Film cameras
Canon F-1 Pt-1 User manual
User manual for Canon F-1 Pt-1. 58 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.
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Document details
- Brand
- Canon
- Model / document
- Canon F-1 Pt-1
- Document type
- User manual
- Language
- German
- Pages
- 58
- File size
- 4.3 MB
- Category
- Film cameras
- Document date
- Not specified in catalog
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Das Canon-F-l -System Die F-1 wurde von Anfang an als Systemkamera konzipiert. Konstruktionsziele waren dabei nicht nur eine absolute Spitzen- leistung, sondern auch die Schaffung eines Systems, das prak- tisch jeder fotografischen Aufnahme gewachsen ist. So wurde das System von vornherein auf 10000 Bestandteile festgelegt, vln denen jedes einzelne mit so hoher Genauigkeit gefertigt wird, daR seine absolute Austauschbarkeit gewdhrleistet ist. Ulerbittliche Priifungen unter extremen Umweltbedingungen bieten die Gewahr frir die Zuverldssigkeit der Canon F-1 und ihres Zubehors selbst unter den hdrtesten Einsatzbedingungen. Aus dem reichen Zubehorprogramm der F-1 wdren zu nennen zwei verschiedene Kameramotoren, der Servosucher EE f rir Auf - nahmen mit Belichtungsautomatik, der Verstdrkersucher T fur Aufnahmen unter extrem schlechten Lichtverhaltnissen, das 1O-m-Filmmagazin und die Reihe der FD- Hochleistungsobjektive fur alle nur erdenklichen Anwendungen der Fotografie.View original page 5
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Technische Daten Kameratyp: Einaugige Kleinbild:Spiegelreflexkamera mil SchlitzverschluB. Bildfo rmat 24 mm ' 36 mm.Wechselobjektive : Canon-FD-Objektive mit Blendensimulator. Normalobjektiv: Canon-Objektiv FD 1:1,2/55 mm SSC, FD 1:1,4/50 mm SSC, FD 1:1.8/50 mm SC. Sucher: Dachkantprismensucher, auswechselbar gegen Servosucher EE, Verstdrkersucher T, optischen Sportsucher und Lichtschachtsucher. Sucherzubehcir: Winkelsucher A2 und B. Einstellupe R, Augenkorrekturlinsen, Augenmuschel R. Einstellscheiber SerienmdBig Vollmattscheibe mit Stufenlinse, zentralem Mikroprismenraster und geteilter Kon- densorlinse mit Strahlenteiler. Austauschbar gegen drei weitere Einstellscheiben. Gesichtsfeld:91% des effektiven Bildfeldes. VergroBerung mit Normalobjektiv 5O mm bei Unendlich-Einstellung O,77Iaeh. Sucheranzeige: MeRnadel und Nachfrihrzeiger, feststehender lndex fur Arbeitsblendenmessung und Batterie- prufung, eingestellte VerschluBzeit, Fehlbelichtungs-Warnfelder, Warnzeichen fiir Uberschreitung des Kupplungs- bereiches. Augenkorrekturlinsen: R+3, R+2, R+1, RO, R-2, R-3 und R*4 dpt. lieferbar. SerienmdBige Sucherabstimmung auf -1,2 dpt.Spiegel: Erschtitterungsfreier, feststellbarer Schnellrricklaufspiegel. Blendeneinstellung bei festgestelltem Spiegel von Hand. Objektivwechselfassung: FD-Bajonett. Essind auch Objektive der Baureihe FL und R verwendbar. Kupplungsfunktionen der Objektiver FD-Objektive: Offenblendenmessung, automatische Springblende. FL- Objektive: Arbeitsblendenmessung, automatische