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Film cameras

CANON FTb User manual

User manual for CANON FTb. 49 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

49 pagesGerman5.5 MB PDF
CANON FTb manual cover
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Document details

Brand
Canon
Model / document
CANON FTb
Document type
User manual
Language
German
Pages
49
File size
5.5 MB
Category
Film cameras
Document date
Not specified in catalog

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Wir gratulieren lhnen zu lhrer Wahl, der Canon FTb! Sie
wird lhnen viele Jahre ungetrrlbter Fotofreuden schenken.
Nicht umsonst gilt Canon als frihrend in der Entwicklung
fotografischer Gerdte hochster Oualitdt und Leistung. Ob
Sie nun lhre FTbfur den <Heimgebrauch> gekauft haben, frir
das Labor oder  f tir den <Aussendienst>,  z. B. auf Reisen und
Expeditionen - lassen Sie die vielen Moglichkeiten, die sielhnen bietet, nicht ungenutzt!
Noch ein Tip. ..
Auch wenn Sie verstdndlicherweise  darauf brennen, den
ersten Film einzulegen und lhre neue FTb auszuprobieren,
empfehlen wir lhnen doch, vorher diese Bedienungsanlei-
tung genau durchzulesen und sich zundchst ohne Film mit
der Kamera vertraut zu machen. lhre Canon FTb ist so
vielseitig, dass es schade ware, wenn Sie nicht richtig tiber
sie Bescheid wrissten.
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Kurzanleitung fiir normale
Aufnahmen


I  Film mit Hilfe des Schnellademechanismus einlegen





2 Filmemof indlichkeit in ASA einstellen
3 Schnellschalthebel betatigen.




4 Ob.iektivdeckel abnehmen

b
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                  5 Durch den Sucher blicken und scharfstellen.
                  6 Belichtung durch Einstellen der Verschlusszeit  und
                           Drehen des Blendenvorwahlringes  einstellen.





