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CONTINUTE TO ROLLEIFLEX 3.5 IN DER PRAXIS User manual

User manual for CONTINUTE TO ROLLEIFLEX 3.5 IN DER PRAXIS. 54 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

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Document details

Brand
Rollei
Model / document
CONTINUTE TO ROLLEIFLEX 3.5 IN DER PRAXIS
Document type
User manual
Language
German
Pages
54
File size
4.4 MB
Category
Film cameras
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 ?  Lichiwertskolo        29 Triebknopf fur Schori-                      /'1
                                                                                                                                                                                                                                                                                         r t P riizi s  i o n ska m e rr:modernsfe  r Ko n st ru kl   i o n,10 Kurbel fur Filmtronsport        einstellung                     /4
    und VerschluBoufzug    30 Einsiellung cler                      ousgerrlslet mil den Spifzenfob rikaten Zeiss fessar
 l1  Sicherung des Auslosers                                                      F  i lm me rksch e ibe n               oder Schneider Xenar 3,5, bielel der Rolleiflex-                                            Abwickelspule                                Knopf                                                                                                       f ur             mit Gewinde    3l12 Ausl6ser                                                         (ilol                                                                                                       l-             Automat nicht nur ein hohes M,sB dn leisfung und                                                 n-Rtjckspu                                                         leiki     fUr Drohtousl6ser
13 Befestigung                    knopf)                            optischer Quo/itcjt, sondern ouch olle Annehm-
      fiir Ponoromokopf     32 Filnrebene  (Bezug:lirrie            Iichkeiten einer weitqehenden Automqlisierung.
14 Riickwondriegel               der Entfern u ngsmessu ng)                    33 Belichtungstobelle               Dodurch ergibf sich die Bedienungsweise der Ko-                   ouch    Synchro-Hebel,l5                    34 Knopf fiir Aufwickel-              rnerq fosf schon von se/bsf.            des Blitzlicht-    Sicherung
     stecke rs                         spu le                           Domif sich ober olle Handgriffe schon von Anfang
                                   Hcrltevorrichtung                                                            fur                    35l6  Blitzlichi-Kontoktnippel                                               qn richtig einprcigen, sind quf den folgenden                                  Ro                                                                                                                                                              i I ei !<i n-Moiiscl-rei                                                      ben-
17 Auf nohmeobiektiv                rnosl<e                             Seilen Aufbou und Hqndhobung der Kqmerc! sus-
     Doppelbcrioneitring18                                 JO  Lupe fur Schcrrfei nslcl-              filhrlich dorgeslellt und illustriert. Uber diese        Obiektivzubelror     fur                             lung in Augenhohe    und Sonnenblende                                                ersle trnformation hinsus finden sich weiler   i ene                                37   Einbl ickfensier fur19 VerschlufJeinstellung                                 Rohnrensucher                   atlgemeinguhigen Regeln und Hinweise, die frjr
20 Blendeneinstellurrg                                     Griff frir Sucherlupe            die proktische Rolleiflex  - Photogrophie grund,
21 Sperrioste                       Filrntostwerk
22 Sucherobiektiv                    ,1n  Blendrq hmen                     legend sind.
23 Selbsiousloser                 4l   lvliinehmer frlr Auf-           So nrcichle diese Schriff iedem Rolleiflex-Besitzer
24 Blicl<fensier   f rir Zeit und       wickelspu  le                   die gewtinschle Einf|hrung in die Prqxis ver-
     B  I ende             42 Zweiforrnqt-Riickwond                mitteln und ihm mciglichsi rasch zu vollen Erfolgen
2.5 Befestigung f. Rolleikin-  43 Einslellbore Filrrr-
     Ro h ine ns u ch erm o ske             crndi uckplotie                       mif seiner Komero verhelfen.
26 Rchmensucherklcrppe    44 Sicherung iur Rtick-2/  TicienEchcirfenorrzeigc             wci rrdrie.r-; e   I              FRANKE & HEIDECKE
2.8 Errlfcruungsskoto       45 Stotivgcwiricle              BRAUNSCHWFIG
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I. K U RZGE FAS STE
                              ROLLE IFLEX-ANATOMIE

                                           Der Rolleiflex-Automot ist ols Komerotyp vor ollem
                                                 durch zwei konstruktive Merkmole chorokterisiert: dos
                                                  storre Prinzip der zweiciugigen Spiegelreflexkomero
                                            und dieAutomotik des Filmtronsporis. Diese technischen
                                                 Besonderheifen bilden nicht nur die Grundloge der
                                       hohen Leistung, sondern bestimmen zugleich ouch
                                              die einfoche und sichere Bedienung der Rolleiflex.

