Film cameras
EDIXA I User manual
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Document details
- Brand
- Wirgin
- Model / document
- EDIXA I
- Document type
- User manual
- Language
- German
- Pages
- 17
- File size
- 2.7 MB
- Category
- Film cameras
- Document date
- Not specified in catalog
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www.butkus.us
GEBRAUCHSANWEISUNG
I EDIXA
wrRqrN mit Frontlinseneinstellung
EDIXA II
m it o utomotischer Schorfeinstel I ung
(gekuppelter Entfernun gsmesser)
Format 24 x 36 mmView original page 1Page 2 · Read text
Il.-tt7
GEBRAUCHSANWEISUl\G
Einleitung:
Die EDIXA stellt die fein aussekltigelte Konstruktion einer Kleinbildkamera dar. Von
diesem Modell gibt es zwei Ausf0hrungen, Modell ll mit gekuopeltem Entfernungs,
messer und Modell I ohne denselben. Der Entfernungsmesser des Modells ll ist ein-
fach konstruiert, jedoch mit hochster Prdzision, so daB das Messen sehr genau ist. Die
Kuoolung zum Objektiv ist neuartig, unkompliziert und daher storungsfrei. Sollte eine
Regulierung durch Fall oder sonst notwendig sein, so ist dieselbe ohne Schwierig-
keit vorzunehmen.
Beide Modelle gemeinsam haben einen Hebelaufzug, der gestattet, auBerordentlich
schnell hintereinander Aufnahmen zu machen, so daB Serienaufnahmen mit Leichtigkeit
erfolgen konnen. Das Spannen des Verschlusses kommt ganz in Wegfall, da diese Ope-
ration mit dem Filmtransport verbunden ist. Au8erdem ist es unm6glich, Doppelauf-
nahmen zu machen. Das Auslosen des Verschlusses geschieht erschutterungsfrei und
weich mittels eines Knopfes, der sich am Ceh6use der Kamera in Reichweite der
i
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rechten Hand befindet, und man kann unmittelbar nach der Hebelbewegung auch
das Auslosen vornehmen. Beim Einstellen der Entfernung bei dem Modell mit
gekuooeltemEntfernungsmesserbrauchtmanebenfal|sdieKameranichtvomAugezu
nehmen, sondern man stellt mit der linken Hand ein und kann sogar wtihrend des
;Einstellens spannen und sofort eine Aufnahme machen.
Das Laden der Kamera ist auBerordentlich einfach und geschieht sehr schnell und
fehlertiei. Die einzelnen Handhabungen sind in dem entsprechenden Kapitel dieser
Cebrauchsanweisung ausfuhrlich beschrieben, und wir bitten, da es sich hier um ein
Prtizisionsgertit handelt, dieselben genau zu studieren, bevor die Kamera in Cebrauch
genommen wird. Es ist zu empfehlen, zuniichst einmal mit einem alten Film etwas zu
iiben. Der Transport des Films und das Spannen des Verschlusses funktionieren nur, ,
wenn die Kamera mit einem Film geladen ist. Sollten sich dabei Schwierigkeiten er- ;
igeben, so bitten wir, nicht zu versuchen die Kamera selbst zu reparieren, sondern sich an
denFotohiindler,beidemdieKameragekauftwurde,oderdirektanunszuwenden
Wil|mandurchdieLinseschauen,umzusehen,obsieschmutzigist,soverftihrtman
in folgender Weise: man bewegt den Hebel einmal bis zum Anschlag und leiBt los,
dann dreht man die Filmtransoortspule nach rechts bis zum Anschlag. Den Verschlu6
stellt man aut ,,8" und drtickt dann mit dem Finger oder Drahtausloser den Auslose- ;
knopf. Der VerschluB bleibt dann offen und man kann durch die Linse hindurch-
schauen. Diese Operation soll man nicht oft wiederholen, nur im ganz besonderen l
Fa||.daunterUmsttindenSchadenanderKameraangerichtetwerdenkann,View original page 3Page 4 · Read text
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Laden der Kamera:
