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Zeiss Ikon Contaflex III User manual

User manual for Zeiss Ikon Contaflex III. 44 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

44 pagesGerman6.6 MB PDF
Zeiss Ikon Contaflex III manual cover
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Document details

Brand
Zeiss Ikon
Model / document
Zeiss Ikon Contaflex III
Document type
User manual
Language
German
Pages
44
File size
6.6 MB
Category
Film cameras
Document date
Not specified in catalog

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Die Contaflex  lll
der Zeiss lkon AG. Stuttgort vereinigt in sich die
Vorzilge der Kleinbild- und Spiegelreflexcome-
ros. In ihr hot die in Johrzehnten gesommelte
Erfohrung im Bou von Prcizisionscomeros kon-
struktive Formen ongenommen. Sie wurde fiir
den ernsthoften Amoteur geschoffen, dient ober
ouch dem Fochphotogrophen,  Wissenschoftler
und Techniker zur Losung vieler spezieller Auf-
goben.
Durch die tibersichiliche Anordnung der einzel-
nen Bedienungselemente und -skolen, durch die
Kupplung von VerschluBoufzug und Filmtrons-
port sowie durch den neuen Lichtwert-VerschluB
(Zeit-Blenden-Kupplung) orbeiten Sie mit lhrer
kleinen, hondlichen Contoflex ouch in schwieri-
gen Situotionen sicher und schnell.
Zwei gekuppelte Entfernungsmesser sorgen fUr
exokte Schorfeinstellung des weltberuhmten Ob-
iektives Zeiss Tessor 1 :2,8/50 mm und oller Ob-
iektiv-Ergcinzungsteile. Der groBe, helle Sucher
ist ouch bei Nohoufnohmen vollstcindig porollox-
f rei. Mit dem umfongreichen Zubehor des
Contoflex-Systems, dos ouf den letzten Seiten
dieses Heftes ousf uhrlich beschrieben  ist, beherr-
schen Sie viele interessonte Aufgobengebiete.
Domit Sie olle Vorteile lhrer Contoflex  lll richtig
nUtzen konnen und immer Freude on lhren Photos
hoben, lesen Sie, bitte, diese Anleitung oufmerk-
som durch. Kloppen Sie die Umschlogseiten vorn
und hinten zum leichteren Verstcindnis herous.
Wir empfehlen, die beschriebenen Hondgriffe
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f iir die Auf nohme zuncichst mit ungelodener
 Comero zu riben. Hoben Sie donn noch Frogen,
 so erteilen lhnen lhr Photohcindler oder die Photo-
 berolung der Zeiss lkon AG., Stuttgort-S, Dorn-
 holdenstroBe 5, gern kostenlos Rot und Aus-
 kunft.
 Wir sind sicher, doB Sie beim Kouf lhrer Comero
 eine gute Wohl g€troffen hoben und doB lhnen
 die Contoflex lll  viel Freude bereiten wird.
 Lossen Sie uns, bitte, on lhrer Freude teilnehmen
 und schicken Sie uns schone Aufnohmen, die Sie
 mit lhrer Contoflex  lll gemocht hoben.





Dos Bild ouf der zweilen Umschlogseite wurde mil der
Contoflex bei Abendsonne mit Blelnde 4 r/oo Sek. ouf-
genommen.


