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Film cameras

Nikon FM2 User manual

User manual for Nikon FM2. 51 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

51 pagesGerman17.2 MB PDF
Nikon FM2 manual cover
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Document details

Brand
Nikon
Model / document
Nikon FM2
Document type
User manual
Language
German
Pages
51
File size
17.2 MB
Category
Film cameras
Document date
Not specified in catalog

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VORWORT
Herzlich willkommen in einer Welt der Fotografie, wie sie nur
die Nikon FM2 kennt. Denn mit ihrer kUrzesten VerschluRzeit
von 1/4000s ist sie die schnellste eindugige Spiegelreflex-
kamera, die heute fUr das Kleinbildformat  in Serie gefertigt
wird. Ergdnzt wird diese Sonderstellung durch eine kUrzeste
Synchronzeit  ftir Elektronenblitz von 1/200s, die fUr eine
SchlitzverschluBkamera ebenso ungew6hnlich ist. Das
Geheimnis der Sonderstellung dieser Kamera ist ein neuar-
tiger, vertikal ablaufender SchlitzverschluR mit Rollos aus
Titan, denen ein wabendhnliches Muster aufgedtzt wird.
Weitere Details, die dem kreativen Fotografen zugute kommen,
sind ein groRer Filmempfindlichkeitsbereich von 12-6400
ASA/ISO (entsprechend 12-39 DIN), auswechselbare  Ein-
stellscheiben, eine eingebaute Blitzbereitschaftslampe sowie
die M0glichkeit des Motorbetriebs und der Mehrfachbelich-
tung. Zusdtzlich hat die FM2 eine Stromsparschaltung:  Ein
leichter Druck auf den feststellbaren Ausl6ser schaltet das
MeBwerk und die LED-Anzeige im Sucher ein; etwa 30 Sekun-
den spdter werden beide automatisch abgeschaltet. Wir
mochten lhnen empfehlen, diese Bedienungsanleitung genau
durchzulesen und stets griffbereit zu halten, bis Sie vollig mit
lhrer FM2 vertraut sind. Nur so werden Sie die vielfdltigen
MOglichkeiten nutzen k6nnen, die diese Kamera bietet.
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w,p



                                                          Batterieklemme                                              einlegen.    Batteriefachdeckel  ii     q,  Batterien                                     aI                                        Setzen Sie die                                                         mit der Kamera  t9r                                                                  einsetzen. rr abnehmen.                                       -rgelieferte Batterie mit dem Pluspol nach   FUhren Sie die Batterieklemme wieder inL0sen Sie den Deckel durch Linksdrehung
mit einer MUnze.                       oben und dem Minuspol nach unten in   die Bodenplatte der Kamera ein und
                                       die Batterieklemme ein, ohne die Pole    sichern Sie sie durch Rechtsdrehung.
                                     dabei zu berUhren. Folgende Batterien    Anme|f;ung: Batterietips finden Sie auf Selte
                                                 sind verwendbar:                                   45.
                                        e Eine Lithium-Batterie 3V.
                                           o Zwei Silberoxid-Batterien 1,55V
                                                        . Zwei Alkali-Mangan-Batterien  1,5V.
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                                                                   * iiffnen.,   Objektiv ansetzen.                         31 Riickwand Jt  Fassen Sie das Objektiv an seinem Chromring @, richten                   vr  Schieben Sie die Rrickwandent-
Sie den Einstellindex @ auf den Objektivindex (9 am Kamera-                          riegelung @ mit dem Zeigefinger nach
gehause aus und sichern Sie das Objektiv durch Linksdrehung                          links und heben Sie gleichzeitig den
bis zum Einrasten. Vergewissern Sie sich, daR der Einstellindex                        RUckspulknopf 6? an. Die KamerarUck-
nunmehr aul der Oberseite liegt.                                             wand springt auf   .
Zum Abnehmen:  Drr.icken Sie die Objektiventriegelung @ und
drehen das Objektiv nach rechts, bis es sich entnehmen ldRt.
Anme|*ung: Beim Objektivwechsel mit eingelegtem Film sollte del
Spiegelkasten  nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden.
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OYl  Filmpatroneeinlegen.lccpn Sic riic FilmngtrOne SO in    {ftItvr  lufyyickelspuleFilmanfang in die     11I rr  desSchnellschalt-FilmdurchBetdtigung
das Patronenfach rt3 ein, daB der Film-   einfiihren.                     hebels aufspulon.
anfang auf die Aufwickelspule €i zeigt,   Ziehen Sie den Filmanfang tiber das   Betatigen Sie den Schnellschalthebel
und sichern Sie sie durch Niederdrucken     Bildfenster und stecken Sie ihn in einen   und drucken Sie den AuslOser, bis die
des RUckspulknopfes.                      der Schlitze der Aufwickelspule. Drehen   Zahntrommel 20 auf beiden Seiten in die
Anme*ung: Jede handelsubliche  Kleinbild-    Sie diese mit dem Daumen langsam nach    Filmperforation  eingreift. Der Schnell-patrone            ist           verwendbar.                         empf                   Es                                    iehlt                                           sich, den   innen und vergewissern Sie sich, daR    schalthebel muR dabei .jeweils voll bis                                vo rzu                                 ne                                        h me n.F il mwec h            sel                                                  i m Schatte n                                         die kleine Nase im Schlitz in das erste   zum Anschlag gefUhrt werden.
                                     oder zweite Perforationsloch des Film-
                                         anfangs eingreift.
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GRUNDBEDI EN UNQ                       -P6Ttsetzuns-

