Film cameras
CANON FTb User manual
User manual for CANON FTb. 49 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.
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Document details
- Brand
- Canon
- Model / document
- CANON FTb
- Document type
- User manual
- Language
- German
- Pages
- 49
- File size
- 5.5 MB
- Category
- Film cameras
- Document date
- Not specified in catalog
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Wir gratulieren lhnen zu lhrer Wahl, der Canon FTb! Sie wird lhnen viele Jahre ungetrrlbter Fotofreuden schenken. Nicht umsonst gilt Canon als frihrend in der Entwicklung fotografischer Gerdte hochster Oualitdt und Leistung. Ob Sie nun lhre FTbfur den <Heimgebrauch> gekauft haben, frir das Labor oder f tir den <Aussendienst>, z. B. auf Reisen und Expeditionen - lassen Sie die vielen Moglichkeiten, die sielhnen bietet, nicht ungenutzt! Noch ein Tip. .. Auch wenn Sie verstdndlicherweise darauf brennen, den ersten Film einzulegen und lhre neue FTb auszuprobieren, empfehlen wir lhnen doch, vorher diese Bedienungsanlei- tung genau durchzulesen und sich zundchst ohne Film mit der Kamera vertraut zu machen. lhre Canon FTb ist so vielseitig, dass es schade ware, wenn Sie nicht richtig tiber sie Bescheid wrissten.View original page 2
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Kurzanleitung fiir normale Aufnahmen I Film mit Hilfe des Schnellademechanismus einlegen 2 Filmemof indlichkeit in ASA einstellen 3 Schnellschalthebel betatigen. 4 Ob.iektivdeckel abnehmen bView original page 7
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5 Durch den Sucher blicken und scharfstellen.
6 Belichtung durch Einstellen der Verschlusszeit und
Drehen des Blendenvorwahlringes einstellen.
7 Bildausschnitt wahlen.
8 Ausloser weich durchdrr..icken
www.butkus.usView original page 8Page 9 · Read text
Technische Daten Kameratyp: Einaugige Kleinbild-Reflexkamera mit Schlitzverschluss. Bildformat 24x36 mm. Wechselobiektive : Canon-FD-Objektive mit Blendensimulator. Normafobjektive: Canon-Objektiv FD 1:1,2155 mm SSC, FD 1:1,4150 mm SSC, FD 1:1,8/50 mm SC, Sucher : Dachkantprismensucher. Sucherzubehiir: Winkelsucher A2 und B. Einstellupe S, Augenkorrekturlinsen. Einstellscheibe: Vollmattscheibe mit Stufenlinse, zentralem Mikroprismenraster und geteilter Kondensorlinse mit Strahlenteiler. Gesichtsfeld: 94% des effektiven Bildfeldes. Vergriisserung mit Normalobjektiv 50 mm bei Unendlich- einstellung 0,85fach. Sucheranzeige: Messnadel und Nachfuhrzeiger, eingestellte Verschlusszeit, rotes Warnzeichen fiir Uber- schreitung des Kupplungsbereiches, feststehender Index fur Arbeitsblendenmessung und Batterieprtifung und Fehl belic htu ngs- Warnf elder. Augenkorrekturlinsen; +1,5. O, -2,5 und -4 dpt. Serienmdssige Sucherabstimmung auf -1 ,2 dpt.Spiegel : Ersc hiltteru ngsf reier, f eststellbarer Sc hnellr[icklauf spiegel. Objektivwechselfassung: FD-Bajonett. Es sind auch Objektive der Baureihe FL und R verwendbar. Kupplungsfunktionen der Objektive: FD-Objektive: Offenblendenmessung, automatische Springblende. FL-Objektive: Arbeitsblendenmessung, automatische Springblende. R-Objektive: Arbeitsblendenmessung bei manueller Blendeneinstellung. Verschluss: Schlitzverschluss fr.ir Zeiten von 1/1 000 s bis 1 s und B. X-Kontakt bei <60>. Feststellbarer Ausloser. Vorlaufwerk: Eingebaut. Wird uber Gehauseausloser in Gang gesetzt. Vorlaufzeit etwa 10 s. Selbstausloserhebel dient gleichzeitig als Abblendhebel. Filmempfindlichkeitsskala: Von 25 bis 2000 ASA (15-34 DIN). Belichtungsmessaystem: Eingebautes lnnenmesssystem mit CdS-Fotowiderstand. Gekuppelt mit Verschluss- zeitenknopf, Filmempfindlichkeitseinstellung und Blendenring. Fiir Offenblendenmessung nach dem Nachftihr- prinzip iiber ein zentrales Feld von 12o/o der Bildfldche. Arbeitsblendenmessung mit feststehendem Index iiber verriegelbaren Abblendhebel moglich. Funktionsbereich des Belichtungsmessers: Von Lichtwert 2,5 (Blende 1,2 bei 114 s) bis Lichtwert 18 (Blende 16 bei 1/1000 s) bei 21 DIN (100 ASA).View original page 9
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Lichtmessung bei extrem niedrigen Leuchtdichten: In Verbindung mit dem Verstdrkeraufsatz Canon
DINBooster von Lichtwert 10 (Blende 22 bei 1/2 s) bis Lichtwert -3,5 (Blende 1,2 bei 15 s) bei 21
(100 ASA).
