Sewing machines
Gritzner VZ Old Design — User manual
User manual for Gritzner VZ Old Design. 82 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.
82 pagesGerman18.9 MB PDF

Loading your manual…Open PDF directly
Document details
- Brand
- Gritzner
- Model / document
- Gritzner VZ Old Design
- Document type
- User manual
- Language
- German
- Pages
- 82
- File size
- 18.9 MB
- Category
- Sewing machines
- Document date
- Not specified in catalog
Contents
- img097_2R1
- img059_1L2
- img059_2R3
- img060_1L4
- img060_2R5
- img061_1L6
- img061_2R7
- img062_1L8
- img062_2R9
- img063_1L10
- img063_2R11
- img064_1L12
- img064_2R13
- img065_1L14
- img065_2R15
- img066_1L16
- img066_2R17
- img067_1L18
- img067_2R19
- img068_1L20
- img068_2R21
- img069_1L22
- img069_2R23
- img070_1L24
- img070_2R25
- img071_1L26
- img071_2R27
- img072_1L28
- img072_2R29
- img073_1L30
- img073_2R31
- img074_1L32
- img074_2R33
- img075_1L34
- img075_2R35
- img076_1L36
- img076_2R37
- img077_1L38
- img077_2R39
- img078_1L40
- img078_2R41
- img079_1L42
- img079_2R43
- img080_1L44
- img080_2R45
- img081_1L46
- img081_2R47
- img082_1L48
- img082_2R49
- img083_1L50
- img083_2R51
- img084_1L52
- img084_2R53
- img085_1L54
- img085_2R55
- img086_1L56
- img086_2R57
- img087_1L58
- img087_2R59
- img088_1L60
- img088_2R61
- img089_1L62
- img089_2R63
- img090_1L64
- img090_2R65
- img091_1L66
- img091_2R67
- img092_1L68
- img092_2R69
- img093_1L70
- img093_2R71
- img094_1L72
- img094_2R73
- img095_1L74
- img095_2R75
- img096_1L76
- img096_2R77
- img098_2R78
- img099_1L79
- img099_2R80
- img10081
- img101_1L82
Search available document text
Find a term, then jump to its page in the original PDF. Image-only pages may not be searchable; check the PDF for exact wording and diagrams.
Page 1 · Read text
Geb ro u eh sa·nwe is u n g
für die
/
Fami.lieri-
Zickzack-.
Z~ntralspulen- ·
Nähmaschine
' KI. 116
(Unterklassen siehe· Rückseite)
G R 1 T Z N E R - K A Y S E R A. -G.
K A R L S RUH E - D U R LA C H.
s 370. 3. 40. • vz· d'tsdi. m.
kostenlos mit lieben Grüßen nicole.boening@web.deView original page 1Page 2 · Read text
Unterklassen:
Kl. 116 - a für normale Näharbeiten und Zick-
zacknähte für Familiengebrauch
und Weißnäherei.
Kl. 116 - b ·'wie Kl. 116 - a, außerdem mit
Einriditung für Lodistickerei.
Kl. 116 - c wie Kl. 116 - a, außerdem als
Zweinadel-Masdiine für Biesen-
näherei.
kostenlos mit lieben Grüßen nicole.boening@web.deView original page 2Page 3 · Read text
Inhaltsverzeichnis.
