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Alpa 11el Bebrauchsanleitung User manual

User manual for Alpa 11el Bebrauchsanleitung. 21 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

21 pagesGerman4.6 MB PDF
Alpa 11el Bebrauchsanleitung manual cover
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Document details

Brand
Alpa
Model / document
Alpa 11el Bebrauchsanleitung
Document type
User manual
Language
German
Pages
21
File size
4.6 MB
Category
Film cameras
Document date
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2) Eelichungszeiten



                                      Zur Einstellung der Belichtungszeit den
                                                Riffelknopf P (Abb. 1) im gewiinschten
                                           Sinne drehen (nicht mit Gewalt), bis der
                                                   rote Strich ohne den schwarzen Sektor zu
                                                  verlassen iiber der gewdhlten Zahl steht.
                                      Diese Einstellung kann immer vorge-
                                  nommen werden, ob der Verschluss ge-
                                            spannt ist oder nicht.
                                         Die in gleichen Abstiinden aufgravierten
                                                  Verschlusszeiten entsprechen den Normen    :
                                         B, 1, 1 /2, 1/4, 1/8, ',t/15, 1/30, 1/60,
                                                             1 /125,1 /250,1 /500 und 1 /1000 Sekunde.                                      Die Stellung B kann bei offenem Ver-
                                                  schluss mit Hilfe der Ausldsesperre V blok-
                                                          kiert werden, wenn man sie nach innen
                                                       schiebt.
                                      Die Stellung B dient fiir beliebig lange
                                                 Belichtungszeiten, der Verschluss bleibt
www.butkus.us                                   geoffnet, solange man auf den Auslose-                                          knopf D (Abb.2) dr0ckt. Ein Drahtaus-
                                            loser mit Blockierungsschraube ist bei
                                         langen Zeitbelichtu ngen sehr zu emp-
                                                fehlen (ebenso bei allen Aufnahmen vom
    Abb. 1                                                 Stativ).                            Man kann den Ausloseknopf auch in
                                          Stellung B verriegeln, der Verschluss
                                                   bleibt dann offen, z. B. bei Verwendung
                                        eines Zentralverschlusses anstelle des
                                                    Schlitzverschlusses. Wichtig: Wenn man
                                      eine lange Belichtungszeit  verwendet,
                                                                  z. B. 1 Sekunde, ist bei einem Objektiv mit
                                                                  B lendenvorwah  B. BEDIENUNGSGRIFFE           automatischermatik auszuschalten,                                                           sonst I diesemussAutoman-   AM GEHAUSE                 wdhrend der ganzen Belichtungszeit auf
                                          den Ausloser drticken.
                                               Die Stellung 1/60 Sekunde ist rot markiert,
                                            weil sie die ktirzeste Belichtungszeit bei
                                       Verwendung eines Elektronenblitzes be-
   1) Aufziehen des Verschlusses           zeichnet; bei kiirzeren Zeiten wrirde nicht
                                    das ganze Bildfeld belichtet, weil der
                                                    Schlitz des Verschlusses dieses nicht auf
   Der Hebel A (Abb. 1 ) spannt den Ver-     einmal freigibt.    schluss, transportiert den Film und schaltet     Selbstverst6ndlich  muss die Belichtungs-
   den Filmziihler. Da er eine Drehung von     zeit in Abhdngigkeit von der relativen Be-
   160o beschreibt um diese drei Funktionen   wegung des Objektes gewdhlt werden,
    auszufrihren, leistet er einen gewissen    das heisst je nach seiner Geschwindigkeit,
    Widerstand. Sollte man aus Versehen nicht     Entfernung und Bewegungsrichtung,  nach
    bis zum Anschlag spannen,  ist die Aus-    der verwendeten Brennweite und der
   losung blockiert. Man muss darum den      Stabilitiit der Kamera.  Fiir ein Maximum an
   Hebel ganz durchziehen, ohne jedoch     Bildschdrfe ist eine moglichst kurze Be-
    Gewalt anzuwenden.                           lichtungszeit zu bevorzugen.
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www.butkus.us                        \..    J,,'*                                         t'dJ-l