Es werden die handelstiblichen Kassetten zu 20 oder 36 Aufnahmen verwendet. Zuniichst muB
die Rfickwand der Kamera aufgemacht
werden. Dies geschieht durch Hoch-
schieben des Riegels des Rtickwand-
verschlusses. Sodann wird der Riick,
spulknopf nach oben gezogen und die
Kassette in den leeren Raum fiir die
unbelichtete Spule eingelegt, und zwar
so, daB das herausragende Sttick Film
nach der Aufwickelspule hinzeigt. Die
Aufwickelspule wird mit der Hand so
7tt'trc lange gedreht, bis zwei Schlitze sicht- bar sind. Sodann wird, wie aus der
Zeichnung ersichtlich, das Filmende
B-10 mm breit umgeknickt und dann
das angeknickte Ende in den Schlitz
O-------O-ltr1l eingelegt. Es kommt dabei nicht dar-
auf an, ob das angespitzte Ende des
www.butkus.us Films sich oben oder unten befindet,
oder fiberhaupt kein angespitztes EndeView original page 7Page 8 · Read text
www.butkus.us vorhanden ist, wenn Meterware benutzt wird. Es ist ratsam, bei geoffneter Kamera den Film mit der Hand so lange weiterzudrehen, bis die Perforationslocher in die Zahnrtidchen eingreifen. Nun wird die Ri.ickwand wieder geschlossen und der Riegel nach unten geschoben. Nati.irlich ist der Anfang des Films dem Licht ausgesetzt worden und frir Aufnahmen nicht brauchbar. Deshalb muB der Film ein Stiick weiterbewegt werden, um unbelichteten Film auf die Filmbiihne zu bekommen. Zu diesem Zweck werden mit dem Hebel so viele Bewegungen gemacht, bis der Hebel nicht mehr bewegt werden kann (dies werden in der Regel drei Bewegungen sein), wobei zu beachten ist, daB der Hebel stets bis an den Anschlag gednickt werden muB. Dann wird der Ausloseknopf bettitigt. Diese Operation wird nochmals wiederholt. Jetzt haben wir unbelichteten Film hinter unserer Linse. Das Zlihlwerk zeigt die Anzahl der Aufnahmen, die noch verftigbar sind, an und ist deshalb auf 36 bzw.20, je nachdem, was filr eine Kassette benutzt wird, zu stellen. Das Stellen des Ziihlwerks geschieht mittels der Schraube der Ztihlwerkeinstellung, entweder mit dem Finger- nagel oder mit einer kleinen Mrinze. Man kann das Ztihlwerk in beiden Richtungen drehen. Wir sind nun bereit, die erste Aufnahme zu machen. Entfernungseinstellung: Modell I: Die Entfernung von der Kamera zum Aufnahmegegenstand wird geschdtzt oder mittels eines Entfernungsmessers gemessen. Diese Entfernung wird dann entsprechend auf den auf dem Ring eingravierten Zahlen eingestellt. Sollte die gemessene Entfernung keine entsprechende Zahl auf dem Ring haben, so nlihert oder entfernt man sich von dem Objekt, oder, wenn das nicht moglich sein sollte, so stellt man zwischen den beiden am nlichsten liegenden Zahlen ein. (co bedeutet unendlich.)View original page 8
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Modell II mit automatiseher Seharfeinstellung3
Man schaut mit dem linken Auge durch das Entfernungsmesserfenster, wlihrend man mit dem
Daumen oder Zeigefinger der linken Hand den Frontlinsenring dreht. Sie werden bemerken,
daB das Bild in dem Fenster aus zwei Teilen besteht, die gegeneinander verschoben sind.
Man dreht nun an dem Ring so lange, bis die beiden Teile des Bildes in einer Linie liegen.
Wenn dies erreicht ist, ist die Kamera scharf auf die entsprechende Entfernung eingestellt.
Beispiel:
u n scha rf scha rf
Bildaussehnitt: ffiffi
Der Bildausschnitt wird mit dem Sucher festgestellt. Beim Anvisieren des Aufnahmegegenstandes
soll die runde Linse des Suchers (das Einblickfenster) so dicht an das Auge gebracht werden,
bis man das Bild klar und deutlich sieht.
