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ROLLEICORD IN DER PRAXIS User manual

User manual for ROLLEICORD IN DER PRAXIS. 56 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

56 pagesGerman4.2 MB PDF
ROLLEICORD IN DER PRAXIS manual cover
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Document details

Brand
Rollei
Model / document
ROLLEICORD IN DER PRAXIS
Document type
User manual
Language
German
Pages
56
File size
4.2 MB
Category
Film cameras
Document date
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i0 Synchrohebel             a7  Rij ckwo n dge le n k
   (zugleich Sponnhebel        mit Sicherungsriegel                                                      rr)    filr Selbstousloser)        28 Knopf   f 0r Aufwickelspu le                 J-'ie    Rolleicord V  isl  ausgeslaflel  mil dem
ll  Blickfenste'               29 Knopf f0r Abwickelspu le                 Qualilitsobiekliv  Schneider Xenar 3,5 und verltgl   fUr VerschluSzeit              (:   Rolleikin-
l2 Einstellung                   R0ckspu    I knopf)                      Aber wichtige lecAnische Vorleile. Prdzision der
   der VerschluBzeit         JU  Fi lmebene (Bezugslinie              Kamera, Sicherheil des Arbeilens, Beherrschung
l3 Bl itztichtkontoktnippel       der Entfernungsmessun  g)              der Aufnahmepraxis vom Auge her: diese konslruk-
14 Sicherung                    JI  Be lichtu ngstobe lle
   des Bl itzl ichtsfeckers           JI  Ho ltevorrichtu ng                          liven Leitgedanken ergeben zusammen die bequeme
l5 Befestigung                                            f Ur Rolleigrid-Linse                      Arbeilsweise der Rollei. Die hohe pholographische
    frjr Ponoromokopf          oder Rolleikin-                         Leislung dieser Kamera kann daher bei sehr ein-
l6 Rr.ickwondriegel              Mottscheiben moske
'17 Versch lufJhebel fiir          JJ  Entriegelung der                        lacher Bedienung voll ausgenutzl werden.
   Sponnen und Auslosen      .,A  Ro h mensucherklo ppe                  Die lolgenden Seilen beanlworlen  alle Fragen nach
l8 Gewinde                       Einblickfenster                            Prinzip und Handhabung  der Kamera in gewinschler   fur Drohtousloser                 ftlr Rohmerrsucher                                                                          Auslihrlichkeil. Daraber hinaus vermilleln sie mrr'19 Aufnohmeoblektiv        35 Sucherl u pe
20 Blendeneinstellung        J6 Einste llmorken                      Rege/n und Tips zur Aulnahmelechnik  gleichzeilig
2l Doppelboionettring           fUr den Rollfilm                            die Einlahrung  in die praklische Rollei-Pholographie.
    ftir Obiektivzubehor      37 Blendro  h men                                                                                                                  l!{il diesen noligslen lechnischen Wissen mochte   und Sonnenblende        38 S perrsch    i e be r
22 Blickfenster  f iir Blende                  f rjr Fi lmsperrgetriebe                    diese Schri[l ieJem Rol/eic ord-Besilzer beralend zur
   und Lichtwerlsko  lo        39 Mitnehmer                            Seile slelren und ihm schnell zu wirklichen photo-                                             frjr Aufwickelspule                                            f23 Abscholthebel                    0r        40 Zweif ormotrrickwond                  graphischen Erlolgen mil seiner Kamera verhellen.   Doppe    I be  I ichtu                  ngssperre                                   4l  Einstellbore
24 Sucherobiektiv                Filmo ndruckplotte
25   Rohmensucherkloppe                             42 Sicherung                                                               ftlr                                  FRANKE & HEIDECKE
                                                                                                                                                                                                                   I   Befestigung25                                     f iir Rolleikin-                                    Rrlckwo ndriege   Ro h me n su chermoske       43 Stotivgewinde               BRAUNSCHWEIG
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      DAS WICHTIGSTE SCHNELL ZU FINDEN:

Seite                                     Seite                                     Seite
 6 l. KurzgefoRte Rolleicord-       27 Filmonzeige                   49 Reproduktionen
   Anqfomie                     30 Selbstousl6ser                  50 Spiegelnde  Flcichen
                                                                  5l Pflonzen                                 3l  lll. Blirzlicht-Technik12 ll. Rolleicord im Gebrouch                                        5l Forboufnohmen
'12 Bereitschoftstosche              36 lV. loden und Filmtronsporl     52 Mikrooufnohmen
12 Obiektivdeckel                36 Riickwond                     52 Pflege
                              38 Filmspulen einsetzen                52- Beschddigungen14 Holtung der Komero
l6 Lichtschocht                    40 Vor-Einstellen des Films              Tobellen:                                 4l Fiimtronsportl6 Sucherlupe                                                         2l Tiefenschcirfe
l7 Rohmensucher                  42 V. Tips zur Aufnqhme           23 Bewegungstempo
l8 Schorfeinstellen               42 Londschoft                       und VerschluBzeit
l8 Blende                      44 Portrdts                     28 Belichtung
'19 Tiefenschdrfe                 45 Kinder                        29 Empfindlichkeiten
24 VerschlufJzeit                  45 Tiere                        32 Blitzlicht-Kontokt
24 Lichtwert                      46 SchnoppschuB                     und Verschlu3zeit
24 Doppelbelichtungssperre         47 Sport                         53 Prokiische Ergdnzungen
25 Sponnen und Ausl6sen          48 Biihne und Voriet6             54 Rollei-Filter
25 Belichtung und Lichtwert        48 Nocht                         55 Rolleinore