Springblende. R-Objektive: Arbeitsblendenmessung bei manueller Blendeneinstellung. Verschf uR; Sehr leiser SchlitzverschluB aus ultradunner Titanfolie, fur Zeiten von 1*1 /2000 s und B. X-Kontakt bei <60>. Feststellbarer Ausloser. VerschluRzeitenknopf : Nicht umlaufend, mit gleichabstandiger VerschluBzeiten- und ASA-Filmempfindlichkeits- skala. Mit zwei Kupplungsstiften fur Zubehorsucher. Filmempfindlichkeitsskala: Von 25 bis 2000 ASA (15-34 DIN). Vorlaufwerk: Eingebaut. Wird rlber Gehduseausloser in Gang gesetzt. Vorlaufzeit etwa 10 s. Selbstausloserhebel dient gleichzeitig als Abblendhebel. BelichtungsmeBsystem: Eingebautes InnenmeBsystem mit CdS-Fotowiderstand. Gekuppelt mit Verschlul3zeiten- knopf, Filmempfindlichkeitseinstellung und Blendenring. Fur Offenblendenmessung nach dem Nachfrlhrprinzip uber ein zentrales Feld von 12o/o der Bildflache. Arbeitsblendenmessung mit feststehendem lndex riber verriegelbaren Abblendhebel moglich. Funktionsbereich des Belichtungsmessers: Von Lichtwert 2,5 (Blende 1,2 bei 1/4 s) bis Lichtwert 18 (Blende 11 6View original page 7
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beil/2000 s) bei 21 DIN (100 ASA). Bei Uberschreitung des Kupplungsbereiches verfiirbt sich das Datenfenster rot.
Spannungsquelle : Eine Ouecksilberbatterie 1,3 Volt M20 (Nr. 625).
Batterieprtifer: Eingebaut. Die Priifung erfolgt bei Einstellung auf 100 ASA und 1/2000 s.
Belichtungsautomatik bei Offenblendenmessung; ln Verbindung mit Servosucher EE und Batteriebehdlter.
Automatische Belichtungsregelung bei VerschluBzeitenvorwahl und Offenblendenmessung mit FD-Objektiven.
Arbeitsbereich von Lichtwert 2,5-18 bei 21 DIN (100 ASA).
Lichtmessung bei extrem niedrigen Leuchtdichten: In Verbindung mit Verstiirkersucher T von Lichtwert 15
(Blende 22bei 1/60 s) bis Lichtwert -3,5 (Blende 1,2bei 15 s) bei 21 DIN (100 ASA) moglich.Blitzlichtsynchronisation: FP- und X-Kontakt. Automatischer Ausgleich der Ziindverzogerung,
SynchronanschluB: Auf der linken Kameraseite. Zwei Kontakte am Sockel des Rtickspulknopfes ftir Blitzgerdte
mit Mittenkontakt und CAT- Blitzautomatik.
CAT-Blitzautomatik: Blendeneinstellung mit Hilfe elektrischer Ladungs- und Entfernungssignale. Die richtige
Blendeneinstellung erfolgt in Verbindung mit Speedlite 133D, Blitzkupplungsring A2/82, Blitzkuppler L und eines
der Objektive FD 1 :1,4150 mm SSC, FD 1 :1,8/50 mm SC, FD 1:2/35 mm SSC oder FD 1 :3,5/35 mm SC.
Synchronisationsbereich: Fur FP-Lampen 1/2000--11125 s und 1/30 s oder ldnger. Frir Elektronenblitzgerdte 1/60 s
oder ldnger. Fiir M- und MF-Lampen 1/30 s oder ldnger.
Filmeinlegen : Mittels Mehrschlitzspule.
Filmtransport: Mit Hilfe eines Schnellschalthebels. Schwenkbereich 180", Freistellwinkel 15'. Betetigung in meh-
reren Einzelschwlingen moglich.
Filmr0ckspulung : Mittels Freilaufknopf und Rrickspulkurbel.
Doppelbelichtungen : Durch Filmrrickspulung moglich.
Rilckwand: Unter gleichzeitigem Drr.icken eines Sperrknopfes durch Herausziehen der Riickspulkurbel zu offnen.
Zum Ansetzen des 10-m-Filmmagazins abnehmbar.
