Film cameras
Zeiss Ikon Contax Contarex Super Electronic Gebrauchsanleitung User manual
User manual for Zeiss Ikon Contax Contarex Super Electronic Gebrauchsanleitung. 51 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.
51 pagesGerman9.6 MB PDF

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Document details
- Brand
- Zeiss Ikon
- Model / document
- Zeiss Ikon Contax Contarex Super Electronic Gebrauchsanleitung
- Document type
- User manual
- Language
- German
- Pages
- 51
- File size
- 9.6 MB
- Category
- Film cameras
- Document date
- Not specified in catalog
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www.butkus.us
o6
Gebraucfisanleitung
*.c
elektronisches
SystemView original page 1Page 3 · Read text
www.butkus.usGontarrex S eleclnonic Ganzmetallgehluse aus SpritzguB mit der Gewdhr ftir duBerste technische PrAzision und Stabilitdt. Parallaxlreier Spiegelrellexsudrer mit hellem, groBem, gleichmdBig aus- geleuchtetem Bildfeld. Austauschbare Einstellscheiben zur Anpassung an die verschiedensten fotografischen Aufgaben. Entfernungsmesser mit der Objektiveinstellung gekuppelt. Belicfrtungsmesser mit Selektivmessung im Strahlengang des Objektivs. Konlrollzentrale im Sucher ftir Entfernung, Blende und Belichtungszeit. Belldrtungs- und Blendenkontrolle zusdtzlich auBen am Gehduse. Elektronlsch gesleuerler PriizisionssdtlltzverschluB, synchronisiert l0r Blitzlampen und Elektronenblitze. Beliclrtungszeiten von 1 bis 1/rooo Sekunde und oB* fiir Zeitaufnahmen an einem Ring einstellbar. Zentrale Blendenwdhlscheibe (Lichtwiihlscheibe) Auswecfiselbare ZEISS Objektive, speziell fiir die CONTAREX berechnet, in Schnellwechsel-Bajonettfassung vom Super-Weitwinkel mit 18 mm bis zum Teleobjektiv mit 1000 mm Brennweite. Die CONTAREX-Objektive von 18 bis 400 mm sind mit vollautomatischer kugelgelagerter Vorwahl- spri ngblende ausgeriistet. Zwei Objektive mit Blitzautomatik. Wechselmagazine zur freien Wahl von Farb- und SchwarzweiBfilm. Blitz- schneller Filmwechsel bei Tageslicht ohne Bildverlust. Bescfrrlttungseinrlcfitung. Hinweise zur Aufnahme k6nnen gleichzeitig mit der Belichtung der Bilder auf den Film tlbertragen werden. Zusatzgerlite ftir Nah-, Lupen-, Mikro-, Repro-, Fern-Aufnahmen und an- dere Spezialgebiete. Elektronlsches Zubehiir bestehend aus: Telesensor Zeitindikator Motorantrieb Spezialhandgriff mit Fernausloser und Energiespeicher Elektron isches Steuergerdt 17-m-Filmmagazin (in Vorbereitung) 4View original page 3
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www.butkus.us Wir empfehlen, die Handgriffe zur Bedienung der CONTAREX zundchst mit ungeladcner l(amera durchzuftihren. Nehmen Sie dazu bitte den gesonderten Bildteil aus der Tasche der letzten Umschlagklappe heraus, damit Sie sich beim Lesen der Gebrauchsanleitung stets tiber die Lage der einzelnen Bedienungselemente unterrichten konnen. Die auf einigen Abbildungen sichtbare schwarze Kamera soll darauf hin- weisen, daB die vorliegende Gebrauchsanleitung auch ftir diese Ausftih- rung gtiltig ist. Acfrtungl Der Belicfrtungsmesser arbeitet nur mit eingesetztem Obiekliv. Er ist abgescfialtet, wenn sich kein Objektiv in der Kamera befindet' bzw. die Blitzobjektive auf Blltzautomatik umgescfialtet slnd, aucfr wenn der Hauptscfialter durcfi Aussclrwenken des Scfinellaufzugshebels in die rBereitsc*raftslage< eingescfialtet worden ist. Einstellen der Entfernung, Blende und Sc-h?irfentiefe Kamera ans Auge halten und mit dem Einstellring 19 die in der Mitte des Sucherfeldes sichtbaren Schnittbilder passend r.ibereinanderstellen, oder bei Motiven ohne markante Linien den Mikroprismenring verwen- den, bis das Bild klar zu erkennen