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Rolleiflex 2.8E in der praxis User manual

User manual for Rolleiflex 2.8E in der praxis. 61 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

61 pagesGerman5.6 MB PDF
Rolleiflex 2.8E in der praxis manual cover
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Document details

Brand
Rollei
Model / document
Rolleiflex 2.8E in der praxis
Document type
User manual
Language
German
Pages
61
File size
5.6 MB
Category
Film cameras
Document date
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BESCHREIBUNG DER KAMERA               (Ncihere Erkliirung + Seife)

  I  Sucherlupe + 16                         26 Aufnohmeobiektiv
 2  Lupenholter -+ 16                        27 Sicherung des Blitzlichtsteckers  --+ 33
 3  Lichtschocht *  16                        28 Blitzlicht-Kontoktnippel + 32
 4 Sicherungsriegel  fOr R0ckwondgelenk + 3Z       n  Slotivgewinde  --+ 37
 5 Riemenholler .-+ 12                       30 Sicherung fOr R0ckwondriegel  -+ 36
 5  Bildzdhler  --> 40                                   3l  Einstellbore Filmondruckplotte -+ 38
 7 Freigobe der Kurbel                      32 Zweiformot-R0ckwond + 36
    (zum VerschluBoufzug  f. Doppelbelichtungen) -+ 30   33 Mitnehmer  ftlr Aufwickelspule * 38     Lichtwertskolo 8                                                         Blendrohmen                                     31                    -  24     Kurbel fOr Filmironsporl                         und Verschlu0oufzug  --+ 30 9                                      35 l0  Sicherung des Ausl6sers + 30                            Filmtostwerk -+ 40                       % Automotische Tiefenschdrfenonzeige    26                                                                                                          - ll  Ausl6ser mit Gewinde flr Drohtousl6ser + 30                                      37 Entfernungsskolo --> 2612 Befestigung  filr Ponoromokopf                                      38 Lichtwertonzeige *  19l3  R0ckwondriegel + 36                                     39 Einstellung der Filmempfindlichkeit *  1914 Befestigung f0r Rolleikin-Rohmensuchermoske + l7                                     40 Me0werk des Belichtungsmessers --+ 19l5  Rohmensucherkloppe *  lZ                                     41 Einstellung der Filmmerkscheibe  --+ l916 Me0bereichscholter *  19                                     12 Einstellring des Belichtungsmessers *  1917 Photoelement -+ l9                                     13 Schorfeinstellunql8  Befesligung fOr Diffusor r 20                                                                                      - 26                                     44 Knopf fOr Abwickelspute19 Blickfenster f0r Verschlu0zeit und Blende + 26                                                                                                        (Rol                                                                                             leikin-R0ckspulknopf)20 Synchrohebel                                                                                                   16                    -  3 8        (zugleich Sponnhebel f0r Selbstousl6ser) -+ 3l   45 Griff fUr Sucherlupe                                                                                                                                                            '                                     16 Einblickfenster f0r Rohmensucher .* lZ21 Doppelboionettring  fOr Obiektivzubeh6r und                  Sonnenblende (Bojonettgr60e  lll)   47 Lupe ftir Schorfeinstellung in Augenh6he *  lZ22 Sucherobiektiv                          48 Holtevorrichtung fOr Rolleigrid-Linse -+ 16
23 Sperrtoste -+ 24                         49 Knopf f0r Aufwickelspule (Rolleikin-Zdhlknopf) +38
21 Bfendeneinslellung                         -  24                   50 Lichtwerttobelle fOr Zeitoufnohmen -+2325 Verschlu0einstellung + 24                          5l  Filmebene (Bezugslinie der Entfernungsmessung)
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      DAS WICHTIGSTE SCHNELL ZU FINDEN:


   ,a'l
 /-ls  moderne Priizisionskomero bietef die Rollei nicht nur ein hohes Mof on leisfung und optischer Quolitcit,
 sondern ouch alleAnnehmlichkeiten einerweilgehenden  Automatisierung.  Drei Hebel und drei Hondgrifie geniigen
 bereifs zur tdglichen Praxis. Die richtige Bedienung ergibf sich dobei gonz yon selbsf. Durch ihre konslrukfiven
 Yorzilge beherrschl die Roltei ober ouch spezielle Aufgaben der Photogrophie, die eine genoue Kennlnis der
 Arbeifsweise verlongen, um die M6glichkeiten der Rollei voll auszunutzen.
 Die folgenden Seifen bilden die ousfiihrliche Gebrouchsonleitung zur Rollei-Photogrophie und beholfe n domit
 oudt fiir die spdfere Proxis ihren \ly'erf. Schon die Abbildungen lossen ohne weileres die ncifigen Hondgriffe er-
 kennen. Wer sich au9erdem  fiir den erslen Gebrouch schnell iiber die Rollei inform ieren will, findef olles Wichtige
 im Text der Seifen, die in der nochsfehenden  Ubersichl durch Pfeile hervorgehoben sind.