                                                       11 el





3) Ausl6sung

Der Ausloseknopf D (Abb. 2) befindet sich   aus dem Strah lengang geklappt  ist.
auf der Vorderseite der ALPA. Man be-    Die Auslosesperre V (Abb.2), die zur
tetigt ihn, indem man gleichzeitig mit dem    Blockierung des Verschlusses bei der
Daumen gegen die Rijckseite der Kamera    Belichtungsmessung  dient, wirkt nur auf
drilckt, wodurch die Gefahr einer ver-   den Ausloseknopf. Wenn ein Drahtaus-
wackelten Auf nahme sehr vermindert     loser in den Ausloseknopf des Kamera-
wird.                                  geh6uses eingeschraubt wird, ist diese
Der Ausloseknopf  ist mit einem konischen    Sperre unwirksam.
Gewinde zur Befestigung eines Draht-    Bemerkung: Wenn man sehr langsam aus-
auslosers versehen. Objektive mit auto-      kist, kann es vorkommen, dass der Spiegel
matischer Blendenvorwahl haben ihren    vor der eigentlichen Ausldsung hoch-
eigenen Ausloser, der direkt auf den     schnellt, was aber auf die Bildgiite keinen
Kameraauslciser wirkt.                           Einfluss hat.
Wenn man bei einer schnellen Serie von    Allerdings kann es in gewissen F6llenAufnahmen                Ausloseknopf                              dem         den                                     zweckmdssig                          vor                                                          sein                                                                          von                                                            Benutzung                                                           bei                                                                   -Aufziehen         des              Verschlusses                                            freigibt,                              nicht                                           Objektiven                                                                kurzer                                                     mit                                                        sehr                                                                 Brennweite                                                                                         -wird der Film              nicht                      transportiert                         und                                             die    dass                                                         Spiegel                                 man den                                                                        seiner                                                                          oberen                                                                  in
letzte Aufnahme ist durch Doppelbelich-     Stellung blockiert.  Hierftir muss der ge-
tung verdorben und teilweise  ver-      riffelte Schieber E (Abb. 2) herunterge-schleiert, weil der Schwingspiegel nicht     drtickt werden.
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camera                                                     ou=butkus.org,Butkus,by                                                         Mikeo=ButkusButkusemail=mike@butkus.Mike Butkus   DigitallyDN:                                            manuals,org,Date:cn=Mikec=US2021.09.13signed                                                               15:08:09                                                                                -04'00'

