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Rolleicord Va In Der Praxis User manual

User manual for Rolleicord Va In Der Praxis. 39 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

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Document details

Brand
Rollei
Model / document
Rolleicord Va In Der Praxis
Document type
User manual
Language
German
Pages
39
File size
3.2 MB
Category
Film cameras
Document date
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9t"     Rolleicord  isf im Gebro ucj'r denkbor einfqch. Trotzdem: Gebrouchsonweisungen sol! mon v o r -
     h e r  lesen. Folls dozu die Zeit fehlf, genIgt es, die Abbildungen der Seifen 9-15 zu betrochfen. Sie
     kennen donn bereits o//e ncifigen Hondgrifte. Uber Einzelheifen der Proxis kdnnen Sie spciler in Ruhe
     nochsch/ogen. AuBerdem finden Sie ouch fiir die wichfigsfen Aufnohmegebiete eine Auswohl von Tips
    und Tobellen: Domit will lhnen diese Schriff zu schnellen Erfolgen verhelfen und lhnen ouf weife Sicht
     eine n|tzliche Ergdnzung zu lhrer Rolleicord sein.
                        FRANKE & HEIDECKE BRAUNSCHWEIG

        DAS WICHTIGSTE SCHNELL ZU FINDEN,
Seite                         Seite                                      Seite
 9 Bereitschoftsiosche        14 Rohmensucher             18 Lichtwert (Belichtung)
 9 Obiektivdeckel              14 Sponnen und Ausl6sen       19 Bewegungstempo und
l0 Rilckwond                   15 Selbstousl6ser                      Verschlu0zeit
l0 Loden der Komero            15 Doppelbelichtungssperre    2l Tiefenschdrfe
12 Fif mtronsport                 15,24 Blitzlichtoufnohmen         22, 23 Rolleinore
12 Entnohme des Films           16 Belichtung und Lichtwert        26 Blitzlichtkontokt und
12, 13 Lichtwert   VerschluBzeit  20 Tiefenschdrfenonzeige           VerschluBzeit                 -    Blende                  28 Tips zur Aufnohme           30 Filter   -14 Lichtschocht                  Tobellen:                   33 Forbkonversionsfilter
14, 15 Sucherlupe              17 Filmempfindlichkeiten       37 Die proktischen Ergdnzungen
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                                                                                                              durchKURZGEFASSIE ROTTEICORD-AN AT OMI E    Einstellknopfes werden beide Obiektive, die
                                                     die gemeinsome Frontplotte storr miteinonder verbun-
ln der Rolleicord sind zwei getrennle Komeros zu   den sind, gleichzeitig eingestellt, Schcirfe des Sucher-
einer Zwillingskomero mit gemeinsomem,  storrem    bildes bedeutet olso die sichere Gorontie f0r eine
Druckgu3korper vereinigt: unten die Aufnohme-    ebenso schorfe Aufnohme. Der Einstellbereich  erstreckt
komero, in der lediglich der Film belichtet wird, und    sich 0ber die Entfernung oo-90 cm (gemessen von der
doriiber die Sucherkomero, oufgebout noch dem Spie-   Filmebene bis zum Obiekt) und wird mit fost einer
gelreflex-Prinzip. Sie erfilllt die besondere Aufgobe,    vollen Umdrehung des Einstellknopfes erfo3t. Durch
ouf ihrer Mottscheibe den Einstellvorgong sichtbor zu   die Speziolform des Antriebs (Kurventrieb noch dem
mochen und ein originolgleiches Kontrollbild der spci-    Prinzip der orchimedischen Spirole) verdndert sich der
teren Aufnohme zu liefern.                          Komeroouszug in ieder Richtung spielfrei und gleich-
                                                   f6rmig. Gleichzeitig verschiebt sich beim Einstellen
Durch dos stdndig voll ge6ffnete Sucherobiektiv ge-    eine bewegliche Moske unterholb der Mottscheibe. Sie
longen die Lichtstrohlen iiber den Spiegel ouf die   bewirkt den outomotischen Pqrolloxenousgleich:  Su-
Mottscheibe und entwerfen hier ein oufrechtes Mott-                                                      cherbild und Aufnohme zeigen somit in iedem Foll
scheibenbild in voller Originolgro0e der Aufnohme.    gleichen Bildinholt.
Dieses Sucherbild ist stcindig sichtbor und konn in
ollen Einzelheiten des Bildoufbous noch wcihrend des                                            Der versenkbore Lichtschocht, f0r EinhondbedienungBelichtens tiberwocht werden. Domit ouch Bildfehler
                                                             eingerichtet und in beiden Endstellungen durch Feder-wie stiirzende Linien oder schiefer Horizont rechtzeitig
                                                                kroft geholten, trcigt eine schwenkbore Sucherlupe miterkonnt und vermieden werden, trcigt die Mottscheibe
                                               etwo 2,5focher Vergr60erung zur Feineinstellung derein Fodenkreuz. Noch diesen Hilfslinien lciBt sich die                                                             Schcirfe. Do die Rolleicord ein lichtstorkes Sucher-Komero schnell und bequem ousrichten.
                                                       obiektiv besitzt und die Mottscheibe feinstk6rnig ge-
Vor ollem ober dient die Mottscheibe der unmittel-    schliffen ist, verfiigt dos Sucherbild Uber hohe Einstell-
boren Sdrorfeinslellung des Bildes. Durch Drehen des    empfindlichkeii, Helligkeit und Deutlichkeit.