Wichtig: Ehe Sie die Komero in die Hond nehmen, lesen Sie bifte zuerst die Seiten 12, 16,24 und 36.
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t. KU RZGEFASSTE RO LLE  I CO RD.
 ANATOMIE

 Die Rolleicord verdonki  ilrre photogrophische Leistung
 in erster Linie der klossischerr Rollei-Bouweise, derrr
 zweiciugigen Spiegelrefl ex-Prinzip.
 Sie ubernohm diese Grundidee vor.t der Rolleiflex, derrr
on Johren olteren Vorbild. Um eine moglichsi hohe
 Leistung schon in mittlerer Preisloge zu erreicherr,
ging die Rolleicord in der konstruktiverr Entwicklung
ihrerr eigenen Weg. Dorous ergoberr sich gewisse Urrier-
schiede beider Komeros. Trotz dieser Abweichungen
bestehen iedoch in der Bedienung wie ouch in der prok-
tischen Anwendung zohlreiche gemeinsome Vorteile, so
do0 dieArbeitsregeln  in vielen Punkten Ubereinslrmmerr.
Aulbqu der zweidugigen Spiegelreflex
In der Rolleicord sind zwei getrennte Komeros zu erner
Zwillingskomero mii gemeinsomem, slorrem Druck-
gufikorper vereinigt: unten die
Aufnohmekomero, in der lediglich der Film belichtet
wird, und dorijber die
Sucherkomero, oufgebout noch dem Spiegelreflex-
Prinzip. Sie erfijllt die besondere Aufgobe, ouf ihrer
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/i4ottsclreibe den Errstellvorgong sichtbor zu mocherr
und eitt originolgleicires Kontrollbild der spotererT
Aufrrohrne zu lieferrr.
Du rch d os stci nd ig vo  I I geoffnete  Su ch erob ie kt iv gc
lortgerr die Lichtstrohlen  i.iber den Spiegel ouf die Moll-
scheibe und entwerfen hier ein oufrechtes Mottscheiben-
bild in voller Originolgro0e der Aufnohnre. Dieses
Sucherbild ist stcindig sichtbor und konn in ollen Ein-
zelheiten des Bildoufbous noch wcihrend des Belichtens
uberwocht werden.

Dornit ouch Bildfehler wie sturzende Linien oder schiefel
Horizont rechfzeitig erkonni und vermieden werden,
trcigt die Mottscheibe ein Fodenkreuz. Noch dieserr
Hilfslinien  lciBt sich die Komero schnell und bequenr
ousrichten.

Vor ollenr crber dierrt die Mottscheibe der unmittelboren
Schorfeinstellung des Bildes. Sie erfolgi durch Drehen
des Triebknopfes. Beide Obiektive, durch die gemein-
scrnre Frontplotte storr miteinonder verbunden, werden
dobei gleichzeilig eingestellt, Schcirfe des Sucherbildes
bedeutel olso die sichere Gorontie fur eine ebenso            www.butkus.us
schorfe Aufnohme. Do die Rolleicord ein lichtstorkes
Sucherobjektiv besitzt und die Mottscheibe optisch ge-
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schliffen ist, verfijgt dos Sucherbild i.iber hohe Einstell.
                   a't                                                                     empfindlichkeit,  Helligkeit und Deurlichkeit.
                                                 Der versenkbore  Lichtschocht,  frjr Einhondbedienung