ist. Die eingestellte Entfernung auf Skala 1B steht an der Einsiellmarke 17. Nach der Entfernungseinstellung kann am Objektiv die vorhandene Schdr- fentiefe abgelesen werden. Links und rechts der Einstellmarke 17 sind Blendenzahlen aufgetragen. Die Schdrfentiefe reicht von der Entfernung, die finks an der Zahl der eingestellten Blende steht, bis zu der Entfer- nung an der gleichen Blendenzahl rechts. Wenn eine Mattscheibe eingesetzt ist (siehe Abschnitt "Die Einstellschei- ben"), konnen Sie die Schdrfentiefe auch direkt kontrollieren, vorausge- setzt, daB die Kamera nicht gespannt ist. Exakte Angaben irber die Schdrfentiefe sind den beigelegten Schdrfen- tiefentabellen zu entnehmen. Als Bezugsebene fiir die Entfernungen gilt die Filmebene, die durch die Kreis/Strich-Marke 28 gekennzeichnet ist. Die Entfernungseinstellung kann auBerdem an Hand der Schdrfentiefen- skala vorgenommen werden (ftir Schnappschlisse zu empfehlen). Drehen Sie das Objektiv so, daB sich die gewrinschte Schdrfentiefe mit entspre- chender Blende ergibt, und stellen Sie diese Blende mit der Lichtwdhl- scheibe 3 ein. Eine weitere Einstellung der Entfernung ertibrigt sich dann. Eine Blendeneinstellung rlber die Lichtstdrke des verwendeten Objektivs hinaus ist nicht moglich. 6View original page 6
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Einstellung mit Schnittbild Einstellung mit Mikroprismenring.
www.butkus.usView original page 7Page 8 · Read text
www.butkus.us Einstellen der Belichtungszeit Ring 33 so weit drehen, bis die gewtinschte Belichtungszeit an der Einstellmarke 22 einrastet. Keine Zwischenwerte einstellen! Der einge- stellte Wert ist auch im Sucher rechts unten sichtbar. Die Belichtungszeit hdngt von den Lichtverhdltnissen und der Bewegung des Aufnahmegegenstandes ab. Je schneller eine Bewegung ist, desto kiirzer muB belichtet werden. Die Zahlen auf dem Ring 33 bedeuten Sekundenbruchteile (60 ist 1/eo Sek. usw.). Ftir die Steuerung der Belich- tungszeit von r/soo Sek., ldnger und "8", mrissen sich geladene Batterien in der Kamera befinden (siehe "Pr0fen und Auswechseln der Batterien") und der Schnellaufzugshebel in der "Bereitschaftslage" stehen. Wenn keiner'der genannten Punkte zutrifft, liefert der VerschluB immer r/rooo Sek. Bei '8" bleibt der VerschluB so lange gedffnet, wie auf den Ausloser gedriickt wird. Moglichst Drahtausloser mit Feststeller benutzen. Die Bel ichtungsmessung Sie erfolgt in der CONTAREX halbautomatisch, d. h. die ftir die Aufnahme erforderliche Zeit-Blenden-Paarung kann durch Vorwahl entweder der Blendeneinstellung - mittels der Lichtwdhlscheibe 3 - oder aber der Belichtungszeit - mit dem Zeiteinstellring 33 festgelegt werden (Kreuz- kupplung). Achtung! Vor der Messung die Filmempfindlichkeit einsteilen (siehe Abschnitt "Laden und Entladen"). Zur Messung den Schnellaufzugshebel 29 so weit ausschwenken (Bereit- schaftslage), bis der Hauptschalter 30 sichtbar nach oben springt und damit der Belictrtungsmesser eingeschaltet wird. Damit ist gleichzeitig die VerschluBelektronik funktionsbereit. Die Kamera ans Auge halten und auf das Motiv richten. Die sich zur eingestellten Belichtungszeit ergebende Blende wird auf der Skala rechts neben dem Sucherfeld und auf dem Kameragehduse durch den Zeiger des Belichtungsmessers angezeigt. AnschlieBend durch Drehen der Lichtwdhlscheibe 3 den grrinen Nach- ftihrzeiger so ausrichten, daB er genau mit der Mitte tiber dem Zeiger des Belichtungsmessers steht. Damit ist die Blende im Objektiv vorge- wdhlt. Sie wird beim Auslosen auf diesen Wert geschlossen. Steht der Zeiger des Belichtungsmessers in einem der roten Begren- zungsfelder, ist die Aufnahme unter den gegebenen Lichtverhdltnissen bzw. bei der eingestellten Belichtungszeit nicht moglich. Befichtungszeit verstellen (Kontrolle im Sucher) bis der Zeiger wieder in die Blendenskala pendelt. Bleibt der Zeiger auch beim Verstellen der Belichtungszeit im roten Feld stehen, sind die Lichtverhdltnisse nicht ausreichend (Abhilfe: Blitzlicht). IView original page 8
