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Zeiss Ikon CONTESSA User manual

User manual for Zeiss Ikon CONTESSA. 36 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

36 pagesGerman2.6 MB PDF
Zeiss Ikon CONTESSA manual cover
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Document details

Brand
Zeiss Ikon
Model / document
Zeiss Ikon CONTESSA
Document type
User manual
Language
German
Pages
36
File size
2.6 MB
Category
Film cameras
Document date
Not specified in catalog

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Page 3 · Read text
llamit    Jbnen'Jbre kleine coNTESSAiederzeit ireude
         macht,raten wir, diese Qebrau&tsanleitungaufmerksam
          dur(bzulesen.Jbre futiibe wird si&terli& dadurCbrei(b-
            li& belobnt, dafi Sieglei&tuonAnf ang an €rtolQerzielen:

         Die GoNTESSA der zEtss IKoN A. G. srurrGART
              ist eine Kleincamera frir das Format 24x36 mm. Ihr
         €ntlernungsmesserist mit der Objektiveinstellungge-
          kuppelt. Seine Arbeitsweisenach dem Drehkeilprinzip
           verbrirgt genauesteEntfernungseinstellung.AuBerdem
             ist  ein  farbrichtiger Beli&tungsmessergeschritzt im
        Cameragehauseuntergebracht.Er  besitzt zwei MeB-
          bereicheund zeigt frir alle Lichtverhaltnisse,bei denen
          Sie Aufnahmen machenmcichten,die genaueBelichtungs-
            zeit f:j;r die einzelnen Blendenoffnungenan.

            In der coNTESSAwerden die handelsriblichehPatronen
               {rir Kleinbildfilm zv  l8 und 36 Aufnahmen verwendet.
         Au8erdenrist sie die gegebeneCamera frir Aufnahmen
           nitfarbfilm,  da ihr Objektiv, das weltberuihmtezEISS
       TESSAR, hervorragendfarbkorrigiert ist.

          Wir  sind si&ter, da$ Sie keine bessere Wabl  treften
          konnten,und lreuen uns mit'Jbnen.Lassen Sie uns bitte
         an Jbrer Jreude teilnebmen,und s&ti&en Sieuns s&tdne
        Aufnabmen,die Siemit,derCoNTESSA gema&t baben.





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-\--*la*---
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DIE EINZELNEN TEILE DER
     CONTESSA
                                        t

   I Knopf zum Offnen           t 9  Filmmerksdreibe
 2 Spreizteile           20  Einstellsdreibe
 3 Objektiv                 des Belidrtungsmessers
 4 Gewinde ftir Filter     2 1 Anzeigeskala
 5 Cameradeckel            des Belidrtungsmessers
 6 Objektiveinstellring    22 Einstellmarke
 7 Entfernungsmarke         des Belidrtungsmessers
 8 Entfernungsskala     23 DIN-Einstellung
                           des Belidrtungsmessers 9 Belidrtungszeit-
    einstellung          24 Klappe
                           des Belid'rtungsmessers10 Blendeneinstellung
                    25 EinstedcsdruhI I  Drehkeile                                                      fir  Zusatzgeriite   des Entfernungsmessers
                      26 Aufziehsdleibel2  Schiirfentiefenskala
                    27 Rrickspulsdreibe13 Versdrlu8ausltisehebel
                    28 Aufstellschieber14 Gewinde
     ftir Drahtauskiser     29 Sperriegel
15 Versdrlu0spannhebel   30 Osen  frir Tragriemen
16 Blitzlidrt-            3 l Stativsdrraube
   Syndrron-Kontakt     32 Suchereinbl i cktiffn ung
l7  Fenster            33 Bildzihler
   des Entfernungsmessers 34 Einstellknopf
l8  Fenster des Bildsudrers    der Bildzihluhr