                                                                        kroft geholten, trcigt eine schwenkbore Sucherlupe mitz1-\+                                                               eingerichtet und in beiden Endstellungen durch Feder.                                                      eiwo 2,5focher VergroBerung zur Feineinstellung der
                                                                         Sch ci rfe   .    -Al-                               Noch erfolgter Schorfeinstellung konn dos Vorderteil
                                                       des Lichtschochts noch innen eingekloppt werden: Der
                                                                     Lichtschocht verwondelt sich dodurch in einen Rohmen-
                                                                    sucher, durch den mon dos Obiekt in noturlicher GroBe
                                                             beobochten und schnellen Bewegungen bequem folgen
                                                                   KOnn.
                                                    Die Einstellung der Frontplotte mit den Obiektiven
                                                                      erfolgt 0ber den Bereich von \'-  90 cm (Entfernungen
                                                   gemessen von der Filmebene bis zum Obiekt) mit
                                                              einer vollen Umdrehung des Triebknopfes. Durch die
                                                          Speziolform des Antriebs (Kurvenlrieb noch dem
                                                                    Prinzip der orchimedischen  Spirole) vercindert sich der
                                                     Komeroouszug in ieder Richtung spielfrei und gleich-
                                                                    formig.
                                                                Gleichzeitig verschiebt sich beim Einstellen eine be-
                                                                       rvegliche Moske unterholb der Mottscheibe.  Sie bewirkt
                                                         den outomotischen Porolloxenousgleich:  Sucherbild und
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Aufnohme zeigen somit in iedem Foll gleichen Bild-
inholt. -  Bei Nohoufnohmen mit Rolleinor-Vorsotz-
linsen wird diese Bedingung durch zuscitzliche Verwen-
dung des Rolleiporkeils  erfijllt.

Blende und Verschlu0zeil werden durch seitliche Hebel
beiderseits des Aufnohmeobiektivs eingestellt und in
ie einem Blickfenster ongezeigt. Die eingestellten Werte
werden von oben her obgelesen. Lichtwertskolo und
Zeit-Blenden-Kupplung vereinfochen die Vorwohl von
Zeit und Blende und den roschen Ubergong ouf dos
gewOnschte Zeit-Blenden-Poor.

Der Einhebel-Synchro-Compur-VerschluR  besitzt kombi-
nierten Sponn- und Ausl6sehebel mit Doppelbelich-
tungssperre. Der VerschluB konn mit dem gleichen
Hondgriff unmittelbor noch dem Sponnen ousgelost
werden. Somit erfolgen olle Hondgriffe zur Bedienung
des Verschlusses und der Blende in Gebrouchsholtung
der Komero.

Zur schcirfengleichen Einstellung von Sucherkomero
und Aufnohmekomero hoben beide Obiektive gleiche
Brennweite (f :  75 mm, Bildwinkel :  55"). Dos Auf-
nohmeobiektiv  Schneider Xenor I :3,5 ist ein drei-
gliedriger Vierlinser (modifizierter Toylor-Typ) von
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hervorrogender Korrektur fUr Schworzwei3- und Forb-    Filmlronsporl und Doppelbelichlu ngssperre
 oufnohmen, wcihrend dos dreilinsige  Sucherobiektiv
 I  : 3,2 den speziellen Anforderungen der Mottscheiben-    Der Filmtronsporf orbeitet (bei Verwendung von Roll-
 einstellung entspricht. Beide Obieklive trogen wisch-     film) mit Doppelbelichlungssperre. VerschlufJ und Film-
 festen Antireflexbelog. Die Doppelboionettringe der    tronsport werden dobei wechselweise gesperrl, so doB
 Obiektivfossung sind zur Befestigung der Sonnen-    die richtige Reihenfolge der Bedienung zwongslciufig
 blende und der opiischen Vorsotzteile bestimml, die   vorgeschrieben ist: Film tronsporiieren, Verschlu0
dodurch in optisch korrekter Loge geholten werden    sponnen, ousl6sen.
 und eine feste Einheit mit der Komero bilden.
                                                  Durch Drehen des Tronsportknopfes bis zum Anschlog
Die obnehmbore Zweiformql-Riickwond  ist in zwei     (Filmsperre)  rlickl der Film um eine Bildlcinge vor, im
Gelenken on der Komero befestigt und trdgt om Boden     Bildzcihler erscheinl die Zohl der ndchsten Aufnohme.
dos Stotivgewinde und den gesicherten VerschlufJriegel.     Erst ietzt lci0t sich der VerschluB sponnen. - Noch dem
Die Verwendborkeit  fiir die beiden Aufnohmeformote    Ausl6sen wirkt die Sperre entgegengesetzt:  Der ndchsie
6 x 6 cm und 24 x 36 mm ergibt sich ous der Einstell-     Filmtronsport  ist freigegeben, der Verschlu3hebel  ober
borkeit der Filmondruckplolte: Sie konn sowohl  f 0r    gesperrt, bis dos belichtele Filmstiick oufgespult ist.
B ll8  (120)-Film (mit Schutzpopier) ols ouch - in Ver-   Auf diese Weise gibt es weder Doppelbelichtungen
bindung mif der Rolleikin 2-Einrichtung - fiir Kinefilm    noch leere Filmfelder.
(ohne Schutzpopier) eingestellt werden. In beiden Fdllen
entsteht ein Filmkonol, dessen Durchlo0 der Stcirke des     F0r Sonderfdlle - ndmlich beim Arbeiten mit Rolleikin 2
verwendeten Films entspricht. So wird erreicht, do0    oder Plottenodopter - m u f) die Doppelbelichtungs-
der Film einerseits plon in der Einstellebene  liegt,    sperre obgescholtet werden, do sonst der VerschlufJ
ondererseits beim Filmtronsport reibungslos gleitet.    stdndig gesperrt bliebe. Beim Einscholten noch der
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Aufncrhrrre kcrrrrr die Sperre ubrigens crls Sicherurrg des
Verschlusses dienen. -Auch beobsichligte Doppel- oder
i'v1e h rf cr ch be  I  i ch  t u n g e rr (Tr   i cko u f n o h nr e n ) o u f Ro  |  | fi  | rr s  i n d
clurch vorijbergehendes  Abscholten der Sperre nroglich.