Seite
A. Behandlung der Masdtine 1-22
Nützliche Winke 3
Allgemeines 4
Das· Treten der Masd1ine ~
Einfädeln des Oberfadens f\
Zweck der Fadenspannungen 6
Einfädeln des Unterfadens 7
Einsetzen der Spulenkupsel
Aufspulen des Unterfadens \l
Einsetzen der Nadel 10
Nadeltabelle und Garnstärke 10:-11
Heraufholen des Unterfadens " 11
Nähen
Regulierung der Fadenspannungen
Regulierung des Druckes auf den Stoff-
drückerfuß 15
Einstellen der Stichlünge Hi
Herausnehmen der Arbeit aus der Maschine 16
Reinigen und Oelen der Maschine 17
Auseinandernehmen und Reinigen der
Greifer bahn ~ 1
B. Arbeiten mit dem geraden Stepp~tich 23-;m
C. Arbeiten mit dem ZiCkzaCkstich 37-65
Einstellen der Masdiine hierzu ::18
fl. Klasse 116 - b mit Einrichtung für
LochstiCkerei 66
E. Klasse 116 - c als Zweinadel-Maschine
für Biesennäherei ß8
F. Praktische Winke zur Beseitigung
von Störungen 70
kostenlos mit lieben Grüßen nicole.boening@web.deView original page 3Page 4 · Read text
A.
Behandlung
der
Zickzack-
Zentralspulen-Nähmaschine
für Familiengebrauch
und Hausindustrie
kostenlos mit lieben Grüßen nicole.boening@web.deView original page 4Page 5 · Read text
NützJiche ·Winke.
Nähmaschinenöl kauft man am zuverlässig-
sten in jener Nähtne.schinenhandlung, in der
die Maschine gekauft wurde. Man verlange
harz- und säurefreies, wasserklares Näh-
maschinenöl. Bei Verwendung einer anderen
Ölsorte tritt Verharzung der Maschine ein.
Nadeln. Zu der Zickzack-Zentralspulen-Näh-
maschine werden Nadeln System 705 verwen-
det. Von der Nadel hängt zum großen Teil
das einwandfreie Arbeiten der Maschine .ab.
Man überzeuge sich beim Einkauf von Nadeln
~·on der Qualität derselben, d. h. man ver-
gleiche sie mit jenen der Maschine ur-
sprünglirh beigelegten.
Die Nähfähigkeit und der geräusrhlose Gang
erfordern es, <lall an der Maschine nichts ge-
schraubt und verstellt wird. Sollte aus irgend
einem Grunde die Maschine versagen, o;o
wende man sich stets an den Händler, bei dem
sie gekauft wurde. Er wird gerne bereit sein,
etwaigen Übelständen abzuhelfen. Nur er hat
das Interesse, die Maschine wieder in Gang zu
setzen. Audi kaufe man nur bei ihm pas-
sende Nadeln, Spulen, Zubehör und Ersatz-
teile.
Der Qualität des Fadens wende man be-
sondere ;ufmerkamkeit zu.
3
kostenlos mit lieben Grüßen nicole.boening@web.deView original page 5Page 6 · Read text
Allgemeines.
Bei 1 n geb rau eh n a h m e der Masd1ine
beaehten, damit keine Fehler entstehen!
1. Wie der Oberfaden eingefädelt und über-
all geführt ist.
2. Wie die Nadel (Nr. 705) eingesetzt ist. (Die
lange Nute steht nad1 vorne, der nähenden
Person zugewandt.)
3. Wie die Spulenkapsel eingefädelt ist.
Nichts an der Masehine ver-
s «;lt r a u b e n u n d v e r s t e 11 e n , abge-
sehen von der Spannungsregulierung!
Das Treten der Masehine.
1. Nähfuß mittels des Zeugdrückerhebels
hochheben, Nadel auf dem höd1sten Stand
stehen lassen und die Nähprobe nach rück-
wärts herausziehen.
2. Den beigegebenen Riemen auseinander-
haken, ihn durch die Schnurlauflöcher d~r
Tischplatte mit beiden Enden nach unten zie-
. l!en und den Riemen wieder zusammenhaken.
3. Den Riemen auf den Schnurlauf des
l{andraäes und dann unter Rechtsdrehen auf
das Gestellrad der Maschine legen, vorher je-
-doch das Handrad auslösen. (Seite 8.)
