Film cameras
Praktica FX2 User manual
User manual for Praktica FX2. 33 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.
33 pagesGerman8.2 MB PDF

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Document details
- Brand
- Praktica
- Model / document
- Praktica FX2
- Document type
- User manual
- Language
- German
- Pages
- 33
- File size
- 8.2 MB
- Category
- Film cameras
- Document date
- Not specified in catalog
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IM INNERN DER KAMERA
liegt im Winkel von 4yo der Ablenkspiegel, der
den Obiektivstrahlengang so ablenkt, da8 auf der
Bildfeldlinse das Bild entsteht.
Bei Betitigung des Ausldsers sclwenkt der Splegel
aus seiner Lage, dichtet dabei die Bildfeldlinse
gegen Fremdlicht zum Spiegelraum ab und gibr
den Strahlengang zum Bildfenster frei.
lm Zuge der weitercn Ausldserbetiitigung wird der
l Verschlu8 ausgeldst und das vom Obiektiv ent-
worfene Bild auf den von der Bildbiihne freige-
1 gebenen Filmabschnitt gerichtet. Durch dieses Prin-
I
zip endallen iegliche Behelfssucher. Bei Obiektiven
aller Brennweiten ergibt sidr einc v6llig parallaxen-
freie Ubereinstimmung von Suderbild und Auf-t,f nahme. Besonders vorteilhaft ist daher die Praktica
auch bei Nahaufnahmen zu verwenden, wenn mit
sogenannter,,Auszugsverldngerung" gearbeitet wird.
7View original page 6Page 7 · Read text
DER LICHTSCHACHT
hdlt strirendes Nebenlidrt von der Bildfeldlinse fern. Durch
leidrtes Eindriicken des Knopfes an der Rtickseite der Ka.
mera springt der Lichtschac-ht auf, und die Bildfeldlinse
wird sichtbar. Ist darauf noch kein Bild zu sehen, wird
der Filmtransportknopf bis zum Anschlag nach rechts ge-
dreht, wodurch unter anderem der Spiegel in den Strah-
lengang gebracht wird und das Bild auf der Mattscheibe
erecheint. Das Schlie$en des Lichtschachtes erfolgt durch
einen Fingerdruck auf die Lichtschachtkappe, wodurch sich
alle Teile automatisch in ihre Ausgangsstellung zuriick-
legen, ausgenommen die hintere Suchermaske, die vorher,
wenn sie ausgezogen war, zuriic"kzusdrieben ist.
DIE EINSTELL-LUPE
Zur Feineinstellung und besseren Betrachtung des Sucher-
bildes dient die Einstell-Lupe, die nach unten einge.
schwenkt wird und eine etwa 4fadre Vergrci8erung des
Mattscheibenbildes crgibt.View original page 7Page 8 · Read text
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DER SPORTSUCHER
Fiir Aufnahmen schnellbewegter Obiekte kann aud der
Rahmen-Sportsucber verwendet werden. Die Klappe der
Lidrtschacltkappe wird nadr oben geschwenkt, die Einstell-
Lupe in Gebraudrsstellung gebradrt und die hintere
Sudrermaske nach oben gezogen.
Vor dem Schlie8en des Lidrtsdradrtes ist die Suchermaske
wieder einzuschieben'
DAS
ist von oben in den ge6fineten Lic$tsclaclt'MKEHR'RISMAeinzusetzen,
unter gleidrzeitigem Druck auf den Lidrtscihachtknopf. Da-
nadr wird es durch den Halteknopf mit dem Lichtsdradrt
verriegelt.
Das Umkehrprisma zeigt bei direktem Einblic.k in Augen-
hdhe ein aufrechtstehendes und seitenricitiges Reflexbild.
Dies ist besonders vorteilhaft bei Sportaufnahrnen, da man
dem Obiekt in der Bewegungsri&tung folgen kann. Fast
unentbehrlich ist es bei Hodraufnahmen, wenn nacl der
Mattsdeibe eingestellt wird. Bei den wesentliden Vor-
teilen, die das Umkehrprisma bietet, wird man den ge-
ringen Bildbeschnitt, der an der oberen Kante der Matt-
scheibe eintritt, gern in Kauf nehmen.