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Noch erfolgter Schorfeinstellung konn dos Vorderteil  und ist ftjr  Elektronenblitz und Blitzlompen bis
des Lichtschochts noch innen eingekloppt werden: Der     'l1500 sec vollsynchronisiert. Die hierbei erforderliche
Lichtschocht verwondelt sich dodurch in einen Rohmen-   X- oder M-Kontoktgobe wird mit dem Synchrohebel
sucher, durch den mon dos Obiekt in notiirlicher     eingestellt, mit dem ouch der Selbstousloser gesponnt
Gro0e beobochten und schnellen Bewegungen bequem                                                              wird.
folgen konn.
                                                            Lichlwert und Zeit-Blenden-Kupplung  vereinfochen Cos
Tur schcirfengleichen Einstellung von Sucherkomero     Einstellen der richtigen Belichtung und den roschen
und Aufnohmekomero hoben beide Obiektive gleiche   Ubergong ouf dos gewunschte Zeit-Blenden-Poor.  Ver-
Brennweite (f :  75 mm, Bildwinkel = 56o). Dos Auf-    schlu3zeit und Blende werden meist gemeinsom mit
nohmeobiektiv Schneider Xenor I  : 3,5 ist ein drei-  dem Zeithebel bedient und in ie einem Blickfenster
gliedriger Vierlinser (modifizierter Toylor-Typ) von   obgelesen. Sie konnen bei Bedorf ouch einzeln ein-
hervorrogender Korrektur ftir Schworzwei0- und Forb-    gestellt werden.
oufnohmen, wdhrend dos dreilinsige Sucherobiektiv
1 :3,2 den speziellen Anforderungen derMottscheiben-    Die obnehmbore Rlickwond ist in zwei Gelenken on
einstellung entspricht. Beide Obiektive trogen wisch-   der Komero befestigt und trcigt om Boden dos Stotiv-
festen Antireflexbelog. Die Doppelboionettringe der   gewinde und den jesicherten VerschluBriegel. Die
Obiektivfossung sind zur Befestigung der Sonnen-    Filmondruckplotte konn sowohl fUr B ll I  (120)-Film
blende und der optischen Vorsotzteile bestimmt, die    (mit Schutzpopier) ols ouch    in Verbindung mit der                                                                                   -dodurch in optisch korrekter Loge geholten werden     Rolleikin-3,5-Einrichtung                                                                                  fur 35-mm-Kinefilm (ohne                                                                                -und eine feste Einheit mit der Komero bilden.                                                        Schutzpopier) eingestellt                                                                werden. In beiden Fci llen
                                                                                                                                      StcirkeDer Einhebel-Synchro-Compur-VerschluR  ist ein Zen-    entsteht ein Filmkonol, dessen DurchlofJ der
trolverschluB mit gleichmci8ig gestuften Geschwindig-   des verwendeten Films entspricht. So wird erreicht,
keiten von  I /500 bis I sec. Er besitzt kombinierten    do0 der Film einerseits plon in der Einstellebene liegt,
Sponn- und Ausl6sehebel mit Doppelbelichtungssperre     ondererseits beim Filmtronsport reibungslos gleital.
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t
 Bildzohl und Bildf ormot noch Wohl

        Aufno hmemoterio   I                 Zusotzeinrichtu ng                  B ildzoh   I              Bildformot

                                                                                       12              6x6
                                                                                  r6             4x4
                                               l6-8ild-Scholtung
       B ll 8-Rollfilm (120)                                                         16                 4x5,5

                                                                                21                 24 x36 mm
                                                 24-Bild-Scho ltung
                                                                                24            28x40mm
          35-mm-Kinefilm                      Rolleikin 3,5               n,36              24 x36 mm
       Plotte u. Plonfilm 6,5x9               Plottenodopter                                 I             6x6

bei scholtet sich   durch EinrOcken des Sperrschiebers    moteriols weiB, mit welchem Film die Komero ge-                -
-  oulomotisch dos Filmsperrgetriebe ein, so dofJ der   loden ist.
Tronsportknopf von nun ob nur bis zum Anschlog   Noch der letzten Aufnohme scholtet sich die Film-
weitergedreht werden konn. Hierdurch rlickt ouch dos   sperre ob. Der Tronsportknopf  lcigt sich wieder frei
Zcihlwerk von 0 ouf I vor: Der Film liegt bereit zur   drehen, domit der Film gcinzlich oufgespult werden
l. Aufnohme.                                           konn. Au0erdem zeigt der Bildzcihler durch die SchluB-
Auf der Filmmerkscheibe im Einstellknopf wird schon    morkierung (Punkt im Kreis) on, do0 der gesomle
beim Loden der Komero die benutzte Filmempfindlich-    Filmstreifen belichtet ist.   Beim Offnen der Rrick-                                                                                  -keit (8--€00 ASA und 10/1f30/l0o DIN) eingestellt,   wond springt dos Zcihlwerk von selbst wieder ouf 0
domit mon bei hdufigem Wechsel des Aufnohme-    zurUck.
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Mit dem quswechselbqren Ztihh&erk hoi die Rollei-    Bereifschoffsfosche
cord Vo eine proktische,  vielseitig wondelbore und                                                           o-ffnen: Deckel on der Hinterkonte seitlich fossen, onousboufdhige L6sung in der Formotfroge gefunden.                                       den Rqstkn6pfen onheben und gemeinsom mit der Filr die gewohnte l2-Bild-Scholtung 6x6 ouf B ll8(.l20)-
                                                           Vorderfront noch vorn oufkloppen @.Film bildet dos l2-Bild-Zdhlwerk die GrundousrUstung.
Zvr  F0nfformotkomero wird  die  Rolleicord Vo   Enlnchme der Komero: Riegel on den Seitenwdnden
durch die Zusotzeinrichtungen l6-Bild-Scholtung 4 x 4;   der Tosche emporziehen @, Toschenwdnde qusein-
4x5,5 cm und 24-Bild-Scholtung 24x36; 28 x 40 mm.    onderspreizen, Komero noch vorn herousheben @.
Jede Einrichtung enthdlt ein Zdhlwerk, dos den Film-    Fiir Komeros mit Rolleikin-Ziihlknopf : F0nf Metoll-
tronsport bei gewohnter Arbeiisweise ouf die hohere   zungen der Leder-Einsotzscheibe im Toschen-lnnern
Bildzohl umscholtet, und die erforderlichen Mosken    mit einem Messer oufbiegen und die nun Uberfliissig
fiir Aufnohmeroum  (Film), Mottscheibe und Rohmen-   gewordene Scheibe noch ou0en herousdrUcken.
sucher. Zwischen den Formofen 4x4 und 4x5,5  ist
ein Wechsel quch bei gelodener Komero iederzeit   Obiektivdeckel
m6gfich, ebenso zwischen 24x36 und 28x40mm. Wer
Vielseitigkeit liebt oder gewohnt ist zu rechnen, hot   Abnehmen: Verriegelungsknopf oufwdrts schieben @.
bei der Rolleicord Vo olle Vorteile der filmsporenden    Aufselzen: Verriegelungsknopf oufwcirts schieben,
Formotwohl.                                             Deckel oufsetzen, Knopf obwdrts schieben.