Bodenplatte: Kann zum Ansetzen eines Kameramotors abgenommen werden.
Bildzdhlwerk; Stellt sich beim Offnen der Rrickwand selbsttdtig auf <S> zuruck.
Zubehrirschuh: Blitzkuppler D und L konnen auf den Sockel des Ruckspulknopfes aufgeschoben werden.
Abmessungen: 98,7 mm x 146,7 mm x 43 mm.
Gewicht; 820 g (Gehduse) . 1205 g (mit FD-Objektiv 1 :1,4/50 mm SSC).
A,nderun gen vorbehaltenView original page 8Page 9 · Read text
Der Canon-Verstdrkersucher T mit elektronischer Zeitschaltuhr fi.ir Auf-Das Hauptzubehiir der F-l nahmenr unter ungiinstigen Lichtverhdltnissen.
o Der Canon-Servosucher EE fiir Aufnahmen mit automatischer Belich-
tungsregelung bei VerschluBzeitenvorwahl.
o Der Canon-Motorantrieb und der Motorantrieb MF fiir Aufnahmen mir
Zeituhrsteuerung und hohen Auf nahmefrequenzen.
o Das'10-m-Filmmagazin f rir 250 Aufnahmen.
Eine Kombination dieser verschiedenen Bauteile gestattet unbeaufsichtigte.
automatische Auf nahmen.View original page 9Page 11 · Read text
Kurzanleitung fiir normale Aufnahmen 1 Film einlegen (Seite 31 32) 2 Filmempfindlichkeil in ASA einstellen (Seite 21). 3 Schnellschalthebel betdtigen (Seite 14).View original page 11
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5 Durch den Sucher blicken und scharfstellen (Seite 26)
6 Bildausschnitt wehlen.
Eltt
7 Belichtung mittels lnnenmessung einstellen (Seile 22 24)
8 Ausloser weich durchdruckenView original page 12Page 13 · Read text
Einlegen und Priifen der Batterie Der eingebaute Belichtungsmesser der Canon F-1 wird von einer Ouecksilber-Knopfzelle gespeist. Geeignete Knopfzellen M20 von 1,3 V sind z.B. Mallory PX-625 und Eveready EPX-625. Zum Einlegen der Batterie verfdhrt man wie folgt: 1 Batteriefachdeckel mit Hilfe einer Mr.inze durch Linksdrehung abschrauben. 2 Kontakte der Knopfzelle mit einem trockenen Tuch abwi - schen, da Fingerabdrucke und Verschmutzung zu Korrosion flihren und die Batteriekontakte in der Kamera beschddigen konnten. 3 Knopfzelle mit Pluspol nach auBen einsetzen (siehe Schema im Batteriedeckel). Bei falsch eingelegter Knopfzelle laBt sich der Deckel nicht voll aufschrauben, und der Belichtungsmesser kann nicht ordnungsgemdB arbeiten. 4 Deckel wieder aufsetzen und durch Rechtsdrehung fest- ziehen. o Bei langerem Nichtgebrauch der Kamera sollte die Batterie herausgenommen und an einem trockenen Ort auf bewahrt werden.View original page 13
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Batteriepriif u ng
Sowohl nach dem Einlegen der Batterie als auch in gewissen
groBeren Abstiinden sollte der Ladezustand gepruft werden.
1 Filmempfindlichkeit durch Anheben und Drehen des Randel-
rings um den VerschluBzeitenknopf auf 100 ASA einstellen
(Seite 21). VerschluBzeitenknopf durch Drehen auf <2000>
stellen. Nur in dieser Einstellung ist eine genaue Batterrepru-
fung moglich !
2 Hauptschalter der Kamera auf <C> drehen.
3 Schwingt die Me8nadel auf den feststehenden Index im
Datenfenster, so reicht die Batteriespannung aus. Bleibt sie unter
dem Index stehen, muB die Batterie ausgewechselt werden.
