 mm) erforderlich, von denen, je nach AbbildungsmaBstab, ein oder zlvei Stiick zwisdren Objektiv und I(amera geschraubt werden. Die sich hierfiir ergebenden Einstellbereiche sind unter Ausnutzung des Objektivauszuge,s in den Tabellen I und II aufgefiihrt. Fiir griiBere AbbildungsmaBstiibe sind Zwischenrohre fiir Abbildungen 1:I und 2:1 in VorbereirunE.View original page 22
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Vil. Pflege der Kamera
Es ist notwendig, von Zeit zt Zeit Filmfiihrung, Spulenlager, Filmandruckplatte und Kamera'
riickrvand mit einem sauberen Pinsel zu reinigen und von eventuell vorhandi:nem Staub und
Filmresten zu befreien.
F alls es sich erforderlidr madrto den OberflHchenspiegel zu reinigen, so darf das nur mit einem
weichen Haarpinsel, n i c h t jedoch mit einem Lappen gesdrehen' Die vergiiteten Glasflddren
dcr objektive kiinnen nach Abstauben mit einem sauberen Pinsel mit einem weidreno 'sauberen
Leinenlappen vorsidrtig gereinigt r,verden. Das gleidre ist auch bei Reinigung des Sucher'
eiublicks (20) zu beachten. Fingerabdriicke auf dem objektiv fiihren nidrt nur zu un- - sind auch fiir den T-Belag und die Politur schiidlich' scharfen Aufnahmen, sondern
IView original page 25Page 28 · Read text
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Kurzanleitung fiir Contax I)
7. Filmeinlegen: Rrickwand <iffnen, Leerspule entnehmen, Verechlu8 spannen'
Sauberkeit beachten, Filrnkapsel einsetzen, Filmanfang in
Filmspule einfiihren und aufspulen (Schicht nach auBen), Leer.
epule einsetzen, richtige Filmlage in Filmbahn und Transport.
trommel beachten, Rtickwand schlieffen, Ziihlscheibe auf zwei
Striche vor 0 etellen, zwei Blindaufnahmen machen, Riickspul-
knopf muB eich beim Filmtransport mitdrehen' Filmmerk.
scheibe einetellen.
'I 2. Aufnahmc: VerechluB spannen,Verechlu8zeit einatellen, Blende vorwdhlen,
i im Sucher Schiirfe einetellen (mit gro$et Ofroung), Blende ftir
Aufnahme bestdtigen, Verechlu0 ausliieen, nach Ablauf Ver-
schluB neu spannen, Riickspulknopf beim Filmtransport und
Ziihlecheibe beachten
3. Filmutedtsel: Bei Kapeelpackungen nach 36 Aufnahmen rri&epulen.View original page 28From the M. Butkus archive. Original publisher and archive notices are retained.
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PDF verified 2026-10-10.