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Die Zohlen  verweisdn ouf Seif e 3, die Zohlen im Kreis o uf die Abb ildungen  unf en.
Rtjckwond                              Loden der Komero
Uffnen: Sicherungsschieber 36 om Komeroboden  in    Filmcndruckplotte einsiellen (bei B ll8 (120)-Film muB
Pfeilrichtung seitwdrtsdrehen O, den dobei vortreten-    grundsdtzlich die Beschriftung ,,6x6 cm" lesbor sein)   ,
den Riegel 37 zurilckkloppen @, Riickwond 6ffnen.     Plotte 38 gegen die Riickwond pressen und bis zum
Der Riegel dient hierbei ois Hondgrifi.                   Anschlog verschieben, so do3 sie beim Loslossen voll
SchlieRen: Rtickwond mit der flochen Hond on die     in Normolloge vorfedert @.
Komero onpressen, Riegel 37 vor den Holtedorn klop-    Filmspulen @  ersl rechls einsetzen (Tronsportseite),
pen, Sicherungsschieber 36 zuriicl<schwenken.            Filmftihrungsknopf 3l und 33 ziehen, Spule links
                                                    niederkloppen und ondrticken, domii der FUhrungs-Abnehmen (bei Austousch gegen den Plottenodopter)     :                                                   knopf beim Loslossen voll   einschnoppt.   Dos ge-R0ckwond voll oufkloppen und om linken Rilckwond.                                                  -                                                                  schlitzte Ende der Leerspule geh6rt noch rechfs (Trons-gelenk den Sicherungsriegel 2l noch oben schwenken                                                              port 39).
@. Rilckwond on dieser Seite ous dem Gelenk her-    Klebestreifen derVorrofsspule  obtrennen, Schutzpopier
ousnehmen @.                                                               bis zur Leerspule oufziehen (die AuBenseite liegi ouch
Anselzen: Die obgespreizte Riickwond erst in dos     ietzt ouBen) und in den lo n g e n Schlitz der Spule
rechie Gelenk, donn in dos linke (geschlitzte) Gelenk    einstecken @. Film stroff oufspulen (Vorrofsspule mit
einhcingen und sichern.                       dem Doumen bremsen), bis die seitlich oufgedruckten
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Dreiecksmorken  (oder Doppelpfeile) des Schutzpopiers
den rolen Punklen 4l om Filmfenster gegenUberstehen
@    stop! Rilckwond schlief}en. Doppelbelichtungs-     -
sperre einscholten.
Filmtronsportknopf 3 bis zum Anschlog drehen @'
Dos Zcihlwerk 4 rtickt ouf Nr. 1, der VerschluB konn
 ietzt gesponnt werden.
Filmmerkscheibe  einstellen: Knopf 25 in der Mitte der
Scheibe drUcken und ouf den gewiinschten Wert dre-
 hen. Die Punkte zwischen den Zohlen bezeichnen  ent-
sprechende Zwischenwerie der Filmempfindlichkeit.
Anmerkung:
Beim Arbeiten mit Adopter: Leerspule entfernen, ie-
doch oufbewohren f0r den ndchsten Rollfilm.
Wechsel des Ziihlwerks (S. 9) , Vor dem Abnehmen und
Ansetzen des Zdhlwerks Rlickwond iiffnen!
II
 p€4y            -@@
           o''"@   €
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Filmtronsport                                       Lichtwert - VerschluBzeit - B/ende einsfel/en
   Tronsportknopf 3 bis zum Anschlog (zur ndchsten Zohl)     Lichtwert einslellen: Blendenhebel 8 durch Druck  (in
  drehen. Der VerschluBhebel 20 bleibt dobei in Ruhe-    Richtung zum Obiektiv) entrosten und drehen @, bis
    stel   I ung.                                        die rote Morke unler dem gewiinschten  Lichtwert
                                                              sleht. (lst der Lichtwert dobei noch nicht erreicht:
                                                       Blendenhebel wieder einrosten und zuriickdrehen. Ar-
  Enfnohme des Films                                 beitsgong wiederholen.)
  Noch der letzten Auf nohme: Dos restliche Schutz-                                                       Zeit-Blenden-Wohl: Zeithebel l8 drehen @, bis im   popier oufspulen. R0ckwond im Schofien 6ffnen, Film-                                                                 Blickfenster 16 dos gewrinschte  (vgl. S. 19 u. 20) ZeiI-   fiihrungsknopf 31 ziehen und den herousfedernden                                                           Blenden-Poor  erscheini.
   Film entnehmen O. Schutzpopier breit einfolten @
  (zum bequemen AufreifJen beim Entwickeln) und fest-    Sonderfoll: Getrennte Zeit-Blenden-Wohl' Blende ent-
   kleben @. Den belichteten Film wieder lichtsicher in    roslen und ersl  den Zeithebel @, donn  den
   der Originolverpockung oufbewohren.                    Blendenhebel @ einstellen.