                                  Aufbou der zweiiiugigen Spiegelreflex
                                              In der Rolleiflex sind zwei getrennte Komerqs zu
                                              einer Zwillingskomero mit gemeinsomem,  storrenl
                                                DruckguBkorper vereinigt: unten die
                                             Aufnqhmekqmero, in der lediglich der Film belichtet
www.butkus.us                                   wird, und dorOber die
                                               Sucherkomero, oufgebout noch dem Spiegelreflex-
                                                           Prinzip. Sie erftlllt die besondere Aufgobe, ouf ihrer
                                                  Mottscheibe den Einstellvorgong  sichtbor. zu mochen
                                     und ein originolgleiches Kontrollbild der spciteren
                                           Aufnohme zu liefern.
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Durch dos stcindig voll geoffnete Sucherobiektiv ge-
 longerr die Lichtstrohlen ijber den Spiegel ouf die
Motischeibe und entwerfen hier ein oufrechies Mott-
scheibenbild in voller Originolgro3e der Aufnohme.
Dieses Sucherbild  isi sicindig sichtbor und konn in
ollen Einzelheiten des Bildoufbous noch wcihrend des
Belichtens iiberwocht werden.
Domit ouch Bildfehler wie strirzende Linien oder
schiefer Horizonf rechtzeitig erkqnnt und vermieden
werden, ist die Mottscheibe in quodrotische  Felder
 unterteilt. Noch diesen Hilfslinien lcr3t sich die
Ksmero schnell und bequem ousrichten.
Vor ollem ober dient die Mottscheibe der unmittel-
bclren Schorfeinslellung des Bildes. Sie erfolgt durch
Drehen des Triebknopfes. Beide Obiektive, durch die
gemeinsome Frontplotte storr miteinonder verbunden,
werden dobei gleichzeitig eingesiellt: Schcirfe des
Sucherbildes bedeutet olso die sichere Gewcihr  frir
eine ebenso schorfe Aufnohme. Do die Rolleiflex ein
lichtstorkes Sucherobiektiv besitzt und die Mottscheibe
optisch geschliffen  ist, verfrigt das Sucherbild rjber
hohe Einstel lempfi nd  I ichkeif, Hel   I igkeit und Deutl ichkeii.
Der versenkbore Iichtschochl,  ftlr Einhondbedienung
eingerichtet und in beiden Endstellungen durch Feder-
kroft geholten, ircigt eine schwenkbore Sucherlupe
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mit etwo 2,5 tocher Vergr68erung zur Feineinstellung
                                                      der Schcirfe.
                                              Der quodroiische Lupenholter bildet ouBerdem die
                                                          Abdeckplotte  ftir den Lichtschochi und schirmt so dos
                                                           Sucherbild ouch noch oben gegen Fremdlichi ob.
                                             Wird dos Vorderteil des Lichtschochtes noch innen
                                                          eingekloppt, verwondeli er sich in einen Rohmen-
                                                            sucher, durch den mon dos Oblekt in  notrirlicher
                                                  Gro8e beobochten und schnellen Bewegungen bequem
                                                      folgen konn. Auch in diesem Folle ist iederzeit die
                                                  genoue Schcirfenkonirolle m69lich: eine zweife Lupe
                                       on der Riickwond des Lichtschochtes gestottet iiber
                                                         einen schrcig geneigten Spiegel ebenfolls die Schorf-
                                                                einstellung noch der Moitscheibe. Ein geringes Heben
                                              oder Senken der Rolleiflex genrjgt, um wechselnd
                                                     einen zentrolen, kopfstehenden Ausschnitt des Mott-
                                                           scheibenbildes oder dos volle Bildfeld des Rqhmen-
                                                            suchers vor dos Auge zu bringen. Die Ncihe beider
                                                            Einblick6ffnungen erloubt noch erfolgter Schorfein-
                                                             siellung ein rosches Anvisieren des Objekts, wodurch
www.butkus.us                                  der Rohmensucher erh6hte Bedeulung bei Sport-
                                                  oufnohmen gewinnt.
                                                 Die Einslellung der Frontplotte mif den Obiektiven
                                                                 erfolgt iiber den Bereich von m-90cm (Entfernungen
                                                    gemessen von der Filmebene bis zum Obiekt) mit
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    );-',,.                                                                                r ,cb   rlqcn  oem
   Prirtziyt  ,-r        !..,      j.      : j.iisir   JfJirole)  vercindert  sich der
  Konreroouszug in ieder Richtung spielfrei und gleich-
  form ig.

 Gleichzeitig verschiebt sich beirn Einstellen eine be_
 wegliche Moske unterholb der Motischeibe. Sie be-
 wirkt den outomotischen porqlloxenousgleich:  Sucher_
 bild und Aufnohme zeigen somit in iedem Foll gleichen
 Bildinholt.             -  Bei Nohoufnohmen mit clen Rolleinor-
 Vorsotzlinsen wird diese Bedingung durch zuscitzliche
 Verwendung des Rolleiporkeils  erftillf.

