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Primaflex II User manual

User manual for Primaflex II. 9 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

9 pagesGerman7.5 MB PDF
Primaflex II manual cover
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Document details

Brand
Primaflex
Model / document
Primaflex II
Document type
User manual
Language
German
Pages
9
File size
7.5 MB
Category
Film cameras
Document date
Not specified in catalog

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                     im GebrauchDie PRIMARFLEX ll





                                                                                                                                                                                                                                   Digitally signed by Mike Butkus
                                                                                                                                                                           DN: cn=Mike Butkus, o=Butkus camera manuals, ou=butkus.org,
                                                                                                                                                                                         email=mike@butkus.org, c=US                         Mike Butkus              Date: 2023.05.21 20:18:09 -04'00'



                                ff



L H Lupenholter                       B S Blockierung fur Selbstousloser
E R Einblick fur Rahmensucher            S Z Spieselziehknopf
SR SchlieBriesel fir Lichtschacht       A S Aufzug  f tr Selbstausloser
    und Rockwand              A L Ausloseknopf   f ur die
K R Komera-Rudend ed<el                  Au [na hm e
S K Spannknopf turVerschluB und         B A Blitzer-AnschluB
      Filmtransport                                (Elektronen- und Vacubl itzer)
F F Filmnumm er-Fenster          O B Objektiv
S F Schalthebel fur Filmztihlwerk        R K Riemenknopfe
ZE Zeiteinsteller (vor- und                                                                      f u r Vierpu nkt -Auf hrin gu ng
     ruckwdrts drehbar)          LS Lichtschocht (obnehmbar)
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Gebrauchsanweisungen sind da, um gelesen zu werden! 99.90t0 aller
 soge,nannten ,Versageru gehen auf ein unzureichendes Beschaftigen
 mit der G ebrauchsanweisung  zurilck.
 Die PRI/1/ARFLEX ll  leistet als sehr universelle Kamera bedeutend
mehr, als dies eine primitive konnte - keinWunder, daB man sich mit
ihrer Bedienung intensiver vertraut machen muB, als dies etwa bei einer
 Box notig ware, die auch ein Kind handhaben kann.
Um aus der PRI/UARFLEX ll die hochste Leistung herauszuholen,
muB man siimtli&e Bedienungsgriffe solange trainieren, Sis sie ,wie im
 Schlaf . ausgeft)hrt werden konnen.
 Dieses Verfahren des Blindknipsens (mit einem unbrauchbaren Film in
der Kamera) lohnt sich stetsl



Einlegen des Filmes
Verwendbar sind die Rollfilm-SpulengroBen B ll8   wand springt dann von selbst auf. Den sich gleich-
                                                                                 manund V1?.O, die 12 Aufnahmen 6x6 e:ge6en.        4ej!1o mit offnenden Lichtschacht (LS) schlieBt
Vo r dem Einlesen dei Filmes in die PRIMARFLEX   ii   vor dem Filmeinlegen wieder. Hleriu legt man
darf ein Handgriff nicht vergessen wercjen: das    die Rrjdwand des Schachtes ouf die Mattscheibe,
Ausschalten des Filmziihlwerkes! Man drtidt den    klappt die beiden Seitenwiinde dartlber und tiber
Sdralthebel (SF) kriiftig nach unten. UnterlliBt    diese dann den AbschluBdecjcel.  Dieser rostet bei
man dieses Ausschalten, so spult sich dann der    leichtem AndriicJ<en am Kameragehiiuse  fest. Das
Film sehr schwer auf.                                    klingt vielleicht kompliziert, ist aber das \Verk
                                                    einer Sekunde. Hierauf klappt man die Kamera-
                                                rridwand (KR) bis zum Ansdrlag herunter (Abb.9).
                                   Und nun hlilt man die PRIMARFLEX   ll so, daB
                                                deren R0dwand vom Korper obgekehrt  ist. Der
                                                                                             Abb. 2