4 Hauptschalter wieder in Ausgangsstellung zurtickbringen.
Bei der Lichtmessung darf sich der Schalter keinesfalls in Stel-
lung <C> befinden !
r Die Lebensdauer der Batterie betragt bei normaler Benutzung
etwa ein Jahr.
Ausreichend
MeBnadel I U ngenigendView original page 14Page 15 · Read text
VerschluBaufzug und Fi lmtransport lvlit dem Schnellschalthebel werden durch eine einzige Bewe- gung der Film transportiert, der VerschluB gespannt und Blende sowie Schwingspiegel auf die nachste Auslosung vorbereitet. AuBerdem wird das Bildzahlwerk weitergeschaltet. Beim Drucken des Auslosers klappt der Spiegel nach oben, gleichzeitig schlieBt sich die Blende auf den vorgewdhlten Wert, und der VerschluB lauft ab. AnschlieBend kann der Schalthebel erneut betatigt und damit die nachste Aufnahme vorbereitet werden. Zum Aufziehen kann der Schalthebel entweder bis zum rechten Anschlag gef uhrt oder mehrmals kurz betatigt werden, bis ein Widerstand anzeigt, daB der Mechanismus seine Endstellung erreicht hat. Wurde die Endstellung nicht erreicht, so laBt sich der VerschluB nicht auslcisen, und der Hebel muB nochmals kurz betatigt werden.View original page 15
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Bildzdhlwerk Mit jedem VerschluBaufzug wird das vorwdrts zdhlende Bild- zdhlwerk um einen Schritt weitergeschaltet. Es zeigt somit die Zahl der belichteten Aufnahmen an. Beim Offnen der Kamera- rrickwand springt es automatisch in die Ausgangsstellung <S> zuriick. Ausl ciserverri egel u ng Um eine versehentliche Auslosung beim Transport der Kamera zu vermeiden, kann der Ausloser mit Hilfe des konzentrisch zu ihm angeordneten Feststellers verriegelt werden. Die Verriege- lungsstellung ist mit <L> gekennzeichnet. Zum Fotografieren wird der Feststeller auf <A> gestellt. Anbringen eines Drahtausliisers Der als Zubehor lieferbare Canon-Drahtausloser kann durch Einschrauben in das Gewinde des Ausloseknopfes an der F-1 angebracht werden. Eine Auslosung ist damit pelbst dann mog- lich. wenn der Feststeller auf <L> steht.View original page 16
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Einstellen von VerschluBzeit und Blende Die Belichtung wird durch die Wahl der VerschluBzeit und der Blendenoffnung bestimmt. Der VerschluB regelt dabei die Be- lichtungszeit, die Blende die Menge des einfallenden Lichts. VerschluRzeitenknopf Mit Ausnahme der t handelt es sich bei den Zahlen auf dem VerschluBzeitenknopf um Bruchteile von Sekunden. Somit steht 1000 ftir 1/1000 s usw. Die gewunschte VerschluBzeit wird durch Drehen des Knopfes eingestellt. Dabei ist zu beachten, daB der Knopf gegenitber dem Indexstrich einrasten muB. Die Rastung f tir B befindet sich an der Stelle des kleinen weiBen Punktes. Eine Drehung des Knopfes i.iber 2000 bzw. B hinaus ist nicht moglich. Bei Einstellung auf B bleibt der VerschluB geoffnet, solange der Ausloser gedrutckt wird. Diese Stellung dient somit fir Zeit- aufnahmen uber 1 s hinaus. In diesem Fall empfiehlt sich die Verwendung eines Drahtauslosers. Fijr Langzeitaufnahmen leistet ei n Drahtausloser mit Feststeller gute Dienste. Gegebenenfalls ldBt sich auch der Feststeller der F-1 fr.ir Langzeitaufnahmen verwenden. Hierzu wird der Ausloser bei Einstellung des Ver- schluBzeitenknopfes auf B gedruckt und in dieser Stellung ver- riegelt. Die SchlieBung des Verschlusses kann dann durch Ruckstellen des Feststellers auf A herbeigef uhrt werden. Zur Messung sehr geringer Leuchtdichten und automatischen Steuerung der ermittelten VerschluBzeit dient der als Zubehor lieferbare Verstdrkersucher T. 16View original page 17
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Blendenskala
Ku pplu ngsstift AuBer ihrer normalen Funktion dient die Einstellung (60) zur
fi.ir Blitzring Synchronisierung von Elektronenblitzen, wie beispielsweise des
Az/ Bz Canon-Speedlite. Die effektive Belichtungszeit entspricht hier-
bei der Leuchtdauer des Blitzes. ist also sehr kurz.
