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Zeiss Ikon Nettar 6X9cm User manual

User manual for Zeiss Ikon Nettar 6X9cm. 25 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

25 pagesGerman3.8 MB PDF
Zeiss Ikon Nettar 6X9cm manual cover
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Document details

Brand
Zeiss Ikon
Model / document
Zeiss Ikon Nettar 6X9cm
Document type
User manual
Language
German
Pages
25
File size
3.8 MB
Category
Film cameras
Document date
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            Gebrauch sanweisung
                          fiir die
    I\ETTAR
                     fiir Rollfilm BII 6x9 cm





ZEISS IKOI\ AG. DRESDEN
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3
  Abb. I           +

                      Mike Butkus          Digitally                                                                                                                                                       DN:org,Date:cn=Mikeemail=mike@butkus.org,2024.06.18signedButkus,by19:48:34Mikeo=ButkusButkus-04'00'c=UScamera manuals, ou=butkus.

     2->
    1+





Nettar 6><9 cm mit Nettar'Anastigmat l:6,3 und SpezialverschluB
I = Druckknopf zum Offnen      6= FiiBchen fiir Zeitaufnabmen    der Camera                     ohne Stativ                           7= Spreizen zum Festhalten
2 = Filmwindeschliissel                des Vorderteils
3 = Riegel zum Festhalten       B- Mutter fiir  Stativschraube
    der Riickwand                           (fiir Hochaufnahmen)
4 = Umlegbarer Aufsichtssucher   9= Mutter fiir  Stativschraube
5 = Objektiv                                    (fiir Queraufnah*en)
2
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Allgemeines
Die Nettar ist eine ,rspringcamera"o d. h. beim
                                                dasOffnen der Camer. -it- ein"er Hand springt Objektiv sofort in die Gebrauchsstellung. DaJ sonst
 iibliche Herunterklappen des Laufbodens und das
Vorziehen der Standarte bis zum lJnendlichkeits-
anschlag fallt weg.
   Bei Nahaufnahmen wird die Camera durch
Drehen des            _Objektivs auf die jeweilige Entfernungeingestellt. Das Planliegen des Filmi in der Bild--
ebene ist durch eine federnde Andrtickplatte in der
Camerartickwand gew?ihrleistet.
Das Filnfenster im Camerariicken  ist so gesichert,
da0 man auch panchromatische Filme unbedenklich
in den Apparat eineetzen kann.
 ll  Bevor man den lichtempfindlichen Rollfilm in
                               es niitig, die wenigen ll   die Caaera einsetzto ist
 llr r  proDreren.zur, Aufnahme gehiirigen Handgriffe  ao.Iro-

Das Offoeo der Camera
Man nimmt den Apparat in die Hand und driickt
auf den federnden Knopf (l/  dicht unter dem
Filmschliissel (Abb. f). Dadurch wird die Arrerie-
rung des Laufbodens gekist; der Laufboden klappt
herunter und das Objektiv (5) geht automatisch
in die Aufnahmestellung. Die Spreizen (Z) za
beiden Seiten des Balgens schnappen dabei-hiir-
bar ein.
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Die Sucher
Die Camera besitzt einen Durch-
sichtssucher  fiir Aufnahmen in
Augenhiihe (Rahmen  lI  mit Yi-
 sier 12 Abb.2), der bei Nichtge-
brauch flach am Cameragehiiuse
anliegt.
  _ Eei Bestimmung_des Bildaus-   Abb.2 t  +schnittes helt man die Camera so                lt  tz
vor das Auge, da8 sich die Riin-    rr=Rahmen-der der beiden Sucherausschnitte    sucher
lI und .12 decken.                      I2=Vieier
   Au8erdem ist die Camera mit einem Brillant-
sucher (4) aasgeriisteto der zur Kontrolle des Bild-
ausschnittes bei Aufnahmen in Brusthiihe dient.
Er zeigt in verkleinertem MaBstabe das von dem


                              frut-rbore
                               ,5ucle.rflache
                          Sueraufnohmen


             Der Brillantsucher
Objektiv auf dem Film entworfene Bild. Gegen-
stHnde, die das Bild enthalten sollo miissen also
im Sucher sichtbar sein.
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                       Abb. 3  Schlie8en der Camcra