                                         Abb.1
Nun wird die Kamerar0dwand (KR) ge6ffnetl
Man dr0&t den Sc}lieB riegel lir Kamerarticlwand
und Lichtschacht (S R) zun6chst nach h in t e n und
dann nach unten (Abb. 1 zeigt dies). Die Rti&-
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Spannknopf (SK) wird mit Daumen und Teige-     in die Durchbohrungen der Filmspule ein(lhren zu
tinger der linken Hand erfaBt und soweit als m6g-   konnen) und schlieBlich aus dem uMitnehmern,
lich aus dem Oehiiuse herausge zogen. (ln Richtung    einem ger6ndelten Drehknopf (Abb. 3 zeigt ihn
des Pfeiles in Abo. 2.) Mit der rechten Hond    rechts oben).
                                                     lm Inneren des Filmeinsatzes tr6gt der, Mitnehmer*
                                               einen S c h l0 s sel , der beim Filmeinlegen in den
                                                              Schlitz der " Nehmerspule" eingef0hrtwerden muB.
                                                     lm folgenden wird die Spule mit dem unbelichteten
                                                            Film "Geberspule", und die leere Spule "Nehmer-
                                                       spule " genannt.
                                           Sind beim Einlegen Schl0ssel und Schlitz in die
                                                         richtige Lage gebracht worden, klappt man die
                                                    gegeniiberliegende Blattfeder soweit nach ouBen,
                                                                  bis derauf ihr befestigte Knopf in die runde Bohrung
                                             der                   hineingleiten kann.                                                 "Nehmerspule"
                                             Nach dem Loslassen befindetsich nun die ',Nehmer-
                                                          spule.. in Arbeitsstellung.

                                    Von der                   lost man den Klebstreifen                                                       "Geberspule"
                                                                         s o r g f ii lt ig ab. Es darf nichts davon zunidbleiben,
                                                     das noch halb angeklebt, halb lose ist. Sonst konnten
                                                       sich im Gebrauch Stiide davon l6sen, sich im Ver-
                                          Abb. 3    schluB festklemmen und sich im Negativ dann als
                                                           glasklare Stellen markieren.kann mon nun den Filmeinsatz (Abb. 3 und 4) am
Mittelsteg erfassen und aus dem Gehiuse heraus-                                             Nach dem Ablosen des Streifens von dernehmen. Hierauf liiBt man den Spannknopf (SK)                                       "Geber-                                                                 spuf e" ftihrtman diese so in den Filmeins atz ein, wiewieder los.                                                     dies Abb. 4 zeist.
                                               Hierauf zieht man von dem Schutzstreifen der
                                                   Spule soviel ab, wie man braucht, um ihn iiber die
                                                    erste F0hrungsrolle  - tiber die Filmandruckplatte
                                            und riber die zweite Fiihrungsrolle zu ziehen. Das
                                                     angespitzte Ende des Schutzpapieres wird in den
                                                                   la n gen Schlitz deruNehmerspule"  gesteckt.

                                                  Durc} Drehen der Mitnehmerscheibe (Richtung des
                                                                  Pfeiles in Abb. 3) spannt man den Film etwas straff.
                                                  Hierauf zieht man den Spannknopf (SK) erneut
                                               wieder heraus (gemliB der Pfeilrichtung in Abb.9)
                                            und der Filmeinsatz  lliBt sich wieder in die Kamera
                                                          einlegen. Beim Loslassen des Spannknopfes (SK)
                                                    mrissen die beiden kurzen Stifte, die dieser im
                                          Abb. 4    Kamerainneren tr6gt, in je zwei gegentiberliegende
                                                Bohrungen des Riindelrddchens am Filmeinsatz ein-
Der Filmeinsatz (Abb.3) besteht im wesentlichen    schnappen.
aus der Filmandrudplatte, zwei F0hrungsrollen
frir den Film, zwei Blattfedern (die sich soweit ab-     lst dies nicht der Fall, liiBt sich die Rildwand der
biegen lassen, um die an ihnen befestigten Knopfe   PRIMAR F LEX ll nicht sc}lieBen. Dann muB man
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den Spannknopf (SK) ein wenig weiterdrehen,
 worauf das Einschndppen dann sicher erfolgt.