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as Objektiv der CoNTESSAist das lichtstarke, ver-
 gritete zEISSTESSAR2,8 (3). Durch Drehen des geriin-
 delten Ringes(6) wird die Entfernung eingestelltund an
 der Marke (7) auf der Entfernungsskala;(8) abgelesen.
 Belichtungszeitund Blende(9 und 10) ktinnen mideinem,
 Blick von oben ribersehenwerden.
Von- vorn betrachtet, liegt links oben der Ausliisehebel
(13), unten das Gewinde ftir den Drahtausldser(14),
zwisdren beiden der Versdrluf3spannhebel(15), darun-
ter der Anschluf3frir das Blitzlidltkabel (16). Das Fen-
ster in der Mitte  (17)  ist eine Ausblickstiffnung des
Entfernungsmessers,die andere fallt  mit dem Sucher
(18) zusammen.An der Filmmerkscheibe(19) wird die
Filmart eingestellt. Ihr gegenriberliegen Einstellscheibe
(20) und Anzeigeskala (21), darunter das Fenster Qa)
des Belichtungsmessers.Der Einsteckschuh(25)  dient
zur Aufnahme von Zusatzgerd+ten.
In die Bodenflacheder Camera sind eingelassen,Auf-
zi ehscheibe(26), Rrickspulscheibe(27), Bildzlhluhr (3 3)
und der Einstellknopf (34) dazu.
An der RrickseiteIaBt sich ein Schieber (28) zum Auf-
stellender Camera ausziehen.Der Sperriegel(29) ver-
schlielStdie Rrtckwand.Die Osen (30) dienen zum Ein-
hangen des Tragriemens und zum Anklammern der
Bereitschaftstasche.
Am Klappboderi.beftndetsich, verdeckt durch Schraube
(31), das Stativgewinde.
                                   ..   @
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OFFNEN  LJND SCHLIESSEN
          DER CONTESSA

Durch  ieichtes Abkippen des kleinen Knopfes  ( 1)  inr
S c h i l d c h e r rZ E I S S   I K o N   o f f n e t s i c h d i e ( , o N ' r E S S n
(Abb.4).  Der Decl<el (5)  rvircl bis zunr Einrasten rrach
tunten gedruickt,und die Canlera steht fcst irr Atrfrrahnrc-
stellung.

Zum  Schlie8en der CONTESSA  drticl<t nlan clie ge-
riffelten  Spreizteile (2)  nacl'r innen (zum  Balgerr hin)
trnd lclappt den Canreraboden nach oben, bis  clic Zu'
haltung einschnappt (Abb. 5).





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MESSEN DER        ,s..
     BELICHTUNG.SZEIT

 IJevorman eine Aufnal-rmemit der CONTESSA macht,
 rniBt man die Belichtungszeitmit dem eingebautenBe_
 lichtungsmesser(Abb. 6). Er enthebt uns aller umstiind-
 lichen Uberlegungen.
 zuerst stellt ma'  die Firmempftndrichkeitan der DrN-
 Einstellung(23) des Belichtungsrnessersein, indem man
 die beiden kleinen Kndpfe so dreht, da8 in dem orN_
 Fensteran der Marke die uN-Emp{indrichkeitdes ver-
wendetenFilms abzulesenist. BeimArbeiten mit anderen
Ernpftndlichkeitsnormen(die weniger gebriiuchlichsind),
 ist der entsprechendeDIN-Vert aus der Tabell. oui
der vorhergehendenSeite zu entnehmen.
Zum  Messen der  Belichtungszeit richtet man  die
CONTESSA so auf das Motiv, wie man es aufzu_
n_ehmenbeabsichtigt.Der wei8e Zeiger auf der Anzeige_
skala (21) schlagtaus. Nun wird die Einstellscheibe(ZO)
gedreht, bis ihre Marke (22) auf den Kanal zeigt, in
dem der Zeigerausschlagliegt. Frir jede Blende im
gninen Feld ist die richtige Belichtungszeitsofort ab_
zulesen.Bei schwachemLicht schlagt der Zeiger erst
aus/ wenn wir die Klappe.                      des Belichtungsmessers ea)                      -den
durch leichtenDruck auf     Achsenknopfoffnen. Die
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IJelichtungszeitrvird nun aber att detr Blendenzahlen ittt
sclru'arzen Felcl abgelesen. Zur  Erleichterung verweist
die  grrine  lVlarke, die  bei geschlossenerKlappe des
Belichtungsmesserssichtbar ist, auf das Ablesen an der
grrinen  Blerrdenskala. Bei  geoffneter l(lappe   ist  sie
nicht sichtbar, was darauf hinweist, da8 man nun  irtt
sclrn'arzen Feld abzulesen hat.
Vor  der Sperrschichtzelle des Belichtungsmessersbefin-
clet sich ein System von Prismenkorpern,das der Begren-
zung des Bildwinkels dient. Es sorgt  daftir, da8 der
Bildrvinl<el des Beliclttungsmessersin Gro8e und Rich-
turrg genau rttit denr der Cantera tibereinstirnrtrt.





