Film cameras
Zeiss Ikon Contarex User manual
User manual for Zeiss Ikon Contarex. 41 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.
41 pagesGerman7.9 MB PDF

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Document details
- Brand
- Zeiss Ikon
- Model / document
- Zeiss Ikon Contarex
- Document type
- User manual
- Language
- German
- Pages
- 41
- File size
- 7.9 MB
- Category
- Film cameras
- Document date
- Not specified in catalog
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I Schnelloufzug 16 Einstellmorke fiir Enifernung 2 Ausloser mit Gewinde 17 Schci rfentiefensko lo 3 Bildzdhlscheibe 18 AuBenoblesung des Belichiungsmessers 4 Lichtwahlscheibe 19 Fi I mmerkschei be 5 Blendenfensier 20 Riickspulscheibe 6 Morke fiir Blende 21 Herouskloppbore Kurbel 7 Einstellring om Obiektiv 22 Morke f tir Belichiungszeit I Blitzlichtonschlu0 23 Bel ichtungszeitenring I Knopf fiir Obiektivwechsel 24 Ose ftir Trogriemen 10 Roter Punkt zum Obiekiivwechsel 25 Sucherei nbl ick 1 1 Lichifenster 26 Riegel fijr Riickwond 12 Morke fOr Filmempfindlichkeit 27 Sucherschuh 13 Lichlbegrenzungsfilter 28 Filmebene 14 Hebel filr Vorloufwerk 29 Stotivgewinde l5 Bo jonett fiir Filier oder Sonnenblende 30 Morke ftir RijckspulenView original page 6
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*",.1
www.butkus.us I
I
Die GontaFex
der ZEISS IKON AG. Stu ist eine einciugige Spiegelreflex-comero fur Kleinbildfilm, Bildformot
24 x 36 mm, mit porolloxfreiem Sucher, Belichtungskupplung, Schnelloufzug, ouswechselboren Obiektiven
und Schlitzverschlu8. Sie ist ftir den Foch-Photogrophen, den Wissenschoftler, den Reporter, den Techniker
und ernsten Amoteur dos geeignele Werkzeug, um besonders hohe photogrophische Leistungen ouch unler
schwierigsten Aufnohmeumstcinden zu erzielen. lhr Sucher zeigt fUr die Auswechsel-Obiektive, ftir Noh-,
Lupen-, Mikro- und weitere Speziol-Aufnohmen stets den von der CONTAREX erfoBten Bildousschnitt porol-
loxfrei on' Zusolzgercite erweitern ihre Aufnohmemoglichkeiten noch den verschiedensten Richtungen hin.
Domit ist die CoNTAREX eine ou8erordentlich vielseitige Comero,die ollen photogrophischen Anforderungen
gerecht wird.
Diese Gebrouchsonleitung zur CONTAREX soll den cONTAREX-Besitzer in die Hondhobungen der Comero
einftihren und zeigen, wie diese Prcizisions-Comerq eingeseizt wird, um zu guten Bildern zu k.mmen. Uber
weitergehende Moglichkeiten unterrichtet die GoNTAREX-Literotur. Auch der photohcindler oder die photo-
berotung der ZEISS IKON AG., Stuttgort, Postfoch 540, erteilen lhnen gern in ollen phoiogrophischen FrogenRot und Auskunft.
Bitte, beochlen Sie den Hinweis zum CONTAREX-PoB ouf der leizten Umschlogseite.View original page 7Page 8 · Read text
Besonderheiten der Gontarex
Die Vorziige der zwei -Comeros CONTAX und CONTAFLEX wurden in der CONTAREX
vereinigt. Beson/6rs EX geschcitzt:
Ganzmetallgehiiuse fiir ciu8erste technische Prcizision und Stobilitcit.
Eingebauter ;mit gro0em Me0bereich und forbrichtig messender Zelle.
Beli it sind so mit der Anzeige des Belichtungsmessers gekuppelt,
do0 mon von im Sucher
neben dem Bildo ich,6uf der Oberflciche der CONTAREX.
Parallaxfreier em, grofJem, gleichmci0ig ousgel zwei Ent-
indikolor oder Feinrosterring, beide mi ung ge-
kuppelt.