 M                                   Filmdurchhang       a.a  Leeraufnahmen     .tr   Kamerariickwand     {A     l-r   sshtigllg6.             rrur beseitigen.            I+r  m6s6en, bis das
     DrUcken Sie die Ruckwand an, bis sie   Klappen Sie die Ruckspulkurbel QD aus   Bildzdhlwerk  i5ar su; 6..                                                                                                   *      einschnappt. Achten Sie dabei darauf,   und drehen Sie sie in Richtung des auf   erste Bild anzeigt.
     daR die Zahntrommel auf beiden Seiten  dem Ruckspulknopf sichtbaren  Pfeils,    DrUcken Sie den AuslOser und betatigen
      in die Filmperforation eingreift und der    bis ein Widerstand spurbar wird. Klappen   Sie jeweils anschlieBend den Schnell-
     Film zwischen den FUhrunosschienen    Sie die Kurbel dann wieder ein.               schalthebel, bis das Bildzdihlwerk das
       [d lduft.                                                                                      erste Bild anzeigt. Prufen Sie, ob sich der
                                                                                      RUckspulknopf beim Filmtransport  ent-
                                                                                gegen dem Uhrzeigersinn mitdreht. Dies
                                                                                                               ist ein Zeichen fUr einwandlreien Film-
                                                                                                  transport. Sollte sich der RLickspulknopf
                                                                                            nicht mitdrehen, muR der Film neu ein-
                                                                                                 gelegt werden.
                                                                                                                                                                                              * Der weiBe Punkt zwtschen 0 und 2.
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                 .                     7000266
                              Kameraaufdas{E rvr  EinstellenFilmempfindlichkeit.der       {A                                                            r Yr  Crbiekt                                                richten.
Heben Sie den Randelring O an und   Beim Blick in den Sucher sollte die
drehen Sie ihn, bis der rote Index @ der   Kamera in lhrer linken Hand ruhen, deren
Empfindlichkeit des verwendeten Films    Finger das Objektiv umspannen. Der
gegenUbersteht. Nur in dieser Stellung    linke Ellbogen sollte sich am Korper
ist einwandf reie Belichtung gew?ihrleistet.    abstutzen. Der Zeigefinger der rechten
Die Zahlenwerte  lLir die auf der Skala @   Hand liegt auf dem Ausloser, der Daumen
mit Punkten gekennzeichneten Stellun-   bedient den Schnellschalthebel. Die
gen  f inden Sie auf Seite 18.               anderen Finger der rechten Hand um-
                                 fassen das Kameragehause. Diese
                                          Haltung ist sowohl fUr Quer- als auch fUr
                                 Hochaufnahmen geeignet. Zur be-
                                         sonders sicheren Kamerahaltung konnen
                                    Sie sich an einen    f esten Geqenstand
                                      anlehnen (2.8. eine Wand) oder ander-
                                         weitig aufstutzen. Der Suchereinblick
                                      kann entweder mit dem linken oder dem
                                            rechten Auge erfolgen.

