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Minolta SR-T 101 User manual

User manual for Minolta SR-T 101. 44 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

44 pagesGerman3.2 MB PDF
Minolta SR-T 101 manual cover
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Document details

Brand
Minolta
Model / document
Minolta SR-T 101
Document type
User manual
Language
German
Pages
44
File size
3.2 MB
Category
Film cameras
Document date
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Seit der Ubernahmeder lnnenmessungf ur
Spiegelreflexkamerasin der Stehbild-Fotogra-
 fie habensich verschiedeneMeBmethodenher-
ausgebildet.Wahrend sich bei der ,,Oblektpei-
 lung" die Messungnur auf einen kleinenTeil
des Bildfeldes erstreckt, messen andere Sy-
steme mit zwei voneinanderunabhdingigen
CdS-MeBzellendas ganze Bildfeld aus und
 liefernbei starken Helligkeitskontrastenrelativ
ungenaueErgebnisse.
Bei der MinoltaSR-T 101 ist es gelungen,mit
Hilfe  eines  neuartigen Schaltungsprinzips
(CLC) die von den beiden MeBzellengeliefer-
ten Daten auch bei starken Bildkontrastenzu
optimalenEinstellwertenzu integrieren.
Zu dieser erh6hten MeBgenauigkeitkommt
noch die besondereKonstruktionder Minolta
SR-T 101, die ein leichteresund schnelleres
Arbeiten gestattet.
Motivbetrachtungund Einstellung von  Bild-
schdrfe, Blende und VerschluBzeit,ohne die
Kameravom Auge nehmenzu mussen-  das
sind Eigenschaften,welche die Minolta SR-T
101 auch fur den Berufsfotografen,bei dem es
oft auf duBersteSchnelligkeitin der Arbeit an-
kommt, geradezuprdidestinierterscheinenlas-
sen.
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lnhaltsverzeichnis

Bedienungsgriffeund Einzelheiten          2 - 3        Der Selbstausl6ser                    30
WesentlicheVorztigeder Minolta SR-T 101   4           EinstellmarkefUr lnfrarotfilm            31
TechnischeDaten                         5           Eine Einstellhilfe                            3l
Um lhre MinoltaSR-T 101 uberhauptin Betrieb             Blitzsynchronisation                      32-33
   nehmenzu kdnnen                                Entladender Kamera                      33-34
   Einsetzender Quecksilberbatterie     B            Ob;el<tivwechsel          .   ./                35
   Batterieprufung                                                I          Verwendungiilterer Rokkore ohne MC und
Ein Schnellkursus ftir Eilige               10-1 I          von Fremdobjektiven                                . 36
Das Laden der Kamera                  12-14     M i nolta-Rokkor-Wechselobjektive
Einstellenvon Belichtungszeitund Blende     . 15-16                  ftlr das SR-System                                    . 37-38
Innenmessungmit Kontrastausgleich-   ein            Zubehorfiir SR-Kameras                               . 39
   neuartiges System der Belichtungsmes-           Pflegeder Kamera                                           . 40
   sung                                1 7
Die DIN-ASAVergleichsskala                     . 18
 Einstellender Belichtung                               . 19-21
Wie man die Kamerahiilt                 .22
 Das Scharfeinstellen                                              . 23
 Die Schiirfentiefe                          .24-25
 Schiirfentiefetabellef0r MC-Rokkor
   11 ,2158mm und 1 :1,4/58mm          26
 Schiirfentiefetabellefur MC-Rokkor
   ,  , 1 : 1 , 7 1 5m5m                                                . 2 7
 Das Nachprufender Schiirfentiefe                . 28
 Die Spiegelsperre                                         . 29
                                                                                                    1

                                                                                                                                                                                                                                                   " A -                , j
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Kamerateile


 Filmrtickspulknopf, dient zugleich zum Entsperren der RUckwand
 Zubehorschuh

 Gehduse des Pentaprismensuchers
 Ei nstellrad fijr VerschluRgeschwind i gke iten und Fi I mempfindlich keiten
 TransportschaI thebeI                    \>
 Kameraausloser

 Filmziihlwerk
Mitnehmer frir Bel ichtungsmesser                                                      rtrinollo
Bajonettverriegelu ng
B le n d e n ei n s t el l r i n g