   Seite                                              Seite
    6     l. KurzgefoRte             26 Schcirfe und Tiefenschcirfe              Tobellen:
          Rolleiflex.Anolomie      + 30 Sponnen des Verschlusses          22  Lichtwerte   12   ll. Rolleiflex im Gebrouch      30 Ausl6sen
 --> 12  Trogriemen                       3l  Selbstousl6ser                       23  Lichtwert u. Zeiloufnohmen
+12   Bere itschoftsto sche                                                           25  Bewegungstempo
-+  lJ  Obiektivdeckel              32  lll.  Blilzlicht-Technik                und Verschlu0zeit
   14  Holtung der Komero                                                        29  Tiefe n schci rfe+16    L ichtsch o ch t               36 lV. Loden und Filmlronsporl        34   Blitzlicht-Konto  kt
*16  Sucherl upe              + 36 Riickwond                       und VerschluBzeit
+17  Ro hmensucher              38 Filmspulen einsetzen               43  Empfind lichkeiten
+ta     Be  I ichtu ngsmesser            40 Film einsponnen                    55   Fo rb konvers ionsfi lter                                               Filmironsoort   20  Obiektmessung                  und Licht-      40
       messu ng                                              Filmonzeige                            1A   Rollei-Filter                           43
->24 Lichtwert (VerschluBzeit und                                                 58  Rolleino re       Blende)                  44 V. Tips zur Aufnohme              59  Proktische Ergdnzungen
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I. KURZGEFASSTE
 ROLLEIFLEX-ANATOMIE

 f n der Rolleiflex sind zwel getrennte Komeros zu
einer Zwillingskomero mit gemeinsomem, storrem
DruckguBk6rper vereinigt: unten die
Aufnohmekomero, in der lediglich der Film belichtet
wird, und dor0ber die
Sucherkomero, oufgebout noch dem Spiegelreflex-
Prinzip. Sie erfUllt die besondere Aufgobe, ouf ihrer
Mottscheibe den Einstellvorgong sichtbor zu mochen
und ein originclgleiches Kontrollbild der spciteren
Aufnohme zu liefern.
Durch dos stcindig voll ge6ffnete Sucherobiektiv ge-
longen die Lichistrohlen Uber den Spiegel ouf die
Mottscheibe und entwerfen hier ein oufrechtes Mott-
scheibenbild in voller OriginolgroBe der Aufnohme.
Dieses Sucherbild ist stcindig sichtbor und konn in
ollen Einzelheiten des Bildoufbous noch wcihrend des
Belichtens Uberwocht werden.
Donrit ouch Bildfehler wie sttirzende Linien oder
schiefer Horizont rechtzeitig erkonnt und vermieden
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werden, ist die Mottscheibe in quodrotische Felder
unlerteilt. Noch diesen Hilfslinien ldBt sich die
Komero schnell und bequem ousrichten.
Vor ollem ober dient die Mottscheibe der unmittel-
boren Schorfeinstellung des Eildes. Sie erfolgt durch
Drehen des Einstellknopfes Beide Oblektive, durch die
gemeinsome Frontplotte storr miteinonder verbunden,
werden dobei gleichzeiiig eingestellt, Schcirfe des
Sucherbildes bedeutet olso die sichere Gorontie  fiir
eine ebenso schorfe Aufnohme. Do die Rolleiflex ein
 lichtstorkes Sucherobiektiv besitzt und die Mottscheibe
feinstkornig geschliffen ist, verf0gt dos Sucherbild
Uber hohe Einstellempfindlichkeit, Helligkeit und
Deutlichkeit.
Der versenkbore Lichlschocht, f0r Einhondbedienung
eingerichtet und in beiden Endstellungen durch Feder-
kroft geholten, trcigt eine schwenkbore Sucherlupe:
Sie gestottet bei etwo 2,5 focher VergrofJerung des
gesomten Mottscheibenbildes eine noch genouere
Schorfeinstellung der Komero.
Wird dos Vorderteil des Lichtschochtes noch innen
eingekloppt, verwondelt er sich in einen Rohmen-
sucher, durch den mon dos Obiekt in not0rlicher
Gr60e beobochten und schnellen Bewegungen  be-
quem folgen konn. Eine zweite Lupe on der Ri.jck-
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wond des Lichtschochtes erm6glicht 0ber einen schrcig
                                              geneigien Spiegel ouch in diesem Foll die genoue
                                                      Schcirfenkontrolle des Mottscheibenbildes.  Ein ge-
                                                 ringes Heben oder Senken der Rolleiflex gen0gt, um
                                             wechselnd einen zentrolen, kopfstehenden Ausschnitt
                                         des Mottscheibenbildes oder dos volle Bildfeld des
                                              Rohmensuchers vor dos Auge zu bringen. Die Ndhe
                                                   beider Einblickoffnungen erloubt noch erfolgter Schorf-
                                                   einstellung ein rosches Anvisieren des Obiekts, wo-
                                       durch der Rohmensucher erhohte Bedeutung bei
                                  )---    Sportoufnohmen gewinnt.
                                         Die Einstellung der Frontplotte mit den Obiektiven
                                                    erfolgt 0ber den Bereich von oo    I m (Entfernungen                                                                                           -                                         gemessen von der Filmebene bis zum Obiekt) mit
                                              fost einer vollen Umdrehung des Einstellknopfes.
                                            Durch die Speziolform des Antriebs (Kurventrieb noch
                                dem Prinzip der orchimedischen Spirole) vercindert
                                              sich der Komeroouszug in leder Richtung spielfrei
                                        und gleichf6rmig.