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www.butkus.us Ruhelage Bereitschaftslage Die Verstellung des griinen Nachfiihrzeigers ist begrenzt in der einen Richtung durch die grciBte Blende des verwendeten Oblektivs und in der anderen Richtung bei Btende 22 (bzw. Blende 16 beim pLANAR 2i1,4/Ss mm). Erfolgt die Abstimmung der Belichtung von der Blende aus, z. B. um eine bestimmte Scharfentiefe zu erzielen, so ist der grtine Nachfiihr- zeiger mit Hilfe der Lichtwdhrscheibe auf den gewiinschten Brendenwert im Sucher oder aut der Kamera einzustellen.View original page 9
Page 10 · Read text
www.butkus.us Det Zeiger des Belichtungsmessers wird dann durch Drehen des Zeit- einstellrings 33 unter den grtinen Zeiger gefuhrt. Dabei darf jedoch nur eine gerastete VerschluBzeit verwendel werden. Ergeben sich Zwischen- werte, den Ring 33 bis zum Einrasten vor- oder zurirckdrehen und dann mit der Lichtwahlscheibe den grrinen Zeiger genau uber den MeBzeiger stellen. Zur Messung die Kamera moglichst in Querlage halten, auch wenn die Aufnahme spater im Hochiormat gemacht werden soll. Die oben genannten Hinweise liir die Belichtungsmessung gelten fur alle Wechselobjektive von 18 mm bis 400 mm. Bei dem Tele-Tessar 5,6/400 mm ist aus konstruktiven Griinden die Anzeige der Blende im Sucher um ein Intervall grOBer als am Blendenring. Zur Bestimmung der Schdrfen- tiefe ist Jedoch die Anzeige am Blendenring maBgebend. Belichtungsmessung bei Spezialobjekliven MIROTAR 4,5/500 mm Die Belichtung ist richtig ermittelt, wenn durch Drehen am Zeitring 33 der MeBzeiger zwischen Blende 2 und 2,8 steht. 10View original page 10
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MIROTAR 5,6/1d10 mm
Hier ist durch gleiche Handhabung der MeBzeiger auf die Dreieckmarke
bei Blende 4 zu bringen.
Bei Verwendung der MIROTARE empfiehtt es sich grundsdtzlich, mit der
groBtmoglichen Lichtstarke zu arbeiten, um auf kleinstmogliche Belich-
tungszeiten zu kommen (Verwackelungsgefahr!). Da die "Abblendung* dieser objektive durch Einschalten von Graufiltern erfolgt, wird dadurch
keine Erhohung der schdrfentiefe erzielt. Der Einsatz der Filter hat also
nur sinn, wenn die krirzeste VerschluBzeit nicht mehr ausreicht, den MeB-
zeiger auf einen der oben genannten Werte einzustellen.
Fernrohrvorsatz 8x30B
Auch hier erfolgt die Messung durch Drehen am Zeitring 33, wobei der
MeBzeiger auf die Dreieckmarke bei Blende 4 eingestellt werden muB.
Frir Aufnahmen mit dem Balgeneinstellgerdt und ftjr Mikroaufnahmen
finden Sie ndheres im Abschnitt "Nahaufnahmen..
Der Belichtungsmesser
(Sein MeBprinzip sowie besondere Bedienungshinweise.)
Die Belichtung wird durch eine 'lnnenmessung( ermittelt, d. h. der Licht-
empfdnger befindet sich hinter dem objektiv im Inneren der Kamera.
Durch diese Anordnung wird exakt nur das Licht gemessen, das durch
das objektiv auch auf den Film gelangt. Unabhdngig von der Brenn-
weite der verwendeten objektive ergibt sich damit eine sehr genaue
Belichtungsmessung. Der MeBstrahlengang ist so gewdhlt, daB nicht die
durchschnittliche Lichtverteilung des ganzen Bildfeldes, sondern nur ein
Ausschnitt davon gemessen wird (sogenannte "selektivmessung*). DieGroBe des MeBfeldes ist identisch mit der Fldche, die im sucher vom
aiuBeren Rand des Feinrasterrings begrenzt wird.