Die Nadel darf beim üben der Tretbewe-
gung nicht eingefädelt sein, und der Stoff-
drücker muß, solange sich kein Stoff unter der
Nadel befindet, nach oben gehoben sein, damit
die Transpork11rzähne nicht stumpf werden.
kostenlos mit lieben Grüßen nicole.boening@web.deView original page 6Page 8 · Read text
Einfädeln des Oberfadens.
1. lkn Faden von der auf dem Garn-
rollstift aufgesteckten Garnrolle nach der
Spannung·ssd1eibe führen· und zwar bei Be-
nijtzung der rechten Oberfadenspannung
vorher durch das rechte Loch der Füh-
rung „I" (Abb. 1) und von da von links
her unter den Haken „2" zwischen die rechten
Spannungsscheiben „3".
Bei Beni.itzung der linken Oberfadenspan-
nung wird der Faden durch das linke Loch der
Führung „l" und von da von rechts het unter
den Haken „2" zwischen die linken Span-
nung~scheihen „4" geführt.
2. Hierauf den Faden hinter· dem Bügel .Ji"
um die Rolle des Fadengebers „6" von rechts
nach links in den vorderen Schenkel der Rc-
gulatorfecler „7" führen.
3. Dann unter dem Fadenregulierhaken .,S"
nach oben nochmals hinter dem Bügel „.'l" von
rechts nad1 links durch das obere Loch des
Fadenhehels „9".
4. Jetzt den Faden durch die Öse „11"
führen, und durd1 die Öse „12" des Nadelhal-
ters von vorne nach hinten durch das Nadel-
öhr einfädeln.
5. Bei Höchststellung des Fadenhehels mufi
zirka 6-7 cm Faden durch das Ohr gezogen
sein, bevor mit eiern Nähen angefangen wird.
Zweck der Fadenspannungen.
Um ein allzuhäufiges Spannungsändern aus-
zuschließen, sind die Zickzackmaschinen mit
zwei Fadenspannungen ausgestattet.
Eir.~ Spannung benützt man für normale
Niiharheiten, die andere Spannung für Spe-
6
kostenlos mit lieben Grüßen nicole.boening@web.deView original page 8Page 9 · Read text
zialarbeiten, die eine besonders starke Ober-
fadenspannung erfordern, z. B. bei hochge-
zog·enen Knopflöd1ern.
Einfädeln des Unterfadens.
t. Spulenkapscl herausnehmen.
Das Sc.hwungrac;l gegen sich drehen bis die
Nadelstange in der Höchstlage steht, mit dem
Daumen und Zeigefinger der linken Hand
die kleine Klappe der Spulenkapsel erfassen,
diese aufklappen und Spulenkapsel mit der
Spule herausziehen.
2. Die Spule aus der Spulenkapsel entfernen.
indem die offene Seite der Spulenkapsel nad1
unten gehalten wird, sodaß bei niedergelegter
Klappe die Spule in die Hand fällt.
Das Einfädeln der Spulenkapsel.
1. Oie Spulenkapsel beim Einsetzen der
Spule (Abb. 2) mit dem offenen Ende nad1
oben halten.
Abb. 2
7
kostenlos mit lieben Grüßen nicole.boening@web.deView original page 9Page 10 · Read text
2. Die Spule so in die Spulenkapsel hinein-
lcgcu, dafi die Spule sich in der llichtung des
Pfeiles (Abb. 2) abwickelt.
3. Den Faden in den Schlitz „a" der Spulen-
kapsd und längs der Spannungsfedes unter
diese und unter den Haken „b" durchführen.
·oas Einsdzen cler Spulenkapsel.
1. Die Spu lcnkapsel samt Spule' auf den
Stift in der Mitte des Greifers (Schiffchens)
a11fsdiieben, und zwar so, daH der Halter „c"
(Abb. 2) in die Aussparung der Schiffbahn
greift.