                                                                                                          11
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{e   Durch Drehen des                      Unscharf                                 scharf rvr  Entfernungsrings o
scharfstellen.
Die FM2 ist mit einer Einstellscheibe K
ausgerustet. Blicken Sie in den Sucher
und drehen Sie den Entfernungsring,  bis                                                                      -die beiden Teilbilder des Schnittbild-
indikators nicht mehr gegeneinander
verschoben sind und die gewtinschte
Ebene im Mikroprismenring scharf
erscheint. Damit ist die Scharfeinstelluno
erfolgt.





                                                                                                                                       13
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                                                                 SchnellschalthebelDD  Film zuriickspulen.   Oe  Filmpatrone       6A                            r-tUr entnehmen.            3ft   einschwenken.--'     Klappen Sie die RUckspulkurbelaus und drehen Sie sre in Pfeilrichtung.    Schieben Sie die RLickwandentriegelung   SchlieRen Sie die Kameraruckwand und
Am Filmende werden Sie ernen leichten     in Pfeilrichtung und Offnen Sie die Ruck-    legen Sie den Schnellschalthebel an die
Widerstand spuren. Setzen Sie die  wand durch Anheben des RUckspul-   Ruckwand an. Wenn immer Sie die
Bewegung noch ein oder zwei Umdre-     knopf es. Jetzt kann die Filmpatrone   Kamera nicht benutzen, sollten sich der
hungen fort, bis sich die Kurbel leicht   entnommen werden. Vermeiden Sie einen   Schnellschalthebel in dieser Stellung
drehen ldRt. Dies ist das Zeichen, daR    Filmwechsel im direkten Sonnenlicht.        befinden, in der der Ausloser gesperrt
der Filmanfang voll in die Patrone zuruck-                                         und das elektrische System der Kamera
oesoult ist.                                                                         abgeschaltet ist, so daB unbeabsichtigte
                                                                 Aulnahmen mit Sicherheit vermieden
                                                                                  werden.
                                                                             Anmerkung: Eine beim Einschwenken des
                                                                                             Hebels noch brennende Sucheranzeige erlischt
                                                                                           automatisch nach etwa 30 Sekunden. und das
                                                                           M elJwe  I k w   i rd abgeschaltet.




                                                                                                                                      15
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BESONDERE HINWEISE





Schnellschalthebel @                    Bildzdhlwerk  6,
Der Schnellschalthebel  dient auch zur Verriegelung des Aus-   Das vorwartszahlende  Bildzahlwerk beginnt bei S und ist mit 0
losers. Dieser ist entriegelt, wenn der Schalthebel in seiner    sowie geraden Zahlen von 2 bis 36 numeriert. Ungerade Zahlen
Bereitschaftsstellung  steht. Zum Filmtransport wird der Hebel   von 1-35 werden durch weiBe Punkte zwischen den geraden
bis zum Anschlag nach rechts geschwenkt. Er wird durch    Zahlen bezeichnet. Das Bildz:ihlwerk arbeitet selbst dann, wenn
Federkraft in seine Bereitschaftsstellung zuruckgeholt, sobald    sich kein Film in der Kamera befindet, und ruckt mit jeder
der Druck lhres Daumens nachldBt. Ein einzelner voller    Betatigung des Schnellschallhebels um eine Stelle weiter. Bei
Schwung des Hebels transportierl den Film um eine Bildlange    Bildnummer 36 bleibt das Zahlwerk stehen, selbst wenn Aus-
weiter und spannt den VerschluB.                                     lOser und Schnellschalthebel  weiter betatigt werden. Der Film
                                                                wird dabei solange einwandfrei transportiert, bis das effektive
                                                             Filmende erreicht ist. Beim Of  f nen der Kameraruckwand  sorinot
                                                              das Zdhlwerk automatisch auf S zurUck.





