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Plaubel Makina User manual

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15 pagesGerman2.4 MB PDF
Plaubel Makina manual cover
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Document details

Brand
Plaubel
Model / document
Plaubel Makina
Document type
User manual
Language
German
Pages
15
File size
2.4 MB
Category
Film cameras
Document date
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I*l
                                                                                                                                                                                                               -ll'1
Oeffnen: Man erfafit rlas Camera-Gehii,use mit der
  linken Hanrl an beitlen Langseiten und zieht mit rler
  rechten Hantl clas Yorclerteil an den beirlen Querseiten
  so weit vor, bis tlie Scherenspreizen einschnappen.
   Es ist darauf zu achten. da6 wirklich beide
  Spreizen eingeschnappt sindl                              IZusammenklappen  ! Man gewiihne sich grunclsiitzlich                                  -j
   claran, zunhchst  rlic Einstellung aut oo ztrij..ck zu
  schrauben, falls auf niihere Gegenstd,nde eingestellt          -A
            man-spzi,ter      da                      sonst                                                macht.                               leicht F ehlaufnahmen   , war,
            man                                      uncl Mittelfinger                                                      der      \::J          driickt                    mit Daumen   Nun
  rechten Hand auf die an den Lilngsseiten des Vorder-
  teils sichtbaren gerieften Griffe untl schiebt rlen                            1
  Apparat zusammen. Ilierbei achte man claraut, dali                     ,'1
  die Negativlinse cles Newton-Suchers (am Yorderteil)
  sich unter die (die blaue Diopterlinse tragentle) Schutz-
  kappe legt; notfalls ist letztere etwas anzuheben.
Einstellung der Schiirfe: An cler linken Seite cles
  Camera-Vorclerteils befintlet sich ein Triebknopf   ;
  durch Drehen tlesselben verstellen sich die Scheren-
  spreizen .und lewegen dabei einen Zeiger, welcher  an der Einstellskala (rechts oben anf dem Kamera-
  Vorderteil) entlanggleitet und hierbei clie Entfernung
  in Metern angibt, auf welche die Makina scharf
  eingestellt ist.    r'"r'   Die schrd,ge Anortlnunf cler Skala gestattet tlas
  Ablesen derselben sorvohl von oben als auch beim
  Betrachten cles Biltles im Newton-Sucher tlurch tlie
  blaue Diopterlinse.
   Da tler Triebknopf links angebracht ist, kann man
  noch im letzten Augenblick, bei aufnahmefertiger
  Camera, rlen X'inger schon am Ausldsehebel  tles Ver-
              t\i                     www.butkus.us
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FI


           schlusses, die Einstellung verH,ndern (wichtig fiir ilie
        Aufnahme spielenrler Kinder, Tierbilder etc.).
          Zwischen rlen Marken fiir F erne ( co ) unrl 10 m
         bringcn wir einen sog. ,rNahfernpunki" an, Bei          Einstellung auf diese Punktmarke und Abblendung
        auf mittlere Oeffnung  (f  : 6       f I 12) hat man die           gtinstigste Ausniitzung der Tiefensch:irfe:-                        cl. h. die
        Ferne bleibt noch geracle geniigend scharf, aber die
          Hauptschiirfe liegt mehr auf den mittleren Entfcrn-
          ungen, was ftir die meisten Anfnahmen von groBem
          Vorteil ist.                      -            &Ak vl . V 6
      Compur-Sektoren-Verschlussi Die Makina wircl
          ausgestattet mit rlem Compur-Verschluss tilterer Art                    ,i        (ohne Selbstausliiser) und mit dem neuen Compur S               *"1
         (mit Selbstausliiser). Die Regulienrng  tier Geschwin-
              , di gkeit erf olgt bei beirlen Modellen rlurch entsprechende
        Drehung des um das Objektiv herumliegenrlen  breiten
          vernickelten Drehringes (R), auf welchem oben "und
         unten Einstellmarken angebracht sintl (zum bequemen
         Betrachten von oben uncl vorn). Die Zahlen geben
             tlie Belichtungszeit in Bruchteilen einer Sekun-de an
            (2. B. 25 :'lcu Selr.), wenn die Strichmarke der betr.