Schaltknopf ftir Spiegelsperre
Schdrfentiefenskala

Selbstausloser

EntfernungsskaI a

Schdrfentiefenprtifknopf
EntfernungseinstelI ring

MC-Rokkor


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Rtickspulachse

      Batterieschalter

        Sucherokular

        Stativgewinde

      SchlitzverschluB

Batteriekammerdeckel

Transportzahntrommel

BtickspuI entsPerrknoPf

       AufwickelsPule

     FilmandruckPlatte
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Bedienungsgriffeund Einzelheitender MTNOLTASR-T 101

WesentlicheVorz0geder Minolta SR-T 101

1) Innenmessungmit Schnettablesung                      c) UbergroBer Rilckschwenkspiegelverhindert Ab-
a) Messungbei voller Offnung des Objektivs,so daB         schneidenvon Teilen des Bildfeldes im Sucher
   auf mehr oder weniger helle Motivbeleuchtung       und damit ungenauesAblesenauch bei riberlangen
   keinerleiRUcksichtgenommenzu werden braucht.        Brennweiten.
b) NachfUhrzeigerim Sucher zeigt bei jeder Zeit-        d) Lage der beiden CdS-MelJzellenschlieBtLichtein-
  Blenden-Kombinationsofort die richtigeBelichtung            fall vom Sucherokularher und damit Fehlmessun-
   a n .                                           gen aus.
c) EingestellteVerschlulJzeitwird im Sucherauf einer
  Skala angezeigt,jedoch aulJerhalbdes Bildfeldes.       3) Weltberiihmte Rokkor-Objektive
d) MessungerfaBt nur dasjenigeLicht,das auch auf           mit hervorragenderAufldsungauf Grund der Ver-
  den Film einwirkt, macht also Ber0cksichtigung      wendung seltener Erden sowie einer patentierten
  von Anderungender Bildweitebei Nah- und / oder         achromatischenVergiitung.
  Makroaufnahmenunn6tig.
                                                             4) Gr6ftte Vielseitigkeit durch komplettes System
2) Kombination der Vorteile von Objektpeilung und         von Objektiven und Zubehiir
  Gesamtbildmessung                                  a) Siimtlichezur Verwendungan MinoltaSR-1,SR-1s
a) CLC-Me[J-System(Contrast Light Compensator)        und SR-7 bestimmtenOb;ektive, gleichgriltigob
   sorgt auch bei sehr kontrastreichenMotiven filr           mit Blendenautomatikoder Blendenvorwahl.k6n-
  €iuBersteMeBgenauigkeit.                          nen an der Minolta SR-T 101 verwendetwerden.
b) Beleuchtungsunterschiedezwischen verschiede-         (Zur Messung ist hier die Arbeitsblendeeinzu-
  nen Bildfeldteilen werden automatisch beruck-           stellen.)Das Gleiche-  Innenmessungtiber Ab-
   sichtigt und damit optimale Einstellwerteerzielt.        blendung-   gilt auch fur Fremdobjektive.

