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Zeiss Ikon Contaflex IV User manual

User manual for Zeiss Ikon Contaflex IV. 41 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

41 pagesGerman6.0 MB PDF
Zeiss Ikon Contaflex IV manual cover
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Document details

Brand
Zeiss Ikon
Model / document
Zeiss Ikon Contaflex IV
Document type
User manual
Language
German
Pages
41
File size
6.0 MB
Category
Film cameras
Document date
Not specified in catalog

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Einzelteile der Gontafler lV
l4 BlitzlichtonschluB            20 Bel ichtungszeit-Skolo
15 Sperre fiir Blitzlichthebel      2l Blenden-Skolo
l6 Soerrklinke zum Aus-        22 Schdrfentiefen-Skolo
   dechseln der Obiektivfeile    23 Leerloufknopf zum
l7 DrUcker fOr Lichtwerh              Riickspu len
     ei nstel   I ung                 24 Verriegelung der
l8 Einstellring fiir Blende           Rilckwond
   und Belichtungszeit          25 Siotivgewinde
19 Lichtwert-Skolo             26 Suchereinblick

     Die Zohlen beziehen sidr zum Teil ouf dos Bild ouf der
                    vorderen UmschlogkloPPe





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Die Gontafler lV
 der Zeiss lkon AG. Stuttgort vereinigt in sich die
VorzUge der Kleinbild- und Spiegelreflexcomeros.
 In ihr hot die in Johrzehnten gesommelte  Er-
fohrung im Bou von Prcizisionscomeros  konstruk-
tive Formen ongenommen. Sie wurde frjr den
ernsthoften Amoteur geschoffen, dient ober ouch
dem Fochphotogrophen, Wissenschoftler und
Techniker zur L6sung vieler spezieller Aufgoben.
Die Contoflex lV bietet olle nur erdenklichen
Sicherheiten fiir dos Gelingen lhrer Aufnohmen:
Der geschlitzt im Gehciuse eingebettete photo-
elektrische Zeiss lkon Ropid-Belichtungsmesser
zeigt ouch bei Forbfilm zuverldssig die richtige
Verschlu3einstellung on. Zwei gekuppelte Ent-
fernungmesser sorgen  f iir  exokte Schorfein-
stellung des weltberiihmten Obiektivs Zeiss
Tessor 1 :2,8150 mm und oller Obiektiv-Ergcin-
zungsteile. Der ilbersichtliche Sucher ist ouch bei
Nohoufnohmen vollstcindig porolloxfrei. Durch
Kupplung mehrerer Funktionen ist die Comero
schnell oufnohmebereit. Mit dem umfongreichen
Zubehor des Contoflex-Systems, dos ouf den
letzten Seiten dieses Heftes ousfUhrlich beschrie-
ben isi, beherrschen Sie viele interessonte Auf-
gobengebiete.
Domit Sie olle Vorteile lhrer Conioflex lV richtig
niitzen konnen und immer Freude on lhren Photos
hoben, lesen Sie, bitte, diese Anleitung oufmerk-
som durch. Kloppen Sie die Umschlogseiten vorn
und hinten zum leichteren Versicindnis herous.
Wir empfehlen, die beschriebenen  Hondgriffe
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f iir die Auf nohme zuncichst mit ungelodener
Comero zu iiben Hoben Sie donn noch Frogen,
so erteilen lhnen lhr Photohcindler oder die Photo-
berotung der Zeiss lkon AG., Stuttgort-S, Dorn-
holdenstroBe 5, gern kostenlos Rot und Auskunft.
Wir sind sicher, do3 Sie beim Kouf lhrer Comero
eine gute Wohl getroffen hoben und doB lhnen
die Contoflex lV viel Freude bereilen wird.
Lossen Sie uns, bitte, on lhrer Freude teilnehmen
und schicken Sie uns schone Aufnohmen, die Sie
mit lhrer Contoflex lV gemocht hoben.





 Dos Bild ouf der zweiten Umschlogseife wurde mit der
 Contoflex bei Gegenlicht mit Blende 8l/zn   Sek.
 o ufgenommen.


