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Alpa 9D - 9F Pt1 User manual

User manual for Alpa 9D - 9F Pt1. 34 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

34 pagesGerman9.1 MB PDF
Alpa 9D - 9F Pt1 manual cover
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Document details

Brand
Alpa
Model / document
Alpa 9D - 9F Pt1
Document type
User manual
Language
German
Pages
34
File size
9.1 MB
Category
Film cameras
Document date
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   CEBRATJCHS.
    AI\WEIST]NC





       RBFLBX
           Mod. 9d und 9f
Ich habe fast jede Seite zweimal gescannt.
 Der Scanner erkennt die Farbe, die mit blauer Tinte gedruckt ist,
 nicht sehr gut. Daher habe ich auch mit hohem Kontrast gescannt,
 um den Text zu erfassen.                                                                                                                                                                                                   l
                                                       )
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Ijnhnnnt':^-,!'llfri*r
                       sogar                      od,er ist, oft Y"":';;;       Resulthafier
       Stii twfi|eft'oon
            ehl'."il:::::*"'VirernPf
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i'i"\ir,f#":T#"          gescr Nutzen





PIGNONS A. G., Ballaigues (Schweiz)
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   Ausf iihrliche
   Gebrauchsanweisung
                       ztt ALPA-Reflex
               Mod. 9d und 9f

 Diese Anleitung beschrdnkt sich dar-    gussr was ihnen eine grosse Stabilitiit aul, Angaben zur Handhabung der    verleiht. Diese Gehduse sind nicht nur
 ALPA-Reflex zu geben, enthdlt aber    formstabil, sondern auch solide. Es ist
 keine allgemeingtiltigen Hinweise auf    daher fast unmiiglich sie zu verformen,
 Photo-Probleme, die zweckmdssig in   aber bei heftigem Schlag oder Fall
 Photo-Handbiichern nachzuschlagen    kcinnen sie brechen,
 sind.                                 Der Oberzug (die sog. Belederung) be-
 Die ALPA-Reflex ist das Ergebnis lan-    steht aus besonderem  Kunststoff, der
 ger Studien und praktischer Versuche,    gegen Schweiss, Hitze, Ktilte und an-
welche die immer umfassenderen Wrin-    dere Klimaeinfltisse unempfindlich ist.
sche von Experten und Gebrauchern zu    Alle Bedienungsknopfe und Hebel sind
 beriicksichtigen trachten, Es  kann     griffig und kcinnen selbst mit Hand-jedoch (wie bisher) immer vorkommen,    schuhen bedient werden.
dass im Laufe der Fabrikation Neue-    Beide Modelle sind mit dem ALPA
rungen eingef0hrt werden, die keine    Blitz-Wippspiegel ausgertistet, was in
Modelliinderungen  darstellen, doch im-    der Aufnahmepraxis  bedeutet, dass der
merhin Abweichungen einfiihren.         Spiegel wirklich nur fiir die Dauer derSie finden in dieser Anleitung  alle    Belichtung aus dem Strahlengang aus-
wesentlichen Angaben, deren Kenntnis    wippt und sofort nachher in die Visier-
zur richtigen Auswertung der ALPA-     lage zurrickkehrt, selbst wenn der Druck
Mcigl ichkeiten  f iihrt.                      auf den Auslciser anhiilt. Der minimale
                                     Schlag den man verspi.irt, erfolgt nach
                                          vollendeter Aufnahme (Anschlag des
                                       zweiten Vorhanges zur Freigabe des
                                                                                EinflussA. BESCHREIBUNG              aufSpiegels),das Bildsodasshabener keinerleikann.
                                       .Der Unterschied zwischen den Model-Die ALPA-Reflex 9d und 9f sind mit    len 9d und 9l liegt in der Lichtmessung,
Da c h kant-Penta prisma   a u sgertistet,     die bei Modell f wegfiillt, Auch ist derwas eine horizontale (sog. 0"), seiten-    Riegel (C) Fig. 5 bei Modell f nicht
richtige Betrachtung des Mattscheiben-    vorhanden.
bildes erlaubt.                         Alle Vorkehrungpn wurden getroffen,Alles Zubehcir ist mit den frUheren   um Schdden infolqe falscher Bedienung
Modellen 4-8 und 4b-8b gemeinsam,    zu vermeiden. Es wird dennoch gebeten,
mit Ausnahme der Bereitschaftstasche.    zumindest die  (urzanleitung  z.t
die gleich beschaffen ist wie die Tasche    studieren, bevor man den Apparatftir das Modell 6c.                       bedient. Auch jegliche Bertihrung des
Die Gehduse der ALPA-Reflex 9d und    Spiegels mit dem Finger ist unbedingt9f bestehen aus Leichtmetall-Druck-    zu unterlassen.
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Verschluss aufgezogen (Pfeil nach vorn,    Verschluss abgelaufen (Pfeil unten,
Ver sch lu ssze iten lesbar )                    Zeiten kopfstehend)


B, AUSSERLICHE                   Sie verfugen iiber eine Zeitenskala von
  HANDHABUNG (OHNE        1/1000zeiteinstellungbis zu 1 B.SekundeMan spanntund diedenHalb-Ver-
  HCHTMESSUNG)               schluss(DD) (Drehungdurch einenim UhrzeigersinnZug des Hebelsnur
                         um 160"). Dieser kurze Weg und die
Schlitzverschluss : Der Aufzugknopf    drei damit verbundenen Funktionen(D), durch den Aufzughebel (DD) be-    bedingen einen gewissen Widerstand,
dient (siehe Fig. 1), spannt den Ver-    der zu Uberwinden ist. Man soannt bis
schluss, transportiert eine Filmlange  zum deutlichen Anschlag, forciere
und betatigt das Ziihlwerk.              jedoch nicht ! Erfolgt der Aufzug un-
                                                  vollstiindig, so bleibt die Verschluss-
                                     ausldsung gesperrt.
                            EINSTELLUNG DER
                           VERSCHLUSSZEITEN  (Fis. 3)
                                        Die Krone des Aufzugknopfes (D) wird
                                           heruntergedriickt und der Indexstrich
                      am Kronenrand gegeniiber der ge-
                                       wrinschten Zahl eingerastet. Die Ein-
                                         stellung kann jederzeit, d. h. bei ge-
                                spanntem oder abgelaufenem Ver-
                                       schluss eriolgen. Aus der Stellung des
                                    Knopfes (D) bzw. Pfeiles ist jederzeit
                                               ersichtlich, ob der Verschluss gespannt
                                                  ist (Fis.1-2).
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Fiq" 1         www.butkus.us       fiiir, i





                               *- {D)