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Merkmale der Contafler lll
 Der groBe, helle Sucher zeigt dos Bild schon vor
dem Auslosen in beinohe notrirlicher GroBe. Dos
 Sucherbild wird von der eingebouten Fresnel-
 Linse bis in die Ecken ousgeleuchtet. Durch dos
Pentodochkont-Prismo sieht mon in Aufnohme-
 richtung ein seitenrichtiges, oufrechtstehendes
Bild. Bei ollen Contoflex-Obiektiven und bei Ver-
wendung von Vorsotzlinsen ftir Nohoufnohmen
gibt der Sucher porolloxfrei die richtige Bild-
begrenzung on.
Die Ubersichtliche Schqrfeinstellung im Sucher
durch Schnittbild- und Mottscheibenentfernungs-
messer ist mit ollen Obiektiven der Contoflex
gekuppelt.
Als Stondord-Obiektiv dient dos in der gonzen
Welt beriihmte Zeiss Tessor  'l :2,8/50 mm. Durch
Auswechseln des vorderen Oblektivteils konn
mon die Contoflex lll ouch mii dem pro-Tessor
1 : 4/35 mm (Weitwinkel), dem  pro-Tessor
1 :4/85 mm (Tele) oder dem Steritor-B (Stereo)
ousriisten. Die Wechselteile hoben Boionett-
fossung. Alle Obiektive sind forbkorrigieri und
vergijtet und liefern bei SchworzweiB- und Forb-
oufnohmen gestochen schorfe Bilder.
Der Synchro-Compur-VerschluR mit Selbstous-
loser und vollsynchronisiertem  Blitzlichtonschlu0
konn ouf Belichtungszeiten von I -ilsoo Sekunde
und Zeitoufnohmen eingestellt werden. Blende
und Belichtungszeit sind durch den Lichtwert ge-
kuppelt.
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Alle Skolen kdnnen mit einem Blick von oben
 obgelesen werden. Durch die Vorwohl_Spring-
 blende und die Kupplung von VerschluBoufzJg
 und Filmtronsport ist die Comero in Bruchteilen
 von Sekunden oufnohmebereit.
 Der Kleinbildfilm 24x36 mm wird ols Togeslicht_
 pofrone, Togeslichtkossettenfrjllung, Dunkelkom_
 merkossettenfiillung oder Meterwore verwendet.
 Bei Benutzung von Kossefien konn der Film
 noch ieder beliebigen Zohl von Aufnohmen bei
 Togeslicht, ohne rijckspulen zu mijssen, gewech_
 selt werden.
 Die obnehmbore Riickwand erleichteri dos Loden
und Entloden sowie dos Reinigen der Comero.
Das Gonzmetollgehiiuse  bietet die Gewcjhr  ftir
 cju0ersie mechonische prcizision in ollen Teilen,
wie sie fUr Zeiss lkon Erzeugnisse sprichwortlich
wurde.
Bedienungshandgriffe
Einstellen des Lichtwertes
Dozu drUckt mon ouf den Knopf (15) in Richtung
ouf den Comerokorper und konn donn den do_
neben liegenden roten Punkt verschieben, bis er
on dem gewr.lnschten Weri der roten Lichiwert_
skolo (16) steht (Abb. 'l). Mon konn ouch holbe
Lichtwerte einstellen.
Do sich der Ring mit dem roten punkt nur be-
grenzt verschieben  ici3t, muB mon zur Einstellung
des Lichtwertes in monchen Fcillen zuscitzlich den
Einstellring (.|0) ftir Blende und Belichtungszeit
entsprechend verdrehen.


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    hi    ffiu





Abb. I  Mit der Einstellung des Lichtwerles sind Blende
      und Belichtungszeit gekuppelt. Die Lichtmenge,
       die zur Belichtung des Bildes erforderlich ist,
        wird ncimlich durch die Gro3e der Offnung des
        Obiekfives (Blende) und durch die Zeit, die dos
        Lichi einwirkt (Belichtungszeit), begrenzt. Die
        Lichfwertzohl kennzeichnet fi.ir die ieweiligen
       Bedingungen die entsprechenden Blenden-Be-
         lichtungszeit-Poore, die on der Einstellmorke  (8)
        obgelesen werden konnen (Abb. 2). Anderl rnon
       noch Einstellung des Lichtwertes durch Drehen
      des Einstellringes (.|0) die Beliclrtungszeit um
       einen oder mehrere Werte der Skolo (17), so
       wird ouiomofisch die Blende (lB) im richtigen
         Verhcjltnis verslelll. Dos gleiche gilt  nottirlich
       ouch umgekehrt.
         Belichlungszeit: Welchen Wert mon wcihlt, richtet
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 sich noch der Bewegung des Aufnohmegegen_    Abb. 2
 stondes. Je schneller die Bewegung, desto kijr_
 zer muB die Belichtungszeit sein. Die schworzen
 Zohlen der Skolo (lZ) bedeuten Sekunden-Bruch_
 teile (60 ist r/co Sekunde usw.). Bei Stellun g ,,8,,
 (gritn) bleibt der VerschluB so longe geoffnet,
 wie ouf den Ausloser (3) gedriickt wird (siehe
 Seite l8). Die grUnen Zohlen bedeulen, wie ouf
 der Scheibe des Belichtungsmessers, gonze Se-
 kunden. Sie lossen sich ober nicht on die Ein-
 stellmorke (B) drehen. lhre Bedeutung wird weiter
 unten erklcirt.
Blende: Die Einstellung der Blende richtet sich
noch der gewrinschten Schcirfentiefe (s. Seite l4).
Je kleiner die Zohl, desto groBer ist die Obiek_
 tivoff nung. Zum Einstellen der Blende ist der
gleiche Hondgriff wie bei der Belichtungszeit