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Merkmale der Contafler IV
 Der groBe, helle Sucher zeigt dos Bild schon vor
 dem Auslosen in beinohe notiirlicher GroBe. Dos
 Sucherbild wird von der eingebouten Fresnel-
 Linse bis in die Ecken ousgeleuchtet. Durch dos
 Pentodochkont-Prismo sieht mon in Aufnohme-
 richtung ein seitenrichtiges, oufrechtstehendes
 Bild. Bei ollen Contoflex-Obiekiiven und bei
 Verwendung von Vorsotzlinsen filr  Nohouf-
 nohmen gibt der Sucher porolloxfrei die richtige
 Bildbegrenzung on.
Der eingeboute photo-elekfrische Zeiss lkon
 Ropid-Belichlungsmesser zeigt ouch unter un-
 gilnstigen Lichtverhciltnissen zuverlcissig den rich-
tigen Lichtwert on. Dos MeBinsirument  ist dos
 Ergebnis zwonzigicihriger Zeiss lkon Erfohrung
ouf diesem Speziolgebiet.
Die iibersichtliche Schqrfeinsteltung im Sucher
durch Schnittbild- und Mottscheibenentfernungs-
messer ist mit ollen Obiektiven der Contoflex
gekuppelt.
Als Stqndord-Obiektiv dient dos in der gonzen
Welt berOhmte Zeiss Tessor 1 :2,8t50 mm. Durch
Auswechseln des vorderen Obiektivteils konn
mon die Contoflex lV ouch mit dem pro-Tessor
1 :4t35 mm  (Weitwinkel), dem  pro-Tessor
1 :4/85 mm (Tele) oder dem Steritor-B (Stereo)
ousrUsten. Die Wechselteile hoben Boionett-
fossung. Alle Obiekiive sind forbkorrigiert und
vergijtet und liefern bei SchworzweiB- und Forb-
oufnohmen gestochen schorfe Bilder.
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Der Synchro-Compur-VerschluR mit Selbstous-
loser und vollsynchronisiertem  BlitzlichtonschluB
konn ouf Belichtungszeiten von I - i/soo Sekunde
und Zeitoufnohmen  eingestellt werden. Blende
und Belichtungszeit sind durch den Lichtwert ge-
kuppelt.
Alle Skqlen k6nnen mii einem Blick von oben
obgelesen werden. Durch die Vorwohl-spring-
blende und die Kupplung von Verschlu8oufzug
und Filmtronsport  ist die Comero in Bruchteilen
von Sekunden oufnohmebereit.
Der Kleinbildfilm 24x36 mm wird ols Togeslicht-
potrone, TogeslichtkossettenfOllung, Dunkelkom-
merkossettenfiillung oder Meterwore verwendet.
Bei Benutzung von Kqsselten konn der Film noch
ieder beliebigen Zohl von Aufnohmen bei Toges-
licht, ohne rUckspulen zu mUssen, gewechselt
werden.
Die obnehmbore RUckwond erleichtert dos Loden
und Entloden sowie dos Reinigen der Comero.

Bedienungshandgriffe
Messen der Belichtungszeit
Vor ieder Aufnohme miBt mon den Lichtwert mit
dem eingebouten photo-elektrischen Belichtungs-                        'l),messer (Abb.   der ouch bei ungrinstigen Licht-
verhciltnissen genou orbeiiet, gleichgiiltig, ob
mon die Contoflex lV mit Schworzwei8- oder
Forbfilm, Negotiv- oder Umkehrfilm geloden hot.
Zuerst muB die Filmempfindlichkeit des ver-
wendeten Aufnohmemoteriols eingestellt werden.


