Film cameras
Alpa 9D - 9F Pt1 User manual
User manual for Alpa 9D - 9F Pt1. 34 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.
34 pagesGerman9.1 MB PDF

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Document details
- Brand
- Alpa
- Model / document
- Alpa 9D - 9F Pt1
- Document type
- User manual
- Language
- German
- Pages
- 34
- File size
- 9.1 MB
- Category
- Film cameras
- Document date
- Not specified in catalog
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www.butkus.us
CEBRATJCHS.
AI\WEIST]NC
RBFLBX
Mod. 9d und 9f
Ich habe fast jede Seite zweimal gescannt.
Der Scanner erkennt die Farbe, die mit blauer Tinte gedruckt ist,
nicht sehr gut. Daher habe ich auch mit hohem Kontrast gescannt,
um den Text zu erfassen. l
)View original page 1Page 2 · Read text
Ijnhnnnt':^-,!'llfri*r
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PIGNONS A. G., Ballaigues (Schweiz)View original page 2Page 3 · Read text
www.butkus.us
Ausf iihrliche
Gebrauchsanweisung
ztt ALPA-Reflex
Mod. 9d und 9f
Diese Anleitung beschrdnkt sich dar- gussr was ihnen eine grosse Stabilitiit aul, Angaben zur Handhabung der verleiht. Diese Gehduse sind nicht nur
ALPA-Reflex zu geben, enthdlt aber formstabil, sondern auch solide. Es ist
keine allgemeingtiltigen Hinweise auf daher fast unmiiglich sie zu verformen,
Photo-Probleme, die zweckmdssig in aber bei heftigem Schlag oder Fall
Photo-Handbiichern nachzuschlagen kcinnen sie brechen,
sind. Der Oberzug (die sog. Belederung) be-
Die ALPA-Reflex ist das Ergebnis lan- steht aus besonderem Kunststoff, der
ger Studien und praktischer Versuche, gegen Schweiss, Hitze, Ktilte und an-
welche die immer umfassenderen Wrin- dere Klimaeinfltisse unempfindlich ist.
sche von Experten und Gebrauchern zu Alle Bedienungsknopfe und Hebel sind
beriicksichtigen trachten, Es kann griffig und kcinnen selbst mit Hand-jedoch (wie bisher) immer vorkommen, schuhen bedient werden.
dass im Laufe der Fabrikation Neue- Beide Modelle sind mit dem ALPA
rungen eingef0hrt werden, die keine Blitz-Wippspiegel ausgertistet, was in
Modelliinderungen darstellen, doch im- der Aufnahmepraxis bedeutet, dass der
merhin Abweichungen einfiihren. Spiegel wirklich nur fiir die Dauer derSie finden in dieser Anleitung alle Belichtung aus dem Strahlengang aus-
wesentlichen Angaben, deren Kenntnis wippt und sofort nachher in die Visier-
zur richtigen Auswertung der ALPA- lage zurrickkehrt, selbst wenn der Druck
Mcigl ichkeiten f iihrt. auf den Auslciser anhiilt. Der minimale
Schlag den man verspi.irt, erfolgt nach
vollendeter Aufnahme (Anschlag des
zweiten Vorhanges zur Freigabe des
EinflussA. BESCHREIBUNG aufSpiegels),das Bildsodasshabener keinerleikann.
.Der Unterschied zwischen den Model-Die ALPA-Reflex 9d und 9f sind mit len 9d und 9l liegt in der Lichtmessung,
Da c h kant-Penta prisma a u sgertistet, die bei Modell f wegfiillt, Auch ist derwas eine horizontale (sog. 0"), seiten- Riegel (C) Fig. 5 bei Modell f nicht
richtige Betrachtung des Mattscheiben- vorhanden.
bildes erlaubt. Alle Vorkehrungpn wurden getroffen,Alles Zubehcir ist mit den frUheren um Schdden infolqe falscher Bedienung
Modellen 4-8 und 4b-8b gemeinsam, zu vermeiden. Es wird dennoch gebeten,
mit Ausnahme der Bereitschaftstasche. zumindest die (urzanleitung z.t
die gleich beschaffen ist wie die Tasche studieren, bevor man den Apparatftir das Modell 6c. bedient. Auch jegliche Bertihrung des
Die Gehduse der ALPA-Reflex 9d und Spiegels mit dem Finger ist unbedingt9f bestehen aus Leichtmetall-Druck- zu unterlassen.View original page 3Page 4 · Read text
Verschluss aufgezogen (Pfeil nach vorn, Verschluss abgelaufen (Pfeil unten,
Ver sch lu ssze iten lesbar ) Zeiten kopfstehend)
B, AUSSERLICHE Sie verfugen iiber eine Zeitenskala von
HANDHABUNG (OHNE 1/1000zeiteinstellungbis zu 1 B.SekundeMan spanntund diedenHalb-Ver-
HCHTMESSUNG) schluss(DD) (Drehungdurch einenim UhrzeigersinnZug des Hebelsnur
um 160"). Dieser kurze Weg und die
Schlitzverschluss : Der Aufzugknopf drei damit verbundenen Funktionen(D), durch den Aufzughebel (DD) be- bedingen einen gewissen Widerstand,
dient (siehe Fig. 1), spannt den Ver- der zu Uberwinden ist. Man soannt bis
schluss, transportiert eine Filmlange zum deutlichen Anschlag, forciere
und betatigt das Ziihlwerk. jedoch nicht ! Erfolgt der Aufzug un-
vollstiindig, so bleibt die Verschluss-
ausldsung gesperrt.