www.butkus.us                                     Gleichzeitig verschiebt sich beim Einstellen eine be-
                                           wegliche Moske unterholb der Mottscheibe.  Sie
                                          bewirki den ouiomotischen Porolloxenousgleich:
                                               Sucherbild und Auf nohme zeigen somit in iedem
                                                 Foll gleichen Bildinholt.    Bei Nqhoufnohmen  mit                                                                                    -
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Rolleinor-Vorsotzlinsen wird diese Bedingung durch
den im Heidosmot-Rolleinor eingebouten Keil erfOllt.

Der Belichlungsmesser  besteht ous dem Photoelement
im Nomensschild der Komero und dem Mc0werk
im Einstellknopf. Er konn ouf zwei Empfindlichkeits-
bereiche umgescholtet werden: Bei storker Helligkeit
wird dos Photoelement durch eine Vorscholtblende
hinter den Wobenlinsen bis ouf e i n e Linsenfldche
obgedeckt, wcihrend es bei schwocher Helligkeit mit
vo I ler  Empfindlichkeit  onspricht. Dos Me3ergeb-
nis liefert fiir die benutzte Filmempfindlichkeit  den
L i c h t w e r t  (genouer: Belichtungswert). Er  lcjBt
sich sowohl durch ,,Obiektmessung' ols ouch     bei                                                   -
vorgescholtelem Diffusor -  durch,,Lichlmessung"  er-
m ilteln.
Der Synchro-Compur-VerschluB  wird mit H ilfe  des
Lichtwertes ouf die erforderliche Belichtung einge-
stellt. Hierbei werden die beiden Einstellrcidchen  fUr
Zeit und Blende durch eine Sperrtoste fest gekuppelt.
Verschluf}zeit und Blende k6nnen doher im verfijg-
boren Arbeitsbereich mit einem  Griff gewechsell
werden, ohne do3 die Belichtung sich dndert. Dos ge-
wcihlte Zeit-Blenden-Poor erscheint im gemeinsomen
Blickfenster vor der Mottscheibe.  - lm Eedorfsfoll
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k6nnen Zeit und Blende bei obgescholteter Kupplung   Sie konn sowohl fOr B ll8  (120)-Film (mit Schutz-
 (Sperrtoste) ouch einzeln bedient werden.                popier) ols ouch    in Verbindung mit der Rolleikin-                                                                                 -                                                       Einrichtung -  f0r Kinefilm (ohne Schutzpopier) ein-Die Tiefensdriirfenonzeige om Einstellknopf ist mit                                                               gestellt werden. In beiden Fcillen entsteht ein Film-der Blende stdndig gekuppelt und kennzeichnel ols                                                     konol, dessen DurchloB der Stdrke des verwendeten
weiBe Bondmorke den ieweiligen Schdrfenbereich.       Films entspricht. So wird erreicht, doB der Film
Zur schdrfengleichen Einstellung von Sucherkomero     einerseits plon in der Einstellebene liegt, onderer-
und Aufnohmekomero hoben beide Obiektive gleiche     seits beim Filmtronsport reibungslos  gleiiet.
Brennweite  (f :80 mm, Bildwinkel :53o). Dos Auf-                                                      F0r Filmtronsport und Sponnen des Verschlusses stelltnohmeobiektiv l:2,8  ist ein viergliedriger  FUnflinser                                               die Kurbel den kombinierten Bedienungsgriff  dor.(modifizierier Gou0-Typ) von hervorrogender Kor-                                                    Insgesomt sind es ftinf wichtige Funktionen, die bei
rektur fOr SchworzweiB- und Forboufnohmen, wcihrend                                           iedem Pendelschwung der Kurbel durch ein outo-
dos Sucher-Heidosmot  l:2,8 ols Speziol-Obiektiv  fiir    motisches Scholtwerk gesteuert werden:  |. Filmtrons-
die  Mottscheiben-Schorfeinstellung  konstruiert  ist.    port um ie eine Bildlcinge,2. Vorriicken des Bild-
Beide Obiektive trogen wischfesien Antireflexbelog.     zdhlers, 3. Sponnen des Verschlusses, 4. Auslosestop,
Die Doppelboionettringe der Obiektivfossung sind zur    5. Filmstop.
Befestigung der Sonnenblende und der optischen Vor-
sotzteilg bestimmt, die dodurch in optisch korrekter    Ausl6ser und Kurbel werden dobei wechselweise
Loge geholten werden und eine feste Einheit mit der    blockiert und geben volle Sicherung gegen Bedie-
Komero bilden.                                           nungsfehler, Doppelbelichtung oder leere Filmfelder.
                                           Bei beobsichtigter Doppelbelichtung ldBt sich die
Die obnehmbore ZweiformolrUckwond  ist in  zwei    Kurbel om Kurbelgelenk entsperren: Durch eine volle
Gelenken on der Komero befestigt und lrcigt om    Linksdrehung der Kurbel konn der Verschlu8 o h n e
Boden dos Stotivgewinde und den gesicherten Ver-                                                            Filmtronsport erneut gesponnt werden.schlu0riegel. Die Verwendborkeit fUr die  beiden
Aufnohmeformote  6 X 6 cm und 24 X 36 mm ergibt    Automotische Anschldge begrenzen die Weglcinge
sich ous der Einstellborkeit der Filmondruckplotte     '   der Kurbel. Mit zunehmendem Durchmesser des ouf-
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gespu lten Films verkUrzt sich der Kurbelweg von
onfongs 3/4 bis schlieSlich ouf knopp 1/2 Umdrehung.
So r0ckt der Film bei iedem Kurbelschwung gleich-
mci3ig um eine reichliche Bildlcinge weiter, wohrend
ouch die Zohl im Bildzcihler wechselt und die ndchste
Aufnohme  onzeigt.
Dos Einstellen des Films ouf die Bildnummer  I  ge-
schieht ebenfolls ouiomotisch. Zuncichst muB noch
dem Einlegen des Films der Popiervorlouf oufgespult
werden. Domit hiernoch die Kurbel rechtzeitig
stoppt, ermittelt dos Filmtostwerk den eigentlichen
Filmonfong: Twei Gleitrollen tosten dos diinne
Schutzpopier ob, bis sie die dickere Klebestelle des
Filmonfongs fijhlen und erst ietzt den Mechonismus
des Zcjhlwerks einscholten. Wenig spciter schlcigt
die Kurbel on -  der Film hot die Stellung  fijr
Bild I  erreicht. -  Beim Durchloufen des Klebe-
streifens lost sich von selbst ouch der Tostdruck der
Rollen, so doB die Filmschicht frei om Tostwerk vor-
beigleitet.