        Zahl auf dii zugehiirige wei6e Punktmarke der
        schwarzen Vorderplatte eingestellt ist.
              F'tir die Geschwincligkeit t/zoo Sekuncle ist eine
         sog. nZusatzspannungu eingebaut; es mu6 deshalb,
      um den Verstellring (R) auf die Marke tlzoozn drehen,
        etwas mehr Kraft angewenclet werden
            Fiir clie Betiitigung der Geschwincligkeiten 1 bis
            r/se6 Sekunde mufi cler Verschlu6 durch Herunter-
         driicken tles rechts am Camera-Vorrlerteil  ange-
         brachten Hebels ,Su bis zum Anschlag zun[c[st
         gespannt werden; der Hebel S lliuft nach d6m Spannen
         in seine urspriingliche Stellung zirrifck;'
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-.  Ftir lange Zeitaufnahmen, sowie zur Betrachtung
  cles Bildes auf cler Mattscheibe. stellt mall den
  Buchstaben ,Tu auf die wei6e Punktmarke ein; bei
  ilem ersten Druck auf dcn Ausliisehebel ,As bzw.
  clcn Drahtausliiser tiffnet sich tler Yerschluli untl
  schlie6t sich erst auf einen zweiten Druck. Bei
  Einstellung auf tlen Buchstaben nBn (fiir karue Zeit-
  aufnahmen) bleibt der Verschlu6 solange gedffnet,
                             bzw. den Drahtausltiser                   Ausldsehebel           auf den  rvie     man
   rlrtickt.             Vorheriges                     Spannen                                darf bei T   4        Ein
  und B nicht erfolgen.
Selbstausliiser: Damit tler Aufnehmentle nach Vor-    d
  bereitung tler Uamera zur Aufnahme sich mit in das
  Biltl stellen kattn, ist in den neuen Compur S ein
. Vorlaufu?erk eingebaut, welches wie folgt betiitigt
  wird: Zunii,chst wirtl die gewiinschte Momentge-
  schwindigkeit eingestellt  (fiir T, B sordie'/soo Sek.
  ist das Vorlaufwerk nicht benutzbar); dann
  wircl tler Spannhebel S bis zum Einschnappen nach
  unten gezogen und wieder losgelassen, nunmehr kurz
  auf den K4opf V getlriickt und schlie6lich der Spann-
  hebel S bi$ zum Anschlag erneut herunter gezogell.
  Liist man nunmehr clen Yerschluh clurch Druck aut
  den Ausliisehebel A bezw. den Drahtauslijser  aus,
  so liiuft zuniichst das Vorlaufwerk ca. 10-12 Sek.
  ab, ehe der Verschlufi'belichtet,  socla6 tler Aut-
  nehmenrle Zeit hat, sich in die Lantlschatt, Gruppe
  etc. einzuordnen.
Der Ausliishebel A ist an tler rechten Seite cles
   Yorclerteils angeortlnet  ; clurch einen langsamen, gleich-
  mh6igen (nicht ruckartigen) Druck mit dem rechten
  Zeigefinger wird tler Verschlu6 alrs$eliist.


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Der Drahtausidser wircl in clen daftir vorgesehenetr
  Schraubnippel (am Yorderteil, oben rechts) eiireedreht:
  hauptsiichlich beclient man sich desselben ffrr Zeitj
  aufnahmen.
Blende: Die Irisblende wird bewegt clurch Verschieben
  des, an der rechten Schmalseite"des Vorclerteils an_
  gebrachten, gerieften Kndpfchens, dessen kleine Strich-
  marlre auf die Zahlen der Einstellskala (2,o; 4." 6: 9)
  eingerichtet wird. Je grii6er rlie Oeffnune ael, Iiienae.
  desto gri)6er. ist bekanntlich clie Liqht"starke, abei
  destogeringer                    .ift.gleichzeitig auch clie Tiefens.harfe;   d. h. Objekte, die in sehr verschiedenen EntfernooE.o
 von der Camera liegen, werden nicht gleichzei"tiE
  scbarf. Man wendef deshalb clie gro6e"n Blenclenl
  Oeffnungen nur dann an, wenn besolnclers schlechtes
  Licht daza zwingt, oder wenn man portrritaufnahmen
 machen will : bei letzteren .rvird durch die sro6e
  Objektiv-Oeffnung  eine besonders gute plastik eizielt.