                  7 Bildausschnitt wahlen.




                  8 Ausloser weich durchdrr..icken

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Technische Daten



Kameratyp: Einaugige Kleinbild-Reflexkamera mit Schlitzverschluss. Bildformat 24x36 mm.
Wechselobiektive  : Canon-FD-Objektive  mit Blendensimulator.
Normafobjektive: Canon-Objektiv FD 1:1,2155 mm SSC, FD 1:1,4150 mm SSC, FD 1:1,8/50 mm SC,
Sucher : Dachkantprismensucher.
Sucherzubehiir: Winkelsucher A2 und B. Einstellupe S, Augenkorrekturlinsen.
Einstellscheibe:  Vollmattscheibe mit Stufenlinse, zentralem Mikroprismenraster und geteilter Kondensorlinse
mit Strahlenteiler.
Gesichtsfeld: 94% des effektiven Bildfeldes. Vergriisserung mit Normalobjektiv 50 mm bei Unendlich-
einstellung 0,85fach.
Sucheranzeige: Messnadel und Nachfuhrzeiger,  eingestellte Verschlusszeit, rotes Warnzeichen  fiir Uber-
schreitung des Kupplungsbereiches, feststehender Index fur Arbeitsblendenmessung und Batterieprtifung und
Fehl belic htu ngs- Warnf elder.
Augenkorrekturlinsen; +1,5. O, -2,5 und -4 dpt. Serienmdssige Sucherabstimmung auf -1 ,2 dpt.Spiegel : Ersc hiltteru ngsf reier,  f eststellbarer Sc hnellr[icklauf  spiegel.
Objektivwechselfassung:  FD-Bajonett. Es sind auch Objektive der Baureihe FL und R verwendbar.
Kupplungsfunktionen der Objektive: FD-Objektive: Offenblendenmessung, automatische Springblende.
FL-Objektive: Arbeitsblendenmessung, automatische Springblende. R-Objektive: Arbeitsblendenmessung  bei
manueller Blendeneinstellung.
Verschluss: Schlitzverschluss  fr.ir Zeiten von 1/1 000 s bis 1 s und B. X-Kontakt bei <60>. Feststellbarer
Ausloser.
Vorlaufwerk: Eingebaut. Wird uber Gehauseausloser  in Gang gesetzt. Vorlaufzeit etwa 10 s. Selbstausloserhebel
dient gleichzeitig als Abblendhebel.
Filmempfindlichkeitsskala: Von 25 bis 2000 ASA (15-34 DIN).
Belichtungsmessaystem:  Eingebautes lnnenmesssystem mit CdS-Fotowiderstand. Gekuppelt mit Verschluss-
zeitenknopf, Filmempfindlichkeitseinstellung  und Blendenring.  Fiir Offenblendenmessung nach dem Nachftihr-
prinzip iiber ein zentrales Feld von 12o/o der Bildfldche. Arbeitsblendenmessung mit feststehendem Index
iiber verriegelbaren Abblendhebel moglich.
Funktionsbereich des Belichtungsmessers: Von Lichtwert 2,5 (Blende 1,2 bei 114 s) bis Lichtwert 18
(Blende 16 bei 1/1000 s) bei 21 DIN (100 ASA).
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Lichtmessung bei extrem niedrigen Leuchtdichten: In Verbindung mit dem Verstdrkeraufsatz Canon
                                                                                             DINBooster von Lichtwert 10 (Blende 22 bei 1/2 s) bis Lichtwert -3,5 (Blende 1,2 bei 15 s) bei 21
(100 ASA).
Spannungsquelle: Eine Ouecksilberbatterie 1,3 V M20 (Nr.625). Eingebauter Batterieprr.ifer.glitztictrtsynchronisation: FP- und X-Kontakt. Automatischer Ausgleich der Zundverzogerung. Blitzkontakt
ftir Kabelanschluss an Kameravorderseite.  Zusdtzlicher Mittenkontakt im Zubehorschuh.
CAT-Blitzautomatik: Blendeneinstellung mit Hilfe elektrischer Ladungs- und Entfernungssignale.  Die
richtige Blendeneinstellung  erfolgt in Verbindung mit dem Canon Speedlite 133D, BlitzkupplungyrlO A2l82
undeinemderObjektiveFDl:1,4/50mmSSc,   FD1:1,8/50 mm SC, FD 1:3,5/35 mm SC oder FD 1"2135 mm SSC'
Synchronisationsbereich: Fur FP-Lampen 1/1000-1 1125 s und 1/30 s oder langer. Fur Elektronenblitzgerdte
1/60 s oder langer. Fur M- und MF-Lampen 1/30 s oder langer.
Filmeinlegen:  Mittels OL-Schnelladesystem bei Verwendung handelsublicher Tageslichtpatronen.
Filmtransport: Mit Hilfe eines Schnellschalthebels. Schwenkbereich 174'. Betatigung in mehreren Einzel-
schwr-ingen moglich.
Filmriickspulung   : Mittels Freilaufknopf und Ruckspulkurbel.
Doppelbelichtungen  : Durch Filmruckspulung moglich.
Bildzdhlwerk: Stellt sich beim Offnen der Ri.rckwand selbstt6tig auf <S> zuriick.
Abmessungen   : 144 x 93 x43 mm.
Gewicht: 750 g (Gehiiuse).
                                                                                        Anderungen vorbehalten