Verschluss aufgezogen (Pfeil nach vorn,    Verschluss abgelaufen    ( Pfeil unten  ,
V er sc h  I u sszeite n lesbar )                    Zeiten kopfstehend)


B. AUSSERLTCHE                   Sie verf0gen Uber eine Zeitenskala von
  HANDHABUNG (OHNE         zeiteinstellung1/1000 bis zu 1 B.SekundeMan spanntund diedenHalb-Ver-
   LTcHTMESSUNc)              schluss(DD) (Drehungdurch einenim UhrzeigersinnZug des Hebelsnur
                         um '160'). Dieser kurze Weg und die
Schlitzverschluss : Der Aufzugknopf    drei damit verbundenen Funktionen(D), durch den Aufzughebel (DD) be-    bedingen einen gewissen Widerstand,
dient (siehe Fig. 1), spannt den Ver-    der zu r,iberwinden ist. Man spannt bis
schluss, transportiert eine Filml6nge  zum deutlichen Anschlag, forciere
und bettitigt das Zdhlwerk.             jedoch nicht ! Erfolgt der Aufzug un-
                                                 vollsttindig, so bleibt die Verschluss-
                                     ausl6sung gesperrt.
                            EINSTELLUNG DER
                           VERSCHLUSSZEITEN  (Fig. 3)
                                      Die Krone des Aufzugknopfes (D) wird
                                           heruntergedriickt und der Indexstrich
                      am Kronenrand gegenrjber der ge-
                                            wr.inschten Zahl eingerastet. Die Ein-
                                         stellung kann jederzeit, d. h. bei ge-
                                spanntem oder abgelaufenem  Ver-
                                          schluss erfolgen. Aus der Stellung des
                                    Knopfes (D) bzw. Pfeiles ist jederzeit
                                                ersichtlich, ob der Verschluss gespannt
                                                  ist (Fig. 1-2).
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?
                                                   ist offensichtlich. dass die Wahl
                                      der Verschlusszeit nach den An-                           1bv  forderungendesAufnahmeobjektes
                                    zu trefien ist.
                                      Massgebend sind die Eigenbewe-
                                         gung, Richtung und Abstand, an-
                            _   dererseits aber auch die Brenn-                             v0  weite des Aufnahmeobjektivs. Auch
                                                          ist die Stabilitiit der Kamerahaltung
                                            in den Grenzfdllen zu berticksich-
                                                      tigen.
                                          Allgemein sei empfohlen so kurz
                                         wie moglich zu belichten, um beste
                                              Schiirfe zu erhalten. Aus dieser
                                        Uberlegung heraus ist der Wert
                      co!o      -e                                                             'l /125 Sek. rot auf der Verschluss-                                                zeitenskala und natrirlich auch ent-
                                          sprechend auf dem Knopf (B) der
                                             Potentiometereinstellung markiert,
Die bezifferten Verschlusszeiten ent-    als Vorschlag ftr die empfehlenswertesprechen den internat. Normen und    Ausqanqslaqe,
umfassen folgende Werte   :          Da s-ich-der-Aufzugknopf (D) bei Ab-
1, 112, 114, 118, 1115-8'-1130, 1160, 11125,    lauf des Verschlusses  dreht, ist unbe-
11250, U500 und 1/1000 Sek.            dingt darauf zu achten, dass erZwischen den ausgezeichneten Werten    nicht behindert wird, da sonst vollig
sind blinde Striche ftir einige Zwischen-    ungleichmdssige Belichtung erfolgt.zeiten angebracht. Figur 4 gibt Auf-
schluss riber deren Bedeutung. Weitere
Zwischenstellungen  sind tiberall mog-
lich, ausser Zonen, die durch einen
Randstrich gekennzeichnet sind. Da  AUSLoSEKNOPF (E) und (EE) in
zwischen 1/1000 und 1/500 bzw. 1/500    Figur 5. Er befindet sich an der Ka-
und 1i 250 Sek. nur ein Zahn Unterschied    merafront. Man betiitigt ihn zweck-
besteht, konnen dort keine Zwischen-    massigerweise so, dass mit dem Dau-
werte eingestellt werden. Nicht iiber   men ein Gegendruck auf die Kamera-
1/1000 Sek. hinaus einstellen  ! Auch    rulckwand ausgeribt wird, was diezwischen  I /15-B u nd 1 /30 Sek. sind    grosste Sicherheit ftir stabile Haltungkeine Einstellungen moglich (Rand-    der Kamera gibt, Der Knopf (E) ist
strich  l).                                    frontal mit einem konischen GewindeB ist fiir beliebig lange Belichtungen zu    versehen, um dort einen Drahtausldser
verwenden, wobei der Verschluss ofien    einschrauben zu kcinnen (siehe auch
bleibt, solange der Druck auf den A,us-    Figur 41 auf Seite 24).
lciser anhdlt. Ftir lange Zeitaufnahmen    Objektive mit automatischer Blenden-
ist der Gebrauch eines Drahtauslosers    vorwahl haben einen eigenen Auslose-
mit Festklemmvorrichtung  zu empfeh-    knopf (EE) der vor den Kameraknopf
len (siehe Seite 25).                   zu liegen kommt und den Druck direktDas Bfitzsymbol y' neben der Ver-      Libertriigt.
schlusszeit 1/60 kennzeichnet die    Vorsicht ! Wird der Ausloseknopl  (E)iiusserste Grenze frir die Einstellung     versehentlich wihrend des Verschluss-
mit Elektron-Blitzlampen (Rohrenbl itze).   aufzuges heruntergedrtickt, dann hebt
Werden krirzere Zeiten mit der X-Svn--ein    sich der Spiegel bei der nachfolgendenchronisation verwendet, so ist nur             . Aufnahme nicht und diese ist somitTeil des Bildfeldes exponiert, da der     verloren.
Schlitz nicht mehr die ganze Bildfliiche    Der Riegel (C) wirkt auf den Ausl6se-
zugleich freigibt.                        knopf (E) nur direkt ein. Wird ein Draht-
lm Ganzen sind 60 verschiedene Ver-    ausloser verwendet, so ist der Riegel
schlusszeit-Einstellungen m69lich. Es    unwirksam. Dies ist jedoch nicht der
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                                                   ist offensichtlich, dass die Wahl
                                        der Verschlusszeit nach den An-
                                               160    forderungen des Auf nahmeobjektes
                                       zu treffen ist.
                                    Massgebend sind die Eigenoewe-
                                         gung, Richtung und Abstand, an-
                                            dererseits aber auch die Brenn-
                                             90   weite des Aufnahmeobiektivs. Auch
                                                          ist die Stabilitiit der Kamerahaltung
                                            in den Grenzfallen zu beriicksich-
                                                      tigen,
                                          Allgemein sei empfohlen so kurz
                                         wie mdglich zu belichten, um beste
                                       Sch6rfe zu erhalten. Aus dieser                                        Uberlegung heraus ist der Wert
                                                       1/'t25 Sek. rot au{ der Verschluss-               a                           zeitenskala und natiirlich auch ent-
                                          sprechend auf dem Knopf (B) der
                                             Potentiometereinstellung markiert,
Die bezifferten Verschlusszeiten ent-    als Vorschlag fiir die empfehlenswerte
sprechen den internat. Normen und    Ausqanqslaoe.
umlassen iolgende Werte:          Da s-ich-der-Aufzugknopf (D) bei Ab-
1, 112,  't 14, 1 18, 1 115-8'-1 l3o, 1 160, 11125,    lauf des Verschlusses  dreht, ist unbe-1/250,1/500 und 1/1000 Sek.            dingt darauf zu achten, oass erZwischen den ausgezeichneten Werten    nicht behindert wird, da sonst vdllig
sind blinde Striche fUr einige Zwischen-    ungleichmassige Belichtung  erfolgt.zeiten angebracht. Figur 4 gibt Aut
schluss Uber deren Bedeutung. Weitere
Zwischenstellungen  sind Uberall m6g-
lich, ausser Zonen, die durch einen
Randstrich gekennzeichnet sind. Da   AUSLT'SEKNOPF  (E) und (EE) inzwischen 1/1000 und 1/500 bzw.1/500    Figur 5. Er befindet sich an der Ka-
und 1 /250 Sek. nur ein Zahn Unterschied    merafront. Man betatigt ihn zweck-
besteht, konnen dort keine Zwischen-    massigerweise so, dass mit dem Dau-
werte eingestellt werden. Nicht iiber   men ein Gegendruck auf die Kamera-
1/1000 Sek. hinaus einstellen  I Auch    riickwand ausgetibt wird, was diezwischen 1/15-B und 1/30 Sek. sind    grtisste Sicherheit fiir stabile Haltunskeine Einstellungen mdglich (Rand-    der Kamera gibt. Der Knopl (E) ist
strich  !).                                    frontal mit einem konischen Gewinde
B ist iur beliebig lange Belichtungen zu    versehen, um dort einen Drahtausltiser
verwenden, wobei der Verschluss offen    einschrauben zu kcinnen (siehe auch
bleibt, solange der Druck auf den Aus-    Figur 41 auf Seite 24).
Itjser anhiilt. Ftlr lange Zeitau{nahmen    Objektive mit automatischer Blenden-
ist der Gebrauch eines Drahtausldsers    vorwahl haben einen eigenen Ausl6se-
mit Festklemmvorrichtung  zu emp{eh-    knopf (EE) der vor den Kameraknopf
Ien (siehe Seite 25).                   zu liegen kommt und den Druck direktDas Blitzsymbol y' neben der Ver-     Ubertragt.
schlusszeit  1 /60  kennzeichnet die    Vorsicht ! Wird der Auslciseknopf (E)dusserste Grenze f0r die Einstelluno     versehentlich wehrend des Verschluss-
mit Elektron-Blitzlampen (R<!hrenbl  itze)1    aulzuges heruntergedri.ickt, dann hebt
Werden kiirzere Zeiten mit der X-Svn--ein    sich der Spiegel bei der nach{olgendenchronisation verwendet, so ist nur      AuJnahme nicht und diese ist somitTeil des Bildfeldes exponiert, da der    verloren.
Schlitz nicht mehr die janze Bildfliiche   Der Riegel (C) wirkt auf den Auslijse-
zuqleich {reigibt.                         knopf (E) nur direkt ein. Wird ein Draht-
lm Ganzen sind 60 verschiedene Ver-    ausl6ser verwendet, so ist der Riegel
schlusszeit-Einstellungen moglich. Es    unwirksam. Dies ist jedoch nicht der
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4
  Fall, wenn der Drahtausloser in den
 Ausloseknopl (EE) eines Objektives
 eingeschraubt ist.
 Die ALPA-Reflex Modell 9f hat den Riegel (C) nicht.