Auf bequenre Art erfolgt scl-ron beirn Filnreirrlegerr - crlso
bei offener Rijckworrd  - die Vor-Einslellung des Filnrs   '
Der Filnr wird unrnittelbcrr noch derl Einlegen bis zur'
Pfeilrrcrrkierurrg des Schutzpopiervorloufs oufgespult.
Ersl ietzt wird die Riickwond geschlosserr. Dobei schcrltei
sich - durch Einrucken des Sperrschiebers outomolisclt                                                                                            tIclos Filmsperrgetriebe ein, so doB der Tronsportknopf
von nun ob nur bis zunr Anschlog weitergedreht werclen
konn. Hierdurch riickt ouch dos Zohlwerk von 0 cruf  I                                         $
vor: Der Film liegt bereit zur l. Aufnohnre.
               'l2. Ncrcl.r der    und lefzten Aufrrohnre scholtet sich die
Filnrsperre ob. Der Tronsportknopf  lciSt sich wieder  frei
drehen, domit der Film gcinzlich oufgespult werden
 konn. AuBerdem zeigt der Bildzcihler durch die Schlu0-
 nrorkierung (Punkt im Kreis) on, doB der gesomte Film-
 streifen belichtet ist. - Beim Offnen der Ruckwond
 springt dos Zohlwerk vorr selbst wieder ouf 0 zuriJck.
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II. DIE ROLLEICORD IM GEBRAUCH                                                                                      i