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E IN STELLE N
     DER BEI-ICHTUNGSZEIT
L)cr R;indelring der Verschlu8einstellung (9)  wircl ge-
clreht, bis seine Marke  der crmittelten Belichtungszeit
gegenribersteht. Die  Zahlen  dieser  Skala  bedeuten
Sekundenbrucl'rteile(Abb. Z).
So cntspricht25 z.B.   tl:; Sekunclcgsw. Beim Eipstellc-1auf
r,';',roSckundeist cin kleiner V'idcrstandzu iiberrvinclcn.Fiir Zcit-
aufnahmenr.r'irdauf B cingestellt.Am giinstigstenl<istman hicr
nLit clcm l)rahtausltiseraus. Fiir lirrgere Zeitaufnahmcnlifit  sich
clc:'Drahtausltiscrauf Dauerdruckfeststellen.Der Verschlul3wircl
mir clcm Hcbel (15) gespannt.Es ist gleichgi.iltig,ob man die
Rclichtungszcitvor oclernach dem Verschlufispanncneinstellt,nur
dre r,/:,,,0sekunclemufi vor clcn Spanncneingestclltrvcrclcn.




                         1 1
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E I N S T E L I - E N V O N    I ] L E N D E
         U N D  T I E F E N S C H A R F E
Die  Blende  .,r'ird anl Blendenring (10) so eingestellt,
da8 die Marl<e auf die gewtinschte Blendenzahl zeigt.
Biende und  VerschluBgeschwincligkeit lassen sich von
oben nrit einem Blick tibersehen (Abb. 8).
Mit  clcm Abblenclen crrcicht man, daG clic Sch;irfc rr'citcr nach
vorn  trnd hinten rcicht als  clic cingestellte Entfernungl. Arr  clcr
Sclrdrfentiefenskala(12)  ist   f i.ir jede Entfernurrgscinstcllunguncl
Blencle festzustcllen, von  welcher nahcn  bis  zrl  rr'clchcr rvcitcn
Entfcrnung das Bilcl scharf wird. Dazu sind rcchts und links von
tler Einstellmarke (7) dic Blenclcnrvcrtccingravicrt. Bci Einstellung
artf bcispiclsweisc3 m und Blcnde 8 kann man nun ablcscn, dafi
clcr 8 auf der linken Seite 2 m und der 8 auf der rcchten Seite
6 m  gegeniiberstehen.Alles, was zrvischen 2 m  uncl 6  nl  licgt,
rvird also sdrarf abgebildet.





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I ) l l : Z E I S S   I I i O N
              I t ( ) T I ) L IN K - f f r I N S T E L L U N ( ;
 Unter  guten  Lichtverh;iltnissen, et\r,a bei Sonne  irrr
 F r e i e n , g i b t d i e z E I S S   I K O N R o t p u n k t e i n s t e l l u n cgl e r
 (lo NTE ssA  eitte besondershohe Aufnahmebereitschaft.
Man  stellt dazu Blende, Entfernung und Belichtungszeit
auf  die roten Punkte ein uncl l<ann so ohne lveitercs
sofort fotografieren. Dabei u,erclenvon 2,50 rn his -,  allc
Cegenstlnde scharf (Abb. 9).
I)ie CONTESSAl:ifit sich clcrartvorbcrcitetauch schlieficn.Mit
clertt Auf klappcn   ist  sic  clann  sofort  auf nahmebereit.  I)anrit  cnr-
gchen  Ihncn  nicht  mchr   clic lohnenclstcn Aufnahrnen,   clie sich  bei
iillerraschcnclett  Situationcn   bicten   uncl   clic  schnelles  Bercitseirr
crlorclern