Belichtungszeit:
Durch Drehen des liuBeren, rlickwtirtigen Ringes des Verschlusses erscheint die Belichtungszeit
in dem kleinen Fenster der Vorderverkleidung. Die Zahl ,,t " bedeutet I sec., hingegen dieView original page 9Page 10 · Read text
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rlr,Zahl ,,2" ,70" t/ro sec. usw. Bei ,,8" bleibt der VerschluB so lange stehen, als der Auslose-
knopf niedergedri.ickt wird. Die liingste Zeit, die man von Hand auslosen kann, ist 1/zs. Hat man
eine unruhige Hand, so nimmt man besser als ltingste Zeit rfso. Bei ltingeren Zeiten benutzt
man besser ein Stativ oder man stellt die Kamera auf einen Tisch bzw. auf eine feste Unterlage.
Fiir die liingeren Zeiten als r/s; bzw. rluo soll man einen Drahtausloser benutzen, der in das
Cewinde des Ausloseknopfes eingeschraubt wird. Will man Aufnahmen von mehreren Sekun-
den machen, so stellt man auf ,,B" ein und zlihlt die entsprechenden Sekunden ab. Man kann
auch einen Drahtausloser mit Feststellschraube benutzen; der VerschluB bleibt so Iange offen,
als die Schraube angezogen ist.
Blendeneinslellung:
Die Blendeneinstellung geschieht durch Bewegung des Blendeneinstellhebels, der sich oben am
Verschlu$ befindet. Die Blendenzahlen sind am VerschluB-Verkleidungsring graviert.
Teehnik des Fotografierens:
NaturgemtiB kann in einer Anleitung zur Handhabung der Kamera tiber die Technik des Foto-
grafierens nur wenig gesagt werden. Es empfiehlt sich dringend die Anschaffung eines der
kleinen Lehrbticher, die in faBlicher Form alles Notwendige in Ktjrze darstellen. Jeder Foto-
htindler hiilt solche Bilcher vorrtitig. Die kleine Ausgabe macht sich schnell bezahlt, denn man
erspart sich viele Fehlaufnahmen.
Das Wichtigste ist die Kenntnis des Wesens von Blende und VerschluBgeschwindigkeit. Der
fotografische Vorgang beruht darauf, daB die von mehr oder weniger Licht getroffene, licht-View original page 10Page 11 · Read text
empfindliche Schicht des Films sich im Entwickler mehr oder weniger schwdrzt. Also, je mehr
Licht, desto schwtirzer die Stelle. Wo kein Licht hinftillt, bleibt der Film durchsichtig. Die
Menge des einfallenden Lichtes kann man begrenzen durch:
l. Verstellen der Blende (Objektivoffnung),
2. lSngere oder kiirzere Belichtung (Belichtungszeit).
Je kiirzer die VerschluBgeschwindigkeit, desto weniger Licht.
Nun mtissen wir uns aber mit noch einem sehr wichtigen Begriff vertraut machen der - wirdTiefenschtirfe. Wenn wir unser Objektiv auf eine Entfernung einstellen, z. B. 3 m, so
nicht nur alles, was in der Entfernung von 3 m sich befindet, scharf abgebildet, sondern ein
kleinerer Raum vor den 5 m und ein groBerer dahinter. Diese beiden Riiume zusammen
nennt man Schiirfenzone. In dieser Schlirfenzone ist alles scharf. Je kleiner die Blende, desto
groBer die Schtirfenzone. Genauen AufschluB iiber die Tiefenschiirfe gibt die Tiefenschiirfen-
tabelle am Ende dieser Gebrauchsanweisung.