 Nun tiberzeuge mdn sich durch langsames \Teiter-
 drehen des Spannknopfes (SK), ob der Film auch





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                                                                                      Abb.6

                           Aufnahmen
                        mitderPRlMARFLEX ll
                                           Den Spannknopf (SK) fiir Filmtransport undVer-
                                                 schluBaufzug bis zum h a rte n Anschlag nach
                                                                        Ci"ehe n. Dsr';t isi derVe;'schluB gesponnt,                                                      'c: l,ts                                                   der Spiegel in Arbeitslage und im Bildfenster der
                                        P R I MA R F LE X ll steht die Filmfl;iche  fiir
                                        Aufnahme 1. lm Film-Nummernfenster ist eine 1
                                                        erschienen.
                                               'Offnen des LichtschacJrtes: Den SchlieBriegel
                                                                    h  i n                                                                      (Abb.                                                                 ziehen                                                         (S R) nach                                                                                                                                               t e n                                                                               1). Der Licht-                         _                                             n oo' )                                                                  springt                                                     schacht                                                                                                     in                                                           von                                                                             selbst                                                                                        Arbeitsstellung.                                                                      Man
wirklich transportiert wird. Liiuft er einwandfrei,
so drehe mdn so lange weiter, bis unter der                                          Abb. 7
"Geberspule,, der Ankiebstreilen der Filmbahn
soeben sichtbar wird (der Pfeil      in Abb.5                          "K"zeigt dies).Man stel  lt da nn das!/eiter drehensofort
ein und drOdt die Kamerartldwand (KR) wieder
f est an das Gehliuse. Das iedoch nicht nur mit
einem Finger und in der Mitte, sondern mit
beiden Daumen an der oberen Kante der Komera-
riidwand (Abb.6). Dann erfolgt das Einschalten
des Filmziihlwerkes. Hierzu sind folgende Hand-
grilf e ertorderlich: Den Knopf (SF) mit Daumen und
Zeigefinger nach links bis zum harten Anschlag
drehen und dann den gleichen Knopf kriiftig nach
oben druden. lm Frlmnummernfenster  (FF) er-
scheint eine Null.
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         sieht dann aul der Mattscheibe ein klares, durch    daran, daB sici der Knopf (SK) plotzlidr sehr
        kein Seitenlicht verblaBtes Bild (Abnehmen des     leicht drehen lliBt.
        Obiektivdedels  nicht vergessen!). Durch Drehen
        des Schneckengdnges am Objektiv wird das Matt-   Filmherausnehmen: Olfnen der Riickwand -
          scJreiben blld scharf eingestellt.                     Herausziehen des Spannknopfes (SK) -  Heraus-
                                               nehmen des Filmeinsatzes -  Herausnehmen der
                                              "Nehmerspule" Herausnehmen der nun leeren       Lupenverwendung: Will man das Mattscheiben-               und Einsetzen derselben auf der                                                    "Ceberspule"         bild durch die groBe Lupe betrachten, die sich im    Mitnehmerseite.
          Lichtschacht (LS) befindet, so drtjdt man auf eine
          LascJre am oberen Rand des hinteren Lichtschacht-
       dedels (LH), worauf sich die Lupe in Gebrauchs-
         stellung hebt (Abb.7). N ic h t mit den Fingern die
       Lupe im Schacht hochziehen! Sie wiirde nach und
        nadr so unsauber, daB sie das lvlattscheibenbild
          vertrtibt.

       Dle Zelteinstellung des Verschlusses  erfolgt am
         Teiteinsteller (ZEl. Dieser kann vorwiirts oder
        riidwdrts gedreht werden, ohne den VerschluB
       zu gef6hrden.
         Die eingeste llte Zeitblei bt erha lten, bis eine ander e
         gewiihlt wird.
        Zeiten: 1 bis 1/rooo Sekunde, B und T.

