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Voigtlander Bessa f/6.3 Gebrauchsanleitung User manual

User manual for Voigtlander Bessa f/6.3 Gebrauchsanleitung. 39 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

39 pagesGerman4.1 MB PDF
Voigtlander Bessa f/6.3 Gebrauchsanleitung manual cover
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Document details

Brand
Voigtländer
Model / document
Voigtlander Bessa f/6.3 Gebrauchsanleitung
Document type
User manual
Language
German
Pages
39
File size
4.1 MB
Category
Film cameras
Document date
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rl


          Relhenlolge
der Eandgrllle bel der,,Bessa..!
Vorausset zung: Film einlegen und bis
Nr. I vordrehen
    l. Kamera aufklappen
   2. Objektiv auf Landschaft, Gruppe
     oder Portriit stellen
   3. VerschluBstellung  kontrollieren
   4. Bild im Rahmen- oder Brillant-
     sucher betrachten
   5.  I(nipsen
   6. Film um eine Nummerweiterdrehen



! Wiehtlgt Die Kamera darf nicht
g g:::hlt:ttn.-*ttjtn:. _Yln1 dt' .Y,:r:  schluB auf T offen steht, denn dabei
 wird der Ausltisehebel verbogen.
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Vorwort
      Sicher freuen Sie sich schon jetzt iiber
    Ihre ,,Bessa" so, da8 Sie es kaum er-
   warten ktinnen. den ersten Film zu be-
    lichten, um t gute Photos zu machen  !
  Warum sollte auch nicht gleich der erste
   Film gutwerden, denn diewenigen Hand-
    griffe mit der ,,Bessa" sind ja so einfach.
    Allerdings will auch das Wenige gekonnt
    sein, und das erreichen Sie, wenn Sie
    dies kleine Biichlein aufmerksam durch-
   lesen, bevor Sie den ersten Film ein-
   spannen.
Grundlegendes
     Eine Kamera ist im Grunde nichts
   anderes als ein zusammenklappbares,
   lichtdichtes Gehiiuse, das vorn ein Ob-
   jektiv triigt, welches auf dem Film vor
   der Ri.ickwand ein verkleinertes Bild der
   Natur entwirft (Fig. l).
                                                 3
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                                      Objektiv





              Wie das Lichtbild entsteht
 Onren (Fig.2)
    Um die l(amera zu iiffnen, driickt
    man auf den an der linken Schmalseite
     sichtbaren Knopf (3), wobei der Lauf-
   '   bodender anderen(5) selbsttiitigHand leichtaufspringtbis zumund hrir.mit
    baren Einschnappen der Spreizen (g)
     heruntergedriickt werden kann.
   ,4
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     Dabei kommt das Objektiv 4 (Fig. 4)
   durch einen Zahntrieb automatisch  in

                                                                            DN:email=mike@butkus.org,Date:cn=Mike2023.09.24signedButkus,by21:36:58Mikeo=ButkusButkusc=US-04'00'camera manuals, ou=butkus.org, Mike Butkus                                 Digitally