Auswechselbare ZEISS-0bjektive, die f0r die CONTAREX berechnet wurden, lwechsel-Boionett-
fossung vom Super-Weitwinkel mit 2l mm bis zum Tele-Obieklrv_nit 250 mm Bren Die CONTAREX-
Obiektive von 35 mm bis 135 mm hoben Vorwohlspringblend icht gekuppelt ist.
r/rooo Sekunde und ,,B" fir Zeit Ring einzuslellen undBelichtungszeiten von I bis
sind ebenfolls mit dem Belichtungsmesser gekuppelt.
6View original page 8Page 9 · Read text
www.butkus.us Iler SchlitaerschluB lciuft weich und erschiitterungsfrei ob. Er ist filr Blitzlompen und Elektronenbliize synchronisiert und wcihlt von sich ous den richtigen Ziindzeitpunkt, wenn die Belichtungszeit fijr diesen Blitz eingestellt ist. Vorloufwerk fiir Selbstousloser-Aufnohmen ist eingebout. Alle Einstellungen - Enlfernung, Blende, Schcjrfentiefe, Belichtungszeit, Belichtungsmesseronzeige - sind von oben her mit einem Blick obzulesen. Der iibliche Kleinbildfilm wird in der CONTAREX ols hondelsiibliche Potrone X-Kosseite ols Togeslichtkossettenlodung, Dunkelkommerkossettenlodung oder lm Zweikassettensystem wird der Film noch der Belichtung ohne Zuriick Ebenso sind iederzeit Schworz-Wei0- und Forb-Filme ohne R0ckspulen Die abnehmbare Riickwind mocht den Spulenroum der CONTAREX fOr d Entloden sind bequem vorzunehmen- Mit wenig Zusatzgerdten werden schwierige Aufnohmegebieie, wie Noh- Fern-Auf- nohmen und ondere Speziolgebiete wesenllich vereinfocht. Hlichste Priizision im mechonischen ,Bou, uniibertroffene Leistung der Obie obsolute Zuverlcissig- keit des eingebouten Belichtungsmessers mochen die GONTAREX zum ph Spifzengercit fiir den Fochmonn, Wissenschoftler, Techniker und ernsten Amoteur.View original page 9
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www.butkus.us Bedienungshandgriffe Wir empfehlen, die Hondgriffe zur Bedienung der CONTAREX zundchsi mii ungelodener Comero durch- zuftlhren. Kloppen Sie dobei die inneren Umschlogseiten herous, domit Sie sich beim Lesen der Gebrouchs- onleitung 0ber die Loge der einzelnen Bedienungselemenie unterrichten konnen. Die Entfernungseinstellung wird onhond des Entfernungsmessers im Sucherbild vorgenommen. In der Mifte des Sucherbildes befindet sich ein Kreis, der durch eine Woogerechte in zwei Holbkreise geleilt ist (Schcirfenindikotor). Eine senkrechle Linie, ouf die nicht eingesiellt ist, wird in diesen beiden Holbkreisen verschoben wiedergegeben. Mon dreht on der Einstellfossung des Obiektives (7), bis die Teillinien eine Gerode bilden. Domit isi dos Oblektiv ouf diese Enifernung eingestellt. Bei woogerechten Linien stellt mon mii Comeroholiung fOr Hochformot ein. Um den Kreis des Schcirfenindikotors liegt der Feinrosterring, der dhnlich wie eine Moitscheibe wirkt. Konturen im Motiv erscheinen ouf dem Feinrosierring so longe unschorf, bis ouf sie eingestellt ist. Mon verwendei die Einstellung ouf dem Feinrosterring vorzugsweise bei Motiven ohne feste, gerode Linien. Vor ollem ist der Feinroslerring bei Einstellung von Strukturen, Mustern, Reprodukiionen usw. onzuwenoen. Die CONTAREX-Obiektive von 35 mm bis 250 mm konnen mit Schcirfenindikotor oder Feinrosterring ein- gestelli werden (Abb. 'l). Der Ubrige Teil des Sucherbildes ist gleichmd3ig hell und schorf. Dieser Teil wird nicht fUr die Entfernungs- einsiellung benutzf. Noch der Entfernungseinstellung k6nnen om Obiektiv die Aufnohmeentfernung und dieView original page 11