EINSTELLUNG DER
VERSCHLUSSZEITEN (Fis. 3)
Die Krone des Aufzugknopfes (D) wird
heruntergedriickt und der Indexstrich
am Kronenrand gegeniiber der ge-
wrinschten Zahl eingerastet. Die Ein-
stellung kann jederzeit, d. h. bei ge-
spanntem oder abgelaufenem Ver-
schluss eriolgen. Aus der Stellung des
Knopfes (D) bzw. Pfeiles ist jederzeit
ersichtlich, ob der Verschluss gespannt
ist (Fis.1-2).View original page 4Page 5 · Read text
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Fiq" 1 www.butkus.us fiiir, i
*- {D)
Verschluss aufgezogen (Pfeil nach vorn, Verschluss abgelaufen ( Pfeil unten ,
V er sc h I u sszeite n lesbar ) Zeiten kopfstehend)
B. AUSSERLTCHE Sie verf0gen Uber eine Zeitenskala von
HANDHABUNG (OHNE zeiteinstellung1/1000 bis zu 1 B.SekundeMan spanntund diedenHalb-Ver-
LTcHTMESSUNc) schluss(DD) (Drehungdurch einenim UhrzeigersinnZug des Hebelsnur
um '160'). Dieser kurze Weg und die
Schlitzverschluss : Der Aufzugknopf drei damit verbundenen Funktionen(D), durch den Aufzughebel (DD) be- bedingen einen gewissen Widerstand,
dient (siehe Fig. 1), spannt den Ver- der zu r,iberwinden ist. Man spannt bis
schluss, transportiert eine Filml6nge zum deutlichen Anschlag, forciere
und bettitigt das Zdhlwerk. jedoch nicht ! Erfolgt der Aufzug un-
vollsttindig, so bleibt die Verschluss-
ausl6sung gesperrt.
EINSTELLUNG DER
VERSCHLUSSZEITEN (Fig. 3)
Die Krone des Aufzugknopfes (D) wird
heruntergedriickt und der Indexstrich
am Kronenrand gegenrjber der ge-
wr.inschten Zahl eingerastet. Die Ein-
stellung kann jederzeit, d. h. bei ge-
spanntem oder abgelaufenem Ver-
schluss erfolgen. Aus der Stellung des
Knopfes (D) bzw. Pfeiles ist jederzeit
ersichtlich, ob der Verschluss gespannt
ist (Fig. 1-2).View original page 6Page 7 · Read text
?
ist offensichtlich. dass die Wahl
der Verschlusszeit nach den An- 1bv forderungendesAufnahmeobjektes
zu trefien ist.
Massgebend sind die Eigenbewe-
gung, Richtung und Abstand, an-
_ dererseits aber auch die Brenn- v0 weite des Aufnahmeobjektivs. Auch
ist die Stabilitiit der Kamerahaltung
in den Grenzfdllen zu berticksich-
tigen.
Allgemein sei empfohlen so kurz
wie moglich zu belichten, um beste
Schiirfe zu erhalten. Aus dieser
Uberlegung heraus ist der Wert
co!o -e 'l /125 Sek. rot auf der Verschluss- zeitenskala und natrirlich auch ent-
sprechend auf dem Knopf (B) der
Potentiometereinstellung markiert,
Die bezifferten Verschlusszeiten ent- als Vorschlag ftr die empfehlenswertesprechen den internat. Normen und Ausqanqslaqe,
umfassen folgende Werte : Da s-ich-der-Aufzugknopf (D) bei Ab-
1, 112, 114, 118, 1115-8'-1130, 1160, 11125, lauf des Verschlusses dreht, ist unbe-
11250, U500 und 1/1000 Sek. dingt darauf zu achten, dass erZwischen den ausgezeichneten Werten nicht behindert wird, da sonst vollig
sind blinde Striche ftir einige Zwischen- ungleichmdssige Belichtung erfolgt.zeiten angebracht. Figur 4 gibt Auf-
schluss riber deren Bedeutung. Weitere
Zwischenstellungen sind tiberall mog-
lich, ausser Zonen, die durch einen
Randstrich gekennzeichnet sind. Da AUSLoSEKNOPF (E) und (EE) in
zwischen 1/1000 und 1/500 bzw. 1/500 Figur 5. Er befindet sich an der Ka-
und 1i 250 Sek. nur ein Zahn Unterschied merafront. Man betiitigt ihn zweck-
besteht, konnen dort keine Zwischen- massigerweise so, dass mit dem Dau-
werte eingestellt werden. Nicht iiber men ein Gegendruck auf die Kamera-
1/1000 Sek. hinaus einstellen ! Auch rulckwand ausgeribt wird, was diezwischen I /15-B u nd 1 /30 Sek. sind grosste Sicherheit ftir stabile Haltungkeine Einstellungen moglich (Rand- der Kamera gibt, Der Knopf (E) ist
strich l). frontal mit einem konischen GewindeB ist fiir beliebig lange Belichtungen zu versehen, um dort einen Drahtausldser
verwenden, wobei der Verschluss ofien einschrauben zu kcinnen (siehe auch
bleibt, solange der Druck auf den A,us- Figur 41 auf Seite 24).
lciser anhdlt. Ftir lange Zeitaufnahmen Objektive mit automatischer Blenden-
ist der Gebrauch eines Drahtauslosers vorwahl haben einen eigenen Auslose-
mit Festklemmvorrichtung zu empfeh- knopf (EE) der vor den Kameraknopf
len (siehe Seite 25). zu liegen kommt und den Druck direktDas Bfitzsymbol y' neben der Ver- Libertriigt.
schlusszeit 1/60 kennzeichnet die Vorsicht ! Wird der Ausloseknopl (E)iiusserste Grenze frir die Einstellung versehentlich wihrend des Verschluss-
mit Elektron-Blitzlampen (Rohrenbl itze). aufzuges heruntergedrtickt, dann hebt
Werden krirzere Zeiten mit der X-Svn--ein sich der Spiegel bei der nachfolgendenchronisation verwendet, so ist nur . Aufnahme nicht und diese ist somitTeil des Bildfeldes exponiert, da der verloren.
Schlitz nicht mehr die ganze Bildfliiche Der Riegel (C) wirkt auf den Ausl6se-
zugleich freigibt. knopf (E) nur direkt ein. Wird ein Draht-
lm Ganzen sind 60 verschiedene Ver- ausloser verwendet, so ist der Riegel
schlusszeit-Einstellungen m69lich. Es unwirksam. Dies ist jedoch nicht derView original page 7Page 8 · Read text
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ist offensichtlich, dass die Wahl
der Verschlusszeit nach den An-
160 forderungen des Auf nahmeobjektes
zu treffen ist.