               Fig.2. O.fnen der Besse
   die richtige Stellung, und die l(amera
    ist fertig zur Aufnahme (Fig. 4).
l)relpunlct-Elnslellung  (Fig. 3)
     Durch die Dreipunkt-Einstellung wird
   die Scharfeinstellung auf die richtige
   Entfernung sehr vereinfacht.
     Die Objektivfassung triigt einen klei-
   nen roten Zeiger (15), der beim Drehen
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der Objektivfassung auf der Skala:
Landschaft, Gruppe, Portriit, spielt. Vor
jeder Aufnahme stellt man den Zeiger
auf das entsprechende Kennwort ein; bei
,rlandschaft" und ,,Portrit" bis zum
Anschlag an den Stiften, bei ,,Grttppe"
auf die markierte Mitte des Pfeiles. Die
Bezeichnungen: Landschaft, GruPPe,
Portrlit sind nun allerdings nicht rein
wOrtlich zu nehmen. Photographiert man
z. B. eine einzelne Person oder ein Haus
aus etwa 6 m Entfernung, d. h. in dem
Abstande, den man bei einer Gruppe ein-
zuhaltenpflegt, dann muB man nattirlich
auch auf ,,Gruppe" einstellen. Ebenso
wird man einen Hund oder ein Stilleben
aus 2 m Entfernung mit der Einstellung
                                 Bessa,,Portrflt" attfnehmen. Mit der
6x 9 sollte man niemals nZiher als 1,50m,
mit der Bessa 6,5xll  nienrals niher
 als 2m an den Aufnahmegegenstand
herangehen.
   Bei der Bessa 6x 9 ist beim Anschlag
des Zeigers i.iber,, Landschaft" alles scharf
eingestellt, was weiter als 8 m entfernt
                                     Schiirfeist; bei ,,Gruppe" reicht die
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 von 7 bis 3 m, bei ,,Portrdt,' von 2,5 bis 1,5 m. Die Schiirfenbereiche der
 Bessa 6,5x11 liegen etwas anders: bei
 ,,Landschaft" von I0m bis oo (Un-
 endlich), bei ,,Gruppe,, von g bis 4 m
 und bei ,,Portrit" von 3 bis 2 m. Es ist
 ratsam, sich diese Schiirfenbereiche an
 geeigneten Versuchsobjekten ein fi.ir alle-
 mal einzupriigen. Sie sind auch auf der
 Skala tiber den drei Kennworten ein-
 graviert, und zwar so, daB die zwischen
 den beiden Anschlagstiften stehenden
 Zahlen8,7,3 und 2,5 (bzw. 10, g, 4
              6,5 x 1l) gteichzeitig zur In_d 3 bei
 Scharfeinstellung nach Metern benutzt
werden kbnnen. Mtichte man z. B. die
 Schiirfe mehr auf den Vorder- oder
 Hintergrund legen, so laBt sich der
rote Zeiger anhand der Meterzahlen
zwischen rrl-andschaft,, und,Gruppe,.
bzw. rrGruppe" und rrportrit,, einstelien.
Man lasse sich aber nicht dadurch irre-
f lihren, daf3 die Anschlagstifte  iiber
,,Landschaft" und,,portr dt,, verhindern,
den Zeiger bis oo (Unendlich) bzw. 1,5
oder 2 zu schieben. Diese Grenzwerte
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der Einstellung sind beim Anschlag an
  den Stiften ohne weiteres erreicht.
Versclrlu8 (Fig. 3)
    Der VerschlufJ hat die Aufgabe, das
   Objektiv verschlossefl zu halten und nur



 ,M                             ,        l6,5
       Fig. 3. VerschluB mit Dreipunkteinstellung

   wiihrend der Aufnahme einen liingeren
   oder kiirzeren Lichteindruck auf den
    Rollfilm gelangen zu lassen. Die,,Bessa"
   ist mit einem zuverlissigen  Spezial-
   verschluB ausgeri.istet, der folgender-
  maBen betiitigt wird:
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  Uber dem Objektiv befindet sich die
schwarze Wahlscheibe l3 (Fig. 3) mit
den Gravierungen der Zeiten. Die da-
hinterliegende vernickelte Stellscheibe
triigt einen roten (nopf, der sich mit
dem Zeigefinger leicht auf die Zeichen
der Wahlscheibe stellen I?iBt.
  Die Zahlen auf der Wahlscheibe be-
deuten tlru, ,luo und 1/roo Sekunde, sie
sind nur der griiBeren Deutlichkeit wegen
als ganze Zahlen geschrieben. Will man
eine Momentaufnahme machen, dann
stellt man zuniichst den roten Knopf
auf die gew:ihlte Zahl ein. Driickt man
nun auf den Hebel 12 (Fig.3) oder auf
den bei 11 einschraubbaren Drahtaus-
ldser, dann Offnet sich der VerschluB
und schlieBt sich nach der eingestellten
Zeit von selbst; die Belichtung erfolgt
also automatisch.
  Der Buchstabe B auf der Wahlscheibe
gilt fi.ir beliebig kurze Zeitaufnahmen,
Stellt man den roten l(nopf auf d, dann
tiffnet sich der VerschluB, sobald man
auf den Drahtausliiser oder den Hebel 12
driickt, und bleibt so lange offen, wie
                                              9
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der Druck anhiilt. Die Belichtungszeit
liBt sich durch Zilhlen einhalten, wenn
man an Stelle von 1 bei 2l anfiingt. Will
man z. B. 3 Sekunden belichten, dann