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vorhondene Schcirfentiefe obgelesen werden. An der Einstellmorke (,l6) steht die eingestellte Enifernung. Links und rechts der Einstellmorke sind die Blenden- zohlen oufgetrogen. Die Schcirfentiefe reicht von der Entfernung, die links on der Zohl der eingestellten Blende steht, bis zu der Entfernung on der gleichen Blendenzohl rechts. Exokte Angoben rjber die Schcjrfen- tiefe sind den Schcirfentiefentobellen zu entnehmen. Als Bezugsebene frjr die Entfernungen ist die Film- ebene durch den Kreis-Strich (28) on der CONTAREX uber dem Suchereinblick gekennzeichner. Die Entfernungseinstellung konn ouch onhond der Schcirfentiefenskolq vorgenommen werden. Mqn dreht dos Obiektiv so, doB sich die gewrinschte Schcjrfen- tiefe mit entsprechender Blende ergibt und stellt diese Blende on der Lichtwcihlscheibe (4) ein. Eine weitere Einstellung der Entfernung erubrigt sich donn (Abb. 2). Abb. 2View original page 12
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t/r6 Sek.Belichtu ngsautomatik Einstellung: Blende I
o a
oFrjr die richtige Belichtung
oeiner Auf nohme ouf Film €
einer bestimmten Empfind- oll o
=lo,lichkeit sind Blende und Be-
lichtungszeit moBgebend. 6 oDoher ist die Belichtungs- okupplung der CONTAREX
so eingerichlet, doB mon o
entweder von einer Belich- xottungszeit oder von einer v,
Blende ousgehen konn, um o
Uber die Belichiungskupp-
lung die ondere Komponenle o
so zv regeln, do0 richtig EIctbo
belichtet wird. ElView original page 13Page 15 · Read text
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Mit dem Einlegen des Filmes mu0 mon die Empfindlichkeit on der Morke (12) einstellen. Meist wird mon
vor der Aufnohme die Belichtungszeit wdhlen, weil sich diese noch der Bewegung im Motiv richtet. Dozu
dreht mon den Ring mit den Belichtungszeiten (23) so, doB die Morke (22) ouf die gewtlnschte Belichiungs-
zeit zeigt. Domit ist diese Belichtungszeit eingestellt (Abb.3). Der Kiirze holber stehen om Belichiungsring
vereinfochte Zohlen wie z. B. ,,60" furr/oo Sekunde usw. Zwischenwerte sind nicht m69lich. Mit dem Normol-obiektiv konnen Belichtungszeiten von r/rooo sekunde bis %o sekunde verwocklungsfrei ous der Hond onge-
wendet werden' F0r lcingere Belichiungszeiten wird Stotivbenutzung empfohlen. Bei lcingeren Brennweiten
liegt die Grenze fiir Aufnohmen ous der Hond bei wesentlich k[irzeren Belichtungszeiten.
Der Blick in den Sucher zeigt rechts neben dem Sucherbild einen hellen Streifen mit einer Morke in der
Mitte' In diesem Streifen ist der Zeiger des Belichiungsmessers eingespiegelt. Durch Drehen on der
Lichtwcihlscheibe (4) wird der Zeiger ouf die Morke eingespielt (Abb. 4). Domit ist die richtige Blende zur fest-
gelegten Belichtungszeit vorgewcihlt, wobei sich ieder Blendenzwischenwert einstellen lci8t. Mon konn die
eingestellte Blende on der Blendenskolo (5) oblesen. Beim Auslosen springt die Blende im obiektiv oufdiesen eingestellten Wert.
LciBt sich durch Drehen on der Lichtwcihlscheibe (4) der Zeiger nicht ouf die Morke einspielen, wurde elneBelichtungszeit r'l gewcihlt, die fUr die vorliegenden Lichtverhcjltnisse und die Filmempfindlichkeit zu kurz oder Ijzu long ist. Mon geht ouf eine lcingere oder kurzere Belichtungszeit uber.
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Die gleiche Ablesung wie im Suchereinblick ist on der Anzeige des Belichtungsmessers (18) ouf der Ober-
seile der CONTAREX moglich. Hier muB der Zeiger ouf die Mitte des Kreises einspielen.