Massgebend sind die Eigenoewe-
gung, Richtung und Abstand, an-
dererseits aber auch die Brenn-
90 weite des Aufnahmeobiektivs. Auch
ist die Stabilitiit der Kamerahaltung
in den Grenzfallen zu beriicksich-
tigen,
Allgemein sei empfohlen so kurz
wie mdglich zu belichten, um beste
Sch6rfe zu erhalten. Aus dieser Uberlegung heraus ist der Wert
1/'t25 Sek. rot au{ der Verschluss- a zeitenskala und natiirlich auch ent-
sprechend auf dem Knopf (B) der
Potentiometereinstellung markiert,
Die bezifferten Verschlusszeiten ent- als Vorschlag fiir die empfehlenswerte
sprechen den internat. Normen und Ausqanqslaoe.
umlassen iolgende Werte: Da s-ich-der-Aufzugknopf (D) bei Ab-
1, 112, 't 14, 1 18, 1 115-8'-1 l3o, 1 160, 11125, lauf des Verschlusses dreht, ist unbe-1/250,1/500 und 1/1000 Sek. dingt darauf zu achten, oass erZwischen den ausgezeichneten Werten nicht behindert wird, da sonst vdllig
sind blinde Striche fUr einige Zwischen- ungleichmassige Belichtung erfolgt.zeiten angebracht. Figur 4 gibt Aut
schluss Uber deren Bedeutung. Weitere
Zwischenstellungen sind Uberall m6g-
lich, ausser Zonen, die durch einen
Randstrich gekennzeichnet sind. Da AUSLT'SEKNOPF (E) und (EE) inzwischen 1/1000 und 1/500 bzw.1/500 Figur 5. Er befindet sich an der Ka-
und 1 /250 Sek. nur ein Zahn Unterschied merafront. Man betatigt ihn zweck-
besteht, konnen dort keine Zwischen- massigerweise so, dass mit dem Dau-
werte eingestellt werden. Nicht iiber men ein Gegendruck auf die Kamera-
1/1000 Sek. hinaus einstellen I Auch riickwand ausgetibt wird, was diezwischen 1/15-B und 1/30 Sek. sind grtisste Sicherheit fiir stabile Haltunskeine Einstellungen mdglich (Rand- der Kamera gibt. Der Knopl (E) ist
strich !). frontal mit einem konischen Gewinde
B ist iur beliebig lange Belichtungen zu versehen, um dort einen Drahtausltiser
verwenden, wobei der Verschluss offen einschrauben zu kcinnen (siehe auch
bleibt, solange der Druck auf den Aus- Figur 41 auf Seite 24).
Itjser anhiilt. Ftlr lange Zeitau{nahmen Objektive mit automatischer Blenden-
ist der Gebrauch eines Drahtausldsers vorwahl haben einen eigenen Ausl6se-
mit Festklemmvorrichtung zu emp{eh- knopf (EE) der vor den Kameraknopf
Ien (siehe Seite 25). zu liegen kommt und den Druck direktDas Blitzsymbol y' neben der Ver- Ubertragt.
schlusszeit 1 /60 kennzeichnet die Vorsicht ! Wird der Auslciseknopf (E)dusserste Grenze f0r die Einstelluno versehentlich wehrend des Verschluss-
mit Elektron-Blitzlampen (R<!hrenbl itze)1 aulzuges heruntergedri.ickt, dann hebt
Werden kiirzere Zeiten mit der X-Svn--ein sich der Spiegel bei der nach{olgendenchronisation verwendet, so ist nur AuJnahme nicht und diese ist somitTeil des Bildfeldes exponiert, da der verloren.
Schlitz nicht mehr die janze Bildfliiche Der Riegel (C) wirkt auf den Auslijse-
zuqleich {reigibt. knopf (E) nur direkt ein. Wird ein Draht-
lm Ganzen sind 60 verschiedene Ver- ausl6ser verwendet, so ist der Riegel
schlusszeit-Einstellungen moglich. Es unwirksam. Dies ist jedoch nicht derView original page 8Page 9 · Read text
4 Fall, wenn der Drahtausloser in den Ausloseknopl (EE) eines Objektives eingeschraubt ist. Die ALPA-Reflex Modell 9f hat den Riegel (C) nicht. SELBSTAUSL6STn 1ris. s; : Die ALPA-Modelle gd und gf sind mit eingebautem Selbstauslcjser ver- sehen. Der Spannhebel (K) kann mehr oder .weniger weit betatigt werden, was die Dauer der Vorlaufzeit beein- flusst, Wird der Hebel bis zum End- anschlag betatigt, so betraqt dje Vor- laulzeit ca.20 Sekunden. In der Stelluno von ca. 90' betragt sie ca. 6 Sekundenl Man spanne zuerst den Verschluss, dann den Selbstausl<iser und driicke n.un den Auslriseknopf (E) ganz ein. Hieraut setzt sich das Vorlaufwerk in Gang und Sie haben Zeit um sich an lhren Platz im BildJeld zu begeben. Wichtig ! Wird ein Obiektiv mit vollautomatischer Blendenvorwahl in Verbindung mit dem Selbstaus- liiser verwendet, so ist die Btenden- automatik unbedingt auszuschalten (siehe Seiten 11.14) ansonst die Auf- SYNCHRONISATION MIT nahme mit voller Oeffnung erfolgt. BLITZLAMPEN (Fiq. 6) Stellt man den Verschluss auf B 6in und verwendet den Selbstausloser. so ergibt sich eine Belichtunqszeit von Die ALPA-Reflex 9d hat zwei An-2-3 Sekunden Dauer. Die- ausserst schlrisse fiir Verbindunqskabel zusanfte und vollig erschiitterungsfreie Blitzlampen (Fiq. 6). Beideanschlrisse Ausldsung durch den Selbstausldser sind liir den deutschen Koaxialsteckerkann sehr nUtzlich sein, wenn Momentaufnahmen nicht bei langsame- ganz Xbestimmt.und F bezeichnetDer obere undAnschlusswird mitistRdh-mit stabiler.Kameraaufstellung zu erfolgen renblitzen (Elektron-Lampen) verwen- haben. lst es aus irgendeinem Grunde det. Die Verschlusszeit dazu kann bis nicht m6glich eine Aufnahme zu ma- zum Blitzzeichen nach 1/60 Sek. aufchen, nachdem der Selbstausloser der Scheibe (D) eingestelh weroen. schon gespannt worden ist, so Kann (Werden aus Versehen kiirzere Ver-bei ALPA Modell 9d dieser so ent- schlusszeiten mit Elektronblitz verwen- spannt werden : Man verrieoelt die Aus- det, dann ist nur ein Teil des Bildfeldesldsung mit dem Riegel (CI und drUckt bel ic htet.)den Ausldseknopf (E) solange diesen Anschluss auch konnen -Selbst-ein, AUJ der (K) Spannhebelbis des (1/5- mit entsprechend langen Zeiten ausldsers seine ursprringliche Stellung 1/J5 Sek.) Kolbenblitze der Gruppeerrercht hat. ( fast ) angeschossen werden, dieView original page 9
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Fall, wenn der Drahtauslciser in den Auskiseknopf (EE) eines Objektives
eingeschraubt ist.