    Bei Aufnahmen im,I'reien sollte man nur in Aus-
  nahmefii,llen iiber die Blenden-Oeffnung  f :4,b hinaus-
 gehen. Meistens.wird man zur Erzieluis der niitiEen
  Tiefenschiirte clie Blenden  f :6 otler  f : 5 verwend"en,
 bei Fernsichten s.gg-ar auf  f : 12 heruntergehen, dd
  sonst infolge des Uebermasses an blauen uid ulira_
  violetten Strahlen sich leicht flaue, kraftlose Negative ergeben.                                           ,
   Es ist ein alter E_rfahrungssatz,  dalt die miiglichen
 Fehlerquellen bei der Aufiahme (2.8. ung?nuu.s
 Pinstellen, _niclt ganz sorgfii,ltiges Einleg"en der Platten in die Cassette, wellige O[erfliiche d"er Film-
 packbliittet g!. )_ umso bessei ausgeglichen werden,
 je kleiner die benutzte Blende'isi.

                                       1r               t,

                                                                                                                              .' j..' ..- .,  ''..1s
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Die besonders  xlrosse Lichtstiirke des
  Plaubel Anticomars  f :2,9 ist ausserordentlich
  Wertt'oll und wichtig ttir Portriits, Innenauf-
  nahmen, N a c h tb  i lder, Farben-Aufnahmen,
  Sportbilder etc., wenn andere Objektive bereits
   viillig versagen wiirden; aber sie sollte aus obigen
  Griinclen nur da angewenclet wertlen, wo es wirklich
  notwentlig ist.
Sucher: Die Makina hat clen sog. Newton-Sucher
  und clas Iconometer (bekanntlich der zuverliissigste
  untl bequernste Sucher). Beide werden in Augenhiihe
  benutzt, so cla6 richtige Perspektive gewiihrleistet  ist.
Cassetten! Die Filmpack-Cassetten und die Platten'
  Cassetten 6'lzX9 wertlen in der tiblichen Weise an
  Stelle cles Mattscheibenrahmens eingeschoben (vorher
  den vernickelten Halteriegel hochschieben!).
    Die Platten-Cassetten  4tlrX 6 werdett in tlen auf-
  klappbaren Mattscheibenhalter nach Herausnahme
  der Mattscheibe eingelegt; beim Zuklappen cles Halters
   tlarauf achten, da6 beide Federn richtig einschnappen!
Far$in-Aofn"h-"n ! Um Aufnahmen auf X'arben-  Platten (Autochrom untl Agfa) nr machen, liefern
  wir (auf.rer fiir  4tl,2 X 6), besontlere Cassetten in
  welche clie Farben-Platten mit der Schichtseite nach
  hinten eingelegt werdeni Es tlarf hierbei keinerlei
  Licht. auch kein rotes, auf die Platte fallen. Man
  legt ilso am besten bei vOlliger Dunkelheit  ein.
   Lrm die Einstellclifferenz  auszugleichen, welche
  tlurch clas verkehrte Einlegen der Platte entsteht,
  liefern wir die Autochrom- bezw. Agfa-Filter mit,
  einem schwachem Negativracliqs (Bez,eichnung   : Plau-
  bel-Auto: Plaubel-Agfa). Man kann also ohne
                    www.butkus.ust\{
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llilter mit der gewithnlichen Mattscheibe, oder nach
      rler Einstellskala der Makina einstellen; ;il   ;;;;      setzt man fiir die Aufnahme serbst cras Farb-Fitt.. ;;i.
       Die            ,iibrige Behandlun_g der Farbenplatten muli    nacn tlen Vorschriften der plattenfabiik  erfolgen.