Noch der 12. Aufnohme scholtet sich die Automotik
ob, Bereits om Fehlen des Anschloges erkennt mon,                             www.butkus.us
do0 der gesomte Film belichtet ist und nun mit
vollen Kurbelumdrehungen gdnzlich oufzuspulen ist.
                                                                                                                                                  tl
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II. DIE ROLLEIFLEX IM GEBRAUCH
   frogriemen                                       Bereilschofrsfosche
   Der Trogriemen mit doppelt gesicherter Schnellbe-    (Jffnen: Druckknopf on der R0ckwond l6sen und
    festigung dient gleichzeiiig ols Riemen ftlr die Be-    Deckel noch vorn oufkloppen @. Vor dem Schlie0en'
      re itschoftsto sche.                                 Komero ouf oo einstellen.
     Befesf igen: Holtezungen om Riemenende in  den   Eninohme der Kome ro: Trogriemen obnehmen @,
    Riemenholter der Komero stecken und einschnoppen    Kurbel etwos herouskloppen, Toschenwcinde ousein-
    lossen @.                                              onderspreizen, Komero noch vorn herousnehmen @.
     Liisen: Holtezungen zusommendrOcken @ und Riemen    Einsetzen der Komero: Tosche ouseinonderspreizen,
    obnehmen.                                              die obstehende Kurbel ols erstes durch den Ausschnitt