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1/'rs,1/zo,1leo,1/rzs,1/zso,1/soo,1/rooos€c, siimtlichb) Eine groBe Zubeh6rauswahlltilJtdie Minolta SR-T
  101 praktisch jeder fotografischenAufgabe ge-          einrastend.X- und F-(FPX)Blitzsynchronisation.
   recht werden.                                       Regelbarer Selbstausloser,Maximalverzdgerung
                                                 10 sec.
TechnischeDaten zur Minotta SR'T lOl
                                                          Filmtransport:
Ein?iugigeSpiegelreflexkamera24x36 mm mit Innen-                                                        Schnellschalthebelfiir  Filmtransport und Ver-
  messung                                                        schlu[Jaufzug;Doppelbelichtungssperre;
                                                       Transportvermittelseines Hebelschwungs:  1B0o
Standardobiektiv:                                      oder mehrererkurzerSchaltbewegungen(Etappen-
  MC Rokkor 1,2/58 ffiffi, MC  1,4158 mm oder          schaltung).
  MC 1,7155 mm mit Belichtungsmesserkupplung       Filmziihlwerk(fur belichteteAufnahmen),mit auto-
   (Blendensimulator)                                  matischerRuckschaltungauf Null.
   AchromatischeVergUtung.                                   FiImrtickspulung durch Schnellruckspulkurbel.
   Bildwinkel41o.                                          Bildformat:24 x 36 mm; Standard-Kleinbildfilmin
   VollautomatischeSpringblende;Blendenskalain-         Patronen f':lr 20 oder 36 Aufnahmenoder belie-
   ternational1,4,2,0-16 mit EinrastunghalberBlen-         bigenLdngen(bis zu 36 Aufnahmen:  1'60 m).
   denstufen(ausgenommenzwischen1,4 und 2,0)'
   Filter-Einschraubgewinde55 mm E-A  fur  1,4;
   52 mm E-@ fur 1,7; Aufsteck ( )-@ 57 mm bzw'       Sucher:
   54 mm. (Siehe auch Objektiv-Liste)                    Pentaprismensucher.
   Kamera-AnschluBuber Minolta-Bayonett'               Anzeigenadeldes Belichtungsmessers,Nachfuhr-
   GroBeund Gewicht:4'l x 65 mm A;285 g.                 zeiger und Skala der VerschluBgeschwindigkeiten
                                                      im Sucherfeldsichtbar.
 VerschluB:                                              Scharfeinstellungauf Fresnel-Linsemit zwei zen-
   SchlitzverschluBmit EinstellungenB, 1, 1/2,1/t, 1/s,          tralen, konzentrischenMikroprismenfeldern.
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Sucherbildgr6Be:NatrirlicheGroBe 1:1 Standard-       Scharfeinstellung
  Rokkorbei Einstellungauf @  (Unendlich).                                                                riber Feinraster(Mikroprismen-)Scheibebzw. -Ring   Sucherfeldgrdl3e:22,4 x 33,7 mm.                                                 und Fresnel-Linse.
                                                         Scharfeinstellungdurch Schneckengang(mit pa-
                                                           rallelfUhrung); lnfrarotindex.
Belichtungsmesser:
  Belichtungsmessungdurch das Oblektiv (lnnen-       Spiegel:
  messung). Kontrastausgleichschaltung;2 CdS_                                                      UberdimensionierterRuckschwenkspiegelmit Ab-  MeBzellenam Pentaprisma.Messung bei voller                                                         klappvorrichtung.Spezial-gediimpftund federnder  Offnungdes Ob.iektivs,mit VerschluBgeschwindig_                                                     Abfangsteg.   keit, Arbeitsblende(Uber Blendensimulator)und
  Filmempfindlichkeitgekuppelt. MeBkontrolle im
  Sucher.                                           Sonstiges:
  Arbeitsbereich:Lichtwert3-17  bei 21 DlN.                                                    Gerditeschuhauf Prismensucher.
  Schiirfentiefenkontrolle: Durch Schaltknopf bei
  Verwendungvon Rokkor-Objektiven(mit und ohne
  Belichtungsmesser-Kupplung).                          Grdfle und Gewicht:
  EinstellbareFilmempfindlichkeitenvon g-39  DIN           (mit Standardobjektiv1,4/58mm)  = &-6400 ASA.                                                 145 (Lringe)x 94,5 (H6he) x 89 (Tiefe bei Einstel-
  Einstellungder Filmempfindlichkeitenam Einstell-         lung des Standardobjektivesauf CO) mm; 9g0 g.
  knopf fUr VerschIu lJgeschwindi gkeiten. Vergleichs-
  skala DIN-ASA auf Kamerartickwand.
  Batterie: Mallory PX 13 oder gleichwertigerTyp,       Objektiv-AnschluB:
  unter -10o  C: evtl. RM 625. Schalter fUr ElN,          Minolta-Bajonett,extremstark, rtbergroBeOffnung,
 AUS  und  Batteriekontrolleam Kameraboden.          zusiitzlich Adapter  frtr  Schraubgewinde- und
  Batterieprufmarkeim Sucher.                           Exakta Bajonett-AnschluB.