Geht mon fiir die Belichtung von einer beslimmten Blende ous, z. B. um eine bestimmte Schcirfentiefe zu
erzielen, stellt mon diese mit der Lichtwcihlscheibe (4) so ein, doB die Blendenzohl in der Blendenskolo (5) on
der Morke steht. Nun blickt mon in den Sucher und dreht om Belichtungszeitenring (23), bis der Zeiger des
Belichtungsmessers quf die Morke zeigt. Domit ist die zu dieser Blende gehorende Belichtungszeit einge-
ri.ickt. Dobei dorf sich iedoch nur eine Belichtungszeit ergeben, die mit der Morke (22) rtbereinslimmf
und einrosfei. Bei Zwischenwerten muB mon den Ring (23) bis zum Einrosten drehen und donn on der Licht-
wcihlscheibe (4) den Zeigerousschlog genou ouf die Morke lenken.
Die Belichtungskupplung bringt es mit sich, doB mon bei den verschiedenen Filmempfindlichkeifen nur bis
zu bestimmien Belichtungszeiten messen konn, z. B. bei 12'DIN bis I Sekunde, bei l8'DIN bis /+ Sekunde,
bei 27 " DIN bis rieo Sekunde usw. Feste Anschlcige sorgen dofiir, do3 die durch den Mefjbereich des Be-
lichtungsmessers gegebenen Einstellgrenzen nicht unbeobsichtigt Uberschritten werden k6nnen, wos zu
Fehlbelichtungen fOhren wiirde.
Will mon unobhcingig von der Kupplung iede Kombinoiion von Belichtungszeit und Blende einstellen (2. B.
bei Reproduktionen), stellt mon die Morke fiir die Filmempfindlichkeit (12) ouf den grrlnen Punkt om Anfong
der Empfindlichkeitsskolo. Donn konnen olle Einstellungen von,,B" bis r/rooo Sekunde unbeschrcinkt vor-
genommen werden (Abb. 5).
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Um bei geringem Licht mit Film hochster Empfindlichkeii so orbeiten zu kdnnen, do0 ouch die lcingeren
Belichtungszeiten zu messen sind, wird om Belichtungsmesserousblick die Lochscheibe (Lichtbegrenzungsfilter)
(13) obgenommen. Mon dreht dozu on beiden Hondhoben die Lochscheibe noch links und zieht sie noch vorn
herous. Dobei wird ein gelber Punkt sichtbor. Nun wird die Filmempfindlichkeit nicht ouf dos schworze
Dreieck, sondern ouf den gelben Punki gerrjckt (Abb. 6).
Mit dem Abnehmen des Lichtbegrenzungsfilters ist der Belichtungsmesser ouf die Methode der,,Lichtmessung"
umgestellt. Domit cindert sich ouch die Ari der Messung: Nun wird dos ouf dos Motiv follende Licht ge-
messen, wozu der Belichtungsmesser vom Motiv ous ouf den beobsichtigten Comerostondpunkt gerichtel
wird. Mit dieser MeBmethode wird die Empfindlichkeit der Messung um dos l6foche (4 Blendensiufen) ge-
steigert und domii der MeBbereich noch den lcingeren Belichtungszeiten hin erweitert.
Diese Methode (Lichtmessung) konn ouch ongewendei werden, wenn schwierige Lichtverhciltnisse (2. B.
Gegenlicht, grofJe Lichtkontrosle) zu erfossen sind, wie ouch bei Motiven mit einem sehr viel helleren
oder sehr viel dunkleren Hintergrund.
Wird fiir Aufnohmen unter normolen Umstcinden dos Lichibegrenzungsfilter wieder vorgeselzt - oufsetzen
und noch rechts drehen - muB mon die Filmempfindlichkeit wieder so einstellen, doB dos schworze Dreieck
(12) ouf die Zohl der Empfindlichkeit zeigt.
Beim Einstellen der Blende noch Angobe des Belichtungsmessers werden sich meist nicht die vollen Blenden-
zohlen ergeben, sondern Blendenwerte dozwischen. Diese Blendenzwischenwerte werden beim Einspringen
der Vorwohlspringblende exokt eingeholten, so doB sich eine besonders genoue Belichtung ergibi.