Bei den Einstellscheiben ohne Feinrasterring ist das MeBfeld durch einen
Kreis besonders gekennzeichnet. Der MeBwinkel betrdgt bei Verwendung
der Normalobjektive mit 50 mm Brennweite etwa 7 o. so ist es moglich,
die Helligkeit in kleineren, aber bildwichtigen partien eines Motivs auszu-
messen und die Belichtung darauf abzustimmen. Ebenso kann der Hel-
ligkeitsumfang kontrastreicher Motive gemessen werden, da die jewei-
lige Blende stets im sucher sichtbar ist und mit Hilfe des gr0nen Nach-
frihrzeigers eine Mittelbildung vorgenommen werden kann, ohne die
Kamera vom Auge zu nehmen.
Zum Beispiel: Ergibt die Messung der bildwichtigen schattenpartien bei
der vorgewdhlten Belichtungszeit Blende 2,8 die Messung der bildwich-
tigen spitzlichter Blende 11, so ist der grrine Nachfrjhrzeiger in die Mitte
dieses Bereiches einzustellen, also auf Blende 5,6. Damit ist die optimale
Belichtung gefunden.
11View original page 11Page 12 · Read text
www.butkus.us Schematische Darstellung der Innenmessung in der Contarex S electronlc * Licfrtempfdnger ScfilieBlich kdnnen nach GroBe und Richtung beliebige Korrekturen vor- genommen werden, wiederum mit der Kamera in Aufnahmehaltung. Falls erforderlich, nattirlich auch r.iber die AuBenablesung 26. Je nach den Erlordernissen des Motivs, von der Anzeige des MeBzeigers auf der Blendenskala ausgehend, den griinen Nachfiihrzeiger um den gewiinschten Betrag dartiber oder darunter stellen. Der griine Nachfiihr- zeiger erhalt in diesem Falle die Funktion eines universellen, kontrollier- baren Blendenkorrektors. Belichtungskorrekturen werden jedoch im allgemeinen wegen der par- tiellen lnnenmessung seltener notwendig sein als bei den bisher iiblichen MeRsystemen. So wird auch ein gr6Berer Belichtungszuschlag bei Gegenlichtaufnahmen nur in ganz extremen Fallen zur Anwendung kommen. Bei Aufnahmen von kontrastarmen Motiven auf Farbumkehrfilm (bedeckter Himmel - Schneelandschaften) ist iedoch nach wie vor eine etwas reichlichere Be- lichtung um 1/z bis 1 Blendenstufe zweckmdRig. 12View original page 12
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www.butkus.us Priifen und Auswedrseln der Batterien Zum Betrieb des Belichtungsmessers und der VerschluBelektronik mtis- sen zwei Batterien des Typs "Pertrix 245 (Lady-zelle 1,5 V) oder 2 "Mallory-Zellen Mn 9100, 1,5 V" in die Kamera eingelegt werden.Der Batterieraum befindet sich hinter der Batterieraumklappe 12, die sidl nach einer Vierteldrehung der VerschluRschraube mit einem Geldsttlck dflnen ldBt (beim Einlegen Polung beachten). Die Batteriekapazitat reicht bei einem ununterbrochenen Aufnahmeintervall von 10 Sek. bei einer Temperatur von 20o C flir ca. 25000 Ausldsungen. Die PrUfung erfolgt durch Verschieben der Batteriekontrolltaste 4 in Rich- tung des auf der Abbildung angegebenen Pfeiles. Wenn die darunter befindliche Lampe aufleuchtet, sind die Batterien in Ordnung. lst kein Licht zu sehen, zunachst Batteriekontakte reinigen. Sollte dies ohne Erfolg sein, dann bitte beide Batterien auswechseln. Ersatzbatterien erhalten Sie in Fotofachgeschaften. Wenn die Batterien verbraucht bzw. keine Batterien in die Kamera ein- gelegt sind, lietert der VerschluB immer r/rooo Sek. Die Belichtung kann dann nur noch iiber die Blendeneinstellung nach eigenem Ermessen re- guliert werden. Um eine unndtige Beanspruchung der Batterien zu vermeiden, sollte der Stromkreis in der Kamera bei Nichtgebrauch ausgeschaltet werden. Dies geschieht durch Zuriickschwenken des Schnellaufzugs in seine Ruhe- lage, wobei der Hauptschalter 30 herunterzudriicken ist. Damit Sie es bei Benutzung der Bereitschaltstasche nicht vergessen, betindet sich im Oberteil der Tasche im Bereich des Schnellaufzugs ein vorspringendes 14View original page 14
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Teil. Es sorgt dafrir, daB die Tasche nicht geschlossen werden kann,
wenn der Spannhebel nicht eingedrrickt ist.