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Um lhre Minolta SR-T l0l  i.iberhauptin Betrieb nehmen zu kcinnen

 zuerst die (mitgelieferte)Quecksilberbatterieeinsetzen





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1   Den Deckel der Batteriekammer durch Daumen-                                                Wenn Sie (nach einem bis anderthalb Jahren)                                                            4
 I    druck entgegen dem Uhrzeigersinn abschrauben       Z    einmal eine Ersatzbatterie brauchen, verlangen
     und die Batterie mit der Plus- (*)  Seite nach             Sie in lhrem Fotogeschiifteine Mallory RM 625,
     o b e n e i n l e g e n .                                       Eveready E 625 oder eine andere gleichwertige
                                              Q uecksilberbatterie.
Achtung! Beruhren Sie die Pole der Batterie niemals     W e n n S i e d i e K a m e r a n i c h t g e b r a u c h e n d, a n n s t e l l e n
mit feuchten oder schmutzigen Hdnden, da jene da-        Sie den Batterieschalteram Kameraboden vorteilhaf-
durch erheblichen Schaden leiden kdnnte!                  terweise auf AUS (OFF).
Werfen Sie eine verbrauchte Quecksilberbatterienie-
mals ins Feuer und versuchen Sie auch nicht, sie zu         Sollten Sie die Kamera ldngere Zeit nicht verwen-
zerlegen (Explosions- bzw. Verdtzunqsgefahr durch        den, so  ist es ratsam, die Batterie herauszunehmen
Sduren)!                                             und an einem trockenen Platze aufzubewahren.

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Bevor Sie Aufnahmenmacfien,sollten Sie die Batterie auf ihre FunktionsfdhigkeitprUfei.





     Batterieschalteram Kamerabodenauf B. C. ein-         Wenn dann die Belidrtungsmessernadelim Su-1 !     stellen (s. Abb.).               2   ctrer auf die klelne recfrtecklge Pr0fmarke eln-
                                                                            splelt, ist die Batterle in Ordnung und llefert
                                                                die n6tige Spannung;anderenfallsiet ele gegen
Die normale Lebenszeit einer Quec*silberbatterie            eine Ersatzbatterieauszuwechseln(s. Abb.).
betriigt ca.  1  Jahr.' Danadr  f6llt  die Spannung
rapid ab, so dafJ nicht mehr mit  rlcfitlg belichteten
Aufnahmengerecfrnetwerden kann. Eln                                       "Sictt-wieder-
Erholen" oder gar Regenerierenist technisdt unm6g-
lich -  sorgen Sie also rectrtzeitigfUr eine Ersatz-
batteriel
                                                                                                                                                                                                     I


                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              -  -  -  .  :                  a
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Ein Schnellkursusfiir Eilige,die bereitsdie anderenSR-Modellekennen:

    1. Rrlckwand offnen und eine 20er oder 36er Film-         3. Zwei Blindschaltungenmit dem Transporthebel,bis
      patrone in die Filmkammer einlegen.                        Z?ihlwerk auf ,,1" steht.





                                                                          4. Richtige Belichtung durch Drehen entweder des
   2. Filmempfindlichkeitauf dem VerschluBzeitenknopf          Blendeneinstellrings oder des  Belichtungszeiten-
       (in ASA) einstellen                                     knopfes einstellen.
t 0
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Das Laden der Kamera





       Ruckspulknopf bis zum (scheinbaren) Anschlag            Filmpatrone in die leere Patronenkammer ein-       herausziehen, nach Uberwinden dieses Wider-   2   legen, so, daB im Hineindrucken des Ruckspul-
       standes springt die Rtickwand auf. (Gleichzeitig           knopfes ihr Steg von dessen Greifer erfaBt wer-
        geht das Zdhlwerk auf -S-    (Start) zuruck).              den kann (Stegseite der  Patrone also nach
                                                                    o b e n! )