                                             t . l
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AUSNUTZIuNG
     DER SCHARFENTIEFE

Die Brennweite des ZEISS TESSARS-von 45 mm  ergibt
besonders  gro8e  . Schiirfentiefenbereiche..'Neben   der
Rotpunkteinstellung, riber die Sie auf Seite 13 Genaueres
lesen, weisen wir  Sie noch auf  eine Anzahl  besonders
praktischer Einstellungen hin  '

                 Brende ll:l:Tlry-t-etnsteil('lng    Schirfe v,n

Frir                             ll       0,8 rn   0,70- 1,00rn
Nahaufnal-rmen    B      1,0m   0,85-  1,20m
                   8      1,2m   1,00- 1,50m
                   5 , 6    2 m     1 , 6 0 - 2 , 7 0 m

Frir Aufnahmen      5,6    3 m     2,20-  5,60m
in mittlerer         4      6 rn     3,80-.14,00m
Entfernung         2,8    6 m     4,30- 10,00rn

Ftir Aufnahmen,            I     6 m        2,80 m- >o
die Scharfevon     11    6 m        2,30 m- oo
nah bis oo erfordern 16    3 m        1,40 m-oo
                  22    2 m         1 , 0 0m - o o
          ./
\X/eitere \ilZerte sind in der nebenan abgedrucktenaus-
frihrlichenScharfefitiefentabellezu ftnaen.





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M ESSLICHE I{ LIND EINSTELLEN
            DE R E N]'FE RN LING

         L)er Sucher f(ir clen Bildausschnitt und der Entfernungs-
        nresser sirrd bci cler (-lO N t'E S S A  zutn N4e8suchervcr-
         einigt. Beinr Blicl<in clie Suchereinblickoffnurrg(32) sieht
        nran clas von cler Canrera erfa8te gild und in der Mitte
        cliesesflilclfelcleseinen hellererr Kreis, in clenr ein Teil
         clcs Aufnahnlr.[{egenstanclesrnit  Doppcll<orrturen er-
        scheinr(s. Abb. 10 urrcl 1()a).





                                                                               \ l t : S S S L I C t l t i l l


                                                                      f irrhlickrrrit I)o/rfelkonluren
                                                         itrt,]rtelilell





{ inlrlick mrl tledec'kferrKon lnrcn
            irrr -lttlilel,l




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Page 18 · Read text
Durch Drehen am objektivring (6) werden die Doppel-
konturen zur Deckung gebracht.Damit ist das objektiv
auf die Aufnahrneentfernungeingestellt.Am grinstigsten
w:ihlt man dazu senkrechte,scharfe Umri8linien. Ein
genauesEinstellenist vor allem wichtig,wenn mit hoher
Lichtstarkefotografiertwird (Abb. l l).
An der Entfernungsskala(8) kann die gemesseneEnt-
fernung abgelesenrverden. Das ist besonderswichtig,
wenn man nichste und weiteste Entfernung der Zone,
die scharf erfa8t werden soll, feststellenmochte, um
die Blende zu wdhlen, die diese Scharfentiefeergibt.



                                             t 7
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DAS   H A L T E N  D E R


 , \ L I I : N A    l l  \ 1  t j N     I \ 1  Q L I E I i I r O I t  \ 1 , \ - l -

Dic  (. O N'l'E S S n  liegt fest in clern rechterr Harrcltellcr.
[)er rechte Daunrerr l<onrnrtan clie Ilttcl<u'arrcl,cler rechtc
Zeigefinser auf clen Auslosehebel(13). IJie lirrl<eHancl
faBt  clie Carnera rnit Daunren uncl N4ittelfirrger. Der
Zeigefinger cler linl<cn I-lancl liegt Arn Il.inclelrirrg{cles
Obiektives  (6)  uncl  bet;itigt  cliesen bcinr  Eirrstellen
cler Entfernuns  inr  ,\4e8sucher. Bei  clicser  I lalturrg
rtrltt  clic Canrera sichcr in  beiclen l-l.inclcn. Dic  Ell-
                              bogerr sirtcl an  clctr Kor-
                              per angelegt. Sie tvercletr
                                                            f tir   liirrgere  Monrerrt-
                               belichtungerr anl  besterr
                                 irgerrclu,o   aufgestiitzt.
                            Arn  gtinstigsterr rrirnrttt
                              nlan clie Canrera an clas
                                     lirrke Augc,  rveil  clallei
                                 clas rec-hte offcrt blciberr
                                  l<arrrr(Abb.  I Z). Bcnutzt
                             nran  clas rechtc Auge,
                             so nrufJ n'ran das linke
                                 zul<neiferr. [)urch Drucl<
                                           rrrit clcrn rechte:r Zeige-
                                 finger lost rnarr nrn'l arrs.