D ie Bereilschoffsfosche                                Einselzen der Komero: Seitliche Riegel ziehen, Tosche
wird meist zusommen mit der Komero gewUnscht und    ouseinonderspreizen und die Komero r0cl<wcirts in die
desholb hier zuerst besprochen.                       Tosche senken. Holteriegel durch die Riemenholter
                                                    der Komero einschieben.
Auch mit Rolleikin 2-Einrichtung konn die Rolleicord in
der Tosche benulzt werden, sobold der Ausschnitt fiir     Fiir Komeros mit Rolleikin 2: Filnf Metollzungen  der
den Rolleikin-Zdhlknopf durch Enifernen der Leder-    Leder-Einsotzscheibe im Toschen-lnnern mit einem
Einsotzscheibe  freigelegt ist. Bei Stotivbenutzung  ist    Messer oufbiegen @ und die nun Oberfliissig gewor.
die Komero ohne  Bereitschoftslosche zu verwenden,    dene Scheibe noch ouBen herousdrOcken 1$.
domit die erforderliche feste Verbindung zwischen
Stotivkopf und Komerooufloge gesichert  ist.           Der Obiektivdeckel
Uffnen: Deckel on der Hinterkonle  seitlich fossen, on    Der Obiektivdeckel ous Leichtmeloll dient zum Schutz
den Rostkn6pfen onheben und gemeinsom mit der   der Linsen bei lcingerem Nichigebrouch der Komero
Vorderfront noch vorn oufkloppen qD.                 oder beim Tronsporl unterwegs. Er ist om Boionettring
SchlieBen: Deckel ilber die Komero st0lpen und fest-    des Aufnohmeobiektivs durch einen Verriegelungsknopf
drilcken. (Mit dieser Bewegung konn zugleich ouch der     befestigt. Der Deckel poBt vor die Obiektive nur, wenn
offene Lichtschocht geschlossen werden.) Triebknopf    dos Oberteil des Deckels mit dem Schriftzug Rollei dos
zuvor ouf oo einslellen, domit der Komero-Auszug  dos    Sucheroblektiv verdeckt.
Schlie3en nicht behindert.                            Abnehmen: Verriegelungsknopf in der Mitte des Deckels
Enlnohme der Komero: Riegel on den Seitenwcinden    oufwdrts schieben @.
der Tosche emporziehen @, Toschenwdnde ousein-    Aufselzen   : Verrie ge  I u n gskn o pf oufwdrts sch  i eben. Deckel
onderspreizen, Komero noch vorn herousheben @.        oufsetzen, Knopf obwdrts schieben.
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Hollung der Kamero
Grundsolz' Komero unrgehcingt, Rienren gestrofft,   cl ie    Der Trogriemen lvircl cruf bequerrre Longe eirrgeslelll,
Konrero fest irr beiden Hcjnden. Die Lirrke greift die   so do0 die Korrero unterwegs uber der Schultcr
                                                         getrcrgen werden konn. Um bei gestrcrfftem RientenKonrero von unien, Zeigefinger onr l<ombinierterr Sporrrr-
                                                                  verwcrcklurrgsfrei  ouslosen zu korrnerr, greift die Linkcund Auslosehebel des Verschlusses. Die Rechie uber-
                                                                                    irr derr Riemerr und ki.irzt ihn durch eine Schlinge ouf
rrinrmt dcs Schorfeinstellen 1  Blende und VerschluB-                                                          nornrole Betrochiungsweite des Sucherbildes 2. Eben'
zeii sind ous dieser Holtung herous mil zwei Fingern    so verfcihrt mon mii der Rechien, folls mon bei Lupen-
ebenfolls bequem zu bedienerr.                          betrochiung ouslosen will 3  .
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Achtung: Nicht versehentlich den niederhdngenden     Der Moltscheibensucher  mocht die Rolleicord sehr be-
Deckel der Bereitschoftstosche  durch folschen Grift    weglich und gestottet ohne weiteres ouch Aufnohmen
hochdrricken   !                                          in Bodenncihe, 0ber Kopfhdhe, senkrecht noch unten
Ein schmoler Lederriemen ist ferner f0r dos Arbeiten   oder - bei Uberroschungsoufnohmen   -  gelegentlich
ohne Bereitschoftstosche lieferbor. Befestigung' Beider-    ,,um die Ecke". Die AbbildungenQ -t8 zeigen hierfrir
seits durch den Riemenholter f0hren und Ose om    verschiedene Moglichkeiten mit wechselnder Hond-
Holteknopf befestigen 4  .                                  ho ltung.
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Lichtschochl                                 Sucherlupe
Offnen: Hinferkorrte des Lichischochtdeckels onheben -    Oftnen: Rohmensucherkloppe etwcrs noch inrren druckcn
cier Lichtschocht springt ouf 1                             - die Lupe federt enrpor 3    .
SchlieBen: Lichtschocht niederklopppen 2.               SchlieBen (vor dem SchliefJen des Lichtschochts)' Lupe
Der Lichischochi konn ouch mit der gleichen Hond-  niederkloppen 4.
bewegung zugekloppt werden, die dos Schlie3en der   lupenbenufzung: Lupe direkt om Auge berrutzen.
Bereitschoftstosche ousfi.rhrt (vgl. S. l2).                Die Lupe isi ouswechselbor und konn innerholb +  3
DieDruckioste om rrickseiiigen  Lichtschochtsockel dient  und-3Dioptrien  demweitsichiigen oder kurzsichtigen
zur Befestigung der Rolleikin-Mollscheibenmoske oder  Auge ongepo0t werden, so doB die Schorfeinstellung
der Rolleigrid-Linse.                            ohne Brille moglich wird.
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                                                                           tr:r#*',
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Rohrnensucher                                    Lu penwechsel bei Fehl sichligkeit
Uffnen: Rohmensucherkloppe  bis zum Einrosten noch    Bei Bestellung der gewUnschten Lupe ist dos Brillen-
innen kloppen @.                                       rezept (der Grod der Fehlsichtigkeit)  onzugeben.
SchlieBen: Entriegelungsknopf on der R0ckseite des
Lichtschochts niederdriicken - die Rohmensucherkloppe   Wer selbsl ouswechselt,
schnellt zurOck @.                                       Sucherlupe on beiden Flcichen fossen, gegen die Holte-
Die Buchsen om Rohmensucher dienen zur Befesligung    feder (in Richtung ouf dos Schornier des Lupentrdgers)
der Rolleikin-Rohmensuchermoske,  die beim Arbeiten                                                           verschieben und dobei noch oben herouskloppen.mit Rolleikin 2 den Ausschnitt des Rohmensuchers ent-
sprechend verringert.                                     Einsetzen: in umgekehrter Folge.