 SELBSTAUSL6STn 1ris. s;  :
 Die ALPA-Modelle gd und gf sind mit eingebautem Selbstauslcjser ver-
 sehen. Der Spannhebel (K) kann mehr
 oder .weniger weit betatigt werden, was die Dauer der Vorlaufzeit beein-
 flusst, Wird der Hebel bis zum End-
 anschlag betatigt, so betraqt dje Vor-
 laulzeit ca.20 Sekunden. In der Stelluno
 von ca. 90' betragt sie ca. 6 Sekundenl
 Man spanne zuerst den Verschluss,
 dann den Selbstausl<iser und driicke
 n.un den Auslriseknopf (E) ganz ein.
 Hieraut setzt sich das Vorlaufwerk in
 Gang und Sie haben Zeit um sich an
 lhren Platz im BildJeld zu begeben.
 Wichtig ! Wird ein Obiektiv mit vollautomatischer Blendenvorwahl
 in Verbindung mit dem Selbstaus-
 liiser verwendet, so ist die Btenden-
automatik unbedingt auszuschalten
(siehe Seiten 11.14) ansonst die Auf-   SYNCHRONISATION  MIT
nahme mit voller Oeffnung erfolgt.   BLITZLAMPEN  (Fiq. 6) Stellt man den Verschluss auf B 6in
und verwendet den Selbstausloser. so
ergibt sich eine Belichtunqszeit von   Die ALPA-Reflex 9d hat zwei An-2-3 Sekunden Dauer. Die- ausserst    schlrisse fiir  Verbindunqskabel zusanfte und vollig erschiitterungsfreie     Blitzlampen  (Fiq. 6). Beideanschlrisse
Ausldsung durch den Selbstausldser     sind liir den deutschen Koaxialsteckerkann     sehr nUtzlich sein,                   wenn
Momentaufnahmen                            nicht                  bei                          langsame- ganz   Xbestimmt.und F bezeichnetDer obere undAnschlusswird mitistRdh-mit
stabiler.Kameraaufstellung  zu erfolgen    renblitzen (Elektron-Lampen) verwen-
haben. lst es aus irgendeinem Grunde    det. Die Verschlusszeit dazu kann bis
nicht m6glich eine Aufnahme zu ma-   zum Blitzzeichen nach 1/60 Sek. aufchen, nachdem der Selbstausloser    der Scheibe (D) eingestelh weroen.
schon gespannt worden ist, so Kann    (Werden aus Versehen kiirzere Ver-bei ALPA Modell 9d dieser so ent-    schlusszeiten mit Elektronblitz verwen-
spannt werden : Man verrieoelt die Aus-     det, dann ist nur ein Teil des Bildfeldesldsung mit dem Riegel (CI und drUckt     bel ic htet.)den     Ausldseknopf                 (E)                     solange                                        diesen Anschluss                                                                        auch                                                       konnen                                  -Selbst-ein,   AUJ    der                  (K)       Spannhebelbis                        des                                                                                                (1/5-                                        mit entsprechend                                                      langen                                                              Zeiten
ausldsers seine ursprringliche Stellung    1/J5 Sek.) Kolbenblitze der Gruppeerrercht hat.                                      ( fast )  angeschossen werden, die
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4                               www.butkus.us
  Fall, wenn der Drahtauslciser in den Auskiseknopf (EE) eines Objektives
 eingeschraubt ist.
 Die ALPA-Reflex Modell 9f hat den        Fig. 5 Riegel (C) nicht.