3View original page 8Page 9 · Read text
DAS EINSTELLEN DER BIT DSCHARFE
- und iiberhaupt des Bildes - wird mit dem Endernungseinstellring am Obiektiv vorgenommen.
Dazu wird der Ring so lange nach rechts oder links gedreht, bis das Aufnahmeobiekt auf der Matt-
scleibe in h<idster Schlirfe erscheint. Es ist zweckmiiBig, die Schatfeinstellung bei gr68ter Blenden-
<iffnung vorzunehmen. Bei Benutzung des Sportsuchers kann man die Sch6rfe vorher auf der Matt-
scheibe festlegen, oder man stellt die geschdtzte oder gemessene Entfernung an der eingravierten
Meterskala dcr Obiektivfassung ein.
DIE BLENDE
wird mit dem Blendenring eingestellt. Niedrige Blendenzahlen bedeuten gro6e Ofinung und hohe
Blendenzahlen kleine Ofinung des Obiektivs. Dic durch das Obiektiv einfallende Lichtmenge kann
durci die Blende reguliert werden. Grof3e Blendendffnungen erlauben kurze, kleine Blenden6finungen
erfordern ldngere Belichtungszeiten, und zwar ist mit ieder nicfisth<iheren Blendenzahl eine notwendige
Verdopplung der BelicJrtungszeit verbunden.
Die Blende reguliert auBerdem, und zwar in erster Linie, den Schiirfenbereicl bei den verschiedenen
Entfernungseinstellungen, wie aus der Ubersicht auf Seite rr hervorgeht.View original page 9Page 11 · Read text
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Bei Riiclspulung Knopf eindriicken
Filmpotrone in dos BeriihrenderVerscllu6- Filmtronsporttrommel Aufwickelspule
Abwickelloger einsetzen vorhcinge vermeidenView original page 11Page 12 · Read text
DIE AUTOMATISCHE
BLENDE
Fiir Obiektive mit automatischer Blende besitzt die Prak-
tica einen Ausliisemechanismus. Bei diesen Objektiven
wird die Aufnahmebereitschaft der Kamera wesentlich er-
h6ht, indem das Schlie8en der vorher gewihlten Blende
automatisch erfolgt.
Nach Herausschrauben des Obiektivs ist im Obfektiv-
schadrt der Mechanismus fiir die automatiscle Blende
sicltbai, der bei Verwendung anderer Obiektive aus
Funktionsgriinden abgesctraltet sein mu8 (r).
Bei Obiektiyen mit automatischer Blende wird dieser
durch Verschieben des rot markierten Knopfes nadt links
eingeschaltet. Das Spannen der automatischen Blende er-
folgt dur& Drehen des vorderen Aufzugringes am Obiek-
tiv nac.h rechts bis zum Anschlag.
Die Aufnahmeblende ist am gleichen Ring vor oder naclr
dem Spannen mittels Rast verstellbar.
Fiir Meyer-Objektive mit Druckblende entfiillt das Span-
www.butkus.us nen. Fiir automatisdre Blendeh- oder Drud<blendenobjek-
tive lassen sich nur Zwisclenringe mit der Kennzeidrnung
.3" verwenden.View original page 12Page 13 · Read text
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DIE VORWAHLBLENDE
Bei Objektiven mit Blendenvorv'ahl wird der unmittelbar
hintet der Blendenskala gelegene Einstellring nach hinten
gedriickt und so verstellt, bis er mit seinem Index an der
gewiinschten Blendenzahl wieder einraster. An dieser Stelle
ergibt sich beim Verstellen der Blende ein fester Ansdrlag,
so da8 man z. B. mit voller Obiektiv-Ofinung einstellen
und dann die Blende auf die vorgewihlte Obiektiv-
Offnung bqingen kann, ohne die Kamera vom Auge
nehmen zu miissen.