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rechts ouf den Knopf (8) ge6ffnet. (Beim Schlie8en
 drtickt mon mit dem linken Zeigefinger die
 Kloppe etwos noch rechts.) Mon richtet die Con-
 toflex lV so ouf dos Motiv, wie es oufgenommen
 werden soll. Dobei schlcigi der weiBe Zeiger (4)
 ous. Durch Drehen des Einstellringes (5) ver-
 schiebt mon donn die kleine weiBe Kreismorke,
 bis sie beim Blick von oben genou iiber dem
 Zeiger steht (Abb.  'l). Am Einstellring lciBt sich
 nun gegeniiber der roten Dreieckmorke, die ouf
der Einstellscheibe  fiir die Filmempfindlichkeit
 ongebrocht  ist, der erforderliche Lichtwert (rote
Zohl) oblesen. Bei ungiinstigen Lichtverhcilt-
 nissen konn mon ouch gegentlber den Blenden-
 werfen (schworze Zohlen ouf der inneren Scheibe
 rechts neben der roten Dreieckmorke) die zu-
 geh6rigen Belichtungszeilen in gonzen Sekunden
 (grUne Zohlen) oblesen.
Der gemessene Lichtwert, bzw. Blende und Be-
 lichtungszeit, miissen donn ouf den Verschluf3 der
Contoflex lV tibertrogen werden.

Einstellcn des Lichtwertes
Dozu drOckt mon ouf den Knopf (17) in Richtung
ouf den Comerokorper und konn donn den do-
nebenliegenden roten Punkt verschieben, bis er
on dem gewiinschten Wert der roten Lichtwert-
skolo (19) steht (Abb. 2). Mon konn ouch holbe
Lichtwerte einstellen.
Do sich der Ring mit dem roten Punkt nur be-
grenzt verschieben lci8t, muB mon zur Einstel-
lung des Lichtwertes in monchen Fcillen zuscitzlich


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den Einstellring (18) fiir Blende und Belichtungs- Abb. 2
 zeit entsprechend verdrehen.
Mit der Einstellung des Lichtwertes sind Blende
und Belichtungszeit gekuppelt. Die Lichtmenge,
die zur Belichtung des Bildes erforderlich ist,
wird ncimlich durch die GroBe der Uffnung des
Oblektives (Blende) und durch die Zeit, die dos
Licht einwirkt (Belichtungszeit), begrenzt. Die
Lichtwertzohl kennzeichnei fUr die ieweiligen Be-
dingungen die entsprechenden Blenden-Belich-
tungszeit-Poore,  die on der Einsiellmorke (13) ob-
gelesen werden k6nnen (Abb. 3). Andert mon
noch Einstellung des Lichtwertes durch Drehen
des Einstellringes (1S) die Belichtungszeit um
einen oder mehrere Werte der Skolo (20), so
wird outomotisch die Blende (21) im richtigen

ll
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Abb.3 Verhcillnis verstellt. Dos gleiche gilt  notiirlich
       ouch umgekehrt.
         Belichtungszeit: Welchen Wert mon wcihlt, richtet
        sich noch der Bewegung des Aufnohmegegen-
         stondes. Je schneller die Bewegung, desto ki.jrzer
     mu0 die Belichtungszeit sein. Die schworzen
        Zohlen der Skolo (20) bedeuten Sekunden-Bruch-
         teile (60 ist 1/eo Sekunde usw.). Bei Stellung uB"
        (grUn) bleibt der VerschluB so longe ge6ffnet,
       wie ouf den Ausl6ser (3) gedrUckt wird (siehe
         Seite 20). Die griinen Zohlen bedeuien, wie ouf
      der Scheibe des Belichlungsmessers,  gonze
        Sekunden. Sie lossen sich ober nicht on die Ein-
        stellmorke (13) drehen. lhre Bedeutung wird
        weiler unten erklcirt.
       Blende: Die Einstellung der Blende richtet sich
        noch der gewUnschten Schcirfentiefe (s. Seite 16).


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 Je kleiner die Zohl, desio gr60er ist die Obiektiv-
 offnung. Zum Einstellen der Bende ist der gleiche
 Hondgriff wie bei der Belichtungszeit erforder-
 lich. Der gewUnschte Wert der Skolo (21) muB on
 der Ablesemorke  ('13) stehen.

 Mit einem Lichiwert lossen sich nur die Kombi-
 notionen von Blende und Belichtungszeit  ein-
 stellen, die zu einem richtig belichteten Bild
 flihren. Der Einstellring (18) lciBt sich nur soweit
 drehen, bis on der Morke (13) ein Endwert der
 Blenden- oder der Belichtungszeitskolo steht. Der
 rechte Endwert der Zeitskolo ist dobei ,,8".