    Beim Offnen der Camera ist der Sucher ror-
     malerweise fiir Aufnahmen im Hochformat ein-
      gestellt. Bei Queraufnahmen mu8 er bis zum An-
     schlag umgelegt werden. Man erleichtert sich dic
     Beurteilung des Bildausschnittes wesentlich durch
     Aufsetzen einer Sucherlupe auf den Brillantsucher.
    Das kleine Sucherbild wird durch diese Lupe etwa
      5 mal vergriiBert.
   Das Schlie8en der Ca,mera
      Falls der Brillantsucher verstellt worden ist, bringt
   man ihn wieder in seine normale Stellung fiir





I

I
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Hochaufnahmen. Dann fa8t man den Apparat mit
beiden Hiinden und driickt die beiden Spreizen (7 )mit den Daumen herunter (siehe Abb. 3), wodurch
der Laufboden freigegeben wirdo sodaB er sich
 leicht zuklappen liiBt. Objektivtrbger und Balgen
 legen sich beim Zuklappen des Apparates selbst-
 thtig zusammen.

Die Haltung der Camera wahrend
der Aufnahme
Die Camera ist speziell als Handcamera kon-
struierto und man wird mit ihr  hauptsiichlich
Momentaufnahmen aus der freien Hand ausfiihren.
   Bei Benutzung des Aufsichtssuchers faBt man
die Camera fest mit der linken Hand und driickt                    :rsie gegen den Kiirper, uyn sie miiglichst ruhig zu
halten. Mit der rechten Hand wird der VerschluB      ;
bettitigt (siehe Abb. 4).                                                                                                                  fi
   Bei Aufnahmen in Augenhiihe blickt man                       fr!:durch das Visier 72 wd, den"Rahmen  ll  auf das
Aufnahmeobjekt. Alle im Sucher sichtbaren Gegen-
stlnde sind auch im Bild enthalten.
  Man achte bei der Aufnahme vor allem darauf,
da8 waagerechte und senkrechte Linien des Ob-
jektes den entsprechenden Sucherkanten parallel
laufen. Wenn man die Camera z. B. nach vorn
oder hinten iiberhlngen lefJto erhelt man ,,stiir-
zende Linien", d. h. Gebeudeo beispielsweiseo ver-
jiingen sich nach unten oder oben.
   Aufnahmen, die eine liingere Belichtungsdauer
als 1/r5 Sekunde erfordern, miissen vom Stativ
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                        Abb.4
             Halten der Camera beim Arbeiteu
                  mit dem Aufsichtssucher
aus gemacht werden. Zu diesem Zwecke befinden
sich an der Camera Stativmuttern, ic eine fiir Hoch-
und ftir Queraufnahmen (B wd  b).
    Will man l)ei Hochaufnahmen ohne Stativ arbei-
ten, so kann man die Camera auf einen Tisch oder
                                                         7
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dergleichen stelleno wozu man das am Boden be-
findliche FiiBchen (6) aafklappen mu[3
Aufnahmematerial
Als Aufnahmematerial  dient Rollfilm BIIB   fiir
acht Aufnahmen 6x9 cm. Empfehlenswert ist die
Verwendung des sehr lichtempfindlichen Zeiss Ikon
Films Orthochrom oder Panchrom, mit detn man
auch bei triibem Wetter noch sehr gut Moment-
aufnahmen machen kann.
Das Einlegen des Films
Die Filmspulen kiinnen bei Tageslicht sowohl in
die Camera eingesetzt als auch nach der Belichtung
herausgenommen werden. Man ist also bei der
Auswechslung des lichtempfindlichen Aufnahme-
materials unabhhngig von der Dunkelkammero was
besonders auf Reisen von Vorteil ist. Es empfiehlt
sich aber, das Wechseln nicht im direkten Sonnen-
licht vorzunehmen, sondern zurnindest im Schatten
des eigenen Kiirpers. Durch Verschieben des unter
dem Tragriemen befindlichen Knopfes (3,f in der
Pfeilrichtung  liist sich fie mit dem Camerakiirper
verbundene Riickwand und laBt sich aufklappen.
In jeder neuen Camera befindet sich eine leere
Filmspule, die den belichteten Film aufnehmen soll.
   Bei spiiterem Wechseln der Spulen ist folgen-
des zu beachten: Die Achse der Spule ist an den
beiden Enden hohl, damit sie auf die federnden
Spulenzapfen der Camera gesteckt werden kann.
Um eine leere Spule in das obere Spulenlager ein-
'zusetzen, driickt man das Ende mit dem runden
Loch gegen den federnden Zapfen, der sich auch
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                  Abb. S Aufwickcln des Fitms

