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Zeiss Ikon Ikophot neueres Modell User manual

User manual for Zeiss Ikon Ikophot neueres Modell. 19 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

19 pagesGerman1.4 MB PDF
Zeiss Ikon Ikophot neueres Modell manual cover
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Document details

Brand
Zeiss Ikon
Model / document
Zeiss Ikon Ikophot neueres Modell
Document type
User manual
Language
German
Pages
19
File size
1.4 MB
Category
Film cameras
Document date
Not specified in catalog

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In gute Gesellschaft
 ist Jbre Camera nun gekomnen. Der txo-
psor siebt ni&tt nur elegant aus, er ist
au&t aulJergewdbnli$ leistungsfiibig.  Die
zErss rKoN AG. srurrcART  stellt ibn
ber, die jirma, die in Jabrzebnten trfab-
rungen bei der Konstruktion und Jler-
st ellung pbot o-elektris&er  Beli $tungsme s-
ser gesammelt bat. Ob Sie S&twarzweilJ-
oder larbfiIm, T,legatio- oder Umkebrfilm
uerwenden, ob Sie bei Jages- oder Kwtst-
li&t  pbotograpbieren  wollen, in Zukunft
werden thre Aulnabmen intmer ri&ttig be-
li$tet  sein.
Der txopHorist    bandli&t, seine -A,n-
wendung einf a&t. Zu jeder Qelegenbeit
k6nnen Sie ibn mitnebmen,  Jilr jeden Ca-
ffieratyp ist er geeignet. Nie ltilJt er Sie im
Stidt, wenn Sie die wenigen Rats4..ttcige
dieser Dru&<scbrift bea&tten. Jbre Treude
am Pbotographieren wird steigen, und die
Kosten fiir Tilme werden sinken. Auf aute
Treundschalt also   und aul Ettes Qlilin-gen 'Jhrcr Bilder  t  -

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SkalenamlK0PH0T
a Lichtwerte
b Blenden und Belichtungszeiten
c Blenden und Filmgeschwindigkeit
  von Schmalfflmcameras
d Filmempftndlichkeit in DIN
e Filmempfindlichkeit in ASA

Funktionsteile am I K 0 P H 0 T
1 Nachfrihr-Marke und Zeiger
2 Knopf ftir die Filmempftndlichkeit
3 Riindelscheibe zum Nachfrihren
  der Marke (1)
4 Me8zelle (hinter der \Waben-
   scheibe)
5 Yorsatzstreuscheibe
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 Einstellen der Filmempfindlichkeit
 Gleich vorweg: Dieser Handgriff
 braucht nur ausgeftihrt zu werden,
wenn beim Filmwechsel das neue
Aufnahmematerial andere Empfind-
 lichkeit hat als das vorherige.
Man dreht die Scheibe am Knopf
(2) so weit, bis die Filmempfindlich-
keitszahl, die auf der Packung oder
in der Gebrauchsanleitung des Fihns
angegeben ist, an der Dreieckmarke
des DlN-Fensters (d) bzw. des ASA-
Fensters (e) steht.
\Wenn die Filmempffndlichkeit  in
BSI angegeben ist, mu8 man die
entsprec-henden Werte der Ver-
gleiclrstabelle auf Seite 19 entneh-
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men. Ftl europaische Scheiner-Grade
enthiilt auch die Bodenplatte des
rKopHor eine Tabelle (siehe Abbil-
dung auf Seite 16).
Bei Farbftlmen lSBt sich die Empfindlich-
keit nicht ohne weiteres angeben, weil die
Empftndliclkeitssysteme ihrer Deffnit-ion
cntsprechend nur die Verhiltnisse bei
Schwarzweil3film  beriicksichtigen. Die Film-
fabriken kennzeichnen dcshalb die Emp-
findlidrkeit bei Farbftlmen mit dem Aus-
druck: ,,Zu belichten wie  .". Mit dieser
Angabe erzielt man im allgemeinen gute
Ergebnisse. Ver ganz sicJrer gehen will   ,
kann durdr Probeaufnahmen mit abgestuf-
ten Belidrtungszeiten die Empfindlichkeit
des verwendeten Films fiir den eigenen
Belidrtungsmesser selbst feststellen.
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                          Messen
Das kann in verschiedener \Weise
geschehen:
Im allgemeinen mi8t man vom
Camerastandpunkt aus. Der rKo-
PHor wird waagerecht gehalten und
ohne Vorsatzstreuscheibe mit seiner
Me8zelle (4) auf bildwichtige Teile
des Motivs gerichtet. Bei Land-
schaften z. B. peilt man den Vor-
dergrund und nicht den hellen Him-
mel an.
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Bei ktirzeren Entfernungen, beson-
ders bei Nahaufnahmen, empftehlt
sich die Objektmessung. Man geht
mit dem rKopHor (ohne Yorsatz-
streuscheibe) so nahe wie mciglich
an den Aufnahmegegenstand heran.
Der Gegenstand darf dabei aber
vom Belichtungsmesser nicht be-
schattet werden.