Spannungsquelle: Eine Ouecksilberbatterie 1,3 V M20 (Nr.625). Eingebauter Batterieprr.ifer.glitztictrtsynchronisation: FP- und X-Kontakt. Automatischer Ausgleich der Zundverzogerung. Blitzkontakt
ftir Kabelanschluss an Kameravorderseite. Zusdtzlicher Mittenkontakt im Zubehorschuh.
CAT-Blitzautomatik: Blendeneinstellung mit Hilfe elektrischer Ladungs- und Entfernungssignale. Die
richtige Blendeneinstellung erfolgt in Verbindung mit dem Canon Speedlite 133D, BlitzkupplungyrlO A2l82
undeinemderObjektiveFDl:1,4/50mmSSc, FD1:1,8/50 mm SC, FD 1:3,5/35 mm SC oder FD 1"2135 mm SSC'
Synchronisationsbereich: Fur FP-Lampen 1/1000-1 1125 s und 1/30 s oder langer. Fur Elektronenblitzgerdte
1/60 s oder langer. Fur M- und MF-Lampen 1/30 s oder langer.
Filmeinlegen: Mittels OL-Schnelladesystem bei Verwendung handelsublicher Tageslichtpatronen.
Filmtransport: Mit Hilfe eines Schnellschalthebels. Schwenkbereich 174'. Betatigung in mehreren Einzel-
schwr-ingen moglich.
Filmriickspulung : Mittels Freilaufknopf und Ruckspulkurbel.
Doppelbelichtungen : Durch Filmruckspulung moglich.
Bildzdhlwerk: Stellt sich beim Offnen der Ri.rckwand selbstt6tig auf <S> zuriick.
Abmessungen : 144 x 93 x43 mm.
Gewicht: 750 g (Gehiiuse).
Anderungen vorbehalten
Die Buchstaben <SSC> stehen fur die Mehrschichten-
vergutung Super Spectra Coating, die Buchstaben <SCr
fur die Einschichtenvergutung Spectra Coating.View original page 10Page 11 · Read text
Einlegen und Priifen der 0uecksilberbatterie Der eingebaute Belichtungsmesser der Canon FTb wird von einer Quecksilber-Knopfzelle gespeist. Geeignete Knopf- zellen M20 von 1,3 V sind z. B. Mallory PX-625 und Eveready EPX-625. Zum Einlegen der Barterie verfdhrt man wie folgt: 1 Batteriefachdeckel mit Hilfe einer Munze durch Links- drehung abschrauben. 2 Kontakte der Knopfzelle mit einem trockenen Tuch ab- wischen, da Fingerabdrr.icke und Verschmutzung zu Korro- sion f iihren und die Batteriekontakte in der Kamera beschddigen konnten. 3 Knopfzelle mit Pluspol nach aussen einsetzen (siehe Schema im Batteriedeckel). Bei falsch eingelegter Knopf - zelle ldsst sich der Deckel nicht voll aufschrauben, und der Belichtungsmesser kann nicht ordnungsgemdss arbeiten. 4 Deckel wieder aufsetzen und durch Rechtsdrehung fest- ziehen. o Bei langerem Nichtgebrauch der Kamera sollte die Batterie herausgenommen und an einem trockenen Ort aufbewahrt weroen.View original page 11
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Batteriepriif ung
Sowohl nach dem Einlegen der Batterie als auch in
gewissen grosseren Abstanden sollte der Ladezustand
geprirft werden.
l Filmemofindlichkeit durch Anheben und Drehen des
Rdndelrings u m den Verschlusszeitenknopf auf 100 ASA ein -
stellen (Seite 19). Verschlusszeitenknopf durch Drehen auf
(1000) einstellen. Nur in dieser Stellung ist eine genaue
.- 2BatterieprufungHauptschalter moglich,der Kamera neben der Riickspulkurbel auf (C) stellen.