 SELBSTAUSLoSER  (Fis. 5)  :
 Die ALPA-Modelle gd und 9f sind mit eingebautem Selbstausloser ver-
 sehen. Der Spannhebel (K) kann mehr
 oder weniger weit betiitigt werden.
 was die Dauer der Vorlaufzeit beein-
 flusst. Wird der Hebel bis zum End-
 anschlag betdtigt, so betrtigt die Vor-
 laufzeit ca.20 Sekunden. In der Stelluno
 von ca. 90" betriigt sie ca. 6 Sekundenl
Man spanne zuerst den Verschluss.
 dann den Selbstausloser und driicke
 nun den Auslciseknopf (E) ganz ein.
 Hierauf setzt sich das Vorlaufwerk in
Gang und Sie haben Zeit um sich an
 lhren Platz im Bildfeld zu beqeben.
 Wichtig ! Wird ean Obiektiv mitvollautomatischer Blendenvorwahl
 in Verbindung mit dem Selbstaus-
 l6ser verwendet, so ist die Blenden-
automatik unbedingt auszuschatten
(siehe Seiten tl-14) ansonst die Auf-   SYNCHRONISATION  MtT
nahme mit voller Oeffnunq erfolot.   BLITZLAMPEil (Fig. 6)Stellt man den Verschluss duf B dtn
und verwendet den Selbstausloser, so
ergibt sich eine Belichtungszeit von   Die ALPA-Reflex 9d hat zwei An-2-3 Sekunden Dauer. Die tlusserst    schlrisse   f tjr  Verbindungskabel zusan{te und vollig erschiitterungsfreie     Blitzlampen (Fig. 6). Beide Anschltisse
Auslosung durch den Selbstausloser     sind fr.ir den deutschen Koaxialsteckerkann sehr niitzlich sein,                   wenn
Momentaufnahmen                            nicht                  bei                          langsamg- oanz   Xbestimmt.und F bezeichnetDer obere undAnschlusswird mitistRcih-mit
stabiler Kameraaufstellung zu erfoTgen    renblitzen (Elektron-Lampen) verwen-
haben. lst es aus irgendeinem Grunde    det. Die Verschlusszeit dazu kann bis
nicht moglich eine Aufnahme zu ma-   zum Blitzzeichen nach 1/60 Sek. aufchen, nachdem der Selbstauskiser    der Scheibe (D) eingestellt werden.schon gespannt worden ist, so kann   (Werden aus Versehen ktjrzere Ver-bei ALPA Modell 9d dieser so ent-    schlusszeiten mit Elektronblitz verwen-
spannt werden  : Man verriegelt die Aus-     det, dann ist nur ein Teil des Bildfeldesldsung mit dem Riegel (C) und drUckt     belichtet.)
    Ausloseknopf                 (E)den                     solange                                        diesen Anschluss                               Auf                                                       konnen                                                                   auch                                 -selbst-ein,bis       Spannhebel                  (K)    der                       des                                     mit                                         entsprechend                                                      langen                                                              Zeiten                                                                                                                                (1 /5-ausldsers          seine ursprringl iche Stel lung                                    1115                                                  Kolbenblitze                                        Sek.)                                                     der Gruppe'<jie                                                                              <ierrercnt          nat,                                                    fast                              > angeschossen                                                        werden,
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Fig. 6





                            OBJEKTIVWECHSEL
                              Man drricke auf den Knopf (L) Fig. 7
                                     und drehe das Objektiv nach links (ent-
                                   gegen dem Uhrzeigersinn) worauf es
                                  herausgenommen werden kann. Das
                                        Objektiv wird eingesetzt indem man
                                     den roten Punkt (R) am Objektiv gegen-
                                                      tiber dem roten Punkt (R) an der Kame-
                                               rafront ausrichtet und das Objektiv mit
                                          leichtem Druck nach rechts (also im
                                          Uhrzeigersinn) verdreht bis es ein-s                                          rastet. In beiden F6llen handelt es
                                            sich nur um |/6 Drehung. Ein gewisses
                                               Spiel in der Verriegelung des Objektivs
  eigentlich gar nicht zum Gebrauch mit     ist unbedingt erforderlich, um eine  Schlitzverschli.issen geeignet sind, die   Verklemmung der Arretierung zu ver-
 aber wegen ihrer Billigkeit Anwendung    meiden.
  finden,
 Der untere Anschluss, mit M  be-
  zeichnet, ist ftir Kolbenblitze bestimmt.
 Hier konnen alle  Blitzstiibe ange-
 schlossen werden und bei Gebrauch
  besonderer f0r Schlitzverschliisse ge-
 schaffener Blitzkolben ist  Synchro-
  nisation mit allen Verschlusszeiten  bis
  1/1000 Sek. mciglich. Eine Tabelle uber
 den Gebrauch der verschiedenen  Blitz-
 kolben ist auf der inneren Umschlag-
 seite am Schluss dieses Textes zu
  finden.



