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Zeiss Ikon Ikoflex IIa Gebrauchsanleitung User manual

User manual for Zeiss Ikon Ikoflex IIa Gebrauchsanleitung. 32 pages in German. Read the original PDF, download or print a copy without registration.

32 pagesGerman8.0 MB PDF
Zeiss Ikon Ikoflex IIa Gebrauchsanleitung manual cover
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Document details

Brand
Zeiss Ikon
Model / document
Zeiss Ikon Ikoflex IIa Gebrauchsanleitung
Document type
User manual
Language
German
Pages
32
File size
8.0 MB
Category
Film cameras
Document date
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            IIu

GEBRAUCH SANLEITUNC





ZEISS  IKON  AC. STUTTCART
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DIE EINZELNEN TEILE
            DER IKOFLEX  II A

 1 Seitenwand des Sucherschachtes
 2 Auslosesperre
 3 Gehiiuseauslciser  mit Gewinde  frir Drahtausloser
 4 Signalfenster  frir Doppelbelichtungssperre
 5 Ose ftir Tragriemen
 6 Drehknopf frir Filmtransport und Verschlu8spannen
 7 Bildzahlwerk
 8 Schaltrad  frir Bildzahlwerk
 9 Stellrad frir Belichtungszeiten
10 Stellrad frir Blenden<iffnungen
11 Aufnahmeobjektiv
12 Sucherobjektiv
13 Fenster frir Belichtungszeiten und Blendendffnungen
14 Umstellhebel der Blitzlichtsynchronisierung
15 Einstell-Lupe
16 Seitenwand des Sucherschachtes mit Belichtungstabelle
17 Hintere Durchblickoffnung des Rahmensuchers
18 Riegel frir den Sucherschacht
19 Riegel frir die Cameraruickwand
20 Oberer Filmspulenhalter
21 Scharfentiefenskala
22 Einstellknopf mit Entfernungseinteilung
23 Unterer Filmspulenhalter
24 Filmfenster
25 Kontaktnippel
26 Stativgewinde
27 Rahmen der Vorderwand des Sucherschachtes
28 Innenplatte der Vorderwand des Sucherschachtes
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IKOFLEX IIa
 die zweiiugige Spiegelreflex-Camera der ZE ISs IKoN AG. srurrcART,  ftir 12 Aufnahmen im
 Format 6x6cm auf Rollfflm BII/g      F".inm. Ihr Sucherob;ektiv bildet das Motiv "a..;"4 A; I.hr
 sammelnden Mattscheibe mit besonders groBer Hellig_
 keit und Klarheit ab. Die Kuppluns a"l Irfr"n"iE
 objektivs mit_ dem Sucherobjektiu glEi.he. ni.".*.it.
 und Lichtstiirke ergibt mit Einhandlbedienung ,.hn"li. nanclhabuns            und genaueste                               Scharfeinstellung sowie";;;   I   e ichte Bi  I db"eurteiking.                   D", A;i;;il."bj;kfi
 _weltberuihmte Zeiss Tersar, ist hervorrag;;a";i";b:
 korrigiert, gibt daher Schwarzwei8- wie i"ch Fi.b_
 aufnahmen von ausgezeichneter Bildscharfe. Beide
 Objektive sind zum Schutze gegen Reflexe mit A"ti_
 reflex9elag versehen. Die zuverlzissige Mattscheiben_
 :i.":l.ll.ytlg ermcj€licht volle AusnuLung der hohen Lrchtstiirke des Zeiss Tessars.
 Die IKoFLEX IIa besitzt einen Synchro-Compur_
 Verschlu8 mit Vollsynclrronisierune.'Mit a.^ pilrn-
 tr.ansport wird automat.isch der Verschlu8 gespannt.
 Filrntransportsperre,                      _solange nicht ausgeloii wurde,
 u.nd Auslcisesperre, solange nicht weitergedreht wurde,
srnd ats Sicherung gegen unbelichtete Filmfelder und
Doppelbelichtungen eingebaut.