    Filmwechsel mindeslens im  eigenen Korperschotten, nie in greller Sonne  durchfiihren  ! Geoffnete Komero
     vor eindringendem Stoub und Schmutz schUtzen und zeitweilig mit einem weichen Stoubpinsel  sciubern    I

   lo
   q*""*.                             ad\\3_./                           lctvtF^\             'Qtu
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     Lichfwerfskolo
      Es gilt dos longe Blickfenster 7 mit den roten Zohlen.                                            €D,                                                   (8* 6,,                            ,c,,o, o,.o,    Auf den gewdhlten Lichtwert wird die rote Morke
      (neben dem Blendenhebel 8) eingestellt. Auch Zwischen-
      werle k6nnen benutzt werden. Dos Verringern um ie   Blendenskolo
      einen Lichtwerl verdoppelt die Belidrtung.
                                                                 Es gilt dos unlere Blickfenster 16. Sowohl volle Blenden
     VerschluBzeifsko/o                                         (4 bis 22) ols ouch Zwischenwerte  (Liicken zwischen denll
      Es gilt dos obere Blickfenster 15. Die Zohlen bedeuten    Zohlen) k6nnen eingestelli werden. Der Punkt vor| |      Sekundenbruchteile  (2. B. 30 :   1/3s sec). Zwischenwerte    Blende 3,5 bezeichnet die Einstellung ouf Blende 4.
|' |I    zwischen den einrostenden Zohlenwerten sind n i c h t    Zwischenwerte der Blendenskolo  erhdlt mon beim Ar-
      benulzbor: Bei ieder Zeit-Blenden-Poorung mu0 der    beiten mit Zwischenwerten der Lichtweriskolo.
      Zeitwert slets in der Mitte des Elickfensters 7 stehen.
        l/eo sec gilt ols die meist benutzte, verwocklungssichere    Beide Skqlen I0r Zeil und Blende sind so unterleilt,
I L  Momentzeit. Vermeidung von Bewegungsunschdrfe:   doB sich gleiche Belichtungsstufen ergeben. Wie die
I i    -  Iobene                   Seire 19.                                     gekuppelten Zeit-Blenden-Poorungen erkennen lossen,
    Der Buchsiobe ,B' gilt fOr Zeitbelichtung von belie-    erfordert dos Schlre0en der Blende um einen Wert
      biger Douer (-  Seite l6).                                        iewei ls verdoppelte Bel ichtungszeit.


                         Stotivoufnohmen                                                 Frei hondoufnohmen
                              I         Longe Momente                             Kurze Momente       Zeitbelichtung----
                                                             1t15                                         I /60      1t125   11250 'l/500 sec      s     lr   tn  rA    l/B
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Lichfschochf                                         SchlieBen: Eniriegelungsknopf 29 on der R0ckseite des
                                                             Lichtschochts,niederd.rOcken @    die Rohmensucher-oftnen: Hinterkonte des Lichtschochtdeckers onheben Kloppe scnnellt zurud('           -
-  der Lichtschocht springt ouf @.
SchlieBen: Lichtschocht niederkloppen @.           Sponnen und Auslcisen
                                                  Sponnen: VerschluBhebel 20 bis zum Anschlog @ und          ql
Sucher/upe                                               zurUck in die Ausgongsstellung  fiihren.
Uffnen: Rohmensucherkloppe l3 etwos noch innen  Momentbelichtung:  Verschlu0hebel weich und zUgig
                                                                             Anschlog fUhren @. DiedrOcken @ -die  Lvpe27 federt empor.                bis zum entgegengesetzten
                                                           eingestellte Momentzeit lduft outomotisch ob.schlieRen: Lupe niederkloppen @.
Lupenbenutzung: Lupe direkt om Auge benutzen.    Zeilbelichtung nB": verschlu0hebel noch dem Ausldsen
                                                        fUr die Douer der Belichtung om Anschlog festholten
                                    @. Erst beim Loslossen schlie3t sich der VerschluB.
Rohmensucher
                                               Auch bei Nichtgebrouch der Komero k6nnen VerschluB
Offnen: Rohmensucherkloppe l3 bis zum Einrosten und Selbstousl6ser gesponnt bleiben, ohne dofJ die
noch innen kloppen @.                                   Federkroft nochldBt.