                                 Fis. ?
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                                    Fis.6





                           OBJEKTIVWECHSEL
                               Man drticke aul den Knopf (L) Fig. 7
                                    und drehe das Objektiv nach links (ent-
                                  gegen dem Uhrzeigersinn) worauf es
                                 herausgenommen werden kann. Das
                                       Objektiv wird eingesetzt indem man
                                    den roten Punkt (R) am Objektiv gegen-
                                        0ber dem roten Punkt (R) an der Kame-
                                             rafront ausrichtet und das Objektiv mit
                                        leichtem Druck nach rechts (also im
                                        Uhrzeigersinn) verdreht bis es ein-                                          rastet, In beiden Fiillen handelt es
                                          sich nur um 1/6 Drehung. Ein gewisses
                                             Spiel in der Verriegelung des Objektivs
eigentlich gar nicht zum Gebrauch mit    ist unbedingt ertorderlich, um eine
Schlitzverschliissen geeignet sind, die   Verklemmung der Arretierung zu ver-
aber wegen ihrer Billigkeit Anwendung     meroen.
finden.
Der untere Anschluss, mit M be-
zeichnet,  ist fUr Kolbenblitze bestimmt.
Hier kcinnen alle  Blitzstabe ange-
schlossen werden und bei Gebrauch
besonderer  ftir Schlitzverschlijsse ge-
schaffener Blitzkolben ist  Synchro-
nisation mit allen Verschlusszeiten  bis
1/1000 Sek. mciglich. Eine Tabelle iiber
den Gebrauch der verschiedenen  Blitz-
kolben ist auJ der inneren Umschlag-
seite am Schluss dieses Textes zu
fi nden.



                              Fig. 7
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?3  tilm
      + smm +
               10 nn                    (o)     (a)                       --Fig.8                                    Fis. 9
unscharf eingestellt                       scharf eingestellt


SCHARFEINSTELLUNG AUF           lst die Austrittspupille der Aufnahme-
ABSTAND:                           optik weit entfernt (2. B. bei Makro-
                                          einstellungen mit Switar, oder beim
Diese erfolgt durch Betatigung des    Gebrauch sehr langer Brennweiten und
Stellringes der Schneckengangfassung     kleinen Blenden), erscheint das Matt-
am Obiektiv.                             scheibenbild am oberen Bildrand ver-
Es gitit drei Arten der Kontrolle    :    laufend dunkler, da der Reflexspiegel
                                        nicht das ganze Lichtbrindel zu er-
a) auf der Mattscheibe der Reflex-    lassen vermag. Diese Erscheinung  hateinstellung:                              auf die Gilte der Aufnahme selbst kei-                                           nerlei Einfluss und ist nicht zu ver-
Das auf der Mattscheibe sichtbare Bild    meiden.
ist aufrecht und seitenrichtig dank des   Den Besitzern bisheriger ALPA-Mo-
eingebauten Dachkantprismas. Das    delle sei gesagt, dass die Mattscheibe
Okular erlaubt es, das ganze Bildfeld    bei Modell 9d absichtlich starkervon 23 x 35 mm (d. h. je einen Milli-    streuend ist, um eine exakte Licht-
meter kleiner als auf dem Film) zu 0ber-   messung in allen Fiillen zu ermoglichen.
blicken, und dies mit starker Lupen-   Das Okular bei Modell 9d ist mit einervergrosserung  (4,5 x). Dieses Bildfeld    grosseren Weichgummimuschel  ver-
entspricht dem grossten iiblichen Mas-    sehen, um Falschlichteinfall durch die
kenausschnitt  fi.ir Diaprojektion, somit    Okularlinse zu vermeiden. Es ist  fiirist man sicher alles zeigen zu kiinnen,    Hoch- und Quer{ormatauinahmen dreh-
was man au{ der Mattscheibe im Bild-    bar angeordnet.
feld hat. Schon mit dem Obiektiv der    Fehlsichtige Personen kdnnen sichNormalbrennweite 50 mm wirkt das    zusitzliche Korrekturgldser in einer
Mattscheibenbild nahezu lebensgross,    ALPA-Fassung zum Einstecken in diewas fiir die Beurteilung des Motives   Augenmuschel einbauen lassen (siehe
sehr vorteilhaft  ist. (Das Mattscheiben-    Seite 25).
bild scheint gleich gross zu sein, wie
das Bild, das man mit dem Auge direkt
sieht.) Das Mattscheibenbild ist  hell    b) Kontrolle durch den Schnittbild-und es ist mdglich, die Tiefenschdrfe    Entfernungsmesser
selbst mit kleineren Blenden zu beur-
teilen.                                          (Fis. 8-9):
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                lO mm
                                                     (o)
Fis. 8                                  Fiq. 9
unscharf eingestellt                          scharf eingestellt