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CONTESSA
II
[I                               , \ L I I : N A I I \ 1 E N   I N l  I I O C I I F O I T ^ \ 1 A T

   t

          Die Haltung cler r . O N'l'E S S A  uncl clie Lage der Finger
             atrf den einzelnen Bedienungsstellenist daltei die gleic'he
             u'ie bci der Aufnaltnre inr Querforrnat. Es bleibt lhnen
           [iberlassen,ob Sie die rechte Harrci ocler die linke naclr
         obcn nehttren, ob Sie nrit dern linl<err Auge oder rnit
              clcttt rechten  durch  derr  Suctrer  blicl<en (Abb.  l3)
            \X/ichtig ist, da8 clie CanrerA irn Monrent cler Aufnahrne
            vollig  rtrhig  bleibt. Darrl< ihrer  zierlichen uncl grif -
            figen  Fornr  nracht das
           keine   Schrvierigl<eiterr.
         Uben Sie clas Spiel cler
          Finger an  clcr Canrera,
          bcvor Sie auf Schnapp-
          schuBjagd qehen! Venrr
           Sie ohrre Zeitverlust eine
          Aufnahrne nach der an-
           clercn  nrachen  u'ollen,
         l<onnen Sie  clie  (: O N-
          1 - E S S A a n l A u g e     l l c -
           halten und  anr  Boclen-
          aufzug schnell clen Filrn
              rnit  cler  linl<err Harrcl
            u'citerschalterr.
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Page 21 · Read text
DAS AU S LOS EN
Nach jeder Aufrrahme wird der Film durch Drehen der
Aufziehscheibe (26) bis zunl Anschlag (am grinstigsten
geschieht das durch Daumen und Zeigeftnger der linken
Hand) um  eine Bildliinge weitertransportiert. Solange
der Film nicht transportiert ist, kann man den Verschlu8
nicht ausldsen. Damit  werden Doppelaufnahmen  ver-
hindert. Da sich der Film erst nach erfolgtern Auslosen
weiterdrehen  la8t, konnen auch keine Leeraufnahmen
Ontstehen.Zun Spannen des Verschlusseswird der Spann-
hebel (15) nach oben gedrrickt, bis er  leicht einrastet.
Um  den Verschlu8 auszulosen, druickt man den Aus-
losehebel ( 13) ruhig und gleichma8ig (nicht ruckrveise)
nach unten. Dabei  ist nicht nur  bis zu einem leichten
widerstand,  sondern  ganz durchzudruicken. LaBt  sich
der Auslosehebel nicl'rt betitigen,  ist entweder der Ver-
schlu8 nicht gespannt oder der Film nicht weitergedreht.
Beim Fortschalten um ein Bildfeld rtickt die Bildziihluhr
(33) auf die ndchsteZahl, so da8 man an ihr stets die An-
zahl der Aufnahmen ablesen kann. Mit  der  3,6. (oder
 I s.) Belichtung ist der Film zu Ende. Er la8t sich nicht
rnehr weiterdrehen und mu8 nun zurttcl<gespultrn'erden.