                                                                                                                    11





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Selbslousl6ser                                         Blitzlichtouf nohmen
 Verschlu0 sponnen @    Synchrohebel 6 ouf ,V"   Kobel onschlieRen: Stecker in den Kontoktnippel 9                       -stellen @    qusl6sen @.           -             Der VerschluB 6finet sich    einstecken, verrostet von selbsf.etwo l0sec nqch dem Ausl6sen. Verwendbor: sdmt-    Kontoktwohl: Je nqch Blitzlichtquelle (+  Seite 24)
 liche Momenlzeiten l/50L1 sec.                          Synchrohebel 6 ouf X- oder M-Kontokf (X-Kontokt ouch
                                                            bei Selbstousl6sung benutzbor) stellen @.
D o p p el b elich  f u n gssperre                         Kobel liisen: Stecker durch Schwenken des Sicherungs-
                                                           hebels 10 entriegeln und herousziehen.
Einscholten der Sperre: Scholthebel l5 noch oben um-
legen @. G0ltig beim Arbeiten mit Rollfilm.         Iupenwechsel bei Fehl si chtigkeit
                                                  Zur Schorfeinstellung ohne Brille konn die Lupe inner-Abschqhen der Sperre: Scholthebel nqch unten um-                                              holb *3  und      Dioptrien ousgewechselt  werden
legen, rotes Wornsignol: ,Nicht gesichert gegen Dop-      (Bril lenrezept ongeben).-3
pelbelichtungl" @. G0ltig beim Arbeiten mit Rollei-   Auswechseln: Sucherlupe on beiden Fldchen fossen,kin 3,5, Plottenodopier oder bei beobsichtigter Doppel-                                             gegen die Holtefeder (in Richtung ouf dos Schornierbe lichtu ng.
                                              des Lupentrcigers) verschieben und dobei noch oben
Wiedereinschqlten der Sperre noch erfolgter Mehrfoch-    herouskloppen.
belichfung  : v o r erneutem Verschlu0oufzug.                 Einselzen: in umgekehrter  Folge.
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Belichfu ng u nd Li chtweri
                                                                               Licht-                        B lende
Die Belichtung richtet sich noch der herrschenden  Be-                                                   wert |  22      16        ll        8        5,6       4leuchtung (genouer: noch der Helligkeit des Obiekts).
                                                                                                                                                                    'rl8       1t1sAls Mo0 f0r die richtige Belichtung dient der Lichtwert.          2l              t/2       1t4Er wird ftlr die benutzte Filmempfindlichkeit ous der
Belichtungstobelle oder om Belichtungsmesser  obge-       42                  I        1t2       1t4      1t8
lesen und ouf der Lichtwertskolo der Komero ein-       84           2               I        1t2       1t4gestellt. Domit sind Zeit und Blende bereits ouf rich-
tige Belichtung obgestimmt. Do sie miteinonder ge-      158         4        2               I         1/2
kuppelt sind, erhcilt mon beim Einstellwechsel zvr      30   15       8        4       2             I
gewrinschten Zeit outomotisch die richtige Blende oder
zur gewUnschten Blende outomotisch die richtige Zeit.
Sonderfcll: Zeitbelichtung. lm ollgemeinen benulzl
mon den Lichtwert nur im Bereich der oufomotisch    ln der Proxis lossen sich diese Zeitbelichtungen  leicht
obloufenden VerschluBzeiten  1i500-] sec. Bei den    errechnen, indem mon die Belichtungszeit frlr iede
Lichtwerten 8 bis 4 verringert sich die Auswohl der    ncichstkleinere Blende verdoppelt. Hierbei verstellt sich
einstellboren Momentzeiten, so do3 bei Einstellung    noch Erreichen der Einstellung ,,8" durch weiteres Ab-
,8" Zeitoufnohmen von 2 oder mehreren Sekunden   blenden der Lichtwert, so doB die Lichtwertonzeige
notwendig werden (-+ Tobelle rechts).                      ungUltig wird.