2. Die Sp11lcnkapsel so hineindriicken, dall
sie mit einem leichten Klang einspringt,
Cl I
,,/
Abb. 3
8
kostenlos mit lieben Grüßen nicole.boening@web.deView original page 10Page 11 · Read text
Das Aufspulen des Unterfadens.
Beim Spulen soll. nicht das ganze Werk der
Maschine mitlaufen, daher zunächst das Werk
auslösen:
1. Handrad mit der linken Hand festhalten
und mit der rechten Hand die Auslöserscheibe
„a" (Abb. 3) soweit als möglich nach links
in der Pfeilrichtung drehen.
2. Den Faden von der Garnrolle durch die
vor den Spannscheiben befindliche Ose „d?' .
(Abb. 1) ziehen und von links zwischen die
beiden Spannungsscheiben „a" (Abb. 1) und
dann dnrch die Fadenführungsöse „b" am Rie-
menschutz über den Fadenführer „c" zur
Spule „e" führen.
3. Den Faden von rückwärts einigemale um
die Spule wickeln, sodaß er über den Faden-
führungssteg, der auf der Spulenklappe sitzt,
läuft.
4. Spuler gegen das Handrad drücken. bis
er einschnappt, und anfangen zu spulen.
Tst die Spule voll, so sd1altet sich der Appa-
rat von selbst aus. Hört der Spuler zu früh
oder zu spät a11f, dann ist die seitlich sitzende
Schraube des Ausrückhakens zu lösen und der
Haken ein wenig nach vorn oder nach hinten
zu verschieben.
Es ist notwendig, den Spuler hin und wie-
der an der Schmierstelle etwas einzuölen.
Das Wiedereinschalten des Werkes erfolgt
9
kostenlos mit lieben Grüßen nicole.boening@web.deView original page 11Page 12 · Read text
durdi Rechtsdrehen der Auslöserscheihc, liis
sie festsitzt.
Das Einsetzen der Nadel (Nr. 705).
1. Das Handrad in der Richtun~ des Pfeiles
(Ahh. 3) drehen, bis die Naclelstang.~ ihren
höchsten Punkt erreicht hat.
2. Mit der rechten Hand die Flügelschraube
111n Nadelhalter lösen und die einzusetzende
NadPl so zwischen Daumen un.i Zei5cfinger
der linl<e11 Hand erfassen, daß die lang~ Rinne
der J'\adel nach vol"ne, dem Nahenckn zu,
sh-ht.
3. Nadel in die Nute der Nadelstange unter
dem Nadelhalter soweit in die Höhe schieben,
·bis sie oben anstößt und dann mit der rechten
Hand die Nadelhalterschraube recht fest an-
ziehen.
Wahl der Nadel und Garnstärke.
Die Schönheit der Näharbeit hängt viel von
der richtigen Wahl des Nähfadens und der da-
zu passenden Nadel ab. Mürbes, ungleichmä-
ßiges dickes oder knotiges Garn kann ebenso-
wenig zu einer guten Naht gebraucht werden
wie eine stumpfe, krumme oder mit schlechtem
Öhr versehene Nadel. Als Unterfaden wähle
man stets ein weicheres Garn, welches etwas
schwächer ist als der Oberfaden. Spröde und
starkdrillige Fäden lassen sich nicht gut ver-
nähen.
10
kostenlos mit lieben Grüßen nicole.boening@web.deView original page 12Page 14 · Read text
Der Unterfaden kommt alsdann in Form
einer Schlinge aus dem Stichloch (Abb. 4). ·
. Der Fadenhebel mufl hochstehen, damit der
Faden nicht aus der Nadel gleitet.
Abb. ·4
3. Beide Fäden. werden nach hinten· unter
den Stoffdrückerfufi gelegt.
Das Nähen.
· · 1. Stoff unter die Nadel legen.
2. Nähfufl durch Se;nken des Stoffdrücker-
Hebel,s herunterlassen und anfangen zu nähen„
12
kostenlos mit lieben Grüßen nicole.boening@web.deView original page 14Page 15 · Read text
Bei clen ersten 5-6 Stichen müssen beide
Vadenenden festgehalten werden, damit sid1
kein Faden i 11 die St:hiffchenbahn schlagen kanu.