3 Schwingt die Messnadel auf den feststehenden Index im
Sucher, so reicht die Batteriespannung aus. Bleibt sie unter
dem Index stehen, muss die Batterie ausgewechselt werden.
Der Hauptschalter kehrt automatisch in Stellung OFF
zurr.ick, sobald er losgelassen wird.
o Die Lebensdauer der Batterie betragt bei normaler
Benutzung etwa ein Jahr.
Ausreichend
Ungenugend
( Batterie auswechseln) 11View original page 12Page 13 · Read text
Verschlussaufzug und
Filmtransport www.butkus.us
Mit dem Schnellschalthebel werden durch eine einzige
Bewegung der Film transportiert, der Verschluss gespannt
und Blende sowie Schwingspiegel auf die nachste Aus-
losung vorbereitet. Ausserdem wird das Bildzdhlwerk weiter-
gescha ltet.
Beim Drricken des Auslosers klappt der Spiegel nach oben,
gleichzeitig schliesst sich die Blende auf den vorgewahlten
Wert, und der Verschluss lauft ab. Anschliessend kann der
Schalthebel erneut bet6tigt und damit die nachste Aufnahme
vorbereitet werden.
Beim Aufziehen kann der Schalthebel entweder bis zum
rechten Anschlag gef i.ihrt oder mehrmals kurz betdtigt
werden, bis ein Widerstand anzeigt, dass der Mechanismus
seine Endstellung erreicht hat.
o Wurde die Endstellung nicht erreicht, so l6sst sich der
Verschluss nicht auslosen, und der Hebel muss nochmals
kurz betatigt werden.
o Zur Handbetatigung desAuslosers muss sich die Auslose-
sperre in Stellung <A> bef inden. \'n- &
iffi,
12View original page 13Page 14 · Read text
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jedem Verschlussaufzug wird das vorwartszbhlende I@ BildzdhlwerkMit ; Bildzdhlwerk um einen Schritt weitergeschaltet. ;,,. Es zeigt somit die Zahl der belichteten Auf nahmen an. Beim Off nen
der Kamerarr.ickwand springt es automatisch in die Aus-
gangsstellung <S> zurr.ick.
Ausliiserverriegelung pt.,J, Um eine versehentliche Auslosung beim Transport der
Kamera zu vermeiden. kann der Ausloser mit Hilfe des
konzentrisch zu ihm angeordneten Feststellers verriegelt
werden. Die Verriegelungsstellung ist mit <L> gekenn-
zeichnet. Zum Fotografieren wird der Feststeller auf <A>
g estel l t.
Anbringen des Drahtausliisers
Der als Zubehor lieferbare Canon-Drahtausloser kann durch
Einschrauben in das Gewinde des Ausloseknopfes an der
FTb angebracht werden. Eine Auslosung ist damit selbst
dann moglich, wenn der Feststeller auf <L> steht. Die
Verwendung eines Drahtauslosers empfiehlt sich bei Auf -
nahmen vom Stativ, mit ldngeren Verschlusszeiten oder <B>
sowie f ijr Reproduktionen.*J#
13View original page 14Page 15 · Read text
Einstellen von Verschlusszeit und Blende Die Belichtung wird durch die Wahl der Verschlusszeit und der Blendenoffnung bestimmt. Der Verschluss regelt dabei die Belichtungszeit, die Blende die Menge des einfallenden Lichtes. Der in der FTb eingebaute Belichtungsmesser arbeitet nach dem Prinzip des Nachfrihrzeigers - ein Ver-fahren, das sich durch Schnelligkeit und Leichtigkeit auszeic h net. Verschlusszeitenknopf Mit Ausnahme der t handelt es sich bei den Zahlen auf dem Verschlusszeitenknopf um Bruchteile von Sekunden. Somit steht 1000 fLir 1/1000 s usw. o Die gewtinschte Verschlusszeit wird durch Drehen des Knopfes eingestellt. Dabei ist zu beachten, dass der Knopf gegeniiber dem Indexstrich einrasten muss. Zwischenwerte konnen nicht eingestellt werden. Die Rastung fijr B befindet sich an der Stelle des kleinen weissen Punktes. Eine Drehung des Knopfes Liber 1000 bzw. B hinaus ist nicht moglich. o Bei Einstellung auf B bleibt der Verschluss geoffnet, solange der Ausloser gedruckt wird. Diese Stellung dient somit fur Zeitaufnahmen uber 1 s hinaus. In diesem Fall empfiehlt sich die Verwendung eines Drahtauslosers. F[ir Langzeitaufnahmen leistet ein Drahtausloser mit Feststeller gute Dienste. o Gegebenenfalls ldsst sich auch der Feststeller der FTb f rjr Langzeitaufnahmen verwenden. Hierzu wird der Ausloser 14View original page 15
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bei Einstellung des Verschlusszeitenknopfes auf B gedruckt
und in dieser Stellung verriegelt. Die Schliessung des Ver-
schlusses kann dann durch Ruckstellen des Feststellers auf
<A> herbeigefuhrt werden.