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                        'f





             4                                                                                 6

noch ou3en fuhrerr, Kornero ruckwcirts rn die Tosche    Objekfivdeckel
senken, Riemen befestigen.
                                                 Dos Oberieil  ist durch Bojonetifossung und dos Unter-
Auch bei umgehcingler Tosche konrr cler Filnrwechscl      teil durch Klenrmdruck vor dem Obiektiv befestigt.
                                                              linl<en    Abnehmen: Unterteil om Rondgriff fossen und ouf-vorger.rommen werden  '  Rierren nur on der
Seite (Einstellseite) losen urrd irrrrerholb der Tosclre      wcirts ouf dos Oberteil kloppen @. Deckel durch eine
wieder on der Konrero befestigen. Die Komero  lciflt     Vierteldrehung noch links ous dem Boionett losen @.
sich ouch ietzt ous der Tosche entnehmen, bleibt    Aufselzen: Den zusomnrengelegten Deckel in dos
ober nrit ihr durch den Rienren verbunden. Beinr     Sucherboiorrelt einsetzerr     Gelerrk noch rechts                                                                                            -Einsetzen, Tosche zuersi von oben her uber die     (Einsiellknopf) weisend   und                                                                              durch Vierteldrehung
hochgekloppte Kurbcl senken, bis die Tosche ouf       irl  Uhrzeigersinn befestigen.-      Unterteil herobkloppen
clicser Scite hinter clcrrr Ricrrcngelcnk  oufsitzt.             uncl fesidrtlcken.
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Haltung der Komero                            Die Komero wird meist om longen Riemen iiber der
                                                          Schulter getrogen. Auch beim Anheben der KomeroGrundsotz: Komero umgehcingt, Riemen gestrofit, die                                               zur Mottscheibenbetrochtung bleibt der Riemen ge-Komero fest in beiden Hcinden. Die Rechte greift die
Komero von unten, Zeigefinger om Ausloser, Doumen    sponnt und gibt den notigen Holt gegen Verwockeln
die hochgekloppte Kurbel unterstritzend (schnelles   @. Witt mon mit Lupenbenutzung  ouslosen, so greift
Umgreifen zum Filmtronsport: +  S. 42). Die Linke    der rechte Doumen zuvor in den Riemen und zieht
bedient die Schorfeinstellurrg @. Blende und Ver-    ihn durch eine Schlinge strofi @ . Genouso orbeitet
schlu0zeit sind ous dieser Holtung herous ebenfolls   mon, wenn die Komero om gekrlrzten Riemen um
bequem zu bedienen.                               den Hols getrogen wird.
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                                                                                            I
                                           $H \B



Achtung. nicht versehentlich den niederhcingenden    dos ist die normole Sicht der meisfen Aufnohmen.
Deckel der Bereitschoftstosche  durch folschen Griff   Der Mottscheibensucher  gestoliet ohne weiteres ouch
hochdriicken ! -  Bei Stotivbenutzung  ist die Komero    Aufnohmen in Bodenncihe,  iiber Kopfhohe, senkrechrohne Bereitschoftstosche                  zu verwenden,                                  domit                                                     die   noch unten oder -  bei Uberroschungsoufnohmen _erforderliche             feste Verbindung                              zwischen                                              Stotivkopf                                                   gelegentlich,,um die Ecke" @-O  So lciBr sichund Komerooufloge gesichert ist. Zur proktischen                                             der Blickpunkt noch Belieben vercindern, um durchSchnellbefestigung  : Rolleifix-Stotivkopf  benutzen  I
                                                    ungewohnliche Sicht obwechslungsreiche Bildwirkun-
Komero vor der Brus] oder Komero in Augenhohe _   gen zu erreichen.
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                                                                                                                  ir'ri'

                                I                                                                                          J


       I ich fsch och f                                 Sucherlupe
   Offnen: Hinierkonte des Lichtschochtdeckels onheben    Oftnen: Holtegriff im geoffrreten Lichtschocht enrpor-
    -  der Lichtschocht springi ouf @.                        zieherr -  die Lupc fedcrl cnrpor @.
   SchlieBen: Lichtschocht niederkloppen@.               SchlieRen (vor dern SchlieBen des Lichtschochts)     '
   Der Lichtschocht konn ouch rnit der gleichen Hond-    Lupenholier bis zurn Einrosten einkloppen. Nichi ouf
   bewegung zugekloppt werden, die dos SchlieBen    die Linse greifen @.
   der Bereitschofistosche  ousfiihrt.                       [upenbenutzung: Lupe direkt om Auge benutzen.
   Die Drucktoste om  ruckseitigen  Lichtschochlsockel    Die Lupe ist ouswechselbor unci konn irrrrerhollr
   dienl zur Befestigung der Rolleigrid-Linse oder der    * 3 und   3 Diopirien dem weitsichtigen oder kurz-                                                                            -    Rolle ik in -Mo ttsche ibe n mo ske.                                sichtigen                                                    Auge ongepoBt werden (Brillenrczcpt).