Erst bei Verwendung von automatisdren Blendenobiek-
tiven ist der mit einem roten Punkt versehene Arretier-
knopf (l) nach links (von vorn gesehen) zu stellen, damit
die kleine Ausl<isebriid<e in Funktion treten kann. Wird
anschlieBend wieder ein Objektiv mit Vorwahlblende ver_
wendet, ist die starre Verbin-
dung der Ausltisebriicke durdr
Verstellung des Arretiel.-
knopfes nac.h redrts wieder zu
Itisen, um den geplanten Aus-
lcisevorgang nicht zu blocftieren.View original page 13Page 14 · Read text
OBJEKTIVWECHSEL
Die notmale Brennweite der Kleinbildobiektive betrigt 1o bzw. t8 mm. Bei der Praktica lassen sidr die Standard-
obiektive gegen Spezialobiektive versc-hiedener Brennweiten von 11 bis too mm und bis zur LidrtstArke r:r,t auswedrseln.
Die Wedrselobiektive erm6glidren vom gleichen Aufnahmestandpunkt das Erfassen beliebiger Bildausschnitte. Niit
langeo Brennrveiten werden weit cntfernte Mstive herangeholt und mit kurzen Brennweiten wird ein groBer Bildaus-
sdrnitt etfaBt. Diese Beweglichkeit ersdrlie8t der Kamera praktisch iedes Arbeitsgebiet.
Alle Obicktive sinC mittels eines Schraubgewindes leicht auswechselbar. Durch Drehen nadr links, also gegen den
Uhrzeigersinn lassen sie sidr leicht herausschrauben. Dabci wird der Spiegel sichtbar, der ein sehr empfindliches Ein-
bauelement darstellt. Er ist vor ieder Art Besch6digung zu sdriitzen und wird am besten beim Obiektivwedrsel durch
Druck auf ,den Ausl6ser hodrgeklappt. Leidrte Unsauberkeiten auf der Reflektionsschicht dirfen nur mit einem weidren
Haarpinsel entfernt werden.
Das Mattscheibenbild ist auch bci Verweodung dcr Auswechseloblektive - gleidrgiiltig weldrer Brennweite - viillig
parallaxenfrei
Es ist darauf zu achten, daB bei eingelegtem Film der Obiektivwedsel nidrt im grellen Sonnenlicht vorgenommen wird.
MIKROAUFNAHMEN
erfordern ein bcsooderes Zwischenstiid, wcldres dic Verbindung zwircben Kamera und Mikroskop herstellt. Es ee[
darauf biogewiesen, daB fiit besonders starke Mikroskopvergrd8erungen die Bildfeldlinse der Praktica mit Klarfeld
und Fadeokreuz geliefert werden kann.
FARBFILTER
k6onen zur Praktica in beliebigen Fassungen verwendet werden, d. h. gleidrwohl mit Einschraub- als auch mit Auf-
ste&fassung. Das gleidre gilt audr fiir Sonnenblenden.View original page 14Page 16 · Read text
DIE ENTFERNUNGSSKALA
ist bei den Praktica-Objektiven vorerst ohne Bedeutung, da die Scharfeinstellung vorwiegend nach
dem Mattscheibenbild erfolgt. Nattirlich kann man aber die eingestellte Entfernung in Metern ablesen.
Grti8eren STert erhait die Skala in Verbindung mit der dahinter eingravierten Scherfentiefenskala,
die den bei verschiedenen Einstellungen giiltigen Schdrfenbereic-h angibt.
BLENDE UND SCHARFENTIEFE :
Wie gro$ die Sdrarfentiefe ieweils ist, kann ftir jede Blende und Entfernung auf der Sc-hiirfentiefen-
skala am Obiektiv abgelesen und auf der Mattsdreibe kontrolliert werden. Sdrarf wird stets der Be-
reicJr abgebildet, der auf der Entfernungsskala zwisdren den gleichen Blendenzahlen liegt, die der
tatsichlichen Abblendung des Obiektivs entspredren.