                                                          2,5
                                                             5


         Ftir eine Doppel- oder Mehrfachbelichtung     werden, sonst wird die Aufnahme mit der
      geht man wie folgt vor:                       gr6ssten Blendenoffnung  gemacht!
     Nach der ersten Aufnahme auf den Aus-      lst der Verschluss auf B gestellt und wird
      loser drricken und gleichzeitig den Ver-    der Selbstausloser benutzt, betregt die
      schluss spannen (dabei wird der Film nicht     Belichtungszeit etwa 3 Sekunden. Daran
       transportiert), den Spiegel mit Hilfe des     sollte man bei Aufnahmen mit schlechter
      Schiebers E hochklappen, auslosen. Nicht    Beleuchtung oder mit sehr kleinen Blenden
      vergessen den Spiegel nach der Aufnahme    denken.
      wieder heru nterzuklappen.                    Weil der Selbstausloser sehr weich arbeitet.
                                                        ldsst er sich gut verwenden, wenn kein
                                                   Drahtausloser zur Verftigung steht. Man
                                                                   stellt eine kurze Vorlaufzeit ein, wenn man
                                         unter ungrinstigen Bedingungen  foto-
                                                 grafieren muss und riskiert keine ver-
     4) Der Selbstausliiser                   wackelten Aufnahmen.
                                                Hat man den Selbstausloser gespannt, und
                                             die Aufnahme kommt aus irgendeinem
      Die ALPA 11 el besitzt einen eingebauten    Grunde nicht zustande, kann man den
      Selbstausloser mit Vorlauf R  (Abb. 2),    Vorlauf entspannen, indem man die Aus-     dessen Hebel je nach der gewrinschten     losesperre V verschiebt und den Knopf D
      Vorlaufzeit mehr oder weniger gespannt    solange drrickt, bis der Hebel R in seine
      wird. Wenn er bis zum Anschlag gebracht    Ausgangsstellung  zurrickgekehrt   ist.
      wird, betriigt die Vorlaufzeit etwa 18 Se-
     kunden, in Stellung 9Oo nur etwa 6 Se-
      ku nden.
      Zuerst den Verschluss und dann den Hebel
    R spannen. Das Vorlaufwerk durch Druck
     auf den Ausloseknopf bis zum Anschlag
      in Gang bringen. Will man selbst mit auf   5) Blitzlampen
    dem Foto erscheinen, braucht man letzt
      nur seinen Platz einzunehmen.
     Wichtig: Wird der Selbstausldser mit
     einem Objektiv mit automatischer Blenden-    Die ALPA hat zwei genofmte koaxiale
     vorwahl benutzt, muss die Automatik des   Steckbuchsen (Abb. 2)      f ijr die B litz-
      Objektivs selbstverstendlich abgeschaltet    synchronisation. Die obere Buchse XF ist
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 frir Elektronenblitze bestimmt. Die kiirzeste     Benutzer, deren Sehvermcigen einer Kor-
 Belichtungszeit betraigt 1/60 Sekunde.      rektur bedarf, k<!nnen sich Zusatzlinsen  in
 Eine krirzere Belichtungszeit wurde eine nur    eine Fassung montieren lassen, die auf
 teilweise belichtete Aufnahme ergeben. An    das Okular gesetzt wird. Folgende Korrek-
 diese      Buchse            konnen                  auch Blitzbirnen                                          mit    turwerte                                                                      lieferbar:                                               sind                                                               -4, -3, -2, -1  , kurzer        Brennzeit                                        +1, +2, +3,                                           +4                angeschlossen                              werden                                                                      Dioptrien.
 (Typ <fast>). Diese m0ssen nach Vor-
 schrift der Hersteller benutzt werden, da sie
 in der Hauptsache  fiir Fotoapparate mit
 Zentralversch luss bestimmt  si nd.
 Die untere Buchse M ist fi.ir Blitzlampen
 vorgesehen, die speziell frir die Verwen-
dung mit Schlitzverschluss  entwickelt
 wurden. lhre langsame und langendauern-
 de Brenncharakteristik erlaubt die kurzesten    2) Die Scharfeinstellung auf
 Belichtu ngszeiten.                         Mattscheibe


                                         Die ALPA 11 el besitzt zur Scharfeinstel-
                                         lung: eine kombinierte Mattscheibe mit
                                        einem Schnittbild- Entfernungsmesser und
C. REFLEXSUCHER UND          einerDie EinstellungringformigenderMikroprismenzone.Schdrfe erfolgt durch
   SCHARFEINSTELTUNG        Drehen der Schraubfassung des Objektivs.
                                      Die Schdrfe ldsst sich entweder auf der
                                     ganzen Fliiche der Mattscheibe oder auf
                                        eine der beiden oben erwdhnten Arten
                                               kontro llieren.
1 ) Der Reflexsucher

                                          a) Einstellung mit Schnittbild-
Das auf der Mattscheibe der ALPA 11 el          E ntfern u ngsmesser:
entworfene Bild wird durch ein Prisma auf-
gerichtet. lm Sucherokular kann man das    Der Schnittbild-Entfernungsmesser  hat in
ganze Bildfeld von 23 x 35 mm tiberblicken    seinem Zentrum zwei halbmondfrirmige
 (d. h. 1 mm weniger als auf dem Film).     Prismen. Man sucht eine deutlich gerade
Diese Begrenzung entspricht dem Innen-     Linie im Objekt und dreht den Einstellring
mass der Diardhmchen (was garantiert,      lrir dle Entfernung am Objektiv so lange,dass bei der Projektion genau das im     bis diese Linie nicht mehr gebrochen er-
Sucher gesehene Bild erscheint).              scheint; das Objekt wird nun scharf ab-
Das Bild auf der Mattscheibe ist stark    gebildet (Abb. 3 und 4).
vergrcissert (nat0rliche Grosse beim Nor-    In dem Klarglasring kann man das Bild
malobjektiv 50 mm). Selbst bei relativ     scharf sehen und das Obiekt. auf das man
kleinen Blendenciffnungen  bleibt das Bild     einstellt, hebt sich bess6r heraus. In der
bis in die Ecken hell, was die visuelle Be-     Fotomikrograf ie stellt man mit diesem
urteilung der Schdrfentiefe  erleichtert.         Luftbild die Schdrfe ein, das man dann
Das Okular ist von einer abnehmbaren     gleichzeitig mit einem der beiden Striche
Gummiaugenmuschel mit Bajonettbefesti-     scharf sehen muss (Abb. 4).
gung umgeben, die seitliches Streulicht     Die Grossenverhiiltnisse, die das Kreuz an-
abhiilt. Sie kann durch eine Augenmuschel    zeigt, dienen als  Vergleichsmasstab
wie an den Filmkameras oder durch einen     (Abb. 3 und 4), ein sehr wichtiger Vorteil
Winkelsucher ersetzt werden.                           fiir die Fotomakrografie.
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b) Einstellung mit Mikroprisrnenzone   iQ-,",            (M)
                                     Die Mikroprismen sind eigentlich viele
                                         winzige Entfernungsmesser, die ieden
                                                   kleinsten Fehler in der Scharfeinstellung
                                                  beachtlich vergrossern: solange die Ent-
                                                 fernungseinstellung nicht richtig ist, tritt
                                                  die Unschiirfe verstdrkt hervor und Details
                                                    sind nur schwer zu erkennen.
                                        Sobald die Messung stimmt, wird das
                                                      Bild ausserordentlich  klar und die Umrisse
                                               gestochen scharf.