                                                                                                                        17
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Scholeinstellung                             Die Blende
Dos Einstellen der Schdrfe erfolgt durch Drehen des
Triebknopfes unler direkter Schdrfenkontrolle des                             o.(?,9,,s,0s,,Mottscheibenbildes. Die Meterzohlen om Triebknopf ,o,c                                                  Die Blende verringert die wirksome Offnung des Auf-dienen nur zur Ermittlung der Tiefenschdrfe und blei-                                                       nohmeobiektivs. Sie hot eine zweifocfie Wirkung:
ben zundchst unbeochtet.
DieSudrerlupe  erleichtert die Feineinstel lung derSchdrfe.                       Abblenden
Als Einstellregel gilt:                                                            e r h 6 h t die Tiefenschdrfe und
                                                           v e r r  i n g e rt  die wirksome lidttmenge
     Die Houptschdrfe geh6rt oufs Houptmotiv!
                                              Doher mu0 die Belidrtung bei kleiner Blende ent-
                                                       sprechend verliingert werden. F0r die Belichtung gellen
                                                    folgende Verhdltniszohlen'
                                                                                                        Bf ende 3,5 1  5,6  I          l l  16  Z2
                                                 Belichtungs/r  |   2  4    I   16  32
                                                     Der Sprung von Blende zu Blende bedingt olso - ouBer
                                                    bei der ersten Stufe -  ieweils Verdoppelung der Be-
                                                               lichtungszeit (vgl. S. 26).
                                          lm Blickfenster links iiber dem Aufnohmeobiektiv  er-
                                                     scheinen die Einstellwerle. Der Punkt vor Blende 3,5
                                                       bezeichnet Blende 4.
                                                             Einstellen der Blende: durch Verstellen des Blenden-
                                                              hebels.
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www.butkus.usTielenschdrle
Hot dos Aufnohmeobiekt eine gewisse Tiefenous-
dehnung (2. B. Londschoft mit Vordergrund), so ist
Tiefenschdrfe  erwtinscht.
Mon versteht dorunter die noch ousreichende Schcirfe
im Roum vor und hinler dem Einstellpunkt. Die Aus-
dehnung dieser Schcirfenzone wird von zwei Fokloren
beeinfluBt: von der Aufnohmeentfernung und von der
Blende.
fm Gegensolz zu Avlnohmen im Nohbereich erhdlt
rnon ein Vielfoches on Schcirfenroum bei Einstellung
ouf weite   Entfernung:
            .,    Die Tiefenschdrfe  wcichst
          "  mit der Aufnohmeentfernung
In iedem Foll ober ld3t sich die Schdrfenzone der     T iele n sch 6rie na n zeigeAufnohme noch betrcichtlich erweitern, indem mon die
Blende schlieBt:                          An und neben dem Triebknopf finden sich zwei Sko-
                                                          len: Die bewegliche Entfernungskolo mit den Meter-              Die Tiefenschdrfe wdchst            ,                mit der Abblendung                   zohlen und eine feste Blendenskolo. Beide zusommen
                                                    bilden die Tiefenschdrfenonzeige. Die Blenden, dieProktisch benutzt mon vor ollem diese zweite M6glich-
keit und vergr6Bert nur im Notfoll den Aufnohmeob-     poorweise beiderseits der Einstellmorke Y symmelrisch
stond (Verlust on Abbildungsgr6Be!).                    ongeordnet sind, begrenzen den ieweiligen Schcirfen-
Die Ausdehnung der Tiefenschdrfe konn fiir iede Ein-    bereich. Er ist bei Blende 3,5 durch dos weiBe Mittel-
stellung om Triebknopf obgelesen werden.                feld und f0r Blende 5,6 durch Punkte gekennzeichnet.
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Proktischer Gebrouch                     r6
                                                    Sucht mon - noch erfolgter Schorfeinstellung  und
                    8                                 Blendenwohl  - die beiden Werte der benutzten Blende
                                                            ouf, so findet mon ouf der Meterskolo Anfong und
                                                     Ende der Tiefenschcirfe. Mit ondern Worten:

                                                    Die Schcirfe erstreckt sich iiber scimtliche Entfer-
                                                  nungen ienes Bereichs, den die Morken der ge-
                                                                  wcihlten Blende ouf der Meterskolo einschlieBen.