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 erforderlich. Der gewijnschte Wert der Skolo (lg)
 mu0 on der Ablesemorke  (8) stehen.
 Mit einem Lichtwert lossen sich nur die Kombino_
 tionen von Blende und Belichtungszeit einstellen,
 die zu einem richtig belichteten Bild filhren. Der
 Einstellring (10) lciBt sich nur soweit drehen, bis
on der Morke (8) ein Endweri der Blenden- oder
der Belichtungszeit-Skolo steht. Der rechte End-
wert der Zeit-Skolo ist dobei ,,B".
Kommt einmol noch Einstellen des Lichtwertes
beim Abblenden die Belichtungszeit ouf dieses
grUne ,,8" zu stehen, so ist eine Belichtung von
zwei Sekunden erforderlich. Soll noch stcirker
obgeblendet werden, so liest mon gegenrjber
der gewijnschten Blende die erforderliche Be-
lichtungszeit in Sekunden (grtine Zohlen) ob und
stellt donn die Blende ein. Dozu muB, wie beim
Einstellen des Lichtwertes, ouf den Driicker  (.|5)
gedriicki werden. Die Belichtungszeit wird donn
durch entsprechend longes Niederdrlicken des
Auslosers (3) begrenzt. Will mon noch diesen
  f ongen Zeitbelichtungen von ,,8" ouf kUrzere
Zeilen ilbergehen, muB zuvor der Lichiwert neu
eingestellt werden.

Der richtige Lichtwert
konn ous Tobellen oder gonz genou mit dem
photo-elektrischen Zeiss lkon Belichtungsmesser
lkophot Ropid festgestellt werden (Abb. 3). Be-
sonders bei Forboufnohmen sollie mon ouf den
Belichtungsmesser  nicht verzichien, do Forbfilm

                                                 t0
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nur einen sehr geringen Belichtungsspielroum
hot. Der Lichtwert hcingt von der Filmempfind-
lichkeit, der ollgemeinen Helligkeit und bei Ver-
wendung von Forbf iltern (siehe Seite 35) von
deren Verlcingerungsfoktor  ob.




Als Faustregel merke
man sich:
Auf nohmen im Freien bei
voller Sonne
  Film: l7ll0o DIN
  Lichlwert: l3
Aufnohmen im Freien bei
bedeckter Sonne
  Film: l7l100 DIN
  Lichtwert:  ll