                                                               Die Buchstaben <SSC> stehen fur die Mehrschichten-
                                                                    vergutung Super Spectra Coating, die Buchstaben <SCr
                                                                                      fur die Einschichtenvergutung Spectra Coating.
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Einlegen und Priifen der
0uecksilberbatterie
Der eingebaute Belichtungsmesser  der Canon FTb wird von
einer Quecksilber-Knopfzelle  gespeist. Geeignete Knopf-
zellen M20 von 1,3 V sind z. B. Mallory PX-625 und
Eveready EPX-625. Zum Einlegen der Barterie verfdhrt
man wie folgt:
1 Batteriefachdeckel mit Hilfe einer Munze durch Links-
drehung abschrauben.
2 Kontakte der Knopfzelle mit einem trockenen Tuch ab-
wischen, da Fingerabdrr.icke und Verschmutzung zu Korro-
sion   f iihren und die Batteriekontakte in der Kamera
beschddigen konnten.
3 Knopfzelle mit Pluspol nach aussen einsetzen (siehe
Schema im Batteriedeckel). Bei falsch eingelegter Knopf  -
zelle ldsst sich der Deckel nicht voll aufschrauben, und der
Belichtungsmesser kann nicht ordnungsgemdss  arbeiten.
4 Deckel wieder aufsetzen und durch Rechtsdrehung fest-
ziehen.
o Bei langerem Nichtgebrauch der Kamera sollte die Batterie
herausgenommen und an einem trockenen Ort aufbewahrt
weroen.
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                                Batteriepriif ung
                       Sowohl nach dem Einlegen der Batterie als auch in
                         gewissen grosseren Abstanden sollte der Ladezustand
                                     geprirft werden.
                                              l  Filmemofindlichkeit durch Anheben und Drehen des
                                Rdndelrings  u m den Verschlusszeitenknopf  auf 100 ASA ein -
                                   stellen (Seite 19). Verschlusszeitenknopf durch Drehen auf
                           (1000) einstellen. Nur in dieser Stellung ist eine genaue
.-                 2BatterieprufungHauptschalter moglich,der Kamera neben der Riickspulkurbel auf                         (C) stellen.
                  3 Schwingt die Messnadel auf den feststehenden Index im
                              Sucher, so reicht die Batteriespannung aus. Bleibt sie unter
                        dem Index stehen, muss die Batterie ausgewechselt werden.
                      Der Hauptschalter kehrt automatisch in Stellung OFF
                                        zurr.ick, sobald er losgelassen wird.
                    o Die Lebensdauer der Batterie betragt bei normaler
                            Benutzung etwa ein Jahr.





           Ausreichend
          Ungenugend
              ( Batterie auswechseln)                                                                         11
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Verschlussaufzug und
Filmtransport                                                  www.butkus.us
Mit dem Schnellschalthebel werden durch eine einzige
Bewegung der Film transportiert, der Verschluss gespannt
und Blende sowie Schwingspiegel auf die nachste Aus-
losung vorbereitet. Ausserdem wird das Bildzdhlwerk weiter-
gescha ltet.
Beim Drricken des Auslosers klappt der Spiegel nach oben,
gleichzeitig schliesst sich die Blende auf den vorgewahlten
Wert, und der Verschluss lauft ab. Anschliessend kann der
Schalthebel erneut bet6tigt und damit die nachste Aufnahme
vorbereitet werden.
Beim Aufziehen kann der Schalthebel entweder bis zum
rechten Anschlag gef i.ihrt oder mehrmals kurz betdtigt
werden, bis ein Widerstand anzeigt, dass der Mechanismus
seine Endstellung erreicht hat.
o Wurde die Endstellung nicht erreicht, so l6sst sich der
Verschluss nicht auslosen, und der Hebel muss nochmals
kurz betatigt werden.
o Zur Handbetatigung desAuslosers muss sich die Auslose-
sperre in Stellung <A> bef inden.                      \'n-              &
                                                                    iffi,


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                                          jedem Verschlussaufzug wird das vorwartszbhlende          I@        BildzdhlwerkMit                                      ;        Bildzdhlwerk um einen Schritt weitergeschaltet.                                        ;,,.                                                 Es zeigt                                                 somit die Zahl der belichteten Auf nahmen an. Beim Off nen
                                           der Kamerarr.ickwand  springt es automatisch in die Aus-
                                                 gangsstellung <S> zurr.ick.
                                             Ausliiserverriegelung                 pt.,J,                         Um eine versehentliche Auslosung beim Transport der
                                        Kamera zu vermeiden. kann der Ausloser mit Hilfe des
                                               konzentrisch zu ihm angeordneten Feststellers verriegelt
                                         werden. Die Verriegelungsstellung ist mit <L> gekenn-
                                                 zeichnet. Zum Fotografieren wird der Feststeller auf <A>
                                                                 g estel     l t.
                                       Anbringen des Drahtausliisers
                                              Der als Zubehor lieferbare Canon-Drahtausloser kann durch
                                              Einschrauben in das Gewinde des Ausloseknopfes an der
                                     FTb angebracht werden. Eine Auslosung ist damit selbst
                                    dann moglich, wenn der Feststeller auf <L> steht. Die
                                       Verwendung eines Drahtauslosers empfiehlt sich bei Auf  -
                                         nahmen vom Stativ, mit ldngeren Verschlusszeiten oder <B>
                                              sowie  f ijr Reproduktionen.*J#