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Bei Cegenlidttaufnahmen, tiber-
haupt bei starken Lichtgegensdtzen,
sollen auch die Schattenpartien des
Bildes noch Zeichnung haben. Das
erreicht man durch Messen der Be-
leuchtungsstiirke. Der rxopHor wird
dazu mit aufgesteckter Vorsatzstreu-
scheibe vom Aufnahmegegenstand
aus auf die Camera gerichtet.
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Einstellen
Wiihrend der Messung      gleich-                          -griltig, welche der drei verschiedenen
Me8methoden angewendet wird                                 -schlagt der Zeiger aus. Mit dem
Daumen dreht man an der Randel-





scheibe (3), bis die Nachftihrmarke
(1) vom Zeiger halbiert wird (Blick
von oben). Der Me8wert ist jetzt
eingestellt und kann bei jeder Hal-
tung des rKopHor abgelesen werden.


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           IKOPHOT
           i.ffi.J            rSwll


     Ablesen
    Auf dem roten Ring (b) stehen die
 I    Blendenwerte und direkt daneben
il    auf dem goldenen Ring die zuge-
    horigen Belichtungszeiten. AuBer-
   dem zeigt der rKopHor an der
     roten Dreieckmarke (a) noch den
     Lichtwert an.
    Die Zahlen frir die Belichtungszei-


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ten auf der goldenen Skala bedeu-
ten oberhalb von l/a Sekunden-
                        1/ e Sek. usw.), un-bruchteile (8 :
terhalb von 1/z ganze Sekunden.
Man kann am IKoPHor auch Zwi-
schenwerte ablesen und an der Ca-
mera einstellen. Das ist besonders
bei Farbfflm wichtig.
Bei Sdrmalfilmcameras liest man
(bei c) gegentiber der jeweils ver-
wendeten Bildfrequenz (schwarze
(Zahlen) die an der Filmcamera ein-
zustellende Blende (goldene Zahl
auf rotem Grund) ab. Die normale
Bildfrequenz von 16 Bildern je Se-
kunde ist zum leicl-rteren Aufffnden
durch ein schwarzes Dreieck ge-


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     kennzeichnet. Die auf dem goldenen
    Ring zwischen den Zahlen frir die
    Bildfrequenz liegenden Teilstriche
    kennzeichnen folgende \Werte: 12,
    24, 48 Bilder in der Sekunde.
   Bei Filteraufnahmen mrissen die
    Belichtungswerte, die der rKopHor
    anzeigt, entsprechend dem Filter-
    faktor verldngert werden. Entwe-
   der stellt man einen niedrigeren
    Lichtwert oder eine grd8ere Blende
    (kleiner Zahl) oder eine langere
    VerschluBzeit ein. Die Verldnge-
    rung betrigt
      beim Faktor 2 X       1 $/ert,
        beinr Faktor 4 X      2 \Werte,
        beirn Fal<tor 8 X       3 \Werte.It

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Bei anderen Filterfaktoren wiihlt
man an der Camera entsprechende
Zwischenwerte.
Bei ganz schwachen Lichtquellen
(Kerze usw.) schlagt der Zeiger des
rKoPHor nicht aus. Man erhdlt aber
Anhaltspunkte fi:r die Belichtung,
wenn n'ran ohne Vorsatzstreuscheibe
voln Aufnahrnegegenstand direkt
zur Lichtquelle rni8t und die abge-
lesene Belichtungszeit dann mit 10
multipliziert. Man darf diese Me-
thode aber nur dann anwenden,
wenn eine einzelne schwache Licht-
quelle direkt zum Aufnahmegegen-
stand strahlt.
Bereitschaftsetui
Beim Messen braucht man den


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rKopHor nicht aus dem Bereitschafts-
etui herauszunehmen. In der Klappe
des Etuis ist die Streuscl-reibe (5) un-
tergebracht, die sich seitlich heraus-
schieben la{3t. Die Kette dient zum
Befestigen an der Kleidung oder am
Handgelenk (siehe Abb. auf der
Titelseite). Mit dem Ring la8t sich
leicht die dazu erforderliche Schlaufe
bilden. Man hat dann beide Hande
frei frtr die Camera und braucht
keine Angst zu haben, da8 man den
rKoPHor verliert.

Justierung
Nach langerem Gebrauch sollte man
die Justierung kontrollieren. Dazu
mu8 der rKoPHor aus dem Bereit-


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schaftsetui genommen werden. Nach
L<isen des Karabinerhakens an der
Kette und Auseinanderbiegen der
federnden Seitenwiinde des Etuis
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la8t sich der rxoprror nach oben
herausheben.
Die Justierung soll nicht in hellem
Licht ausgeftihrt werden. Durch
Drehen an der Riindelscheibe  (3)
bringt man die Nachftihrmarke (1)
zum linken Anschlag. Bei lichtdicht
abgedeckter MeBzelle (a) mu8 der
Zeiger am linken Rand der Marke
stehen. Ist das nicht der Fall, dreht
man an der Justierschraube in der
Bodenplatte des rKopHor (siehe
Abb. auf Seite 16), bis der Zeiger
richtig steht.
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Pflege
Die Me8teile des IKoPHor sind im
hermetisch abgedichteten Gehause
gegen Staub, Feuchtigkeit und
Druck geschtitzt. Zur Erhaltung der
Me8genauigkeit soll die Me8zelle
niclrt unnotig langere Zeit starker
Sonnenbestrahlung oder Erwirmung
tiber etwa 50' C ausgesetzt werden.
Die Wabenscheibe an der Stirnseite
(4) halt man frei von Staub.
Und nodr ein niitzlidrer Hinweis:
In allen photographischen Fragen
 erteilt Ihnen aul3er Ihrem Photo-
 handler auch die Photoberatung der
 zEISS IKoN AG., srurrcAR'r, Post-
 fach 54O, gern Rat und Auskunft.
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