  Filmempfindlichkeit                                    + Bewegungsschcirfe (+ S.  le)                  \_           Lichtwert       !             Helliskeit I                                                           I                          <- Tiefenschcirfe (+ S.20)
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Die Belichlungstobelle mit ihren Lichtwerten berUck-   Em pfi ndl  i chkeifen ph ot og ro phischer
 sichtigt lediglich die ollgemeinen Lichtverhdltnisse  und   Emulsionen            (Angenci herte Verg leichswerte)
schlieBt grobe Fehlbelichtungen ous. In schwierigen
Fdllen empfiehlt es sich, einen elektrischen Belich-                                                          s.cheiner                                                                                  YYesr()n lQ,enqrgl-tungsmesser zu Rote zu ziehen. Sofern dieses Gerdt                                                                                        lElectric ](Europo)                                    A*(BS)  I|   rrrrrDrN  I werton
nicht gleichfolls noch Lichtwerten geeicht ist, mUssen            8       r0/r0                   9
die Einstellungen von Zeit und Blende einzeln ouf die           t0      lln0                    12Komero Ubertrogen werden. Domit ist indirekt der            12        12/10                     t5               21nn
g0ltige Lichtwert (obzulesen on der Lichtwertskolo)       16-                 12           18        24
festgelegt, so do0 nun der Ubergong ouf ondere Zeit-          2025                            l6n          3024        2526Blenden-Poore in der beschriebenen Weise erfolgen
konn.                              n          %          36        27                                                                   40                    32          48        28
Allgemeine Belichtungsregel. Nicht immer lossen sich          50                    40          60        z,
die Forderungen der Bewegungsschdrfe und derTiefen-                                                                                                     75        30
schcirfe in Einklong bringen. Ung0nstige Aufnohme-                                                             't00           JI
verhdltnisse schrdnken diese M6glichkeit mehr und                                           120        32
mehr ein, so doB in der einen oder onderen Richiung                               100         150
mitunter eine Kompromi0l6sung erforderlich wird. 7u                             125160        200250
bedenken ist iedoch: Unterbelichtung ergibt unrett-
                                                                                                    300bore Detoilverluste  in den Schotten, wdhrend Uber-                    n0                                                                                                    400                                                                                 250
belichtung beim NegotivprozeB weitgehend ousge-                             320        500
glichen werden konn. Als Houptregel  fiir dos Belichten                             AL      600gilt doher:                                                                             500         800
                                                                                        650         900
          Stets ouf die Schqtten belichten
        und lieber reichlich ols zu knopp!                                                    1200
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Die Beli chfungsfobelle
                                                  Die Helligkeir des Obiekts ist im Kopf der Tobelle mit
                                                                ie 2 Bildbeispielen f0r 5 Stondqrdfdlle symbolisch dor-
                                                                      gestellt.
                                                     Die Filmempfindlichkeit  ist links in ASA-Werten, rechts
                                                                     in l/10 DIN-Groden ongegeben.
                                           Der lidrlwert findet sich ieweils im Schniltpunkt der
                                                  beiden Spolten Helligkeit und Filmempfindlichkeit.
                                                  Zur Lichtwertkorrektur dienen die unieren Spolten der
                                                        Tobelle. Sie ber0cksichtigen die Helligkeitsobnohme
                                                 bei tieferem Sonnenstond (obere Spolte: bei voller
                                                      Sonne, untere Spblle: bei bedecktem Himmel). Als ein-
                                                      foches Mo0 fOr die Beurleilung der Lichtverhdltnisse
                                                                  ist die Ldnge des eigenen K6rperschottens  zugrunde
                                                      gelegt. Die Arbeitsproxis on sonnigen Togen lieferi
                                                     bold die n6tige Erfohrung, um den Helligkeitswechsel
                                             und somit den Lichtwert zu verschiedenen Togeszeiten
                                                     ouch bei bedeckterSonne  richtigobschdtzen zu k6nnen.
ERKLARUNG DER BILDBEISPIELE:                          Beispiel: Forbfilm l5ll0o DlN, Londschoft mit Vorder-
A: Hochgebirge (Schnee) ohne Vordergrund. Offener    grund, Sonne zur Mittogszeit (:  kurzer Schotten, keine
Strond.    B: Sport. Helle StrqBen und Pldtze, offene    Lichtwertkorrektur) ergibt Lichtwert 11. M6gliche  Zeit-         -Londschoft.    C: Lqndschoft mit Vordergrund' Per-    Blenden-Poorez  11125 bei 4t 1160 bei 5,6 usw.    Die                                                                                                                 -              -                D: Personen im Schotten. Schottige    gleiche Aufnohme qm Nochmittog (entsprechendsonen im Freien.                  -                                                                                             der
Stro0en. -  E: Personen unter hellen Bdumen. Personen    Schottenldnge  mil Korrekiurwerl -l)  verlongt dogegenin glorgedeckten Hollen.                             dcnLichtwertll-l:10.
                                                                                                                  l8
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fiefenschci  rI e n o n zei g e
Auch vor und hinter dem Einstellpunkt  ist sfets ous-
reichende Bildschdrfe vorhonden. Die Zone dieser
Tiefenschiirfe (oder,,Schdrfentiefe")  ldBt sich k0nstlich
vergr63ern: Sie wdchst mit der Ab b le n d u n g und
mit der Aufn o h m ee n tf e rn u n g. Hot olso dos
Motiv e-ine gewisse Tiefenousdehnung   (2. B. Londschoft
mit Vordergrund), so mu8 mon zur Vergr60erung der
 Iiefenschdrfe entweder die Zeit-Blenden-Poorung ouf
eine kleinere Blende verdndern oder mit der Komero      l. Beispiel : Einstellung ouf 4 m und Blende 8 gibt
etvfos zurOckgehen.                                                         Tiefenschdrfe co. 3,1-5,5 m. Einstellung ouf 4 m und
Die Tiefenschiirfenonzeige besteht ous der Blenden-    Blende 16 gibt dogegen Tiefenschdrfe co. 2,L10 m.
skolo neben der Entfernungsskolo. Zu ieder Blenden-    (Abblenden  verbessert die Tiefenschdrfe  l)
einstellung geh6ren zwei Strichmorken. Sie begrenzen    Storkes Abblenden erfordert indessen stork verldn-
den erfo0ten Schdrfenroum beiderseits der Einstell-    gerte Belichtung. Um Tiefenschdrfe schon bei m6glichst
morke !.  Blende 3,5 ist durch dos weiBe Mittelfeld    gro0er,Spor"-Blende zu erzielen, ist mitunter ouch
und Blende 5,6 durch Punkte gekennzeichnet.                die Schorfeinstellung  zu verdndern   :
Gebrouch: Suchl mon    noch erfolgter Schorfein-    2. Beispiel : Dos Motiv fordert Schdrfe von 4-20 m.                          -stellung und Blendenwohl    die beiden Werle der   (Durch getrenntes Schorfeinstellen ouf beide Motiv-                              -benutzten Blende ouf, so findet mon ouf der Meter-    punkte wurden dieseWerte om Einstellknopf ermittelt.)
skolo Anfong und Ende der Tiefenschdrfe. Mit onderen    L6sung: Mon dreht den Einstellknopf, bis beide Meter-
Worten: Die Schdrfe ersireckt sich 0ber sdmtliche Ent-   werte einer gleichen    Blende gegen0berstehen,
fernungen ienes Bereichs, den die Morken der gewdhl-   und e.rhdlt somit die g[instigste    Abblendung,
ten Blende ouf der Meterskolo einschliefJen.                  hier olso Blende  l'l  .