Arbeit darf nnr geleitet, nicht aber gezogen
oder geschoben werdenwegen der Gefahr des
Nadelbrechens.
Bei harten oder dicken Stellen
ü b·e r Kreuz nähte drehe man das
Ha n cl r ad l a n g s a m m i t de r Ha n d,
b j s d i es e vorüber s·i n d, um das Br e-
ch e n oder Verbiegen der Nadel zu
v e r h ii t e n. Bei s eh a r f e n E ck e n - N ä-
h e n oder Ketteln zieht man vorher
m i tt e l s e i n e r Näh n a d e l. e i n e n Fa-
d e n d LI r eh d i e E ck e d e s s t 0 f f e S, l ä ß t
beim Nähen die Nadel der Maschine
a n d e r E ck e s t e ck e n, d r e h t d e n S t o f f
u m, z LI m W e i 't e r n ä h e n u n d h ä l t d i e
beiden Enden des durchgezogenen
Fadens fest. ·
Hierdurch vermeidet man das
Hineinziehen des Stoffes in die
S t i eh p l a t t e.
Das Regulieren der Fadenspannungen.
· a) Die Oherfadenspannung.
Die Maschine besitzt zwei Oberfadenspan-
11ungen, siehe auch Seite 5.
Die linke Spannung Nr. t (Abb. t) wi.rcl in
cler Regel für normale Näharbeiten verwendet.
Die rechte Spannung Nr: 1 (Abb. 2) wird
brim Knopflochnähen benutzt„
Die Spannung des Oberfadens wird durch
Drehung einer der an clen zwei Oberfaden-
spannungen befindlichen· Muttern, welche mit
Einstellskalen versehen sind, bewirkt. Durch
Drehung nach rechts wird die Spannung ver-
stärkt, nach links schwächer.
13
kostenlos mit lieben Grüßen nicole.boening@web.deView original page 15Page 16 · Read text
b) Die Unter(adenspannung.
Die Spa11111111g des Unterfadens wird durd1
f)rchung· der kleineu Srhraube „d" (Abb. 2)
reguliert. Dreht man diese Schraube nad1
rechts, so wird die Spannung stärker, dreht man
nach links, so wird sie schwächer. Spannungs-
änderungen an der Spuleukapsel sind nad1
Möglichkeit zu vermeiden.
Das Regulieren während der Näharbeit.
Da eine tadellose Arbeit nur durch richtige
Fadenspannung·en zu erzielen ist, empfiehlt es
sich, dem Regulieren besondere Aufmerksam-
keit zu widmen.
Nad1dem man auf dem untergelegten Stoff
eine Naht von einigen Zentimetern Länge ge-
näht hat, halte man ein und prüfe die Naht
oben und unten. Sind die Fäden auf beiden
Seiten gleidi.rnäfüg eingezogen und hat eine
richtige Verschlingung beider Fäden, wie aus
Abb. 5 ersid1tlidi ist. stattgefunden, so kann
· weitergenäht werden und es soll an den Span-
nungen nichts geändert werden.
f. '
Abh. 5
Die Spannung bedarf der Regulierung, wenn
sich auf der Unterseite Knoten oder Schlingen
zeigen. Der Unterfaden liegt cann gerade auf.
(Abb. 6.)
14
kostenlos mit lieben Grüßen nicole.boening@web.deView original page 16Page 17 · Read text
In diesem Falle ist entweder die Oberfadeu-
spannung zu loS'e oder die Unterfadenspannung
zu stark. Abhilfe schafft man entweder durd1
Drehen an der Spannungsmutter nach rechts,
wodurch die Oberfadenspannung stärker ge-
madit wird, oder durch Drehen an der kleinen
Sdiraube „d" (Abb. 2) nad1 links, wodurch
die Unterfadenspannung leichter gemacht wird.