Beoor Sie den ersten Jilm in Jbre txoFLEX lra ein-
IcQcn,- naCben Sie si& bitte an lfand die;;; G;;
l.traudtsanleitwtq ntit den einzelnen Jlandgriffen ier_
traut. Sie werden dann sdton bei Jlren 1rsibn Auj
nabmen €rfolrte erzielen, und die rt<oFLEx fii;d
Jhnen immer Jreude ma&ten.
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OFFNEN UND SCI{LIESSEN DES
SUCHERSCHACHTES DER IKOFLEX
Zum Afrnen des Sucherschachtes  drrickt man den Riegel
(18) nach links, und der Sucherschacht springt auto-
rnatisch auf.
Zur genauen Beurteilung des Mattscheibenbildes  im
Sucherschacht kann die Einstell-Lupe (15), die an der
Vorderwand des Schachtes liegt, herausgeschwenkt
werden. Beim SchlieBen des Sucherschachtes klappt man
zuerst die Lupe zurrick, danach beide Seitenwiinde und
die Riickwand nach innen und legt die Vorderwand
darriber, die mit ihrem Schlo8 einschnappt. Damit tritt
automatisch die Ausldsesperre (2) in Tatigkeit, die bei
geschlossenem Sucherschacht unbeabsichtigtes Ausldsen
verhindert.

DAS EINSTELLEN
Das besondere Prinzip der IKoFLEX beruht darin, das
Motiv im Mattscheibenbild mit gleichem Bildausschnitt
und gleicher Scharfe zu zeigen, wie es auf den Film
belichtet r,vird. Ein Sucherobjektiv, das dem Aufnahme-
oblektiv entspricl.rt, bildet das Motiv tiber eine Spiegel-
 reflexeinrichtung auf der Mattscheibe aufrecht stehend ab.
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An diesem Mattscheibenbild lassen sich Bildwirkung
 und Einstellung der Aufnahme besonders deutlich tiber-
 pnifen; denn das neuartige Suchersystem von hoher
 Lichtintensitiit leuchtet das Mattscheibenbild bis in
 die Ed<en gleichm2i8ig aus.
 Aufnahmeobjektiv und Sucherobjektiv sind so gekup-
 pelt, da8 beide Objektive gleichzeitig eingestellt werden.
 Schnell und sicher erkennt man in der IKoFLEX die
 \Wirkung des Motivs im Photo.
 Zur Bildeinstellung dreht man am Einstellknopf (22).
 Eine Drehung von 90o la8t alle Einstellungen von Un-
 endlich bis auf 1 m tiber die Mattscheibe gleiten. Deut-
 lich springt die Schirfe ins Bild.





€nrstel    I ett des Biltlcr
d  r t r c!.t f.  i n s  t e | | kn,.  lt t


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Daher ist es mit der tKoFLEX leicht, die richtige Schiirfe
einzustellen. Auch wenn das Aufnahmeobjektiv abge-
blendet ist, ermoglicht die volle Helligkeit des Sucher-
objektivs sehr genaue Einstellung. Die Schdrfentiefe des
abgeblendeten Aufnahmeobjektivs  la{Jt sich bequem an
der Schtirfentiefenskala (21) ablesen.
Ftir besonders genaues Einstellen wird die Einstell-
Lupe (15) benutzt. Sie ist mit dem rechten Zeigeftnger
einzuschwenken, nachdem die rechte Seitenwand nach
innen gedrrickt wurde. Das betrachtende Auge ist mog-
lic'hst nahe an die Lupe heranzufrihren und mu8 riber
dem Mittelpunkt der Lupe liegen. Dann ist rnit einem
Blick das ganze Bild zu tibersehen.
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DI E SCHARFENTIEFENSKALA
Neben dem Einstellknopf (22) liegt die Scharfentiefen-
skala (21), deren klammerartige Linien den Scherfen-
bereich frir die einzelnen Blenden angeben. Die Zahlen
an den Klammern bedeuten die Blendenzahlen. Bei einer
bestimmten Blendeneinstellung kann man an deren linker
und rechter Begrenzungslinie auf der Einstellskala ab-
lesen, wie weit die Scharfe reicht.
Damit hat man immer die Ubersicht tiber den Bereich
der Bildschirfe. Ein Beispiel: Die Mittelmarke der Blen-
denskala (unter der Blendenzahl 3,5) weist auf die
Mitte zwischen den Zahlen 4 und 6 der Meterskala,
also auf 5 m. Dann reicht die Scharfe bei Blende 22
von etwa 2 m bis Unendlich, bei Blende 11 von 3 bis
15 m und bei der gro8en Blende 3,5 von 4 bis 6 m.
Genaue \7erte
gibt die Tabelle
auf Seite 11 an.