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Eine exokte Lichlmessung erhalt mon siets bei Aufnohmeholtung fiir Querformot, ouch wenn die Aufnohme
in Hochformot gemocht werden soll.
Die Belichtungsoulomoiik der CONTAREX orbeitet mit den Obiekiiven DISTAGON 1 :4135 mm, PLANAR .l1:2150 mm, PLANARI :1,4/58 mm, SONNAR :2185 mm und SONNAR I :4/135 mm. Bei Verwenduns des
BIOGON 1 :4,5121 mm und des SONNAR I : 4/250 mm gilt ebenfolls die Anzeige des Belichtungsmessers.
Die on der Blendenskolo obgelesene Blende ist ober om Ob[ektiv einzustellen.
Ftir Aufnohmen ouf Forbumkehrfilm, dessen Empfindlichkeit mit Richtwerten (,,2u belichten wie Xo DlN")
ongegeben wird, empfiehlf es sich, mit einigen Test-Aufnohmen festzustellen, wie der Forbumkehrfilm ouf
die Angobe des Belichtungsmessers reogiert.
Bei Aufnohmen ouf Umkehrfilm bei geringem Lichtkontrost (bedeckter Himmel, tritbes Wetter) und bei
schwoch beleuchteten Motiven in Innenrciumen ist die Einstellung der Filmempfindlichkeit stott ouf die
schworze Dreieckmorke (12) ouf die Bezeichnung ,2x" vorzunehmen.
Die Aufnahme (Abb. z, B)
Steht der Zeiger des Belichtungsmessers ouf der Morke in der Innen- oder AuBenoblesung, ist die richtige
Belichtung gesichert, und es konn ousgelost werden. Der rechte Zeigefinger driickt dozu den Ausloser ziigig
- ober nicht ruckweise - herunter. Dobei kloppt der Spiegel noch oben, die vorgewahlte Blende springt
im Obiektiv ein und der SchlitzverschluB lciuft mit der gewcihlten Belichtungszeii ob. Donoch kloppt der
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Spiegel wieder in Sucherloge, die Blende bleibt ober ouf dem vorgewcihlten Wert stehen, so doB mon
domit doron erinnert wird, doB filr die ncichste Belichiung erst der Schnelloufzug zu betcitigen ist. Mit dem
Sponnen des Schnelloufzugs wird der Film um ein Bildfeld lronsporiieri, der VerschluB gesponnt und die
x Blende ouf volle Lichtstclrke gestellt. Domit konn noch der Belichtungsmessung und Entfernungseinslellung
die ncichste Aufnohme belichtet werden (Abb. 9).
Blitzlichtauf nahmen
Der SchlitzverschluB der CONTAREX konn mit ollen Blitzgerciten gekuppelt werden. Mit dem Einstellen der
Belichtungszeil (23) wird die Kontoktgobe outomofisch so geregelt, doB die verschiedenen Blitzlompen-
orten und Elektronenblitze zeitgerecht geziindet werden, vorousgesetzt, doB die dofUr richtige Belichtungszeit
eingestellt wird. Die Belichtungszeiten sind durch forbige Zohlen gekennzeichnet. Sie bedeuten:
I S.h*orz (1-Yso Sekunde sowie B) zur Z0ndung kurzbrennender Blitzlompen sowie fiir Elektronenblitze.
2 Gelb (r/oo Sekunde) zur Ziindung von Elektronenblitzen.
I 3 Rot (r/rzs-l/rooo Sekunde) zur Zindung der longbrennenden Blitzlompen (Klosse FP), die zur Ver-
wendung mit Schlitzverschlijssen hergestellt werden.
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lciuft er in etwo'12 Sekunden ob. Zwischen dieser Stellung und seiner Ruhestellung rostet der Vorloufhebel
ouch ouf Zwischenslellungen ein, mit denen mon entspreChend kurzere Vorloufzeiten einstellen konn. Der
Selbstousloser konn ftir olle Belichtungen von I bisr/rooo Sekunde verwendet werden.