Ausliisen
Den Ausloser 34 zrigig - aber nicht ruckweise - herunterdrticken. Dabei klappt der spiegel nach oben, die vorgewdhlte Blende springt im ob-
jektiv ein, und der schlitzverschluB lduft mit der eingestellten Belich-
tungszeit ab. Danach klappt der spiegel sofort wieder in sucherlage, die
Blende aber bleibt auf dem vorgewdhlten wert stehen als Erinnerung,
das f0r die, ndchste Belichtung erst der schnellaufzug zu spannen ist.
Der schnellaufzug bleibt auch nach dem spannen beim Rrlcklauf in der
"Bereitschaftslage" stehen.
Aufnahmen m:t Filtern
Bei Verwendung von Filtern wird der Verldngerungsfaktor infolge der
Innenmessung im Prinzip automatisch berricksichtigt. wegen der etwas
unterschiedlichen spektralempfindlichkeit des Lichtwandlers gegenriber
den gebrduchlichen Filmtypen ergeben sich zwar in einigen Fdllen (Rot-
und lkolor-B-Filter) geringfiigige Abweichungen, die jedoch den Betrag
von einer halben Blendenstufe nicht ilberschreiten und daher im Be-
lichtungsspielraum vollig untergehen.
Achtung! Beim DISTAGoN 2,8/25 mm sind bei der Kombination von Fil-
ter B 56 und sonnenblende Vignettierungen nicht zu vermeiden. wir emp-
fehlen, in diesem Falle das Einschraubfilter S 49 zu verwenden.
Aufnahmen mit Selbstausliiser
Hierzu ist das "Elektronische steuergerat* erforderlich (siehe elektro-
nisches Zubehor). Der dort eingebaute Vorlauf ist einstellbar von 1 sek.
bis 30 Min.
Es konnen aber auch separate selbstausloser direkt oder 0ber einen
Drahtausloser angeschlossen werden. Der AnschluB erfolgt im Gewinde
des Ausloseknopfes 34.
Aufnahmen mit Blitzlicht
Der SchlitzverschluB der CoNTAREX kann mit allen Btitzgerdten gekup-
pelt werden. Die Kontaktgabe wird automatisch geregelt, so daB die ver-
schiedenen Blitzlampen und Elektronenblitze zeitgerecht gezundet wer-
den, vorausgesetzt, daB daf rlr die richtige Belichtungszeit eingestellt
worden ist. Die Belichtungszeiten sind durch farbige zahlen gekennzeich-
net. Sie bedeuten:
15View original page 15Page 16 · Read text
www.butkus.us
r-3!r
I
a t
1 3
1 WeiB (1/:o bis 1 Sek. sowie B) zur Ziindung kurzbrennender Blitz-
lampen (Klasse M) sowie fi.ir Elektronenblilze.
2 Gelb (1/o Sek.) zur ZUndung von Elektronenblitzen.
3 Orange (r/r:: bis r/rooo Sek.) zur Ztindung der langbrennenden Blitz-
lampen (Klasse FP), die zur Verwendung mit Schlitzverschltls-
sen hergestellt werden.
Das Blitzgeret selbst kann entweder in den Steckschuh 27 eingeschoben
oder mit einer Schiene am Stativgewinde 38 befestigt werden.
Bei Blitzgerdten mit Mittenkontakt (ohne Kabel) erfolgt die elektrische
Verbindung zur Kamera direkt iiber den Kontakt im Steckschuh.
Der Stecker des Blitzkabels kommt in die AnschluBbuchse 7. Bei Verwen-
dung eines Sicherheitssteckers ist vorher der Riegel 8 in Pfeilrichtung zu
drUcken.
Welche Blende bei den verschiedenen Blitzlampen einzustellen ist, er-
gibt sich aus der Blitzleitzahl und der Aufnahmeentfernunq.