Die ALPA-Reflex Modell 9f hat den Fig. 5 Riegel (C) nicht.
SELBSTAUSLoSER (Fis. 5) :
Die ALPA-Modelle gd und 9f sind mit eingebautem Selbstausloser ver-
sehen. Der Spannhebel (K) kann mehr
oder weniger weit betiitigt werden.
was die Dauer der Vorlaufzeit beein-
flusst. Wird der Hebel bis zum End-
anschlag betdtigt, so betrtigt die Vor-
laufzeit ca.20 Sekunden. In der Stelluno
von ca. 90" betriigt sie ca. 6 Sekundenl
Man spanne zuerst den Verschluss.
dann den Selbstausloser und driicke
nun den Auslciseknopf (E) ganz ein.
Hierauf setzt sich das Vorlaufwerk in
Gang und Sie haben Zeit um sich an
lhren Platz im Bildfeld zu beqeben.
Wichtig ! Wird ean Obiektiv mitvollautomatischer Blendenvorwahl
in Verbindung mit dem Selbstaus-
l6ser verwendet, so ist die Blenden-
automatik unbedingt auszuschatten
(siehe Seiten tl-14) ansonst die Auf- SYNCHRONISATION MtT
nahme mit voller Oeffnunq erfolot. BLITZLAMPEil (Fig. 6)Stellt man den Verschluss duf B dtn
und verwendet den Selbstausloser, so
ergibt sich eine Belichtungszeit von Die ALPA-Reflex 9d hat zwei An-2-3 Sekunden Dauer. Die tlusserst schlrisse f tjr Verbindungskabel zusan{te und vollig erschiitterungsfreie Blitzlampen (Fig. 6). Beide Anschltisse
Auslosung durch den Selbstausloser sind fr.ir den deutschen Koaxialsteckerkann sehr niitzlich sein, wenn
Momentaufnahmen nicht bei langsamg- oanz Xbestimmt.und F bezeichnetDer obere undAnschlusswird mitistRcih-mit
stabiler Kameraaufstellung zu erfoTgen renblitzen (Elektron-Lampen) verwen-
haben. lst es aus irgendeinem Grunde det. Die Verschlusszeit dazu kann bis
nicht moglich eine Aufnahme zu ma- zum Blitzzeichen nach 1/60 Sek. aufchen, nachdem der Selbstauskiser der Scheibe (D) eingestellt werden.schon gespannt worden ist, so kann (Werden aus Versehen ktjrzere Ver-bei ALPA Modell 9d dieser so ent- schlusszeiten mit Elektronblitz verwen-
spannt werden : Man verriegelt die Aus- det, dann ist nur ein Teil des Bildfeldesldsung mit dem Riegel (C) und drUckt belichtet.)
Ausloseknopf (E)den solange diesen Anschluss Auf konnen auch -selbst-ein,bis Spannhebel (K) der des mit entsprechend langen Zeiten (1 /5-ausldsers seine ursprringl iche Stel lung 1115 Kolbenblitze Sek.) der Gruppe'<jie <ierrercnt nat, fast > angeschossen werden,View original page 10Page 11 · Read text
Fig. 6
OBJEKTIVWECHSEL
Man drricke auf den Knopf (L) Fig. 7
und drehe das Objektiv nach links (ent-
gegen dem Uhrzeigersinn) worauf es
herausgenommen werden kann. Das
Objektiv wird eingesetzt indem man
den roten Punkt (R) am Objektiv gegen-
tiber dem roten Punkt (R) an der Kame-
rafront ausrichtet und das Objektiv mit
leichtem Druck nach rechts (also im
Uhrzeigersinn) verdreht bis es ein-s rastet. In beiden F6llen handelt es
sich nur um |/6 Drehung. Ein gewisses
Spiel in der Verriegelung des Objektivs
eigentlich gar nicht zum Gebrauch mit ist unbedingt erforderlich, um eine Schlitzverschli.issen geeignet sind, die Verklemmung der Arretierung zu ver-
aber wegen ihrer Billigkeit Anwendung meiden.
finden,
Der untere Anschluss, mit M be-
zeichnet, ist ftir Kolbenblitze bestimmt.
Hier konnen alle Blitzstiibe ange-
schlossen werden und bei Gebrauch
besonderer f0r Schlitzverschliisse ge-
schaffener Blitzkolben ist Synchro-
nisation mit allen Verschlusszeiten bis
1/1000 Sek. mciglich. Eine Tabelle uber
den Gebrauch der verschiedenen Blitz-
kolben ist auf der inneren Umschlag-
seite am Schluss dieses Textes zu
finden.