Kommt einmol noch Einstellen des Lichtwertes
beim Abblenden die Belichtungszeit ouf dieses
 grijne ,,8" zu stehen, so ist eine Belichtung von
zwei Sekunden erforderlich. Soll noch stcirker
obgeblendet werden, so liest mqn gegeniiber der
gewijnschten Blende die erforderliche Belich-
tungszeit in Sekunden (griine Zohlen) ob und
stellt donn die Blende ein. Dozu mu0, wie beim
Einstellen des Lichtwertes, ouf den DrUcker ('17)
gedrUcki werden. Die Belichtungszeit wird donn
durch entsprechend longes Niederdrricken des
Auslosers (3) begrenzt. Mon konn in solchen
Fcillen ober die Belichtungszeit ouch direkt om
Belichtungsmesser oblesen, wie ouf Seite l0 be-
schrieben wurde. Will mon noch diesen longen
Zeitbelichlungen von ,8" ouf kUrzere Zeiten
ijbergehen, muB zuvor der Lichtwert neu einge-
stellt werden.


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SPannen des Verschlusses
       Der Synchro-Compur-VerschluB  wird durch Dre-
      hen des Aufzugknopfes  (l ) in Pfeilrichtung bis
     zum horlen Anschlog gesponnt' Domit wird
        gleichzeitig der Film um eine Bildlcinge trons-
        portiert und der Blick durch den Sucher frei-
       gegeben. Durch diese Kupplung sind Do.p.pelbe-
        lichlungen-gl"i.hgiittlg,und leere Filmfelder ousgeschlossen'       Es ist          ob mon vor dem Tronspor-
        tieren des Filmes den Verschlu0 einstellt oder
        donoch. Er konn, ohne Schoden zu erleiden'  in
       gesPonntem Zustond bleiben'
        Rotschlog: Beim Sponnen sollen Doumen und
         Zeigefinger der rechten Hond nicht nur eine Be-
      wegung ousfOhren, die dem Eindrehen einer
       Schioube gleichkommt' ZweckmciBiger  erweist
        es sich, in Linem Schwung zu drehen, wobei die
Abb. I   Bewegung zur einen Hcilfte mit der rechten' zur





                                                               l4
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      unschorf                         schorf
      onderen mii der linken Hond ousgefilhrt wird
        (Abb. 4). Auf diese Weise ist Zeit zu sporen.
        Entfernun gseinstellun g
      Die Entfernung wird mit dem eingebouten Ent-
       fernungsmesser bestimmt. Beim Blick durch den
       Sucher (25) sieht mon in der Mitte des Blickfeldes
      eine von einem mottierten Ring umschlossene
         Kreisflciche, die durch eine woogrechte Linie in
      zwei Hcilften geteilt ist (Abb. links). Die Ent-
      fernung des Auf nohmegegenstondes konn ouf
       zwei Arten gemessen werden:
          l. Mon beobochtet durch den Sucher eine senk-
       rechte Linie (Houskonle, Boumstomm usw.). Dreht
     mon jeizi den hinteren schworzen Ring on den
      beiden Kn6pfen (11) links und rechts neben der
       Entfernungsskolo (10), so verschiebt sich dos Bild
        in der oberen Hcilfte des Kreises gegeniiber dem
       in der unteren Hcilfte. Sfehen die beiden Teil-
       bilder genou 0bereinonder,  ist die richtige Ent-
       fernung gefunden.
       2. LdBt sich in einem Motiv einmol keine senk-
       rechte Begrenzungslinie finden, beobochtet mon
     den Aufnohmegegenstond ouf dem mottierten
       Ring. Der Einsiellring  ftir die Entfernung wird on
     den Knopfen (11) so longe hin und her gedreht,


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bis dos Bild ouf diesem Mottscheibenring ge-
stochen schorf obgebildet  ist.
Es ist gleichgilltig, ob die Entfernung ouf die
erste oder zweite Art bestimmt wird. Dos Obiek-
tiv isi in beiden Fcillen stets outomotisch ouf die
erforderliche Entfernung eingestellt, die on der
Skolo (10) obgelesen werden konn.