Die re(bnende
S$iirf entief enskala
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BLENDENEINSTELLUNG
Das Stellrad frir die Blendenoffnung (10) stellt die
Blende ein. Die Blendengrri8e zeigt die schwarze Zahl im
Fenster (13) an. Je grd8er die darin erscheinende Blen-
denzahl ist, desto kleiner ist die Blendenoffnung, um so
langer muB belichtet werden. Mit kleiner Blenden-
iiffnung wird eine grd8ere Schiirfentiefe erreicht. Bei
Aufnahmen aus der Hand sollte aber nicht so stark ab-
geblendet werden, da8 Belichtungszeiten entstehen, die
nicht mehr aus der Hand mit Sicherheit ruhig gehalten
werden k6nnen. Man kann 1/zr Sek. und alle krirreren
Belichtungszeiten aus der Hand belichten. Die rKoFLEx
ermdglicht jedoch mit ihrem Mattscheibenbild eine so
genaue Scharfeinstellung, da8 man besser weniger ab-
blendet, daftir aber krirzer belichtet. Uber Belichtungs-
zeiten gibt die Belichtungstabelle an der linken Sucher-
schachtwand (16) Auskunft.





                                              Slelbad Jilr Blendcn
                                             ofinlngen (Blcnden-
                                            zabl irn ienster
                                  ablesbar)                     ?
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 DIE BELICHTUNGSTABELLE
 Die Belichtungstabelle an der linken Seitenwand des
 Sucherschachtes (16) berricksichtigt die wichtigsten Auf-
 nahmegelegenheiten. Sie ist frir eine Filmempfrndlichkeit
 von 18/100 DIN berechnet und setzt Sonnenlicht vor_
 aus. Bei anderen Aufnahmemoglichkeiten  ist folgendes
 zu beachtent
   1. Bei 15/100 DIN sind die Zeiten zu verdoppeln,
      bei 21l10o DIN sind sie zu halbieren.
   2. Die ftir Blende 8 angegebene Belichtungszeit mu8
     bei Blende 11 verdoppelt, bei Blende i6 vervier-
       faclrt und bei Blende 22 verachtfacht werden.
   3. Bei leichtbedecktem Himmel sind die angegebenen
      Belichtungszeiten zu verdoppeln, bei stark tedecl-
    tem zu vervierfachen.
  4. Frir die Monate September, Oktober, Mirz und
     April sind die Zeiten zu verdoppeln, frir Novem-
     ber, Dezember, Januar und Fibruar zu vervier-
     fachen. Bei den letzten vier Monaten gelten sie
     nur frir die Tagesstunden zwischen 10 und 14 Uhr.
Die Zeiten der Belichtungstabelle gelten ftir mittlere
nrirdliche Breite.
Unter allen Lichtverhaltnissen, auch unter schwierig-
sten Umstiinden, gibt der photoelektrische Belichtungi-
messef IKOPHOT deT ZEISS IKoN AG. STuTTGART
eindeu_tig und zuverliissig die richtige Belichtungszeit frir
alle Blenden an. Er ist eine wichtige Erganfung zur
IKOFI.,EX.