Aufnahmen yom Stativ
Mit dem Siotivgewinde (29) lci8t sich die CONTAREX ouf einem Stotiv oder ouf dem Repro-Gercit be-
festigen. Dos ist bei Aufnohmen mit longen Belichtungszeiten notwendig, ouch bei der Benutzung longer
Brennweiten. Mon benutzi zum Auslosen einen Drohtousloser, der in dos Gewinde des Auslosers (2) einge-
schroubt wird. Dos Stotivgewinde (29) der CONTAREX befindet sich im Comerokorper, wodurch ein besonders
sicherer Stond gewcihrleistet wird.
0bjektivwechsel
Dem Obiektivwechsel dient die Boionettfossung on der CONTAREX und dos Bolonett on den CONTAREX-
Obiektiven' Um dos in der CONTAREX vorhondene Obiektiv gegen ein onderes ouszuwechseln, drrjckt'r
mon ouf den Knopf (9) neben dem Obiektiv und dreht dos Obiektiv gegen den Uhrzeigersinn bis zum
I
I Anschlog' Dobei steht der rote Punki des Obiektives om roten Punkt (10) der CONTAREX. In dieser Stellung
drOckt sich dos Obiektiv von dem Boionett der Comero selbsttciiig ob (Abb. 11).
Zum Einseizen bringi mon dos Obiektiv so ouf die Boionettfossung, do3 der rote punkt des obiektives
om roten Punkt (10) der CONTAREX sieht urrd dreht es noclr rechts bis zum Einrosten. Dobei springt der
IView original page 25Page 26 · Read text
I
it
II
Knopf (9) sichlbor herous. Dos Obiektiv kuppelt mit
dem Belichtungsmesser und den Entfernungsmessern.
Es ist gleichgiiliig, ob mon dos Obiekfiv mii Einstet-
lung ouf Unendlich oder ouf irgendeine Entfernung ein-
setzl. Ebenso isi es gleichgUliig, welche Blende on
der CONTAREX eingesielll isf. Mit dem Einsetzen des
Obiekiivs wird die Messung des Belichtungsmessers
ouf die Lichtstcirke des eingeselzlen Objektives selbst-
fcitig begrenzt.
Die Obiektive der CONTAREX konnen bei vollem
Togeslichi gewechselt werden, ohne do8 der eingelegte
Film Schoden leidet, doch sollte mon beim Obiektiv-
wechsel die freie Comerooffnunq nicht direki dem
Sonnenlicht oussetzen.
Ein Sonderfall:
Zum Einsetzen des BIOGON 1 :4,5121 mm, dos sehr
weit in die CONTAREX hineinrogt, wird der VerschluB
Abb. llView original page 26Page 27 · Read text
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gcsl)onni und cje I Spregcl durch Diuc< cruf dic kleirre
Tcrstlrzungc unler derrr Spicoe noch obi:n gekloppr. I
\, D<rnn ,rircl dcrs BIOGON I :4,5 2l nrrr unicT Bcochiung
rlcr Rcgr: ,, Roier Punki zu r oienr punkt,, eingeseizl. f; Dcrlter isl cruclr cla roie Punkl ont drehboren RUcktc I ,4 O0 /ar qlgclc: BIOGON ir Ubl eirrsi nrrung nrii dr:nr roiun purrki
rn clt:r Fossur;q zu br ingcn. Zur Bcobochlung dcs Bilo
(iu5sclll cs l)cnulzl ntorr deI Suchcr fur 2l ntnt, dcr ilt
cllr Suclrorschuh 2/t geschollon r.rircl. Dic Schcir{enticfe
rirs BIOGON I :.1,5 2l nrnr ist so groB, doB clnc Enr-
ll nungsschciizung 91e:nugt S e r eichi z. B. bci Blcnde
5,6 und E nsicllurg ouf 1,7 rr vorr 86 cnr bis Uncndlich.
Mit dr:nr E nscizcn dcs BiOGON gchi l<ein Filnrfeid
vc lorcn. Werrn dos BIOGON ha ousglcnonrrren wiru, {J
k oppi cler Spieoel cruionrol sch w cder ncrch unlerr
Ai':b. l2r.