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  Fig.4. Die Bessa, fertig zur Aufnahme
ziihlt man klar und deutlich im normalen
Sprachtempo: einundzrvanzig -  zwei-undzwanzig dreiundzwanzig.  Bei
ein. .. drtickt man, und am Schlusse
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   von dreiundzwanzig  liiBt man den Draht-
    ausldser wieder los. Zeitautnahmen er-
   fordern eine feste Unterlage fiir den
   Apparat (Stativ, Tisch usw.), denn beim
   Arbeiten aus der Hand wiirden sich
   verwackelte Bilder ergeben.
     Bei Stellung des roten I(nopfes aul T
    tiffnet sich der VerschluB beim ersten
   Druck auf den Drahtauslriser oder den
   Hebel 12 und bleibt so lange offen, bis
  man ein zweites Mal driickt. Diese Ein-
    stellung benutzt man z. B. bei Nachtauf-
   nahmen, um w.lhrend der minutenlangen
   Belichtung den Ausltiser loslassen zt)
   ktjnnen, sowie beim Arbeiten mit Blitz-
    licht.
Fernausl6snng
    Man kann sich mit der rrBessa" I :6,3" auch selbst photographieren. Bei Be-
    Iichtungszeiten vonLf ,u,l/uo und t/roo Se-
   kunde liiBt sich der VerschluB nZimlich
   durch eine sinnreiche Einrichtung aus
   grdBerer Entfernung ausliisen. Man
   steckt in die kleine Offnung unter dem
  Wort ,,Gruppe" den in Fig. 3b abge-
                              n
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bildeten Drahtstift, worauf der Ver-
    schluB durch Druck auf Hebel 12 oder
  den Drahtausldser gespannt werden
   kann, ohne sich zu dffnen. Die Be-
 ,  lichtung erfolgt, wenn man den Stift mit
    Hilfe eines schwarzen Zwirnfadens von
 - entsprechender L?inge herauszieht. Am
    sichersten bringt man das freie Ende des
   Fadens zuerst an die Stelle, an der sich
   die aufzunehmende Person befinden soll,
   steckt dann den Stift in die Offnung und
   spannt erst im letzten Augenblick den
   VerschluB. Voraussetzung  fiir das Ge-
   lingen der Fernausldsung ist eine fest
   aufgestellte l(amera, am besten aut
   kriftigem Stativ.

Blende
   Am unteren Rande der Einstellskala:
   Landschaft, Gruppe, Portriit, bewegt
    sich iiber den Blendenzahlen 0,3,  l l und
   22 der Blendenhebel 16 (Fig. 3), der die
    Miiglichkeit gibt, die Objektiviiffnung
. zu verkleinern. Normalerweise muB
   dieser Hebel immer auf der Zahl 6,3
t2
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    stehen, wobei mani dann mit voller
   Offnung des Objektivs arbeitet.
    Nur bei ganz besonderen AnlZissen,
   wenn man z. B. Aufnahmen macht, die
    sehr nahen Vordergrund und sehr weiten
    Hintergrund zeigen, wird man das Ob-
    jektiv abblenden, also den Hebel l6 auf
   die Zahl 11 oder vielleicht sogar 22
    stellen. Man erreicht dadurch, daB die
    Schirfe sich auf einen griiBeren Raum
    in der Tiefe erstreckt, was natiirlich ein
    Vorteil ist. Da man bei dem Abblenden
   aber gleichzeitig die Offnung und somit
    die Lichtstiirke verkleinert, so muB man
   auch liinger belichten als sonst, und zwar
    bei l1 dreimal so lange und bei 22 zw6lf-
   mal so lange als bei der vollen Ott-
   nung 6,3. Das ist nattirlich wieder ein
    Nachteil der Blende, und zwar ein un-
   vermeidlicher, und man wird daher
   normalerweise mit 6,3 arbeiten.

Blldsueher
     Die ,,Bessa" I:6,3 ist mit zwei Su-
   chern ausgeriistet.
                                                  r3
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Rahmensucher:
  An der linken Schmalseite des Ge-
 h?iuses sitzt der Rahmensucher 8 (Fig. 4).
 Er besteht aus dem eigenilichen Rahmen
und einem Teil mit kleinerer Offnung, den
man Diopter nennt. I(lappt man den