                                                                                                     13
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Einstellen von Verschlusszeit und
Blende
 Die Belichtung wird durch die Wahl der Verschlusszeit und
der Blendenoffnung bestimmt. Der Verschluss regelt dabei
die Belichtungszeit, die Blende die Menge des einfallenden
Lichtes. Der in der FTb eingebaute Belichtungsmesser
arbeitet nach dem Prinzip des Nachfrihrzeigers - ein Ver-fahren, das sich durch Schnelligkeit und Leichtigkeit
auszeic h net.
Verschlusszeitenknopf
Mit Ausnahme der t handelt es sich bei den Zahlen auf dem
Verschlusszeitenknopf um Bruchteile von Sekunden. Somit
steht 1000 fLir 1/1000 s usw.
o Die gewtinschte Verschlusszeit wird durch Drehen des
Knopfes eingestellt. Dabei ist zu beachten, dass der Knopf
gegeniiber dem Indexstrich einrasten muss. Zwischenwerte
konnen nicht eingestellt werden. Die Rastung  fijr B befindet
sich an der Stelle des kleinen weissen Punktes. Eine
Drehung des Knopfes Liber 1000 bzw. B hinaus ist nicht
moglich.
o Bei Einstellung auf B bleibt der Verschluss geoffnet,
solange der Ausloser gedruckt wird. Diese Stellung dient
somit fur Zeitaufnahmen uber 1 s hinaus. In diesem Fall
empfiehlt sich die Verwendung eines Drahtauslosers. F[ir
Langzeitaufnahmen leistet ein Drahtausloser mit Feststeller
gute Dienste.
o Gegebenenfalls  ldsst sich auch der Feststeller der FTb  f rjr
Langzeitaufnahmen verwenden. Hierzu wird der Ausloser