Die Blitzobjektive
PLANAR 1z2l50 mm mit Blitzautomatik
DISTAGON 1:4135 mm mit Blitzaulomatik
Gebrauch der Objektive ohne Blitzautomatik
Am Obiektiv muB die gelbe Dreieckmarke B der Einstellmarke A gegen-
i.iberstehen. lst dies nicht der Fall, die Taste D in Richlung zur Kamera
drticken und mit ihrer Hilfe die Marken tibereinander drehen.
16View original page 16Page 17 · Read text
Gebraucfi der Objektive mit Blitzautomatik Zunechst die Leitzahl der Blitzlichtquelle einstellen. Dazu ist am Obiektiv die Leitzahlskala C angebracht, an der sich folgende Leitzahlen durch Einrasten einstellen lassen: 10 12 14 17 20 24 28 34 40 48 56 68 80 32 38 45 55 65 78 90 110 130 155 180 220 260 Die weiBe Skala gilt fLir die Entfernungseinstellung in Metern, die gelbe Skala ftir eine Entfernungseinstellung in feet. Die in der Tabelle dijnn gedruckten Zahlen sind der besseren Ubersicht wegen am Objektiv nicht graviert, kdnnen aber durch vorhandene Zwischenrasten eingestellt wer- den. Entspricht die Leitzahl der Blitzlichtquelle nicht den Werten der Tabelle bzw. der Skala C, so ist die zahlenmaBig nachsiliegende klei- nere Leitzahl zu verwenden. Zwischenstellungen sind nicht zuldssig. Zum Einstellen der Leitzahl die Taste D in Richtung zur Kamera drijcken und damit die entsprechende Leitzahl iiber die Einstellmarke A drehen. Zur Aufnahme die Kamera ans Auge halten, Entfernung zum Objekt messen -und ausl6sen. Bei Aufnahmen von Motiven mit groBerer Tiefenstaffelung auf den mitf Ieren Bereich einstellen. Die ftir die richtige Belichtung notwendige Blen- de regelt sich dabei durc+l die Entfernungseinstellung automatisch. Eine Blendeneinstellung mit der Lichtwdhlscheibe an der Kamera ist nicht moglich. Um Fehlbelichtungen bei Blitzaufnahmen auszuschalten, wird die Entfernungseinstellung bei zu kleinen Entfernungen entsprechend der Leitzahl blockiert (erreichen der Blende 22).View original page 17
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www.butkus.usbegrenzt. Die Grenz-lm Fernbereich ist die Entfernungseinstellung nicht
entfernungen, bis zu denen die Blitzautomatik arbeitet, k6nnen aus der
folgenden Tabelle entnommen werden.
Gravierte Leitzahl G renzentfernung fii r Fernbereich
OrSrnGoN 4/35 PLANAR 2/50 |
teet m I feet Btendel m I teet letenoel m I
10 32 2 5 16 4 2,5 8
14 45 2 7 22 4 3,5 11
20 65 2 10 32 4 5 16
28 90 2,8 10 32 4 7 22
40 130 4 10 32 4 10 32
56 180 5,6 10 32 5,6 10 32
80 260 I 10 32 8 10 32
Nahaufnahmen
Uber den Einstellbereich der Objektive hinaus sind Nahaufnahmen mit
Vorsatzlinsen und einem Balgengerdt bis zum MaBstab 3,5 : 1 moglich.
Eine grafische Darstellung im Tabellenheft gibt Auskunft ilber die damit
zu erzielenden Aufnahmebereiche. Spezialobjektive (ZEISS LUMINARE)'
in der Grafik nicht angegeben, erweitern den Aufnahmebereich der Ka-
mera bis zum MaBstab 11,8:1. Fur diese Objektive sind besondere Hin-
weise erforderlich, die von unserer Fotoberatung angefordert werden
konnen.
Wir verweisen in diesem Zusammenhang aucfi auf das in Vorbereitung
bef ind I iche g roBe Reprod u ktionsgeriit, das Tisch reprod u ktionsgerdt sowie
auf das Universalreproduktionsgerdt REPROPHOT. Das letztgenannte
Gerdt ist mit einem Einstellschlitten ausgestattet, der ftir Nahaufnahmen
praktisch unentbehrlich ist.
Mikroaufnahmen
Zwei Zwischenringe gentigen, um die CONTAREX an ein Mikroskop
anzuschlieBen. Auch in diesem Falle werden durch die Innenmessung
exakte Belichtungswerte ermittelt. Die Abgleichung erfolgt durch Drehen
des Zeitrings, mit dem der MeBzeiger auf die Dreieckmarke bei Blende 4
eingespielt wird.