o Zur Messung sehr geringer Leuchtdichten kann der als
Zu behor lief erbare Belichtu ngsmesser-Versterkerauf satz Grune Kreismarke fur Canon- Booster verwendet werden. Blenden- skala Blendenautomatik o Ausser ihrer normalen Funktion dient die Einstellung <60>
zur Synchronisierung von Elektronenblitzen, wie beispiels-
weise des Canon-Speedlite. Die effektive BelichtungszeitBlenden - Kupplungsstiftvorwahlring fur Blitzring AzlBz entspricht hierbei der Leuchtdauer des Blitzes, ist also
sehr kurz.
Blende
Die Menge des einfallenden Lichtes und die Schdrfentiefe
werden durch Drehen des Blendenringes auf den ge-
wrinschten Blendenwert bestimmt.
o Je hoher die Blendenzahl, desto kleiner ist die Blenden-
offnung und umgekehrt. Je kleiner die Blendenoffnung, um Sperrknopf fur so weniger Licht erreicht den Film. Dabei entspricht jede B lenden - a utomatrk Blendenstuf e einer Verdoppelung bzw. Halbierung der
einfallenden Lichtmenge. Wenn wir annehmen, dass das
Objektiv auf Blende 8 eingestellt ist und Sie die Blende
um eine Stufe weiter offnen, also auf 5,6 stellen, so ver-
doppelt sich die einfallende Lichtmenge. Umgekehrt wrirde
ein Schliessen der Blende um eine Stufe. also z.B. von
8 auf 11, zu einer Halbierung der Lichtmenge f uhren.
o Bei den Blendenzahlen 1,8 und 3,5 handelt es sich um
Zwischenwerte, die dieses Verdoppelungsprinzip durch-
brechen. Wenn man Blende 2 als Ausgangspunkt annimmt,
so ergibt sich folgendes Verhaltnis zwischen Blenden-
offnung und der einfallenden Lichtmenge:
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Blende 1,2 1,4 1,8 2 2,8 3,5 4 5,6 8 11 16 22 Lichtmenge 3 2 1,25 1 112 1/3 1/4 1/8 1116 1/32 1/64 11128 o Natrirlich ist es moglich, den Blendenring auf beliebige Zwischenwerte ei nzustellen. Blendenvorwahl Die Objektive der FD- und FL-Reihe sind mit einer auto- matischen Springblende ausgertistet. Mit anderen Worten, die Blende bleibt auch nach Einstellung des Blendenringes auf den gewrinschten Wert stets geoffnet, so dass die volle Helligkeit des Sucherbildes erhalten bleibt. Erst bei Betati- FD 1:1 ,4/50 mm SSC gung des Auslosers schliesst sich die Blende unmittelbar vor dem Verschlussablauf auf den vorgewdhlten Wert. Sofort danach offnet sie sich wieder voll. Manuelle Blendeneinstellung 1 Durch Drr.icken des Abblendhebels und Drehen des Blendenrings ldsst sich die Blende auf jeden gewrinschten Wert schliessen, so dass die Schdrfentiefe auf der Matt- scheibe beurteilt werden kann. Gegebenenfalls kann der Abblendring auch in dieser Stellung verriegelt werden, indem der unter ihm befindliche kleine Hebel auf (L)) gestellt wird. Die Blende geht wieder auf volle Off nung zurtick, sobald der Abblendhebel losgelassen bzw. entriegelt wird. 2 Die Notwendigkeit zur manuellen Blendeneinstellung ergibt sich auch bei Nah- und Makroaufnahmen, sobald ein Zubehor ohne Springblendenkupplung zwischen Kamera 16View original page 17
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und Objektiv geschaltet wird. In diesem Fall muss der
Springblendenhebel des FD-Objektivs gegen Federkraft an
das entgegengesetzte Ende seines Bewegungsbereiches
geschoben werden, wo er einrastet. Damit wird der Blen-
denvorwahlring zum direkten Blendeneinstellring. Diese
Moglichkeit ist ferner von grosser Bedeutung ftir die Ver-
wendung des Objektivs in Retrostellung mit Hilfe eines
Umkehrringes. In diesem Fall ist dartlber hinaus die mit
dem Umkehrring gelieferte Makroblende in das Wechsel-
bajonett des Objektivs einzusetzen und der Bajonettring
voll bis zu seinem Anschlag zu drehen.