Es mul! solange reguliert werden, bis die Ver-
schlingung genau in der Mitte des Stoffes liegt.
Liq,\·t dagegen der Faden flach auf der Ober-
seite (s. Abb. 7), oder zeigen sich da Knoten
tmtl Sd1lingen, so ist entweder die Oherfadcn-
spannung zu stark oder die Unterfadenspan-
nung zu lose.
Abb. 7
Abhilfe sc.hafft man entweder durch Drehen
an der Spannungsmutter nad1 links, wodurch
die Obcrfadcnspannung loser gemacht wird,
oder durch Drehen an der kleinen Sdiraube
„d„ (Abb. 2) nach rechts, wodurch die Unterfaden-
spannung stärker gemacht wird. Auch in die-
sem Falle mul! solange reguliert werden, bis
die Verschlingung genau in der Mitte des Stof-
fes liegt.
Das Regulieren des Druckes auf den Stoff-
drückerfuff.
übereinstimmend mit der Fadenspannung. ist
der Druck des Stoffdrückerfufies zu regu-
lieren. Dicke und harte Stoffe erfordern einen
starken Drude, während bei dünnen Stoffen,
kostenlos mit lieben Grüßen nicole.boening@web.deView original page 17Page 18 · Read text
Seide und dergl. ein ziemlich leichter Druck
genügt. Durch Drehen an dm- Stoffdrücker-
sduaube, die sich vorn oben auf dem Kopf
neben der Nadelstange befindet, nach rechts
wird der Druck des Fußes verstärkt. Durd1
Drehen an dieser Stoffdrückerschraube nach
links wird der Druck des Fußes vermindert.
Das Einstellen der Stichlänge.
Rechts vom Arbeitenden an der vorderen
Seite des Armes befindet sich der Stichsteller-
hebel mit Knopfsdiraube „f" (Abb. 1). Um den
Stkh auf eine bestimmte Länge einstellen 711
können, löse man clie Knopfschraube durch
leid1tes Drehen von rechts nach link~.
Zum Yorwärtsnähen srhiebt man den HebPI
mit der Knopfsdiranbe in l~r !'fp1Jrid1tung-
nach unten, ausgehend v1Jn der mi' Null be-·
zeidrneten Mittelstellung der Skalaplatte.
Der Stirh wird liinger, je tiefer die Knopf-
sd1ruube geschoben wird, 111n bei der l1öchs!Pn
ZPhl den größten Stich zu err<'id1~~n.
/11rn Hiickwärtsnähen sd1iebt man d·.:11 He-
J,EJ mit ,;r"r Knopfsd1raube voa d•]r >T·1lbtd-
\u11g aus nach oben. Der Hiickw;irtsstid1 wircl
länger, .ie weiter man die Knopfsd1rn11h,~ nach
ob_en schiebt, um ebenfalls bei der höchsten
Zn'1i die gri.ill!P T.:111~e ~11 C';re1d1t"L
Hat man rlcn rid1tig·c:n V1lrw<ino,;~tich Prrni'.-
telt. so srhraube man die Knopfschraube ,.f"
(Ahh. 1) zu bis sie gegen die Stichstellerplatte
stößt.
Das Hnunternehmen der Arbeit von
der Maschine.
Bei der Herunternahme der Arbeit von der
Maschine bringe man die Nadel auf ihren
16
kostenlos mit lieben Grüßen nicole.boening@web.deView original page 18Page 19 · Read text
höchsten Stand und den Stoffdrückerhebcl in
die Höhe, wodurch sich die Fadenspannschei-
hen öffnen, so daß man ohne weiteres den
Stoff genügend weit nach hinten von der Nadel
entfernen kann, um die beiden Nähfäden ab-
zusdmeiden, die. ,jedoch ungefähr 7 cm lang
in der Maschine bleiben müssen, damit man
ungehindert wieder mit Nähen anfangen kann .