SCHARFEINSTELLUNG AUF           lst die Austrittspupille der Aufnahme-
ABSTAND:                           optik weit entfernt (2. B. bei Makro-
                                          einstellungen mit Switar, oder beim
Diese erfolgt durch Betiitigung des    Gebrauch sehr langer Brennweiten und
Stellringes der Schneckengangfassung     kleinen Blenden), erscheint das Matt-
am Objektiv.                             scheibenbild am oberen Bildrand ver-
Es gibt drei Arten der Kontrolle    :    laufend dunkler, da der Reflexspiegel
                                        nicht das ganze LichtbLlndel zu er-
a) auf der Mattscheibe der Reflex-    fassen vermag. Diese Erscheinung hateinstellung  :                              auf die Grite der Aufnahme selbst kei-                                            nerlei Einfluss und ist nicht zu ver-
Das auf der Mattscheibe sichtbare Bild    meiden.
ist aufrecht und seitenrichtig dank des   Den Besitzern bisheriger ALPA-Mo-
eingebauten Dachkantprismas. Das    delle sei gesagt, dass die Mattscheibe
Okular erlaubt es, das ganze Bildfeld    bei Modell 9d absichtlich stdrkervon 23 x 35 mm (d. h. je einen Milli-    streuend ist,  u m eine exakte Licht-
meter kleiner als auf dem Film) zu ijber-    messung in allen F6llen zu ermciglichen.
blicken, und dies mit starker Lupen-   Das Okular bei Modell 9d ist mit einervergrosserung  (4,5 x). Dieses Bildfeld    grosseren Weichgummimuschel  ver-
entspricht dem grossten tiblichen Mas-    sehen, um Falschlichteinfall durch die
kenausschnitt  ftir Diaprojektion, somit    Okularlinse zu vermeiden. Es ist  f rir
ist man sicher alles zeigen zu kcinnen,    Hoch- und Querformataufnahmen dreh-
was man auf der Mattscheibe im Bild-    bar angeordnet.
feld hat. Schon mit dem Objektiv der    Fehlsichtige Personen k6nnen sich
Normalbrennweite 50 mm wirkt das    zusitzliche KorrekturglEiser  in einer
Mattscheibenbild nahezu lebensgross,    ALPA-Fassung zum Einstecken in diewas frir die Beurteilung des Motives   Augenmuschel einbauen lassen (siehe
sehr vorteilhaft ist. (Das Mattscheiben-    Seite 25),
bild scheint gleich gross zu sein, wie
das Bild, das man mit dem Auge direkt
sieht.) Das Mattscheibenbild ist hell    b) Kontrolle durch den Schnittbild-und es ist moglich, die Tiefenschiirfe     Entfern u ng smesser
selbst mit kleineren Blenden zu beur-
teilen,                                       (Fis. 8-9)   :
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ffi
44
4  sindDie ALPA-Gehiiusenormalerweise mitMod.Mattscheiben9d und gf
  w,fiq  ausgestattet,Schnittbild-Entfernungsmesserwelche in der Mitteenthal-einen
  '.:  ten. Dieser wird durch zwei gekreuzte   1{  Prismen gebildet, die zwei Halbmonde
     darstellen, Um diese herum liegt eine
      vollig durchsichtige Ringzone (c 5 mm).    Wdhlen Sie im aufzunehmenden Objekt           t..Fig.10.;rr;ri;:,::,,,ri:,r,:li;,i:ifiii,;.'ijli,:l*
fi  einedarauf Einzelheitscharf ein indemaus undSie denstellenSchnek-Sie        "'        ;-,,rilfi,r,.,,   , ,, ,,r,r';i;i.1iifi"11;i    kengang           des                  Objektives                               verstellen,                                             bis   Vergleich sofort erlauben: o  der        beiden    die                Bilder                  im                          Schnitt vollio     r.ibereinstimmen, somit in der Trenn--    Prismen 3 mry, o der Ringzone 5 mm                                        und,gan_zes                                                   Fadenkreuz                                                       10                                    mm (Fi-     linie         kein             Sprung                      sichtbar                                      ist.                                  Damit    gur                                                                        vermeiden.                                                 8). So kann                                             man es    haben          Sie               die beste                             Schiirfe                                        erreicht     (Fig. 9).                                     ein weit entferntes Schiff aufzunehmen,
    Die Ringzone erlaubt es das Luftbild    das nur kaum 1 mm gross auf dem Filni    zu sehen, das aber vor oder hinter der     ersc heinen wtirde, oder man wird                                                     ein                                                        Wechselobjektiv ldngerer    Mattscheibenebene                                    und    gewarnt,                      liegen                        kann                                             Brennweite                                                            einzusetzen,    trotzdem                                gesehen          vom Auge                         scharf
    wird, Hier kann man aber rasch das    wesentliche Detail ausfindig machen,    c) Scharfeinstellung nach Skala                             -wird.    auf das scharf eingestellt                                          Bei    Alle ALPA-Wechselobjektive sind mit    Mikroaufnahmen benritzt man diese    gravierten Entfernungsskalen versehen,
     klare Ringzone zur eigentlichen Scharf-    somit kann man das Objektiv zum     einstellung, welche dann erreicht ist.    voraus auf eine bestimmte Entfernuno   wenn man das Luftbild und einen    einstellen und nur die Feineinstellun!    der beiden Striche (Q) in Fiqur 9   auf der Mattscheibe vornehmen.  Be-i    gleichzeitig scharf sibhi. Nur s-o hat   Aufnahmen mit Blitzlampen kann es   man die Gewissheit, auf die Ein-    vorkommen, dass das allgemeine Licht   stellebene scharf  eingestellt zu    so schlecht  ist, dass eine Mattscheiben-
    haben.                                  einstellung tiberhaupt nicht mciolich   Beide Halbmondprismen  erscheinen     ist, man nur nach Distanzskala -ein-    zugleich hell unter den Liblichen Be-    stellt und auf die Tiefenschtirfe  bei    dingungen,  d. h. mit offener Blende     kleinerer Blende abstellen muss. Auch    der Aufnahmeoptik.                   bei gewissen Sportanl6ssen muss
    ln_gewissen Fdllen (geringe Anfangs-   manchmal aus Zeitmangel nach Skala    ottnung, vertagerte Austrittspupille)     eingestellt werden.   Kann es vorkommen, dass nur ein
   Halbmond hell ist. Es ist trotzdem moo-
    lich das Schnittbild zu benr-ltzen, nIr   muss man auf den Sprung zwischen   C. DAS LADEN DER ALPA.    Prisma und Ringzone absiellen. Der    Unterschied  ist hier wohl nur halb so     REFLEX
    gross, wie zwischen den beiden Pris-
   men, aber genrigt vollkommen  fijr eine   A,m Boden der ALPA befindet sich    prdzise Scharfstellung.                           qi!'l umlegbarer, Knebel (M) Fig. 12.   Warnung : Die starke Lupenvergrdsse-    Dieser wird aufgerichtet und im Uhr-   rung des ALPA-Reflex-Mattscheiben-      zeigersinn, d. h, nach rechts bis zum    bildes, die einen grossen Gebrauchs-    Anschlag, gedreht. Darauf hin kann der     vo.rteil darstellt, birgt in sich die Ge-   Boden mitsamt der Rtickwand (ein ein-    tahr, dass man zu kleine Abbildunoen     ziges Gusstrick  !) am Knebel gehalten,   von Objekten noch aufnehmen  viitt.   abgehoben werden. Bitte  sogleich  Um dies zu vermeiden sei lhnen immer   aufwirts abheben und nicht selflich   bewusst, dass drei Masstdbe in der     abstreif en. (Dies, um die Filman-   Mattscheibe enthalten sind, die den    druckplatte nicht zu beschiidigen.)
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     Die ALPA-Gehause Mod. 9d und 9{                                                     "'i      sind normalerweise mit Mattscheiben
       ausgestattet, welche in der Mitte einen                                                                  ri      Schnittbild-Ent{ernungsmesser   enthal-
      ten. Dieser wird durch zwei gekreuzte                                                    "1.      Prismen gebildet, die zwei Halbmonde
       darstellen. Um diese herum liegt eine
         v<illig durchsichtige Ringzone (c 5 mm).     Wahlen Sie im aufzunehmenden Obiekt        rii. to
     eine Einzelheit aus und stellen Sie
       darauJ scharf ein indem Sie den Schnek-T
      I  dielgnSgnSbeidendes BilderObjektivesim Schnittverstellen,v<illiobis    Vergleich sofort erlauben :  r   der      rjbereinstimmen, somit in der Trennl    Prismen 3 mm,  der Ringzone 5 mm                                         ganzes                                                    Fadenkreuz                                  und                                                        10                                     mm (Fi-           kein       linie             Sprung                        sichtbar                                        ist.                                   Damit    gur                                                  8).                                                                         vermeidbn.                                  So kann                                              man es     haben           Sie                die beste                         Scharfe                                          erreicht      (Fis.9).                                     ein weit entferntes Schiff autzunehmen,
     Die Ringzone erlaubt es das Luftbild    das nur kaum 1 mm gross auf dem Filni                                                        wrirde,                                                                                      wird                                                   oder man     zu        sehen,              das aber                        vor                          oder                                     hinter                                            der    erscheinengewarnt,                                                         Wechselobjektiv                                                      ein                                                                                  ldngerer     Mattscheibenebene                       liegen                                     und                         kann                                              Brennweite                                                                einzusetzen.'     trotzdem                                  gesehen          vom              Auge                         schar{
     wrrd. Hier kann man aber rasch das      we-sentliche Detail ausfindig machen,    c) Scharfeinstellung nach Skala
     auf das scharf eingestellt-wird.  Bei    Alle ALPA-Wechselobjektive sind mit     Mikroaufnahmen beniitzt man diese    gravierten Entfernun gsskalen versehen,
      klare Ringzone zur eigentlichen Scharf-    somit kann man das Obiektiv zum      einstellung, welche dann erreicht ist,    voraus auf eine bestimmte Entfernuno    wenn man das Lultbild und einen    einstellen und nur die Feineinstelluni      der_ beid-en Striche (Q) in Figur 9   auf der Mattscheibe vornehmen.  Be'i      gleichzeitig scharf sieht. Nur s-o hat   Aufnahmen mit Blitzlampen Kann es   man die Gewissheit, auf die Ein-    vorkommen, dass das allgemeine Licht     stellebene scharf  einqestellt zu    so schlecht  ist, dass eine Mattscheiben-