 VerschluBzeil und Blende werden durch zwei Kegel_
 rcidchen on der Frontplcrtie eingestellt und im ge_
 nreinsomen Blickfensier vor der Mottscheibe onge_
zeigt. Iichtwertskolo und Zeit-Blenden-Kupplung ver_
einfochen die Einstellung ouf richtige Belichtung und
den roschen Ubergcrng ouf dos gewr,inschte Zeit-
Blenden-Pocrr.
Zur schcirfengleichen Einstellung von Sucherkomero
und Aufnohmekomero hoben beide Obiektive gleiche
Brennweite (f :25 mm, Bildwinkel - 56,). Dos Auf_
nohmeobiektiv  | :3,5 isf ein dreigliedriger Vierlinser
(modifizierter Toylor-Typ) von hervorrogender Kor_
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rektur  fiir Schworzwei0- und Forboufnohmen, wdhrend   Die Automotik des FilmfronsPorls
                                2,8 den speziellendos dreilinsige Sucherobiektiv 1                                                                            '                                            Die not0rliche SchufJbereitschoft der Rolleiflex, be-
Anforderungen der Mottscheibeneinstellung entspricht.    dingi durch die Vorteile des zweidugigen Prinzips,
Beide Obiektive trogen wischfesten Antireflexbelog.    wird durch den outomotischen Filmtronsport noch-Die Doppelboioneltringe der Oblektivfossung sind zur                                               mols gesleigert. Hier siellt die Kurbel den kombi-
Befestigung der Sonnenblende und der optischen Vor'                                                              nierlen Bedienungsgrifi f0r Filmtronsport und Sponnen
sotzteile bestimmi, die dodurch in optisch korrektei    des Verschlusses dor.
Loge geholten werden und eine feste Einheit mit der
Komero bilden.                                          Insgesomt sind es sechs wichtige Funktionen, die bei
                                           iedem Pendelschwung der Kurbel durch ein outo-
Die obnehmbore Zweiformolriickwqnd isi in  zwei     motisches Scholtwerk gesteuert werden:
Gelenken on der Komero befestigt und trdgt om                                                                                        l.  Filmtronsport um ie eine Bildldnge,
Boden dos Stotivgewinde und den gesicherten Ver-        2. Vorr0cken des Bildzdhlers,
schluBriegel. Die Verwendborkeit f0r die beiden        3. Sponnen des Verschlusses,
Aufnohmeformote 6 X 6cm und 24 X36mm ergibt       4. Aufzvg des Selbstousl6sers,
sich ous der Einstellborkeit der Filmondruckplotte:        5. Ausl6sestop,
Sie konn sowohl fOr B ll 8 (120)-Film (mit Schutz-        6. Filmstop.
popier) qls ouch    in Verbindung mit der Rolleikin 2'                  -                                 Ausl6ser und Kurbel werden dobei wechselweise
Einrichlung -  fOr Kinefilm (ohne Schutzpopier) ei4-     blockiert und geben volle Sicherung gegen Bedie-gestellt werden. In beiden Fdllen entsteht ein Film-                                                          nungsfehler, Doppelbelichtung oder leere Filmfelder.
konol, dessen DurchloB der Stdrke des verwendeten    Bei beobsichtigter Doppelbelichtung ld'fJt sich die
Films entspricht. So' wird erreicht, do0 der Film einer-    Kurbel om Kurbelgelenk entsperren: Durch eine volle
seits plon in der Einstellebene  liegt, ondererseits beim    Linksdrehung der Kurbel konn der VerschluB o h n e
Filmtronsport reibungslos gleitet.                         Filmtronsport erneut gesponnt werden.
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Auiomoiische Anschlcige begrenzen die Wegldnge
der Kurbel. Mit zunehmendem Durchmesser des ouf-
gespulten Films verktirzt sich der Kurbelweg von
onfongs /a bis schliefilich uuf knopp y'2 Umc!rehung.
So riickt der Film bei iedem Kurbeischwung gleich-
mciflig um eine reichliche Bildlcinge weiter, wcihrend
ouch die Zohl im Bildzcihler wechselt und die ncichste
Aufnohme onzeigt.
Dos Einslellen des Films ouf die Bildnummer'l ge-
schieht ebenfolls outomotisch. Zundchsi muB noch
dem Einlegen des Films der Popierworlouf oufgespult
werden. Domit hiernoch die Kurbel rechtzeitig
stoppt, ermittelt dos Filmtosiwerk den eigentlichen
Fif monfong, Twei Gleitrollen tosien dos drinne
Schutzpopier ob, bis sie die dickere Klebestelle des
Filmonfongs fiihlen und erst ietzt den Mechonismus
des Zcihlwerks einscholten. Wenig spciter  schlcigt
die Kurbel on    der Film hot die Stellung  frJr                  -Bild I  erreicht.   Beim Durchloufen des Klebe-
streifens lost sich von selbst ouch der Tosidruck der
Rollen, so do3 die Filmschicht frei om Tostwerk vor-
beig leitet.
Noch der 12. Aufnohme scholtet sich die Automotik
ob: Bereits om Fehlen des Anschloges erkennt mon,
do0 der gesomte Film belichtet ist und nun mit
vollen Kurbelumdrehungen gcinzlich oufzuspulen  ist,
                                                                                                                                                            ll
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II. DIE ROLLEIFLEX IM GEBRAUCH