..ci
<..Q
17
kostenlos mit lieben Grüßen nicole.boening@web.deView original page 19Page 20 · Read text
Das Reinigen und ölen der Maschine. Bei allen Nähmaschinen ist das sachgemäl.le ölen eine unerläl.lliche Bedingung. Es kommt hierbei nicht darauf an, v.iel öl zu verbrauchen, sondern zur rechten Zeit einen Tropfen öl an die richtige Stelle zu bringen. Zum ölen darf nur bestes, l1arz- und säure. freies „Nähmascllinenöl" verwendet werden. Um die Teile vorn am Kopf der Maschine 18 kostenlos mit lieben Grüßen nicole.boening@web.deView original page 20
Page 21 · Read text
gründlich ölen zu können, löse man die beiden
Befestigungsschrauben vorne am Kopfdeckel
und nehme den Kopfdeckel ab.
Nachdem man die Maschine mit einem sau-
beren Lappen abgeputzt hat, bringe man an
si.imtliche mit Pfeilen bezeichnete Stellen et-
was öl. Hat man ferner den Zeugdrücker hoch-
gehoben, so läßt man die Maschine kurz ohne
Faden laufen. Bei andauerndem Gebrauch muß
öfter geölt werden, sonst vor jeder In-
betriebnahme. Nach längerer Zeit des Stillstan-
des ist vorher an die Stellen ehvas Petroleum
zu bringen, die Maschine ohne Faden bei hoch-
19
kostenlos mit lieben Grüßen nicole.boening@web.deView original page 21Page 22 · Read text
gelwbenem Zeugdrückerhebel kurze Zeit laufen
1.\1 lassen, gut abzuputzen und. mit Nähmaschi-
nenöl nachzuölen.
Bei dauerndem Gebrauch der Maschine set-
zen sid1 Stoffasern, Appretur- und Fadenreste
zwischen Stichplatte und Stoffschieber, die mit
l'ett vermischt sich so verhärten. können, daß si<'
die Masdiine in ihrem leid1ten Lauf hemmen.
In diesem Zustand darf die Maschine · nkht
weiter benutzt, sondern diese Reste müsse11
rechtzeitig entfernt werden.
Beim Oien der unten gezeil'hneten Teile des
umgelegten Oberteils (Al,b. 10) ridüe man
sein besonderes Augenmerk auf die Schiffd1en-
Lahn, welche steis sauber und frei von Faden-
resten, Appretur usw .. gehalten werden mul!.
weil soust die freie Bewegung des Schiffd1ens
gehemmt wird, wodurch lauter Gang und son-
stige Störungen auftreten. · . ·
/.um gründlidwn Reinigen der Maschine ist
es weite.r erforderlid1, d1;1l! die Stid1platte ab-
geschraubt wird. Dadurd1 lassen sich bequem
Apprehlr, Fadenreste usw., die sid1 zwisd1en
Stichplatte und Stoffsdlieber ansammeln, ent-
fernen. Zur Vermeidung jeder Sdiädigung der
Maschine ist ein zugespitztes Stückchen Holz
zur Entfernung der Fasern zu verwenden,
keinesfalls Schraubenzieher, Nadel oder ähn-
liches.
Ist nach eben beschriebener Weise alles geölt;
setze man den ganzen Mechanismus eine Mi-
nute lang in schnelle Bewegung und reinig.e
die Maschine von dem überflüssigem öl, bevor
man zu nähen anfängt.
· Man übersehe nicht, audl den Spuler und
das Gestell an allen Teilen, wo eine Reibung
stattfindet, zu ölen. ·
20
kostenlos mit lieben Grüßen nicole.boening@web.deView original page 22From the ISMACS International. Original publisher and archive notices are retained.
Check the model and edition against your equipment.
PDF verified 2026-10-11.