Die Tiefenschtirfe wird am Tiefenschtirfenring wie folgt abgelesen :
Man stellt die Entfernung ein. Die gegeniiber der Blendenzahl eingravierten Entfernungen
zeigen den Tiefenschtirfenbereich an, z. B.:
Blende eingestellte Entfernung Tiefenschdrfe
m 2,6-1,6 m
m oo-3 m
Vor der Aufnahme irt fllg"nd"rruB"n ,u' verfahren:
l. Belichtungszeit entsprechend der Lichtverhtiltnisse feststellen (mit Belichtungstabelle
oder Belichtungsmesser) undView original page 11Page 12 · Read text
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Z. die erforderliche Mindestgeschwindigkeit des Verschlusses mit Rficksicht auf die Bewe-
gung des Objektes (s. Tabelle)'
Ergeb- j. Blende und VerschluBgeschwindigkeit (Belichtungszeit) nach den festgestellten
'1 nissen am Objektiv einstellen-
4. Entfernung feststellen und an dem Frontlinsenring entsprechend einstellen, evtl. nach
I der Tiefenschlirfentabelle'
Das Bild ist im Sucher zu finden und der Verschlufj auszulosen. Den Film ftir die nlichste
Aufnahme transportieren. Es konnen sowohl Hoch- als Queraufnahmen gemacht werden; man
braucht die Kamera nur entsprechend zu halten'
Sehr wichtig!
Es gibt augerdem eine sogenannte SchnappschuB-Einstellung, bei deren Anwendung sich eine
genaue Entfernungseinstellung eri.ibrigt und die Kamera stets schuBbereit bleibt.
Hierfiir ist das Objektiv wie folgt einzustellent orroo" einschl. Landschaft
1/sq sec. r/ss sec. Geschwindigkeit
Blende 8 8
Entfernung 4m 6m
Bei dieser Einstellung sind die normalen Aufnahmen scharl und richtig belichtet, vorausgesetzt
natiirlich, da3 es hell genug ist und die Aufnahme keine kilrzere Belichtungszeit erfordert
(siehe Tabelle am Ende dieser Anleitung)-
Bei Farbaufnahmen soll man nicht mehr als auf 6,5 abblenden. Deshalb ist unser Objektiv
besonders gut korrigiert im Bereich der vollen Offnung bis Blende 8- Wir empfehlen, aut;hView original page 12Page 13 · Read text
bei Schwarz-weiB-Aufnahmen deshalb nicht unter l:B zu gehen und, wenn es erforderlich ist, daftir eine klirzere Belichtungszeit zu wiihlen. Zu empfehlen ist auBerdem die Anschaffung eines elektrischen Belichtungsmessers, da beson- ders bei Farbfilmen sehr genau belichtet werden muB, wiihrend man bei Schwarz-weilJ-Filmen mehr Belichtungsspielraum hat. Aufnahme: Die Kamera wird mit beiden H6nden so gehalten, daB das Sucherfenster vor dem rechten Auge liegt, wobei man das linke Auge zukneift. Der Verschlu$ wird durch die Cehtiuseaus- losung mit dem Zeigefinger der rechten Hand ausgelost, und mit dem Daumen der rechten Hand wird der Film transportiert. Wie bereits in der Einleitung gesagt, kann man auf diese Weise Serienaufnahmen schnell hintereinander machen, ohne die Kamera vom Auge zu nehmen, und bei dem Modell mit gekuppeltem Entfernungsmesser gleichzeitig die Entfernung einstellen. Blitzlichtaufnahmen: Am VerschluB ist ein Nippel, der dazu dient, den Vacublitzstecker aufzunehmen. Die Vacu- blitzlampe wird in den Schuh eingeschoben oder in das Stativqeu,inde. Die Verschlfisse ,,Vario", ,,Pronto" und ',Prontor S" sind ftir die Ceschwindigkeiten 1/25 und llinger synchronisiert; mit Blitzrohren konnen hingegen stimtliche Ceschwindigkeiten benutzt werden. Der VerschluB,,Prontor SV" ist vollsynchronisiert, d. h. man kann mit jeder Blitzlampe und mit stimtlichen Geschwindigkeiten Blitzlichtaufnahmen machen. Fiir diesen VerschluB legen wir eine besondere Cebrauchsanweisung bei.View original page 13
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Selbstausliiser:
Um selbst auf das Bild zu kommen, betdtigt man den sogenannten Selbstausloser. Dieser ist
nur bei den Modellen mit ,,Pronto", ,,Prontor S" und ,,Prontor SV" eingebaut und durch
einen roten Knopf am VerschluB erkennbar.