Die linke Blendenreihe zeigt den Scharfenbereich nach vorn, die rechte den Schiirfenbereich nach
hinten an. .\
BEISPIEL 7
Bei Verwendung einer Brennweite von 58 mm reicht die Schiirfentiefe bei Einstellung auf 5 m und
Blende 8 von etwa j,2t bis etwa rz m. Bei Blende 5,6 ergibt sich bei der gleichen Einstellung ein
t" Schlrfenbcreid von enxz y6o m bis 8 m.
10
tView original page 16Page 19 · Read text
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EINSTELLEN DER BELICHTUNGSZEIT
Die Belichtungszeit wird mit dem Zeiteinstellring und (4dem dariiber angeordneten Riindelknopf eingestellt.
Auf der Ziihlscheibe befinden sidt schwarze Zahlen fiir
: r/ro Sek.kurze Belichtungszeiten 1/soo bis l/zs Sek. und [
und rote Zahlen ffu lange Belichtungszeiten 1/ro bis 1/2 Sek.
sowie ,,B" fiir beliebige Zeitaufnahmen.
Bei lfahl kurzer Belichtungszeiten muB das rote Dreieck
des Riindelknopfes nach dem schwarzen Dreieck der
Kamera-Deckkappe zeigen. Fiir lAngere Belichtungszeiten
ist das tote Dreieck des Knopfes dem roten Dreieck det
Deckkappe gegeniiber einzustellen. Man legt dazu den
Daumen oder einen anderen Finger auf den gerAndelten
Knopf und dreht diesen in der gerviinschten Ridrtung. Die
Belichtungszeit,,B" wird zweckmii8igerweise bei Stellung
des Riindelknopfes fiir die kurzen Teiten eingestellt.13 ffiView original page 19Page 21 · Read text
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Zur Einstellung der Belichtungszeit wird der VERS CHLU S SZEIT-EIN STELLUN G
duBere Ring des Zeiteneinstellknopfes mit BEI DER PRAKTICA
seinem roten Index-Punkt angehoben und KURZ ZUSAMMENGEFASST
so gedreht, da8 der rote Punkt an der ge- Kurry Momentaulnabrnenwiinsclrten Belichtungszeit einrastet. Lf2 so- Rotes Dreiecl< des Riindelknopfes steht
wie Lf 25 Sek. besitzen das gleiche Rastloch. sdrwarzem Dreied< auf der Dec.kkappe ge-
Die Verschlufistellung ,,B" ist fiir bcliebig geniiber. Einstellung der Zeiten von tlru
lange Zeitaufnahmen vorhanden, d. h. der bis 1/5ss Sekunde, sowie f, und ,,B".
Verschlufi bleibt so lange offen, wie der Lange Momentaufnabrnen
Druc} auf den Auslciser anh?ilt. Rotes Dreied< des Riindelknopfes steht rotem Dreieck der Deckkappe gegeniiber.Die Belichtungszeit kann beliebig vor oder Giiltig fiir Belidrtungszeiten von ,/r,,lu i
nadr dem Aufziehen des Verschlusses in und 1/ro Sekundc. "l
beiden Richtungen erfolgen. x Zeitaufnabm.en
Fiir die Benutzung der Verschlu8einstellung
,,8" wird das rote Dreieck des Rdndelknop-
fes nadr dem sdwarzen Dreie& der De&-
kappe gestellt.
Zur Auslcisung bedient man sich cines Spe-
zialdrahtausl6sers.
15View original page 21Page 23 · Read text
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D E,R SPEZIALDRAHTAU SLOSE,R
gestattet Aufnahmen mit beliebig langen Belidtungszeiten.
Im Auskiseknopf der Kamera befindet sich ein Gewinde,
in das sich der Drahtausl6ser einsdrrauben liiBt.
Nach Einstellen des Kamera-Verschlusses auf ,,B" wird
der Drahtausl6ser eingedriicJrt, wobei die Rindelplatte
arretiert wird und der Vcrschlu8 gedfinet bleibt.
Durch einen leiclten Druck auf die gerindelte Plattc
l
unter dem'Driicker des Ausltisers wird die Arretur aufge-
+ hoben und der KameraverschluB schlie3t sich wieder. Diese
bekannte,,T"-Einstellung gestattet Zeitaufnahmen von
1 ldngerer Belichtung, eignet sich also gut fiir Nachtauf-
nahmen u. a.