It)
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Ausliiser O
Der Ausloser dient zur Einschaltung des MeRwerks der FM2.    werden. Sie vermeiden damit Verwacklungsunscharfe. Der
Solange der Schnellschalthebel an der KamerarUckwand    Drahtausldser kann an die Schraubbuchse in der Mitte des
anliegt, ist der Ausloser gesperrt. Zur Entriegelung des Aus-    Auslosers angeschlossen werden. Bei Stativen mit einem
l0sers schwenken Sie den Schalthebel in seine Bereitschafts-     grofJen Stativteller kann das Objektiv auf diesem aufsitzen, so
stellung. Ein leichter Druck auf den Ausloser schaltet nunmehr    daR eine Drehung des Blendenrings nicht mehr mOglich wird.
sowohl das MeRsystem als auch die LED-Anzeige im Sucher    Verwenden Sie in diesem Fall die mit der Kamera gelieferte
ein. MeRsystem und Anzeige bleiben lUr etwa 30 Sekunden    Unterlage zwischen Stativkopl und Kameragehduse.
nach Freigabe des Auslosers eingeschaltet und werden an-
schlieRend zur Stromersparnis automatisch abgeschaltet. Ein
voller Druck auf den Ausloser fuhrt zum VerschluBablauf   . Hierzu
legt man den Zeigefinger auf die Fingermuschel @ und Ubt
einen gleichmdBigen Druck aus, so daR die Kamera selbst im
Augenblick der Ausldsung nicht bewegt wird. Fur 1/30s oder
ldngere VerschluBzeiten  sollte die Kamera vorzugsweise auf
einem Stativ stehen und mit einem Drahtausloser ausqeldst
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- BESOI{DERE HINWEISE-rortsetzuns





   Filmempfindlich keitseinstellung @       VerschluRzeitenknopf @ lBelichtungs-
   Die Filmempfindlichkeitsskala ist von 12-6400 ASA/lSO   einste!lung
    (entsprechend 12-39 DIN) graviert. Die Punkte zwischen    Einstellen der VerschluRzeit
    einzelnen ASA/lSO-Zahlen stehen fur Zwischenwerte wie 64,    Zur Einstellung der VerschluRzeil drehen Sie den VerschluB-
   80 usw. Diese Zwischenwerte k0nnen der obenstehenden    zeitenknopf nach rechts oder links, bis die gewUnschte  Zeit
    Zeichnung entnommen werden. ASA/lSO 100 und 400 sind rot    gegenUber dem Index i{9 einrastet. Der VerschluBzeitenknopf
     graviert, da diese Einstellungen sehr hdufig verwendet werden.    hat Stellungen fUr B (Zeitaufnahmen),  Zeiten von 1-1/4000s
     Bei den ASA/lSO-bzw. DIN-Werten handelt es sich um ein Ma[J    sowie X20O (1/200s) als Synchronzeit fur Elektronenblitz.  In der
    fUr die Empfindlichkeit des Films fur eine gegebene  Licht'     B-Stellung bleiben die VerschluRrollos  [l-r geoflnet, solange der
    menge. Je hoher die Zahl, um so hoher die Empfindlichkeit.    Ausloser gedrUckt gehalten wird. Die Ziffer 1 bezeichnet eine
    Den ASA/lSO-Wert des verwendeten Films finden Sie sowohl    Sekunde,2 eine halbe Sekunde,60 1/60s usw. X200 steht {ur
    auf der Patrone als auch auf der Filmschachtel und dem    1/200s. Mit Ausnahme von B und X200 entspricht jede Rast'
    beigepackten Datenblatt.                                            stellung des Knopfes einer Verdoppelung bzw Halbierung der
                                                                        Belichtungszeit. Bitte beachten Sie, daB Zwischenwerte nicht
                                                                                  eingestellt werden kdnnen. Nachdem die VerschluBzeit auch im
                                                           Sucher angezeigt wird, brauchen Sie die Kamera bei der Ein-
                                                                    stellung nicht abzusetzen, um den VerschluRzeitenknopf  zu
                                                                   beobachlen, wenn er gedreht wird.
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- BESONDERE HINWEISE-psTtsetzuns