                    Abb. 3
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        Spannen des Verschlusses
       Der Synchro-Compur-Verschlu0  wird durch Dre-
       hen des Aufzugknopfes  (l ) in Pfeilrichtung bis
      zum hqrlen Anschlog gesponnt. Domit wird
          gleichzeitig der Film um eine Bildlcinge trons-
          portiert und der Blick durch den Sucher frei-
        gegeben. Durch diese Kupplung sind Doppelbe-
         lichtungen und leere Filmfelder ousgeschlossen.
       Es ist gleichgUltig, ob mon vor dem Tronspor-
         tieren des Filmes den VerschluB einsfellt oder
        donoch. Er konn, ohne Schoden zu erleiden, in
       gesponntem Zustond bleiben.
          Rotschlog : Beim Sponnen sollen Doumen und
         Zeigefinger der rechten Hond nicht nur eine Be-
      wegung ousfilhren, die dem Eindrehen einer
        Schroube gleichkommt. Zweckmci8iger  erweist
        es sich, in einem Schwung zu drehen, wobei die
Abb. 4   Bewegung zur einen Hcilfte mit der rechfen, zur
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unschorf                         schorf
onderen mit der linken Hond ousgefijhrt wird
(Abb. 4). Auf diese Weise ist Zeit zu sporen.

Entfernu n gsei nstellu n g
Die Enifernung wird mit dem eingebouten  Ent-
fernungsmesser  bestimml. Beim Blick durch den
Sucher (22) sieht mon in der Mitte des Blickfeldes
eine von einem mottierten Ring umschlossene
Kreisflciche, die durch eine woogrechte Linie in
zwei Hcilften geteilt ist (Abb. links). Die Ent-
fernung des Aufnohmegegensfondes konn ouf
zwei Arten gemessen werden:
l. Mon beobochtet durch den Sucher eine senk-
rechte Linie (Houskonte, Boumstomm usw.). Dreht
mon ietzt den hinteren schworzen Ring on den
beiden Knopfen (9) links und rechts neben der
Enlfernungsskolo (4), so verschiebt sich dos Bild
in der oberen Hcilfie des Kreises gegenijber dem
in der unteren Hcilfte. Stehen die beiden Teil-
bilder genou tibereinonder, ist die richtige Ent-
fernung gefunden.
2. LdBt sich in einem Motiv einmol keine senk-
rechte Begrenzungslinie finden, beobochlet mon
den Aufnohmegegenstond ouf dem mottierten
 Ring. Der Einstellring ftjr die Entfernung wird on


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 den Knopfen (9) solonge hin und her gedreht,
 bis dos Bild ouf diesem Motischeibenring ge-
 stochen schorf obgebildet  ist.
 Es ist gleichgUltig, ob die Entfernung ouf die
 ersie oder zweite Art bestimmt wird. Dos Obiek-
 tiv ist in beiden Fcillen stets outomotisch ouf die
 erforderliche Entfernung eingestellt, die on der
 Skolq (4) obgelesen werden konn.

 Sc h ?irfentiefe n-S ka la
 Dos Obiektiv bildet nicht nur dos schorf ob,
wos sich in der eingestellten Enifernung von der
 Comero ous befindef, sondern stets ouch dos,
wos etwos nciher und ferner liegt. Dieser Schcir-
 fenbereich ist bei gonz geoffneter Blende (2,8)
gering. Je stcjrker mon obblendet, desto groBer
wird seine Ausdehnung.
Die Schcirfentiefen, die sich bei den verschie-
denen Blenden ergeben, konnen on der Schcir-
fentiefen-Skolo (5) obgelesen werden. Rechts
und links der Entfernungs-Einstellmorke (B) sind
dozu die Blendenwerte oufgetrogen. Die diesen
Werten gegenijberstehenden Zohlen ouf der
Entfernungs-Skolo  (4) geben die Ausdehnung
der Schcirfentiefe on. Z. B. liest mon bei Einstel-
lung ouf 1,5 m (Abb. 5) bei der B ouf der linken
Seite ungefihr 2 und bei der 8 ouf der rechten         -|,2Seite    ob. Bei Einstellung ouf 1,5 m und Blende
8 wird olso olles von etwo 1,20m bis etwo 2 m
schorf obgebildet. Die genouen Werte sind der
Tobelle ouf Seite l6 zu entnehmen.
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Mon konn ober ouch umgekehrt verfohren. Mon
 mi8t mit dem Entfernungsmesser die vordere und
 hinlere Begrenzung der Zone, die schorf obge-
 bildet werden soll, und bestimmt donn on der
 Schcirfentiefen-Skolo die erforderliche Blende.
Es ist zweckmciSig, stets nur so weit obzublenden,
wie es die Ausdehnung des zu erzielenden
 Schcjrfentiefenbereiches  erfordert, weil mon sonst
unnotig longe belichten muB und dodurch die
Gefohr des Verwockelns gro3er wird (siehe
Seite 22).