       VersdrluBausliisen: Es erfolgt durch Dru& auf
       den Ausloser (AL) in Richtung der Kameraachse.
        Will man einen Drahtausl6ser verwenden, so wird
         dieser in den Ausloser eingeschraubt.                                                              Abb. B
                                                       Objektivwedrsel: Will man ein Wechselobje'ktiv
                                                   verwenden, so faBt man das sich in der P R IMAR-
       Aufnahmefolge: Durch erneutes Drehen des                                           FLEX  ll befindliche Obiektiv  f est am hinteren        Spannknopfes (SK) bis zum ha rten Anschlag wird                                                                      Teil desselben und l6st das Baionett durch L i n k s-        nach jederAufnahme  automatisch der Film um eine                                              drehen desselben. Hierauf  liiBt sidr das Objektiv
              Bi  I d b reite w eiter gezogen, d erV ersch   I u B ges pa n n t,   von der Kamera trennen. Das WechseloblektivI       der Spiegel in den Strahlengang geschwenkt und                                                           setzt man so dn, daB der rote Punkt auf dem       das Filmz6hlwerk  betlitigt.                                                               hinteren Rond der Objektivfassung dem roten Punkt
        Es ist ein wesentlicher Zug der PR IMAR FLEX ll,   am Fassungsring der P R IMAR F LEX  ll gegen0ber'
       daB mon weder beim Einlegen nodt beim Weiter-    steht (Abb.8). Nun liiBt sich das Gewinde des
       drehen ein Nummernfenster zu beobachten  hat.    !/echselobjektives  so ein[0hren, daB die Obiektiv-
            lst die 12. Aufnahme erledigt, wird als erstes der    fassung   f est auf dem Gewindering der Kamera
         Schalthebel  filr das Filmziihlwerk (SF) kriiftis nach     aufsitzt. (sie darf nicht kippen). Durch eine kriiftige
      unten gedriidt. Hierauf  liiBt sich das Filmende   Rechtsdrehung wird das Oblektiv an der
       ganz leicht aufspulen. Man kann nun den Spanrn   PRIMARFLEX  ll befestist. Vorsidrt! Bei diesen
                                                   macht   Drehbewegungen nur dm eigentlichen Obiektiv-       knopf (Sl() laufend durchdrehen - es
         sich kein \?iderstand mehr bemerkbar.             k6rper anfassen - nie am Einstell- oder Blenden-
      DaB der Film v6llis auf die "Nehmerspule,, ge'     ring. Nur so lassen sich abgebrodtene Schrauben
        widelt ist, erkennt mdn dn dem Ceriiusch und auch   und Stifte im Objektivinneren vermeiden.
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Einzelaufnahmen: Kamerarilckwand offnen und   Abnehmen des Li4tsdaclrtes  : Soll mit einer stark
Filmeinsatz, wie bekannt, herausnehmen. Kamera-    vergr69ernden Lupe auf h6chste Schlirfe eingestellt
r0dwand wieder schlieBen. Den Riegel"H" (siehe    werden,  ist der Lichtschacht abzunehmen.
Abb.9) nach rechts drtiden.Der Filmgleitrahmen
                                   sich donn aus der"G" (in Abb.9 und 10) l6Bt
Kamera herausziehen. Beide gut verwahren, damit
sie sich nicht verbieqen kcinnen.





                                          Abb. 9

ln den entstandenen Schlitz ltiBt sich eine Kassette
6x6 einfuhren (Abb. 11). Venn die Kassette
unten aufsitzt, den Riegel     (Abb.9) wieder                             ',H..
nach links drriden. Dann erst Kassettenschieber                                            Abb.10
herausziehen.
Nadr der Aufnahme Kassettenschie6er wieder ein-
fiihren und den Riegel "H" (Abb.9) nach rechtsdr0den. Beim Herausziehen der Kassette diese
nicht nur am Schieber dnfdssen, sondern gleichzeitig
an der Lasche "L. (Abb.11).

Arbeiten mit Tragriemen: Hierbei wird die
PRIMARFLEX ll nicht nur dn zwei, sondern an
vier Punkten aufgehiingt. Jedes             der                              "Verkippen"
Kamera wird so vermieden.

Die vier Riemenendenwerden mit der aufgenieteten
Ose je riber einen Riemenknopf (RK) gestedt und
durch krliftiges Hochziehen zum Einschndppen                      www.butkus.us
gebracht (Abb. 12). Losen des Riemens in um-
gekehrter Rei hen   f o   I ge.

                                                                                                Abb.11
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GemiiB Abb.13 faBt man mit je einem Teigefinger
unter die Leisten am Lichtschacht und hebt diese
nach oben. Wenn der Schaclrt dabei hochklappt,
wird er mii beiden Daumen etwds nach hinten
gedr0dt, worauf er sich leicht abnehmen  16Bt. Beim
Wiederaufsetzen tihrt man die beiden schlussel-
lochartigen Durchbriiche (von oben dobei in den
Schacht hineinsehenl) im Rahmen uber die beiden
entsprechenden Schraubenkopfe und drtidt den
Lichtschacht so nach vorn, daB die Schlitze unter
die Kopfe der beiden Schrauben  greif en. Dann erst
drtidt man mit denZeigetingern den Lichtschacht
nach unten, bis er einschnappt.