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I)ES FI[-MS

Nlan tegt clie (l O N'l'li S S A  in gcschlossencnrZustancl
sc vor sich, daB ihrc Unterseite rttit Aufzieh- tttrclIl(icl<-
sltulscheibe zulll  I{orpcr  zeigt. Dic  Catttcra-llticlsvancl
nircl clurch I-lerauszieltetrcles Sllcrriegcls (2ll) gcoffrrct.
t)ic  Iiticlisptrlschcibc (27)  u'ircl ltcrartsgczogcrrtttlct irr
clie freie ^\'lulclc clic Filrnltatrot'tceingclegt. (Abb. 14.)
Ileirl  Ilirrcinschicberr clcr Ilriclispulschcibc greift  clerctr
Zapfen  in  clie vorgcseltctte Oflntrrrg  clcr Filrnllatrotrc
cin. Dabei  ist clie Scheibc so zLt clreherr,claB sie gallz
cirrzuschiebenist.
\{an  clreht ltull  arl cler Atrfziehscheibc (26)  clett Teil
cler Aufrvicl<elspulenach obcn, clcr citre Vcrflachttllg tttrcl
cirrerr Zahn  atrfu'cist; in  clicserrZ,Jtn  h;irlgt l1'lattclas
zu'cite ocler clritte Loch clcr I)crforation citr. Daltci u'ircl
clcr Filrnarrfarrgin clcrrSchlitz eingeftthrt'
I)anrr clreht nran an  cler Aufzichschcil;e clert Filrn bei
geoffrreter Cartrera u'eitcr, bis  clic untere [)erforatiorr
irr  beicle Ziltnricler   urrtcr  clcnr Rildfcrtstcr cingreift
(Abb. 15). Jetzt rvirci die Canrcra geschlosscrruncl clic
Bildz;ihluhr(33) anr Rarrclell<rropf(3.t) auf clen Rhornbus
cirrgestellt.\Y'cnrr nran nr.ur clic Aufzichscheibc bis zr.ull
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Anschlagdrehj, zeigt die Bildziihluhr (33) auf 1, uncl
 das erste Bildfeld ist bereit zur Aufnahme.
 Nach dem Filmeinlegenstellt man an der Filmmerk-
scheibe(19) die Filnrsorte(Schwarz-vei8-, Tagesricht-
 Farb- oder Kunstlicht-Farbftlm):'ein. au8erdei  dreht
man die innere Scheibe(23) des Belichtungsmessersauf
die DlN-Empffndlichkeitdes eingelegtenFilmes.


HERAUSNEHMEN
           DES  FILMS

 Ist der Film bis zur i6. Aufnahme belic.htet,so wird er
durch Drehen an der Rrtckspulscheibe(27) in pfeilrich_
tung zunickgespult; dazu ist der Knopf in cler Mitte
der Aufziehscheibeeinzud^icken.Nach .i.tig..  zeit  ftihlt
man an dem Uberwinden eines leichten $Ziderstandes.
da13sich der Film von der Aufwickelspulegelost hat.
Das vollstiindige Rrickspulen des Films IaBt sich auch
daran feststellen,da8 sich die Rrickspulscheibebeim
Loslassen des mittleren l{nopfes der Aufziehscheibe
drel-ren1a{3t.Dann wird die Camera-Rrickwandgedffnet,
die Rrlckspulscheibeherausgezogenund die patione mit
dem belichtetenFilm entnommen.
Bei Filmpatronenfitr 1g Aufnahmen ist der Film natrir-
lich nach-der 18. Aufnahme zuruickzusoulen.





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BLITZLICHT-
         SYNCHRON-KONTAKT
             '   Unter dem Spannhebel des Verschlusses-ibefindet sich
        der Anschlu8-(16) frir das Blitzlichtgeriit.Das Kabel
        der Synchroneinrichtungwird  dort iufgesteckt. Man
       kann damit Glaskolbenblitze (VacublitZe) wie auch
        Elektronenblitze (StolSentladungslampen)so  ztinden,
           ,, da13ihr Aufleuchten wiihrend der vollen Offnung des
       Verschlusseserfolgt. Am  grinstigstenstellt man dazu
        die VerscJrlu8geschwindigkeitauf  Llzs Sekunde. Bei
        Elektronenblitzen kdnnen noch wesentlich krirzere Be-
        lichtungszeitenangewendetwerden.
        Die krirzestenBelichtungszeitenbei Blitzlichtaufnahmen
      BLITZLI C HTQU E LLE N
         An  handelsiiblidren Biitzen stehen zur  Verfiigung:
            a) Osram Vacublitz  I,  II,   I M,
               Philips Photoflux PF 14N, PF 24N, PF 56N,
              Zindveruogerung:  etwa 21i1000 Sek.,
             Brenndauer: ctwa 20i1000Sek.
             b) Amerikanisdre  Blitze  miteo/1000Sek.  Zindverz6gemg,    bei-
 b           spielsweise ,,General Electric,,Synchropress Nr.5,   Nr.  11,
 G             Nr. 22 sowie entsprechcnde Blitze anderen Fabrikates.
 ru           c) Amerikanische  Blitze  mit 5/1000 Sek.  Zindverzlgerung,   bci-
               spielsweise ,,Ceneral Electric" Speed Midget SM.
             d) Elektronen-Blitze  (StoBentladungslampen) verschiedener deut-
              scher und auslindischer Herkunft.