                                                                                         l. Beispiel: Einstellung ouf 4 m und Blende 8 gibf
                                                                     Tiefenschcirfe co. 3,1 - 5,5 m. Einstellung ouf 4 m und
                                                       Blende l6 gibt dogegen Tiefenschcirfe  co. 2,5-10 m.
                                                        (Abblenden verbessert die Tiefenschcirfe   !)
                                                                     Storkes Abblenden erfordert indessen stork verlcingerte
                         1l                                 Belichtung. Um Tiefenschcirfe schon bei moglichst
                                                         groBer ,,Spor"-Blende zu erzielen, ist mitunter ouch die
                                                                Schorfeinstellung zu verdndern     :
                                                         2. Beispiel: Dos Motiv fordert Schcirfe von 4-20 m.
                                                          (Durch getrenntes Schorfeinstellen ouf beide Motiv-
                                                          punkte wurden diese Werte om Triebknopf  ermittelt.)
                                                         Losung, Mon dreht den Triebknopf, bis beide Meter-
                                                   werte einer g I e i c h e n Blende gegentlberstehen,
                                             und erhcilt somit die giinstigste     Abblendung,
                                                                                 h ier o lso Blende  I I  .
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D ie T ielen sch 6 rlent abelle                               lineore Vergr60erung des 6x6-Negotivs ouf 20x20 cm
                                                              erforderlich. Die Schcirfenwiedergobe  bei diesem Bild-
 Do dieSchcirfenzone im Bild nicht pl6tzlich endet, son-                                                     formot setzt ouch beim Negotiv eine gewisse Mindest-
dern ollmcihlich  in Unschdrfe 0bergeht, genilgt es meisi,                                                                   schcirfe vorous, ous der sich die zulcissige Gr60e des dieTiefenschdrfe in runden Zohlenwerten zu beochten.                                                             Zerstreuungskreises  bestimmt. Domit erhcilt mon dosAuch die Anzeige om Triebknopf ist in diesem Sinne
                                              Grenzmo3 der Tiefenschcirfe.  (Dieser Schcirfeneindruck ouf schnellen proktischen Gebrouch obgestimmt.
                                                               bleibt donn ouch bei gr6fJeren Bildformoten bestehen,
Wer genoue Zohlen wiinschi, findet sie in der Tobelle                                                      sofern mon sie ous entsprechend gr6flerem Absiond
Seire 21.                                                                     betrochtet.)
F0r den Normolgebrouch gilt die o b e r e der doppelt                                                        Bei hoheren Vergr60erungsmoBstdben  (noch Rolleikin-vorhondenen Blendenreihen, sofern dos 6X6-Negotiv
                                                      Negotiven oder Ausschnitten des 6x6-Negotivs) wdchstspciter in vollem Formot vergroBert werden soll.                                           der Schcirfenonspruch. Der Berechnung der Tiefen-(Diesen Blenden liegt ein Zerstreuungskreis  von
                                                         schdrfe muB ein noch kleinerer Zerstreuungskreis  zu-l/1400 der Brennweite zugrunde.)
                                                    grunde gelegt werden. Mon erreicht ihn fOr die gleiche
Sind dogegen stdrkere Ausschnitt- oder Rolleikin-Ver-                                                      Tiefenzone durch stcirkere Abblendung.gr63erungen  beobsichtigt, so ist es rotsom, von der
u n te re n Blendenreihe ouszugehen (Zerstreuungs-    Sinngemci3  lci3t sich ouch die Tiefenschdrfenonzeige  der
kreis :  f/2000).                                   Komero noch diesem strengeren MoB oblesen, indem
Zur Erkliirung: Es hdngt ousschlie0lich vom Mo3stob   mon fiir die gewOnschte Tiefenzone stott der ongege-
der spdteren Vergr6fJerung und vom Betrochtungs-    benen die ndchstkleinere Blende benutzt.
obstond ob, welche SchcirfenonsprUche ein Negotiv 2u   Sind  f 0r extreme Teilvergr6Berungen  kleinste Zer-
erf U llen hot.                                             slreuungskreise gefordert, so ist die Blende obermols
lm ollgemein6n betrochtet mon Bilder ous der deut-   um einen Wert zu verringern, sofern mon nicht die
lichen Sehweite von 25 cm. Um hierbei den richtigen    Tiefenzone noch der hierfOr g0ltigen Formel rechnerisch
perspektivischen  Eindruck zu erholten, ist eine 3,3foch     ermitfeln  will.
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                        Stotivoufnoh men                                      Freihondoufnoh men
  Zeitbelichtung             Longe Momente                             Kurze Momente                l_
    B1           1t2  1t4   t/8        I /15        'tl30  v60   11125 11250 l/500 sec