  Filmpacks: Die X'ilmbliitter  cler X'ilmpacks haben
    immer eine etwas gewellte Oberflflche, ,i"a -f*     so eben wie Glasplacten. Der Abstana ti.r rirrriatt.*"i.    von         der              vorderfliiche                          des                        packs ist                                      bei a.n                                                     uurs.nir--*olr.o      den        en            l'abrikaten                                re cht                                verschiecren                                            a.r                                                                            ; uoa.r     sich die X'ilms bei einem pack meh, uor,--nui"a..
    anderen mehr nach innen. Man mu6 a.!n"fn Z*     ErzieJurlg miiglichst guter Sch[rfe fui fifrnp"rf.s   mlr r{terneren IJlenden (f  : 6 und kleiner) arbiiten.
  Nie_,die.Fifmpapks-  anders angreifen, als an clen
     s.cnmatsert_en;  drticlit man niimlich auf die Hinter-
      tlii.che und das Sicherheitsblatt,  so kommt sehr leicht
     falsches Licht auf die Films, schon t.uo* aur F;;       die Cassette    in                           Das Einleg."-i"                           yir{.                                                             ai.                      .gelqgt                                      -im    Cassette              sollte iilme-r.                      im                                Schatten,                                        nie                                                       volien
    Sonnenschein geschehen.
  Nie bei ausgezogenem cassetten    mera auseinanderklappen,  da sichinfolge""nI!::;;":der saueenden
    {r.rkung des Balgenif die sich auch dirch f"m?""af"    nicht viillig vermeiden Ia6t, die F.ilmbltitter;ffi;lt;;;
   so da6 Unschiirfe entstehen mufr.
 Cassettenschieber: sollen erst kurz vor rler Auf_
    nahme. dann aber immer ganz herausgezogen werden:
   so dichtet der camerapriisch g.g.n-d.n-cuss.ii#
    pliisch am besten ab. Auch wtnfi aie Casseifen un_
   benutzt sind, sollte man stets die ScUiiter ;;;;;;_    ,ziehen, um die pliischrlichtung zu stnonen.-
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Dle Aufnahme: Die Camera wirtl fiir Querbiltler       am besten in folgentler Weise gehalten: mit cler
             linlien Hantl umfa6t man (linlrer Daumen hinten,
             Zeigefinger vorn, die andern Finger- unten) clas Ge-
             hiiuie (: Hinterteil) der Makina, wiihrencl tler rechte
           Daumeir unter das Yorderteil untl tler rechte Zeige-
             finger aul den Ausliisehebel gclegt wird. Die Camera
             (mii angeschobener Cassette) driickt man leicht gegen
               rlas Geiicht, damit das Auge miiglichst nahe an dem
           Sucher-Diopter liegt. Auf tliese Weise erzielt man
              eine sehr rulige Haltung, die noch F reihandaufnahmen
          von t/1n Sekl'iestattet, vorausgesetzt, rla6 man den
             Ausliisehebel 1a n gsam untl gleichmii6ig  (nicht
              ruclrartig!) herunterzieht.
               Fiir Hochautnahmen erfabt man die Camera wie
                                                           Appqra-t               fiir Querbiltler beschrieben, nur ist der
            natiirlich,hochkantu zu halten, Cassetten-Einschub
           nach oben. Der rechte Zeigefi'nger legt sich an tlen
            Ausliiser tles Compur, die Innenflflche tler rechten
           Hantl gegen clie untere L[ngsseite des Vorderteils.
          Die bequimste Haltung probiert sich jecler Benutzer
                          ' im iibrige$ um. besten selbst, aus.
       Z eitaulnah m e n : Fiir B el ichtun gen von liin gerer Dauer
              stellt man die Makina auf eine feste Unterlage
            (Tisch ctc.), otler schraubt sie mittels der dafiir an-
            gebrachten Muttern auf . ein Stativ. Hierbci mu6
              ilran darauf achten, dab clas Stativ nicht mit Gewalt
             festgezogen wircl, und da6 die Stutivschraube nicht zu
            lanf ist;-Stative mit ausqekehlter Kopfplatte versieht,
        man am besten mit einer tlariiber gelegten (also
                iiber tlie Schraube gesteckten) Papp- otler Blechscheibe,
        um ein gleichmiifiiges Aufliegen der schmalen Riin-
                rler des Camera-Gehiiuses zt erzielen Es empfiehlt
             sich iibrigens nicht,, eine auf din Stativ geschraubte
                 t1t                                www.butkus.us

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Camera iengere Zeit herumzutragen-' da die zierlichen
           Hanctapparite leicht clatlurch zu Schaclen kommen.
