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Film cameras

Franka-Werk Solida III User manual

User manual for Franka-Werk Solida III. 17 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

17 pagesGerman3.8 MB PDF
Franka-Werk Solida III manual cover
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Document details

Brand
Franka
Model / document
Franka-Werk Solida III
Document type
User manual
Language
German
Pages
17
File size
3.8 MB
Category
Film cameras
Document date
Not specified in catalog

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Gebrauehsanweisung

                nl'Borrrnrn-rrarnera 6xGrnir SOfi d,A
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,/a <
 t/V  ir danken Ihnen fiir das Vertrauen, wel-
  dres Sie unseren Erzeugnissen mit dem Erwerb
 der Solida entgegengebradrt haben.
  Seit i.iber 40 Jahren fertigen wir Kameras, und
  unsere langjdhrigen Erfahrungen im Kamera-
 bau werden auctr Sie nicht enttdusctren.
 AuBerdem wird Ihr Hiindler Ihnen mit Rat
 und Tat gerne zur Seite stehen, um Ihnen die
  letzten Erfahrungen der Photographie zu ver-
  mitteln.
 Bevor Sie mit der Kamera zu arbeiten begin-
 nen, lesen Sie bitte die Gebraudrsanweisung
  sorgfdltig und tiben Sie alle Handgriffe in
 Ruhe. Dies wird Ihnen manchen Mi8erfolg und
 Arger ersparen
                                       Stcirungen. Auf keinen Fall versuchen Sie,
 selbst zu beheben oder Gewalt anzuwenden.
 Fast immer wird die Sadre dadurch ver-
 sehlimmert.
            Ft^n"-16*,                          BAYREUTH
                       Kamera-Werk seit {910
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Laden der Ilanrero
 Die Solida ist ftir Rollfilme B II oder Nr. 120 kon-
 struiert. Verwenden Sie niemals einen anderen Film.
 l. Offnen der I(amera-Riieftwand
 Offne die Rtichwand (32) durch Verschieben des
Knopfes (29) in Pfeilrichtung und klappe die Rtid(-
wand (32) im Scharnier auf.
2. Einlegen des Filmes
 Zie}l^e den Filmspulknopf
(22) nach auBen und
sdrwinge den als Halb-                         32
Zylinder  ausgebildeten
Filmspulentrdger   (34)                         33
heraus. Setze eine leere
Filmspule in den Spulen-
trAger (34), wobei der
Bolzen an der redrten
Seite des Spulentr5gers  c),1                   5+                             (.1in die runde Offnung der                                               35Spule einzuftihren ist.Die 24
Seite der Spule mit dem
Sdrlitz muB dem Film-                         56
spulknopt (22) zugekehrt 27
sein.  Schwinge den 26
Halbzylinder der Film-
kammer (3?) aus und
setze einen neuen Film
ein, und zwar so, daB das
angespitzte Ende  des
Filmsdrutzpapiers zur
oberen Spule zeigt. Die        Abbildung z
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\

                                                                                                                                                                                                                                      I
                                                                                                                                                                                                                                                                                                i
schwarze Seite des Schutzpapiers muB dem Objektiv      lII
zugekehrt sein. ReiBe den I{lebestreifen des Films                                                I
durch, ziehe den Anfang des Filmscttutzpapiers
etwas aus und schwinge den Spulentrdger in die
Spulenkammer zuriidr.
Fi.ihre das angespitzte Ende des Scttutzpapiers (36) in
den ldngeren Schlitz (35) der oberen Leerspule, so da8
es bei dem kleineren Scttlitz wieder hervortritt.
Klappe den oberen Spulentrdger (3a) mit der Leer-
spule in die Spulenkammer zurtidr, wozu der Film-
spulknopf. (22) nach au8en gezogen werden mu8.
Drehe den Filmspulknopf. (22) in Pfeilrichtung, bis
der Mitnehmer desselben in den Scttlitz der Leer-
spule greift, wodurctr der Filmspulknopf in seine alte
Lage zuriidrfedern kann.
Drehe zwei bis drei Lagen Schutzpapier auf die Leer-
spule (35) und beactrte, daB das Filmpapier absolut
gerade 15uft, ohne an den Rdndern der Spu1e zn'
knittern. Nun klappe die Kamera-Ri,idrwand (32)
zu, so. daB das Sdtlo8 einschnappt.
Drehe den Film weiter, bis Punkte im Filmfenster
(33) sichtbar sind; jetzt drehe vorsichtig weiter, bis
die Zahl 1 erschein*t. Der Film ist nun fi.ir die erste
Aufnahme bereit. Nach der Aufnahme ist es zwed<-
miiBig, den Film sofort weiterzudrehen.
Ilntfernen des belichteten Filmes
Nadr der letzten Aufnahme drehe den Filmspul-
knopf (22) weiter, bis sich kein Sctrutzpapier mehr im
Filmfenster zeigt. Nun offne die Riidrwand (32), spule
den Film didrt auf die Spule und klebe mit dem an-
gebrachten Klebestreifen zu. Zie}ne den Filmspul-