        E I N Z U S T E L L E N D E   B E L I C H T U N C S Z E I T       :
         Der  Blitzlichtkontakt,  der in den VerschluB der CONTESSA  ein-
          gebaut ist,  sdrlie8t .den Stromkreis, sobald die Verschlu8lamellen
         ganz geiiffnet sind. Daraus ergeben sich folgende kiirzeste anwend-
          bare  Momentgeschwindigkeiten  fiir  die  einzel:ren Blitzlichtarten:
           a) 1125,b) 1125,c 111C0,d) 1/100'und kiruer.





                                                                               6'Z J


tsii-:,           .*;-.                                       -,-.-,.-,       ,---   ,---                       --       .-.-:
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ZL]BEHOR
         Z LI R CONTESSA

I ) l l :  \ ' ( ) l t S , \ - f Z L I N S I T N ( ' 1 . 1 : l S S - l ' } l t O X ; \ l t )
       clienerrdazu, die coNT'ESSA  ftir Nahaufnahnren
      auf Entfernungen unter 80 cnl einzustellen.Sie
       rverderr auf das Obfel<tiv gesteckt. Eirrstellurrg,
      AbbilcltrnesnraBstabtrrrd Gro8e der Aufnahnre-
        fl;ichesind aus clernebenstehendenTabelle f rir derr
      Gebrar,rchvon Vorsatzlirrsen(ZEtSS- I) R O X A I{-
       Linserr) frir Nahaufnahnren zLLersehen.
l )ll:  ItEItt:l-l-SClL\lrTST,\S(,1 Il:
      zur (.ONTESSA schtitzt die hochwertigeCanrera
      vor sch;tdlicheniu8eren Einflitssen(Abb. 16).Zur
     Aufnahme  braucht  die Camera  nic'ht aus der
     Tasche genommen zLLrverclen. Die Tasche rvird
       mit  ihren beiden  l-lal<en unter  leichtem Drucl<
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auf das Federstrickin die Haltedsen (30) cler
     coNTESSA eingehakt(Abb.16a). Dabei wird
       die Filmtransportscheibean der Tasche so ge-
       dreht, da8 ihre beiden Zapfen in den Aufzieh-
    '      knopf der Camera eingreifen.Eine Offnung an
        cler Unterseite der Tasche zeigt den Stand der
      Bildzahluhr (33).

DiE SONNENBLENDE
       wird auf das Objektiv gesetztund schritztdieses
       vor direktem Sonnenlichteinfall.Sie ist besonders
          frir Gegenlichtaufnahmenzu empfehlen.

DIE LICHTFILTER
      Zur  Erzielung bestimmter \Tirkungen  k<innen
      zEISS-oPToN-Farbftlterauf das am Objektiv
       beffndlicheGewinde (4)  aufgeschraubtwerden.
     Man braucht sie beim Schlie8en der Camera
       nicht abzunehmen.Beim Einstellen der Belich-
       tungszeit ist ihr Verlangerungsfaktorzu bertick-
       sichtigen.

DER DRAI_ITAUSLOSER

       wird in das Gewinde (1a) unterhalb des Objek-
       tives eingeschraubt.Man verwendet ihn haupt-
        siichlichbei Aufnahmen vom Stativ. Frir liingere
       Zeitaufnahrnen (Verschlu8 auf B) besitzt er eine
       Feststelleinrichtunsfrir Dauerdruck.





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