                 Fiir Zeitautnahmen gebraucht man am besten tlen
n            Drahtausliiser.
                                                         von        Celbscheiben: Fiir clie tonrichtige Aufnahme             Lantlschaften, besonders alpine Fernsichten. ist ein
n         sutes Gelbfilter unerlii6lich. Wir empfehlen aus-
              ichliefilich unsere planparallel geschliffenen  Filter
          aus in tler Masse gefarbtem Jenaer Spezialglas,  clie
          zwar im Pleise etwas hdher als die -vielfach a-ng9-           botenen Geiatinefilter, aber auch unbegrenzt halt-
          bar sind, wiihrend Gelatinefilter  hiiufig ausbleichen.
              Mitunseren Plaubelfiltern,hellu und .mitte!( lassen
             sich infolee tler gro6en Lichtst[rke des Anticomars
           noch Mom"entautn"ahmen  firachen; fiir die nstrengenu
            Filter kommen Zeitaufnahmen auf clem Stativ in
             Betracht, bei denen man dann zweckmiifiig auf  f :12
              orler f :18 abblendet, um miiglichst gro6e Tiefen-
                schii,rfe zu erzielen.
                                                          Plaubel-         Verkiirzun{slinsen: Wir liefern fiir tlie
          Makina 6,5 X $ zwei verschiedene Verkiirzungslinsen
          zur Aufnahme besontlers naher Gegenstiinde  untl
                               Aufnahme von Blumen, Por-          zwar Linse T  I ,5 zut                triits etc. in einer Entfernung Yon nur etwa 60 cm,
          sowie Linse R 0rl zu.Aufnahme kleiner Gegen-
                stii,nde in natiirlicher Grii6e.
        Die Linse T  l 15 wirtl in tlas Gewincle tler Yortler-
               hflltte tles Anticomares  f :2,9 eingeschraubt untl nach
            Regulierung cles Objektabstantles tlie Einstellung auf
              Scliarfe tluich den Mikrometertrieb der Makina be-
            wirkt. Man erhii,lt mit clieser f.,inse einen Abbildungs'            malistab von ca t/6 des Origirrals.  '
                                          t:     \r                                                              ']I.:
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Die Linse R 0,1 kann sowohl in tlas Gewintle tler
   Yortlerhiilfte des Anticomares eingeschraubt wertlen
  als auch (mittels des zweiten, grii6eren Gewincles)
  an Stelle tler Vorclerhiilfte clirekt in den Yerschlu6.
  fm ersteren Fall erhiilt man von kleinen Gegenst[n-
  den eine Abbildung in natiirlicher Grii6e, im zweiten
  Fall (also Linse R 0,1 t  Hinterlinse) erzielt man
   eine ca. 1,5 mal so gro6e Abbilclung als das Original.
     Schlie6lich kann man auch mit, cler Hinterlinse
  allein arbeiten uncl erhii,lt in tliesem Fall einen
  Abbildungsrna6stah von etwa 2/r natiirlicher Grti6e.