S c h ?i rf ent   i ef e n-S ka  I a
Dos Obiektiv bildet nicht nur dos schorf ob,
wos sich in der eingestellten Entfernung von der
Comero ous befindet, sondern stets ouch dos,
wos etwos ncjher und ferner liegt. Dieser Schcir-
fenbereich ist bei gonz geoffneter Blende (2,8)
gering. Je stcirker mon obblendet, desto gro0er
wird seine Ausdehnung.
Die Schcirfentiefen, die sich bei den verschie-
denen Blenden ergeben, konnen on der Schcir-
fentiefen-Skqlo (22) obgelesen werden. Rechts
und links der Entfernungs-Einstellmorke (13) sind
dozu die Blendenwerte oufgetrqgen. Die diesen
Werten gegenijberstehenden Zohlen ouf der
Entfernungs-Skolo (10) geben die Ausdehnung
der Schcirfentiefe on. Z. B. liest mon bei Einsiel-
lung ouf '1,5 m (Abb.5) bei der I ouf der linken
Seite ungefcihr 2 und bei der I ouf der rechten
Seite 1 ,2 ob. Bei Einstellung ouf '1,5 m und
Blende 8 wird olso olles von etwo 1,20 m bis
etwo 2 m schorf obgebildet. Die genouen Werte
sind der Tobelle ouf Seite l8 zu entnehmen.
Mon konn ober ouch umgekehri verfohren. Mon
miBt mit dem Entfernungsmesser die vc.,rdere und
hintere Begrenzung der Zone, die schorf obge-


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 bildet werden soll, und bestimmt donn on der
 Schcirfentiefen-Skolo  die erforderliche Blende.
 Es ist zweckmcif3ig, stels nur so weit obzublen-
 den, wie es die Ausdehnung des zu erzielenden
 Schcirfentiefenbereiches  erfordert, weil mon sonst
 unnotig longe belichten muB und dodurch die
 Gefohr des Verwockelns gro3er wird (siehe
 Seite 24).





                                                 Abb. 5





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                                                                $                                                                           g
                                                                          f
h

                                                  Ab b.6   Die Aufnahme  w
    Halten der Camera
   Wdhrend der Belichtung muB die Contoflex lV
   gonz ruhig geholten werden. Der Comerokorper
    ruht in beiden Hondtellern und wird von den
    Fingern fest umschlossen (Abb. 6). Die Doumen
    iiegen ouf der Rrlckwond, die Mittelfinger beider
    Hcjnde ouf den Knopfen (11) ftir die Entfernungs-
    ein;tellung. Der Zeigefinger der rechten Hond
   bedient den Ausloseknopf (3).Die  Ellbogen
   werden leicht on den Korper ongelegt (Abb. Z).
   Es ist gleichgriltig, ob mon mit dem linken oder
    mit dem rechten Auge durch den Sucher schout.
    In dieser Holtung werden mit der Contoflex lV
   Aufnohmen in Querformot belichtet.
   FtirHochfcrmoibilder dreht mon die Contoflex lV,
   so doB die rechte Hond die Comero von oben

    t9
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Abb. 7                        Abb. I





leicht gegen die Stirn driickt. Der Mittelfinger
liegt om zugehorigen Einstellknopf (11) fUr die
Entfernung. Der Zeigefinger bedient den Aus-
loser. Die linke Hond sti.itzt von unten ob.
ZweckmciBig wird von dieser Hond der Enifer-
nungseinstellknopf  (11) mit dem Zeigefinger be-
dient (Abb. 8).
Mon konn bei Hochoufnohmen ober ouch die
linke Hond noch oben nehmen und die Conto-
flex lV mit der rechten Hond von unten obstUtzen.
Noch Einstellen der Entfernung wird donn mit
dem Doumen ousgelost.