www.butkus.us                           3) Einstellung der Schiirfe nach
                                              Entfernungsskala

                                                  Alle ALPA-Objektive sind mit einer Ent-
                                                  fernungsskala versehen, auf der man eine
                                               bestimmte Entfernung wiihlen kann, z. B.
                                               bei Verwendung von Blitzlampen. Kennt
                                man die Entfernung oder hat man sie
                                                 geschdtzt, kann man sie auf die Skala
                                                                i.ibertragen, wobei man die Schitrfentiefen-
                                      zone berijcksichtigen muss. Diese Me-
                                     thode empf iehlt sich, wenn die Zeit                                       (Sportaufnahmen) oder das   Licht
                                                  (Blitzlicht-Aufnahmen) zum Messen nicht
                                                                      a u sreicht.

               Y.-
                             D. EINLEGEN UND
                           HERAUSNEHMEN
                          DES FITMES


                                       1) Einlegen des Filmes


                                            Das Gehduse der ALPA 11 el wird mit dem
                                                    flachen Schliissel M (Abb.5) geoffnet, der
                                               sich am Boden der Kamera befindet.
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Die Filmoatrone in der rechten Hand halten
                                    und den Filmanfang unter die Klemmfeder
                                    an der Leerspule einf uhren (Abb. 7).
                                      Der Film muss gerade in den durch einen
                                                    Pfeil markierten Schlitz gesteckt werden,
                                         sodass er den Spulenflansch  beruhrt. Der
                                         Vorspann wird von einem Zahn transpor-
                                                               trert. Nun so viel Film aus der vollen Soule
                                             herausziehen, wie erforderlich  ist um sie in
                                                ihre Mulde ernzulegen, und dre Gabel der
                                          Rucksoulachse  in dre Patrone einfuhren
                                              (Abb.8).

                          Den  Filmtransport  kontrollieren,
                                      bevor das Gehduse wieder geschlos-
                                   sen wird.
                                   Die Ruckwand ansetzen und verriegeln,
                                        indem man den Schliissel nach  li nks dreht;
                                 noch zweimal aufziehen und auslosen.
                                         dabei beobachten ob sich die Mitte des
                                       Knopfes F (Abb.2) beim Spannen des
                                            Verschlusses dreht.
                                   Der Bildzdhler C (Abb. 6) springt auto-
                                            matisch zuruck, wenn die Ruckwand des
Abb.10                                Gehduses abgenommen wird. Er zeigt auf
                                 O nachdem der Deckel geschlossen und der
                                     Film zum Fortschalten des belichteten
                                         Vorspannes dreimal transportiert worden
Diesen Schlrissel herausklappen und nach       ist. Achtung! Wird ein teilbelichteter  Filmrechts drehen (Abb. 5).                      aus der Kamera entnommen, muss vor dem
Riickwand durch Ziehen am Schlrissel ab-    Offnen der Ri.ickwand die Zahl der be-
nenmen.                                            lichteten Aufnahmen  notiert werden. Nicht
                                            vergessen, den Belichtungsmesser auf die
                                    verwendete Filmemofindlichkeit einzu-
                                               stellen. Hrerbei wird der Kranz ftir die
                                               Belichtungszeiten P (Abb. 1) nach unten
                                             gedriickt und der schwarze Index durch
                                        Drehen auf die Empfindlichkeit (ASA) des                  '\.                  Filmes eingestellt (Abb.6). Zur Verein-
                                       fachung dreht man vorher die Zeitenskala
                                                   bis zum Anschlag.