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DEIi VERSCHLUSS
  Die IKOFLEX IIa ist mit einem Synchro_Compur,  einem
 Verschlu8 mit Vollsynchronisier.rig, uurg.nistet. Seine
                uon                             t/roo bis                         1 Se-kuna.'""J,,  l:lr.:h,"r,*.zeitenrrchtung..beliebiger                                                                                                il " (8.:                 Dauer)                        werden                                mit dem Stellrad(9)
 eingestellt. Die rote Zahl.der eingestellten Beli.ht"n!."eii
 wird im.Fenster (r3) abgel...nl si" ist in Bruchteilen
 einer Sekunde angegeben, z. B. o 5.. bedeutJ ;t; S;_         :,100.. t/roi'5ekund.,rr*. 1/roo!.yndg,                   Zu b,eachie, iri, aI"A     Sekunde nur bei nichtgerprnJ.- Verschlus;'J;.
 vor dem \X/eiterdrehen, eing"estellt werjen kann.
 Frir liingere Zeitaufnuhmen dient die Einstellung
 Dabei bleibt der Verschlu8 so ilr;;  s.dtr;;t ;i. ',B...u.,i
 grunosatzllch1.r ly.l?:er mitgedruickteinemwird-Drahtausl<jserIi;i-Z.t"ufnuf,_.ngearbeitet wer_,Ji
 den. Um die Gefahr d., V".*ulk.inr-u.rrr.rr.t alten, ist
 au8erdem. die lxorlEX auf ein Siaiiv zu schrauben ooer aut elne teste
 Unterlage -Tisch,
              zuStuhl usw. -stellen.





Stellrad filr Belicb-
tungszeiten
(Belidttunqszeiten im
Tenster ablesbar)
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DEI{ ZEIS:;  IIiON  DIIATI'fAUSLOSER
mit Feststelleinrichtung erleichtert das Arbeiten rnit Be-
lichtungszeiten  lingerer Dauer. Er ist in das Gewinde des
Gehiuseauslcisers (3) einzuschrauben.  Ftir alle Moment-
und kurze Zeitaufnahmen wird seine kleine Platte B in
Richtung auf c gednickt und leicht gedreht. Sie verbleibt
in dieser Stellung. Frir Belichtungen mit ldngeren Zeiten
                          mu8 die Platte B
                            von C abstehen.
                                         Dri.ickt man auf
                        den Drahtauslti-
                                               serr so verharrt er
                               in  eingedrtickter
                                    Lage, bis ihn ein
                                            leichter Druck auf
                                 Platte B wieder
                                              freigibt. Auf diese
                                   \Weise sind Zeit-
                                          belichtungenbelie-
                                        biger Dauer miig-
                                                          lich, ohne den Aus-
                                                loser mit der Hand
                                     dauernd nie derzu'
                                              drticken.
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D I E ROTPU N I(TEI NSTELLU NG
 Schnelle Schu8bereitschaft bei gutem Licht sichert die
 praktische Rotpunkteinstellung der IKoFLEx. Die Ein_
 stellung von Entfernung und Blende auf die roten punkte
 gibt so gro8e Schtirfentiefe, da8 weitere Scharfeinstel-
 lung oder deren Uberpruifung nicht notwendig ist. Auto_
 matisch wird alles scharf, was riber 4 m entfernt ist. Der
 Bildausschnitt ist auf der Mattscheibe oder frir schnelle
 Schnappschtisse im Rahmensucher zu ribersehen. Als Be-
 lichtungszeit nimmt man bei besonders guten Lichtver-
haltnissen, 1/roo, bei guten 1/so und bei weniger guten
 1/z; Sekunde.