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                                         bei Einstellung des Verschlusszeitenknopfes auf B gedruckt
                                und in dieser Stellung verriegelt. Die Schliessung des Ver-
                                          schlusses kann dann durch Ruckstellen des Feststellers auf
                               <A> herbeigefuhrt werden.
                             o Zur Messung sehr geringer Leuchtdichten kann der als
                                        Zu behor  lief erbare Belichtu ngsmesser-Versterkerauf satz                       Grune                         Kreismarke fur           Canon- Booster verwendet werden.             Blenden-          skala   Blendenautomatik       o Ausser ihrer normalen Funktion dient die Einstellung <60>
                                       zur Synchronisierung von Elektronenblitzen, wie beispiels-
                                   weise des Canon-Speedlite. Die effektive BelichtungszeitBlenden  -                    Kupplungsstiftvorwahlring                    fur Blitzring AzlBz       entspricht hierbei der Leuchtdauer des Blitzes, ist also
                                       sehr kurz.
                                   Blende
                                    Die Menge des einfallenden Lichtes und die Schdrfentiefe
                               werden durch Drehen des Blendenringes auf den ge-
                                      wrinschten Blendenwert bestimmt.
                            o Je hoher die Blendenzahl, desto kleiner ist die Blenden-
                                      offnung und umgekehrt. Je kleiner die Blendenoffnung, um                                 Sperrknopf                                                           fur   so weniger Licht erreicht den Film. Dabei entspricht jede                                   B lenden  -                                               a utomatrk        Blendenstuf e einer Verdoppelung bzw. Halbierung der
                                        einfallenden Lichtmenge. Wenn wir annehmen, dass das
                                        Objektiv auf Blende 8 eingestellt ist und Sie die Blende
                          um eine Stufe weiter offnen, also auf 5,6 stellen, so ver-
                                       doppelt sich die einfallende Lichtmenge. Umgekehrt wrirde
                                       ein Schliessen der Blende um eine Stufe. also z.B. von
                                8 auf 11, zu einer Halbierung der Lichtmenge  f uhren.
                          o Bei den Blendenzahlen 1,8 und 3,5 handelt es sich um
                                    Zwischenwerte, die dieses Verdoppelungsprinzip durch-
                                          brechen. Wenn man Blende 2 als Ausgangspunkt annimmt,
                             so ergibt sich folgendes Verhaltnis zwischen Blenden-
                                      offnung und der einfallenden Lichtmenge:
                                                                                      15
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Blende
 1,2 1,4 1,8 2 2,8 3,5 4  5,6 8  11 16  22
 Lichtmenge
 3 2 1,25 1 112 1/3 1/4 1/8 1116 1/32 1/64 11128
 o Natrirlich  ist es moglich, den Blendenring auf beliebige
Zwischenwerte  ei nzustellen.
Blendenvorwahl
Die Objektive der FD- und FL-Reihe sind mit einer auto-
matischen Springblende ausgertistet. Mit anderen Worten,
die Blende bleibt auch nach Einstellung des Blendenringes
auf den gewrinschten Wert stets geoffnet, so dass die volle
 Helligkeit des Sucherbildes erhalten bleibt. Erst bei Betati-                  FD 1:1 ,4/50 mm SSC
gung des Auslosers schliesst sich die Blende unmittelbar
vor dem Verschlussablauf  auf den vorgewdhlten Wert. Sofort
danach offnet sie sich wieder voll.
Manuelle Blendeneinstellung
1 Durch Drr.icken des Abblendhebels und Drehen des
Blendenrings ldsst sich die Blende auf jeden gewrinschten
Wert schliessen, so dass die Schdrfentiefe auf der Matt-
scheibe beurteilt werden kann. Gegebenenfalls kann der
Abblendring auch in dieser Stellung verriegelt werden,
indem der unter ihm befindliche kleine Hebel auf (L))
gestellt wird.
Die Blende geht wieder auf volle Off nung zurtick,
sobald der Abblendhebel losgelassen bzw. entriegelt wird.
2 Die Notwendigkeit zur manuellen Blendeneinstellung
ergibt sich auch bei Nah- und Makroaufnahmen,  sobald
ein Zubehor ohne Springblendenkupplung zwischen Kamera

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                        und Objektiv geschaltet wird. In diesem Fall muss der
                               Springblendenhebel des FD-Objektivs gegen Federkraft an
                          das entgegengesetzte Ende seines Bewegungsbereiches
                            geschoben werden, wo er einrastet. Damit wird der Blen-
                              denvorwahlring zum direkten Blendeneinstellring. Diese
                                Moglichkeit ist ferner von grosser Bedeutung  ftir die Ver-
                        wendung des Objektivs in Retrostellung mit Hilfe eines
                               Umkehrringes. In diesem Fall ist dartlber hinaus die mit
                      dem Umkehrring gelieferte Makroblende in das Wechsel-
                                 bajonett des Objektivs einzusetzen und der Bajonettring
                                       voll bis zu seinem Anschlag zu drehen.
                   3 Soll das Objektiv nach einer solchen Verwendung wieder
                              normal in die Kamera eingesetzt werden, so ist unbedingt
                               darauf zu achten, dass der Springblendenhebel  in seine
                                           ursprri n gliche Stel   I u ng zu rrickgebracht wird.FD 1:1.8/50 mm SC                   4 Ein einziges Objektiv der FD-Reihe bildet eine Ausnahme
                                  bei der Umschaltung auf manuelle Blendeneinstellung: das
                                FD-Objektiv 1 :1,8/50 mm SC. Hier rastet der Springblenden-
                               hebel am entgegengesetzten Ende nicht ein, sondern muss
                             durch einen zusatzlichen Hebel in Stellung <L> verriegelt
                                werden. Vor dem Wiedereinsetzen des Objektivs zum norma-
                                  len Gebrauch in der Kamera ist der Verriegelungshebel auf
                           den weissen Punkt zuruckzustellen.