   Es sintl also mit cler Makina fiir Nahaufnahmen
   folgencle Abbilclungsverhiiltnisse zu erzielen:
   1.) ca. 1/+ nattirlicher T 1,5 in Vortlerfassung-  rles
       Griifie -           Anticomars eingeschraubt- obj ektiv-
                        [tJ;'?lX'di :hl
  2.) ca. 2/s natiirlicher   Anticomar-Hinterlinse  allein
                                              Objektiv-      Grii6e -  .\        (Abstandplatte ca. Objekt11,5 cm)-
  3.) ca. nattirliche    R 0,1 in Anticomar Vorder-
      Grii6e :                   ,   fassung geschraubt
                               Objekt                                           - Objektiv-                             :t:'   (Abstantl.:.r , L. ..,1                                 14 cm)                          platte ca.           {
  4.) ca. 3/2 natiirlicher  R 0,1 an Stelle cler Anticomar
     Grdbe -             VorderhiilfteAnticomar-Ilinterlinseeingeschraubtbleibt-
                      an ihrem Platz  -
                         (Abstand Objekt - Objektiv-
                            platte'ca.?,2 cm)
l0                                \'              t,                     www.butkus.us
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Allertlings ist zu bemerken, cla6 bei rlen Kombi-
  nationen 2 bis 4 nur kleine Blentlen benutzt werden
   kiinnen, untl da6 eine leicht tonnenfOrmige Durch-
  biegung gerader Linien am Bildrande entsteht; es
  kiinnen daher nur kleinere Gegenstiintle, welche rlio
  Bildmitte ausfiillen reproduziert werrlen.
   Da tlie Aequivalent-Brennweite rler verschiedenen
  Kombinationen bei den in Betracht kommentlen
  Nahaufnahmen immer wieder auf ca. 10 cm gebracht
  wirtl, kiinnen clie Blendenziffern des Anticomares
  ohne rveiteres auch ftir die Kombinationen ange-
  nommen werden.
    Bei Portriitaufnahmen  ist darauf Riicksicht zu
  nehmen, tlaB infolqe des geringen Abstandes leicht
  perspektivische Uebertreibungen auftreten kiinnen;
  es empfiehlt sich infolgedessen,  die Bilder nicht ganz
  von vorn, sondern mehr im Profil orler Halbprofil
  aufzunehmen.
Tele-Makinar: Um gro6e Portr?tts ohne obener-
  w[hnte perspektivische Uebertreibungen zu erzielen,
  insbesondere aber auch, um bei fernen Landschaften,
  Sportbildefn etc. doppelt so gro6e Zeichnung zu
  erhalten, als mit dem Anticomar cler Makina, haben
  wir das Tele-Makinar geschaffen, welches mit
  Einstellfassung fiir die verschietlenen Entfernungen
  versehen ist'     'a-  'g.                                    t vs                      ,                                      :     Ntlkts   Man benutzt dasselbe                      wie folgt:-
    Beide Iliilften cles Anticomars werden aus rler
  Makina herausgeschraubt; das Tele-Makinar wird an
  Stelle der Vorderlinse in die Camera eingeschraubt,
  indem man das Instrument an dem vernickelten
  Rohrstiick erfa6t. Auf rliesem Rohrstiick befinclet
  sich in einer Aussparung der InilexStrich, auf welchen
                                        I        :.,
                             \,    \r                         11
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die dinstellmarken  tles schwarzen Hauptkiirpers des
            Tele-Makinars je nach der in Betracht kommenclen
           Entfernung eingestellt werden. Um zuniichst die
              richtige Einstellung der Caqera fiir_rlas Tele-Makinar
          zu fin?en, stellt mln den Kdrper des Tele-Makinars
            aut co unil reguliert nunmehr mit Hilfe der Matt-
            scheibe die Einstellung der Camera, bis auf letzterer
                clie beste Schiirfe fiir ferne Gegenstiinde erzielt ist.
                I)ie so gefnndene Stelhrng wircl auf tler Einstell'
             skala tler Makina zweckmei6ig durch eine Punktmarke
           (wir selbst' bringen eine solche in roter l'arbe an)
             markiert.
             Bis zu dieser Markierung mu6 also tler Zeiger d,er
           Makina immer vorgedreht werclen um fiir clas'Iele-
          Makinar Scharfeinstellu-ng fiir ferne Objekte 7v
           haben. Der Sicherheit halber sehe man immer noch
            einmal nach, ob wirklich cler Hauptkiirper des 'Iele-
           Makinars richtig auf co eingestelh  ist.
                Fiir tlie Einstellung  nii,herer Gegenstlintle benutzt
         man nun tlie Einstellfassung des Tele-Makinars,  in-
             clem man den schwarzen Hauptkiirper  leicht' vordreht,
            bis rler in Betracht kommende Meterstrich der Skala
           auf den Indexstrich in der Aussparung tles ver-
             nickelten Rohrstiickes zeigt.