                                   2) Zuriickspulen des belichteten
                                         Filmes


                               Wenn der Bildzahler 19 oder 35 anzeigt
                                             (je nach der verwendeten Filmpatrone),
                                             transportiert man den Film vorsichtig
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 weiter, damit die Perforation nicht aus-    getroffen: Kern, Kinoptik, Ang6nieux,
 reisst oder, noch schlimmer, der Film nicht     Schneider, Zoomar, Zeiss usw...
 vom Patronenkern abreisst, weil dann ein    Jedes Objektiv wird einzeln nach streng-
 Zuriickspulen nicht mehr moglich ist.    sten Normvorschriften  unerbittlich gepriift.
 Spirt man beim Spannen des Verschlusses    Der Brennweitenbereich  dieser Obiektive
 einen Widerstand, spult man den Film    geht von 24 bis 600 mm, ihre Bajonett-
 zurick, indem man den Entkupplungs-     Befestigung ist seit 20 Jahren immer die
 knopf O (Abb. 5) ganz eindrr.ickt, wodurch     gleiche geblieben.
 die Transportwalze wdhrend des Ri.ick-      ln dieserAuswahlsind besonders die hoch-
 spulens freigegeben wird. Man braucht    wertigen ALPA-Objektive z!  nennen:
 dabei den Finger nicht auf dem Knopf zu    einerseits das berLihmte Macro-Switar
 lassen. .Den R0ckspulknopf F (Abb.2)      1:1 ,9/f=5O mm von Kern, das Standard- herausziehen und wie eine Kurbel in     objektiv zur ALPA 11 el, andererseits die
 Pfeilrichtung drehen (Abb. 10). Der Film    Apochromate der Firma Kinoptik.
 leistet beim Rtickspulen einen gewissen
 Widerstand bis man plotzlich das Gefijhl
 hat, dass sich die Kurbel leer dreht. Nun
das Gehduse offnen und die belichtete
 Filmpatrone herausnehmen.
 Es darf nur fiir die Rrickspulung ausge-
 kuppelt werden. Tut man dies versehent-
 lich mitten im Film. muss einmal leer
 weitertransportiert werden.
                           F. DIE BELICHTUNGS.
                       M ESSU NG

E. DIE ALPA-OBJEKTIVE

                                                        1 ) Konstruktion
1) Objektivurechsel
                                 Der Bereich des Belichtungsmesser-Sy-
                                            stems  ist sehrgross (1,6 - 400 000 asb). Den
 Fiir den Objektivwechsel  auf den Knopf O   Strom liefert eine Eveready 544-Batterie.(Abb.2) driicken und das Objektiv nach   Zwei  Cadmiu m -Su lfid- Fotowiderstdndelinks drehen. Beim Einsetzen des neuen      i.ibermitteln ihre Reaktion unter dem Ein-Objektives die beiden roten Marken an     fluss des durch das Objektivfallenden  Lich-
Objektiv und Gehduse in Ubereinstimmung     tes an einen transistorisierten  Schaltkreis.
bringen und das Objektiv unter leichtem    Ein dritter Fotowiderstand  komoensiertDruck bis zum Einrasten nach rechts    weitgehend das Storlicht, das du'rch das
drehen.                                     Okular einfallen und dadurch die Messung
                                           fdlschen kann. Die integrierte Schaltung
                                                              liisst die eine oder die andere der beiden
                                  Ldmpchen aufleuchten oder verloschen,
                                     von denen das gelbe eine Uberbelichtung
2) Die AlPA-Objektive              Wennund dasbeiderote Ldmpcheneine Unterbelichtunggleichzeitig anzeigt.leuch-
                                                    ten, ist die Belichtung richtig.
                                 Durch die Erfassung der <integrierten>
ALPA hat unter den bekanntesten Marken     Leuchtdichte der Mattscheibe ergeben die
eine Auswahl an erstklassigen Objektiven    beiden Fotowiderstende  die ausgewogene
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richtige Belichtung des Filmes an. Wir     offen, Verschlussgeschwindigkeit  auf <B>
    wiederholen. dass der Schwerpunkt der     eingestellt. Der Vorhang wird durch R.0c.k-
    Messung in der Mitte des Mattscheiben-    schieben der Sperre nach aussen wieder
     bildes liegt.                                 oesch lossen.
                                       Achtunq: Wenn den AusloseknoPf mit
                                               Sperre n-ach innen gedri..ickt hdlt und den
                                                Verschluss spannt, bleiben die Vorhdnge
                                                     offen und zwat ganz bei 1 /30 Sekunde und
                                               auf Stellung B, teilweise bei allen anderen
   2) Die Messung                              Belichtu ngszeiten.