                         errregelu ngshebel
                                                                                    17
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Der eingebaute Bel ichtungs-
messer

Die Canon FTb ist mit einem hochempfindlichen Innenmess-
system ausgerr.istet, das gleichbleibend hohe Genauigkeit
der Belichtungsmessung garantiert.
Das verwendete Messelement ist ein CdS-Fotowiderstand,
der sich in unmittelbarer Ndhe der Filmebene bef indet. Eine
teilverspiegelte Fldche in der Kondensorlinse uber der
Einstellscheibe fuhrt diesem Fotowiderstand einen Teil des
durch das Objektiv einfallenden Lichts zu. Diese Messflache
wird im Sucher als leicht dunkleres Rechteck in der Bild-
mitte sichtbar. Das nur 12% des gesamten Bildfeldes
umfassende Messfeld gestattet eine sehr selektive Messung,
d. h., die Belichtung kann genau auf bestimmte Stellen
im Motiv abgestimmt werden. Gemessen wird in jedem
Fall nur die Helligkeit des Objekts, das sich innerhalb
des leicht dunkleren Rechtecks befindet.
o Wie jeder CdS-Fotowiderstand, so hat auch der in der FTb
verwendete die Eigenschaft, auf geringe Lichtmengen ent-
sprechend langsamer anzusprechen. Unter sehr schlechten
Lichtverhaltnissen muss deshalb abgewartet werden, bis die
Nadel vollig zur Ruhe gekommen  ist.
o Die jeweilige Anfangsoff nung des Objektivs wird auto-
matisch in den Messkreis eingegeben. Mit FD-Objektiven
ist die Lichtmessung sowohl bei voll geoff neter als auch bei
Arbeitsblende moglich. Objektive mit der Bezeichnung FL
erf ordern Arbeitsblenden messu ng.
o Wird die Kamera nicht benutzt, sollte sie stets ausge-
schaltet werden, um eine unnotige Spannungsentnahme zu

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                   vermeiden. Bei Arbeitspausen  gentigt es auch, den Objektiv-
                   deckel aufzusetzen.
                    r  Firr Gegenlichtaufnahmen  sollte stets eine Gegenlicht-
                  blende verwendet werden.
                  Einstellen der Filmempf indlichkeit
                Die Empfindlichkeit des verwendeten Films wird durch
                Anheben und Drehen des Rdndelrings um den Verschluss-
                    zeitenknopf eingestellt. Dem internationalen Gebrauch fol-
                   gend, sind die Empfindlichkeitswerte nur in ASA angegeben.
                         In dem kleinen Fenster neben der Bezeichnung ASA auf dem
                   Verschlusszeitenknopf muss lene ASA-Zahl erscheinen, die
                  auf der Filmpackung bzw. in der dem Film beiliegenden
                 Gebrauchsanweisung angegeben ist.
                 Die geringste einstellbare Empfindlichkeit betrdgt 25 ASA
                                       ( =1 5 Dl N), die hochste 2000 ASA  ( -34 Dl N). Bei 2000 ASA
                   erscheint im Einstellfenster ein kleiner weisser Punkt am
                 Ende des Einstellbereichs.
               lm einzelnen konnen folgende Filmempfindlichkeiten  ein-
                      gestellt werden, wobei die Ziffern in Klammern die als
                  weisse Punkte gravierten Zwischenwerte bezeichnen:
                                       (32) (40)     (64) (80)    (125) (160)
              ASA  25      50        100                 DIN  15      18          21                                                       (1 6) (1 7)      (1 s) (20)
                                     (250) (300)     (500) (640)              ASA 200    400       800
                                   I                 DIN    24       27                                                                                     (32\                                           I                                                                          rritt rrrt 30
            ASA 1600
          DIN  33