Blende
Die Menge des einfallenden Lichts und die Schdrfentiefe werden
Grune durch Drehen des Blendenringes auf den gewr.inschten Blenden-
Kreismarke wert bestimmt. fiir Blenden- a utomatik Je hoher die Blendenzahl, desto kleiner ist die Blendenoffnung
und umgekehrt. Je kleiner die Blendenoffnung, um so weniger
Sperrknopf Licht erreicht den Film. Dabei entspricht jede Blendenstufe einer
fiir Blenden- Verdoppelung bzw. Halbierung der einfallenden Lichtmenge.
automatik Wenn wir annehmen, daB das Objektiv auf Blende 8 eingestellt
ist und Sie die Blende um eine Stufe weiter offnen. also auf
5,6 stellen. so verdoppelt sich die einfallende Lichtmenge
Umgekehrt wtirde ein SchlieBen der Blende um eine Stufe.
also z.B. von 8 auf 11, zu einer Halbierung der Lichtmenge
f [i hren.
Bei den Blendenzahlen 1,8 und 3,5 handelt es sich um Zwi-
schenwerte, die dieses Verdoppelungsprinzip durchbrechen.
Wenn man Blende 2 als Ausgangspunkt annimmt. so ergibt sich
folgendes Verhdltnis zwischen Blendenoffnung und der einfal-
lenden Lichtmenge:
Blende
1,2 1,4 1,8 2 2,8 3,5 4 5,6 8111622
Lichtmenge
3 2 1,25 1112 1/3 1/4 1/8 1t16 1/32 1/64 1/128
Natrirfich ist es moglich. den Blendenring auf beliebige Zwi-
schenwerte ei nzustellen.
17View original page 18Page 19 · Read text
Blendenvorwahl Die Objektive der FD-Reihe sind mit einer automatischen Spring- blende ausgerilstet. Mit anderen Worten. die Blende bleibt auch nach Einstellung des Blendenringes auf den gewunschten Wert stets geoffnet, so daB die volle Helligkeit des Sucherbildes erhalten bleibt. Erst bei Betetigung des Auslosers schlieBt sich die Blende unmittelbar vor dem VerschluBablauf auf den vor- gewdhlten Wert. Sofort danach offnet sie sich wieder voll. Schd rf entief enkontrolle Durch Drr,icken des Abblendhebels und Drehen des Blenden- rings laBt sich die Blende auf jeden gewr.inschten Wert schlies- sen, so daB die Schiirfentiefe auf der Mattscheibe beurteilt FD 1:1.4i 50 mm SSC werden kann. Gegebenenfalls kann der Abblendring auch in dieser Stellung verriegelt werden. indem der unter ihm befind- liche kleine Hebel auf L gestellt wird. Die Blende geht wieder auf volle Offnung zuriick. sobald der Abblendhebel losgelassen bzw. entriegelt wird. 18View original page 19
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Manuelle Blendeneinstellung
Mit einem FD-Objektiv an der Kamera ist eine manuelle Blenden-
einstellung durch Driicken und gegebenenfalls Verriegel n des
Abblendhebels moglich.