     haben.                                  einstellung iiberhaupt nicht mdglich    Beide Halbmondprismen  erscheinen     ist, man nur nach Distanzskala ein-     zugleich hell unter den riblichen Be-    stellt und auf die Tiefenschiirfe bei     dingungen, d. h. mit offener Blende     kleinerer Blende abstellen muss. Auch
     der Aufnahmeootik.                    bei gewissen Sportanldssen muss
     ln_gewissen Fallen (geringe Anfangs-   manchmal aus Zeitmangel nach Skala     ottnung, verlagerte Austrittspupille)     eingestellt werden.    xann es vorkommen, dass nur ein
     Halbmond hell ist. Es ist trotzdem mdo-
      lich das Schnittbild zu beniitzen, nir    muss man auJ den Sprunq zwischen   C. DAS LADEN DER ALPA.     Prisma und Ringzone abstellen. Der     Unterschied  ist hier wohl nur halb so     REFLEX
     gross, wie zwischen den beiden pris-
     men, aber geniigt vollkommen fUr eine  Am Boden der ALPA befindet sich
      prdzise Scharfstelluno.                 ein umlegbarer Knebel (M) Fig. j2.    Warnung : Die starke-Lupenvergrdsse-     Dieser wird aufgerichtet und im Uhr-    rung des ALPA-Reflex-Mattscheiben-      zeigersinn, d. h. nach rechts bis zum      bildes, die einen grossen Gebrauchs-    Anschlag, gedreht. Daraufhin kann der      vorteil darstellt, birgt in sich die Ge-   Boden mitsamt der Riickwand (ein ein-      lahr, dass man zu kleine Abbildungen     ziges Gusstuck  !) am Knebel gehalten,    von Objekten noch aulnehmen  will.   abgehoben werden. Bitte sogleich   Um dies zu vermeiden sei lhnen rmmer    aufwirts abheben und nicht selflich     bewusst, dass drei Masstabe in der   abstreifen, (Dies, um die Filman-     Mattscheibe enthalten sind, die den    druckplatte nicht zu beschiidigen.)
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LADEN                                          ist. Den Transport bewirkt man durch
                                 Spannen des Verschlusses mit demFig. 'l3a zeigt, wie man zweckmassig    Hebel (DD).
die Filmpatrone halten soll, um den     lst alles in Ordnung, so setzt man denFilmanfang in den (durch einen Pieil  am Knebel gehaltenen Deckel vongekennzeichneten) Schlitz der Leer-   oben auf und verriegelt ihn durchspule einzuklemmen. Der Film soll    Linksdrehung des Knebels. Nachdem
dabei eng am Flansch anliegen. Als-   der Knebel umgelegt wurde, ist dasdann zieht man nur die erforderliche    Gehiiuse verschlossen.
Liinge, um die Patrone in ihre Mulde   Nun spannt man den Verschluss und
einlegen zu konnen. Gemass Fig. 13b    beobachtet dabei den Riickwickel-dreht man mit dem Finger die Leer-   knopf (N), dessen Mittelschraube           mindestensspule,       bis                      ein                                                              Filmtransportes                                   sich wihrend                                         des                                ganzer-GreiftUmgang        Film               aufgewickelt                                          ist.                                                      kann                                  drehen                                                                  die Kurbel (N)                                                        soll. Mandie Perforation gut in die Zahnwalze   auch herausziehen und ihre Drehungein, so ist es nicht erforderlich,  bei    beobachten, was bei schlechtem Licht
offener Kamera soweit zu transoortie-    bequemer ist. Es muss 2-3 mal transpor-
ren, bis der Eingriff beidseitig brfotgt     tiert und ausgel6st werden, bis der                                       belichtete Filmanlang durchgezogen
                                               ist und die erste Aufnahme erfolgen
                                      kann. Das Zrihlwerk (Fiq. 11) hat sich
                                      aut 0 eingestellt.
                              Das Laden der Kamera sollte, wenn
                                               irgendwi_e. mdglich, bei gediimpftem
                                          Licht erlolgen, zumindest im eigenen
                                        Korperschatten, damit Falschlichl den
                                      Filmanfang nicht zu weit veroeroen
                                             Kann.
                                    Achtung: Wird dem Apparat ein nur
                                            teilweise belichteter Film (nach Riick-
                                     spulung) entnommen, so muss man
                                       sich die Anzahl der gemachten Auf-
                           nahmen (nach..Angaben des Zahl-                                 werkes) vor Offnen der Kamera
                                          notielen, da das Ziihlwerk automatisch
                                         zurUckspringt, wenn der Deckel ab-
                                  gehoben wird, Das Ziihlwerk zeigt 0
                                  nach dem tiblichen dreimaligen Leer-
                                        transport an.
                          ENTLADEN DER KAMERA
                               Je nachdem, ob eine Filmoatrone zu
                                       20 oder 36 Aufnahmen geladen wurde,
                                    achte man schon bei der vorletzten
                               AuJnahme (gemass Ziihlwerk) daraul
                                         vorsichtig zu spannen. Je nach der
                                  Lange des verwendeten Vorspannes,
                              kann die volle Anzahl Auf nahmen
                                  knapp oder reichlich erreicht werden.
                                            Fiihlt man beim Verschlussaufzuo
                                      einen starkeren Widerstand, dann for--
                                           ciere man nicht, ansonst entweder die
                                             Perforation durchreisst, oder was noch
                                     schlimmer ist, das Filmende vom Pa-
                                       tronenkern abreisst und so die Riick-
                                     spulung verunmoglicht.
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   LADEN                                          ist. Den Transport bewirkt man durch
                                     Spannen des Verschlusses mit dem      [!S. 10a zeigt, wie man zweckmdssig    Hebel (DD).    die Filmpatrone halten soll, um den     lst alles in Ordnung, so setzt man den
     Filmanfang in den (durch einen Pfeil  am Knebel gehaltenen Deckel von
    gekennzeichneten) Schlitz der Leer-   oben auf und verriegelt ihn durch    spule einzuklemmen. Der Film soll    Linksdrehung des Knebels. Nachdem
     dabei eng am Flansch anliegen. Als-   der Knebel umgelegt wurde, ist das    dann zieht man nur die erforderliche    Gehduse verschlossen.
    Ldnge, um die Patrone in ihre Mulde   Nun spannt man den Verschluss und
     einlegen zu k6nnen. Gemdss Fiq, 13b    beobachtet dabei den Riickwickel-     dreht man mit dem Finger die-Leer-   knopf (N), dessen Mittelschraube    spule,               mindestens            bis.                                                                   Filmtransportes                                       sich wihrend                          ein                                            des                                  ganzer-Greift    Umgang             Film                   aufgewickelt                                                  ist.                                      drehen                                                          kann                                                             soll. Man                                                                       die Kurbel (N)     die Perforation gut in die Zahnwalze   auch herausziehen und ihre Drehung     ein, so ist es nicht erforderlich. bei    beobachten, was bei schlechtem Licht
     offener Kamera soweit zu transportie-   bequemer ist. Es muss 2-3 mal transpor-
     ren, bis der Eingriff beidseitig erfolgt    tiert und ausgelcist werden, bis der                                           belichtete Filmanfang durchgezogen
                                                    ist und die erste Aufnahme erfolqen
                                           kann. Das Ziihlwerk (Fig. 11) hat slch
                                             auf 0 eingestellt.
                      ffi....ruq     irgendwieDas Ladenm69lich,der Kamerabei sollte,gediimpftemwenn                                                      L_icht erfolgen, zumindest im eigenen
                                            Korperschatten, damit Falschlicht den
                                          Filmanfang nicht zu weit verderben
                                                 kann.
                                        Achtung : Wird dem Apparat ein nur
                                    ffi      teilweisespulung) belichteterentnommen,Filmso(nachmussRrjck-man                                            sich die Anzahl der gemachten Auf-
                               nahmen (nach.. Angaben des Ziihl-
                                     werkes) vor Offnen der Kamera
                                             notieren, da das Zdhlwerk automatisch
                                                  zurrickspringt, wenn der Deckel ab-
                                     gehoben wird. Das Zdhlwerk zeigt 0
                                      nach dem tiblichen dreimaligen L-eer-
                                            transport an,
                             ENTLADEN DER KAMERA
                                                  ,Je nachdem, ob eine Filmpatrone zu
                                           20 oder 36 Aufnahmen geladen wurde,
                                        achte man schon bei der vorletzten
                                  Aufnahme (gemdss Ziihlwerk) darauf
                                              vorsichtig zu spannen. Je nach der
                                      Ldnge des verwendeten Vorspannes,
                                  kann die volle Anzahl Aufnahmen
                                      knapp oder reichlich erreicht werden.
                                                Ftihlt man beim Verschlussaufzug
                                          einen stdrkeren Widerstand, dann for-
                                                ciere man nicht, ansonst entweder die
                                                  Perforation durchreisst. oder was noch
   ,i                                        schlimmer ist, das Filmende vom Pa-
d                                          tronenkern abreisst und so die Rtick-
                                          spulung verunm69licht.
tr
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Digitally signed by Mike Butkus                                                                                              DN: cn=Mike Butkus, o=Butkus camera manuals, {:YsT
                                                                                                        ou=butkus.org, email=mike@butkus.org, c=US             Mike Butkus  Date: 2024.06.03 18:16:00 -04'00'