Das Ausltisen
Durch ruhiges Niederdrucken des Ausloseknopfes
(3) wird der VerschluB ousgelost. Dos konn ent-
weder mii der Zeigefingerspitze (Abb. 9) ge-


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 Bildousschnitt. Bei schnell bewegten Motiven
konn mon die Comero leicht ,,mitziehen", do dos
stets schorfe Bild oufrecht steht, seitenrichtig
 ist und in Aufnohmerichtung beobochtet wird.
Der schworze Ring om Suchereinblick (26) lcjBt
sich herousschrouben.  In diesen Ring konnen sich
Brillentrciger ihrer Fehlsichtigkeit entsprechende
Korreklupg;ciser (Besi.-Nr. 902) einsetzen lossen,
um Bildousschnitt und Entfernungsmesser ohne
Brille beobochten zu konnen. Bei Bestellung,
bifte, dos Brillenrezept (Fernbrille) einschicken.

SchnappschuBeinstellung
Um bei Schnoppschtissen schnell oufnohmebereit
zu sein, stellt mon noch Einstellung des erforder-
lichen Ljchtwertes die Blende ouf 8 und die Ent-
fernung ouf 6 m (Abb. l1). Beide Werte sind zum
leichteren Auffinden durch rote Zifrern kenntlich
gemocht. Bei dieser Einsiellung wird olles, wos
zwischen etwo 3 m und or liegt, schorf obge-
bildet.                                                  Abb. ll





                     'g+it,g62.2
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Bei bewegten Motiven hot sich ouch folgende
       Arbeiisweise bewcihrt: Will mon z. B. ein
        spielendes Kind photogrophieren, so slellt mon
       ou8er Blende und Belichtungszeit dos Obiektiv
       ouf die gUnstigste Entfernung ein. Mon beob-
         ochtet nun durch den Sucher und nciherl sich dem
         Kind, bis die beiden Schnittbilder im Entfernungs-
        messer iibereinondersiehen bzw. dos Bild ouf dem
        Mottscheibenring schorf ist. Donn wird noch
         Uberprrlfen des Bildousschnittes ousgelost.
       Aufnahmen vom Stativ
        Mit dem Bodengewinde (25) lcj3t sich die Conto-
          flex lV ouf einem Stotiv befestigen (Abb. l2). Bei
        Hochoufnohmen mu0 ein Stotivkopf (Kugelgelenk)
        zwischengescholtet werden. Zur erschUtterungs-
        freien Auslosung verwendet mon bei solchen
       Aufnohmen einen Drohtousloser (siehe Seite 41),
        der sich in dos dofUr vorgesehene Gewinde des
        Ausloseknopfes (3) einschrouben  lciBt. Momenl-
       oufnohmen mit einer lcingeren Belichtungszeil
        ols ?ro Sekunde und Zeitoufnohmen sollten stels
      vom Stotiv oder von einer onderen festen Unter-
        loge ous gemocht werden.
Abb. 12
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 Abb. 9                   Abb. 10





schehen oder mit dem ersten Gelenk des Zeige-
fingers, dos noch unten durchgedrtickt wird
(Abb. l0). Diese besonders empfehlenswerte Art
des Auslosens bietet erfohrungsgemciB die
hochste Sicherheit gegen Verwockeln. Wenn ver-
sehentlich den Aufzugsknopf (l) nicht bis zum
horten Anschlog gedreht, der Film olso nicht um
eine Bildlcinge tronsportiert wurde, ist der Aus-
loser gesperrt. Dodurch sind Doppelbelichtungen
ousgeschlossen.



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Page 23 · Read text
Besonderheiten der Contaflex lV
Der Sucher
Dos Sucherbild ist nur sichtbor, wenn mit dem
Aufzugknopf (l) der Film tronsportiert und do-
mit der VerschluB gesponnt wurde, do erst in
diesem Moment der Spiegel im Innern der
Comero noch unten gekloppt wird. Mon weiB
so ouf den ersten Blick, ob die Comero ouf-
nohmebereit  ist.
Solonge dos groBe, leuchtende Sucherbild sicht-
bor isi, bleibt - bei der Contoflex erstmolig ver-
wirklicht - die Obiektivblende outomotisch voll
geoffnet. Dodurch lciBt sich die Entfernung stets
miihelos mit hochster Genouigkeii einstellen.
Erst im Moment des Auslosens springt die Ob-
iektivblende kurz vor der Belichtung des Filmes
ouf den vorgewcihlten Wert.
Der Sucher ist vollrg porolloxfrei und zeigt in
iedem Foll ouch bei Verwendung der Pro-Tessore
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