Die Notwendigkeit zur manuellen Blendeneinstellung ergibt sich
auch bei Nah- und Makroaufnahmen, sobald ein Zubehor ohne
Springblendenkupplung zwischen Kamera und Objektiv ge-
schaltet wird. In diesem Fall muB der Springblendenhebel des
FD-Objektivs gegen Federkraft an das entgegengesetzte Ende
seines Bewegungsbereiches geschoben werden, wo er einrastet
Damit wird der Blendenvorwahlring zum direkten Blendenein-
stellring. Diese Moglichkeit ist ferner von groBer Bedeutung fur
die Verwendung des Objektivs in Retrostellung mit Hilfe einesFD 1:1.8/50 mm SC Umkehrrings. In diesem Fall ist dartiber hinaus die mit dem
Umkehrring gelieferte Makroblende in das Wechselbajonett des
Objektivs einzusetzen und der Bajonettring voll bis zu seinem
Anschlag zu drehen.
Soll das Objektiv nach einer solchen Verwendung wieder normal
in die Kamera eingesetzt werden, so ist unbedingt darauf zu
achten, daB der Springblendenhebel in seine urspriingliche Stel -
I u ng zurrickgebracht wird.
Ein einziges Objektiv der FD-Reihe bildet eine Ausnahme bei der
U mschaltu ng auf man uelle Blendeneinstellun g : das F D -Objektiv
1:1,8/50 mm SC. Hier rastet der Springblendenhebel am ent-
gegengesetzten Ende nicht ei n, sondern muB durch einen zusdtz-
lichen Hebel in Stellung L verriegelt werden. Vor dem Wieder-
einsetzen des Objektivs zum normalen Gebrauch in die Kamera
ist der Verriegelungshebel auf den weiBen Punkt zuriickzu-
stellen.
Springblenden hebel
19View original page 20Page 21 · Read text
Der eingebaute Bel ichtungsmessel Die Canon F-1 ist mit ei nem hochempfindlichen InnenmeB- system ausgerustet, das gleichbleibend hohe Genauigkeit der Belichtungsmessu ng garantiert. Das verwendete MeBelement ist ein CdS-Fotowiderstand, der sich in unmittelbarer Nahe der Filmebene befgrdet. Eine teil- verspiegelte Fldche in der Kondensorlinse [iber der Einstell- scheibe firhrt diesem Fotowiderstand einen Teil des durch das Objektiv einfallenden Lichts zu. Diese MeBfldche wird im Sucher als leicht dunkleres Rechteck in der Bildmitte sichtbar. Dieses nur 12To des gesamten Bildfeldes umfassende MeBfeld gestattet eine sehr selektive Messung, d. h., die Belichtung kann genau auf bestimmte Stellen im Motiv abgestimmt werden. Gemessen wird in jedem Fall nur die Helligkeit des Objekts, das sich innerhalb des leicht dunkleren Rechtecks befi ndet. Wie jeder CdS-Fotowiderstand, so hat auch der in der F-'l ver- wendete die Eigenschaft, auf geringe Lichtmengen entsprecheno langsamer anzusprechen. Unter sehr schlechten Lichtverhiilt- nissen muB deshalb abgewartet werden, bis die Nadel vollig zur Ruhe gekommen ist. Eine Messung bei Einstellung des Verschlusses auf B ist nicht moglich, da diese Stellung ausschlieBlich f ur Langzeitauf nahmen vorgesehen ist. Die jeweilige Anfangsoffnung des Objektivs wird automatisch in den MeBkreis eingegeben. Mit FD-Objektiven ist die Licht- messung sowohl bei voll geoffneter als auch bei Arbeitsblende moglich. Objektive mit der Bezeichnung FL erfordern Arbeits- blenden messu ng. Wird die Kamera nicht benutzt, sollte sie stets ausgeschaltet werden, um ei ne unnotiqe Spannungsentnahme zu vermeiden. 20View original page 21
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Bei Arbeitspausen genugt es auch. den Objektivdeckel aufzu-
selzen.
Fi.ir Gegenlichtaufnahmen sollte stets eine Gegenlichtblende
verwendet werden.