!7ird die Riindelplatte vor dem Ausldsen eingedriickt und
nach rechts gedreht, so erfolgt keine Arretur und der
Spezialdrahtaus16ser arbeitet wie ieder andere normale
Drahtauslciser.
Nach Aufh6ren des Daumendrud<es schlie8t sidr der
Kameraverschlu8 automatisch.
17View original page 23Page 25 · Read text
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NAHAUFNAHME,N
Der Schned<engang der Nor-
malob j ektive gestattet ein Her-
angehen an das Aufnahme-
obiekt bis auf to cm. Um Auf-
nahmen aus kiirzeren Entfer-
nungen auszufiihren, als es die
Obiektiveinstellung zule0t, be-
nutzt man Zwisdrenringe, von
denen drei Stiid< verschiedener
Linge einen Satz bilden. Diese
werden einzeln oder kombi-
niert zwischen Kamera und
Obi ektiv gesclraubt. Die Ringe
rbis3 ergeben zusammen einen
Abbildungsma8stab von etwa
r : r. Kombinationsmiiglichkei-
ten und Entfernungswerte zeigt
die nachstehende Tabelle auf
Seitc zr.View original page 25Page 26 · Read text
Verwendet man die Zwischenringe bei der automatisctren Blende, indem sie zwischen Kameragehdusc
und Aufnahmeobjektiv geschraubt werden, so tritt dadurch die automatische Blende aufier T?itigkeit.
Das Abblenden des Obiektivs geschieht dann in der !7eise, da8 der Spannring in Richtung der Kamera
eingedriickt und auf dem gewtinschten Blendenv'ert eingerastet rvird.
Soll f edoch mit automatischer Blende gearbeitet werden, so ist ein Spezialzwischenring mit Drahtausloser-
anschlu8 erforderlich. Mit Hilfe dieses Ringes ist es mciglich, die Funktion der automatischen Blende auch
beiVerwendung von Zwischenringen und Bal-
gen n aheinstell geriit aufrechtzuerhalten. (Wich-
tig bei Makroaufnahmen bewegter Obiekte.)
Dieser Ring kann allein (Ring-Lange 14 mm)
oder in Verbindung mit den anderen Zwi-
schenringen und dem Balgennaheinstellgeriit
benutzt werden. Das Ausldsen der automati-
schcn Blende und dcr Kamera erfolgt hier-
bei mit einem Doppeldrahtausloser. Der Rinq
wird in iedem Falle hintcr dem Obiektir
befestigt. Danach schraubt man den Doppel-
drahtauskiser in den Ausloseknopf der Ka-
mera und in den Anschiufi am Zwischenring
DieJustierschrauben sind so einzustellen, daB
vor der Verschlufiauslcisung die Blende auf
den kleinsten Wert gesc-hlossen wird.
tr', j'.,* 20View original page 26Page 28 · Read text
I (lt) t H lrt l,l'l lrlr fl ll t ^\
Durch Verschieben des Arretierriegels in Pfeilrichtung wird die Kamerariickwand geltist und lii3t sictr abnehmen.
Spulenriiume und Teile vom Transportmechanismus und Sc.hlitzverschlu8 werden dadurch freigelegt. Das Beriihren der
VerschluBvorhdnge ist unbedingt zu vcrmeiden. Nadr Herausziehen des Riickspulknopfes ist die Film-Patrone so in
das Abwickellager einzusetzen, da9 der Filmanfang - Schicht nach unten - zur Aufrvickelspule zeigt. Dann zieht man
den Film etrii/a ro cm aus det Patrone und steckt den Filmanschnitt in den Schlitz der Aufwid<elspule. Danadr wird
der Filmanschnitr etwa ,-4 mm umgeknickt und in den keilftirmig ausgefiihrten Schlitz der Spule zuriickgezogen. Die
Z|hne det Filmtransporttrommel miissen in die Perforation des Films eingreifent Durch Drehen des Aufzugknopfes
wird dcr Film transportiert. Nunmehr wird die Kamerariickr.r'and in die Fiihrung eingehiingt und durch Andriicken
geschlossen: Die Verriegelung muG dabei b6rbar einsdrnappen. Danadr sind zrvei Blindaufnahmen zu machen. Der
Filmtransport l2iBt sidr am Riickspulknopf kontrollieren, und zwar muB sich dieser entgegen der Pfeilrichtung bewegen.