3 Soll das Objektiv nach einer solchen Verwendung wieder
normal in die Kamera eingesetzt werden, so ist unbedingt
darauf zu achten, dass der Springblendenhebel in seine
ursprri n gliche Stel I u ng zu rrickgebracht wird.FD 1:1.8/50 mm SC 4 Ein einziges Objektiv der FD-Reihe bildet eine Ausnahme
bei der Umschaltung auf manuelle Blendeneinstellung: das
FD-Objektiv 1 :1,8/50 mm SC. Hier rastet der Springblenden-
hebel am entgegengesetzten Ende nicht ein, sondern muss
durch einen zusatzlichen Hebel in Stellung <L> verriegelt
werden. Vor dem Wiedereinsetzen des Objektivs zum norma-
len Gebrauch in der Kamera ist der Verriegelungshebel auf
den weissen Punkt zuruckzustellen.
errregelu ngshebel
17View original page 18Page 19 · Read text
Der eingebaute Bel ichtungs- messer Die Canon FTb ist mit einem hochempfindlichen Innenmess- system ausgerr.istet, das gleichbleibend hohe Genauigkeit der Belichtungsmessung garantiert. Das verwendete Messelement ist ein CdS-Fotowiderstand, der sich in unmittelbarer Ndhe der Filmebene bef indet. Eine teilverspiegelte Fldche in der Kondensorlinse uber der Einstellscheibe fuhrt diesem Fotowiderstand einen Teil des durch das Objektiv einfallenden Lichts zu. Diese Messflache wird im Sucher als leicht dunkleres Rechteck in der Bild- mitte sichtbar. Das nur 12% des gesamten Bildfeldes umfassende Messfeld gestattet eine sehr selektive Messung, d. h., die Belichtung kann genau auf bestimmte Stellen im Motiv abgestimmt werden. Gemessen wird in jedem Fall nur die Helligkeit des Objekts, das sich innerhalb des leicht dunkleren Rechtecks befindet. o Wie jeder CdS-Fotowiderstand, so hat auch der in der FTb verwendete die Eigenschaft, auf geringe Lichtmengen ent- sprechend langsamer anzusprechen. Unter sehr schlechten Lichtverhaltnissen muss deshalb abgewartet werden, bis die Nadel vollig zur Ruhe gekommen ist. o Die jeweilige Anfangsoff nung des Objektivs wird auto- matisch in den Messkreis eingegeben. Mit FD-Objektiven ist die Lichtmessung sowohl bei voll geoff neter als auch bei Arbeitsblende moglich. Objektive mit der Bezeichnung FL erf ordern Arbeitsblenden messu ng. o Wird die Kamera nicht benutzt, sollte sie stets ausge- schaltet werden, um eine unnotige Spannungsentnahme zu 18View original page 19
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vermeiden. Bei Arbeitspausen gentigt es auch, den Objektiv-
deckel aufzusetzen.
r Firr Gegenlichtaufnahmen sollte stets eine Gegenlicht-
blende verwendet werden.
Einstellen der Filmempf indlichkeit
Die Empfindlichkeit des verwendeten Films wird durch
Anheben und Drehen des Rdndelrings um den Verschluss-
zeitenknopf eingestellt. Dem internationalen Gebrauch fol-
gend, sind die Empfindlichkeitswerte nur in ASA angegeben.