Die Bereitsch oftslosch e                             Einselzen der Komero: Seitliche Riegel ziehen und
wird meist zusommen mit der Komero gewiinscht und    Tosche ouseinonderspreizen, die obstehende Kurbel
desholb hier zuerst besprochen.                        ols erstes durch den Ausschn itt noch ouBen fiihren
                                        und die Komero riickwcirts in die Tosche senken.
Auch mit Rolleikin 2-Einrichtung konn die Rolleiflex in     Holteriegel durch die Riemenholter der Komero ein-
der Tosche benutzt werden, sobold der Ausschnitt  f0r      sch ieben.
den Rolleikin-Zdhlknopf  durch Entfernen der Leder-      Fiir Komeros mit Rolleikin 2: 5 Metollzungen der Leder-
Einsotzscheibe freigelegt ist. Bei Stotivbenutzung      Einsotzscheibe im Toschen-lnneren mit einem Messer
(Seite 3l) ist die Komero ohne Bereitschoftstosche zu    oufbiegen                        @ und die nun riberflUssig gewordene
verwenden, domit die erforderliche  feste Verbindung     Scheibe noch ouBen herousdriicken.
zwischen Stotivkopf und Komerooufloge gesichert  ist.
Uffnen: Deckel on der Hinterkonte seitlich fossen,   Der Objektivdeckel
on den Rostkn6pfen onheben und gemeinsom mit der       ist zusommenkloppbor. Dos Oberteil  ist durch Boionett-
Vorderfront noch vorn oufkloppen @.                  fossung und dos Unterteil durch Klemmdruck vor
SchlieRen: Deckel tiber die Komero st0lpen und fest-   dem Obiektiv befestigt.
dr0cken. (Mit dieser Bewegung konn zugleich ouch    Abnehmen: Unterteil om Rondgriff fossen und ouf-
der offene Lichtschocht geschlossen werden.) Trieb-     wdrts ouf dos Oberteil kloppen@. Deckel durch eine
knopf dobei ouf oo einstellen, domit der Komero-     Vierteldrehung noch links qus dem Boionett l6sen @.Auszug dos SchlieBen nicht behindert.                                                     Aufselzen: Den zusommengelegten Deckel in  dos
Enlnohme der Komero: Riegel on den Seitenwdnden    Sucherboionett einpossen  Gelenk noch rechts
der Tosche emporziehen @,  Kurbel etwos herous-     (Triebknopf) weisend   und durch Vierteldrehung im                                                                                     -kloppen, Toschenwcinde ouseinonderspreizen, Komern     Uhrzeigersinn befestigen.                                                                                       Unterteil herobkloppen und
noch vorn herousheben @.                                  festdr0cken.
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Holtung der Komero
Grundsotz; Komero umgehcingt, Riemen gestrclfll, die    Der Trogriemen wird ouf bequenre  Lcrrrge eirrgestellt,
Komero fest in beiden Hcjnden. Die Rechte greift die    so doB die Kornercr unterwegs uber der Schulter ge-
Komero von Lrnten, Zeigefinger om Ausloser, Dounten     iragen werden korrn. Um bei gestroffienr Riemen ver-
die hochgekloppie Kurbel untersiuizend (schnelles Um-     wocklungsfrei ouslosen zu konnen, greifi die Rechie
greifen zum Filmtronspori: S.36)" Die Linke bedient     in den Riemen und k0rzi ihn durch eine Schlinge
die Schorfeinsteilung @. Blende und VerschluB sinci    quf normole Beirochtungsweite des Sucherbildes @.
ous dieser Holtung herous nrii zwei Fingern ebenfolls     Ebenso verfcihrt mon mit der Linken, folls mon bei
becuem zu bedienen.                                     Lupenbeiroehtung  ouslosen will @.
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Achtung: Nicht versehentiich den niederhcingenden    Komero vor der Brust oder Komero in Augenh6he *
Deckel der Bereitschoftstosche  durch folschen Griff   dos isi die normole Sicht der meisien Aufnohmen.
hochdriicken   !                                       Der Mottscheibensucher  gestoitet iedoch ohne weiteres
Zum Umhcingen der Komero ohne Bereitschofistosche    ouch Aufnohmen in Bodenncihe, ijber Kopfhdhe, senk-
ist ferner ein Lederriemen Iieferbor. Befestigung:     recht noch unten oder -  bei Uberroschungsouf-
Meioll-Ose des Riemens om Holteknopf einhcingen @.    nohmen -  gelegentlich ,,um die Ecke"@-@. S" tAtitVerriegelungsschieber hochziehen, floch on die Ko-     sich der Blickpunkt noch Belieben vercindern, um durch
mero kloppen und irr die Riemenfuhrung bis zum An-    ungewohnliche Sicht obwechslungsreiche Bildwirkun-
schlog einschieben @.                              aen zu erreichen.
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Sch orfeins tell u ng                          Die Blende
   Dos Einstellen der Schcirf e erf olgt durch Drehen des    Die BIende verringeri  die wirksome Offnung des Auf-
    Triebknopfes unter direkter Schcirfenkontrol le  des    nohmeobjektivs.  Sie  hot  eine zweifoche Wirkung  '    Moiischeibenbildes. Die Meterzohlen om Triebknopf
   dienen nur zvr Ermittlung der Tiefenschcirfe und                         Abblenden
    bleiben zuncichst unbeochtet,                              erhoht  die Tiefenschcirfe und
                                                               verri  n gert  die wirkssme Lichimenge   Die Such.erlupe erleichtert die FeineinsiellunS  der
     Schcirfe. Als Einsiellregel  gilt:                            Dcrher muB die Belichtung bei kleinerer Blende ent-
                                                       sprechend verlcingeri werelen. Dies geschieht im Be-
         Die Houptschcirfe gehori oufs Houptmotiv!          reich l/500      I sec outomcrtisch durch die Zeit-
                                                       Blenden-Kupplung (Seite 26). Nur f0r Zeitoufnohrnen
                                                                ("8") ist beim Abblenden ein Umrechnen der Belich-
                                                                     turrgszeit erforderlich. Hierfrir gelten folgende Ver-
                                                                         hciltniszohlen:

                                            Blende      3,5 4  5,6 8    ll  16  22
                                                Belichtung'|n12481632
                                           Der Sprung von Blende zu Blende bedingt olso
                                                                    bei der ersten                                                                                          Stufe                                                                  -  ou3er                                                                        Belichtungszeif                                                       der                                                                                                  (vgl.                                                                                                  -27).ieweils Verdoppelung                                                                                           Seire
                                          lm Blickfenster iiber dem Sucherobiektiv erscheinen
                                                       die Einstellwerie ols s c h w o rze Zohlen" Der Strich
                                                                     seitlich tiber Blende 3,5 bezeichnet Blende  4.
                                                                 Einsfellen der Blende: Sperrtoste drticken und dcrbei
                                                             Blendenrcidchen drehen.
t8
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Iiefenschcirfe
Hqt dos Aufnohmeobiekt eine gewisse Tiefenousdeh'
nung (2. B. Londschoft mit Vordergrund), so ist Tiefen-
schdrfe erwiinscht.
Mon versteht dorunter die noch ousreichende Schdrfe
im Roum vor und hinter dem Einstellpunkt. Die Aus-
dehnung dieser Schdrfenzone wird von zwei Foktoren
beeinfluBf: von der Aufnohmeentfernung und von
der Blen'de.
lm Gegensotz zu Aufnohmen im Nohbereich erhdlt
mon ein Vielfoches on Schdrfenroum bei Einstellung
ouf weiie  Entfernungt
         .,       Die Tiefenschdrfe wdchst
             mit der Aufnohmeentfernung
                                                                                           n zei g eIn iedem Foll ober ldBt sich die Sch,drfenzone der    Iiefenschci  rf eno
Aufnohme noch betrdchtlich erweitern, indem mon   An und neben dem Triebknopf finden sich zweidie Blende schlie0t:                                                 Skolen: die bewegliche Entfernungsskolo mit den
              Die Tiefenschdrfe wdchsl               Meterzohlen, die feste Tiefenschdrfenskolo mit den       z'^                mit der Abblendung                             Bf endenwerten. Die Blenden 4 bis 22 sind poorweise
                                                             beiderseits der Einsiellmorke  !   symmefrisch onge'
Proktisch, benulzi mon vor ollem diese zweite M6g-    ordnet, wobei dos Blendenpoor 5,6 durch Punkte
lichkeit und vergr63ert nur im Notfoll den Aufnohme-     gekennzeichnel ist.
obstond (Verlusf on Abbildungsgr6Be!).
Die Ausdehnung der Tiefenschdrfe konn   f 0r iede   Als genouer Einstellpunkt  gilt stets die Mitte der
Einstellung om Triebknopf obgelesen werden.             Meterzohlen.
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r6                               Proktischer Gebrouch
         I                                  Sucht mon    noch erfolgter Schorfeinsiellung  und                                                                   -                                              Blendenwohl- die beiden Werte der benuizien Blende
                                                ouf, so findet mon ouf der Meierskolo Anfong und
                                          Ende der Tiefenschcirfe. Mit onderen Worten:

                                          Die Schcirfe erstreckt sich riber scimtliche Entfer-
                                        nungen ienes Bereichs, den die Morken der ge-
                                                     wcihlten Blende ouf der Meterskolo einschliefjen.