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3   Filmanschnittspule (die sichsoleichtin denin dieSchlitzgewunschteder Aufwickel-Stellung   4    Transporthebelder  Aufwickelspulesoweitwiederbewegen,nachbisobender Schlitzzeigt;
     drehen laBt) einfrlgen, daB das letzte oder vor-           dann mit ,,rdtschenden" Bewegungen langsam
      letzte  Perforationsloch von  dem  Haken  im             weiterschalten,bis der Film beiderseits von den
     Schlitz erfaBt wird                                    Zdhnen  der  Transoortwalze sicher erfaBt  ist.
                                                Wenn dabei der Transporthebel gesperrt wird
                                                                      (weil  der  VerschluB inzwischen aufgezogen
                                                       worden ist), auf den Ausloser drrlcken, worauf
                                                               weitergeschaltetwerden kann
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Sobald der Film endgriltigerfaBt ist, Rtickwand                                                             Film bis zum (festen) Anschlagweiterschalten,     tr                                              A     r,   schlieBen-  einfachbis zum Einschnappenan-      V  dann Ausldser drucken;dies wiederholen,bis
       drUcken.Dann Rrickspulkurbelaufklappenund            die -1-    auf der Ziihlwerkskalader weiBen
       ganz leichtin Pfeilrichtungdrehen-  Widerstand           Keilmarkegegenribersteht.
        zeigt an, dalJ der Film unter der Filmandruck-                                                                      in die Endstellungzuruicklaufenlassenmuf3.Anderer-        platte flachliegt.
                                                               seits ist unbedingtdarauf zu achten,daB am anderen
   NB! Der Transporthebelhat einen Gesamtschaltwin-     Ende des Schaltwegsder Hebel definitiv bis zum
   kel von 180o; davon bedeuten die ersten 20o eine      Anschlaggedrricktwird, da sonst der Verschlul1nicht
   Art ,,Leerlauf"und dienen dem Zweck, dalj man bei        restlos aufgezogenist und demzufolgeder Ausldser
   schnellerAufnahmefolgeden Hebel nicht jeweils bis        sperrt.
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Einstellung von Belichtungszeit und Blende





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                                                       beiden schwarzen Indexmarken steht (s. d. Abb.). Die
Die VerschluBgeschwindigkeit(Belichtungszeit) be-        Zahlen stellen Sekundenbruchteile zwischen 1 und
stimmt in Zusammenarbeit mit der Blende die Licht-        1/rooosec dar, bei ,,B" bleibt der VerschluB solange
menge, welche auf den Film einwirkt; je kurzer sie ist,         offen als auf den Ausl6ser gedrrickt wird (am besten
mit desto groBerer Sicherheit wird sie Bewegungen         rlber einen Drahtausl6ser).NB! Selbstausl6ser ergibt
des oder der Motive ..einfrieren" lassen.                      z u s a m m e nm i t , , B " c a . 2 s e c .
Das Einstellen der VerschluBgeschwindigkeiterfolgt        Die Blende bestimmt neben der Lichtmenge auch die
durch Drehen des Zeitenknopfes (in beliebiger Rich-        Schdrfentiefe (s. S. 22 ff.); der Einstellindex besteht
tung), bis die gewunschte Zeit dem roten Index rechts       aus einer weil3en Raute (bei den MC-Objektiven) vor
neben dem Prismensuchergehtiusegegenriber oder      dem Blendeneinstellringmit den eingravierlen Blen-
auf der VerschluBzeitenskalaim Sucher zwischen den        denzahlen (beim Standardobjektiv von 1,4 bis 16).
                                                                                                           '15
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B l ende                                                NB! Abgesehen von 1,412 kOnnen zwischen 2 und 16
                                                           halbe Blendenzahlen einrastend eingestellt werden;
     Licht-                                                                  die Einstellung von Zwischenzahlen am VerschluB-   menge coa@a,!@figdg
           2        |     ln       l/t    vg    t/t6   l/32  uof         zeitenrad ist unm6glich.
                                                            Die VerschluBeinstellung ,,B"  wird  fur  ldnger als
                                                               1 sec andauernde Belichtungszeitenverwendet.
                                                            Die rot ausgelegte Zahl 60 (:   tln sec) auf dem Ver-
                                                             schluBzeitenrad bezeichnet die  krirzeste VerschluB-
                                                                        zeit  fur Blitzaufnahmen mit einem Elektronenblitz-
                                                                ge16t.
                                                  Da die auf den Film fallende Lichtmenge durch das
                                                   Zusammenwirken von Belichtungszeit und Blenden-
  Wenn die VerschluBgeschwindigkeitkonstant bleibt,        offnung bestimmt wird, kann sie jederzeit durch Ab-
   betriigt die Lichtabnahme bei jeder anwachsenden       dndern einer oder  beider Einstellungen korrigiert
   Blendenzahlpro Stufe 50 /e und nimmt sinngemdB fur        werden. Das bedeutet auch, daB man nicht wie bei
   jede fallende Blendenzahl um jeweils den gleichen        zahlreichen Kameras von den Werten abh?ingig ist,
   Betrag zu. Die Beziehungen zwischen Blendenoff-        die der Belichtungsmesserliefert, sondern durchaus
   nung, Blendenzahl und Lichtmenge sind aus der Ab-        nach eigenem Ermessen belichten kann, wenn es sich
   bildung zu ersehen.                              um das Erzielen spezieller Effekte handelt, da es bei
                                                              der Minolta SR-T 101 in dieser Hinsicht keine mecha-
                                                          nischen Begrenzungen gibt.