                                                                                           20
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 Verwendbor sind olle hondeisiiblichen Blitzleuchten
 und Blitzr6hrengercite.  Belostborkeii des Kontoktes
 bei gleichzeitigem AnschluS mehrerer Blitzlompen:
 '10 Ampdre bei 24 Volt kurzfristig bis l/15 sec. Aus
 SicherheitsgrUnden  ist ein Pol des Kontoktes mit dem
 Komerogehduse verbu nden  ( lsolotionsprtifung'  700 Volt).
 Bei der Wohl der Blirzlicht-Type interessieri in erster
 Linie die gebolene Lichtleistung, die bei vielen Fobri-
 koten in drei Stufen (normole, mittlere und holre
 Lichtleistung) zur Verfiigung steht. Die Wohl ent-
 scheidet sich noch den Aufnohmebedingungen,  meist
olso noch der Froge, ob ein Roum von geringer oder
groBer Tiefe ouszuleuchlen  ist.                                                      Sonne
Die Lichtwirkung des Blitzes nimmt ob im Quodrot
der Entfernung: Ein Obiekt erhdlt z. B. in 2 m Ab-            Sonne + B/ifz
stond nur ein Viertel des Lichts wie bei I m. Der Blitz-                                                                  Blitz ols Hilfslicht: Proktisch verwertet vor ollem zurobstond Blitz-Obiekt muB doher bei der Blendenwohl                                                        Schottenoufhellung  (bei ungentigender Beleuchtung,besonders ber0cksichtigt werden. Als Rechenhilfe: Leit-                                                           mitunter selbst bei Gegenlicht  in voller Sonne). Aufhell-zohl (vgl. Gebrouchsvorschrift der Fobrikote) geteilt                                                              blitz knopp dosieren: lichtschwoche  Blitze verwendendurch Lichtobstond ergibt die erforderliche Blende.                                                     oder gr63eren Lichtobstond wdhlen. Storke Blitzwirkung
Bei Benulzung des eingebouten Selbstousltisers  ist nur    verfdlscht die Togeslichtstimmung, wenn sie zur Unier-
die X-Kontoktgobe m69lich. Bei dieser Kontoktstellung    belichtung des Himmels oder des Hintergrundes ouBer-
empfiehlt sich fiir die meisten Blitzlompen die Ver-    ho Ib der Blitzreichweite   ftl hrf  . Als Auf hellblitz  f 0r forbige
schlu3zeit i/30 sec.                                   Sportoufnohmen besonders geeignet: Elektronenblitz.