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Rohmensucher                              Iupenwechsel bei Fehlsichfigkeif
Uffnen (noch dem Offnen der Sucherlupe) : Rohmen-   Wer selbst ouswechsell:
sucherkloppe bis zum Einrosten noch innen kloppen @.    Sudrerlupe on beiden Fldchen fossen, gegen die Holte-
SdrlieRen: Lupenholter elwos niederdr0cken  -  die   feder zur0ckziehen und noch oben herouskloppen.
Rohmensucherkloppe  schnellt zuriick @.                 Einsetzen: in umgekehrter  Folge.
Dos Obiekt wird im Rohmensucher in Augenh6he      Riickseitige Iupe in den Lichtschocht  hineindr0cken
onvisiert und die Schdrfe mit Hilfe der zweiten    und emporziehen. Einsetzen: von oben her zwischen
(gleichfolls ouswechselboren) Lupe eingestellt.         die Holtefedern einschieben, so doB schlie3lich der
Die Buchsen om Rohmensucher dienen zur Befesti-    weiBe Punkt unter dem Prdgesirich om Rohmensucher.
gung der Rolleikin-Rohmensuchermoske.                   einblick  stehl.
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                                                                                                                                                                                                   l
                                                                         x::gi.fit#{f'u:i.     - .1
                                                                                -i                                  .,,i+
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Belichfungsmesser                                    Helligkeit: Umscholter bis zvm unteren Anschlog
Einstellen des DIN/ASA-Werles: Einstellring iiber    verschieben (roter Punkt sichtbor) - rotes  Lichtwert-
den linken oder rechten Anschlog hinous drehen @,     fensler gilt @.
bis der Wert der verwendeten Filmempfindlichkeit   Messen des Lichtwertes: Einstellring drehen @, Uis
0ber der Einstellmorke  einrostet. Die Punkte mor-    roler und schworzer Zeiger sich genou decken, und
kieren die 0blichen Zwischenwerte der DIN- und   im g0lligen Lichtwerifenster den ongezeigten vollen
ASA-Stuf ung.                                       oder holben Wert oblesen. Gelongen die Zeiger nicht
Einstellen des MeBbereichs: Bei slorker   Helligkeit:    zur Deckung: MeBbereich wechseln!
Umscholter om Photoelement bis zum oberen An-   Der Belichlungsmesser ist f0r Douermessung  ein-
                                                                                                       -     gerichtet und vertrdgt ouch stdrkstes Licht in beidenschlog verschieben  (roter Punkt verdeckt) -  v o rderes  Lichlwertfenster gilt@.  Bei schwocher      Me0bereichen.
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Durch zwei gleichwertige Me8verfohren  beherrscht die Rollei ieden Beleuchtungsfoll:

      Objekfmessung                             lichfmessung  (mit Difiusor]
        (Messung des Lichts, dos vom Obiekt reflektiert       (Messung des Lichts, dos ouf dos Obiekt  f<jllt)
         wird)
         Vorteil: Beim Messen in Aufnohmerichiung  ent-        Vorteil: Dos Messen der Beleuchtung  liefert den
            s;,:-r:li cos Me8feld dem Mottscheibenbild,  mit        Lichtwert ouch in den Fcillen, in denen Detoil-
      dem sich dos Obiekt ouch bei Detoilmessungen       messungen nicht ongewondt werden k6nnen.
      genou onvisieren  ld3f.
      Anwendung: ols ollgemeine    Obiekt-       Anwendung: bei Rolleinoroufnohmen' ,nd b"i
     messu n g : bei Schworzwei3oufnohmen mit      unousgewogenen  Helligkeitsgegenscitzen ohne
      ousgewogenen  Helligkeitsunierschieden,  bei                                                             die M6glichkeil, die bildwichtigen  Teile einzeln      Forboufnohmen mit frontoler oder holbseit-
         licher Beleuchtung ohne sichtbore Schotien im      ousmessen zu k6nnen.
          Bitd,                                        Gebrouch: Diffusor ouf die  seitlichen Holte-
       ofs Deioilmessung        i  zur   Lichtwert-       kn6pfe om Phoioelement oufstecken, Beleuch-       korrektur bei  unousgewogenen Helligkeits-
        gegensdtzen.                                tung enlgegengeselzt      zvr   Auf-
       Gebrouch: Bildousschnitt mit der Mottscheibe       n o h merich   t u n g unmittelbor om Obiekt
        onvisieren und in dieser Komeroholtung  Licht-       (oder im Freien ouch on einem Ort gleicher
       wert oblesen @.                                   Beleuchtung) messen und Lichtwert oblesen @.
                Die Sonne oder storke Lichtquellen ou3erholb des Brldfeldes verdndern dos
                  MeBergebnis, wenn sie direkt die Wobenlinsen oder den Diffusor onstrohlen.
                             Abhilfe: Photoelement ous etwo l/2 m Abstond bescholten.