18View original page 18Page 19 · Read text
T i scfi re p rod u kti o n s g e rii t
Conlarex S electronic mit Balgeneinstellgerdt, ZEISS TESSAR 3,5/115 mm
und Kompendium.
19View original page 19Page 20 · Read text
Vorsatzllnsen www.butkus.us Mit ihrem AnschluBbajonett 0 B 56 passen sie wie die Filter auf alle daftir geeigneten CONTAREX-Objektive. Um eine genrigende Schdrfen- tiefe zu erreichen, sollte jedoch auf mindestens 5,6 abgeblendet werden (siehe Tabellenheft). Bei zusdtzlicher Verwendung von Filtern sind diese vor der Vorsatzlinse anzubringen. Balgengeret, ZEISS TESSAR 3,5/115 mm und Kompendium Zu diesen Gerdten wird eine gesonderte Gebrauchsanleitung mitgegeben, in der alle erforderlichen Angaben und Tabellen enthalten sind. Das Balgengerdt erweitert den Einstellbereich der CONTAREX bis in das Gebiet der Lupenaufnahme. In Verbindung mit der Innenmessung wird selbst bei ldngsten Ausziigen eine exakte Belichtung gewdhrleistet, wenn Sie bei der Messung die folgenden Hinweise beachten: Bei Verwendung des Balgengerdtes ergeben sich frir Objektive mit An- fangslichtstdrken groBer als 1 : 4 nur dann korrekte MeBbedingungen, wenn diese ftir die Messung auf 1 :4 abgeblendet werden. Zu diesem Zweck den Blendenring am Balgengerdt auf Blende 4 ein- stellen und an der Taste auslosen.. Mit dem auf 4 abgeblendeten Objek- tiv erfolgt nun die Messung der Belichtung bei gespanntem VerschluB. Dazu den Belichtungsmesserzeiger durch Einstellen einer bestimmten VerschluBzeit auf die ftir die Aufnahme gewUnschte Blende (2. B. 11, jedoch nicht groBer als 4) bringen. lst dies bei der ldngstmoglichen Ver- schluBzeit (1 Sek.) noch nicht moglich, so muB gegebenenfalls die Ob- jektbeleuchtung angepaBt werden. SchlieBlich ist der Blendenring am Balgengerdt von Blende 4 auf den gewiinschten Wert (2. B. Blende 11) umzustellen und frir die Einstellung der Schdrfe zu spannen. Eine ideale Gerdtekombination entsteht bei Verwendung des ZEISS TESSAR 3,5/115 mm. Der Einstellbereich reicht damit l0ckenlos von oo bis zum MaBstab 1 :1. Als Zubehor zum Balgeneinstellgerdt bietet das Kompendium wirksamen Schutz vor Nebenlicht. Es kann auch zum Kopieren von Dias im MaBstab 1 : 1 oder in Ausschnitten herangezogen werden. 20View original page 20
Page 21 · Read text
Digitally signed by Mike Butkus
DN: cn=Mike Butkus, o=Butkus camera manuals,
email=mike@butkus.org, c=USMike Butkus ou=butkus.org,Date: 2024.06.12 01:52:32 -04'00'
Objektivwechsel
Abnehmen: Das Objektiv unter gleichzeitigem Druck auf den Knoof 6 ent_
gegen dem uhrzeigersinn bis zum Anschrag drehen. steht der roie punkt
des Objektivs iiber dem roten punkt 5 der CONTAREX, driickt sich das
Objektiv vom Bajonett der Kamera selbsttatig ab.
Einsetzen: Das Objektiv so auf die Baionettfassung selzen, daB der rote
Punkt des objektivs am roren punkt der coNTAREx steht. Das obiektiv
dann nach rechts bis zum Einrasten drehen. Dabei springt der Knopf 6
sichtbar heraus.
Besondere Einstellungen am Objektiv sind nicht erforderlich.
Mit dem Einsetzen des Obiektivs wird das Einstellen der Btende auf die
Lichtstarke des eingesetzten Objektivs selbsttdtig begrenzr.
Die Objektive der CONTAREX k6nnen bei voile; Tageslicht gewechsett
werden, ohne das der eingelegte Film Schaden leidet. Doch iollten Sie
beim Objektivwechsel die freie Kameradffnung nicht dem direkten Son_
nenlicht aussetzen.
Beim Ansetzen oder Abnehmen der Blitzobiektive vom Balgengerat ist
darauf zu achten, daB sich die beiden Dreieckmarken gegeniiberstehen.