nach au8en ziehen lii8t und das dem Schliissel (2/
zugekehrte, rnit einem Schlitz        versehen e End'e                       -C-in das Spulenlager und dreht                         den Schliissel, bis er
in die Spule einschnappt und diese sich mit dreht.
   Die volle Filmspule setzt man in die unteren
                                               der!a-ger- e_in, und zwar zterst auf den Zapfen,-Dassich federnd zrur Seite driicken liiBt.           zrr-
gespitzte Ende des Papierschutzstreifens mu8
dabei nach der leeren Spule zeigen. Nach dem
Liisen des YerschluBstreifens  ziehi man die Spitze
des Schutzpapiers iiber die beiden Gleitrbilen
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und steckt sie in den breiteren Schlitz der leeren
Spule. Durch wenige Umdrehungen des Film-
schliissels wird das Papierband gespannt. Hierbei
ist  sorgfaltig darauf zu achten, daB sich das
Papierband in gerader Richtung aufwickelt und
nicht an einem Spulenrande verdrtickt wird
(Abb. 5). Schieflaufen des Bandes ist sofort aus-
zugleichen.
  Um den Apparat aufnahmefertig zu maehen,
klappt man die Camerariickwand wieder an das
Geheuse und dreht den Filmschliissel so langeo bis
hinter dem auf der Camerariickseite befindlichen
roten Fensterchen zuerst eine Hand flfo   danndie Zahl I  erscheint.
   Das Fensterchen ist entweder d.urch eine Pliisch-
   Dichtung oder durch einen Schieber auch fiir   Aufnahmen mit panchromatischern Material ge-
    sichert. Das Filmfenster ist nach jedem Film-
    transport durch den Abdeck-Schieber zu schlieJ3en.

Entladen der Camera
Ist der letzte Filmabschnitt belichtet, so wickelt
man den Film vollends auf, was man an dem
Vorbeigleiten des Filmbandes im roten Fenster
sehen kann. Man iiffnet dann die Riickseite der
Camera, wie bereits beschrieben, hhlt das Ende des
Schutzpapiers mit einer Hand strafr und wickelt
es durch Drehen des Filmschliissels vollst?indig auf
die Spule auf. Nun schlieBt man den Film mit dem
dafiir vorgesehenen Klebestreifen und nimmt die
Spule herauso indem man sie gegen den federnden
Lagerzapfen driickt und dabei hochhebt (Abb.6).
t0
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               Abb. 6  Herausnehmen  der Spulc
Die Verschliisse
Die folgenden Angaben beziehen sich auf die Ca-
meras, bei denen die Ausliisung vorn am verschluB
vorgenommen wird.
Anr,veisungen iiber die Gehiiuse-Auslijsung befinden
sich auf Seite 20.
Nettar-Verschlu8 (ohne Selbstausliiser)
Der VerschluB gestattet Momentaufnahmen von
               r{roo Sekunde Dauer und beliebigllru,'lLo.undrange zettautnalrmen.
                           u
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Die Hebel und Skalen zur Einstellung der Yer-
schlu0geschwindigkeiten und der Blende sind auf
der Oberseite des Yerschlusses angebracht, Ein-
stellung und Ablesung kiinnen also sehr bequem
bei normaler Haltung der Camera vorgenommen
werden.
         cbd     a





      Abb. 7

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T Lange Zeitaufnahmcn
Der Hebel (a) ist auf den Buchstaben T zu stellen.
Durch Druck auf den Hebel (b) od'er den Draht'
ausliisero der in die Offnuns (c) geschraubt wird,
iiffnet sich der Yerschlu8 und bleibt so lange offen,
bis ein zweiter Druck ihn wieder schlieBt.
B Kurze Zeitaufnahmen
Der Hebel (")  ist auf den Buchstaben B  zrt
stellen. Durch Druck auf den Hebel /b,) oder den
L2
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Drahtausliiser iiffnet sich der VerschluB und schlieBt
sich wieder, sobald diescr Druck aufhiirt.
Momentaufnahmen
Der Hebel (")  ist auf eine der Zahlen 25, 50
oder 100 zu stellen. Ein Druck auf den Hebel (b)
oder den Drahtausldser bewirkt die entsprechende
Belichtung von Lf 2501/ro oder 1/16s Sekunde Dauer.