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www.butkus.us                                             il
Obiektmcssungen bilden die Norm, wenn  Licht.
Schotten und mittlere Helligkeitswerte  gleichrnciilig                                                                                fi
om Bildoufbou beteiligt sind. Der gemessene Licht-
wert entspricht der Allgemeinhelligkeit des Bildes.
Dctoilmessungen werden erforderlich, wenn die Lichter oder die Schoiien (sehr helle oder selrr                                   --                                                                                  -',dunkle Flcichen) Uberwiegen. Die Stellen gegerrscitz-
 licher Helligkeit u,erden getrennt gentessen und der
nrittlere Lichtwcrt berrutzl. Er konn noch Bedorf ouch
zugunsten der Lichter oder der Schotten voriiert
                                                         Bildeswerden. -  Steht die Helligkeit des ijbrigen
 irr schroffem Gegensotz zum belichtungswichf  igen
Houptmotiv, so ist ollein der hier gemessene Lichi-
wert moBgebend. (Beispiel, Person vor heller Hous-          www.butkus.us
                                                                        inworrd oder vor dunklem Houseingong -  es gilt
beiderr Fcillen nur die Detoilrnessung der P c r s o n.)
-  Anwendungsorten:                                    Iichlmessungen (mit Diffusor) werden in den gleichen
                                                                 Fcillen wie Detoilmessungen ongewondt und liefernl. MeBrichtung  cindern.  Beispiel Londschoft:                                          den durchschnittlichen Lichtwert fijr mittlere Obiekt-
Kot.nero neigen, unr beim Messen den hellen Himrnel     helligkeit. Bei groBeren Kontrosten ist der gemessene
zugunsten des dunklen Erdbodens ouszuscholten.   Wert je noch Helligkeit des bildwichtigen Obiekts
2. MeBobstond   verringern.    Eeispiel Por-   zu voriieren (ousreichend meist 1/2 Lichtwert). An-
                                                              nohmen                                                                                                  kleiner                                                                                                         Obiektelrcit:      Helligkeit des Gesichts ous ncjchster Ncjhe     wendungsfolle                                                                                                                                        '  Rolleinorouf                                                                                (2. B. helle Blute                                                                 vor dunklem                                                                                    Grund),                                                                                                                          im                                                                               Aufnohmenmessen.
                                                          Schotten bei einfollenden Sonnenstrohlen (unter Bciu-
3. MeBobiekt  wechseln.   Beispiel Zoo,  bei    men), Obiekte vor hellem Himmel (BlUtenzweig),
Tieren in Gehegen stott Nohmessung ein Ersotz-    Gegenlicht (Portrcit mit Effektbeleuchtung), stork re-
obiekt gleicher Helligkeit onnressen.                      flektierende Flcichen (Schnee, Wosser, Strond).


                                                                                                                                                  21
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www.butkus.us+SchworzweiBfilme hoberr einetr groflen Belichtungs-
spielrounr, so cloB Uberbelichtung beinr Negotiv-
proze0 weitgehcnd ousgeglichen wcrdetr  kontr.
Urrterbelichtung iedoch crgibt unrettbcrre  Detoil-
vcrluste in den Schotten. Doher  cl ie Regel, Auf die
Schollen belichten und im Zweifelsfoll lieber reichlich
ols zu knopp   !                         -+  11

Colorfilme besitzen cirrcn geritrgen Bclichtungsspicl-
rounr, der extrenre Helligkeitsgegensotze nicht nrchr
erfoBt. In dieserr Foll ergeben sich teilwcisc Forb-
c.inclcrurrgcn, uncl zwor wirken bei Color-Urlkehrfilrrr
clie Forbcrr rcichlich belichtet zu fohl und bloB, knopp
belichiel etwos zu kroftig (mitunter ein Vorteil !),
unlerbelichtei ober zu duster und schworzlich. So
weit  cl iese Forbonclerurrgcn nicht  cr ls Effekt bcobsich-       Lichtwerf und Zeitoufnohmen
tigt sind, gilt fur Forbe die Regei, Colorfilm mcig-
lichst genou belichten und iibermiiBige Kontroste     Vom Lichtwert 8 obwdrts verringert sich der Bereich
                                                                                                                                       Ein-vermeiden   !                                      der einstellboren Momentzeiten, so doB bei
                                                              stellung ,,8" Teiloufnohmen notwendig werden. Hier-
                                                                            frir nennt die Lichtwerttobelle on der Komeroriick-
Bei dcr Proiektion ertrpfindct clos Auge clunkcl-     wond die m69lichen Zeit-Blenden-Poorungen. Aus-
forbige Motive lrotz gutef Beleuclriung urrcl korrekier       gehend vom gemessenen Lichtwert (oben) und der
Belichtung ols zu schwer, hellforbige Motive ols zu        Blende (links) findet mon die Belichtungszeit in sec,
kroftlos. Aus dieser Erfohrurrg ergibt sich die Foust-          z. B. Lichtwert 4, Blende l1,8 sec. Bei Einstellung "B"
                                                                                                                desregel  f ur Color-Urnkehrfilnr   ' Dunkle Motive reichlich        erfolgt der  Blendenwechsel durch Drehenbelichten (- l/2 Lichtwerf), helle Motive knopp be-        Blendenrcidchens bei gedrOckter Sperrtoste. Die Licht-
lichten (+ tlZ Iichlwert).                                    wertonzeige om Zeitrcidchen wird dodurch  ungiiltig.