                                                                       l.  Beispiel: Einstellung ouf 4 m und Blende 8 gibi
                                                       Tiefenschcirfe co. 3,1 -5,5 m. Einstellung ouf 4 m und
                                            Blende 16 gibt dogegen Tiefenschcirfe co. 2,5 - l0 m.
                                             (Abblenden verbesserf die Tiefenschcirfe!)
            ll                                     Slorkes Abblenden erfordert indessen sfork verlcin-
                                             gerle Belichtung. Um Tiefenschcirfe schon bei m69-
                                                        lichst groBer,,Spor"-Blende  zu erzielen, isf mitunter
                                       ouch die Schorfeinstellung zu verdndern:
                                             2. Beispiel: Dos Moliv fordert Schcirfe von 1,5-2 m.
                                              (Durch getrennles Schorfeinstellen ouf beide Motiv-
             J-r,i$Stp*
                                              punkte wurden diese Werle om Triebknopf ermittelt.)
                                             L6sung: Mon dreht den Triebknopf, bis beide Meier-
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                                  und erhdlt somit die grinstigste   Abblendung,
                                                hier olso Blende ll.
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Die fiefenschdrfen   - fobelle                           perspektivischen  Eindruck zu erhollen, ist eine 3,3foch
                                                              lineore Vergr63erung des 6x6-Negotivs ouf 20X20 cm
Do die Schdrfenzone im Bild nicht plotzlich endet,     erforderlich. Die Schdrfenwiedergobe  bei diesem Bild-
sondern ollmdhlich in Unschdrfe 0berrgeht, gen0gt    formot setzt ouch beim Negotiv eine gewisse Mindest-
es meist, die Tiefenschcirfe in runden Zohlenwerten      schcirfe vorous, ous der sich die zuldssige Gr6Be des
zu beochlen. Auch die Anzeige om Triebknopf  ist     Zerstreuungskreises  bestimmt. Domit erhcilt mon dos
in diesem Sinne ouf schnellen proktischen Gebrouch    Grenzmof} der Tiefenschcirfe. (Dieser Schcirfeneindruck
obgestimmt.                                                  bleibt donn ouch bei gr63eren Bildformoten bestehen,
                                                      sofern mon sie ous entsprechend gr60erem Abstond
Wer genoue Zohlen w0nscht, findet sie in der Tobelle      betrochtet.)
Seite 21.
FOr den Normolgebrouch  gilt  die obere   der     Bei h6heren Vergr6BerungsmoBstdben  (noch Rolleikin-
                                                                                             6 X 6-Negotivs)doppelt vorhondenen Blendenreihen, sofern dos    Negoliven oder Ausschnitten des
5 x 6-Negotiv spdter in vollem Formol vergr6Bert    wdchst der Schdrfenonspruch. Der Berechnung der
werden soll. (Diesen Blenden liegt ein Zerstreuungs-     Tiefenschdrfe muB ein noch kleinerer Zerstreuungs-
kreis von l/1100 der Brennweite zugrunde.)                kreis zugrunde gelegt werden. Mon erreicht ihn fiir
                                               die gleiche Tiefenzone durch stdrkere Abblendung.
Sind dogegen stcirkere Ausschnitt- oder Rolleikin-
Vergr63erungen  beobsichtigt, so ist es rotsom, von    Sinngemdf3  lciSt sich ouch die Tiefenschdrfenonzeige
der unleren   Blendenreihe ouszugehen (Zerstreu-    der Komero noch diesem strengeren MoB oblesen,
ungskreis: f/2000).                               indem mon fOr die gewUnschte Tiefenzone stqtt der
Zur Erkliirung: Es hdngt ousschlieBlich vom MoBstob    ongegebenen die ndchstkleinere Blende benutzt.
der spdteren Vergr6Berung und vom Betrochtungs-
obstond ob, welche Schdrfenonsprilche ein Negotiv    Sind f0r extreme Teilvergr6Berungen  kleinste Zer-
zu erfiillen hot.                                             slreuungskreise  geforderl, so ist die Blende obermols
                                    um einen Wert zu verringern, sofern mon nicht die
lm ollgemeinen betrochtet mon Bilder ous der deut-    Tiefenzone noch der hierfOr g0ltigen Formel rechne-
lichen Sehweite von 25 cm. Um hierbei den richtigen     risch ermitteln  will.
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Freihondoufnohmen             I                      Stotivoufnohmen
                  Kurze Momente                                                                     I            Longe Momente              I  zeitberichtung
    1/500 11250 11125 ll5('    l/30  |  tits    l/8  114  1t2    I sec I        S
  Die VerschluBzeit                                    Einstellen des Lichlwertes: Sperrtoste om Blenden-
   Der Synchro  - Compur  - VerschluB ist ein Zenlrolver-    rddchen drUcken und dobei Zeitrcidchen Ci?) oder
   schluB und orbeitei mit den oben ongegebenen Ge-     Blendenrcidchen (TD drehen.
   schwindigkeiten. 1l& sec gilt ols die meist ge-    Zeit-Blenden-Wechsel bei g I e i ch e m Lichtwert:
   brouchte und verwocklungssichere Momentzeit. Ldn-     Zeitrcidchen (G) drehen.   gere Zeiten ols l/30 sec sind im ollgemeinen nur mit
    Stotiv moglich.
                                        Sponnen des Verschlusses   Vermeidung von Bewegungsunschdrfe: vgl. Tobelle
   Seiie 23.                                   Sponnen mit   Filmlronsport: oulomolisch durch
   Die eingestellten Zeitwerle erscheinen im Blickfenster     Kurbelschwung  (Seite 34).
   ols rote Zohlen   Nenner des Bruchwertes, z.'B.    Sponnen ohne  Filmlronsport (nur bei eingelegtem
   30 :  1/30 sec.                                            Rollfilm m6glich) fOr beobsichrigre      Doppel-
   Die Einstellung der Skolenwerte (ouf Mitte des Blick-    belichtung: Freigobering neben dem Kurbelgelenk
   fensters) ist durch Rosten gesichert. Zwischenwerte     in  Pfeilrichtung drehen, donoch Kurbel mit einer
   sind n i c h t einstellbor.                                 v o | | e n Linksdrehung bis zum Anschlog fUhren @.
   Einstellen der VerschluRzeil: Sperrtoste om Blenden-
   rcidchen dr0cken und dobei Zeitrcidchen drehen (i?).    Sponnen bei Rolleikin: beim Filmtronsport mit Kurbel.                                                          Doppelbelichtung  grundscjtzlich nicht m6glich.
  Der Lichtwert                                  Sponnen beim Plotlenodopler: durch Kurbeldrehung
  wird ouf der Lichtwertskolo om Zeitrddchen  einge-   um l80o und zuriick zum Anschlog. Wiederholter  Ver-
    stellt. Uber dos Arbeiten mit Lichtwert siehe Seite 26.     schluBoufzug  fijr Mehrfochbelichtung m6glich.