 &^
    Einstellen der Blende
    Die Blenden6ffnung bestimmt die auf den Film treffende Licht-    28). Mit Ausnahme von wenigen Spezialobjektiven gestatten
   menge. Wenn Sie den Blendenring um eine Stufe in Richtung    Objektive der Baureihen Nikkor und Nikon Series E selbst bei
   der groReren Werte drehen, so wird die Lichtmenge halbiert.    Vorwahl einer kleinen Blendenoffnung die Belichtungsmessung
   (Man spricht vom Abblenden um eine Stufe.) Drehen Sie den    bei voll ge6ffneter Blende. Diese Objektive besitzen eine
    Blendenring andererseits um eine Stufe in Richtung der    Springblende und werden erst beim Druck auf den Ausl0ser,
    kleineren Werte, so wird die eingelassene Lichtmenge ver-    unmittelbar vor-dem VerschluRablauf,  automatisch auf den
    doppelt. (Man spricht vom Aufblenden um eine Stufe.) Der    vorgewdh lten Wert abgeblendet.
    Blendenring rastet in vollen Stufen ein; beliebige Zwischenwerte
   kOnnen jedoch gleichfalls eingestellt werden. Die Blenden-
    offnung hat groRen EinfluR auf die Schdrfentiefe (siehe Seite





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Belichtungsabstimmung                               Belichtungsanzeige
Die auf den Film treffende Lichtmenge ergibt sich aus der   Die zur Belichtungsanzeige verwendeten Leuchtdioden er-
Kombination der VerschluBzeit und der Blendendffnung. Eine    scheinen rechts neben dem Sucherbild. Gleichlalls im Sucher
VerschluRzeit von 1/500s laBt doppelt soviel Licht einwirken     sichtbar sind die Blende und die VerschluRzeit. Die LEDs zeigen
wie die Einstellung von 1/1000s, jedoch nur halb soviel wie die               f Unf Einstellstufen an, die in der nachstehenden Tabelle
Einstellung 1/250s. Eine Blendeneinstellung 11 lciBt doppelt    wiedergegeben sind.
soviel Licht einfallen wie Blende 16, jedoch nur halb soviel wie
Blende 8. Lautet die richtige Belichtungseinstellung fr.ir ein                                                                             Uberbelichtung um mehr als eine Blendebestimmtes Motiv z.B. 1/500s bei Blende 11, so erhalten Sie mit
1/250s und Blende 16 oder 1/1000s und Blende B die gleiche
Belichtung. Nicht gleich wird jedoch die Ausdehnung der                    Uberbelichtung um 1/5 bis eine Blende
Schirfentiefe sein. Die nachstehende Tabelle verdeutlicht das
Verhaltnis zwischen VerschluRzeit und Blende.                                       Richtige Belichtung

                                                                               Unterbelichtung um 1/5 bis eine Blende

                                                                               Unterbelichtung um mehr als eine Blende

                                               Je nAher Sie an dle richtige Einstellung gelangen, um so
                                                                      schneller wechselt die LED-Anzeige im Sucher innerhalb eines
                                                          schmalen Bereichs, so daR Sie den Blendenring bzw. VerschluR-
                                                               zeitenknopf nicht zu schnell drehen sollten. Da bei den Ver-
                                                                 schluRzeiten keine Zwischenwerte zur VerfLigung stehen, wird
                                                                           die Feinabstimmung  in den meisten Fallen mit Hilfe des Blenden-
                                                                             rings erfolgen.
                                                        Anme*ung: Bei Einstellung des VerschluBzeitenknopfes auf B Qeitaut-
                                                       nahmeil bzw. X200 (1/200d bleibt die LED-Anzeioe im Sucher
                                                                              abgeschaltet.