Die Rolpwrkteinslel-
1wt4 [iir Sdtnapp-
scbiisse
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DIE HALTUNC DER IKOFLEX
BEI DER AUFNAHME
Die IKOFLEx hangt bei Aufnahmen aus freier Hand
am Tragriemen. Der Riemen ist so lang einzustellen,
daCI das Bild im Sucherschacht bequem zu betrachten
ist. Die rechte Hand gibt der Camera festen Halt. Der
Daumen wahlt die Belichtungszeit (9) und geht dann
zum Gehiiuseausliiser  (3).
Der linke Daumen stellt die Blende (10) ein. Danach be-
dienen Daumen und Zeigeffnger den Einstellknopf (22).
Zur Aulnahme mu8 der Film weitergedreht worden
sein. Dabei wurde automatisch der Verschlu8 gespannt.
Diesen Zustand zeigt das rote Zeichen im Signalfenster
(4) an. Ist hier die weiBe Marke sichtbar, so mu8 durch
Drehen am Drehknopf (6) bis zum Anschlag der Film
weitergedreht und der VerschluB gespannt werden.
Durch leichten - nicht ruckartigen - Druck mit dem
                               rechten Daumen
                                    auf den Gehiuse-
                                     ausldser wird die
                                      Belichtung ausge-
                                                          l<ist. Dabei ist der
                                           Gehiiuseausl<iser
                                         (3) ganz durchzu-
                                             drticken.
                                                      I

                                   Die IKOFLEX  in            I                                               Auf nabmebereits$af   t
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DER
           RAHMENSUCHER
                                \7ill man aus Augenhohe pho-
                          tographieren, wird der einge-
                      baute Rahmensucher verwen-
                       det. Dazu dnickt man die
                         Innenplatte der Vorderwand
                         (28) nach oben. Der Rahmen
der Vorderwand (27) und die hintere Durchblickoffnung
(17) ergeben den Rahmensucher. Richtige Bildbegren-
zung entsteht, wenn die Seitenlinien des Durchsicht-
fensters sich mit den Kanten des Rahmens decken. Die
Scharfe wird vorher entweder am Mattscheibenbild
oder mit der Rotpunkteinstellung  festgelegt. Den Rah-
mensucher benutzt man in erster Linie ftir Sportauf-
nahmen und schnellste Schnappschrisse.





Der Raltnrettsucber
 Iitr S&naDDsdtiisse
 rnul Sportaufnalnnen
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D,\S  ii  i \l I-l-CI:i.i  I) i-i'i IrlLr\4 ES

Zum Filmeinlegen mulS die automatische  Filmsperre
 ausgeschaltet sein. Das ist geschehen, wenn nach der
 letzten Aufnahme des Films (Zahl 12 im Bildzahlwerk)
n'eitergedreht wurde. Der Filmtransportknopf la8t sich
nun drehen, ohne auf festen Anschlag zu sto8en.
Ist aber die Filmsperre noch in Tatigkeit, mu8 zuniichst
am Drehknopf (6) bis riber die Zahl t2 hinaus gedreht
werden. Dazu ist abwechselnd der Drehknopf (6) zum
Filmtransport und Verschlu8spannen und der Gehause-
auslciser (3) zum (scheinbaren) Belichten zu betiitigen.
Die Cameranirkwand wird am Riegel (19) geriffnet, der
Spulenhalter (20) der oberen Filmmulde nach au8en
gezogen und durch Drehung verriegelt. Dann legt man
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die leere Filmspule so in die Mulde ein, da8 der Mit-
nehmer des Drehknopfes (6) in den Schlitz der Film-
spule eingreift. Spulenhalter zurtickdrehen und ein-
schnappen lassen. Die Spule la0t sich dann mit dem
Drehknopf (6) leicht drehen.
In die untere Filmmulde ist bei gleicher Betiitigung
des Spulenhalters (23) die neue Filmspule einzusetzen,
deren Anfang - Spitze des Schutzpapieres - zvr oberen
Filmspule zeigt. Man zieht nun das Schutzpapier tiber
das Bildf enster, frihrt es in die {engere Seite des
Schlitzes der oberen Spule ein und zieht mit dem Dreh-
knopf (6) das Schutzpapier straff. Das Papier mu8 sich
dabei gleichmii8ig auf die Filmspule aufrollen. Nun
wird die Camera geschlossen und unter Beobachtung
des Filmfensters (24) der Drehknopf (6) so lange wei-