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B             -{ff*" us                     www.butkus.us
                                :l+tLtr++i;jJ
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                                I                                                                            3


Auslcisen des Verschlusses                    Momenioufnohmen: Ausloser entsichern und gleich-
Der Gehiiuse-Ausliiser ist bei Aufwcirtsstellung  des    mci0ig bis zum Anschlcrg niederdr|cken                                                        @.
schwenkboren Sicherungshebels gesichert und bei Ab-                                                  Zeitoufnohmen: VerschluB ouf ,,8" sfellen. Ausloserwcirtssiellung (um 180o geschwenkt) enisichert. Beim
Niederdrricken des Auslosers 6ffnet sich erst noch     enisichern und fUr die Douer der Belichtung nieder-                                                            driicken. Ftir verwocklungsfreies Belichten: Drohtous-Uberwinden des deutlich spUrboren Druckpunktes der                                                         loser verwenden    !
VerschluB. -  Der niedergedrrJckte Ausloser  lciBi sichdurch Sichern in dieser Steilung ouch fijr  lcingere    [ongzeiloufnohmen: Ausloser wenig niederdrrjcken
Zeitbelichtung feststellen.    In den Ausloser Konn    (ohne ouszulosen!) und in dieser Stellung sichernGE).                             -ein Drohlqusltiser eingeschroubt                            werden. der im oll-    Belichtung: Ausloser voll niederdr0cken @.   Beendi-
geme.ingn bei gesichertem Ausloser benutzt wird.      gung der Belichtung, Ausloser entsichern @.
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Selbslousl6ser                               Belichfung und Lichtwerl
    Will der Photogroph selbst mit oufs Bild kommen,    Die Belichtung richtet sich noch der herrschenden  Be-
    so wird stoti des Ausl6sers der Selbstousl6ser ver-    leuchtung (genouer: noch der Helligkeit des Oblekts).
    wendet. Er ist durch Kurbelschwung  outomotisch (und    Als MoB fur die richtige Belichtung dient der Licht-
     bis zur Benutzung stdndig) gesponnt. Mit Ausnohme     werl. Er wird f0r die benutzte Filmempfindlichkeit qus
    von ,,8" k6nnen olle Verschlu0zeiten von I - l/500 sec    der Belichtungstobelle oder om Belichtungsmesser ob-
    benutzt werden. Bei Selbstousl6sung 6ffnet sich der    gelesen und ouf der Lichiwertskolo der Komero ein-
    VerschluB erst noch etwo l0 sec f[ir die Douer der     gestellt. Domit sind Zeit und Blende bereits ouf rich-
     eingestellten Momentzeit.                                 tige Belichtung obgestimmt.
   Wurde der VerschluB bereits von Hond ousgel6st    Diese Abstimmung der gekuppelten Zeit-Blenden-
   und durch Kurbelschwung nicht obermols gesponnt,                                                        Skolen bleibt ouch donn erholten, wenn die Forde-
    so ist der Selbstousl6ser unwirksom. Beim Einscholten                                                   rungen der Schdrfe (vgl. dos Schemo) eine ondere
     lduff lediglich der Vorlouf ob.                                                               Zeit-Blenden-Poorung  verlongen. Hierzu wird in iedem
    Ausliisen: Knopf des Selbstousl6sers  in Pfeilrichtung      Foll nur dos Zeitriidchen bedient. Bei gleichbleibender
    zur Seiie sch,ieben.                                       Belichtung konn doher unler den verfUgboren Zeit-
                                                       Blenden-Pooren sofort und ohne Umrechnung  die
                                                                     grjnstigste Kombinotion ousgewdhlt werden.
     Auch bei Nichtgebrouch der Komero k6nnen       Die Lichtwe*e 13 bis 9 gestotien von Blende 4 bis 22
       Verschlu0 und Vorlouf gesponnt bleiben, ohne       ie sechs Zeit-Blenden-Poorungen, z. B. Lichtwert l3:
     doB die Federkroft nochldBt.                     Teit    l/500  112s0 11125 1160    I /30   1115
                                                           Blende              5,6                      t1      16      22

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                                                           VerschluBzeit     €  Bewegungsschdrfe  (S. 23)
          Helligkeit *            Lichtwert
                                                                                                                                19)                                                   I          Blende      €  Tiefenschcirfe (S.