Einstellen der Fil mempfindlichkeit
Die Empfindlichkeit des verwendeten Films wird durch An-
heben und Drehen des Randelrings um den VerschluBzeiten-
knopf eingestellt. Dem internationalen Gebrauch folgend si nd
die Empfindlichkeitswerte nur in ASA angegeben. In dem kleinen
Fenster uber der Bezeichnung ASA auf dem VerschluBzeiten-
knopf muB jene ASA-Zahl erscheinen, die auf der Filmpackung
bzw. in der dem Film beiliegenden Gebrauchsanweisung ange-
geben ist.
Die geringste einstellbare Empfindlichkeit betragt 25 ASA
(:15 DIN), die hochste 2000 ASA (= 34 DIN). Bei 2000 ASA
erscheint im Einstellfenster ein kleiner weiBer Punkt am Ende
des Einstellbereichs.
lm einzelnen konnen folgende Filmempfindlichkeiten einge-
stellt werden, wobei die Ziffern in Klammern die als weiBe
Punkte gravierten Zwischenwerte bezeichnen :
(32) (40) (64) (80) (1 25) (1 60) (250) (320)ASA 25 . 50 100 200 400DIN 15 .18212427 (16) (17) (1e) (20) (22) (23\ (25) (26)
(500) (640) (1000) (1250) (2000)ASA . 800 1 600 DIN .3033 (28) (2s) (31 ) (32) (34)
21View original page 22Page 23 · Read text
Einstellen der Belichtung
Of f enblenden messu ng
Die F-1 ist ftir Offenblendenmessung mit FD-Objektiven kon-
struiert. Zur Belichtungsmessung verfdhrt man wie folgt:
1 Hauptschalter auf ON stellen.
2 Gewr.inschte VerschluBzeit einstellen.
3 Durch den Sucher blicken und die Kamera so ausrichten, daB
das rechteckige MeBfeld auf dem bildwichtigsten Teil liegt, der
optimal belichtet werden soll.
4 Durch Drehen des Blendenvorwahlringes die MeBkelle des
Nachf iihrzeigers mit der MeBnadel zur Deckung bringen.
o Der Bewegungsbereich des Nachfrihrzeigers im Datenfenster
ist je nach der Lichtstdrke des Objektivs unterschiedlich groB. Der
Ausschlag der MeBnadel wird durch die Einstellung der Ver-
schluBzeit und der Filmempfindlichkeit beeinfluBt. Je ldnger die
eingestellte Zeit und je empfindlicher der verwendete Film. desto
hoher der Zeigerausschlag.
o Erreicht die MeBnadel das obere Ende des Datenfensters, so
ist eine kr-irzere VerschluRzeit einzustellen. Sinkt sie bis an das
untere Ende des Datenfensters ab, ist eine ldngere VerschluB-
zeit zu wahlen.
o Wird eine zu lange VerschluBzeit eingestellt. bei der der Kup-
plungsbereich uberschritten wird, so verfdrbt sich das Daten-
fenster im Sucher zur Warnung rot. In diesem Fall muB eine
kijrzere VerschluBzeit eingestellt werden. lst auch dann eine
Koinzidenzeinstellung zwischen MeBnadel und Nachfrlhrzeiger
nicht moglich, so muR der Verstdrkersucher T verwendet werden.
(Siehe <Kupplungsbereich des eingebauten Belichtungsmes-
sers>, Seite 25.)
h"
22View original page 23Page 24 · Read text
o Selbstverstiindlich ist auch eine Offenblendenmessung mit
Blendenvorwahl moglich. In diesem Fall erfolgt die Koinzidenz-
einstellung zwischen MeBnadel und Nachf uhrzeiger durch Dre-
hen des VerschluBzeitenknoofes. Da bei den VerschluBzeiten
keine Zwischenwerte eingestellt werden konnen, empfiehlt sich
gegebenenfalls eine anschlieBende Feineinstellung mit der
Blende.
lzeiger Arbeitsblenden messu ng
Eine Lichtmessung bei abgeblendetem Objektiv ist mit FD-
Objektiven moglich, mit Objektiven der FL-Reihe erforderlich.