    Diese Messanordnung bietet die folgenden
    zwei Moglichkeiten:                      b) Zweite Moglichkeit
   a) Erste Moglichkeit
                                               Die Blendenoffnung  kann auch durch eine
   Man wdhlt zundchst die Belichtungszeit.     gewi.inschte  Schdrfentiefe vorgehen sein.
   So wird man in den meisten Fdllen vor-   Man geht dann umgekehrt vor, d. h. man
    gehen, weil fast immer die Bewegung des     stellt die Blende ein, verriegelt den Ver-
    Objektes die Belichtungszeit vorschreibt    schluss und findet nun unter stiindigem    (Abb. 1). Wir erinnern daran, dass beim    Druck auf den Ausloser die richtige
    Einlegen des Filmes die Empfindlichkeit      Belichtungszeit, indem man den Zeitknopf
     eingestellt werden muss (Abb.7).              dreht. Man entriegelt den Verschluss und
    Durch Schieben der Auslosesperre V in     lost aus, nachdem man sich uberzeugt hat,
    Richtung auf das Objektiv wird der Ver-    dass die Schdrfe richtig eingestellt ist.
    schluss verriegelt. Man braucht nun nur
    auf den Ausloseknopf D zu drticken, wo-
    durch gleichzeitig der Kontakt fiir die Foto-
     widerstiinde sowie die Blende geschlossen
    werden. Den Druck auf den Ausloseknopf
     behiilt man bei und dreht den Blendenring    3) Bemerkung
     bis die im Sucher und auf der Oberseite des
    Gehduses sichtbaren kleinen Lampen auf-
    leuchten.                        Man muss wissen, dass die Fotowider-
     lst das Bild auf der Mattscheibe scharf,    stande sehr empfindlich sind und dass es
    braucht man nur die Soerre V in die Aus-    vorkommen kann, dass eine Lampe in dem
    gangslage zuriickzuschieben und aus-    Augenblick wieder aufleuchtet,  in dem die
     zu losen.                                   andere ausgegangen  ist, selbst wenn die
   Achtung: Nach aussen geschoben  ist die    Blende zwischen zwei Werte reguliert
    Auslosesperre V unwirksam und unter-    wurde. Man darf dann ohne weiteres aus-
     bricht den Kontakt des Belichtungsmessers     losen, auch wenn eine der beiden Ldmp-
         (f i.ir Serienauf nahmen, bei denen keine   chen nur schwach gliiht: bei gewissen
   Messung notwendig ist).                     Leuchtdichten  oder Aufnahmeobjekten   ist
    Schiebt man die Sperre auf Mittelstellung,   wegen der Ausserordentlich hohen Emp-
    hat der Belichtungsmesser Kontakt, wenn     findlichkeit des Systems ein gleichzeitiges
   man den Ausloser halb herunterdruckt, und    Auf leuchten schwer zu erreichen. Die
    die Aufnahme erfolgt, wenn man ihn ganz   Abweichung betrdgt aber nur 1/5 - 1/1O     heru nterdrrickt.                                B lendenstufel
      lst die Sperre nach innen geschoben, dient
   der Druck auf den Ausloser nur zur    Noch ein wichtiges Detail: Ebenso wie das
   Messung. da die eigentliche Auslosung     menschliche Auge mtissen sich die Foto-
     blockiert  ist.                                 widerstdnde an die Dunkelheit gewohnen
   Diese letzte Stellung dient auch zur   und werden durch grosse Helligkeit, der
    Blockierung des offenen Verschlusses,     sie f0r kurze Zeit ausgesetzt sind, <ge-
   nachdem man ausgelost hat -  Sperre    blendet>. Man muss mit diesem Effekt