Fis. ?View original page 11Page 12 · Read text
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Fis.6
OBJEKTIVWECHSEL
Man drticke aul den Knopf (L) Fig. 7
und drehe das Objektiv nach links (ent-
gegen dem Uhrzeigersinn) worauf es
herausgenommen werden kann. Das
Objektiv wird eingesetzt indem man
den roten Punkt (R) am Objektiv gegen-
0ber dem roten Punkt (R) an der Kame-
rafront ausrichtet und das Objektiv mit
leichtem Druck nach rechts (also im
Uhrzeigersinn) verdreht bis es ein- rastet, In beiden Fiillen handelt es
sich nur um 1/6 Drehung. Ein gewisses
Spiel in der Verriegelung des Objektivs
eigentlich gar nicht zum Gebrauch mit ist unbedingt ertorderlich, um eine
Schlitzverschliissen geeignet sind, die Verklemmung der Arretierung zu ver-
aber wegen ihrer Billigkeit Anwendung meroen.
finden.
Der untere Anschluss, mit M be-
zeichnet, ist fUr Kolbenblitze bestimmt.
Hier kcinnen alle Blitzstabe ange-
schlossen werden und bei Gebrauch
besonderer ftir Schlitzverschlijsse ge-
schaffener Blitzkolben ist Synchro-
nisation mit allen Verschlusszeiten bis
1/1000 Sek. mciglich. Eine Tabelle iiber
den Gebrauch der verschiedenen Blitz-
kolben ist auJ der inneren Umschlag-
seite am Schluss dieses Textes zu
fi nden.
Fig. 7View original page 12Page 13 · Read text
?3 tilm
+ smm +
10 nn (o) (a) --Fig.8 Fis. 9
unscharf eingestellt scharf eingestellt
SCHARFEINSTELLUNG AUF lst die Austrittspupille der Aufnahme-
ABSTAND: optik weit entfernt (2. B. bei Makro-
einstellungen mit Switar, oder beim
Diese erfolgt durch Betatigung des Gebrauch sehr langer Brennweiten und
Stellringes der Schneckengangfassung kleinen Blenden), erscheint das Matt-
am Obiektiv. scheibenbild am oberen Bildrand ver-
Es gitit drei Arten der Kontrolle : laufend dunkler, da der Reflexspiegel
nicht das ganze Lichtbrindel zu er-
a) auf der Mattscheibe der Reflex- lassen vermag. Diese Erscheinung hateinstellung: auf die Gilte der Aufnahme selbst kei- nerlei Einfluss und ist nicht zu ver-
Das auf der Mattscheibe sichtbare Bild meiden.
ist aufrecht und seitenrichtig dank des Den Besitzern bisheriger ALPA-Mo-
eingebauten Dachkantprismas. Das delle sei gesagt, dass die Mattscheibe
Okular erlaubt es, das ganze Bildfeld bei Modell 9d absichtlich starkervon 23 x 35 mm (d. h. je einen Milli- streuend ist, um eine exakte Licht-
meter kleiner als auf dem Film) zu 0ber- messung in allen Fiillen zu ermoglichen.
blicken, und dies mit starker Lupen- Das Okular bei Modell 9d ist mit einervergrosserung (4,5 x). Dieses Bildfeld grosseren Weichgummimuschel ver-
entspricht dem grossten iiblichen Mas- sehen, um Falschlichteinfall durch die
kenausschnitt fi.ir Diaprojektion, somit Okularlinse zu vermeiden. Es ist fiirist man sicher alles zeigen zu kiinnen, Hoch- und Quer{ormatauinahmen dreh-
was man au{ der Mattscheibe im Bild- bar angeordnet.
feld hat. Schon mit dem Obiektiv der Fehlsichtige Personen kdnnen sichNormalbrennweite 50 mm wirkt das zusitzliche Korrekturgldser in einer
Mattscheibenbild nahezu lebensgross, ALPA-Fassung zum Einstecken in diewas fiir die Beurteilung des Motives Augenmuschel einbauen lassen (siehe
sehr vorteilhaft ist. (Das Mattscheiben- Seite 25).
bild scheint gleich gross zu sein, wie
das Bild, das man mit dem Auge direkt
sieht.) Das Mattscheibenbild ist hell b) Kontrolle durch den Schnittbild-und es ist mdglich, die Tiefenschdrfe Entfernungsmesser
selbst mit kleineren Blenden zu beur-
teilen. (Fis. 8-9):View original page 13Page 14 · Read text
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lO mm
(o)
Fis. 8 Fiq. 9
unscharf eingestellt scharf eingestellt
SCHARFEINSTELLUNG AUF lst die Austrittspupille der Aufnahme-
ABSTAND: optik weit entfernt (2. B. bei Makro-
einstellungen mit Switar, oder beim
Diese erfolgt durch Betiitigung des Gebrauch sehr langer Brennweiten und
Stellringes der Schneckengangfassung kleinen Blenden), erscheint das Matt-
am Objektiv. scheibenbild am oberen Bildrand ver-
Es gibt drei Arten der Kontrolle : laufend dunkler, da der Reflexspiegel
nicht das ganze LichtbLlndel zu er-
a) auf der Mattscheibe der Reflex- fassen vermag. Diese Erscheinung hateinstellung : auf die Grite der Aufnahme selbst kei- nerlei Einfluss und ist nicht zu ver-
Das auf der Mattscheibe sichtbare Bild meiden.
ist aufrecht und seitenrichtig dank des Den Besitzern bisheriger ALPA-Mo-
eingebauten Dachkantprismas. Das delle sei gesagt, dass die Mattscheibe
Okular erlaubt es, das ganze Bildfeld bei Modell 9d absichtlich stdrkervon 23 x 35 mm (d. h. je einen Milli- streuend ist, u m eine exakte Licht-
meter kleiner als auf dem Film) zu ijber- messung in allen F6llen zu ermciglichen.
blicken, und dies mit starker Lupen- Das Okular bei Modell 9d ist mit einervergrosserung (4,5 x). Dieses Bildfeld grosseren Weichgummimuschel ver-
entspricht dem grossten tiblichen Mas- sehen, um Falschlichteinfall durch die
kenausschnitt ftir Diaprojektion, somit Okularlinse zu vermeiden. Es ist f rir
ist man sicher alles zeigen zu kcinnen, Hoch- und Querformataufnahmen dreh-
was man auf der Mattscheibe im Bild- bar angeordnet.