Hierzu wird der Abblendhebel auf das Objektiv zu gedri.ickt
U nterbelichlungs- und gegebenenfalls mit Hilfe des unter ihm befi ndlichen Ver- Warnfeld
riegelungshebels in Stellung L blockiert. Zur Ruckstellung genugt
es dann, den Verriegelungshebel wieder in seine Grundstellung
zu schieben.
Ein Druck auf den Abblendhebel schwenkt den Nachfuhrzeiger
im Datenfenster des Suchers aus, so daB beim Einschalten der
Kamera nur noch die MeBnadel in Funktion ist. Durch Drehen
des Blendenringes bei VerschluBzeitenvorwahl bzw. durch Dre-
hen des VerschluBzeitenknopfes bei Blendenvorwahl ist die
MeBnadel auf den feststehenden Index im unteren Drittel des
Datenfensters auszurichten. Die richtige Belichtung ist einge-
stellt. sobald dies geschehen ist.
Wegen der eingebauten Korrekturvorrichtung frir Offenblenden-
messung sollte die Arbeitsblendenmessung bei FD-Objektiven
nicht mit einer groBeren Blende als 2,8 vorgenommen werden.3ffiffi
250 250 E
23View original page 24Page 27 · Read text
Motivbetrachtung und Scharfeinstel lung Der Reflexsucher der F-'l zeigt das Bild ohne jede Parallaxe so, wie es auf dem Film festgehalten wird. Dies gilt ohne Aus- nahme fur jedes der FD-Objektive ungeachtet seiner Brenn- weite. Zur leichteren Scharfeinstellung befi ndet sich in Sucher- mitte ei n kreisformiges Einstellraster aus mikroskopisch kleinen Prismen. Diese <flimmern> bei unscharfer Einstellung und ver- schwinden bei genauer Scharfeinstellung auf das betreffende Objekt praktisch vollig. Zur Scharfeinstellung wird der Entfernungsring des Objektivs gedreht. o Sollte in gewissen Fdllen eine Art Kurve im unteren Teil des Suchers sichtbar werden, so handelt es sich dabei lediglich um die Kittfldche der Kondensorlinse, uber die der Fotowider- stand das Licht zur Messung erhalt. Diese Erscheinung betrifft nur das Sucherbild und hat keinerlei EinfluB auf die Auf nahme. Sucher Der serienmaBige Prismensucher ist auswechselbar. Zum Ab- nehmen druckt man die beiden seitlichen Sperrknopfe und zieht den Sucher nach hinten aus seiner Ftihrung. Das Wiederein- ,ltr setzen desselben oder eines anderen Suchers erfolgt sinngemdB. Bitte achten Sie darauf, daB der Sucher beim Einschieben voll er nrastet. An Suchern, die gegen das Dachkantprisma ausgewechselt werden konnen, stehen zur Verf i.igung: Verstdrkersucher T, rpdFServosucher EE, optischer Sportsucher und Lichtschachtsucher(Seite 52). - 26View original page 27
Page 28 · Read text
E instellscheiben Die serienmdBig gelieferte Einstellscheibe mit Mikroprismen- raster ist gleichfalls auswechselbar. An weiteren Scheiben kon- nen geliefert werden: eine Vollmattscheibe mit Schnittbild- indikator, eine reine Mattscheibe und eine Vollmattschei be mil Gitterteilung (Seite 53). Zum Auswechsel n der Einstellscheiben verfdhrt man wie folqt: 1 Sucher abnehmen. 2 Einstellscheibe mit dem Fingernagel an der Hinterkante an- heben und nach oben herausziehen. 3 Neue Einstellscheibe vorn unter die Haltenase stecken und hinten herunterklappen, bis sie vollig eben im Sucherschachl sitzt.View original page 28
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PDF verified 2026-10-10.