                    d





                          Abb. B
Telma -Verechlu8
Der Telma-VerschluB  gestattet Momentaufnahmen
von l-1/r*  Sekunde Dauero mit und ohne Selbst-
ausliisungo und beliebig lange Zeitaufnahmen.
   Die Skalen und Hebel zur Einstellung der Yer-
schluBgeschwindigkeiten und Blende sind auf der
Oberseite des Yerschlusses angebracht, Einstellen
                                                   13
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und Ablesen kiinnen also sehr bequem bei nor-
maler Haltung der Camera vorgenommen werden.
ilIomentaufnahmen
Der Stellring (f) ist so zu dreheno dal] sein roter
Index auf einer der Zahlen 25, 50, 100 oder 125
steht. Die Zahlen bedeuten Sekundenbruchteile.
Nachdem der VerschluB durch Druck auf den
Hebel (g) gespannt wurde, bewirkt man die Be-
lichtung durch Druck auf den Hebel (b) oder
den Drahtausliiser, der in das Gewinde (")  S.-
schraubt rvird.
Momentaufnahmen mit Selbstausliiser
Die Handhabung ist die gleiche wie oben be-
schrieben, nur mu8 noch das Yorlaufwerk durch
den Hebel (e) gespannt werden. Ein Druck auf
den Hebel (b) od,er den Drahtausliiser liist den
VerschluB auso d. h. zuerst liiuft das Vorlaufwerk
ab, was ungefiihr zwiilf Sekunden dauert, und
dann erst erfolgt die Belichtung.
Lange Zeitaufnahmen
Der Index des Stellringes (f) ist auf den Buch-
staben T zu stellen und der Verschlu8 durch den He-
bel (g) zu spannen. Durch Druck auf den flehel (b)
oder den Drahtausliiser  iiffnet sich der Yerschlufj
und bleibt so lange offen, bis ein zweiter Druck
ihn wieder schlieBt.
Kurze Zeitaufnahmen
Der fndex des Stellringes (f)  ist auf den Buch-
staben B zu stellen und der VerschluB durch den
Hebel (d zu spannen. Durch Druck auf den
Hebel (b) od,er den Drahtausliiser iiffnet sich der
L4
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 VerschluB und schlieBt sich wieder, sobald dieser
 Druck aufhiirt.
 Die Blenile
 Die Blende wird mit dem Hebel fdr/  eingestelltund vom Zeiger (d) auf der Skala o:ngezetigt.