Abb. l2View original page 27Page 28 · Read text
Abb. 13, 14, rsLaden und Entladen fiffnen (Abb. 13, 14, rs) Mon nimmt die CONTAREX so in die linke Hond, doB die unfere Flciche noch oben gerichtet ist. Mit der rechten Hond kloppt mon die Verriegelungen (26) om Boden noch oben und dreht sie rechts bzw. links herum. Domit isf die R0ckwond entriegelt und wird mit dem Doumen der linken Hond vom Gehciuse geschoben und donn mit der rechfen Hond obgehoben. Laden (Abb. 16, 17,18]t Die hondelsiibliche Potrone ftr 20 oder 36 Aufnohmen wird so in die Mulde gelegt, doB der Zopfen der 26View original page 28
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Abb. 16, 17, l8
RtJckspulung in die untere Offnung der Potrone eingreift. Der Filmonfong wird rlber dos Bildfenster gezogen
und in den Schlitz der Aufwickelspule eingefuhrt. Dort wird er mit dem 3. oder 4. Perforotionsloch in die
Nose des Schlitzes eingehcingt. Nun dreht mon on der Aufwickelspule, bis die Zcjhne der Tronsporttrommel
beiderseitig in die Perforotion des Filmes eingreifen. Wcjhrend der Doumen der linken Hond den Film
holt, domit er nicht seine Stellung vercindert, setzt die rechte Hond die Rijckwond von oben in die FUhrungs-
nuten der Comerq und schiebt sie gonz in dos Gehciuse ein. AnschlieBend werden die Verrieoelunqen om
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Boden gegenlciufig verdreht und umgekloppl. Die Riegel lossen sich
eA nur umlegen, wenn die Verriegelung geschlossen ist. Noch dem Film-r,U einlegen wird die Bildzcihlscheibe (3) eingestellt. Dozu stellt mon die
weiBe Morke ouf die rote Morke links von 36, wenn mon eine Potrone
fOr 36 Bilder benutzt. Bei Potronen fUr 20 Bilder stellt mon die weiBe
Morke ouf die rote Morke links von 20. Donoch wird der Schnell-
oufzug (1) mit dem rechten Doumen bis zum horten Anschlog ge-
schwenkt und ousgel6st. Dos Gleiche geschieht nochmols, um unbe-
lichteten Film hinter dos Bildfenster zu ironsportieren. Noch den
,n erslen beiden Belichtungen steht donn die Morke on der Zohl 36 bzw.-!' 20 und zeigt loufend on, wieviel freie Bildfelder noch ouf dem Film
vorhonden sind.
Bei richtigem Filmoblouf muB sich die RUckspulscheibe (20) enfgegen-
gesetzt zur Richtung des eingrovierten Pfeils drehen. Bei Verwendung
von Meterwore (siehe ouch ,,Kossette") oder Potronen mit 20 Bildern
konn es vorkommen, doB der Film nicht stroff oufgewickelt ist. Donn
dreht sich die Riickspulscheibe (20) bei den ersten Bildern nicht mit.
In diesem Foll dreht mon die Riickspulscheibe so longe in Pfeil-
richtung, bis mon den Widerstond des Filmes spiirt. (So konn ouchView original page 30Page 31 · Read text
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Abb.l9
festgestellt werden, ob die CONTAREX ilberhoupt
geloden ist.)
Noch dem Einlegen des Filmes stellt mon die Empfind-
lichkeit des Filmes on der Empfindlichkeitsskolo unter
dem Ring mit den Verschlu0zeiten ein. Dozu wird der
obere Ring obgehoben und so gedreht, dof3 seine
schworze Morke (12) ouf die Filmempfindlichkeit zeigt
(Abb. 5). Donn lci0t mon ihn zuriickfedern. Bei Ver-
wendung von Filtern r0ckl mon den Filterfoktor 2x
oder 4x on die Filmempfindlichkeit, um sich Umrech-
nungen zu ersporen. I
Au8erdem konn on der Filmmerkscheibe (19) eingestellt
werden, welche Filmorl in der CONTAREX liegt. Mon
riickt dozu die Symbole fiir Schworz-WeiB-Film, Forb-
Togeslicht- und Kunsilichtfilm on die Empfindlichkeits-
zohl des Filmes. Diese Einstellung ist nur eine Ge-
dcichtnisstOtze und hot keinen EinfluB ouf die Funk-
tion der CONTAREX (Abb. l9).
29View original page 31From the M. Butkus archive. Original publisher and archive notices are retained.
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PDF verified 2026-10-10.