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knopf (22) nach au8en, schwinge den Spulentriiger
mit der vollen Filmspule nach oben und nimm den
Film heraus.
Wechseln der Leerspule
Nimm die Leerspule aus der unteren Filmkammer
und setze solche, wie eingangs beschrieben, in die
obere Filmkammer.                                                    Digitally signed by mike butkus
                                                                                DN: cn=mike butkus,              mike           o=orphancameras, ou=29,
                                                                                              c=USSehutzsehieber                                        email=mike@butkus.org,Date: 2018.02.14 14:57:05
                                                                                                        -05'00'fiir Panfilrne     butkus
Die  Licht-Empfindlich-
keit der Panfilme ist so
groB, daB der stunden-
und tagelange Lichtein- Jd
fall durch das rote Film-                                    ,tfenster imstande wdre,
den Film zu verschleiern.
Die Kamera besitzt da-
her  eine  Vorrichtung
zum Abdecken des Film-
fensters.  Diese   Alt-        Abbildung 3
dedrung ist stAndig ge-
schlossen zu halten und wird  lediglich ztJr Kon-
trolle der Nummern wdhrend des Filmtransportes
durch Schieben des kleinen Knopfes (38) an der
Kamera-Rticl<wand nach oben geciffnet.
Oftnen der l(arnern
Durch Drud< auf den Knopf (30) springt der Lauf-
boden (21) auf. Ziehe den Laufboden (21) nadt unten,
bis beide Streben (25) h<irbar einsdtnappen, sonst
steht der Laufboden nicht fest und das Objektiv
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befindet sidr nidrt in der rictr-
                       tigen Entfernung vom Film.
                   Dies kann die Ursadre un-
                        scharfer Bilder sein.
                 Objektive
                       Einstellen der Entfernung
                      (Abb. 5)
                 Drehe die Optikfassung so,
                  da8 der Ansdrlag (11) auf oo
                         zeigt, damit ist die Kamera
                               fiir  ,,tlnendlidr" sdrarf ein-
                          gestellt, d. h. fi.ir Entfernun-
                  gen von mehr als lb Meter.        Abbildung 4
                       Ftir Objekte in  geringerer
 Entfernung erfolgt die Einstellung dureLr Drehen der
Frontlinsen-Fassung auf die gewi.insctrte Meterzahl.
Man schdtze oder besser man messe die Entfernung
zwisdren Aufnahme-Objekt und Kamera und bringe
die gefundene Meterzahl mit dem Anschlagzeiger (11)
am Objektiv in Ubereinstimmung. Ist die fest-
gestellte Entfernung, z. B. ftinf Meter, auf der
Objektivfassung nicht angegeben, so stelle man die
Frontlinse so, daB der Zeiger (11) zwisctren 4 und
6 Meter zu stehen kommt, oder, wenn mciglictr, korri-
giere man die Entfernung vom Aufnahme-Objekt auf
eine an der Frontlinse vorhandene Entfernung wie 4
oder 6 Meter. Nadr erfolgter Aufnahme bzw. vor dem
Sdrlie8en der Kamera stelle man die Fronilinse wie-
der auf or zurildr, da sidr die vorstehende Linse im
Gehduse nidtt unterbringen ld8t. Der starke Drucl<
des gesclrlossenen Laufbodens auf das Objektiv

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                                          7l
                     -tlii'?'m-- /2
                       **.'\>
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                 ';,u#





                    Abbildung 5
wiirde zu Verbiegungen des Objektivtrdgers fiihren
und unsdtarfe Bilder wdren die Folge.