Abb. 9

Klio-Verschlu8
Der Klio-VerschluB gestattet Momentaufnahmen
                                                                                                                  t.f ,r" (lrrritY91 I  _ 1/rqo (Tit Objektiv l:4,5) und bisObjektiv l:6,3) Sekunde Dauer, mit uni'-ohne
Selbstausliisung, und beliebig lange Zeitaufnahmen.
Die Skalen und Hebel zar Einstellung der Ver-
schlu8geschwindigkeiten und Blende sind auf der
Oberseite des Verschlusses angebrachto Einstellen
und Ablesen kiinnen also sehr bequem bei nor-
maler Haltung der Camera vorgenommen werden.
                                                  l5
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lllomentaufnahmen
Der Stellring (f) ist so zu dreheno da8 sein roter
 Index auf einer der Zahlen l, 2, 5.,10, 25, 50, 100
 oder 150 (175) steht. Die Zahlen bedeuten Sekunden-
bruchteile. Nachdem der VerschluB durch Druck
auf den Hebel (g) gespannt wurde, bewirkt man
die Belichtung durch Druck auf den Hebel (b)
oder den Drahtausliiser, der in das Gewinde (c/
geschraubt wird.
Momentaufnahmen mit Selbstaueliieer
Die Handhabung  ist die gleiche wie oben be-
schriebeno nur muB noch das Vorlaufwerk durch
den Hebel (e) gespannt werden. Ein Druck auf
den Hebel (b) od,er den Drahtausliiser liist den
Verschlu8 aus. d. h. zuerst leuft das Vorlaufwerk
abo was ungefehr zwiilf Sekunden dauerto und
dann erst erfolgt die Belichtung.
Lango Zeitaufnahmen
Der Index des Stellringes (f) ist auf den Buch-
staben T zu stellen. Durch Druck auf den Hebel (b/
oder den Drahtausliiser iiffnet sich der VerschluB
und bleibt so lange ofreno bis ein zweiter Druck
ihn wieder schliefJt.
Kurze Zeitaufnaht"en
Der Index des Stellringes (f) ist auf den Buch-
staben B zu stellen. Durch Druck auf den Hebel
(b) od,er den Drahtausliiser iiffnet sich der Ver-
schluB und schlie8t sich wieder, sobald dieser
                             Druck aufhiirt'Die Blende
Die Blende wird mit dem Hebel (d/  eingestellt
und vom Zeiger (il) afi der Skala angezeigt.
t6
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a = Index liir  Einstellung dcr Belichtuugsdauer
b = Ausliisehebel
c = Gewinde  fiir den Drahtauslaiser
d = Blendeneinstellung
e = Hebel zum Spannen des Verschlugses  bei
    Momentbelichtungen
'f - Federnder Knopf zur Freigabe der Spann-
    vorrichtung fiir das Vorlaufwerk
I = Drehbarer Ring zum Einstellen der Belich-
     tungsdauer
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Der Compurverechlu8
Dieser gestattet Momentbelichtungen von I
Sekunde Dauer sowie kurze und lange Zeitaluf--'lruo
nahmen und ist au8erdem mit eingebautem Selbst-
ausliiser ausgestattet (Vorlaufdauer ca. 12 Se-
kunden).
T Zeitaufnahmen langer Dauer
Fiing (g) drehen, bis Buchstabe T iiber dem Mar-
kierungsstrich (o) steht. Ein Druck auf den He-
bel (b) oder den bei (c) eingeschraubten Draht-
ausliiser iiffnet den Verschlu8, der so lange ge-
iiflnet bleibt, bis ein zweiter Druck auf den Aus-
liiser ihn rvieder schlie8t.
B Zeitaufnahmen kurzer Dauer
Fiing (g) dreheno bis Buchstabe B iiber dem Mar-
kierungsstrich (a) steht. Ein Druck auf Hebel (b/
oder den Drahtausliiser  iiffnet den Verschlu8. Sobald
dieser Druck nachlii8t, schlie8t sich der Verschlu8.
Momentaufnahmen ohne Vorlauf
Ring (g) dreheno bis die der gew&ihlten Belichtungs-
dauer entsprechende Zahl iiber dem Markierungs-
strich (a) steht. Die Zahlen bedeuten Sekunden-
bruchteile. - Hierauf wird der YerschluB gespannt,indem man Hebel (e) nach dem Brillantsucher zu
drtickt, bis er stehen bleibt.    Ein Druck aufHebel (b) oder den Drahtausliiser-    setzt den Yer-
schluB in Gang.   Hebel (e) wird nur fiir Mo-mentaufnahmen  benutzt.-     Wenn der Ring (g) auf
T oder B eingestellt ist, lhBt sich dieser Hebel
nicht bewegen.    Bei den Geschwindigkeiten von
l-t/roo Sekunde- kiinnen auch Zwischenwerte  ein-
IB
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 gestellt werden, da die Geschwindigkeit in diesem
 Bereich stetig ansteigt.
Momentaufnahmen mit Vorlauf, nur fiir Be.
lichtungen von  I -l/roo Sekunde verwendbar
Die Einstellung des Verschlusses ist dieselbe wie fiir
gewiihnliche Momentaufnahmen, nur mu8 rnaDr
nachdem der Hebel (e) bis zum Anschlag gespannt
worden isto das Kniipfchen (f) auf dem oberen
Rande des Verschlusses verschieben und kann dann
den Hebel (") noch weiter nach rechts bis zu
einem zlveiten Anschlage riicken. Driickt man nun
den Ausliisehebel (b) med,er, so leuft zuniichst das
Federwerk des Vorlaufs ab, was ungefehr 12 Sekun-
den dauert.         Dann erst erfolgt die Belichtung in der           'Weise.iiblichen
Der Compur Rapiil
Die    Eandhabung dieses Verschlusses ist die gleiche
wie die des normalen Compurs. Nur die Zal.len
der Belichtungszeiten  sind um eine Stelle erweitert
wordeno sodaB noch Momentaufnahmen von l/noo
gemacht werden kiinnen.   Momentaufnahmen miiVorlauf sind jedoch nur bei-  den Geschwindigkeiten
von l-1/roo Sekunde mdglich.
Zur Beachtung:
B_eim Spa"nen des Verschlusses fiir Belichtungen von
llroo-'lnoo Sekunde Dauer ist naturgem?iB ein zierc,-
lich betriichtlicher Federwiderstand zu iiberwinden.
Um den Verschlufimechanismus dabei nicht zu tiber-
anstrengen oder den Verschlu8triiger zu verbiegen,
iibe man beim Spannen des Versihlusses und -des
Yorlaufes einen Gegendruck auf den VerschlulS aus.
                                                     T9
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