                                                                                                                                                                                                               zl
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I              HINWEISE-rsltsetzuns-BESONDERE    Arbeitsbereich des MeRsystems
     Bei richtiger Einstellung von VerschluRzeit und Blende leuchtet    MeRbereichs. Sie mUssen entweder fUr Zusatzbeleuchtung
    o auf . Solange das ZeitlBlendenpaar noch keine richtige Belich-    sorgen oder, bei zu groRer Helligkeit, ein Neutral-Graufilter (ND)
     tung ergibt, bleibt dieses Zeichen unsichtbar. Sollte die gewdhlte    vorschalten. Beachten Sie bitte, daR bei Olfenblendenmessung
    Kombination von Blende und VerschluRzeit fUr die Motivhellig-    der MeRbereich mit der Lichtstdrke des verwendeten Objektivs
     keit ungeeignet sein, zeigt das MeRsystem gleichfalls keine    schwankt. Es ergeben sich folgende Werte:
     korrekte Belichtung an, selbst wenn Sie die Einstellung inner-    Mit einem Objektiv 1 :'1,4/50mm und 21-DlN-Film (100 ASA/ISO)
     halb eines engen benachbarten Bereichs variieren. In diesem    erstreckt sich der MeRbereich von Lichtwert 1-18, ent-
      Fall mUssen Sie vollig andere Kombinationen von Blende und    sprechend 1 Sekunde bei Blende 1,4b2w.1/1000s  bei Blende 16.
     VerschluRzeit probieren. Sind Sie auch damit nicht in der Lage,    Mit einem Objektiv 1:2,8/135mm und 21-DlN-Film (tOO nSRl
     die Anzeige fUr richtige Belichtung zum Aufleuchten zu bringen,    ISO) erstreckt sich der MeRbereich von Lichtwert 3-20, ent-
    dann lieot die Motivhelliqkeit wahrscheinlich auRerhalb des    sprechend 1 Sekunde bei Blende 2,8b2w.1/1000s  bei Blende 32.
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Arbeitsblendenmessung
Diese Art der Belichtungsmessung wird erforderlich, wenn        . Objektiv ohne Springblende (PC-Nikkor)
die Objektivblende  nicht mit dem MeRwerk-Kupplungshebel @        Ermitteln Sie zundchst die richtige Belichtung durch
am Kameragehduse kuppeln kann, wie es bei einem Objektiv      Drehen des VerschluRzeitenknopfes  bzw. Blendenrinqs.
ohne Al-Charakteristik oder bei Verwendung eines Zwischen-        Stellen Sie dann bei voller Oftnung die Schdrfe ein. V6r-
rings der Fall ist. Verfahren Sie hierzu wie folgt:                        schieben Sie das Objektiv zur Erzielung des gewunschten
t ) Stellen Sie die Filmempfindlichkeit  ein.                                   Effekts. Stellen Sie neuerlich die anfangs ermittelte Blende
2) Wahten Sie den Bildausschnitt und fokussieren Sie.                   ein und lOsen Sie aus.
3) Tippen Sie den AuslOser zur Einschaltung des MeRwerks an.         r Objektiv mit Festblende (Ref lex-Nikkor)
4) Messen Sie die Belichtung je nach Art des verwendeten        Bei diesem Objektivtyp  feillt die Blende als Einstelletement
   Objektivs:                                                   aus. Folglich muR die richtige Belichtung durch Drehen
    . Objektiv mit Springblende                                des VerschluBzeitenknopfes  ermittelt werden. Sollte die
    Messen Sie die Belichtung bei Druck auf den Abblendhebel         Helligkeit zu groB sein, muR ein Neutral-Graufilter (ND)
    @, geben Sie den Hebel anschlieRend   f rei und drUcken Sie       verwendet werden. Beizu schwachem  Licht muR entweder
    den Ausl6ser.                                                 ein hdherempfindlicher Film verwendet oder fUr Zusalz-
                                                                   beleuchtung gesorgt werden.





                                                                                                                  23
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HINWEISE-psltsetzuns-BESOI{DERE
                                                       Ein Blick in den Sucher:
                                                                     1. Feinmattiertes Umfeld mit Fresnel-Linse
                                                                2. Mikroprismenring
                                                                    3. Schnittbildindikator
                                                                4. Referenzkreis von 12mm Durchmesser