Man verfiihrt wie folgt;
Die Kamera wird auf ein Stativ oder sonst eine feste Unterlage gestellt. Nachdem man in der
iiblichen Weise den Film transportiert, die Belichtungszeit und Blende eingestellt hat, wtihlt
man die Stelle, an welcher man fotografiert werden will, stellt die Entfernung auf diese ein
und visiert durch den Sucher den Bildausschnitt an. Jetzt wird der Hebel mit dem roten Knopf
am VerschluB in Richtung des Uhrzeigersinnes gespannt und der Cehiiuseausloseknopf gednickt.
Von diesem Moment an bis zur Auslosung des Verschlusses, bei der die Aufnahme erfolgt,
vergehen ca. 15 sec., genfigend Zeit, um sich in die ,,Au[nahmestellung" zu begeben. Nach
vollzogener Auslosung kann man beobachten, daB der rote Knopf in die alte Stellung zurtickgeht.
\Veitertransport:
Nachdem man die erste Aufnahme gemacht hat, transportiert man den Film durch zweimalige
Bewegung des Filmtransporthebels und achtet darauf, daB man bis zum Anschlag kommt.
Die zweimalige Hebelbewegung hat gegentiber einer einmaligen, die doppelt so lang sein
wtirde, den Vorteil des kiirzeren Weges, der auf jeden Fall in der Reichweite des Daumens
bleibt, wodurch erst ermoglicht wird, daB man die Kamera im Anschlag behalten kann. Der
Hebel springt jedesmal von selbst in seine Ausgangsstellung zuriick. Man sieht an dem
Rfickspulknopf, ob der Film weitertransportiert wird, da derselbe sich nach rechts mitbewegt.
IView original page 14Page 15 · Read text
Herausnehmen des Films: Nachdem alle Aufnahmen gemacht worden sind, muB der FiLm in die Tageslicht-Kassette zu- rtickgespult werden. Das Riickspulen geschieht mittels Riickspulknopf, aber nur, nachdem man zuntichst den kleinen Sperrknopf unterhalb des Aufzughebels nach links heriibergeschoben hat. Solange der Film noch in der Kamera vorhanden ist, sptirt man einen gewissen Widerstand. Sobald dieser Widerstand aufhort, ist der Film zu Ende, d. h. wiede r ganz in die Kassette zurtickgespult. Diesen Vorgang kann man auch an dem Ztihlwerk beobachten. Da dasselbe riickwtirts ziihlt, muB bei Riickspulung eines Filmes am Ende wieder die Nr. I erscheinen. Behandlung der Kamera: Wir mochten lhnen nun noch nahelegen, die Kamera stets in unserer Spezial-Lederbereitschafts- tasche zu halten, damit sie vor Staub geschtitzt wird. Die Tasche ist so konstruiert, da[J sie wtihrend der Aufnahme nicht von der Kamera genommen zu werden braucht. Behandeln Sie lhre EDIXA mit Liebe und Sorgfalt. Das Innere ist von Zeit zu Zeit mit einem Dachshaarpinsel zu s,iiubern und der Staub auszublasen. So kann z. B. am Strand feiner Sand in die Kamera eindringen, der Kratzer auf dem Film und auf der Linse verursacht. Die Linse und die einzelnen Teile konnen mit einem weichen, in Alkohol getauchten Baumwoll- lappen gestiubert werden, vorzugsweise mit gebrauchtem Hemdenbatist, der bereits mehrere Male gewaschen worden ist.View original page 15
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ClEBR. WlRq lN
KAMERAWERI< WIESBADEN
Nossouisdres Drudhous (Hosenki u g), WiesSodenView original page 17From the M. Butkus archive. Original publisher and archive notices are retained.
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PDF verified 2026-10-10.