feld hat. Schon mit dem Objektiv der Fehlsichtige Personen k6nnen sich
Normalbrennweite 50 mm wirkt das zusitzliche KorrekturglEiser in einer
Mattscheibenbild nahezu lebensgross, ALPA-Fassung zum Einstecken in diewas frir die Beurteilung des Motives Augenmuschel einbauen lassen (siehe
sehr vorteilhaft ist. (Das Mattscheiben- Seite 25),
bild scheint gleich gross zu sein, wie
das Bild, das man mit dem Auge direkt
sieht.) Das Mattscheibenbild ist hell b) Kontrolle durch den Schnittbild-und es ist moglich, die Tiefenschiirfe Entfern u ng smesser
selbst mit kleineren Blenden zu beur-
teilen, (Fis. 8-9) :View original page 14Page 15 · Read text
ffi
44
4 sindDie ALPA-Gehiiusenormalerweise mitMod.Mattscheiben9d und gf
w,fiq ausgestattet,Schnittbild-Entfernungsmesserwelche in der Mitteenthal-einen
'.: ten. Dieser wird durch zwei gekreuzte 1{ Prismen gebildet, die zwei Halbmonde
darstellen, Um diese herum liegt eine
vollig durchsichtige Ringzone (c 5 mm). Wdhlen Sie im aufzunehmenden Objekt t..Fig.10.;rr;ri;:,::,,,ri:,r,:li;,i:ifiii,;.'ijli,:l*
fi einedarauf Einzelheitscharf ein indemaus undSie denstellenSchnek-Sie "' ;-,,rilfi,r,.,, , ,, ,,r,r';i;i.1iifi"11;i kengang des Objektives verstellen, bis Vergleich sofort erlauben: o der beiden die Bilder im Schnitt vollio r.ibereinstimmen, somit in der Trenn-- Prismen 3 mry, o der Ringzone 5 mm und,gan_zes Fadenkreuz 10 mm (Fi- linie kein Sprung sichtbar ist. Damit gur vermeiden. 8). So kann man es haben Sie die beste Schiirfe erreicht (Fig. 9). ein weit entferntes Schiff aufzunehmen,
Die Ringzone erlaubt es das Luftbild das nur kaum 1 mm gross auf dem Filni zu sehen, das aber vor oder hinter der ersc heinen wtirde, oder man wird ein Wechselobjektiv ldngerer Mattscheibenebene und gewarnt, liegen kann Brennweite einzusetzen, trotzdem gesehen vom Auge scharf
wird, Hier kann man aber rasch das wesentliche Detail ausfindig machen, c) Scharfeinstellung nach Skala -wird. auf das scharf eingestellt Bei Alle ALPA-Wechselobjektive sind mit Mikroaufnahmen benritzt man diese gravierten Entfernungsskalen versehen,
klare Ringzone zur eigentlichen Scharf- somit kann man das Objektiv zum einstellung, welche dann erreicht ist. voraus auf eine bestimmte Entfernuno wenn man das Luftbild und einen einstellen und nur die Feineinstellun! der beiden Striche (Q) in Fiqur 9 auf der Mattscheibe vornehmen. Be-i gleichzeitig scharf sibhi. Nur s-o hat Aufnahmen mit Blitzlampen kann es man die Gewissheit, auf die Ein- vorkommen, dass das allgemeine Licht stellebene scharf eingestellt zu so schlecht ist, dass eine Mattscheiben-
haben. einstellung tiberhaupt nicht mciolich Beide Halbmondprismen erscheinen ist, man nur nach Distanzskala -ein- zugleich hell unter den Liblichen Be- stellt und auf die Tiefenschtirfe bei dingungen, d. h. mit offener Blende kleinerer Blende abstellen muss. Auch der Aufnahmeoptik. bei gewissen Sportanl6ssen muss
ln_gewissen Fdllen (geringe Anfangs- manchmal aus Zeitmangel nach Skala ottnung, vertagerte Austrittspupille) eingestellt werden. Kann es vorkommen, dass nur ein
Halbmond hell ist. Es ist trotzdem moo-
lich das Schnittbild zu benr-ltzen, nIr muss man auf den Sprung zwischen C. DAS LADEN DER ALPA. Prisma und Ringzone absiellen. Der Unterschied ist hier wohl nur halb so REFLEX
gross, wie zwischen den beiden Pris-
men, aber genrigt vollkommen fijr eine A,m Boden der ALPA befindet sich prdzise Scharfstellung. qi!'l umlegbarer, Knebel (M) Fig. 12. Warnung : Die starke Lupenvergrdsse- Dieser wird aufgerichtet und im Uhr- rung des ALPA-Reflex-Mattscheiben- zeigersinn, d. h, nach rechts bis zum bildes, die einen grossen Gebrauchs- Anschlag, gedreht. Darauf hin kann der vo.rteil darstellt, birgt in sich die Ge- Boden mitsamt der Rtickwand (ein ein- tahr, dass man zu kleine Abbildunoen ziges Gusstrick !) am Knebel gehalten, von Objekten noch aufnehmen viitt. abgehoben werden. Bitte sogleich Um dies zu vermeiden sei lhnen immer aufwirts abheben und nicht selflich bewusst, dass drei Masstdbe in der abstreif en. (Dies, um die Filman- Mattscheibe enthalten sind, die den druckplatte nicht zu beschiidigen.)View original page 15Page 16 · Read text
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Die ALPA-Gehause Mod. 9d und 9{ "'i sind normalerweise mit Mattscheiben
ausgestattet, welche in der Mitte einen ri Schnittbild-Ent{ernungsmesser enthal-
ten. Dieser wird durch zwei gekreuzte "1. Prismen gebildet, die zwei Halbmonde
darstellen. Um diese herum liegt eine
v<illig durchsichtige Ringzone (c 5 mm). Wahlen Sie im aufzunehmenden Obiekt rii. to
eine Einzelheit aus und stellen Sie
darauJ scharf ein indem Sie den Schnek-T
I dielgnSgnSbeidendes BilderObjektivesim Schnittverstellen,v<illiobis Vergleich sofort erlauben : r der rjbereinstimmen, somit in der Trennl Prismen 3 mm, der Ringzone 5 mm ganzes Fadenkreuz und 10 mm (Fi- kein linie Sprung sichtbar ist. Damit gur 8). vermeidbn. So kann man es haben Sie die beste Scharfe erreicht (Fis.9). ein weit entferntes Schiff autzunehmen,