Abb. 5





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fr"





0ie Aufnahme
Halten der Camera
Wcihrend der Belichiung muB die Contoflex  lll
gonz ruhig geholten werden. Der Comerokoroer
ruht in beiden Hondtellern und wird von den
Fingern fest unrschlossen (Abb.6). Die Doumen
liegen ouf der Rr-ickwond, die Mittelf inger beider
Hcinde ouf den Knopfen (9)  f rlr die Entfernungs-
einstellung. Der Zeigefinger der rechten Hond
bedient den Ausloseknopf (3).Die  Ellbogen
werden leichi on den Korper ongelegt (Abb Z).
Es ist gleichgtJliig, ob mon mit dem linken oder
mit dem rechten Auge durch den Sucher schoui.
In dieser Holtung werden mit der Contoflex  lll
Aufnohmen in Querformot belichiet.
 FLlr Hochformotbilder dreht mon die Contof lex lll,
so doB die rechte Hond die Cqmero von oben


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            Abb. 7                        Abb. 8





                                                                                                                                                                                                                  i

                                                                                                           I

 leicht gegen die Siirn druckt. Der Mittelfinger
liegt om zugehorigen Einstellknopf (9) frjr die
Entfernung. Der Zeigefinger bedient den Aus-
loser. Die linke Hond stutzt von unten ob.
ZweckmciBig wird von dieser Hond der Entfer-
nungseinslellknopf  (9) mif dem Zeigefinger be-
dient (Abb. 8).
Mon konn bei Hochoufnohmen ober ouch die
linke Hond noch oben nehmen und die Conto-
flex lll mit der rechten Hond von unlen obstiltzen.
Noch Einstellen der Entfernung wird donn mit
dem Doumen ousgelost.
Das Ausliisen
Durch ruhiges Niederdruicken des Ausloseknopfes
(3) wird der Verschlu0 ousgelosl. Dos konn ent-
weder mit der Zeigefingerspitze (Abb. 9) ge-
schehen oder mit dem ersten Gelenk des Zeige-
fingers, dos noch unten durchgedrrjckt wird


                                                           t8
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Abb. 9                   Abb. r0





(Abb. l0). Diese besonders empfehlenswerte Art
des Auslosens bietet erfohrungsgemci0 die
hochste Sicherheit gegen Verwockeln. Wenn ver-
sehentlich der Aufzugsknopf (1) nicht bis zum
horten Anschlog gedreht, der Film olso nicht um
eine Bildlcinge tronsportiert wurde, ist der Aus-
loser gesperrt. Dodurch sind Doppelbelichtungen
o usgesch    I ossen.
Der Sucher
Dos Sucherbild ist nur sichtbor, wenn mit dem
Aufzugsknopf (l) der Film tronsportiert und do-

t9
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mii der VerschluB gesponnt worde, do erst in
diesem Moment der Spiegel im lnnern der
Comero noch unten gekloppt wird. Mon wei0
so ouf den ersten Blick, ob die Comero ouf-
nohmebereit  ist.
Solonge dos gro8e, leuchtende Sucherbild sicht-
bor ist, bleibt - bei der Contoflex erstmolig ver-
wirklicht - die Obiektivblende outomotisch voll
geoffnet. Dodurch lciBt sich die Entfernung stets
miihelos mit hochster Genouigkeit einstellen.
Erst im Moment des Auslosens springt die Ob-
iektivblende kurz vor der Belichtung des Filmes
ouf den vorgewcihlten Wert.
Der Sucher ist vollig porolloxfrei und zeigt in
iedem Foll ouch bei Verwendung der Pro-Tessore
filr Tele- und Weitwinkeloufnohmen bzw. der
Vorsotzlinsen  fiir Nohoufnohmen den richtigen
Bildousschnitt. Bei schnell bewegten Motiven
konn mon die Comero leicht ,,mitziehen", do dos
stets schorfe Bild oufrecht steht, seitenrichtig  ist
und in Aufnohmerichtung beobochtet wird.