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Einstellen der Belichtung

Offenblendenmessung
Die Canon FTb ist  f Lir Offenblendenmessung mit FD-Objek-
tiven konstruiert. Zur Belichtungsmessung verfdhrt man wie
folgt:
I  Hauptschalter auf ON stellen.
2 Gewiinschte Verschlusszeit einstellen.
3 Durch den Sucher blicken und die Kamera so ausrichten.
dass das rechteckige Messfeld auf dem bildwichtigsten
Teil liegt, der optimal belichtet werden soll.
4 Durch Drehen des Blendenvorwahlringes  die Messkelle
des Nachf rihrzeigers mit der Messnadel zur Deckung bringen.
Der Durchmesser dieser Messkelle entspricht genau einer
Blendenstufe. Optimale Belichtung ergibt sich bei Ein-
stellung der Messnadel auf Kellenmitte. Eine bewusste
Belichtungskorrektur um jeweils eine halbe Blendenstufe
ist leicht dadurch moglich, dass man den unteren Rand
der Messkelle (knappere Belichtung) bzw. ihren oberen
Rand (reichlichere Belichtung) auf die Messnadel einstellt.
o Der Bewegungsbereich des Nachfiihrzeigers im Sucher  ist
je nach der Lichtstdrke des Objektivs unterschiedlich  gross.
Der Ausschlag der Messnadel wird durch die Einstellung
der Verschlusszeit und der Filmemofindlichkeit beeinflusst.
Je ldnger die eingestellte Zeit und je empfindlicher der
verwendete Film, desto hoher der Zeigerausschlag.o Erreicht die Messnadel das obere Ende ihres Bewegungs-      ce
bereichs, so ist eine krirzere Verschlusszeit  einzustellen.                                                            1
Sinkt sie bis an das untere Ende des Bereiches ab. muss
eine ldngere Verschlusszeit  gewiihlt werden.

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                           Nachfuhrzeiger              o Wird eine zu lange Verschlusszeit eingestellt, bei der
)                                     der Kupplungsbereich iiberschritten wird, so erscheint
                                       an der Unterkante des Sucherbildes ein rotes Warnsignal.
                                                     In diesem Fall muss eine ktirzere Verschlusszeit eingestellt
                                           werden. Sollte bei dieser Zeit eine Koinzidenzeinstellung
                                             zwischen Messnadel und Nachf uhrzeiger nicht moglich sein,
I                                              so muss entweder der Verstarkeraufsatz Canon Booster oder
                                                                                                                     I                              ndex fur                                                                                                         (Siehe                              messu                                      ng               ein hoherempfindlicher Film verwendet werden.                   ArbeitsblendentI                                             <Kupplungsbereich des eingebauten Belichtungsmessers),
                                                   Seite 24.;
                                                  r Selbstverstdndlich  ist auch eine Offenblendenmessung
                                          mit Blendenvorwahl moglich. In diesem Fall erfolgt die
                                                   Koinzidenzeinstellung zwischen Messnadel und Nachfuhr-
                                                          zeiger d urch Drehen des Versc hl usszeitenknopf es. Da bei den
,ifi                                                Verschlusszeiten keine Zwischenwerte eingestellt werden
                                              konnen, empfiehlt sich gegebenenfalls eine anschliessende
                                                    Feineinstellung mit der Blende.