Die Ringzone erlaubt es das Luftbild das nur kaum 1 mm gross auf dem Filni wrirde, wird oder man zu sehen, das aber vor oder hinter der erscheinengewarnt, Wechselobjektiv ein ldngerer Mattscheibenebene liegen und kann Brennweite einzusetzen.' trotzdem gesehen vom Auge schar{
wrrd. Hier kann man aber rasch das we-sentliche Detail ausfindig machen, c) Scharfeinstellung nach Skala
auf das scharf eingestellt-wird. Bei Alle ALPA-Wechselobjektive sind mit Mikroaufnahmen beniitzt man diese gravierten Entfernun gsskalen versehen,
klare Ringzone zur eigentlichen Scharf- somit kann man das Obiektiv zum einstellung, welche dann erreicht ist, voraus auf eine bestimmte Entfernuno wenn man das Lultbild und einen einstellen und nur die Feineinstelluni der_ beid-en Striche (Q) in Figur 9 auf der Mattscheibe vornehmen. Be'i gleichzeitig scharf sieht. Nur s-o hat Aufnahmen mit Blitzlampen Kann es man die Gewissheit, auf die Ein- vorkommen, dass das allgemeine Licht stellebene scharf einqestellt zu so schlecht ist, dass eine Mattscheiben-
haben. einstellung iiberhaupt nicht mdglich Beide Halbmondprismen erscheinen ist, man nur nach Distanzskala ein- zugleich hell unter den riblichen Be- stellt und auf die Tiefenschiirfe bei dingungen, d. h. mit offener Blende kleinerer Blende abstellen muss. Auch
der Aufnahmeootik. bei gewissen Sportanldssen muss
ln_gewissen Fallen (geringe Anfangs- manchmal aus Zeitmangel nach Skala ottnung, verlagerte Austrittspupille) eingestellt werden. xann es vorkommen, dass nur ein
Halbmond hell ist. Es ist trotzdem mdo-
lich das Schnittbild zu beniitzen, nir muss man auJ den Sprunq zwischen C. DAS LADEN DER ALPA. Prisma und Ringzone abstellen. Der Unterschied ist hier wohl nur halb so REFLEX
gross, wie zwischen den beiden pris-
men, aber geniigt vollkommen fUr eine Am Boden der ALPA befindet sich
prdzise Scharfstelluno. ein umlegbarer Knebel (M) Fig. j2. Warnung : Die starke-Lupenvergrdsse- Dieser wird aufgerichtet und im Uhr- rung des ALPA-Reflex-Mattscheiben- zeigersinn, d. h. nach rechts bis zum bildes, die einen grossen Gebrauchs- Anschlag, gedreht. Daraufhin kann der vorteil darstellt, birgt in sich die Ge- Boden mitsamt der Riickwand (ein ein- lahr, dass man zu kleine Abbildungen ziges Gusstuck !) am Knebel gehalten, von Objekten noch aulnehmen will. abgehoben werden. Bitte sogleich Um dies zu vermeiden sei lhnen rmmer aufwirts abheben und nicht selflich bewusst, dass drei Masstabe in der abstreifen, (Dies, um die Filman- Mattscheibe enthalten sind, die den druckplatte nicht zu beschiidigen.)View original page 16Page 17 · Read text
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LADEN ist. Den Transport bewirkt man durch
Spannen des Verschlusses mit demFig. 'l3a zeigt, wie man zweckmassig Hebel (DD).
die Filmpatrone halten soll, um den lst alles in Ordnung, so setzt man denFilmanfang in den (durch einen Pieil am Knebel gehaltenen Deckel vongekennzeichneten) Schlitz der Leer- oben auf und verriegelt ihn durchspule einzuklemmen. Der Film soll Linksdrehung des Knebels. Nachdem
dabei eng am Flansch anliegen. Als- der Knebel umgelegt wurde, ist dasdann zieht man nur die erforderliche Gehiiuse verschlossen.
Liinge, um die Patrone in ihre Mulde Nun spannt man den Verschluss und
einlegen zu konnen. Gemass Fig. 13b beobachtet dabei den Riickwickel-dreht man mit dem Finger die Leer- knopf (N), dessen Mittelschraube mindestensspule, bis ein Filmtransportes sich wihrend des ganzer-GreiftUmgang Film aufgewickelt ist. kann drehen die Kurbel (N) soll. Mandie Perforation gut in die Zahnwalze auch herausziehen und ihre Drehungein, so ist es nicht erforderlich, bei beobachten, was bei schlechtem Licht
offener Kamera soweit zu transoortie- bequemer ist. Es muss 2-3 mal transpor-
ren, bis der Eingriff beidseitig brfotgt tiert und ausgel6st werden, bis der belichtete Filmanlang durchgezogen
ist und die erste Aufnahme erfolgen
kann. Das Zrihlwerk (Fiq. 11) hat sich
aut 0 eingestellt.
Das Laden der Kamera sollte, wenn
irgendwi_e. mdglich, bei gediimpftem
Licht erlolgen, zumindest im eigenen
Korperschatten, damit Falschlichl den
Filmanfang nicht zu weit veroeroen
Kann.
Achtung: Wird dem Apparat ein nur
teilweise belichteter Film (nach Riick-
spulung) entnommen, so muss man
sich die Anzahl der gemachten Auf-
nahmen (nach..Angaben des Zahl- werkes) vor Offnen der Kamera
notielen, da das Ziihlwerk automatisch
zurUckspringt, wenn der Deckel ab-
gehoben wird, Das Ziihlwerk zeigt 0
nach dem tiblichen dreimaligen Leer-
transport an.
ENTLADEN DER KAMERA
Je nachdem, ob eine Filmoatrone zu
20 oder 36 Aufnahmen geladen wurde,
achte man schon bei der vorletzten
AuJnahme (gemass Ziihlwerk) daraul
vorsichtig zu spannen. Je nach der
Lange des verwendeten Vorspannes,
kann die volle Anzahl Auf nahmen
knapp oder reichlich erreicht werden.