10
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www.butkus.us \T     11 el   P\




Was Sie von dem Werk wissen miissen,
in dem die ALPA hergestellt vuird.  - -


                   ,rn ',-i,iir'l             "_ne_-g{5
                                              11 el             ATp\





1. Die ALPA ist die einzige Spiegelreflex - Kamera 24 x 36 mm,
   die in der Schweiz gefertigt wird.
   Sie wurde ausschliesslich von Spezialisten konstruiert,
   deren Wohnort in der Region der einheimi,schen Uhren-
    industrie liegt.
   Das Objektiv MACRO-SWITAR  ist ebenfalls eine Leistung
   der schweizerischen Technik.
2. Die Handelspolitik der Firma entspricht ihrer Grosse und
   ihrem Charakter als kleines Unternehmen. Jede Kamera
   wird mit der Hand zusammengesetzt, weil ALPA Wert
   darauf legt die Oualitdt ihrer Kameras als Arbeitsgerdte fUr
   bestimmte Erfordernisse der anspruchsvollen Photo-
   graphie zu garantieren.
3. Daraus folgt, dass ALPA <sich die Zeit nimmtn auf beson-
   dere Anspl0che ihrer Spezialkunden (aus Wissenschaft,
   Medizin und audiovisueller Technik) einzugehen. Diese
    Bereitschaft sich mit nicht gelosten Problemen zu befassen
    erklSrt ihre Sonderstellung.
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Seit bald 25 Jahren hat sich ALPA stets durch avant-gardi-
stische Leistungen ausgezeichnet    :

1949 ALPA, erste Spiegelreflexkamera mit Umkehrprisma
1952 ALPA, erstes Gehduse ganz aus Aluminiumdruckguss
1955 ALPA ausgertistet mit den ersten Objektiven mit auto-
       matischer B lendenvorwahl
1959 ALPA, erste europ6ische Spiegelreflexkamera mit
        Schnell  - R tickschwenkspiegel
19tr4 ALPA, erste Kamera mit Reflex-Belichtungsmesser
       (3 Photowiderstdnde hinter dem Prisma)
1973 ALPA und ihr neuartiges System der Belichtungs-
       anzeige durch Leuchtsignale


Das neue Modell ALPA 11 el
Die ALPA 11 el ist eine eindugige Spiegelreflexkamera f0r
das Format 24 x 36 mm mit einem transisto;asierten Belicht-
ungsmesser, bestehend aus
- 2 Pholowiderstdnden  ftir die Messung des Lichtes
- 1 Photowiderstand  ftir die Kompensierung von Storlicht.
Die Belichtungsanzeiger sind sichtbar  :
- im Reflexsucher
-  in einem Kontrollfenster (mit beweglicher Schutzklappe).
Diese Belichtungsanzeiger     :
                                        bedeutet,-  ein roter Pfeil, der Unterbelichtung
-  ein gelber Pfeil, der Uberlichtung bedeutet,   leuchten gleichzeitig auf, sobald die Belichtung richtig ist.

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 Die Batterie, die die lichtempfindliche Zelle speist, steht nur
 dann unter Strom, wenn man die Belichtungsmessung  vor-
 nimmt. Diese l6sst sich jetzt mit Hilfe einer Auslosesperre in
 drei Stellungen (interessante Neuheit) wesentlich schneller
 durchfiihren.

 Die Verschlussgeschwindigkeiten  gehen iiber: den ganzen
 Bereich von 1/1000 sec bis 1 sec plus Stellung B und T.
 Blitzsynchronisation  mit 1/60 sec; Aufnahmestellungen X-F
 und M ; Selbstauslciser regelbar auf Vorlauf von 1 bis 18 Sek.


 Die ALPA hat oinen [ibergrossen Spiegel, der sich besonders
 bei Makro- und Teleaufnahmen bewdhrt, denn er liefert ein
 gleichmdssig helles Bild ohne Dunkelzone in den obere Teilen.