                                              5)Tiefensehiirfen-Bing   (Abb.
Bei Einstellung auf eine bestimmte Entfernung, z.B-
4 Meter, ist nictrt nur dieser Punkt sdtarf, sondern
aueh eine gewisse Entfernung vor und hinter 4 Meter-
Dies ist die sogenannte Tiefensdrdrfe. Je kleiner die
Blendeniiffnung gewdhlt wird, desto grtj8er ist die
Tiefensdrdrfe.
Auf der Vorderseite des Verschlusses befindet sidr
der Tiefensctrdrfenring (12), mit dessen Hilf;  die
jeweilige Tiefenschdrfe leidrt abzulesen  ist.
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Links  und rechts  der Einstellmarke (11) befin-
 den siclr die Blendenwerte in gleicher Reihenfolge
 von 3,5 bzw. 4,5 bis 22. Darunter liegt der drehbare
 Entfernungseinstellring  (1) mit den Meterzahlen. Die
 Tiefensctrdrfe wird nun begrenzt von der Meterzahl
 unter einer linken Blendenziffer und der Meterzahl
 unter der gleictren Blendenziffer rechts.
 Beispiel: Entfernung 6 Meter (Fronilinse auf 6 Meter
            stellen)                                                                                                                    J,
         Blende 5,6 :  Tiefenschdrfe von ca. 4 Meter
          bis 10 Meter
         Blende 11 :  Tiefenschdrfe von ca. 2.5 Meter          '{
          bis Unendlich.
Durch Einstellen des Obj ektivs auf eine andere Ent-     d
fernung verschieben sich selbstverstdndtich auch die
Tiefenschdrfenwerte.
Versehliisse (Abb. 5)
fn der Solida-Kamera werden i.iblicherweise folgende
Verschli.isse verwendet   :
Prontor-S         Zeiten: B     |     l/2    ll5-  1/10                             -   -                                                     -                                        -                                   1/100                   Il25    1/SO                                             L1250 Sek.,                        -       -        -               eingebauter Selbstauslciser und
                 B litzlicht-Syn chronisierun g
Prontor-SV            si ehe Sonder-Gebrauchsanweisung.
Synchro-Compur  Zeiten: B 1   U2   U5    1/10                                -      -      -       -            U25-U50-  1/100             1/500                           -U250 -               Sek.,                     eingebauter Selbstauslciser                                                                                                       fl,l              und Blitzlicht-Synchronisierung.
                   Sieh eSonder-Gebraudrsanweisung.
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      Dinstellen der Versehlufizeiten (Abb. 5)
        Das Einstellen der VerschluBzeiten erfolgt durch Dre-
        hen des geriindelten Einstellringes  (2), bis die Index-
       Marke (9) auf die gewiinschte Geschwindigkeit zeigt.
       Bei B iiffnet sidr der VerschluB so lange, als der
        Ausloser gedriickt wird. B kommt zut Verwendung
          bei ldngeren Belichtungszeiten  als auf dem VerschluB
        angegeben sind.
        Spannen des Verschlusses
       Vor jeder Belichtung muB der VersdrluB gespannt
1      werden, indem der Spannhebel (8) nach rechts ge-
          legt wird.
         VerschluB-SperreI          Sdmtlictre Verschltisse besitzen Sperre gegen Doppel-
;        Belichtung; d. h. der Ausl<iser kann nur betetigt
        werden, wenn der VersctrluB gespannt ist.
       Einstellen  der Blende (Abb. 5)
       Der VerschluB besitzt gewcihnlich folgende Blenden-
          <iffnungen:  f :22    16    11     I     5,6   4      2,9.                           -     -     -    -      -    -             f :22 ist die kleinste, f :2,9 die grdBte Offnung. Bei
        einer gro8en Blendentiffnung fdllt im Moment der
        Belichtung mehr Licht auf den Film, es muB also
          kilrzer belichtet werden. Bei einer kleinen Offnung
       kann entsprechend weniger Licht einfallen, deshalb
      mu8 die Belictrtungszeit verldngert werden.
        Je groBer die Blendenciffnung, desto geringer ist die
         Tiefenschdrfe, wdhrend bei kleinen Blenden groBe
         Tiefenschdrfe erzielt werden kann.
 I      Das Einstellen der Blende erfolgt durch Verschieben
        des Blendenzeigers (6) mittels Blenden-Einstellhebel
           (7) auf eine der gewi.inschten Blendenzahlen  (5). I
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Selbstnnsliiser  ( Vorlaufwerk)
 Synchro-Compur (Abb. 5)
Der eingebaute Selbstauslciser (10) erlaubt Selbst-
 portrdts ohne fremde Hilfe, auch kann bei Grupperr-
bildern die knipsende Person selbst mit aufs Bild.