                                                                                                           Abb.'13

                                                Vacublitz betriigt die kurzeste Offnungszeit des
                                                     Verschlusses 1/ro Sekun de, 6eim Elektronen blitz er
                                                                       l/zs Sekunde .Die Ziindung erfolgt, wenn der erste
                                                VerschluBvorhang den unteren Rand des Film-
                                                            fensters erreicht hat, derVerschluB also das gdnze
                                                                       Dricjieici freigibt.
                                                 Die beiden freienEnden des Zrindkabels werden
                                               imlnneren desjeder PR|^'4ARFLEX ll 6eigege-
                                            benen Steders befestigt(Abb.15) und derselbe

                                                                                                   Abb. 14





                                        Abb.12

Rahmensud erz Bei sehr schnellen Bewegungen  ist
oft die Benutzung des Rahmensuchers  angebracht.
!/ie Abb.14 zeigt, klappt man den kleinen De&,el
nach oben, bis er den Durchblid freigibt. Die Lupe
muB ebenfalls nach oben geklappt werden.

Ans4luB von BlitzgerEten: Anwendbar sind
Vacublitzeinrichtungen und Elektronen blitzer. Berm
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in die Buchsen (BA) eingestedt. Domit ist die er-    und Zeigelinger den Spiegelziehknopf (S Z ) k rli  f -
  f or derliche Synchronisation hergestellt.               tig nach rechts, worauf der Spiegel sich in die
                                              Aufnahmelage senkt und festrastet.

                                              Der Selbstausl6ser:  Zunlichst den Knopf (BS) nacl
                                             rechts (in Richtung auf das Objektiv zu) driicken.
                                         Dann mittels Rechtsdrehen am Aufzugknopf (AS)
                                           das Federwerk au(ziehen. KameraverschluB  auf-
                                            ziehen (Reihenfolge auch umgekehrt m6glici).
                                                 Durch Linksdriiden des Knopfes (BS) beginnt der
                                                  Ausloser abzulaufen und betlitigt nach etwa 1O Se-
                                             kunden den VerschluB. Der schon laufende Selbst-
                                                    ausl6ser kann durch Einschalten der Blodierung
                                                 (BS) wieder angehalten werden, wenn dies notig
                                                             erscheint.

                                   Pllege der PRIMARFLEX  ll
                                          Wieiede hochwertige Kamero, soll auch die
                                PRIMARFLEX llvor ungrinstigen SuBeren Ein-
                                                                 lliissen bewahrt bleiben. StoB und Fall k6nnen die
                                                  Justierung in Unordnung bringen. Anhaftender
                                                  Staub soll mit einem Pinsel entfernt werden. Audr
                                                             lasse man die Kamera nidrt stundenlang ungesch0tzt
                                         Abb.1s     in der Prallsonne lLege-n. Jedes          seitens des                                                                         "Olen"
                                                 Benutzers soll unterblei6en. F0r das Cummitudr
SpicgelbetEtigung: Nach jederAufnahme mit cjer   des Verschlusses sind Olspritzer geradezu Gift,
PRIMARFLEX  ll bleibt der Spiesel in seiner    weil Ol den Gummi erweicht.
hochsten Stellung durch Federzug stehen. Beim     Stets solldie Kamera mit einem Objektiv verbunden
Wiederaufziehen wird er automatisch nach unten     sein, de mit durch die sonst freie groBe Einschraub-
in die Gebrauchsstellung gezogen. Das Matt-    offnung kein Staub eindringt. Spiegel und Objek-
scheibenbild  ist dann wieder sichtbar. Ein Motiv    tive sind nur mit einem weichen Haarpinsel zu
auf der Mattscheibe zu betrachten, ohne die    reinigen-niemals  durch Reiben mit einem Lappen.
Kamera aufziehen zu miissen, kann dadurch erfol-   N otwend ige Repa ratur en erf olgena m besten durch
gen, daB man den Spiegel allein in die richtige   das Herstellerwerk oder durch Spezialisten, die
Ref lexstellung bringt: Man dreht zwischen Daumen    die Herstellerfirma benennt.

                OPTIK
                                                  Vereinigung Volkscigener Betriebe
                                                                          flir fe inmcchanisdrc und optisdre.GcrEte
                                 Feinoptisdcs \(erk Gorlitz





                                                                                         Gd M 101 Ratsdruckerei  Giirlilz 5000 2 51
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