             Hierbei entternt sich die Positivlinse von tler
              Negativlinse;  cladurch ergibt sich eine gewryse Sgich-
           heii tler Schiirfe, welcfie um so grdhcf rvirtl, je
          mehr man die Linsen voneinancler entfernt, d. h. je
            nbher tlas Aufnahmeobjekt  sich befinclet. Es entsteht
              eine,                            fiir viele                                 Ftille -  Wirkung'namentlich Portriits -  sehr                         malerische             erwiinschte
              Wiinscht man aber auch fiir grohe Portr[ts etc.
             in 1,5 m Entfernung prli,zise'Scfirfe, so empfehlcn
                                                          I           :'.,                                                          trtl       \i           12
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       wir rlie Vorschaltlinse T 1,5 vor rlas Positiv zi
          schrauben, nncl die Tele-Makinarfassung auf oo ein'

I           zustellen. Man hat dann ohne weiteres scharfe Ein-
          stellung liir Objekte im Abstand von 1,5 Meter.
          Die EinstellfassunQ dcr Tele-Makinare ist mit
         Schneckenziigen versehEn, in welchen Fiihrungen tles
         schwarzlackierten Hauptkiirpers laufen. Die Ver-
          stellung auf nNtiheu mu[i infolgedessen clurch eine       Bewegung erfolgen, welche tlurch ein Drehen tles
          t{aupfikOrpers nach links unter gleichzeitigem
        leichten Zbhen besteht. wiihrend beim Zuriick-
           stellen auf oc die Drehbewegung nach rechts, unter
          gleichzeitigem leichten Druck berverkstelligtrverden
         muh.
          Die Abblendung der Tele-Makinare erfolgt aus-
          schlieBlich mittels ihrer eigenen Irisblende. Die
         Blende cles Cornpurverschlulies mu6 vollst,hnclig offen
           sein, sonst tritt leicht ein Abschneiden der Rand-
           strahlett ein.
          Die Belichtun$szeit ist wie fiir jetles andere
         Obiektiv festzustellen,  cla clie Zahlen tler Irisblentle
            rlas wirkliclie Oeffnungsverh[ltnis ohne weiteres an-
           geben.
      Um rlie richtige Abgrenzung cles Tele-Biltles zu
           erzielen, haben wir fiir clen Iconometer-Sucher  ein
          Einsetzrzihmchen konstruiert. Man klappt $en Jco-
          nometer-Biigel zun[chst, nicht ganz auf, hii,ngt von
         hinten das Einsetzriihmchen iiber tlen oberen Draht
       und richtet nun erst das Iconometer bis zum An-
         schlagen auf. Das Einsetzriihmchen rvirtl cladurch
          festgelrlemmt, und man sieht in seinem Ausschitt
         bei Betrachtung durch das Diopter clas vom Tele-
        Makinar gezeichnete Bild.
                                                                       It.      ii                      13
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Stereo-Makina : Die Ilanclhabung der Stereo-Makina
    erf olgt im allgemeinen so, wie vorstehend fiir die
  Makina 6t/zXg angegeben.
    Beim Aufklappeh  ist  j edoch folgencles zu beachten.
   Man nirfimt das Gehiiuse (Hinterteil) der Camera
  in tlie linke lfand, ergreift, mit Daumen und Zeige-
  finger der rechtenlHand aie beiden vernickelten Griffe
  iiber uncl unter den rechtsseitigen Obj ektiv und
   zieht nunmehr die -€amQ.qa,,auseinander, inflegr- tnan
  mit dem Zeigef inger'den unt,Freh Grif f
  zuniichst et,was nach oben driickt, um tlie
 Einschnappungen aus zttrasten, welche  clie
  Camera in zusammengeklapptem  Zustancl halten.
    Bei cler Stereo-Aufnahme ist darauf za achten, da6
 . tlie Camera wagerecht, gehalten wird, da sonst die
  beiden Bilder gegeneinander ve.r$cHerlen hoch wertlen.

                                                                                                  i,
                                                                                                                         .
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