       24         -i'#fli
       t:J,'z!|i-       22--  *t-
        2'



                                                                                                         /              Abbildung 6          .
Anwendung:   Nach Einstellen der Gesdrw-indig-
keiten (9) und Spannen des Verschlusses  (8) wird der
kleine I{nopf (10) zuri.idrgedrtidrt und der Spann-
hebel (8) noctrmals um das dadurdr freigegebene
Sti.id( weitergespannt. Das Ausliisen des Versdrlusses
erfolgt nun in der tiblidren Weise, worauf das Vor-

l0
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laufwerk zu arbeiten beginnt und nach ca. 10 Sekun-
den erfolgt die Auslcisung des Verschlusses. Der
Selbstauslciser kann fiir alle Momentgesdrwindigkei-
ten von L-l/250 Sek. verwendet werden, jedoch nicht
auf 1/500 und B.
Anwendung bei Prontor-S und SV: Diese Verschltisse
besitzen den Spannhebel  fiir  die Selbstauslosung
an der Unterseite des Verschlusses. Der Spannhebel
des Verschlusses wird nadr dem Einstellen der ge-
wiinschten Geschwindigkeit bis zum Ansctrlag naeh
links gedrtidrt. Hierauf wird der Spannhebel an der
Unterseite des Versdrlusses nadr links gezogen und
                           die Kamera ist dann
                               sdruBbereit  f i.ir Selbst-
                                    auslcisung.
                                Auslcisung wie i.iblidr.
                          Verwendbar von l bis
                                     11250 Sek., jedodr nicht
                                        ftir B.
                        Btitzlieht-
                    Synehronisierung
                      Die  Blitzlidrt - Syn-
                               chronisierung bzw.der
                             AnsdrluB - Nippel (4,
                           Abb. 5) hierfiir befin-      ldungtr                       det sidr oben am Ver-
                            sdrluB. Um dieselbe
                        zu verwenden, ist es
                                erforderlidr, das Ka-
                               bel der Blitzlidrt-Vor-
                              ridrtung in den An-

                                                                    1l
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sehluB-Nippel (4) zu steCken und d;ie Blitzlicttt-Lampe
in das Stativgewinde der l{amera zu sctrrauben oder
in den Halter (27) zu schieben. (Abb. 6 und 7) Beim
Auslcisen des Verschlusse,s erfolgt automatisdt die
synchronisierte Entztindung der Blitzlicht-Lampe.

                                           6)Gehiiuseausldsung  (Abb.
Die Auslcisung des Verschlusses erfolgt durctr
ruhigen, gleichmiiBigen Druck auf den Gehduse-
ausl<iser (24).
T   Zeit-Aufnahmen  -Fi.ir lange Belichtungszeiten, wie bei Nachtaufnah-
men, Innenaufnahmen bei ungeni.igender Beleuch-
tung, Aufnahmen mit Blitzlictttpulver usw. verwen-
det man einen Drahtauslijser mit Feststellschraube,
der in das Drahtausldsergewinde des Verschlusses
bzw. bei Compur rin den Gehduseausloser ein-
geschraubt wird.
VerschluB auf B stellen, Drahtauslciser  dri.icJ<en und
Feststellschraube anziehen.
Der VerschluB bleibt so lange geoffnet, bis die
Schraube am Drahtauslijser wieder geltist wird. Diese
langen Belichtungen kdnnen nur mit Stativ oder attf
fester Unterlage gemacht werden
ffalter fiir  ZasaltngerEite
Oben anf dem Suchergehduse befindet sictr ein
Halter (27) fi.ir Zusatzgerdte, wie Blitzlidtt-Laffipe,
Entfernungsmesser usw. Diese Teile besitzen ent-
sprechend genormte Fi.ihrungsleisten zum Einschie-
ben in den Halter.