          12  3

  Sucher und Scharfeinstellung
    Die Scharfeinstellung  erfolgt im allgemeinen durch Drehen des    Der Schnittbildindikator  eignet sich gut lUr klarbegrenzte  Motiv-
    Entfernungsrings unter Beobachtung des Sucherbildes. .Die    strukturen. Der Mikroprismenring setzt keine klaren Objekt-
   serienmdRige Einstellscheibe der FM2 bietet drei Moglichkeiten    strukturen voraus und eignet sich auch fur bewegte Objekte.
    der Scharfeinstellung. Der Schnittbildindikator  zeigt zwei seitlich   Das Mattscheibenfeld  bietet sich insbesondere    f Ur Nah-
   gegeneinander verschobene  Teilbilder, solange die angepeilte    aufnahmen und fUr Objektive an, deren Lichtstdrke geringer ist
   Ebene nicht scharf abgebildet wird. Die Scharfeinstellung ist    als  '1 :4,5.
    erfolgt, wenn beide Hdlften ein durchgehendes Bild ergeben.    NatUrlich kann die Entfernung auch nach der Skala QD auf dem
   Die Mikroprismen im umgebenden Ring ,,flimmern" bei un-    Objektiv eingestellt werden. Beim Ausmessen einer Entfernung
    scharfer Einstellung und ergeben erst bei Scharfeinstellung  ein     gilt die Filmebenmarkierung o- @ als kameraseitiger Bezugs-
     in sich geschlossenes, ruhiges Bild. DarUber hinaus kann die    Dunkt.
    Scharfeinstellung an jeder beliebigen Stelle des Mattschei-    Anme*ung: Der Sucher der FM2 erfaBt etwa 93o/o des Bildfeldes und
    benfeldes erfolgen.                                                        ldBt damit eine Marge fAr iene Bildteile, die von einem Diardhmchen
                                                                          abgedeckt werden bzw. durch die Formatbeschneidung beim VergrOBern
                                                                                    wegfallen.




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Scharleinstellung mit
Schnittbildindikator





                                                                           Scharf
Scharfeinstellung mit
Mikroprismenring





Scharfeinstellung im
Mattscheibenbild





                                                                          Scharf
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HINWEISE-peTtsetzuns
-BESONDERE   Abblendhebel @
   Was ist SchHrfentiefe                                                                                    jedoch gleicher      ln lhren Aufnahmen werden Sie feststellen' daR nicht nur jene   Objektive unterschiedlicher Brennweite,
     Ebene scharf erscheint, auf die Sie eingestellt hatten, sondern    Lichtstarke, fuhren gleichfalls zu unterschiedlicher  Schdr-
    auch noch ein gewisser Bereich davor und dahinter. Vor und    fentiefe. Je kUrzer die Objektivbrennweite' um so grdRer die
      hinter der Schdrfenebene nimmt die Bildschdrfe flieBend ab'    schdrjentiefe. Die schdrfentiefe bei Arbeitsblende wird durch
    Den Bereich der fUr das Auge noch annehmbaren SchdrJe im    farbige Linien auJ dem Objektiv angezeigt' die der Farbe der
       Bild bezeichnet man als ,,Schdrfentiefe".                           gravierten Blendenzahlen entsprechen. Als Beispiel zeigt die
      FUr gleichen Aufnahmestandpunkt gelten folgende Regeln:         AOOitOung die unterschiedliche  Schdrfentiefe bet verschiedenen
                                                                                                                  1 : 1 ,4/50 mm bei Einstellung auf 2 m'     t)le fteiner die wirksame BlendenOffnung (das heiRt, je hOher   Blenden mit einem Objektiv
        die Blendenzahl), um so gr6Rer die Schdrfentiefe. Je groBer   Der bewuBte Einsatz der schdrfentiefe gestattet die Neutrali-
        die Blendenoff nung, um so geringer die Schdrfentiefe.            sierung st6renden Hintergrunds durch Unschdrfe, so daR sich
      2) Je groRer die Einstellentfernung, um so groRer ist auch die   das Hauptobjekt plastisch abhebt. Andererseits wird es durch
        Schdrfentiefe. Je kurzer die Einstellentfernung, um so    starke Abblendung und, gegebenenfalls, eine kurze Brennweite
        geringer ist die Schdrfentiefe.                                  moglich, vom Vorder- bis zum Hintergrund sdmtfiche Bildteile
      g) bie Schdrtentiefe ist gr6Rer hinter der Einstellebene als    scharf abzubilden.
        vor ihr.                                            So erlangt die Schdrfentiefe entscheidende Bedeutung fUr die
                                                                 Gestaltung lhrer Bilder. Wdhrend-wie wir bereits gesehen
                                                           haben-verschiedene  ZeitlBlendenpaare durchaus zu ein-
                                                                    wandf reier Belichtung fuhren konnen, wird sich das fertige Bild
                                                                                             in der schdrfentiefe unterscheiden und damit unter Umstdnden
                                                                            eine v6llig andere Wirkung entfalten.





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               Blende 1,4                                                  Blende 16
Nur das Hauptobjekt wird scharf abgebildet                      Ein groRer Tiefenbereich im Bild wird scharf erfaRl
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