Die Moglichkeit zum manuellen Hochklappen des Spiegels
macht dem Spezialisten die Arbeit so bequem, dass er sich in
aller Ruhe der Bildgestaltung widmen kann (Bewegungs-
tricks, Titel usw.).


Der Sucher der ALPA 11 el ist aussergewohnlich  lichtstark.
                                                           Schnitt-Die Mitte der Mattscheibe wird von einem 4b' -bildentfernungsmesser eingenommen, der von einer Mikro-
prismenzone und einem Klarglasring umgeben ist, die schwie-
rige Messungen sehr erleichtern.
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Die AlPA-Obiektive





 Die ALPA wird lhnen normalerweise mit einem MACRO-
SWITAR 1,9/f:50 mm, einem Objektiv der schweizerischen
Firma Kern geliefert, das nach allgemeinem Urteil unerreicht
bleibt. Mit diesem bemerkenswerten Apochromat konnen
Sie sich bis auf... 17,5 cm lhrem Aufnahmeobjekt ndhern.
Das Hochleistungsobjektiv MACRO SWITAR garantiert lhnen
hervorragende Ergebnisse an Schiirfe, Kontrast und Farbtreue.





U nbeschrfinkte Auswechsblbarkeit
der Obiektive
Nur die ALPA hat einen Adapterring aufzuweisen, mit dem
fast alle Objektive, die auf dem Markt angeboten werden, an
die Kamera angesetzt werden kcinnen - sogar gewisse Objek-tive mit automatischer Blendenvorwahl.
Das heisst, dass sich mit der ALPA alle Objektive verwenden
lassen, die Sie bereits haben, selbst wenn diese 20 Jahre alt
sind, und dass Sie als Besitzer eines ALPA-Gehduses  unter
allen Modellen der Objektive von Angdnieux, Kern, Kinoptik,
Schneider, Zeiss, Zoomar usw., frei wdhlen konnen, was Sie
spdter vielleicht einmal brauchen werden.
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Einige grundsdtzliche Gharakteristiken
der ALPA 11 el
Robustheit. - Jede wertvolle Kamera - gerade weil sie f0r                                                          hartenaussergewohnliche Aufgaben eingesetzt wird -  ist
Stossen und schnellem Klimawechsel ausgesetzt' Die ALPA
besteht als einzige Spiegelreflexkamera 24 x 36 ganz aus
Druckguss.
Vielseitigkeit. - Die ALPA eignet sich fiir fast diametralentgegengesetzte Arbeitsbedingungen,  sei es f0r den impro-
visierten Einsatz (Reportage) oder fiir sorgfdltig vorbereitete
Beobachtungen (besonders in der Photomakrographie).



        -f       .r --d





 Ein ganzes Programm an Zubehor, Zwischenringen und An-
 satztLilen wird dem Photospezialisten  fiir schwierige Arbeiten
 angeboten:
 - ZwischenstUcke  fiir den Anschluss der ALPA an Mikro-    skope, Teleskope, AnamorPhote usw.
 -  Anschlussteile  ftir die Elektronik: Radargeriite, Oszillogra-   phen usw.
 - Zwischenringe und Balgen f0r die Photomakrographie usw.
 - ein Motor mit Bedienung von Hand, iiber Kabel, Radio    oder Zeitschaltgerdt
 - ein ansetzbarer Rtickteil f0r 30 m Film (45 m Film mit   diinnem Schichttrdger)
 - ein ausziehbarer Schlitten COMBEXTAN (optische Bank    fUr die Photomakrographie)
 - eine Ausr0stung MACROSTAT  (Miniaturstudio ftir Repro-    duktion, Mikrofilm, Photomakrographie usw.).
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Dieses kleine Merkblatt kann lhnen nur eine begrenzte Uber-
sicht tiber die Charakteristiken der ALPA geben. Ein sehr aus-
ftihrlicher, reich bebilderter Prospekt ist fiir Sie personlich
reserviert. Es geni.igt, dass Sie uns lhr Interesse daran mitteilen.





     In dd Schwoir godruch - 3.014t/12.5/6.73.o

  Bitte schicken Sie mir (selbstverstdndlich gtatis) lhren neuen
  Farbprospekt  tiber das Modell ALPA 11 el

 Name

 Vorname

  Beruf  .
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From the M. Butkus archive. Original publisher and archive notices are retained.
Check the model and edition against your equipment.

PDF verified 2026-10-10.