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                                                                                                                                                                                                           I
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Sueher
Die Kamera ist mit dem b'ewdhrten opti'sdten Fern-
rohrsuctrer (26) ausgestattet. Bei Verwendung des
Suchers bringe man die kleine Offnung des Sucher-
Hinterteils dicht ans Auge. Der Durdrblidr durdr die
vordere Linse ergibt das Bildfeld.
                         f ilm-Merkseheibe
                Als weitere Neuerung haben
                                                                  (23)                  wir eine Film-Merksdteibe
                   angebradrt. Dieselbe ist im
                  Filmtransportknopf (22) ein-
                   gelassen und soll Ihnen stets
                       zeigen, weldrer Film sidr in de'r
                Kamera befindet.
Auf der Padrung der Filme finden Sie die DIN- bzw.
Asa-Werte. Die Einstellung erfolgt durdr Drehetr
der Merksdteibe, bis die Index-Marke auf die DIN-
bzw. Asa-Werte des verwendeten Filmes zeigt. Zur
Betdtigung ist auf der Sdreibe ein kleiner Knopf
angebracht.
Ftir Color-Filme ist das Feld !5{9 gri.in zu verwenden.
                                       25
I)oppelbelicht u n gs sperre
Die Solida III hat Sperre gegen Doppelbelidttung.
Nactr jeder Aufnahme ist die Gehduseausliisung ge-
sperrt, daher nicht mit Gewalt driid<en. Die Sperre
wird erst durctr Transport des Filmes zur nddtsten
Nummer aufgehoben.

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Das rote Signal neben dem Gehduseauslciser zeigt,
 da8 die Verriegelung aufgehoben und die Kamera
 wieder aufnahmebereit  ist.
 Achtung! Bei Handhabung der Kamera o h n e Film
 ist zu beachten, daB nadr Erscheinen des roten
 Signals noch ca. eine Umdrehung des Filmtransport-





                    Abbildung 8

t4
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knopfes erfolgen muB' Bei eingelegtem Film tritt
dieser Fall nidrt auf, da stets bis zut nddtsten
Nummer weitergedreht wird.
Aufnahme  (Abb. 8)
                       zu erzielen' ist dieUm einwandfreie Aufnahmen
rictrtigeHaltungderKameraVoraussetzung.Abbil.
dung 8 zeigt die korrekte Hattung der Kamera wdh-                                                         es ,"rrJ der Aufnahme. Bei dem Format 6 X 6 gibt
keine Uberlegung, ob Hoctr- oder Quer-Aufnahme'
Man halte die Kamera fest mit beiden Hdnden' fi'ihre
den Suctrer dicht ans Auge und bringe das Auf-
nahme-Objekt in die Bildfeld-Mitte' Dann dri'iclce
 langsam und ruhig den Gehduseausl6ser (24) durdt'
 Aufnahmenmitmehralsl/2SSek.Belidrtungsdauer
 mactre man stets mit Stativ oder auf fester Unterlage'
                   Sehlie6en
                  der l(amera
                               Stelle die Frontlinse (1) vor
                  dem SctrlieBen des APPa-
                          rates stets auf oo zurtiek'
                     Vermeide nach Miiglidt-
                                keit. da8 VersctrluB (8) und
                                                           (10) gesPannt                                Selbstausliiser
                               sind. Durctr Drucl< mit bei-
                     den Daumen auf die bei-
                         den Streben (25) klaPPt der
                       Laufboden (21) hodr und
                              der Obj ektivtriiger legt sidt
           Abbildung 9     automatisdr in die Kamera'

                                                                15
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RatsehlEige fiir bessere Bilder
Halte das Kamera-Objektiv immer sauber und rei-
nige nur mit Objektivtuch.
Verwende niemals gewcihnlictre Stoffe, da sie das
                                          g e rin g e re r'Entre,"""u?:$H ";,:fi:1",L::"1;I
als einem Meter aufzunehmen. da solche unsdrarf
werden.
Bei Geschwindigkeiten ldnger als 1/25 Sek. verwende
stets ein Stativ oder eine feste Unterlage. Die
Kamera besitzt Stativgewinde.
Unter normalen Lichtverhiiltnissen  ist die gi.instigste
Kamera-Einstellung  f  : 11 und 1/50 Sek. Fi.ir sdrnell
bewegte Objekte verwende 1/100 Sek., ftir  sehr
sctrnelle Bewegungen, wie im Sport usw., L1200 bzw.
11250 oder 1/500 Sek., dabei selbstverstdndlich grci8ere
Blende       -4-2,9.An trtiben Tagen ciffne auf f :8 oder 5,6,
An sehr hellen Tagen mit Sonnensclrein auf Wasser
oder Schnee schlie8e die Blende auf f :22 oder f :16.
Eine gute Hilfe sind die im Handel befindlichen
optischen B elichtungsmesser.
Wenn Wert auf besonders exakte Belichtung gelegt
wird oder unter sdrwierigen Licht- oder Raumver-
hdltnissen gearbeitet werden mu8, empflehJ.t sich die
Verwendung eines elektrischen Belictrtungsmessers.





                                Druck: Julius Steeger & Co. Bayreuth
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