Fiihlt man beim Verschlussaufzuo
einen starkeren Widerstand, dann for--
ciere man nicht, ansonst entweder die
Perforation durchreisst, oder was noch
schlimmer ist, das Filmende vom Pa-
tronenkern abreisst und so die Riick-
spulung verunmoglicht.View original page 17Page 18 · Read text
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LADEN ist. Den Transport bewirkt man durch
Spannen des Verschlusses mit dem [!S. 10a zeigt, wie man zweckmdssig Hebel (DD). die Filmpatrone halten soll, um den lst alles in Ordnung, so setzt man den
Filmanfang in den (durch einen Pfeil am Knebel gehaltenen Deckel von
gekennzeichneten) Schlitz der Leer- oben auf und verriegelt ihn durch spule einzuklemmen. Der Film soll Linksdrehung des Knebels. Nachdem
dabei eng am Flansch anliegen. Als- der Knebel umgelegt wurde, ist das dann zieht man nur die erforderliche Gehduse verschlossen.
Ldnge, um die Patrone in ihre Mulde Nun spannt man den Verschluss und
einlegen zu k6nnen. Gemdss Fiq, 13b beobachtet dabei den Riickwickel- dreht man mit dem Finger die-Leer- knopf (N), dessen Mittelschraube spule, mindestens bis. Filmtransportes sich wihrend ein des ganzer-Greift Umgang Film aufgewickelt ist. drehen kann soll. Man die Kurbel (N) die Perforation gut in die Zahnwalze auch herausziehen und ihre Drehung ein, so ist es nicht erforderlich. bei beobachten, was bei schlechtem Licht
offener Kamera soweit zu transportie- bequemer ist. Es muss 2-3 mal transpor-
ren, bis der Eingriff beidseitig erfolgt tiert und ausgelcist werden, bis der belichtete Filmanfang durchgezogen
ist und die erste Aufnahme erfolqen
kann. Das Ziihlwerk (Fig. 11) hat slch
auf 0 eingestellt.
ffi....ruq irgendwieDas Ladenm69lich,der Kamerabei sollte,gediimpftemwenn L_icht erfolgen, zumindest im eigenen
Korperschatten, damit Falschlicht den
Filmanfang nicht zu weit verderben
kann.
Achtung : Wird dem Apparat ein nur
ffi teilweisespulung) belichteterentnommen,Filmso(nachmussRrjck-man sich die Anzahl der gemachten Auf-
nahmen (nach.. Angaben des Ziihl-
werkes) vor Offnen der Kamera
notieren, da das Zdhlwerk automatisch
zurrickspringt, wenn der Deckel ab-
gehoben wird. Das Zdhlwerk zeigt 0
nach dem tiblichen dreimaligen L-eer-
transport an,
ENTLADEN DER KAMERA
,Je nachdem, ob eine Filmpatrone zu
20 oder 36 Aufnahmen geladen wurde,
achte man schon bei der vorletzten
Aufnahme (gemdss Ziihlwerk) darauf
vorsichtig zu spannen. Je nach der
Ldnge des verwendeten Vorspannes,
kann die volle Anzahl Aufnahmen
knapp oder reichlich erreicht werden.
Ftihlt man beim Verschlussaufzug
einen stdrkeren Widerstand, dann for-
ciere man nicht, ansonst entweder die
Perforation durchreisst. oder was noch
,i schlimmer ist, das Filmende vom Pa-
d tronenkern abreisst und so die Rtick-
spulung verunm69licht.
trView original page 18Page 19 · Read text
Digitally signed by Mike Butkus DN: cn=Mike Butkus, o=Butkus camera manuals, {:YsT
ou=butkus.org, email=mike@butkus.org, c=US Mike Butkus Date: 2024.06.03 18:16:00 -04'00'
Fis. 13
Das Laden der ALPA-Reflex
mit Filmpatronen.
13 a. EinAlemmen des Filmatt-
fanges
l3 b. Mtndestens ein voller (Jnt-
gang muss aufgewickell
werden
Aufsetzen des Dec&e/s
Fig.13cView original page 19Page 21 · Read text
Der fertig belichtete Film
muss in die Patrone zu-
rtickgespult werden. DrUk-
ken 9ie den Kupplungs- knopf (O) Fig. 12 fest ein,
was die Zahnwalze ftir die
ganze Dauer der RUck-
spulung auskuppelt. Es ist
daher nicht erforderlich.
diesen Druck stdndig aus-
zutiben. Ziehen Sie den
Rrlckwickelknopf (N) hoch
und drehen Sie ihn, wie
eine Handkurbel, im Sinne
des Pfeiles (Fig. 14).
Die Filmrtickspulung be-
wirkt anfiinglich einen ge-
wissen Widerstand. der
am Ende pldtzlich aufhcirt.
Alsdann kann die Kamera
gecifinet und der belichtete
Film in seiner Original-
patrone herausgenommen
werden. Beim Neuladen
der Kamera riickt der Kupp-
lungsknopf (O) von selbst
wieder ein. Man achte aber
darauf, den Kupplungs- knopf (O) bei g'eiaoener
Kamera n ichtversehentlich
einzudrr.icken ansonst eine
Uberlagerung von zwei
aufeinanderfolgenden Auf-
nahmen eintreten w0rde.
Hat man versehentlich
diesen Knopf eingedrrickt,
so transportiere man ein-
mal leer mit geschlosse-
nem Objektiv.
f!!e-QUjektivdeckel: Die orig.ALPA Frontdeckel werden wie Licht-filter eingesetzt und abgenommen.
Die meisten ALPA-Objektive sind mit
diesen Frontdeckeln ausgeriistet. Nur
bei wenigen Spezialtypen sind die
vom Hersteller mitgelieferten Original-
Frontdeckel beibehalten worden.- Der
hintere Deckel, der sich 0ber dieBajonettfassung durch 1rc Drehunq
befestigt, ist natiirlich ftir alle Objek-
tive gleich.View original page 21From the M. Butkus archive. Original publisher and archive notices are retained.
Check the model and edition against your equipment.
PDF verified 2026-10-10.