Ergibt sich bei der Zeit-Blenden-Poorung die Zeit-    die Einstellungen von Zeit und Blende einzeln ouf die
einstef lung ,,8", so verlongt sie bei gleichem Lichtwert   Komero 0bertrogen werden. Domit ist indirekt der
sinngemdB 2 sec (:  Verdoppelung der lcingsten Ver-     gijltige Lichtwert (obzulesen on der Lichtwertskolo  des
schluSzeit). Frir iedB ncichstkleinere Blende ist die     Zeitrcidchens)  festgelegt, so dof} nun der Ubergong
Belichlungszeit weiter zu verdoppeln. Als Beispiel    ouf ondere Zeit-Blenden-Poore in der beschriebenen
Lichtwert 6:                                      Weise erfolgen konn.
Zeit   114  112      I            (2\          (4)        (8)    Allgemeine Belichtungsregel. Nicht immer lossen sich
                                                            die Forderungen der Bewegungsschdrfe und derTiefen-B lende               5,6                       ll       16       22                                                         schdrfe in Einklong bringen. Ung0nstige Aufnohme-
Auch Zwischenwerle sind ouf der Lichtwertskolo ein-     verhdltnisse schrdnken diese M6glichkeit mehr und
stellbor. Hierdurch ergeben sich Zwischenwerte der    mehr ein, so doB in der einen oder onderen Richtung
Blende. Blende 3,5 stellt ebenfolls einen Zwischen-    miiunter eine Kompromi3l6sung erforderlich wird. Zu
wert zwischen den Blenden 2,8 und 4 der internotio-    bedenken ist iedoch, Unterbelichiung ergibt unretlbore
nolen Blendenreihe dor.                                    Detoilverluste in den Schoiten, wdhrend Uberbelich-
                                             tung beim Negolivprozef} weitgehend ousgeglichen
Die Belichtungstobelle mit lhren Lichlwerten  beriick-    werden konn. Als Houptregel  filr dos Belichten gilt
sichtigt lediglich die ollgemeinen Lichtverhciltnisse und     do her:
schlie9t grobe Fehlbelichtungen ous. ln schwierigen
Fdllen ernpfiehlt es sich, einen elektrischen  Belich-            Stets ouf die Schotlen belichten
tungsmesser zu Rote zu ziehen, Sofern dieses Gercit           und lieber reichlich ols zu knopp!
nicht gleichfolls noch Lichtwerten geeicht isf, m0ssen

                                                                                                                       27
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Erkliirung der
Bildbeispiele:
A
Hochgebirge
(Schnee) ohne
Vordergrund.
Offener Strond

B
Sport.
Helle Stro3en
und Pldtze,
offene Londschoft
c
 Londschoft mif
Vordergrund.
Personen im Freien
D
Personen imSchotten.
 Schottige StroBen

E
 Personen unter
 hellen Bdumen.
 Personen in glos-
 gedeckten Hqllen
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Die Belichfungsfobelle
Die Helligkeit des Obiekts ist im Kopf der Tobelle mit
ie 2 Bildbeispielen fijr 5 Siondordfdlle symbolisch dor-gestellf  .                                                                                            ft[l
Die Filmempfindlichkeit  isi Iinks in ASA-Werien, rechts
in 1/10 DIN-Groden ongegeben.Der Lichiwerl findet sich ieweils im Schnittpunkt der   4m   2beiden Spolten Helligkeit und Filmempfindlichkeit.
Zur Lichtwertkorreklur dienen die unteren Spolten der
Tobelle. Sie berUcksichtigen die Helligkeitsobnohme
bei   f ieferem Sonnensiond (obere Spolte: bei voller                                               I
Sonne, unlere Spolter bei bedecktem Himmel). Als ein-
foches MoB frir die Beurteilung der Lichtverhciltnisse
ist die Lcinge des eigenen K6rperschottens  zugrunde
gelegt. Die Arbeitsproxis on sonnigen Togen liefert
bold die n6tige Erfohrung, um den Helligkeitswechsel Filmonzeige am Einsfellknopf
und somit den Lichlwerl zu verschiedenen Tooeszeiten
                                                 Domil mon wei8, mit welchem Aufnohmemoteriol  dieouch bei bedeckterSonne  richtig obschdtzenzu-k6nnen.                                           Komero jeweils geloden ist, befinden sich in der
Beispiel: Forbfilm l5/10'DlN, Londschoft mit Vorder-  Stirnseite des Einstellknopfes zwei Merkscheiben, die
grund, Sonne zur Mittogszeit (: kurzer Schotten, keine   ciurch einen drehboren Griff in der Knopfmitte  ein-
Lichfwerikorrektur) ergibt Lichtwert 11. M6gliche Zeit-   gesiellt werden, durch Rechlsdrehung @ ouf dieBlenden-Poore:11125  bei 4;1160 bei 5,6 usw.   Die   Filmempfindlichkeiten von 8 bis 160 ASA (:  l0/10o                                                   -gleiche Aufnqhme om Nqchmittog (entsprechend der   bis 23ll0o DIN), durch Linksdrehung @ ouf die Film-
Schottenlcinge mil Korrekturwert      verlongt dogegen  typen Ortho, Pon, Color-Togeslichtfilm fi  und Color-                                          -'l)den Lichtwert ll --l :10.                                 Kunstlichtfilm A.
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