 Die Verschlu&zeil                           Der Lichlwert
Der Einhebel-Synchro-Compur-VerschluB   ist ein Zen-    wird durch die verdnderliche Morke on der Lichtwert-
lrolverschluB mit kombiniertem Sponn- und Ausl6se-    skolo ongezeigt. Uber dos Arbeiten mit Lichtwerten:
hebel ftir die oben ongegebenen Geschwindigkeiten.      Seite 26.
l/60 sec gilt ols die meistgebrouchte und verwock_     Einslellen des Lichtwertes: Zeithebel @o und Blenden-
lungssichere Momenfzeit. Ldngere Zeiten ols l/30 sec    hebel Cb gemeinsom  einstellen.
sind im ollgemeinen nur mit Stotiv m6glich. Vermei-    Zeit-Blenden-Wechsel bei gleichem Lichtwert: durch
dung von Bewegungsunschrirfe:  vgl. Tobelle S. 23.         Verstellen des Zeithebelr Co.
Die Zeitwerte            werden im Blickfenster                                                            seirlich                                       rechls                                           D ie D o p p elbel i chtu n gssperreneben     dem Aufnohmeobiektiv                             obgelesen.                                         Sie erschei_
nen ols Nenner des Bruchwertes, z. B. 30 :   l/30 sec.     ist bei Aufwcirtsstellung des Scholthebels eingescholtet
                            @o und bei Abwcirtsstellung obgescholtet @;.-;;
Zwischenwerte  zwischen den einroslenden Werten der    Abscholtung bedeutet die (sonst verdeckte) rote Morke
Zeitskolo sind n icht   einstellbor.                dos Wornsignol:         gesichert gegen Doppel-                                                                   "Nicht                                                              belichtungl"
Wegen der Zeit-Blenden-Kupplung empfiehlt es sich,
stets zuerst die Zeit und donoch die Blende einzustel_     Einzuschollen  ist die Sperre bei Rollfilm,
len, domit sich die Blende nicht versehentlich dndert.    obzuscholten bei Rolleikin 2, Plottenodopter oder bei
                                                            beobsichtigter Doppelbelichrung (vgl. S. l0).
Einstellen der VerschtuRzeit: Durch Verstellen des Zeit-    Wieder-Einscholten der Sperre noch erfolgter Mehr-
hebels @o. Blendenkupplung beochtenl                  fochbelichtung: v o r erneutem VerschluBoufzug.
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   , 7'rff*r                                e'.}         h       b<.>
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 Spannen und Auslosen                                Bei Zeitbelichlung  (l.eiteinstellung  B; ist der VerschlufJ-
                                                        hebel noch dem Auslosen   f Lir die Douer der Belichiung
 Der Verschlu0hebel dienl wechselweise zum Sponnen   om Anschlog festzuholten 3 b. Erst beim Loslossen des
 und Auslosen des Verschlusses. Zum Auslosen konn    Hebels schlieBt sich der VerschluB.
 ferner ein Drohtousloser oder der Rolleicord-Gehciuse-                                         Zum erschrjtterungsfreien  Auslosen bei Zeitoufnohmen,
 ousl6ser benutzt werden.                                              feststel lboren Drohtousloser verwenden.
 Sponnen: VerschluBhebel bis zum Anschlog 3 o und
 zur0ck in die Ausgongssiellung frjhren.                Auch bei Nichtgebrouch der Komero konnen
                                                        VerschluB und Vorlouf gesponnt bleiben, ohne
 Ausliisen: VerschluBhebel weich und z0gig bis zum             doB die Federkrofi nochlci3t.
 enlgegengesetzien Anschtog f0hren @b.

                                                                                                                                     25
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Versch luRzeil       <-  Bewegungsschcirfe (S. 23)
        Helligkeit ->           Lichtwert
                                                         Blende            <_  Tiefenschcirfe (S. 19)

Belichlung und Lichtwerl
Die Belichtung richtet sich noch der herrschenden Be-   Zeit     l/500    1t250   1t125   I /60          r /30          I /'15
leuchtung (genouer: noch der Helligkeit des Obiekis).   Blende 4     5,6   8          ll    16     22Als Mo0 frir die richtige Belichtung dient der [icht-
werl. Er wird fUr die benutzte Filmempfindlichkeit ous                                                      Ergibt sich bei der Zeit-Blenden-Poorung die Zeit-der Belichtungstobelle oder om Belichtungsmesser ob-                                                                          einsfef lung ,,8", so verlongt sie bei gleichem Lichtwertgelesen und ouf der Lichtwertskolo der Komero ein-                                                sinngemdB 2 sec (:  Verdoppelung der ldngsten Ver-gestellt. Domit sind Zeit und Blende bereits ouf rich-                                                              schluBzeit). FUr lede ncichslkleinere Blende ist die Be-tige Belichtung obgestimmt.                                                               lichtungszeit weiter zu verdoppeln. Als Beispiel Licht-
Diese Abstimmung der gekuppelten  Zeit-Blenden-    wert 6:
Skolen bleibt ouch donn erholten, wenn die Forde-
rungen der Schcirfe (vgl. dos Schemo) eine ondere   Zeit   114  112       I           \z)         (4)         (8)
Zeit-Blenden-Poorung  verlongen. Hierzu wird in iedem      Bf ende  4     5,6      8     n        t6      22
Foll nur der Zeithebel bedient. Bei gleichbleibender
Belichtung konn doher unter den verf0gbaren Zeit-   Auf der Lichtwertskolo sind ouch Zwischenwerfe ein'
Blenden-Pooren sofort und ohne Umrechnung die g0n-    stellbor. Hierdurch ergeben sich  Zwischenwerte der
stigste Kombinotion ousgewdhlt werden.                                                   Blende. Auch Blende 3,5 stellt einen Zwischenwerl
Die Lichtwerte 13 bis 9 gestotten von Blende 4 bis 22    zwischen den Blenden 2,8 und 4 der inlernotionolen
ie sechs Zeit-Blenden-Poorungen, z. B. Lichtwert l3:    Blendenreihe dor.
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