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 tergedreht, bis im Filmfenster (24) die Zahl I erscheint.
 Damit liegt das erste Bildfeld des Filmes zur Aufnahme
 bereit. Man schlie8t nun das Filmfenster und dreht das
 Schaltrad (8) frir das Bildziihlwerk mit kriiftigem Dau-
mendruck auf das Schaltrad (siehe Bild der nichsten
Seite) gegen den Uhrzeigersinn bis zum festen Anschlag
bei der Zahl 1. Falls eine Handdrehung nicht ausreicht,
den Daumen rechtsherum zunickgleiten lassen, ohne
den Druck auf das Schaltrad zu vermindern, und erneut
nach links drehen. Danach gelten nur noch die Zahlen
des Bildzahlwerkes.
Das Signalfenster (4) zeigt das rote Zeichen, die Camera
ist aufnahmebereit.
Das Einlegen des Filmes geschieht am besten in ge-
dampften Tageslicht; bei Sonne soll es im Schatten
vor sich gehen.
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FI LMTRANSPORTSPER RE UND
BILDZAF{L\rERK
Nach dem Belichten wird der Film mit dem Drehknopf
(6) bis zum Anschlag weitergedreht. Die Filmzahlen
brauchen dabei nicht beachtet zu werden, so da8 das
Weiterschalten auch im Dunkeln erfolgen kann. Im
Fenster des Bildzihlers (7) erscheint jeweils die Nummer
des Bildfeldes, das zur Autnahme bereit liegt. Gleich-
zeitig zeigt das rote Zeichen im Signalfenster (4), daB
dieses Filmfeld noch unbelichtet ist. \7urde ausgelost,
jedoch nicht weitergedreht,  ist ein wei8es Zeichen im
Signalfenster (4) sichtbar. Nur wenn ausgelcist wurde,
kann der Film weitertransportiert werden. Nur wenn
der Drehknopf (6) bis zum Anschlag gedreht wurde,
ist das Ausldsen moglich ! Damit werden Doppelbelich-
tungen und leere, unbelichtete Filmfelder vermieden.
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DAS HERAUSNEHMEN
DES FILMES
 Nach der Belichtung des zwOlften Filmfeldes ist die
 Transportsperre aufgehoben. Am Drehknopf (6) wird
 so lange gedreht, bis am geoffneten Filmfenster (24) das
 Ende des Film-Schutzpapiers vorbeigleitet. Nun kann die
 IKoFLEX am Riegel der Rtickwand (19) gedffnet werden.
 Die Filmrolle klebt man im Spulenhalter zu und kann
 sie nach Herausziehen des Filmspulenhalters (20) aus
der IKOFLEX nehmen. Anschlie8end wird die leere Film-
 spule aus der unteren Filmmulde in die obere eingelegt.
Der Mitnehmer des Filmtransportknopfes (6) mu8
wieder in den Schlitz der Spule eingreifen. Dann kann
der niicl-rste Film eingelegt werden.

DIE AUFNAHME
Blende und Belichtungszeit werden nach der Tabelle am
Sucherschacht oder nach den Angaben eines photoelek-
trisclren Belichtungsmessers eingestellt. Das rote Zeichen
im Signalfenster  (4) gibt an, dal3 der Film aufnahmebereit
und der Verschlu8 gespannt ist. Bei ,rwei8er.. Markie-
rung im Signalfenster mu13 der Drehknopf (6) bis zum
Anschlag oder bei neu eingelegtem Film das Schaltrad
(8) gedreht werden.
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PDF verified 2026-10-10.