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 Erklorung der Tobelle                            Die Belichtungszeit (f o r b ig  in der Tobelle hervor-
                                               gehoben) ist bei Blitzlichtoufnohmen  nicht in iedemDie Spolte ,,Kontokt" zeigt, fiir welche Blitzlichttypen                                                       Foll gleichbedeutend mit der VerschluBzeit, sondern der X- und M-Kontokt prinzipiell gilt.
                                                    obhdngig von der ousgenulzten Helligkeit des Blitzes:Die Spolte ,,VerschluBzeit" nennt den m69lichen Ver-
 sch   I uBbereich    :                                                               l. Beim  X-Kontokt     ist die Leuchtdouer des
                                                                     Blitzes in iedem Foll kilrzer ols die siotthofte Verschlu0-
Mitte: Die em pf oh lene  Verschlu0zeit  nutzt prok-     zeit. Dohergilt die Leuchtze   it  des Blitzes (hinter
 tisch die v o I le  Lichtleistung des Blitzes ous. Sie er-   dem Fobrikot in Klommern genonnt) ols k o n s t o n t e
m6glicht olso die groBte Lichtqusbeute oder ouch die   B e I i c h tu n g sze  i t,  so dog die gewcihlte Blende
stcirkste Abblendung (Tiefenschcirfe), so do3  ols   ouch bei ldngeren VerschluBzeilen unvercindert  bei-Stondordfoll gilt:                                                        beholten werden mu3.
     Zur geforderten Stellung des Synchro-Hebels        2. B ei m M- Konlo  kt  follen die Verschlu3zeiten
     die em pfoh  I en e Verschlu0zeit benutzenl     vom kijrzesten bis zum empfohlenen Wert in die
                                                           des Blitzes:                                                                                      gelten                                                                             Sie                                                                             doher ols die                                                                                                                         iewei-links: Die ongegebene k0rzeste Verschlu0zeit stellt    Leuchtzeit                                                            lige Belichtungszeit,                                                                    so                                                               do0                                                                                   bei Verringerung                                                                                             der
den Grenzwert dor, bis zu dem die VerschluBzeit  ver-    schluBzeit entsprechend oufgeblendet werden muB.Ver-
ringert werden konn. Die kurzen Zeiten kommen vor    Erst bei den ldngeren Verschlu0zeiten stellt wiederum-ollem f0r lebhoft bewegte und sportliche Szenen in                                                        die voll erfoBte Leuchtdouer des Blitzes die konstonteEetrocht.
                                                           Belichtungszeit dor, die hier gleich der empfohlenen
Rcchts: Bis zur  I d n g s t e n Verschlu3zeit (l sec oder    Verschlu0zeit  ist.
ouch Zeitbelichtung) konn die Verschlugzeit beliebig   Die bildlichen schemolischen Dorstellungen sollen die
verldngert werden, sofern 0ber die Blitzzeit hinous    Helligkeitsousnutzung des Bliizes noch sinnfcilliger
noch vorhondene Zu so tzbeleuchtung ousgenutzt   mochen: Die weiBen Symbole stellen den Blitz dor
werden soll. In diesem Foll ergibt sich die Belichtung   und ihre Gr6Be die ousgenutzte Helligkeit bei der
ous der G e s o m t helligkeit beider Lichtorten.               ieweil igen Versch lu0zeil.
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 Iondschoften                                                   Rotfilter steigert die Brillonz.    Stdrkste Durchdringung                                                                                              -
 Einstellung bei Fernsichten mit Vordergrund: an-Morke     leichten Dunstes erreicht Infrorotfilm mit Infrorotfilter
 ouf die benutzle Blende on der Tiefenschcirfenskolo    (700 mp), schwoch erkennbore Gebirgsketten werden
 einstellen, donn zeigt die zweite entsprechende     deutlich. Bei Rot- und Infrorotfilter sehr helle bis weiB_
 Blendenmorke den Nohpunkt der Tiefenschdrfe on,     liche Wiedergobe von Blottgr0n. _ Bei Schlechtwetter
                                                                                     Filtergebrouch zur besseren z. B. o.r ouf ll  :  Tiefenschrirfe oo - co.5 m,                  (trtiber Himmel, Regen):                                                   Wol kenwiedergobe nutzlos. Fillergebrouch, wichlig bei Schworzwei0oufnohmen
 zur besseren Tontrennung der vorherrschenden Forben    3. See, Slrond, Hochgebirge: Speziell UV-schutzfilter
 Blou (Himrnel) und GrOn / Gelb (Loub, Kornfelder),    erforderlich, zum Schutz vor Ultroviolettstroh lung (Folge
 ferner zur Beeinflussung der otmosphdrisch bedingten    sonst: floue Bilder). F0r Fernsichten ouf Togeslicht_
 Stinrmu ngswerte:                                       Forbfilm: H l-Filter mit gleicher Wirkung und zur
 l. Blouer Himmel mil Wolken: Gelbfilter l6nen den   Ddmpfung des Blousiichs. Bei stcirker obweichenden
Himmel dunkler und verbessern die Wolkenwiedergobe.    Forbtempernturen  (bei wolkenlosem Blouhimmel mit
Je dichter dos Filter, desto schwerer die Wolkenstim_     seitlicher Sonne und besonders im Schotten), Forbkon_
mung. Auch die blouen Schneeschotten kommen toniger     versionsfilter der Gruppe R verwenden (-+ S. 33). lm
und ploslischer mit Filter.                   kriiftigt zugleich     Zweifelsfof  l die schwcichere Filterung bevorzugen.                        -Gr0nfilterdos bei Ponfilm mitunter zu blosse Rot (Ziegeldcicher).                                                       Motivregeln:                                                         Weite Londschoften                                                                                  verlongen                                                                                                      Vorder_                 desHimmels                                     (nicht derLondschoft)-ZurFilterung nur                                                                                                                            :   grund                                                                             ol.l bildmdBigen                                                                      Akzent und                                                                               zur VerstdrkungRolleipol-Filter,              dos                   durch Ausscholtung                                  des polorisier-
                                              des Rournerlebnisses  (Bciume, Mensch, Tier. Blottwerkten Lichtonteils nur dos Himmelsblou ddmoft.                                                   ols Rohrnenmotiv). Houptschcirfe meist in die Ndhe
2. Dunst und leichter Nebel : Bloufilter verstcirkt die   verlegen. Lichtkontroste ousnutzen, kroftvolle nohe
noch Rotfilter verbessern die Fernsicht. BildmciBiger    Schotten gegen die lichte Ferne setzen. G0nstiger olr
Dunstwirkung (verhongene Ferne), Orongefilter und mehr    floches Vorderlicht:  Seitenlicht. Gegenlicht gibt die
Effekt: Bloufilter orbeitet weich und kontrostdcimpfend,     stimmungsvol lsten Bilder.
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Rollei-Filfe r  I ii r S chw o rzw eiB aul n oh me n
For die Lichlwertkorrektur bei Filterverwendung sind ollgemeine Durchschnittswerte ongegeben, die sich ober ie
noch Art und Fobrikot des Aufnqhmemoteriols und noch Art der Beleuchtung dndern k6nnen'
                         Lichtwertkorrektu  r                    Verwendung und Wirkung    Rollei-Filterl             eon                    lOrrho
    Hellgelb                              Gndschoft, Schnee, Wolkenhimmel. Gelb und GrOn werden
                                      .|,5                      heller, Blou dunkler
   Gelb mittel      -
                                                Londschoft, Schnee, Wolkenhimmel' GrUn wird heller' Rot (Hout'                        -l                                                  t6ne) und Blou dunkler. Filr Ponfilm
                                                      O,rttttig" F"rnsicht. Rot wird heller, Blougriln dunkler' die Ferne
   Oronge         -.|,5 bis-3
                                              Dunstige Fernsicht. Verstdrkte Wirkung des Orongefilters                 -2bis-3,5
                                                      Kunstlicht. Rot wird dunkler. F0r Ultroponfilm
                                      Hochgebirge ob 2000 m. See. Zur Ausscholtung der schdrfe-
                                        mindernden U ltroviolettstrohlen                                        I
                      obhdngig vom        Speziell f0r lnfrorotmoteriol' Durchldssig  filr Dunkelrot 0ber
       lnf rorol                     Aufnohmemoterio       I     700 mp und Infrorot                                                                i
                                                  Uv-s.huttfilter  speziell fOr Forboufnohmen mit Fernsicht' Absor-
                                                       biert Ultroviolett,  unterdriickt Bloustich u' Uberstrohlung der Ferne
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Die Filterkurven zeigen die Absorption der einzelnen    bis zum Scheitelpunkt der Kurve wdchst dobei von 0
Rollei-Filter in den Spektrolbereichen Ullroviolett,    ouf l00o/o. Wdhrend die Filter UV bis Infrorof in zu_
sichtbores Spekirum Blou bis Rot (etwo 40G-760 mp)   nehmendem MoBe den kurzwelligen Bereich von Ultro_
und lnfrorot. Es bedeuten: dunkler Teil des Spek-    violett her obschneiden, obsorbieren die Griinfilter
trums:  obsorbiertes  Licht, heller Teil :  nuizbores   ouch wesentliche Teile des longwelligen Bereichs Rot
Licht. Die Durchldssigkeit des Fillers vom FuBpunkt   und Infrorot.
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