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    Fig.5. Blick durch den Rahmensucher
Rahmen an der nach dem Kamera-
riicken gerichteten Metallzunge hoch,
so schnappt er senkrecht zur l(amera-
wand ein. Der Diopter springt auto-
matisch durch Federwirkung in  die
Oebrauchsstellung, d. h. parallel zum
Rahmen (Fig. 5). Dcn richtigen Bild-
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ausschnitt findet man, wenn man so
durch die kleine Offnung des Diopters
schaut, daB sie sich mit dem Rahmen
vorn genau deckt. Dadurch, daB die
Kamera in Augenhiihe gehalten wird,
erzielt man mit dem Rahmensucher
eine recht natiirliche Perspektive, und
es empfiehlt sich, ihn nach Miiglichkeit
zu benutzen.
  Beim Schlie8en driickt man zuerst
den Diopter an die l(amerawand und
klappt dann den Rahmen dariiber.
Brillantsucher:
   Seitlich i.iber dem VerschluB sitzt der
Brillantsucher 7 (Fig. 4).
  Sieht man von oben hinein, dann
zeigt er ein verkleinertes Bild des auf-
zunehmenden Objekts und gestattet so,
den richtigen Bildausschnitt zu finden.
  Der Ausschnitt der oberen Fliiche des
Suchers ist so gewiihlt, daB die eine
Begrenzung fiir das Hochformat und
die andere Begrenzung  ftir das Quer-
format gilt. Fig. 6 veranschaulicht die
Ausschnitte, die jeweils auf das Bild
kommen. Fiir Queraufnahmen liiBt sich
                                              l5
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der Brillantsucher iibrigens um 900
   drehen, so daB man auch hierbei von
   oben hineinsehen kann.
    Das zwar sehr helle, aber kleine
   Sucherbildchen kann durch Aufsetzen





        hoch                  quer
            Fig.6. Brillantsucherbildohen
    einer Voigtliinder-Sucherlupe (Nr. 5 fiir
   Bessa 6 x 9, Nr. 2 fi.ir Bessa 6,5 x  l l)
   etwa dreimal vergriiBert werden (Fig. 7).
    Auf diese Weise sind nicht ntrr die
   Begrenzungen, sondern auch die Einzel-
   heiten leichter zu erkennen. Die Lupe
     ist so klein, daB sie, zusammengeschoben,
  bequem in der Westentasche getragen
   werden kann. Sie erhalten dieses nitz-
    liche Hilfsmittel bei Ihrem Photohiindler.
l6
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Schlle8en der Kamera
    Vor dem SchlieBen der ,,Bessa,, ist  immer darauf zu, achtenj' daB der
   VerschluB geschlossen ist und da8 der
   Brillantsucher wieder in seiner normalen





          Fig.7. Voigilinder Sucherlupe
  Lage (fiir Hochaufnahmen) steht, da
  sonst Beschiidigungen eintreten.
   Dann fa8t man die Kamera so mit
  beiden H2inden, da8 Zeige- und Mittel_
  finger auf der Kamera-Riickseite liegen,
  wiihrend die untere Rundung des Ge-
                                                  r7
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hluses auf den beiden Ringfingern ruht
    (Fig. 8). Ein sanfter Druck der Daumen
   auf die beiden Spreizen l6st diese aus
   ihren Arretierungen, so daB sich der
   Laufboden zuklappen liBt. Dabei legen





                                                                         ,l
           Fig.8. Ausliisen der Spreizen
   sich Objektivtriiger und Balgen auto-            l
   matisch zusammen (Fig.9).   .
Laden der Bessa
    Nachdem wir nun mit dem Mechanis-
  mus Vollstiindig vertraut sind, kdnnen
   wir an das Einlegen des Rollfilms gehen.
l8
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        Das Laden, wie dieser Vorgang kurz
        genannt wird, kann bei Tageslicht ge-
        schehen, denn der eigentliche Film ist
       durch mehrere Lagen des lichtdichten





,l
                     Fig. 9. SchlieBen dcs Laulbodens
 I
        Schutzpapiers gegen schiidliche Ein-
       wirkungen des Lichtes gesichert. Natiir-
          lich wird man trotzdem das Laden nicht
       im grellen Sonnenlicht vornehmen, son-
      dern zumindest in seinem eigenen
         Schatten.
                                                            l9
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Um die Filmkammern zu d,ffnen, faBt
 man die ,,Bessa', an den Schmalsbiten,
 und zwar so. daB die Rtickwand mit dem
 roten Filmfenster gegen die linke Hand
 gerichtet ist. Mit dem linken Zeigefinger





         Fig. f0. Offnen der Filmkamrnern
schiebt man dann den unter dem Trag-
riemen angebrachten Verschlu8riegel 6
(Fig. 10) in Pfeilrichtung seitwZirts, wo-
rauf sich die durch Scharnier am Ge-
hiiuse angelenkte Riickwand leicht her-
unterklappen liiBt (Fig. l0).
 An der oberen Filmkammer, die zur
Aufnahme der leeren Spule bestimmt ist,
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PDF verified 2026-10-10.