In dem kleinen Fenster neben der Bezeichnung ASA auf dem
Verschlusszeitenknopf muss lene ASA-Zahl erscheinen, die
auf der Filmpackung bzw. in der dem Film beiliegenden
Gebrauchsanweisung angegeben ist.
Die geringste einstellbare Empfindlichkeit betrdgt 25 ASA
( =1 5 Dl N), die hochste 2000 ASA ( -34 Dl N). Bei 2000 ASA
erscheint im Einstellfenster ein kleiner weisser Punkt am
Ende des Einstellbereichs.
lm einzelnen konnen folgende Filmempfindlichkeiten ein-
gestellt werden, wobei die Ziffern in Klammern die als
weisse Punkte gravierten Zwischenwerte bezeichnen:
(32) (40) (64) (80) (125) (160)
ASA 25 50 100 DIN 15 18 21 (1 6) (1 7) (1 s) (20)
(250) (300) (500) (640) ASA 200 400 800
I DIN 24 27 (32\ I rritt rrrt 30
ASA 1600
DIN 33
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Einstellen der Belichtung Offenblendenmessung Die Canon FTb ist f Lir Offenblendenmessung mit FD-Objek- tiven konstruiert. Zur Belichtungsmessung verfdhrt man wie folgt: I Hauptschalter auf ON stellen. 2 Gewiinschte Verschlusszeit einstellen. 3 Durch den Sucher blicken und die Kamera so ausrichten. dass das rechteckige Messfeld auf dem bildwichtigsten Teil liegt, der optimal belichtet werden soll. 4 Durch Drehen des Blendenvorwahlringes die Messkelle des Nachf rihrzeigers mit der Messnadel zur Deckung bringen. Der Durchmesser dieser Messkelle entspricht genau einer Blendenstufe. Optimale Belichtung ergibt sich bei Ein- stellung der Messnadel auf Kellenmitte. Eine bewusste Belichtungskorrektur um jeweils eine halbe Blendenstufe ist leicht dadurch moglich, dass man den unteren Rand der Messkelle (knappere Belichtung) bzw. ihren oberen Rand (reichlichere Belichtung) auf die Messnadel einstellt. o Der Bewegungsbereich des Nachfiihrzeigers im Sucher ist je nach der Lichtstdrke des Objektivs unterschiedlich gross. Der Ausschlag der Messnadel wird durch die Einstellung der Verschlusszeit und der Filmemofindlichkeit beeinflusst. Je ldnger die eingestellte Zeit und je empfindlicher der verwendete Film, desto hoher der Zeigerausschlag.o Erreicht die Messnadel das obere Ende ihres Bewegungs- ce bereichs, so ist eine krirzere Verschlusszeit einzustellen. 1 Sinkt sie bis an das untere Ende des Bereiches ab. muss eine ldngere Verschlusszeit gewiihlt werden. 20View original page 21
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Nachfuhrzeiger o Wird eine zu lange Verschlusszeit eingestellt, bei der
) der Kupplungsbereich iiberschritten wird, so erscheint
an der Unterkante des Sucherbildes ein rotes Warnsignal.
In diesem Fall muss eine ktirzere Verschlusszeit eingestellt
werden. Sollte bei dieser Zeit eine Koinzidenzeinstellung
zwischen Messnadel und Nachf uhrzeiger nicht moglich sein,
I so muss entweder der Verstarkeraufsatz Canon Booster oder
I ndex fur (Siehe messu ng ein hoherempfindlicher Film verwendet werden. ArbeitsblendentI <Kupplungsbereich des eingebauten Belichtungsmessers),
Seite 24.;
r Selbstverstdndlich ist auch eine Offenblendenmessung
mit Blendenvorwahl moglich. In diesem Fall erfolgt die
Koinzidenzeinstellung zwischen Messnadel und Nachfuhr-
zeiger d urch Drehen des Versc hl usszeitenknopf es. Da bei den
,ifi Verschlusszeiten keine Zwischenwerte eingestellt werden
konnen, empfiehlt sich gegebenenfalls eine anschliessende
Feineinstellung mit der Blende.