                                                                                                                                   23
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lichfwert (V erschluBzeit und Blende)              Einstellen von Zeit und Blende: Zeitrddchen drehen.
                                        Oder besser: beide Rddchen in  gleicher Dreh-
    A. Normolfoll: Einstellen mit Zeit - Blenden  - Kupplung     ricfitung mil Doumen und Mittelfinger gemeinsom
    Kuppeln von Zeit und Blende: Schlitz der Sperrtoste    bedienen @.
    ouf die Morken om Blendenrddchen einrosten @ -        B. Sonderfoll: Einslellen ohne Zeit  - Blenden - Kupplung
   der Lichtwerl verroslet.                                Entkuppeln: Schlitz der Sperrtosle quer zur Mor-
    Einstellen des Lidrtwertes: Sperrtoste drilcken  (vor-    kierung einroslen (douernde Entkupplung) @.
   0bergehende Entkupplung) und den gemessenen     Einslellen von Zeit und Blende: Beide Einstellrddchen
    vollen oder holben Lichtwert durch Drehen des Zeit-   unobhdngig voneinonder bedienen. In  Betrocht
    rddchens einstellen @.  (trt der Lichtwert dobei noch    kommt diese Arbeitsweise proktisch nur bei Verzicht
   nicht erreicht: Sperrloste loslossen, Zeitrddchen    ouf die Belichtungsmessung  (2. B. stets bei Blitzlicht,
    zur0ckdrehen und Arbeitsgong wiederholen.)                hdufi g bei SchnoppschufJrechnik).

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Freihondoufno hmen                                               Stotivo  uf no hmen
                Kurze Momente                          Longe Momente           I Zeitbelichtung
     l/500 11250 11125 lt5o   l/30      |    tlts   l/8  114 112  'l sec.   I        B
YerschluBzeil                               Blende -  Schcirfe -  fiefenschiirfe
Die K0rze der VerschluBzeit mu3 der Bewegung des    Die eingestellten Blendenwerte erscheinen im Blick-
Obiekis ongepoBt sein (-+ S.25). Der Synchro-Com-     fensier ols schworze Zohlen. Die Grodstriche zwischenl
pur-Verschluf) konn stufenweise ouf die oben onge-   den Zohlen bezeichnen holbe Blendenintervolle.  Je
gebenen Geschwindigkeiten  eingestellt werden'    noch der Einstellung ouf volle oder holbe Lichtwerte
AuBerholb der einrostenden Werte sind Zwischen'     steht die Blendenzohl oder der Grodstrich in der
werte nicht  benutzbor.                                  Mitte des Blickfensiers.     Bei Entkupplung  ist stetige                                                                                        -                                                         Blendencinderung  m6glich.l/60 sec gilt ols die meist gebrouchte und verwock-
lungssichere Momentzeit. Ldngere Zeiien ols l/30 sec    Die Blende regelt die Tiefenschdrfe im Bild.
sind im ollgemeinen nur mil Stotiv moglich. Die ein-    FUr dos Schorfeinslellen  gilt die Grundregel' Die'
gestellten Zeilwerte erscheinen im Blickfenster  ols    Houptschdrfe geh6rt oufs Houptmotiv. Ausreichende
roie Zohlen und bedeuten Sekundenbruchteile, z. B.    Bildschdrfe  ist ober stets ouch vor und hinter dem
30:'1f30 sec. Der griJne Buchstobe B gilt  fiir be'     Einstellpunkt vorhonden. Die Zone dieser Tiefenschiirfe
liebige Belichtungsdouer. Bei ieder Zeit-Blenden-     ld3t sich kUnstlich vergr6Bern: Sie wochst mit der
Poorung m0ssen die Zeitwerte stets o u f M itte  des   Abblendung  und mrt der Auf nohmeentf er-
Blickfensters stehen.                             nung.

                                                       €  Bewegungsschdrfe                 Helligkeit \               +-            Iichtwert             Fi  I mem pfiniil;ik;ii                                     i                                                       €  Tiefenschdrfe
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