$





         (Uberschreitung des Kupplungsbereiches)
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Arbeitsblendenmessung
Eine Lichtmessung bei abgeblendetem Objektiv ist mit
FD-Objektiven moglich, mit Objektiven der FL-Reihe
erforderlich. Hierzu wird der Abblendhebel auf das Objektiv
zu gedrtickt und gegebenenfalls mit Hilfe des unter ihm
bef   i ndlichen Verriegel u ngshebels     i n Stellung < L> festgesetzt.
Zur Ruckstellung genirgt es dann, den Verriegelungshebel
wieder in seine Grundstellung zu schieben.
Ein Druck auf den Abblendhebel schwenkt den Nachfiihr-
zeiger im Sucher aus, so dass beim Einschalten der Kamera
nur noch die Messnadel in Funktion ist. Durch Drehen des
Blendenringes bei Verschlusszeitenvorwahl bzw. durch Dre-
hen des Verschlusszeitenknopfes bei Blendenvorwahl  ist
die Messnadel auf den feststehenden Index im unteren
Einstellbereich auszurichten. Die richtige Belichtung ist ein-
gestellt, sobald die Messnadel in der Mitte des Einstell-
indexes steht. Die Breite des Index entsoricht einer halben
Blendenstufe.
Zur Arbeitsblendenmessung verfdhrt man wie folgt:
1 Hauptschalter auf ON stellen.
2 Gewi.inschte Verschlusszeit einstellen.
3 Durch den Sucher blicken und die Kamera so ausrichten,
dass das rechteckige Messfeld auf dem bildwichtigsten
Teil liegt, der optimal belichtet werden soll.
4 Abblendhebel driicken, so dass der Nachfiihrzeiger aus-                 }rgeschwenkt wird und nur noch die Messnadel in Funktion
ISI,





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                 5 Durch Drehen des Blendenringes bzw. des Verschluss-
                               zeitenknopf es Messnadel mit feststehendem Index zur
                        Deckung bringen.
                                   . Steht die Messnadel iiber dem Einstellindex und lasst sie
                             sich auch durch weitere Abblendung nicht mit dem Index
                         zur Deckung bringen, so ist eine kiirzere Verschlusszeit
                                einzustellen. Bleibtdie Messnadel hingegen unter dem Index
                        stehen und ldsst sie sich auch nicht durch volle Auf-
                           blendung auf den Index ausrichten, muss eine ldngere Ver-
                               schlusszeit eingestellt werden. Sollte das rote Warnzeichen
                                          fiir Uberschreitung des Kupplungsbereiches erscheinen, ist
                         entweder der Verstdrkeraufsatz Canon Booster oder ein
                             hoherempfindlicher Film zu verwenden.
                    o Wegen der eingebauten Korrekturvorrichtung  ftir Offen-
                           blendenmessung  empfiehlt sich mit FD-Objektiven im allge-
                         meinen die Lichtmessung mit aufgeblendetem Obiektiv.
@                      Ermittlung von Durchschnittswerten
     M essn adel
    lndex fur                    Bei besonders hohem Objektkontrast kann eine vermittelnde
                                 Belichtu ngseinstellung dadurch gef u nden werden, dass man
                          einmal die hellste, zum anderen die dunkelste Bildpartie
                             ausmisst und Werte zwischen beiden Messergebnissen  ein-
                                          stel lt.





                                                                            23
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teqr.      CanonC.5-  A    fJ                                        www.butkus.us
                        Motivbetrachtung und Scharfein-
                          stellung
                                Wahl des Ausschnitts
                                         Der Reflexsucher der FTb zeigt das Bild ohne jede Parallaxe
                                              so, wie es auf dem Film festgehalten wird. Dies gilt ohne
                                 Ausnahme fiir jedes der Wechselobjektive, ungeachtet
                                           seiner Brennweite. Damit sind optimale Bedingungen   fi.ir
                                            die Bildkomposition  geschaffen.
                                       Scharfeinstellung
                                     Zur leichteren Scharfeinstellung  befindet sich in Sucher-
                                        mitte ein kreisformiges Einstellraster aus mikroskopisch
                                             kleinen Prismen. Diese <flimmern> bei unscharfer Einstellung
                                 und verschwinden bei genauer Scharfeinstellung auf das
                                          betreffende Objekt praktisch vollig. Die Scharfeinstellung
                                              erfolgt durch Drehen des Entfernungsrings am Objektiv.
                                            r Sollte in gewissen Fiillen eine Art Kurve im unteren Teil
                                  des Suchers sichtbar werden, so handelt es sich dabei
                                              lediglich um die Kittfldche der Kondensorlinse, tiber die
                                    der Fotowiderstand das zur Messung erforderliche Licht
                                                       erhiilt. Diese Erscheinung betrifft nur das Sucherbild und
                                            hat keinerlei Einfluss auf die Aufnahme.





                                                                                         25
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