Fis. 13
Das Laden der ALPA-Reflex
mit Filmpatronen.
13 a. EinAlemmen des Filmatt-
      fanges
l3 b. Mtndestens ein voller (Jnt-
    gang muss aufgewickell
      werden
     Aufsetzen des Dec&e/s


                  Fig.13c
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Der fertig belichtete Film
         muss in die Patrone zu-
               rtickgespult werden. DrUk-
          ken 9ie den Kupplungs-             knopf (O) Fig. 12 fest ein,
          was die Zahnwalze ftir die
          ganze Dauer der RUck-
            spulung auskuppelt. Es ist
          daher nicht erforderlich.
            diesen Druck stdndig aus-
            zutiben. Ziehen Sie den
             Rrlckwickelknopf (N) hoch
          und drehen Sie ihn, wie
             eine Handkurbel, im Sinne
           des Pfeiles (Fig. 14).
          Die Filmrtickspulung be-
              wirkt anfiinglich einen ge-
          wissen Widerstand.  der
        am Ende pldtzlich aufhcirt.
           Alsdann kann die Kamera
               gecifinet und der belichtete
          Film in seiner Original-
            patrone herausgenommen
          werden. Beim Neuladen
              der Kamera riickt der Kupp-
             lungsknopf (O) von selbst
             wieder ein. Man achte aber
           darauf, den Kupplungs-          knopf (O) bei g'eiaoener
           Kamera n ichtversehentlich
               einzudrr.icken ansonst eine
           Uberlagerung von  zwei
             aufeinanderfolgenden Auf-
         nahmen eintreten w0rde.
         Hat man  versehentlich
            diesen Knopf eingedrrickt,
           so transportiere man ein-
         mal leer mit geschlosse-
         nem Objektiv.


f!!e-QUjektivdeckel:   Die  orig.ALPA Frontdeckel werden wie Licht-filter eingesetzt und abgenommen.
Die meisten ALPA-Objektive sind mit
diesen Frontdeckeln ausgeriistet. Nur
bei wenigen Spezialtypen sind  die
vom Hersteller mitgelieferten Original-
Frontdeckel beibehalten worden.- Der
hintere Deckel, der sich 0ber dieBajonettfassung durch 1rc Drehunq
befestigt, ist natiirlich ftir alle Objek-
tive gleich.
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From the M. Butkus archive. Original publisher and archive notices are retained.
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PDF verified 2026-10-10.