Nadr den beiden Blindaufnahmen wird der Versdrlu8 noc-hmals gespannt und das Bildziihlwerk durch Daumendruck
unter gleidrzeitiger Linksdrehung auf Strich r gestellt. Die Praktica ist ietzt aufnahmebereitl
G. ., kd& e'* i' '$ i&t
\. --*:-}. {,ff'View original page 28Page 29 · Read text
HERAUSNEHMEN DES FILMS Das Ende des Filmes wird durch eineo lViderstand beim Verschlu8spanncn angezeigt, ein Hinweis, da8 der Film voll belidrtet ist und in die Patrone zurickgespult werden muB. Hierzu ist der Ausl6sekoopf fiir die Filmrnckspulung cinzu- driclen und der Riickspulknopf in Pfeilrichtung 2u dtehcn. Das Ende des Riickspulvorgatges wird durch einen Wider- stand am Riickspulknopf spiirbar. (Weon Film vie auf Seite z: beschrieben, eingclegt worden i!t.) Damit ist der Riickwickelvorgang beendet. Die Ri*wand wird geiifinet und die Filmpatrone mit dcm bcli&teteo Film herausgenommen, Der Filowechsel soll nicht im vollen Sonnenlidt, sondcrn miiglichst im Sdratten vorgenommen verden. ZveclmeBig ist, die Patrone nach der Entnahmc lichtdicht in Papier odcr in dem Verpa&ungsmaterial, in dem sic gelicfert wurdc, aufzubewahren. Der leue Film kaun auomchr cin. gelegt werdcn, DIE HALTUNG DER KAMERA BE,I DE,R AUFNAHME )View original page 29
Page 31 · Read text
DAS AUFNAHMEMATERIAL
Als Aufoahmematerial dient der Praktica perlorierter Kleiobildfilm, der entweder in patrooen oder als Schnittfilo io
gr66ered Lengen im Handel zu haben ist. Die FilmlAnge in der Patrone reicht fiir 36 Aufnabmen, iedoch werdeo
teilweise auch Patronen mit halber Filmlinge vervendet. Fiillt man sidr selbst Kassetteo, so entsprechen Filmliingen
von r,6o m 16 Aufnahmen. Natiirlich kiinnen dann auch kiirzere Stiicke eingelegt werden.
Farbfilme werdeo genauso konfektionicrt geliefert wie die Schwarz-WeiB-Filme, Gerade fir Coloraufnahmen eignet
sidr die Praktica vorziiglich, zeigt doch das farbige Mattscleibenbild sehon viel voo der endgiltigen Wirkung der Auf-
nahme. Auch die Objektive der Praktica sind besonders fiir Farbaulnahmen korrigiert.
PFLEGE DER PRAKTICA
Zum Schutze der Kamera dient die Bereirschaftstasche. Sic
schiitzt die Praktica selbst wiihrend der Aufnahme. ohne
die Schnelligkeit der Bedienung zu beeintriidrtigen, Die
Kamera soll miiglichst in dieser Tasche und stets mit einge-
schraubtem Obiektiv aufbewahrt werden. Sie ist peiolid
sauber zu halten, vor allem dic Teile, die mit dem Film
in Beriihrung kommen. Zum SAubcrn vetwendet man eioeo
weichen Haarpinsel.
Die ObjektivllAdreq diirfen grundsAtzlich nicht mit den
Fingem beriihrt werden. Mao kato sie mit einem weidren
Haarpinsel sAubern. Die bliiulich sctrimmerndc, reflexmin-
dernde Ober0iicheovergitung wird dadurch nicht besdriidigt.View original page 31From the M. Butkus archive. Original publisher and archive notices are retained.
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PDF verified 2026-10-10.