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Der schworze Ring om Suchereinblick (22) ld0t
sich herousschrouben. In diesen Ring konnen sich
Brillentrciger ihrer Fehlsichtigkeit entsprechende
Korrekturglciser (Best.-Nr. 902) einsetzen lossen,
um Bildousschnitt und Entfernungsmesser ohne
Brille beobochten zu konnen. Bei Bestellung,
bilte, dos Brillenrezept (Fernbrille) einschicken.

Sch nappschuBeinstellun  g
Um bei Schnoppschiissen schnell oufnohmebereit
zu sein, stellt mon noch Einstellung des erforder-
lichen Lichtwertes die Blende ouf 8 und die Ent-
fernung ouf 6 m (Abb. l'l). Beide Werte sind zum
leichteren Auffinden durch rote Ziffern kenntlich
gemocht. Bei dieser Einstellung wird olles, wos
zwischen etwo 3 m und o liegt, schorf obge-
bildet.
Bei bewegten Motiven hot sich ouch folgende
Arbeilsweise bewcihrt: Will mon z.B. ein Abb'
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         spielendes Kind photogrophieren, so stellt mon
        ou8er Blende und Belichtungszeit dos Obiektiv
         ouf die gtjnstigste Entfernung ein. Mon beobochtet
        nun durch den Sucher und ncjhert sich dern Kind,
          bis die beiden Schnittbilder im Entfernungsmesser
         [ibereinonderstehen bzw. dos Bild ouf dem Moit-
         scheibenring schorf ist. Donn wird noch Uber-
          prrifen des Bildousschnittes  ousgelost.
        Aufnahmen vom Stativ
        Mit dem Bodengewinde (21) ld3t sich die Contq-
          flex lll ouf einem Stotiv befestigen (Abb. l2). Bei
        Hochoufnohmen muB ein Stotivkopf (Kugelgelenk)
        zwischengescholtet werden. Zur ersch0tierungs-
        freien Auslosung verwendet mon bei solchen
       Aufnohmen einen Drohfousloser (siehe Seite 38),
        der sich in dos dofrir vorgesehene Gewinde des
        Ausloseknopfes (3) einschrouben  lcjBt. Moment-
       oufnohmen mit einer lcingeren Belichtungszeit
         ols r/:o Sekunde und Zeitoufnohmen sollten stels
      vom Stotiv oder von einer onderen festen Unter-
        loge ous gemocht werden.

Abb. 12

                 /GL.
      h
                   *,,#
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Blitzlicht und Selbstauslfiser
Der vol lsynchronisierte Synchro-Compur-MXV-Ver-
schlu0 lciBt sich mit ollen Blitzgerciten kuppeln'
Er hoi einen eingebouten Selbstousloser. Mit dem
Hebel (ll) sind drei Einstellungen moglich. Um
unbeobsichtigtes  Verstellen dieses Hebels zu ver-
meiden, lciBt er sich nur bedienen, wenn mon
sleichzeitis die Sperre (.|3) eindrilckt (Abb. l3).
Bei der X-Stellung wird der Zundimpuls im Mo-
ment der Verschlu0offnung gegeben. Blitzrohren-
gercite (Elektronenblitze) werden steis mit X-Stel-
lung ousgelost.
Bei der M-Stellung erfolgt eine Vorzijndung, die
der Ziindverzogerung der meisten Blitzlompen
entspricht.
Die zweckmciBige Einsfellung (X oder M)  ftir
Blitzlompen und Kopselblitze entnimmt mon der
Gebrouchsonleitung dieser Lichtquellen bzw. der
Tobelle ouf Seite 24.
Bei der V-Stellung ist der Selbstousloser einge-
scholtet. Noch Niederdriicken des Auslosers (3)
wird ein Vorloufwerk in Gong gesetzt, dos den





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