Achtung! Das zur Vorgdnger-CONTAREX gelieferte BIOGbN 4,5/2j mm
kann nicht mit der CONTAREX S electronic verwendet werden!
21View original page 21Page 23 · Read text
1 Fresnelscheibe normal, mit Mikroprismenring und
Schnittbildindikator frir f = 25-180 mm
2 Einstellscheibe 250 mit Mikroprismenring und
Schnittbildindikator ab f : 250 mm
3 Mattscheibe
4 Klarscheibe mit Doppelstrichkreuz (Mikroscheibe)
5 Mattscheibe mit Schnittbildindikator
6 Mattscheibe mit Koordinaten
7 Fresnelscheibe mit Doppelstrichkreuz (Mikroscheibe)
8 Fresnelscheibe 18 ftir Distagon 4/18 mm
9 Fresnelscheibe mit Mikroprismenspot
10 Fresnelscheibe mit Mikroprismenspot und Zylinderlinsenindikator
11 Mattscheibe mit Mikroprismenspot
Die Einstellscheiben
Mit der M6glichkeit, die Einstellscheiben selbst auszutauschen, ldBt sich
die Scharfeinstellung allen Aufnahmeverhdltnissen individuell anpassen.
Eine Fresnelscheibe mit Schnittbildindikator und Mikroprismenring wird
als Normalsucherelement zusammen mit der Kamera geliefert.
Eine in ihrem Aufbau dhnliche Einstellscheibe mit Abschrdgung an der
Vorderkante dient zur Scharfeinstellung bei Objektiven mit einer Brenn-
weite ab 250 mm (2. B. ZEISS OLYMPIA-SONNAR 4/250 oder ZEISS
MIROTAR 4,5/500 mm). Sie ergibt auch in Verbindung mit den Vario-
Objektiven ein gut ausgeleuchtetes Sucherbild. Beide Einstellscheiben,
wie auch die Fresnelscheibe mit Mikroprismenspot und Zylinderlinsen-
indikator, ermoglichen bei groBer Helligkeit des Sucherfeldes eine
schnelle und exakte Scharfeinstellung. Die Mattscheibe und auch die
Mattscheibe mit Koordinaten ist dann zu empfehlen, wenn eine Uber-
sicht der Schdrfeverteilung Uber das gesamte Bildfeld erwr.inscht ist. Das
ist meist bei Nah- und Lupenaufnahmen der Fall. Bei geniigender Be-
leuchtung kann die Beurteilung der Schdrfentiefe vor dem Spannen der
Kamera auch mit abgeblendetem Objektiv erfolgen. Ebenfalls frir Tele-
aufnahmen aus der Hand, bei denen das Anzielen des Objekts mit einem
23View original page 23Page 24 · Read text
www.butkus.us
Behdlter fOr 4 Einstell-
scheiben mit Pinsel und
Spezialpinzette
Indikator oder dem Feinrasterring manchmal etwas Schwierigkeiten
macht, wird die Mattscheibe als angenehm empfunden.
Die Mattscheibe mit Schnittbildindikator vereinigt die Vorteile der Matt-
scheiben- und Indikatoreinstellung. Entsprechendes gilt auch f0r die
Mattscheibe mit Mikroprismenspot.
Klarscheibe und Fresnelscheibe mit Doppelstrichkreuz dienen zu Auf-
nahmen durch Mikroskope und Endoskope. Sie sind ferner von Nutzen,
wenn der Indikator der Standardeinstellscheibe wegen zu geringer OfF
nung des Objektivs nicht ausgeleuchtet wird bzw. die Lichtverhdltnisse
zum Einstellen auf die Mattscheibe nicht ausreichen.
Die Fresnelscheibe mit Mikroprismenspot erm6glicht ebenfalls bei ge-
ringer Helligkeit eine genaue Beurteilung des Bildausschnitts sowie eine
exakte Scharfeinstellung. lhr Anwendungsbereich liegt bei Aufnahmen
auf hochempfindlichen Film, Blitzaufnahmen und Nahaufnahmen.
Fiir das Weitwinkelobjektiv DISTAGON 4/18 mm ergibt die dem Objektiv
beigelegte rosagefdrbte Einstellscheibe ein bis in die Ecken helles Su-
cherbild.
24View original page 24From the M. Butkus archive. Original publisher and archive notices are retained.
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PDF verified 2026-10-10.