$
(Uberschreitung des Kupplungsbereiches)View original page 22Page 23 · Read text
Arbeitsblendenmessung Eine Lichtmessung bei abgeblendetem Objektiv ist mit FD-Objektiven moglich, mit Objektiven der FL-Reihe erforderlich. Hierzu wird der Abblendhebel auf das Objektiv zu gedrtickt und gegebenenfalls mit Hilfe des unter ihm bef i ndlichen Verriegel u ngshebels i n Stellung < L> festgesetzt. Zur Ruckstellung genirgt es dann, den Verriegelungshebel wieder in seine Grundstellung zu schieben. Ein Druck auf den Abblendhebel schwenkt den Nachfiihr- zeiger im Sucher aus, so dass beim Einschalten der Kamera nur noch die Messnadel in Funktion ist. Durch Drehen des Blendenringes bei Verschlusszeitenvorwahl bzw. durch Dre- hen des Verschlusszeitenknopfes bei Blendenvorwahl ist die Messnadel auf den feststehenden Index im unteren Einstellbereich auszurichten. Die richtige Belichtung ist ein- gestellt, sobald die Messnadel in der Mitte des Einstell- indexes steht. Die Breite des Index entsoricht einer halben Blendenstufe. Zur Arbeitsblendenmessung verfdhrt man wie folgt: 1 Hauptschalter auf ON stellen. 2 Gewi.inschte Verschlusszeit einstellen. 3 Durch den Sucher blicken und die Kamera so ausrichten, dass das rechteckige Messfeld auf dem bildwichtigsten Teil liegt, der optimal belichtet werden soll. 4 Abblendhebel driicken, so dass der Nachfiihrzeiger aus- }rgeschwenkt wird und nur noch die Messnadel in Funktion ISI, 22View original page 23
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5 Durch Drehen des Blendenringes bzw. des Verschluss-
zeitenknopf es Messnadel mit feststehendem Index zur
Deckung bringen.
. Steht die Messnadel iiber dem Einstellindex und lasst sie
sich auch durch weitere Abblendung nicht mit dem Index
zur Deckung bringen, so ist eine kiirzere Verschlusszeit
einzustellen. Bleibtdie Messnadel hingegen unter dem Index
stehen und ldsst sie sich auch nicht durch volle Auf-
blendung auf den Index ausrichten, muss eine ldngere Ver-
schlusszeit eingestellt werden. Sollte das rote Warnzeichen
fiir Uberschreitung des Kupplungsbereiches erscheinen, ist
entweder der Verstdrkeraufsatz Canon Booster oder ein
hoherempfindlicher Film zu verwenden.
o Wegen der eingebauten Korrekturvorrichtung ftir Offen-
blendenmessung empfiehlt sich mit FD-Objektiven im allge-
meinen die Lichtmessung mit aufgeblendetem Obiektiv.
@ Ermittlung von Durchschnittswerten
M essn adel
lndex fur Bei besonders hohem Objektkontrast kann eine vermittelnde
Belichtu ngseinstellung dadurch gef u nden werden, dass man
einmal die hellste, zum anderen die dunkelste Bildpartie
ausmisst und Werte zwischen beiden Messergebnissen ein-
stel lt.
23View original page 24Page 26 · Read text
teqr. CanonC.5- A fJ www.butkus.us
Motivbetrachtung und Scharfein-
stellung
Wahl des Ausschnitts
Der Reflexsucher der FTb zeigt das Bild ohne jede Parallaxe
so, wie es auf dem Film festgehalten wird. Dies gilt ohne
Ausnahme fiir jedes der Wechselobjektive, ungeachtet
seiner Brennweite. Damit sind optimale Bedingungen fi.ir
die Bildkomposition geschaffen.
Scharfeinstellung
Zur leichteren Scharfeinstellung befindet sich in Sucher-
mitte ein kreisformiges Einstellraster aus mikroskopisch
kleinen Prismen. Diese <flimmern> bei unscharfer Einstellung
und verschwinden bei genauer Scharfeinstellung auf das
betreffende Objekt praktisch vollig. Die Scharfeinstellung
erfolgt durch Drehen des Entfernungsrings am Objektiv.
r Sollte in gewissen Fiillen eine Art Kurve im unteren Teil
des Suchers sichtbar werden, so handelt es sich dabei
lediglich um die Kittfldche der Kondensorlinse, tiber die
der Fotowiderstand das zur Messung erforderliche Licht
erhiilt. Diese Erscheinung betrifft nur das Sucherbild und
hat keinerlei Einfluss auf die Aufnahme.
25View original page 26From the M. Butkus archive. Original publisher and archive notices are retained.
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PDF verified 2026-10-10.