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lnnenmessung mit Kontrastausgleich-   ein neuartigesSystem der Belichtungsmessung,




das unter normalen Aufnahmebedingungenerstklas-
sige Resultate liefert und unter erschwerten, wie z. B.
bei sehr kontrastreichen Motiven, m6gliche FehIbe-
liclrtungenverhindert





                                                                                                  1 7
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Die DIN-ASA Vergleichsskala





                                                          an der Kamerarrickwand dient in erster Linie der Ein-
                                                                   stellung der den DIN-Werten entsprechenden ASA-
                                                         Werte am VerschluBzeitenrand, in zweiter als Film-
                                                           merkscheibe.





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Einstellen der Belichtung

Bei der Minolta SR-T 101 handelt es sich um eine       nicht-MC-Rokkoren und Fremdobjektiven mu[J zum
Kamera mit Innenmessung. Soweit MC Rokkor-Ob-      Messen der Belichtung die Arbeitsblende eingestellt
jektive verwendet werden (MC  -  Belichtungsmesser-      w e r d e n . N d h e r e s s . S . 3 6 .
kupplung), kann sowohl  bei Motivbetrachtung und         1 . Einstellen der Filmempfindlichkeit
Scharfeinstellenals auch beim Festlegen der korrek-       AuBeren Ring des VerschluBzeitenradesanheben und
ten Belichtungszeit (vermittels des Nachfuhrzeigers)       drehen, bis die Filmempfindlichkeitin ASA im Fenster
mit offener Blende gearbeitet werden. Bei anderen,        erscheint (s. oben betr. Vergleichsskala).
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2. Das Einstellen der Belichtung erfolgt dadurch, dal-J
man die Anzeigenadel des Belichtungsmesser, so-
bald diese zur Ruhe gekommen ist, mit dem Nachfrlhr-
zeiger durch Drehen des VerschluBzeitenradesund
der des Blendeneinstellringszur Deckung bringt. Wie
bereits erwdhnt, rvird die eingestellte Belichtungszeit
im Sucher durch U-Zeiger und Skala angezeigt.

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Bei entsprechenderKombination von Blende und Be-
lichtungszeitkonnen der Nadelzeiger des Belichtungs-
messers und der  (mit Blende, Belichtungszeit und
Filmempfindlichl<eitseinstellunggekuppelte)  Nach-
fUhrzeiger bei einer eingestellten Filmempfindlichkeit
von 21 DIN innerhalb des Bereiches zwischen den
Belichtungswerten 3 und 17 zur Deckung gebracht,
werden. Dieser Bereich iindert sich mit anderen ein-
gestellten Fi I mempfindlichkeiten.
                                                Achtung!Es empfiehlt sich, die gewUnschte VerschluBgeschwin-
digkeit zuerst einzustellen-   je nach der beim Motiv        a) Wenn die Blende zuerst eingestelltwird, mulJ der
vorhandenen Bewegung -  und dann mit der Blende          Blendeneinstellringrichtigeinrasten.
nachzufUhren.                                             b) Bei ldingerenVerschlullgeschwindigkeitenals r/ro
Wenn sich beim Drehen des Blendeneinstellringsdie         sec sollteman der KamerairgendeinenfestenHalt
Anzeigenadel nicht bewegt, dann muB allein mit der         geben, soweit man nicht gleich ein Stativ verwen-
VerschluBgeschwindigkeitnachgefuhrt werden'             den will oder kann.
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